Experten für Berlin

by f.luebberding on 9. November 2012

In der Eurokrise dreht sich jetzt in Paris das nächste Rädchen. Wir – bzw. Gerald Braunberger – haben das Thema schon einmal kurz angerissen. Nun hat der Bundesfinanzminister eine Idee, die sich zu diskutieren lohnt. Er will “Experten” nach Paris schicken, um den Franzosen bei der Bewältigung ihrer wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu helfen. Eric Bonse spricht despektierlich von “Aufpassern” und sieht eine Art Troika am Werk. Das ist zu politisch gedacht. Bei Schäuble erkennt man etwas Anderes. Er wagt es nicht, die Idee einer wirtschaftspolitischen Koordinierung zwischen Paris und Berlin zu formulieren. Er setzt auf die Expertise der Technokraten. Aber sind das die richtigen Experten? Frankreichs heutigen Probleme könnten nämlich bis auf Jean-Baptiste Colbert zurückgeführt werden. Gewissermassen hat es damals Ludwig XIV versäumt, Frankreich schon im 17. Jahrhundert auf die Einführung des Euro vorzubereiten. Stattdessen das Erbe Frankreichs in Form der staatlichen Lenkung, wie sie auch zuletzt der General de Gaulle als Planification einführte. Übrigens unter Federführung bes Europäers Jean Monnet. Der Altkanzler Helmut Schmidt erinnert bisweilen an ihn. Sollte Schäuble nicht besser einen Historiker nach Paris schicken?

Der wäre von Nöten, wenn man einige grundlegende Probleme in der Konstruktion der Eurozone weiterhin nicht zur Kenntnis nehmen will. Er würde nämlich die Grenzen jenes wirtschaftlichen Totalumbaus aufzeigen, den der Vollzug der angeblichen Logik der heutigen Eurozone in den Nationalstaaten anrichtet. Letztlich führt er wie in Griechenland zur faktischen Auflösung der letzten Reste gesellschaftlichen Zusammenhalts. Der im link von Michael Martens beschriebene Klientelismus ist keineswegs die einzige Erklärung. Hier findet die Einsicht aller Akteure Geltung, dass jedes individuelle Zugeständnis in dieser Lage sinnlos sein muss. Die Zukunft ist in Griechenland ist schon lange kein Thema mehr, wenn Zukunft noch ein positiv besetzter Begriff sein soll. Ein Historiker könnte über das Zustandekommen und die Konsequenzen solcher Konstellationen aufklären. Allerdings hätte er auch keine Lösung, weil die nicht in seiner Kernkompetenz zu finden ist. Historiker wissen, wie es gewesen ist, aber nicht, wie es sein wird. Darin ähneln sie manchen Ökonomen. In dieser Situation hilft ein Blick auf eine Analyse von Hans Ulrich Gumbrecht. Europas Obama in der post-politischen Wirklichkeit. Ein alles andere als gut verdaulicher Text. Nur hilft er zu verstehen, warum Schäuble Experten nach Paris schicken will – und nicht von Politik redet, wenn er Politik macht.

“Vor dem Horizont dieser anderen Zukunft, die maximale Erfolge auf die Abwendung des Schlimmsten beschränkt, sind Politik im klassisch-aufklärerischen Sinn und ihre Rituale zu einer unerreichbaren und sich rasch entziehenden Vergangenheit geworden. Man kann unter ihren Voraussetzungen nichts als konservativ sein, was nun aber keinesfalls mehr bedeutet, sich dem Fortschritt zu verweigern. Konservativ sein heißt unter post-politischen Bedingungen vor allem, in Erinnerung an die politische Zeit solange als möglich an ihren (unrealistisch gewordenen) Versprechungen festzuhalten.”

Schäuble selbst sieht sich auch in dieser post-politischen Wirklichkeit, wenn er Frankreichs Probleme mit deutschen Experten lösen will. Tatsächlich bedarf es einer ganz konservativen Rückbesinnung auf Politik, um den Rahmen einer funktionierenden Währungsunion abzustecken. Allerdings scheitert die bisher an den deutschen Vorstellungen, dass sie so bleiben könne wie sie ist, wenn nur alle wie die Deutschen würden. Der einzige Experte, der über dieses Missverständnis aufklären könnte, wäre besagter Historiker. Schließlich wird auch bei Frau Merkel der Versuch zur Implementierung französischer Lebensart wohl an protestantischen Widerständen scheitern. Frau Merkel ist gerade in ihrer politischen Flexibilität so deutsch wie nur was. Nietzsche und Heidegger waren eben nur im deutschen Milieu möglich. Dort findet man die ideengeschichtliche Basis der Beliebigkeit.

So sollte man Schäubles Experten-Landverschickung als das nehmen, was es ist: Den schlichten Unwillen über Politik zu reden, weil Politik schon fast am Betreuungsgeld zu scheitern droht. Das ist die historische Perspektive der Gegenwart. Mit solchem Instrumentarium Geschichte, sprich Politik machen zu müssen. Wie soll Politik dann eine Währungsunion konzipieren? Hollande sollte jetzt eines machen: Einen Historiker nach Berlin schicken. Dieser Experte kann der Bundesregierung erklären, warum sie so handelt, wie sie handelt. Es darf auch eine Frau sein. So könnte der Bundestag eine Gleichstellungsdebatte vermeiden.

Um Europas Zukunft müssen sich dann andere kümmern. Wie ich hörte, hat Helmut Schmidt gerade Zeit.

update

Auch eine Antwort auf Gumbrecht.

{ 293 comments… read them below or add one }

Eagon November 11, 2012 um 12:19

@BB

Was ist der Unterschied zwischen branchenbezogene Mindestlöhne und einem allgemein geltenden Mindestlohn?

Ist es gut in einer Branche A die Löhne um 20% (gemäß dem dortigen Produktivitätswachstum) zu erhöhen und in einer anderen Branche B gemäß der Produktivitätsentwicklung um 10% sinken zu lassen?

Was bedeutet dies für die Investitionstätigkeit von Unternehmern?

Und für die Phrase von der optimalen Nutzung der gegebenen Ressourcen?

Ist der langfristig sich einstellende Effekt, der gleiche, wie bei einer Lohnsteigerung um 10% in Branche A und Branche B.

Ist die Dienstleistungsrichtlinie (Beschäftigung von Arbeitnehmern zu katastrophal niedrigen Löhnen in Deutschland) eine wirkliche Chance für die Beschäftigten in Branche B?

Frau Merkels Vorschlag ist ganz und gar KEINE Abkehr vom Merkelantismus.

Im Gegenteil , ausgleichende Tendenzen, im Währungsraum , mit der Verlagerung ganzer Branchen in andere Regionen der Währungsunion, wird VERHINDERT.

Sie nützen den Menschen in Deutschland nichts.

"ruby" November 11, 2012 um 12:24

@ BB

für das Entsparen!
De (Junkbonds), China (Dollars), andere Gewinntransfers via Steueroasen lassen die US-Kapitalbilanz sprudeln um den Zinsbedarf sowie die negative dortige Sparquote zu kompensieren .

http://www.ftd.de/finanzen/alternativen/:waehrungen-kleine-fluchthilfe-aus-dem-euro/70113245.html

BB November 11, 2012 um 12:44

@ruby
und ich dachte, die brauchen uns als Niedrigsteuerkontinent: Microsoft, Facebook und co. hauen ja schon Obama an, und drohen auszuwandern, wenn der ihnen nicht einen ähnlich niedrigen Steuersatz anbietet, wie die Iren.

Ansonsten Junkbonds, Chinadollars, Gewinntransfers, Zinsbedarfe, alles monetaaristisches Teufelszeuch. Einfach nicht beachten, sollen sich die finger verbrennen, dann werden sie schlauer.

BB November 11, 2012 um 12:46

@Eagon

“Was ist der Unterschied zwischen branchenbezogene Mindestlöhne und einem allgemein geltenden Mindestlohn?”

bezog sich wahrscheinlich nicht auf einen meiner Kommentare (oder doch?)

BB November 11, 2012 um 12:48

@holgi

” —>>>Wir in Europa führen ein Qualitätssiegel ein:” Muhahahaha, willste die armen Inder-Kinder arbeitslos machen? Sozial ist, was Aaaaabeit schafft.

So so! Du kaufst also T-Shirts, die Inder-Kinder gefärbt haben ohne ausreichenden Arbeitsschutz. Jetzt wissen wir aber Bescheid über dich.

holger November 11, 2012 um 12:53

BB

—>>>So so! Du kaufst also T-Shirts, die Inder-Kinder gefärbt haben ohne ausreichenden Arbeitsschutz. Jetzt wissen wir aber Bescheid über dich.”

LOL yep, es sollen sogar die gesunden Frühstücksäpfel in Schulen aus China importiert sein… Wenn es ums Shopping geht, musste mine besser Hälfte fregen. Ich kauf nur Kippen und Alk

holger November 11, 2012 um 12:57

Und komm er mir ja nicht mit “Fair Trade” lol sonst muss ich als mich als auf dem Boden wieder hin und als wech rollen.

BB November 11, 2012 um 12:58

@holgi

“Frühstücksäpfel in Schulen aus China”? Und da wundern sich einige, wenn die Erdkappen abschmelzen

Jeden Tag ein (deutscher) Boskop, und Du sparst Dir den Arzt.

holger November 11, 2012 um 13:19

Stimmt, und jeden Morgen einen Expresso dazu…

Nanuk November 11, 2012 um 13:44

“Der Himmel ist zart, die Erde blaß. Die Welt ist ein Aquarell mit dem Titel April.”
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/kommentar-zur-urwahl-der-gruenen-kandidaten-goering-eckardt-und-trittin-a-866494-druck.html

BB November 11, 2012 um 13:56

Die FDP ist ausgefallen. Ersatz muss her.

"ruby" November 11, 2012 um 15:41
"ruby" November 11, 2012 um 21:07
wowy November 12, 2012 um 00:25

OT
Und morgen sagt Raab :” Ich hab Euch alle nur verarscht!” oder wie er es heute ausdrückte “Ich hoffe, ich habe sie angeregt, mal ein bisschen über Politik nachzudenken”

Frankie Bernankie November 12, 2012 um 08:36

@BB

“Griechenland würde nicht mehr unter billigen chinesischen Importen ächzen…”

???
Griechenland ächzt unter allem möglichem, aber nicht unter “chinesischen Billigimporten”.

Frankie Bernankie November 12, 2012 um 08:42

@BB

““Griechenland würde nicht mehr unter billigen chinesischen Importen ächzen…”

Wenn es überhaupt unter Importen ächzt, dann eher unter “deutschen Teuerimporten”:

U-Boote
Audi, BMW
bulthaup
Miele
Licht-Wasser-Strom-Installationen für Olympia 2004 und Athener Flughafen

Aber alles ohne Kinderarbeit hergestellt, da ächzt der Grieche wenigstens politically correct…

Frankie Bernankie November 12, 2012 um 08:44

@Holgi

“Bevor einer anfängt Journalist oder ähnliches zu werden, sollte er ein Zertifikat im Rahmen des “Industrie-Meister” vorweisen können.”

Wenn man einen Hammer hat , sieht jedes Problem wie ein Nagel aus… :-)

Orange November 12, 2012 um 08:53

@ HG

“In der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung werden Lohnstückkosten berechnet als der Quotient aus Arbeitnehmerentgelt und Bruttoinlandsprodukt (BIP).

===> … haben die Griechen und Franzmänner ihr’n eig’nen Völkern ein BIP-Waxdumm vor allem durch künstlich (mit billigen Transfaireuro-Krediten finanzierten & nicht rückzahlbaren!) überhöhte Staats- und Konsumausgaben geschenkt … ”

also BIP wächst durch nicht tragbare Kredite
–> Nenner steigt, Lohnstückkosten sinken
wäre ein gegenwirkender Effekt.

enrico November 12, 2012 um 10:15

@BB

Hab ich jetzt nicht ganz verstanden. Wozu brauchen uns die USA genau?

Schau mal was alles von Europa nach USA exportiert wird und was umgekehrt von USA nach Europa geht. Wenn wir aufhören würden nach USA zu exportieren, dann müssten die ja richtig anfangen zu arbeiten.

Sollten die US-Amerikaner aufhören nach Europa zu exportieren, gäbe es hier vielleicht ein bisschen weniger Gen-Mais, aber das wäre es dann schon. Und irgendwelche “Patente”, “Copy-Rights” oder sonstige “Rechte” muss man ja nicht immer wirklich ernst nehmen.

holger November 12, 2012 um 10:23

@Frankie

—>>>Wenn man einen Hammer hat , sieht jedes Problem wie ein Nagel aus… ”

Ist doch so… :D Kennste ein Problem kennste alle, mit der Zeit. Was macht das Handbuch ;-)

holger November 12, 2012 um 10:26

Hier mal ein Grieche der noch so etwas wie “wach”

http://www.n-tv.de/politik/Die-Party-ist-vorbei-article7722206.html?google_editors_picks=true

“Nicolas Vernicos: Wir haben in den letzten 20 Jahren sehr viel Geld und Unterstützung von unseren Partnern bekommen, ohne dass geprüft und kontrolliert wurde, was wir mit diesem Geld gemacht haben. Wir haben es einfach ausgegeben, ohne viel nachzudenken. Das müssen wir ändern. Ich bin aber auch erstaunt, dass unsere Partner uns so gutgläubig Geld geliehen haben, ohne Sicherheiten zu verlangen.”

Wo ist denn das Geld hingeflossen?

Frankie Bernankie November 12, 2012 um 11:21

@holger

“Griechenland – wo ist denn das Geld hingeflossen”

Wie ich schon weiter oben sagte – der Konsum war durch aus ein Thema in Griechenland nach 2002.

KFZ-Zulassungen in GR vor 1999: ca. 110.000 im Jahr
Zulassungen 1999 bis 2009: ca. 240.000 im Jahr
seit 2010: unter 100.000 im Jahr
Da war Party! Bekannte aus GR erzählten mir, dass in den Jahren es auch in Mode war, die Küchen neu einzurichten, gerne auch aus dem hochpreisigen Segment – deshalb poggenpohl und Miele.

Ausserdem: Olympia 2004: 16 Mrd. Euro!

Und nicht vergessen: das griechische Militär steht bei den Ausgaben je Einwohner an 5. Stelle – weltweit! 1.000nde Panzer ,
U-Boote – ebenfalls aus dem hochpreisigen Segment , diesmal HDW.

holger November 12, 2012 um 12:35

@Frankie

nicht nur da, im privat Sektor. Da sind ja Anlagen gebaut worden, die ja gar nicht da, nur auf Papier… huch… so was aber auch. Aber EU Subventionen + Kredit sind geflossen. Was ich nicht alles über GR gesehen habe, was den “EEG” Sektor betrifft. LOL der Grieche an sich, ist von vorne bis hinten hin, vonner Regierung beschissen worden. Aber wer wird das nicht :D

14 November 12, 2012 um 12:49

Je teurer aber das Bankgeschäft wird, desto weniger Kapazitäten bleiben zur Finanzierung des Wirtschaftswachstums. Die Notenbanken können noch so viel Liquidität in die Volkswirtschaften pumpen – wenn das Vertrauen in die Integrität und Stabilität der Banken nicht gegeben ist, können sie ihre gesamtwirtschaftliche Aufgabe nicht erfüllen.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/finanzbranche-im-wandel-keine-woche-ohne-skandal-11957752.html

Ein einziger (neoliberaler) Saustall. Herakles fehlt noch. Und die oberen Billionenbankrottbanker für anderthalb Jahrzehnte in den Knast! Einzug des Privatvermögens, keine Abfindung, keine weiteren Boni! Nach Verbüßung der Strafe Betreuung und Gängelung durch die örtliche HIV-Agentur. Stattdessen unterhalten sie das Volk weiter mit irgendwelchen drittklassigen Händlern, die angeblich ohne Wissen der Vorgesetzten ein paar Milliarden Liquidität versenkt haben…

Vertrauen, pah..

BB November 12, 2012 um 12:51

@Orange / @ HG

“In der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung werden Lohnstückkosten berechnet als der Quotient aus Arbeitnehmerentgelt und Bruttoinlandsprodukt (BIP). ===> … haben die Griechen und Franzmänner ihr’n eig’nen Völkern ein BIP-Waxdumm vor allem durch künstlich (mit billigen Transfaireuro-Krediten finanzierten & nicht rückzahlbaren!) überhöhte Staats- und Konsumausgaben geschenkt … also BIP wächst durch nicht tragbare Kredite
–> Nenner steigt, Lohnstückkosten sinken
wäre ein gegenwirkender Effekt.

Wikipdia:

“Das Bruttoinlandsprodukt (Abkürzung: BIP) gibt den Gesamtwert aller Güter (Waren und Dienstleistungen) an, die innerhalb eines Jahres innerhalb der Landesgrenzen einer Volkswirtschaft hergestellt wurden und dem Endverbrauch dienen.”

Also ohne (!) die Importe (z.B. PKW’s, Küchen, U-Boote, …).

Sollte ein Teil des BIP in Gr durch Verschuldung induziert sein, dann gilt trotzdem der Zusammenhang, dass der Quotient aus Arbeitnehmerentgelt und BIP, also die Lohnstückkosten die wichtigste und sehr valide VWL-Kennzahl zur Abbildung der Produktivität ist. Wachstum per Verschuldung oder nicht ist da völlig unerheblich.

Denn wenn eine hohe Verschuldung auf eine hohe Produktivität trifft, können Schulden in der Regel ohne Probleme zurückgezahlt werden.

Genau das war nicht der Fall. Somit sind die Lohnstückkosten die entscheidende Kennzahl der Misere.

Aufklärer November 12, 2012 um 13:09

Wer sich für Geschichte der EU interessiert, dem seien diese zwei PDFs empfohlen. Vorsicht – alles VT!!!
Europa made by USA

f.luebberding f.luebberding November 12, 2012 um 13:18

Aufklärer

Frau Beck mag singen können. Über den Rest will ich schweigen.

Aufklärer November 12, 2012 um 13:19

@Luebberding
Sehr inhaltsreiche Kritik.
Ich sagte ja schon – alles nur VT.

Aufklärer November 12, 2012 um 13:29

@Luebberding
Immerhin haben Sie es geschafft, sich in 5 Minuten ein Urteil zu bilden über 70 Seiten. Chapeau!

14 November 12, 2012 um 13:39

..und der Nichtzauderer Braunberger propagiert (diesmal für die Nachbarn, danach dann wieder bei uns..) weiter das Märchen von den Strukturreformen, dem entbürokratisiert-entschlackten Schlankstaat und der dereguliert-impliziten Freien Fahrt für die Finanz”märkte”…

14 November 12, 2012 um 13:40

Die eigentliche Demoralisierung geht immer von der Spitze der Staaten aus, Finanzbetrug entsteht immer durch die höchste Instanz. Eine moralgeschichtliche Sensation ist aber, dass sich die großen Kreditnehmer von ihren eigenen Krediten überhaupt nicht belastet fühlen. Der Typus des fröhlichen Bank­rotteurs wird zur Leitfigur der Gesellschaft.

P. Sloterdijk

Wir fröhlichen mit…

Linus November 12, 2012 um 14:01

Frankie: “Da war Party! Bekannte aus GR erzählten mir, dass in den Jahren es auch in Mode war, die Küchen neu einzurichten, gerne auch aus dem hochpreisigen Segment – deshalb poggenpohl und Miele.”

holger: “nicht nur da, im privat Sektor. Da sind ja Anlagen gebaut worden, die ja gar nicht da, nur auf Papier… huch… so was aber auch. [...] LOL der Grieche an sich, ist von vorne bis hinten hin, vonner Regierung beschissen worden. Aber wer wird das nicht ”

Da wird das ganze Drama sichtbar. Zum Bescheissen gehören immer zwei. In Spanien liefs genau so, in D läufts auch nicht anders. Die Klügeren bescheissen die Dümmeren und behaupten obendrein, sie würden was leisten dabei. Und die Dümmeren sind sich nicht zu schade, die vergifteten Geschenke anzunehmen. Und damit sie die behalten können, wählen sie entsprechend. Und so geht’s halt dahin.

Ich fürchte: Demokratisch ist sowas nicht zu reparieren. Da findet sich schlicht keine Mehrheit für.

f.luebberding f.luebberding November 12, 2012 um 14:16

Aufklärer

Länger brauche ich tatsächlich nicht. Sie nimmt bekannte Fakten und interpretiert sie unter dem Gesichtspunkt des amerikanischen Interesses als Hegemonialmacht. So ein Zeug habe ich schon vor 35 Jahren als Schüler gelesen.

14 November 12, 2012 um 14:39
14 November 12, 2012 um 15:13

“Defend the dollar against the speculators..”

(by the way, was ist mit dem “Zauderer” auf der anderen Teichseite? Strukturreformen, Tellerwäscherderegulierungen und Staats- und Militärverschlankung oder Geld bei der privaten FED bestellen und abwarten bis der €uro zerfällt?)

chabis November 12, 2012 um 15:14
14 November 12, 2012 um 15:19

..im Begleittross Merkels deutsche Unternehmer mitreisten.

die Modern(d)e €urofriedens-Schnäppchenreise, das kann man ihnen doch wirklich nicht verdenken…

Carlos Manoso November 12, 2012 um 15:25

@ BB November 12, 2012 um 12:51
„Sollte ein Teil des BIP in Gr durch Verschuldung induziert sein,“

Ziemlich ahnungslose Frage. In welcher kapitalistischen Ökonomie ist das „BIP“ NICHT „durch Verschuldung induziert“? Eigentlich standen die Akkumulationsmaschinen der kapitalistischen Ökonomien ja schon Ende der 1970er Jahre vor dem totalen Exit. Mittels der „neoliberalen Revolution“ wurde dann ab den 1980er Jahren ein „Turbolader„ zugeschaltet, der die kapitalistischen Ökonomien über die erste Systemschranke rettete, hinter die unsichtbare „wahre Schranke der kapitalistischen Produktion“ (Marx) spürbar sichtbar wird: Nach der Teilverstaatlichung der kapitalistischen Zukunft kommt wie eine unaufhaltsame gewaltige Faust als nächster Schritt im großen Krisendrama die Vergesellschaftung.

Indem zB. die Notenbanken ansonsten unverkäuflich gewordene Eigentumstitel aufkaufen, entsteht alternativlos die Haftungsgemeinschaft ALLER Menschen, die früher oder später mit der Totalzerstörung des kapitalistischen Geldmediums, d.h. des Geldmediums überhaupt, konfrontiert sein werden. Unvorstellbar ?

Aber noch mal zurück auf den Anfang, Ende der 1970er Jahre, Generieren von virtuellem Kapital und immer größeren Finanzblasen durch Generieren, Privatisierung und Handel von Eigentumstiteln Beispiel: Privatisierung öffentlicher Güter, Verkauf dieser Eigentumstitel und Realisierung von deren Wert in der Gegenwart (wobei der Wert dieser Eigentitel in der Gegenwart nichts anderes repräsentiert als das Vertrauen in das Fließen der Gewinne der privatisierten öffentlichen Güter in allen künftigen Zukünften), die neoliberale Revolution. Die kapitalistischen Ökonomien schafften es, das irrationale System des Kapitals zu retten, indem es mittels „innovativer Finanzprodukte“ die Zukunft verkaufte. Geradezu genial !!! Die unlösbaren Widersprüche des kapitalistischen Systems wurden so um ein paar Jahrzehnte in die noch unsichtbare Zukunft verschoben, in der sie sich dann auf um das Vielfache gesteigerten Niveaus in immer gewaltigeren Entwertungsschuben entladen müssen. Nach uns die Sintflut !!! Die Zukunft ist jetzt da !

14 November 12, 2012 um 15:33

..in dem (€-)Land kann der gemeine Deutsche also auch keinen Urlaub mehr verbringen (ohne sich ständig umzugucken)…dabei wars doch mal portugeil…

Entziffer Null..

Paula November 12, 2012 um 15:37

@Aufklärer

Danke für den Link!
Auch wenn Herr Luebberding sich angeblich schon mit 8 Jahren :-) mit der Geschichte der EU in der Schule beschäftigt hat – ich fand das Material interessant.

14 November 12, 2012 um 15:40

Mit 7 Jahren ist Frank eben schon in die spd eingetreten. Seitdem argumentiert er nur noch..

Paula November 12, 2012 um 15:50

@14
…und merkt nicht einmal, dass die beiden Dokumente nur jeweils 5 Seiten haben. Sorgfätig ist er ja beim Lesen/Überfliegen.

Motto: Was nicht sein darf – kann nicht sein. ;-)

f.luebberding f.luebberding November 12, 2012 um 16:09

Hier scheinen einige meinen Geburtstag besser zu kennen als ich … . Zudem habe ich mich nicht zur Seitenzahl geäußert, sondern zum Inhalt … . Und wer sich über die Westintergration informieren will, der kann Grosser “Geschichte Deutschlands seit 1945″ immer noch zur Hand nehmen. Und Nein, die war aber damit nicht gemeint … . Eher die maoistischen Oberstufen-Schüler an meinem damaligen Gymnasium … und deren damalige Lektüre … . An die Debatten mit dem KBW erinnere ich mich immer noch gerne. Aber immerhin konnte man dort nicht Werbung für irgendeinen esoterischen Kram aus Hawaii oder so ähnlich finden. Das wäre nämlich dem antiimperialistischen Diskurs zum Opfer gefallen … .

BB November 12, 2012 um 16:12

@Carlos Manoso

BB „Sollte ein Teil des BIP in Gr durch Verschuldung induziert sein,“ Ziemlich ahnungslose Frage. In welcher kapitalistischen Ökonomie ist das „BIP“ NICHT „durch Verschuldung induziert“?

Ich meinte in diskutierten Zusammenhang mit “Verschuldung” natürlich die “Transfer-Euros” im Sinne von ~HG~:

“haben die Griechen und Franzmänner ihr’n eig’nen Völkern ein BIP-Waxdumm vor allem durch künstlich (mit billigen Transfaireuro-Krediten finanzierten & nicht rückzahlbaren!) überhöhte Staats- und Konsumausgaben geschenkt “

Wenn die Produktivität gestimmt hätte, hätten die ja tatsächlich was genützt und das BIP “nachhaltig” gefördert.

Mööönsch, du kanscht doch abschtrahieren! Ich kann doch nicht an jeden Satz einen Vortrag über Kapitalismustheorie dranhängen ;-)

Kaum ruft man hier im Block kurz “Verschuldung” rein, werden auf einmal alle hellwach hier :-)

14 November 12, 2012 um 16:15

Ja, aber was ist denn nun mit Hollande? Haben die vereinigten Globalkapital-Neoliberalen (finanziert über das Steuerzahlergeld für die Bankrottbanken) Experten ihn endlich sturmreif geschossen?

Es gibt nur eine (neoliberale) Lösung. Die Steuern für die (€-)Reichen müssen endlich runter! Dazu mindestens zwei von Staats wegen zur Verfügung gestellte, kostenlose PRIVATE Konten und Geheimschließfächer in der Schweiz/Singapur sowie die Möglichkeit der Teilnahme an einem wöchentlichen Vortrag von Peer Steinbrück (dieser ist gratis leider nicht finanzierbar!). NUR DAS kurbelt bekanntlich das fränzösisch-portugiesisch-griechisch-italienisch-spanisch-irische Wirtschaftswachstum an, welches wir brauchen um unseren Schuldendienst bis St.Nimm-Allein fortsetzen zu können. Also worauf wartet dieser Hölländer denn eigentlich noch?

f.luebberding f.luebberding November 12, 2012 um 16:21

14

Hollande hat die Einkommenssteuern erhöht. Schon vergessen?

14 November 12, 2012 um 16:33

der gefährlichste Mann €uropas: nach La fontaine und Daniel Düsenberg jetzt also…

ja, nö, frank, die Frage ist, wie lange bleibt das noch so, wenn ich mir die konzertierte, neoliberale Aktion dieser Tage ansehe? Vor langer, langer Zeit gabs da bei uns bereits einen historischen Zigarre-Brioni-Vorläufer. Ich bleibe skeptisch..

14 November 12, 2012 um 16:38

Was ist denn bisher insgesamt aus den 95 thesen geworden, die der wackere Mann vor Monaten noch an die Schloßkirche von Pilsen genagelt hat? Hat da jemand den Über-Blick?

holger November 12, 2012 um 16:46

Das hat man nun davon, dass jeder auf das Gymnasium darf. :D

BB November 12, 2012 um 16:48

@14
..und der Nichtzauderer Braunberger propagiert (diesmal für die Nachbarn, danach dann wieder bei uns..)

na ja, wenn man die “Arbeitskosten” nicht mehr anführen kann, weil man sich damit lächerlich machen würde, fordert man halt “Strukturreformen”. Das stimmt immer ein bisschen.

Wenn man das noch mit einer gehörigen Portion Pathos und Alarmismus verbindet, kann man natürlich die Krise herbeireden.

Mal ehrlich, stimmten bei Merkel zu Beginn ihrer Kanzlerschaft die Umfragen? Soviel ich weiß, nein. Gerade wegen der Eurokrise.

Es wäre schon toll, wenn die einschlägigen Feuilletonisten in Zukunft immer dabei sagen würden, gegenüber wem die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert werden muss. Dann müssten sie nämlich sagen: Deutschland! und nicht China, nicht gegenüber Holland, nicht gegenüber GB, nicht gegenüber Südeuropa, …. nichtmal sososehr gegen China oder gegen irgendwelche Tiger-/Panther-/Krokodil- und wieselflinken Gazellen-Staaten.

chabis November 12, 2012 um 16:57
snozin November 12, 2012 um 17:01

@ Carlos Manoso

Wir haben, obwohl November, nochmal Eis gelöffelt. Ein Vorstadtcafe ohne weitere Gäste. Aus dem angereicherten Wasser ragten Plastiklöffel: Kann es sein, dass wir achtlos schon Milliardenwerte der Zukunft zwischen den Fingern hatten?

Noch was im Ernst: Wann beginnt und wie lange hält die Phase der Deflation?

holger November 12, 2012 um 17:03

chabis

lol, doch, BWL ist einfach. Finanzmarktinstrumente wohl nicht. Das Land NDS hätte damals bei 1000€uronen/VWAktie alles verkaufen sollen. Dann wäre NDS “Schuldenfrei” gewesen. Aber nein, wenn es sich mal lohnt zu privatisieren, wird das ja auch nicht gemacht :D

holger November 12, 2012 um 17:09

aber gerne nochmal

http://www.12manage.com/images/picture_break_even_chart.gif

ersetze “Cost” durch “Income” spiegel die Grafik, und schön hätten wir einen Lösungsansatz. Selbst im Makro. :D

Eagon November 12, 2012 um 17:12

Der letzte verbliebene Arbeiter verzichtete auf eine Lohnerhöhung.

Das BIP war genau drei Orangekisten hoch.

Verschiedene Volkswirtschaften sind so vergleichbar wie Schweizer Käse und der Mond.

Psychologe November 12, 2012 um 17:36

@Luebberding

Als Psychologe ist es mir ein Rätsel, wie Sie hier immer weitermachen, obwohl Sie jeden Tag mindestens einmal Prügel beziehen.
Oder machen Sie nur deswegen weiter? :-)
Masochismus?

Carlos Manoso November 12, 2012 um 17:41

@snozin November 12, 2012 um 17:01

Carlos Manoso November 12, 2012 um 17:41

@snozin November 12, 2012 um 17:01

Carlos Manoso November 12, 2012 um 17:42

@snozin November 12, 2012 um 17:01

Psychologe November 12, 2012 um 17:49

@cm

Ihre Beiträge gefallen mir immer wieder; sie sind so leer-reich.
:-)

"ruby" November 12, 2012 um 18:36

@ holger

Dann wäre der Möllring als Neoklassiker in die Geschichte eingegangen und Nds. hätte kurzfristig die gesamte Produzentenrente verfrühstücken können.
Wulff als MP VW-AR hätte sich verabschieden müssen und die Kontakte verloren …
Politisch-Wirtschaftlichaftlich einfach nicht machbar ;-)

http://www.news.at/articles/0637/31/150828/karriere-politik-vranitzky-berater-konsulent

Lieber so bei an VW verdienen …

f.luebberding f.luebberding November 12, 2012 um 18:42

Psychologe

Gut erkannt. Die Frage ist nur, in welcher Beziehung die Relevanz der Prügel zur Relevanz des Blogs steht … .

"ruby" November 12, 2012 um 19:07
holger November 12, 2012 um 19:13

rubyyyyyy

—>>>Wulff als MP VW-AR hätte sich verabschieden müssen und die Kontakte verloren …”

ROFL :D LMAO

14 November 12, 2012 um 19:14

..Die Politik beginnt sich wohlig einzurichten in einer Welt, die von der EZB finanziert wird und in der notwendige Strukturreformen auch in Frankreich, Spanien oder Italien so lange aufgeschoben werden können, bis auch die letzte wettbewerbsfähige Volkswirtschaft der Eurozone am Boden liegt.

Wir fröhlichen mit…

"ruby" November 12, 2012 um 19:15

Es werden noch Wetten angenommen bei Professor Sinn :
http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/11006-sinn-euro-rettung-ist-konkursverschleppung
Was ist ELA der EZB ?

"ruby" November 12, 2012 um 19:19

@ holger

hast recht – wulffi hätte sich die aktien von seinen kumpels schenken lassen …

holger November 12, 2012 um 19:23

ruby

was steckt in dem Begriff “Kon-kurs-ver-schlepp-ung” :D Man kann keinen Konkurs ver-schleppen. Wo nix ist, kann man auch nix schleppen.

Im übrigen, versenken die deutschen Rentner gerade ihre Rente. Oder sie wird versenkt. Frag bei den LV nach. All die ganze schöne angesparte Kohle weg, nur nicht die Vermittlungsprovision von Herrn Kaiser.

14 November 12, 2012 um 19:27

Oben noch vergessen, ein Gratiskonto beim Kaiser(Graf) von Luxemburg gehört selbstverständlich auch zur (€uro)Menschenwürde..

Die luxemburgischen Banken haben eine Bilanzsumme in Höhe des 18-Fachen des Luxemburger BIPs. In Deutschland haben wir nur das Zweieinhalbfache. Der Vertreter eines solchen Landes kann nicht für Europa sprechen und den Steuerzahlern sagen, sie müssten bitte einen Bail-out des Bankensystems vornehmen. Er ist viel zu sehr Partei. Luxemburg ist mit Finanzinstitutionen überfüllt, ein Schiff, das bis zum Himmel mit Containern voll beladen wurde und bei der kleinsten Turbulenz umkippen kann.
(Professor Hans-Werner)

ein Himmel voller Container, na sowas, und alles unter den (
Aufsichts) Au-g-€-n von cduspfgrün…(ecb-eu-kommission)…

"ruby" November 12, 2012 um 19:28

Positiv?

Statt 120% 190% Verschuld des BIP
Denen muss wohl mal ein Vorzeichenwechsel einprogrammiert werden ;-)
http://www.handelsblatt.com/politik/international/kein-frisches-geld-fuer-athen-schaeuble-laesst-griechenland-zappeln/7379046.html
Schäuble die zarteste Versuchung seit es Schulden gibt !!!

"ruby" November 12, 2012 um 19:34

@ holger

Renten – die Risiken sind doch in vollen Bewusstsein der Gier unterschrieben worden oder?
Die haben doch den Herrn Merz …gewählt.
An den können sich alle wenden – der ist wesentlich netter als der Herr Kaiser ;-)
Wer geile Gier haben will, der kann auch GreenCheese fressen.

"ruby" November 12, 2012 um 19:38

@ 14

Es sind noch Plätze frei – es sind noch Plätze frei …
http://www.hafen-hamburg.de/overview/containerterminals
es sind noch Plätze frei.

holger November 12, 2012 um 19:41

ruby

—>>>Renten – die Risiken sind doch in vollen Bewusstsein der Gier unterschrieben worden oder?”

Och nö… ich hatte in dummen Jahren (ok sind noch nicht vorbei) :D auch mal ne Kapitale-Dynamische-LV… war nicht aus Gier… man erklärte mir damals, tod-sicher und man müsste ja was für das Alter vorsorgen. Ha… :D hätte ich gewusst, dass die damals auch schon in den Puff gegangen sind,… na was solls. Soll die sichere angelegte Kohle ruhig entwertet werden. Juckt mich nicht.

holger November 12, 2012 um 19:46

Und nun kommen die Idioten und erklären was von Strukturreform, dabei ist es eine “Renten”-Reform.

holger November 12, 2012 um 19:51

Ha… und wo soll die ganze Kohle denn Investiert werden? Und dabei auch noch den Renn-Dieter machen?

Da guckt der Sinn aber aus der vollgepinkelten Unterhose doof raus.

14 November 12, 2012 um 19:51

Was 82 “Geistich-Moralische Wende” hieß, heißt heute “Strukturreform”…(alter Wein mit Frostschutzmitteln in neuen Schläuchen)

"ruby" November 12, 2012 um 20:30

@ holger

investieren ?
na hier :

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/europas-schuldenkrise/griechenland/euro-finanzminister-treffen-athen-bekommt-mehr-zeit-zur-konsolidierung-11958692.html

sind doch nur 31,5 + geschätzt weitere (laut DLF) 32 Mrd. € aus verlängerung : rechenkünstler bleiben rechenkünstler !

sind die bereits völlig schmerzfrei?
zeit die ostzote in ihren rechten ostsumpf zurück zu schicken; dort kann sie vor den tarifierten restbeschäftigten ihre bahnbrechenden eingetrichterten neoliberalen strukturreformen vertellen …
der thierse kann ihr assstieren, gauck läutet die glocken, göring-eckert versorgt mit entsprechenden diäten
23 Jahre nach der revolution geniesst die brd die früchte der wiedervereinigung – michelsens machen das möglich …
europa wird sich wundern, was es noch alles zu erwarten hätte .
dagegen waren die blühenden landschaften kindergeburtstag, portokasse …
tina : there is no alternative

"ruby" November 12, 2012 um 20:34

@ 14

alter wein?
frischer glühwein ;-)
http://www.welt.de/reise/nah/article109523051/Warum-die-Trauben-des-Olymps-viel-suesser-schmecken.html
weihnachtsmarkt wir kommen …

"ruby" November 12, 2012 um 20:36
"ruby" November 12, 2012 um 20:42

kann der draghi den volksvertretern vor der nächsten abstimmung nicht eine weihnachtsration glühwein per anleihe exportieren?
damit nicht alles so verbissen abläuft beim händchen heben, karte einstecken …
ja ist denn heut schon weihnachten
http://www.youtube.com/watch?v=vK_6j58BJEU

"ruby" November 12, 2012 um 20:45
"ruby" November 12, 2012 um 20:51

“…sind überzeugt, dass es gelingen kann, die Schuldentragfähigkeit Griechenlands zumindest auf dem Papier wieder herzustellen.”
http://www.handelsblatt.com/politik/international/bankstudie-neun-optionen-fuer-athens-rettung/7378278.html
genau das wollen wir – auf dem papier

Thor November 12, 2012 um 22:10
"ruby" November 13, 2012 um 02:26

amazing
kaiser chiefs
band from Leeds UK and club from Soweto SA
roots bzw. Metatheorie :
http://www.youtube.com/watch?v=t4Y1wDdMYH4&feature=related
“there is more to the picture than meets the eye”

"ruby" November 13, 2012 um 02:34

Wenn Du das Gefühl der Hand auf der Wasseroberfläche im Tunnel der Welle zum ausbalancieren spürst, weisst Du woraus der Mensch sich entwickelt hat ;-) :
Out of the Blue

Gekis November 13, 2012 um 09:27

Volker Pispers – Vermögenskrise – Schulden, Hehler und Reichtum

https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=XM9TCb2id40

dsds November 13, 2012 um 17:20

Sarah Engels wird heute Zwanzig!!
Wo bleibt die Kolumne Herr Luebberding?

Gerald Braunberger November 13, 2012 um 23:10
"ruby" November 13, 2012 um 23:57

Sieht so aus, als wenn Gerald Braunberger Interesse hat, dass sich etwas dreht !
Ernstgemeint oder nur Blogwerbung ;-) ?
Sieht nach Ernst aus wegen des Fettdrucks zur Hervorhebung.
Dann bepissen wir die falsche Politik gnadenlos bis sie vertrieben ist. Von den Akteuren garnicht zu reden.

f.luebberding f.luebberding November 14, 2012 um 00:22

Braunberger

Schon gesehen.

Andreas Kreuz November 19, 2012 um 19:45

Beinahe hätte ich mein Käsebrot auf die Tastatur gespotzt.
Beim Zitat des Tages aus der jungen welt vom 19.11.2012

“Für die Bändigung des Finanzsektors kämpft niemand so engagiert wie Peer Steinbrück.”

SPD-Vorsitzender Sigmar Gabriel im Interview mit der Bild am Sonntag

"ruby" November 19, 2012 um 20:11

http://www.youtube.com/watch?v=DuhoealeMIs
Einnahmen erhöhen = Bulldozer und Hilfssteuerprüfer
Wetten das sie ihre Steuern zahlen?
Die Party ist vorbei …

"ruby" November 19, 2012 um 20:13

“Wir müssen zuhause mal ein bischen aufräumen.”

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