Echtzeit-Journalismus als Geschäftsmodell

by f.luebberding on 16. Dezember 2012

Kai Diekmann hat gestern in einem Tweet auf diesen Artikel verwiesen. Es geht um die Veränderungen im Journalismus, die durch die sozialen Netzwerke ausgelöst werden. An dem Schulmassaker in Newtown konnte man sehen, wie soziale Netzwerke Verstärkungseffekte auslösen, die den klassischen Journalismus in das Desaster der Echtzeit-Berichterstattung treiben. Das gilt nicht für die USA. So hatten sowohl Spiegel-Online als auch die Süddeutsche Live-Ticker installiert, um über neue Erkenntnisse zu berichten. Unter dem Zeitdruck des Echtzeit-Journalismus war eine Überprüfung der Fakten allerdings unmöglich. So wurden in Echtzeit zumeist lediglich Gerüchte und Falschmeldungen transportiert. Das betraf die Identität des Attentäters genauso, wie etwa die Vermutung, dass die ermordete Direktorin der Grundschule dem Attentäter Einlass gewährt hätte. Solche Live-Ticker haben keine journalistische Funktion: Sie befriedigen die Neugier des Publikums, aber können schon ihrer Natur nach keinen journalistischen Nutzen generieren. Es geht nur um Leserbindung durch Schnelligkeit in einem Wettbewerb namens Exklusiv-Nachrichten. Allerdings findet sich in dem von Diekmann verlinkten Text ein interessanter Gedanke.

“One way to do this is for journalists both pro and amateur to shift their skillset from simply reporting facts to assembling and/or fact-checking them, using the crowd for assistance as Carvin has, and focusing on the kind of approach taken by the BBC’s “user-generated content” desk and other innovative approaches to the process. In the end, we could wind up with not just a new way of building the news, but a dramatically better one.”

Nun bin ich mir nicht sicher, ob auf Plattformen wie der BBC solche Diskussionsprozesse sinnvoll zu organisieren sind. Sie werden zumeist von der Menge der dort zu findenden Kommentare schlicht erschlagen. Relevante Diskussionsprozesse, die aus Rede und Widerrede bestehen, können dort nicht mehr stattfinden. Ein zu großer Schwarm erzeugt nur noch Konformität – oder Selbstgespräche, wo jeder lediglich auf sich selbst hört. Solche Diskurse funktionieren aber in einer Struktur, die mit einem guten Universitätsseminar vergleichbar wäre. Eine überschaubare Zahl an Teilnehmer versucht die Hintergründe eines Sachverhalts zu ergründen und zugleich kontrovers zu diskutieren. Solche Debatten brauchen unterschiedliche Sichtweisen und nichts weniger als die Neigung, sich in seiner Meinung über die Welt bloß bestätigen zu lassen. Das fehlende Irritationsmoment ist nämlich zugleich das größte Defizit des Echtzeit-Journalismus. In ihm geht es nur um die Generierung von Aufmerksamkeit. Diekmanns “Bild” liefert dafür jeden Tag neue Beispiele.

Blogs sollten hier ihre Nische suchen. In der Schnelligkeit können sie nicht mit Twitter mithalten und ihre begrenzten Ressourcen machen sie in der Konkurrenz zu großen Nachrichten-Plattformen chancenlos. Aber sie sind wahrscheinlich das einzige Format, um das einzulösen, was Mathew Ingram in dem Zitat fordert: Strukturierte Debatten über das zu ermöglichen, was gerade passiert – und/oder in dieser Gesellschaft wichtig ist. Und damit zugleich den Journalismus zu irritieren. Dass er es nötig hat, zeigte sich an der Berichterstattung über Newtown. Er verfehlt nämlich seine Funktion, wenn er die Defizite sozialer Netzwerke zur Grundlage eines neuen Geschäftsmodell zu machen versucht.

update

Darf man den Opfern des Schulmassakers ein Gesicht geben?

{ 59 comments… read them below or add one }

Hauke Dezember 16, 2012 um 12:22

Frank Lübberding, Ingram spricht nicht von Diskussionsprozessen (Rede/Widerrede) sondern von News-Prozessen. Insofern geht Ihr Beitrag an der Behauptung Ingrams vorbei, Medien könnten von Social Media profitieren, indem sie auf deren breitere Faktenbasis zugreifen und ihre (neue) Aufgabe bestünde darin, diese Fakten zu checken und zu ordnen, anstatt selbst Fakten zu recherieren und zu berichten. Meines Erachtens müsste eine fundierte Kritik an diesem Nutzen der sogenannten “Schwarmintelligenz” an der Behauptung ansetzen, dieses Geschwätz auf Twitter wäre eine (potentielle) Faktenbasis. Auf so eine Idee kann wohl nur ein Social-Media-Experte kommen.

Eagon Dezember 16, 2012 um 12:24

Echtzeit.

Mir genügt , eine Analyse der australischen Gesetzesänderungen, die den Waffenbesitz streng regulierten.

Seitdem gab es keinen einzigen Amoklauf mehr.

Tränen genügen nicht.

Die sozialen Netzwerke sind eine Chimäre.

Gibt es eine einzige soziale Bewegung , die zu einer Gesetzesänderung geführt hat, die aus einem sozialen Netzwerk entstanden ist.

Ja, sie sind eine Gefahr für den Boulevard-Monopolisten.

Wenn das in die sozialen Schmutznetze verschwindet ist es nicht Schade drum.

f.luebberding f.luebberding Dezember 16, 2012 um 12:28

Hauke

Stimmt. Dafür werde ich aber gleich über Twitter Aufmerksamkeit herstellen. Allerdings habe ich in den beiden blogs, wo ich mitzuschreiben die Ehre hatte, durchaus die Erfahrung gemacht, dass man dort auch Fakten checken kann. So war meines Wissens Nanuk bei Breivik der Erste gewesen, der die These, dass es sich um einen Anschlag von Islamisten handele, fundiert in Zweifel zog.

Linus Dezember 16, 2012 um 12:30

“Solche Live-Ticker haben keine journalistische Funktion: Sie befriedigen die Neugier des Publikums, aber können schon ihrer Natur nach keinen journalistischen Nutzen generieren. Es geht nur um Leserbindung durch Schnelligkeit in einem Wettbewerb namens Exklusiv-Nachrichten.”

Soso, Leserbindung. Natürlich gibt es sekundäre Interessen, die sind aber bzgl. der ursprünglichen “nachrichtendienstlichen” Funktion komplett irrelevant. Der Terminus “Exklusiv-Nachrichten” hat wenig mit Nachrichten zu tun, aber viel mit dem ökonomischen Modell, das dahinter steht.

Trotzdem: Ein Liveticker ist doch erst mal ein Whiteboard, eine Art Stoffsammlung des ungesichteten Rohmaterials, und hat somit sehr wohl eine journalistische Funktion. Genau diese Rolle erfüllen ja auch die Presse-Agenturen.

Dann gibt es Artikel, die die gesammelten Informationen sichten, auf Plausibilität prüfen und versuchen, die einzelnen Fäden zu einem stimmigen Gesamtbild zu fügen.

Schliesslich gibt es Artikel, die das Vorgefallene innerhalb eines grösseren (z.B. gesellschaftlichen) Kontextes beleuchten. Darunter fallen Meinungsseite und Essays.

Journalismus arbeitet also auf verschiedenen Ebenen und Bereichen. Nicht alles davon kann gleich gut von irgendwelchen “Netzkomponenten” übernommen werden, muss es aber auch nicht.

Linus Dezember 16, 2012 um 12:35

“durchaus die Erfahrung gemacht, dass man dort auch Fakten checken kann.”
Fukushima -da kam Holger um halb sieben in der Früh hereingeschneit und hat auf die Gefährlichkeit des Kühlproblems hingewiesen.

f.luebberding f.luebberding Dezember 16, 2012 um 12:37

Linus

Guter Hinweis auf Fukushima. Aber Holger hat argumentiert, wenn ich mich richtig erinnere – und nicht einfach einen Brocken auf den Live-Ticker serviert.

Keynesianer Dezember 16, 2012 um 12:45

Als ob es jetzt die Aufgabe weltweit agierender Blogs wäre, solche lokalen Dramen zu debattieren.

Das wäre das Thema:

Krise in Griechenland Eine Gesellschaft stürzt ins Bodenlose
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/krise-in-griechenland-eine-gesellschaft-stuerzt-ins-bodenlose-11992352.html

Nicht irgendwelche “Echtzeit-Berichterstattung” über BILD-Themen.

Linus Dezember 16, 2012 um 12:49

@fl:
“Aber Holger hat argumentiert”
Aber ja doch, sicher! Irgendwas hast du an meinem ersten Post wohl missverstanden.

Hauke Dezember 16, 2012 um 12:59

Frank Lübberding, Guttenplag und Vroniplag haben Faktencheck gemacht (Arbietshypothese: Plagiat), Nanuk und Holger haben eine Meinung geäußert. Eine Meinnug mag argumentativ begründet sein und sie mag sich im Nachinein als richtig erweisen, das hat aber nichts mit der Ermittlung (Investigation, Recherche, Untersuchung,…) und Überprüfung (Quellenvergleich, Verifizierung) von Fakten zu tun.

Christian Dezember 16, 2012 um 13:02

@Linus:

Ich finde es problematisch, die Funktion eines Tickers mit der einer Agentur gleichzusetzen. Vielmehr findet im Rahmen des Tickers eine Offenlegung des journalistischen Arbeitsprozesses statt. Die Ergebnisse mögen zwar die gleichen sein, doch setzt der Ticker die ununterbrochene Teilnahme voraus, damit der Leser letztendlich ein vollständiges und korrektes Abbild erhält. Ist diese nicht gegeben, ist die Gefahr groß, dass der Leser mit unwahren Gerüchten entlassen wird.

f.luebberding f.luebberding Dezember 16, 2012 um 13:04

Hauke

Es geht aber auch um die Überprüfung von Meinungen. Also Thesen auf ihre Stichhaltigkeit hin zu überprüfen. Das geht nur durch Rede und Widerrede, also indem ich die online zur Verfügung stehenden Quellen entsprechend einsortiere. Nichts anderes hat Guttenplag gemacht. Das ist ja gerade ein positives Beispiel für die Funktion solcher blogs – oder Online Tools.

wowy Dezember 16, 2012 um 13:09

@fl
Wir wollen ja auch nicht vergessen, dass Diekmann derzeit in den USA weilt, um
“Diekmann und seine Mitstreiter wollen im Silicon Valley “im Austausch und durch Vernetzung mit dort ansässigen Unternehmen und Universitäten neue unternehmerische Ideen für digitales Wachstum entwickeln”
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/bild-chefredakteur-kai-diekmann-geht-in-die-usa-a-837295.html
Selbsterfüllende Prophezeiung kommt mir da in den Sinn ;-)

Linus Dezember 16, 2012 um 13:16

@Christian:
“doch setzt der Ticker die ununterbrochene Teilnahme voraus, damit der Leser letztendlich ein vollständiges und korrektes Abbild erhält.”
Na klar doch. Aber das muss ich doch nicht selber machen, sondern kann die Aufbereitung Fachleuten überlassen, die das dann nachvollziehbar zu einem stimmigen ‘Sketch’ zusammenfassen. Will ich das selber nachvollziehen, kann ich im Whiteboard nachsehen.

Ein Projekt OpenJournalism sähe z.B. so aus:
- Whiteboard
- Sketchboard
- Contextboard
Eine solche Organisation liegt auf der Hand. Sie manifestiert sich nicht, weil sie ökonomisch nicht verwertbar ist.

holger Dezember 16, 2012 um 14:07

Hauke (Fukushima)

—>>>… Holger haben eine Meinung geäußert. Eine Meinnug mag argumentativ begründet sein und sie mag sich im Nachinein als richtig erweisen, das hat aber nichts mit der Ermittlung (Investigation, Recherche, Untersuchung,…) und Überprüfung (Quellenvergleich, Verifizierung) von Fakten zu tun.”

Es ist klar, was bei einem Kühlausfall in einem AKW passiert. Und ich weiß auch, was mit Dieselgeneratoren geschieht, wenn die Unterwasser sind. Von daher brauche ich keine Recherche vor Ort.

Das ist einfach nur eine logische Kette aus “praktischer” Erfahrung. Und für mich war das einfacher zu beurteilen, da ich Dieselgeneratoren schon mal geplant hatte. Kommt auch vor.

Wenn ein Raum unter Wasser steht, steht der Raum unter Wasser. Und wenn Kühlwasser nicht weggeschaft werden kann, kann das nicht geschehen.

Das sind Fakten.

Gregor Keuschnig Dezember 16, 2012 um 14:20

Ich bin mir nicht sicher, ob diese Live-Ticker nicht nur noch für die Kritiker von Live-Tickern Relevanz haben – übertrieben formuliert. Vielleicht mag dies in den USA anders sein, das vermag ich nicht zu beurteilen. Aber das sich jemand hinsetzt und einen Live-Ticker zu Fukushima oder einem Amok-Lauf länger als vielleicht einmal zwei, drei Minuten einer gewissen Neugier wegen hingibt, wage ich zu bezweifeln. Die “Leserbindung”, die da stattfinden soll, ist ein äußerst schwaches Argument für eine Maßnahme, die im wesentlichen nur Journalisten (oder Schimären davon) dazu dient, die Gerüchteküche in die Gefrierdosen abzupacken.

Vielleicht erbarmt sich einmal jemand, Live-Ticker zu ausgewählten Ereignissen als Buch Eins-zu-Eins herauszubringen um deren Nichtig- und Lächerlichkeit zu dokumentieren. (Das Verfahren hätte womöglich den Nachteil, als elitär oder oberlehrerhaft denunziert zu werden.) Wer so etwas als Steinbruch für spätere Recherchen braucht, hat eigentlich schon verloren. Er kommt mir vor, wie diese armen Teufel in Südamerika oder Afrika, die mit den Händen ein Gebiet umgraben und mit giftigen Chemikalien umspülen, um kleinste Krümel von Gold zu finden.

Hauke Dezember 16, 2012 um 14:27

Frank Lübberding, ich habe Guttenplag und Vroniplag genannt, weil ich nicht unter den Tisch fallen lassen wollte, dass es positive Beispiele gibt. Allerdings hat GP und VP gerade nicht mittels Rede und Gegenrede Meinungen auf Basis bestehender Quellen überprüft (und auch nicht irgendwelches Twitter-Geschwätz gefiltert und recycelt), sondern diese Quellen durch Investigation erst geschaffen. Das ist ein fundamentaler Unterschied und im Zusammenhang mit neuen Medien ist dieses Phänomen sehr selten, weil so eine Untersuchung üblicherweise mit hohen Kosten verbunden ist (womit wir wieder bei der Zukunft des Journalismus wären). Was Ingram et al. propagieren ist, dass die Zukunft des Journalismus darin liegt, die Recherche an die “Schwarmintelligenz” outzusourcen und die Ergebnisse nur zu filtern. Und wenn dann Mist rauskommt, dann war es natürlich nicht der “intelligante Schwarm”, sondern die dummen Medien, die nicht ordentlich aus dem Schwarm gefiltert haben:

“Is social media responsible for these mistakes? Hardly. Most of them were reported by CNN and other traditional news sources as well, and in many cases Twitter users simply repeated them. Should they [the Users] have verified the information before repeating it, as so many Twitter critics advise users to do? It’s hard to see how they could have done so, even if they wanted to.”

Für Medien ist es teilweise schwierig genug, einzelne Belege zu überprüfen/zu verifizieren, wie z.B. Zeit, Ort und Authentizität eines verwackelten Handyvideos aus Syrien, wie es manchmal in der Tagesschau gezeigt wird (immer mit dem Hinweis, die Authentizität nicht überprüfen zu können und sparsam eingesetzt). Wie sollen Medien aus dem digitalen Mülleimer Twitter die Verlässlichkeit von zigtausend unbelegten Behauptungen nachprüfen können? Meines Erachtens täten Medien gut daran, Social Media als Marketingkanal zu nutzen, darüber hinaus zu ignorieren, und ansonsten einfach ihre Arbeit zu machen.

Hauke Dezember 16, 2012 um 14:47

Holger, diese Fakten, also dass irgendein Raum unter Wasser steht, dass irgendwelche Dieselgeneratoren unter Wasser stehen (bzw. weggespült wurden) , dass es einen Kühlausfall gibt, dass kein temporäres Kühlsystem errichtet werden kann,… die hattest Du woher? Selbst recherchiert vor Ort? Von Twitter? Oder aus dem Live-Ticker vom Guardian, der die Meldungen von Kyodo und AP aufbereitet hat? Die Schlussfolgerungen, also die Einordnung der Fakten, waren zu dieser Zeit Legion. Wie gesagt, da mag manche argumentativ gut begründet sein, manche mag sich im Nachhinein als richtig erweisen, die Fakten kamen aber von der Presse. Nicht aus irgendwelchen Blogs oder über Social Media.

f.luebberding f.luebberding Dezember 16, 2012 um 15:00

Hauke

Bei Fukushima gab es keine überprüfbaren Quellen, für niemanden. Alle waren auf Tepco und die japanische Regierung angewiesen. Das galt auch für den Guardian. Man konnte lediglich Szenarien auf Grundlage unzureichender Information beschreiben – und die Frage diskutieren, was das jetzt für die Bundesrepublik bedeutet. Die war ja nicht wirklich direkt betroffen gewesen, sondern nur von der Debatte über die Zukunft ihrer eigenen Atomkraftwerke.

Es geht mir ja gerade darum, die Auswirkungen der Logik der sozialen Netzwerke auf den Journalismus in Frage zu stellen.

xefix Dezember 16, 2012 um 15:13

Boris Becker geht aus Liebe zu Merkel
als Luftabwehr-Rakete (bummbumm-Boris)
an die Grenze zu Syrien.

Das twittert er zumindest:

„Grosser Bewunderer von Angela Merkel!
Ich bin sehr stolz und werde Patriot,
als Sie Friedensnobelpreis gewonnen hat!!!“

nixgegenOslo

holger Dezember 16, 2012 um 15:14

Hauke

—>>> die hattest Du woher?”

Erdbebenzentrale… Googlemap Lage der AKW … Pläne von GE wie die Dinger gebaut. Eigene Planungsunterlagen?

Ich kann dir auch jetzt schon sagen, was passiert, wenn ich über Paderborn ne Wasserstoffbombe fallen lasse.

Oder wenn dir das Benzin auf der Autobahn ausgeht.

Das nennt sich Rettungsroutine mein Lieber.

holger Dezember 16, 2012 um 15:22

luebberding

—>>>Bei Fukushima gab es keine überprüfbaren Quellen, für niemanden. ”

Falsch. Man muss nur die richtigen WWW Adressen zur richtigen Zeit auch zur Verfügung haben. Danach zählt man 1+1 zusammen.

Das heißt, ich wusste vorher schon, dass wenns explodiert, sich nur um HHO/ Wasserstoff handeln kann. Dazu muss man aber wissen, wie Wasserstoff sich bildet.

Und da ich weiß, wie das Militär ausgerüstet sein muss, oder ist, wird gerne in Katastrophen Szenarien Murx gemacht.

Das was ich aber in dem Moment wusste, dass wissen eben die Highspeed Ticker nicht. Weil diese nicht gelernt haben, in gewissen Szenarien ruhig Blut bewahren zu können.

Ist eben so genauso, mit Patriot in Richtung Türkei. Die Türkei mit 650.000 Soldaten, braucht die deutschen Hansels? Die haben auch Patriot und Hawk zur Verfügung.

holger Dezember 16, 2012 um 15:28

Hauke

—>>>Wie gesagt, da mag manche argumentativ gut begründet sein, manche mag sich im Nachhinein als richtig erweisen, die Fakten kamen aber von der Presse. ”

die Fakten kamen von der Presse?

Ja, Bild dir deine Meinung

xefix Dezember 16, 2012 um 15:30

@ Holger

Richtig:
Luftabwehrsysteme des Heeres
Flugabwehrraketensystem PATRIOT

MIM-104 Patriot
MIM-23 HAWK – 48 Raketenstarter, aus dem Bestand der US Army
MIM-Nike Hercules
MIM-Nike Ajax
Rapier
ASELSAN Atılgan KMS – 70, (1 × 8 Stinger), VSHORADS türkischer Produktion[6]
ASELSAN Zıpkın KMS – 35, (1 × 4 Stinger), VSHORADS türkischer Produktion[7]

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Waffensysteme_der_T%C3%BCrkischen_Streitkr%C3%A4fte

Hauke Dezember 16, 2012 um 15:38

Frank Lübberding, das stimmt, deshalb schreiben seriöse Medien wie der Guardian so etwas wie “gemäß einer Meldung von AP/Kyodo hat Chefkabinettssekretär Edano in einer Pressekonferenz gesagt,…” Das ist eine überprüfbare Tatsache (Inhalt und Quelle). Die andere Frage ist, ob Edano die Wahrheit gesagt hat, bzw. wie verläßlich seine Quellen waren. Letztlich hat sich die Regierung damals ja fast ausschließlich auf Tepco berufen. Das ist aber eine andere Recherche.

"ruby" Dezember 16, 2012 um 16:28

Wandel:
Im Studium (Anfang 1990) konnte ich mit Freund und Freundin (Kulturwissenschaften) beim NDR die Nachttagesschau vor Ort erleben.
Die Praktikanten, Assistenten liefen in den Nachrichtentickerraum mit 32 Faxgeräten der Nachrichtenagenturen, sammelten das Papier und verteilten es an die Redaktionen, die durch die Chef`s (Uli und Christiansen für Tagesthemen) vom Dienst die Nachrichten zusammenstellten …
Zur Sendung durften wir in den Regieraum – merkte gar nicht im Halbdunkel, dass ich neben Jan Hofer landete, der very cool seinen Auftritt erwartete.
Und heute mit neuer Technik und http://www.kontakten Netzwerkquellen ?
Strobel sei Dank sind die lausigen Banausen wie zu Guttenberg mit ihrer “Medienkompetenz” ala Kerner aufgeflogen .

"ruby" Dezember 16, 2012 um 16:28
holger Dezember 16, 2012 um 17:07

Luebberding

—>>> Unter dem Zeitdruck des Echtzeit-Journalismus war eine Überprüfung der Fakten allerdings unmöglich. So wurden in Echtzeit zumeist lediglich Gerüchte und Falschmeldungen transportiert.”

Ich weiß ja nicht, ob man das auch modernes Tratschen nennen kann?

Ich mein, wenn die Alten Weiber bei uns auf dem Dorf Twitter kennen würden, würde man vermutlich auch beim Dorfdoc nicht so lange im Wartezimmer sitzen müssen. :D

Und irgendwie finde ich Deutschland langweilig. Hier passiert doch nix. Keine 2 Flugzeuge die 3 Hochhäuser in staub verwandeln können. Kein American-Way of??? Kein Hurrikan, kein Tsunami… noch nicht mal ein richtiges Erdbeben.

Die Journalisten hier im Land, sind doch echt arme Schweine. Noch nicht mal die “Euro” Krise funktioniert so wie gedacht.

Wenn da nicht ein paar Koffer irgendwo in Bonn auftauchen, der VS ein paar Döner abknallt oder ein paar Fans Bengalos zünden, ist das Kaff BRDDR für Medien untauglich.

Langweilig wie Paderborn eben

f.luebberding f.luebberding Dezember 16, 2012 um 17:22

Nur als Beispiel, wie manche Debatten ablaufen. Spon hatte einen Artikel veröffentlicht, der auf Grund von Vermutungen über den Mörder von Newtown Autismus thematisierte. Nun weiß niemand, ob Autismus in diesem Fall überhaupt eine klinische Diagnose ist. Daran gab es nun massive Kritik, worauf die SPON-Redaktion ihren Artikel ergänzte. Hier ein Beispiel für diese Kritik. Jetzt greift das Handelsblatt eine amerikanische Debatte auf, die um die Ängste einer Mutter bzgl. ihres Sohnes geht. Sie fragt sich wg. der Debatte, ob nicht ihr Sohn ebenfalls ein potentieller Massenmörder sein könnte – und kritisiert zugleich die Unzulänglichkeiten des amerikanischen Gesundheitssystems. Allerdings fragt man sich schon, ob sie diese Ängste ohne Newtown gehabt hätte – und ihr Sohn überhaupt an die Waffen herankommen könnte, um ein Massaker zu verüben. Es weiß offenkundig niemand, ob Autismus (oder Asperger) im Fall von Newtown eine Rolle spielt. Es weiß auch niemand, ob es jenseits dessen fundierte Informationen über einen solchen Zusammenhang gibt. Genau das ist auch das Thema in dem Spon-Artikel. Er macht aber erst Asperger und Autismus in Zusammenhang mit Newtown zum Thema, obwohl es erst einmal laut Aussage des Artikels keinen Zusammenhang gibt. Er reagiert auf die Reflexe in der öffentlichen Debatte – und scheitert mit seinem Aufklärungsanspruch genau an diesen Reflexen. Online Kommunikation funktioniert offenkundig über die Aktivierung von Schlüsselreizen. Und die Motivation von Spon, den Artikel ins Netz zu stellen, war wahrscheinlich genau das: Diese Schlüsselreize zu nutzen. Der Versuch, Spekulationen zur Grundlage einer kritischen Berichterstattung zu machen, kann dann nur scheitern. Der dem zu Grunde liegende Mechanismus wird hier angesichts eines anderen Falles gut geschildert, finde ich.

"ruby" Dezember 16, 2012 um 17:35

@ fl

die aussie wollen sich mit 400,000 talern schmerzensgeld für die hinterbliebenen moralisch entlasten …

Gregor Keuschnig Dezember 16, 2012 um 17:43

@f.luebberding
Das mediale Gerede nach solchen Amokläufen folgt längst festen Mustern, Schablonen: Da ist immer von “Einzelgängern” die Rede und/oder “Außenseitern”, später sind es dann um “Autisten”, wobei die meisten gar nicht wissen, was das ist (ähnlich wie dem Gerede von der Tragödie – an einem solchen Verbrechen ist rein nichts tragisch). Tatsächlich ist der Amokläufer ja auch immer alleine. Die Botschaft ist deutlich: Er wird ob der Monstrosität des Verbrechens noch posthum aus der Gesellschaft ausgestoßen, was man durch das Außenseitertum (oder eben ähnliches) suggeriert. Dieser Prozess ist zugleich auch eine Selbstreinigung und entlastet die “Gesellschaft”. Dass im Laufe der Menschheitsgeschichte stets der unreflektierende Mob in Form der Masse die größten Verbrechen ausgeführt hat, wird tunlichst verschwiegen.

f.luebberding f.luebberding Dezember 16, 2012 um 17:48

Keuschnig

Die Autismus-These habe ich heute das erste Mal gehört.

wowy Dezember 16, 2012 um 17:53

@fl
“Nichts neues, “Autismus” is the new “Killerspiele” is the new “Death Metal” is the new “Gammler” is the new “Swingkids” ”
http://jensscholz.com/index.php/2012/12/16/fickt-euch-medien

h.huett Dezember 16, 2012 um 17:59

Nicht zu vergessen den Hinweis (auch in diesem Fall), dass der Amokläufer kein Facebook-Profil hatte (ist ja bald schon eine klinische Kategorie, so oder so).

f.luebberding f.luebberding Dezember 16, 2012 um 18:01

wowy

Keine Ahnung. Der Artikel ist ja durchaus differenziert. Mich interessiert ja gerade, warum er trotzdem nicht funktioniert hat. Man kann ihm ja gerade nicht unterstellen, dass er den kritisierten Zusammenhang herstellt.

Hauke Dezember 16, 2012 um 18:04

Ok Frank Lübberding, dann ist aber SPON daran gescheitert, der Bedienung dieser Schlüsselanreize zu widerstehen, nicht der Journalismus. Bei BILD ist das Triggern solcher Reflexe Geschäftsmodell (auch in Print). In der FAZ habe ich keine Sensationsberichtserstattung gelesen (sowohl print als auch online). Was ich sagen will: Das von Ihnen beschriebene Vorgehen ist kein Merkmal von Online-Kommunikation und dass Berichterstattung auf Basis von Spekulationen dem Aufklärungsanspruch (sofern vorhanden) zuwider läuft, gilt online wie analog. Ich sehe den Unterschied eher zwischen Boulevardmedien und Qualitätspresse, und mit Boulevard lässt sich, online wie digital, einfach mehr Reichweite=Gewinn erzielen.Das ist das Problem von gutem Journalismus im Internet: Schnell und billig gewinnt. Was sagt das über die Konsumenten, die diesen Schrott kaufen/lesen und was über die Gesellschaft, die sie bilden?

Gregor Keuschnig Dezember 16, 2012 um 18:12
wowy Dezember 16, 2012 um 18:16

@fl
Das sehe ich anders

holger Dezember 16, 2012 um 18:37

Echtzeit:

#ARD #Rösler labert nur wieder Bullshit #Energiewende

Lina Dezember 16, 2012 um 19:00

1. Wenn Ihr ständig die zwei Dinge

a) Journalismus und
b) Verlags-Geschäftsmodell

miteinander zu einem einzigen Brei vermischt, werdet Ihr nie zu Potte kommen.

2. “Alarm, Arlam, die Demokratie ist in Gefahr! (Weil Zeitungen sterben)” zu kreischen, ohne mit nur einem Wort die Medienkonzentration* zu analysieren und stattdessen auf das böse Internet zu verweisen, zeugt entweder von Blindheit, Borniertheit oder Naivität.

3. Sehr gute, freie Journalisten werden nicht untergehen. Ganz im Gegenteil: Sie werden das Internet nutzen, um die nötigen KONTAKTE zu knüpfen (wichtigstes asset neben fachlicher und handwerklicher Ausbildung), um selbst zu publizieren, um zu netzwerken etc.
Wenn sie ein wahrhaftiges Anliegen (Demokratieverteidigung, Aufklärung, Aufdeckung z.B.?) haben.

Sollten sie jedoch ihren “Job” von vorneherein als “Geschäftsmodell” betrachten, werden sie schnell von der Bildfläche verschwinden, oder sich in Konzernsoldaten verwandeln.

*http://www.nachdenkseiten.de/?p=5228

Lina Dezember 16, 2012 um 19:00
Lina Dezember 16, 2012 um 19:06

Zum Amoklauf

Brutale “individualistische” Gesellschaften erzeugen amoklaufende Autisten, die ihr mitten ins Herz schießen.

Lina Dezember 16, 2012 um 19:14

Und zwei Frage noch:

Ist es relevant, dass die Gesellschafter und Kunden der dpa fast deckungsgleich sind?
http://de.wikipedia.org/wiki/Dpa

Und ist es relevant, dass die dpa ihren Sitz im Springer-Haus hat?

Tobias Fuentes Dezember 16, 2012 um 20:12

Solche Reaktionen der aufgescheuchten Autisten und derer, die ihnen beispringen sowie die plötzliche Aggression gegenüber den zwei australischen Radioleuten fallen unter die Kategorie Befindlichkeitsextremismus – das ist eine Bezeichnung, die mir passend erscheint. Im linken politischen Spektrum ist das an der Tagesordnung. Kritik wird moralisch überhöht … man würde Leistungsbeziehern Faulheit vorwerfen … EU-Kritik gilt als nationalistisch usw. Es ist unsäglich. Niklas Maak im FAZ-Artikel zum Radioscherz sieht es als humanistische Errungenschaft an, wenn einen Scherz unterlässt, der nur mit viel Fantasie und Zufällen eine Minderheit verletzen könnte, mit etwas, was für uns nicht mal anstößig ist. Solcher vorauseilender Gehorsam ist Moralismus, maW Befindlichkeitsterrorismus. Man hält es für legitim Waffenbesitz/er zu dämonisieren, den Amoklauf sogleich für eine Kampagne zu instrumentalisieren (… ich begab mich soeben auf die moralische Argumentationsebene genannter Fanatiker), aber regt sich auf, wenn ein Artikel die andersgelagerte Empathie von Autisten beleuchtet … schlicht, weil es sich nach allem was man weiß aufdrängt und Leser sich dafür interessieren. Ob das gut oder böse ist, reißerisch oder nicht, ist eine andere Frage und mir hier völlig egal – denn die Hetze (dito) gegen Waffenbesitz ist das Gleiche. Man kann das Reißerische kritisieren und mangelnde Sensibilität vorwerfen, das lässt sich nicht vermeiden, aber allen Ernstes das gleich wieder zu überhöhen iSv man würde postulieren Autisten seien Mörder … meine Güte, man bleibe doch bitte gelassener … Der Selbstmord der Krankenschwester etwa war für uns nicht vorhersehbar, nach allem Ermessen nicht. So hart es ist, so unfair, grausam und unpferekt ist das Leben. Selbst wenn man indische kulturelle Besonderheiten in Betracht zieht usw, was Herr Maak doch tatsächlich anregt, ist die Reaktion der Frau immer noch nicht naheliegend, sie bleibt tragisch, aber absurd nach allen Maßstäben, die für uns im gesellschaftlichen Umgang anzulegen sind.

Tobias Fuentes Dezember 16, 2012 um 20:13

Urgh, Fettdruck sollte nur das erste Wort erfassen, vllt kann man das editieren … sry

f.luebberding f.luebberding Dezember 16, 2012 um 20:31

Fuentes

Hatte mich auch schon gewundert … . Nur als Anmerkung, auch zu den links von Keuschnig. Es geht wohl eher um eine Veränderung in der Debatte. Man kann durchaus die Frage diskutieren, ob Amokläufe Merkmale von Autisten besitzen. Warum nicht? Aber es ein Unterschied zu der Debatte, ob Autisten signifikant häufiger zu Amokläufern werden als Nicht-Autisten. Etwa Brillenträger. Denke das verursacht die Empörung, etwa bei Autisten. Insofern war der Artikel bei Spon irreführend, weil er diese Differenz nicht hinreichend deutlich gemacht hat.

Ansonsten das als Erfahrung eines Facebook-Freundes des Attentäters.

Linus Dezember 16, 2012 um 20:34

@Fuentes:
Der Fettdruck war ein sogenannter Kollateralschaden, oder :-D

Nein, im Ernst: Du regst dich auf, dass sich andere aufregen? Reflektierst einen Reflex? Und dann nutzt du das zur Generalabrechnung mit dem linken politischen Spektrum. Bist du jetzt in diesem Blog richtig oder falsch?

Dann drängt sich also nach dem Amoklauf die andersgelagerte Empathie von Autisten auf. Also fordern wir doch mal: keine Waffen an Autisten!
Und die anderen Psychopathen? Sind jetzt die Psychopathen Waffennarren oder die Waffennarren Psychopathen?

Sehr gut auch der Hinweis auf die Inderin. Hat aus unserer Sicht auch was Psychopathisches.

holger Dezember 16, 2012 um 20:42

Tja, den einem will man die Waffe wegnehmen, und dem anderen sein Kreuz lassen.

Vielleicht sollte man gerade in den USA mal den Psychopathen in der Kirche anfangen. Und hier in der BRD in den Redaktionen.

Tobias Fuentes Dezember 16, 2012 um 20:47

@fl
Nein, man kann in so einem Zusammenhang eben gar nichts diskutieren mit autistischer Empathie. Man kriegt solche Ausfälle wie von Linus. Der Abwehrreflex setzt sofort ein, nur umso deutlicher je größer/provokanter/reißerischer man damit aufmacht. Da kann man nüchtern rangehen und Zahlen auf den Grund gehen, schon das gilt als moralischer Sündenfall. (Siehe Sarrazin oder Buschkovsky.) Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Es gibt für Moralisten nur Schwarz-Weiß.

holger Dezember 16, 2012 um 20:51

Trotz www

tiefstes Mittelalter. Falsche Zeitzone gelandet… irgendwas muss in der Programmierung schief gelaufen sein. Nur Spinner. Warum kann der Spinner nicht einfach ein rechtsradikaler Breivik anbetender radikal islamistischer Salafist gewesen sein?

Erschießt endlich Gott dann ist RUHE

holger Dezember 16, 2012 um 21:01

luebberding

—>>>Man kann durchaus die Frage diskutieren, ob Amokläufe Merkmale von Autisten besitzen. Warum nicht? Aber es ein Unterschied zu der Debatte, ob Autisten signifikant häufiger zu Amokläufern werden als Nicht-Autisten. Etwa Brillenträger. Denke das verursacht die Empörung, etwa bei Autisten. Insofern war der Artikel bei Spon irreführend, weil er diese Differenz nicht hinreichend deutlich gemacht hat.”

>>Man kann durchaus die Frage diskutieren, ob Amokläufe Merkmale von Christen besitzen. Warum nicht? Aber es ein Unterschied zu der Debatte, ob Christen signifikant häufiger zu Amokläufern werden als Nicht-Christen. Etwa Hornochsen. Denke das verursacht die Empörung, etwa bei Christen. Insofern war der Artikel bei Spon irreführend, weil er diese Differenz nicht hinreichend deutlich gemacht hat.”

Linus Dezember 16, 2012 um 21:11

“Es gibt für Moralisten nur Schwarz-Weiß.”

Ein Glück, dass du kein Moralist bist.

"ruby" Dezember 16, 2012 um 21:52

so präsentiert Journalismus die Nachfolgerin von Frau Springer im Medienzirkus :

http://www.gala.de/stars/interview/203208/Maria-Furtwaengler-Ich-moechte-einfach-nur-leben.html

tatort mit dem topic macht heldinnen ;-)

Treidelstein Dezember 16, 2012 um 22:10

@ ruby

Tatort war zwar etwas überladen. Zuviel Privatleben und unnötige Actionszenen in Weißrußland. Aber mutiger Plot. Maria Furtwängler ermittelt gegen Finanzfaschistenmafia. Wie hieß der korrupte Renten-Regierungsberater, der sich dann auch noch als Totschläger herausstellte? RÜHMKOPF… Und dann auch noch diese Ähnlichkeit… Und auch wer mit dem Hannoveraner Versicherungsmogul gemeint war, ließ sich unscher erkennen.

Treidelstein Dezember 16, 2012 um 22:11

…unschwer…

"ruby" Dezember 16, 2012 um 22:24

@ Treidelstein

Bin in Hannover groß geworden und kenne die Locations – war ein Hochgenuß …
Aktueller Tip : Shisha smöken in der Langen Laube 24 im Steintorviertel …

email Dezember 17, 2012 um 01:32

@ Lina
Sinnlos hier, die führen Selbstgespräche.

"ruby" Dezember 17, 2012 um 01:44

@ email

“Selbstgespräche”

Wenn das mal keine Fehleinschätzung ist ;-)

Wirst den Sinn noch erleben …

email Dezember 17, 2012 um 03:58

erleben werd ich noch einiges, aber nicht weil sich propaganda nicht mehr so gut verkauft.

h.huett Dezember 17, 2012 um 08:22

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