Rettungsroutine ctd.

by h.huett on 15. Dezember 2012

Ein Wort, mehr als zwei Gedanken. Denn Frank Lübberding hat gestern auch was zum “Wort des Jahres” geschrieben. Das Wort beschreibt (und maskiert) zugleich die Politik der Bundeskanzlerin. Man mag mit dieser Politik einverstanden sein oder auch nicht. Was Frau Merkel zur Perfektion getrieben hat (und damit die Opposition gleich welcher Couleur alt aussehen lässt), ist der Eindruck der Routine, aufs Rettens kommts gar nicht an. Das werden die Griechen besser verstehen als die meisten Piefkes (wie Herr Ewald sagen würde).

Merkels Pathos der Nüchternheitsmaskerade.

{ 54 comments… read them below or add one }

"ruby" Dezember 15, 2012 um 13:45

Der Rettungsschleier ist (normativ) zu zerreissen, die Routine des Zeitgewinns mittels unwirksamer Maßnahmen zu beenden.
EU-Vertragsneufassung mit Volksentscheid und Neuwahlen – jetzt sofort.
Dabei werden die VersagerPolitiker gestellt und aus der Verantwortung, die sie nicht sachgerecht wahrnehmen, entfernt werden.

Neu Akteure braucht Europa :
http://www.youtube.com/watch?gl=DE&hl=de&v=I8AzoP7z_Kc

TheRealSlimShady Dezember 15, 2012 um 13:46

Im Ernst Freunde: Warum eine derartige Banalitaet perpetuieren? Gibt die Weltthemenlage wirklich nichts Besseres her? Na dann scheint es uns ja alles in allem nicht so ganz schlecht zu gehen…

"ruby" Dezember 15, 2012 um 13:56
wowy Dezember 15, 2012 um 14:05
Nanuk Dezember 15, 2012 um 14:25

“Na dann scheint es uns ja alles in allem nicht so ganz schlecht zu gehen…”

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/krise-in-griechenland-eine-gesellschaft-stuerzt-ins-bodenlose-11992352.html
Blendend geht es uns…

Nanuk Dezember 15, 2012 um 14:27

http://www.heise.de/tp/artikel/36/36823/1.html
Blendend…
Na, wir wer’n kan Richter brauchen, weu wir ham a golden’s Herz,
Mir wer’n ollas übertauchen, und dann fohr’ ma himmelwärts.
Mir san olle guate Lotsch’n, und d’rum homma uns so gern.
Do bei uns streckt kana d’ Potsch’n, ohne daß die Erb’n rehrn.

wowy Dezember 15, 2012 um 14:35

Wir brauchen eine Debatte in und über Europa! Nicht nur in den Feuilletons
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/europas-zukunft/
, sondern auf politischer Ebene. Das Model “Totstellen” wird zur Radikalisierung Europas führen, zielsicher.

In welcher Staatsform wollen wir also zukünftig leben?

holger Dezember 15, 2012 um 14:58

wowy

—>>>In welcher Staatsform wollen wir also zukünftig leben?”

Du hast die begnadete Begabung immer den zweiten Schritt vor dem ersten zu machen.

Daran leidet auch leider der geschätzte Halbgott himself.

Den Griechen ist es erstmal egal, welche Staatsform zu Grunde liegt, die wollen erstmal Dollares in der Tasche haben.

Habt ihr wirklich nichts von Amschel gelernt? In etwa so: Gebt mir die macht über die Kröten, und es ist mir egal, welcher Adolf gerade dran ist.

Da hülft direkte indirekte, was weiß ich für eine Demokratie nüschte. Du kannst was weiß ich nehmen, denken, machen tun hobeln tackern bohren, denk dir was aus.

Die Zukunft wird monetär geregelt. Und nix anderes. Mit Knete und Know How kannste jede Staatsform kaputt machen.

Das ist unterm Kaiser Willi nix anders wie unter Angela der Großen. Und auch ein Peer wird das nicht ändern können. Auch Stalin nicht.

Mir geht persönliche die “Staatsform” am Popo vorbei. Weil eben der Amschel recht hat.

wowy Dezember 15, 2012 um 15:08

@holger
Och nö, du musst in meine Zeilen auch nicht mit Gewalt Unfug hineinlesen.
Natürlich braucht die griechische Bevölkerung sofort Hilfe.
Nur das derzeit bestehende System hat seit Anfang 2010!!! (erstes Hilfspaket) angeblich genau das gemacht. Das ist bald 3 Jahre her. Gehts der griechischen Bevölkerung besser? Nein! Schlechter, deutlich schlechter!
Also müssen wir auch endlich was grundsätzlich am System ändern, weil sonst radikale Kräfte für uns entscheiden, in welcher Staatsform wir zukünftig leben.
Mir ist das wahrlich nicht Wumpe!

topi Dezember 15, 2012 um 15:54

@ TRSS

Versuch dich doch mal als Gastautor.

topi Dezember 15, 2012 um 16:01

@ wowy

Die Staatsform hat allerdings wenig mit der Art der “Rettung” zu tun.

Solange die Geldvermögen gerettet werden, bleibt es beim Murks.

Island hat ganz basisdemokratisch entschieden, die Kohle einfach nicht zurückzuzahlen, die in isländischen Banken geplatzt war.

Die Griechen haben nicht Syriza an die Macht gebracht; vielleicht noch.

Im deutschen Faschismus nach WWK I wurden die Geldvermögen nominal gerettet; das kann man von einem ordentlichen Faschismus wohl erwarten.
Muss man aber nicht, wenn es um AUslandsvermögen geht. Da ist ein radikaler Schnitt dnekbar.

etc.pp.

wowy Dezember 15, 2012 um 16:04

@topi
Das ist mir jetzt echt zu blöd

topi Dezember 15, 2012 um 16:19

wowy

Ob dir das zu blöd ist, ist ziemlich wumpe; sosiehtsaus.

Wenn sich ein Schuldenzyklus dem Ende zuneigt, “radikalisieren” sich die Positionen zwangsläufig.
Es gibt relativ stabile Zeiten mit relativ konstanter Gsamtverschuldungsquote; dafür braucht es bestimmte Bedingungen, hatten wir x-mal.
Lässt man der Gekdvermögensansammlung freien Lauf, läuft es noch einige Zeit weiter. Fehlende Einkommen bei Ausgabewilligen werden eben durch Kredite ersetzt. Bis zum Abbruchpunkt.

Dann schmiert die Wirtschaft ab, eine stabile Räumung des Sozialporoduktes ist nicht mehr möglich, erst nach dramatischem Einbruch.

Die Lösung ist einfach: weg mit den alten Schulden, zumindest mit denen über einer Tragfähigkeitsgrenze (kann man nicht exakt beziffern).

Das ist allerdings eine sehr radikale Forderung, wenn du dir das selbstverständnis der “Marktwirtschaft” anschaust.

Auf der anderen Seite natürlich die wirklich radikale Forderung, die Schulden seien doch zurückzuzahlen.

wowy Dezember 15, 2012 um 16:35

@topi
Das mag ja aus deiner VWL(prädikatsexamens)sicht so sein. Wenn du aber mal kurz von deinem Roß hinabsteigst, dann könntest du vielleicht in den Niederungen des Daseins Dinge wie
Entsolidarisierung
Entpolitisierung
Entdemokratisierung
Entrechtung
Enteignung
entdecken.

f.luebberding f.luebberding Dezember 15, 2012 um 16:41

TRSS

Stimmt. In Griechenland könnte keiner auf die Idee kommen, einen solchen Begriff zu benutzen. Dort hat mittlerweile jeder seine Routine: Die Armen und die Reichen jeweils ihre. Der FAZ Text ist ja schon verlinkt. Ein Bürgerkrieg ist nicht zu erwarten, eher ein Putsch, so mein Eindruck. Bürgerkriege brauchen das positive Bewusstsein, etwas an seiner Lage ändern zu können. Das fehlt in Griechenland nach meinem Eindruck.

Nanuk Dezember 15, 2012 um 17:59

“Bürgerkriege brauchen das positive Bewusstsein, etwas an seiner Lage ändern zu können.”
Schon wieder Romantik time…

Nanuk Dezember 15, 2012 um 18:05

” Es geht plötzlich ans Zurückzahlen, was oft unmöglich ist. Dies ist der unangenehmste Moment in der Gläubiger-Schuldner-Beziehung. Die Idee des Eigentümer-Individualismus, der in Sarkozys Wahlkampfwerbung „Alle zu Eigentümer!” und in Bushs Schlagwort der „Gesellschaft der Besitzenden” zum Ausdruck kam, ist mit der Subprime-Krise gescheitert.”

keiner Dezember 15, 2012 um 18:36

OT: Gerade auf arte eine schöne Doku über Samsung, Hunday (als Verbrecherkonzerne, China sweat-shop für Fortgeschrittene) und die langen Schatten der Diktatur, die wieder auftauchen. Hübsch! Wie hier…

"ruby" Dezember 15, 2012 um 19:50

Kriminelle und Agitatorin steuern unser Boot .
Wahrheit vertragen sie nicht, zeigt die Motive .
Kinderfresser ohne Skrupel.
Scheinheiligkeit und Selbstzerstörung wird ihr Fluch.
Spontanität statt Routine heilt uns in
stiller Verweigerung mit Entzauberung !
Freude auf Wiedergewinn der Gestaltungsmacht.

http://www.youtube.com/watch?v=TEadvI-diAQ

Propaganda und Agitation sind vorbei .
Das Fußvolk begreift, erarbeitet den Wechsel.
Gleichzeitigkeit unerwartet gemeinsam.

Lina Dezember 15, 2012 um 21:10

Frank
Klär uns doch bitte über die griechische Junta in den 60ern und 70ern auf. Und beschreibe den “griechischen” König, seine Rolle und die Rolle der CIA und des barbarischen Nordens.

Z
Z
Z
Z
Zeiiiiiiiiiiiiiiiiiiii

BB Dezember 15, 2012 um 21:26

Unser lustiger Oberschamane Prof. Sinn war gestern im Baströcken bei Phönix unterwegs und führte seinen üblichen Regentanz für die Konjunktur auf führte mit einer weitgehend schlüssigen Argumentation die Merkelsche Politik der Rettungsroutine ad absurdum.

http://phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/diskussionen/alfred_schier_mit_prof_hans_werner_sinn/548624?datum=2012-12-15

Man hatte fast ein bisschen den Eindruck, dass er wegen seines Eintretens für Lohnkürzungen zu Schröders Zeiten ein schlechtes Gewissen hatte. Jedenfalls schien er rot zu werden, als er dies damit begründete, ihm sei es nur um die deutsche Wettbewerbsfähigkeit gegangen, die ja damals nur wegen der falschen Konstruktion des Euros in Gefahr gewesen sei. Im Umkehrschluss: Wenn es den Euro nicht gegeben hätte, wären die Arbeitnehmer voll an der Produktivitätsentwicklung beteiligt worden? Also 14% Plus statt 4,5% Minus?

Auch gab er zu, dass es bei Wiedereinführung der Drachme, die er ja befürwortet, “etwas Probleme mit der Verteilungsgerechtigkeit” geben würde, weil doch in diesem Fall all die Griechen, die ihr Geld jetzt im Ausland haben, Reste-Schnäppchen in Griechenland für ein Apple und ‘nen Ei aufkaufen werden, was er wohl nur als kleines Übel ansieht, denn es würde dadurch ja investiert und damit dann die Konjunktur gerettet.

Ist aber nicht meine Meinung, denn auch in seiner Analyse fehlt die Untersuchung der entscheidenden Alternative:

Würde versucht, genau diese Auslandsguthaben wohlhabender Griechen zur Lösung der Krise nutzbar zu machen und würden die Griechen in Zukunft korrekt Steuern einnehmen (und würde man den Steuerwettbewerb in der EU grundsätzlich abschaffen und die Steuerpiratennester Schweiz, Luxembourg, Lichtenstein, etc. schließen), dann würde der Binnenmarkt in Griechenland sich selbst tragen und der Staat könnte seine Schulden bezahlen. Damit bräuchte Griechenland auch den Euro nicht zu verlassen. Gilt für andere Länder natürlich auch.

Je mehr Binnenmarkt man hat, umso weniger Wettbewerbsdruck existiert. Je mehr Steuern man einnimmt, umso weniger Schulden macht man. Das sind die Formeln für wirkliche Rettungsroutinen.

Aber diese Logik fehlt sowohl bei Sinn also auch in der aktuellen Politik und auch in der aktuellen Mainstream-Diskussion und deshalb ist Europa dem Untergang geweiht trotz der letzten allerdümmsten ZDF-Volkes-Stimme-Umfrage, wonach die Deutschen angeblich gegenteiliges wissen und trotz der Merkelschen Herrenanzugs-apricotfarbenen Popularitätswerte.

Ganz lächerlich übrigens: wir sollen in Zukunft das Meinungs-OrakelPanel befragen, anstatt irgendwelche Einzelmeinungen á la Bofinger zu zitieren. Meinte er etwa das hier? Hahahaha.

Lina Dezember 15, 2012 um 21:35

Danke, Frank oder Hans.

BB Dezember 15, 2012 um 21:36

Heute keiner Lust auf elaborierte Diskussion? Ich geb’s auf. Von mir aus macht doch Leistungsschutzrecht, Netzparteiischkeit, ….. Ist ja doch alles für’n Ar.ch.

Lina Dezember 15, 2012 um 21:36

Ihr macht mir, trotz allem, Mut.

BB Dezember 15, 2012 um 21:36

OK, hier war gerade der Zensor am Werk. War auch gut so.

Lina Dezember 15, 2012 um 21:39

Danke.

holger Dezember 15, 2012 um 22:00

BB

—>>>Je mehr Binnenmarkt man hat, umso weniger Wettbewerbsdruck existiert.

Wo grenzt man Binnenmarkt denn dann ab? (Ernstgemeinte Frage)

—>>>Je mehr Steuern man einnimmt, umso weniger Schulden macht man.

Geld oder Steuereinnahmen funktionieren doch nicht ohne Verschuldung oder?

"ruby" Dezember 15, 2012 um 22:12

@ holger

“Wo grenzt man Binnenmarkt denn dann ab? (Ernstgemeinte Frage)”

Früher war die Abgrenzung der physische Weg (Transport, Weg, Zeit) zum Marktplatz mit Talern, die auch akzeptiert wurden oder Tauschgütern (eigene Produktion) eben. -> Robin Hood im Walde.

Heute im virtuellen Internetmarkt mit Giralgeld hängt es vom Vertrauen auf Leistungserfüllung und Versand- Lieferformen ab.

Währungen sind nur Rechenfaktoren zu Zeitpunkten – ebenfalls handelbar.

Lina Dezember 15, 2012 um 22:22

BB

“—und würden die Griechen in Zukunft korrekt Steuern einnehmen—”

Zwei Fragen, BB,
WIE werden Steuereinnahmen gemessen?
Anhand der Steuerquote, vielleicht? Ja? Und wie sah die aus in den letzen Jahren – VOR der Lehman-Pleite? Hast Du vergleichende Zahlen? D, IT, GR, FR, USA, etc….. OECD Zahlen, vielleicht?

"ruby" Dezember 15, 2012 um 22:26

@ Lina
in cash : Einzahlung auf Konto ;-)
Statistik der Steuereinnahmen
http://www.berlin.de/sen/finanzen/steuern/einnahmen/steuereinnahmen.html

"ruby" Dezember 15, 2012 um 22:28
Lina Dezember 15, 2012 um 22:30

Vergleichende OECD-Zahlen, ruby.
Steuerquote.
Suche und finde.

"ruby" Dezember 15, 2012 um 22:30

@ Lina

versuche gerade die Zweitwohnungssteuer ein bischen zu puschen
;-)
also zieht euch warm an ihr Zweitwohnungsbesitzer !

Lina Dezember 15, 2012 um 22:39

Aaaaaach, ruby……

es wird kommen, wie es kommen MUSS.
Ich will nur nicht für dumm verkauft werden. Und ich will nicht sagen, dass ich nicht gewußt habe, was —- war……..

"ruby" Dezember 15, 2012 um 22:44

Es könnte mal jemand beim ZDF auf die Telefonsammeltische kacken, damit es aufhört, dass die Hilde Springer Vasallen noch mehr Kohle dem Michel mit der Kindertränendrüse aus dem Geldbeutel ziehen.
Schämen sich die Schönen und Gebildeten Eliten dort garnicht – Wasser predigen und Champagner schlürfen .
Empfehlung : Verblödungsaufschlag zur Einkommenssteuer…
Schäuble leg los !

"ruby" Dezember 15, 2012 um 23:07

@ Lina

OECD – Daten / Quoten sind doch viel zu abstrakt, von den Verhältnissen vor Ort entfernt : Durchschnitt, Vereinheitlichung der Bedingungen. Vergleichbarheit kann dann nur auf diesem Niveau erfolgen. Ob daraus die “richtigen” Konsequenzen gezogen werden können, sollten?

Treidelstein Dezember 15, 2012 um 23:14

Retten fetzt
Merkel rettet Geld
Merkel rettet Wetter
Verleger: Merkel, rette Presse!
Redet wer gegen Retten,
Merkels Knecht: Fresse!

Peer: Rede Reden, nehme Geld
Peers Eß-Peh-Deh geht’s schlecht
Eß-Peh-Deh-Chef: Schwere See…
Edler Peer, rette Eß-Peh-Deh!
Peer bellt, Peer wedelt
Eß-Peh-Deh-Chef denkt: Hehe, der Depp, der Esel

Merkel schwebt, Merkel jettet
Merkel rettet
Merkel herzt Neger
Eß-Peh-Deh Merkels Helfersretter
Eß-Peh-Deh never gegen Bremse
Eß-Peh-Deh never gegen Eh-Eß-Emm
Plebs denkt: Weswegen Eß-Peh-Deh?

Peer denkt schwer
Peer verlegen: Mehr Geld retten?
Plebs denkt: Der Penner nervt
Peer: Eß-Peh-Deh rettet Rentner
Rentner denkt: Nee, echt jetzt?
Peers Eß-Peh-Deh ehedem: Rentner, Geld her!
Neenee, Peer, geh!

Peer schwenkt
Peer: Merkel rettet schlecht
Peer: Eß-Peh-Deh rettet besseres Wetter, never ever Regen
Plebs denkt: Henker!
Peer fletscht
Peer hechelt
Peers letzte verwegene Geste:
Sehet, Peer rettet Welt!
Plebs denkt: Plemplem, der Kerl

Lina Dezember 15, 2012 um 23:22

TheRealSlimShady Dezember 15, 2012 um 13:46

“Im Ernst Freunde: Warum eine derartige Banalitaet perpetuieren? Gibt die Weltthemenlage wirklich nichts Besseres her?”

Wie Recht du hast, Shady……
Da ist z.B die Tragödie der kotzenden Prinzessin in London.

RTL hatte Journalisten-Scharen vor der Klinik aufgestellt. Das ist richtig und wichtig, gelle?

Unwichtig sind die Frauen, die in Chalkidiki von der Staatsgewalt grün und blau geschlagen werden. Die wehren sich nämlich dagegen, dass die milliardenschwere Goldmine für nen Appel und ein Ei an eine kanadische Firma verscherbelt werden mußte, nachdem die Umweltauflagen so weit runtergefahren werden mußten, dass der WWF-GR aufjault und gleichzeitig die Gewerkschaften geschlachtet wurden———-und die Anwohner sich an die kanadische Botschaft wenden, ohne Erfolg, natürlich…..

Aber…..was soll’s. RTL…..
Oder wie war das noch mal mit der FTD?Kein Gewinn und pleite? Ach, ja…..FTD gehört zu Gruner & Jahr, das zu Bäääärtääälsmen jehört jenauso wie RTL…..Und blablablabla……..
suchet und findet. Habe jetzt mittlerweile über 39C Fieber und könnte…….

Lina Dezember 15, 2012 um 23:26

LOL@ Treidel

Trotzdem fürchte ich alles, was NACH Merkel kommen wird, weil ich an Dr Schiwago denke.
Bin ganz schon bekloppt, oder? :o)

Treidelstein Dezember 16, 2012 um 00:01

@ Lina

Was wird nach Merkel kommen? Ist Merkel nicht ewig? Also nicht die Person, aber das Prinzip?

Habe so die irrationale Gewißheit, daß die Rettung Europas nur aus dem Selbstbehauptungswillen des lateinisch-katholischen Raumes her kommen kann.

In diesem Sinne:

http://www.youtube.com/watch?v=pn8858ZDHog

Und kurier die Sache mit den 39° aus…

Lina Dezember 16, 2012 um 00:08

Treidelchen…….

aus dem greco-romanischenRaum kommen nur Lieder wie das hier

http://www.youtube.com/watch?v=ktHQ8OXNv94

Mein Kopf platzt gleich.

"ruby" Dezember 16, 2012 um 00:42

Macht euch mal schlau über die ZWST in eurer Gemeinde
http://www.zwstv.net/?page_id=11
Geht in die Gemeindevertretung und lasst die Verwaltung die Zahlen und Perspektive raussuchen.
Müsste doch eine Steigerung auf 500 Millionen € möglich sein oder ?
Wer hat die Mehrheit zum beschliessen genutzt …

"ruby" Dezember 16, 2012 um 00:54

Nachtgespräche am Telefon
00800 – 2254 2254

Nach dem EU-Gipfel in
Brüssel: Wie sollte Europas
gemeinsame Wirtschaftspolitik
aussehen?

DL-Kultur 1:00 Uhr

Hörer haben Macht.

Treidelstein Dezember 16, 2012 um 01:12

@ Lina

Ja, sollen die Südeuropäer einfach aussteigen. Dieses Drecksbündnis aus anglosaxonischer Finanzmaschine und einer hypertrophen deutschen Exportwirtschaft, die anscheinend immer zuwenig preiswerte Arbeitskräfte und immer zuwenig zahlungsfähige Absatzmärkte hat, um in einem nationalstaatlichen Rechts- und Währungsraum leidlich funktionieren zu können, muß richtig auf die Fresse kriegen. Das wird hier dann übel, demnächst werden die selbsterklärten Retter dann wieder anfangen, die “Wettbewerbsfähigkeit” zu retten, wenn der Euro perdu ist. Aber diese Schweinerei muß erst mal aufhören, dann kann man weitersehen…

Folkher Braun Dezember 16, 2012 um 01:14

Wo ist denn jetzt das Problem? Das Kapital findet weltweit keine Anlagesphären mehr in der Realwirtschaft, welche die erwünschte Rendite erwirtschaftet. O.k.: Brennstoffe und Lebensmittel gehen immer noch, aber nicht mehr Bretterbuden in USA. Bedauerlich ist, dass Unternehmen wie Martin Marietta, Diehl, Lockheed oder Rheinmetall nicht zu ihren tatsächlichen Werten gehandelt werden. Denn die haben die Materialien, um die offenbar nötige Kapitalentwertung auch physisch bewerkstelligen zu können. Alte Kapitalbesitzer aus den Westzonen werden bestätigen, dass das 45 bis 49 schon mal funktioniert hat.

"ruby" Dezember 16, 2012 um 02:22

Kapitalentwertung = Passivseite
Vermögens(Desillusionierung)= Aktivseite
-> Bilanzverkürzung
-> Ertragsminderung (Zinsen)

Wehrmacht der Finanz- und Bankenlobbies dokumentieren !
Abschaffung des Steuerprivilegs für Zinsen – das tut weh .

Liselotte Dezember 16, 2012 um 09:01

Das komische Wort will ich mal als Stichwort “missbrauchen”:

http://www.bei-abriss-aufstand.de/2012/12/15/pressemitteilung-des-aktionsbundnisses-gegen-stuttgart-21/

Land und Stadt müssen Kefers Signal für den Ausstieg nutzen

„Das Land Baden-Württemberg und die Stadt Stuttgart müssen jetzt die Chance eines einvernehmlichen Ausstiegs aus dem Bahnprojekt Stuttgart 21 nutzen.“ Dieses Fazit zieht Eisenhart von Loeper, Sprecher des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21, aus dem Auftritt des Technikvorstandes der Deutschen Bahn AG, am Freitagmorgen im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages. Den Aussagen von Ausschussmitgliedern zufolge hatte Kefer einen Ausstieg der Bahn erwogen für den Fall, dass die Vertragspartner keine Schadenersatzklage gegen sie anstrengen.

Wenn darüber nun verhandelt werde, „müssen natürlich zugleich auch alle Bauarbeiten für Stuttgart 21 gestoppt werden“, so von Loeper weiter. Denn jede weitere Bauaktivität verschlimmere am Ende nur den von S 21 ohnehin schon angerichteten Schaden.

Offensichtlich, so der Bündnissprecher, entfalte auch der Brief des Aktionsbündnisses an die Aufsichtsratsmitglieder der Deutschen Bahn AG seine Wirkung. Darin hatte von Loeper sie unter anderem an ihre persönliche Haftung im Falle wissentlicher Missachtung eines hohen Schadensrisikos erinnert.

_________________

Der Südkurier gestern mit dieser kurzen Nachricht:

“Die Bahn geht nach Aussagen von Verkehrspolitikern erstmals zu ihrem Projekt Stuttgart 21 auf Distanz. Bahn-Infrastrukturvorstand Volker Kefer habe im Verkehrsausschuss Zweifel geäußert, ob die Bahn aus heutiger Sicht unter Berücksichtigung der neuen Fakten Stuttgart 21 auf den Weg gebracht hätte, sagte SPD-Fraktionsvize Florian Pronold in Stuttgart.
Der Bundestagsabgeordnete Harald Ebner aus Schwäbisch Hall betonte, dass dies eine Chance für die Projektpartner sei, weiteren Schaden für die Steuerzahler abzuwenden. (dpa)”

http://www.suedkurier.de/nachrichten/baden-wuerttemberg/aktuelles/baden-wuerttemberg/superspalte/Bahn-geht-auf-Distanz-zum-Projekt;art995100,5818896

wowy Dezember 16, 2012 um 14:23
Linus Dezember 16, 2012 um 14:49

@wowy:
Mir fehlt da die Nennung der wesentlichen antreibenden Mechanismen, als da waren:
a) ökonomische Interessen
b) Schaffung einer von demokratischer Kontrolle abgekoppelten politischen Entscheidungsebene
a) ist allgemein bekannt, b) findet fast nirgendwo Erwähnung. Dabei ist gerade dort die Entwicklung postdemokratischer Zustände besonders augenfällig.

wowy Dezember 16, 2012 um 15:04

@Linus
Ich finde, das steht da alles drin, wenn auch zwischen den Zeilen.
Ich würde vermuten, dass Peter Graf Kielmansegg der CDU nahe steht, seine Kritik dementsprechend auf den ersten Blick dezent ausfällt. Aber nur auf den ersten Blick.

wowy Dezember 16, 2012 um 16:01
wowy Dezember 16, 2012 um 16:13
wowy Dezember 16, 2012 um 16:14

…EU
http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2012/1213/wasser.php5

Nur damit hinterher niemand sagen kann, er/sie hätte es nicht gewusst!

Andreas Kreuz Dezember 28, 2012 um 09:01

@wowy Dezember 16, 2012 um 16:14

Wenn sie kein Wasser haben, sollen sie eben Wein trinken…

Rettungsroutine, Fortsetzung:

http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/12/49091/

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