Ein Blick auf neuere Blogs – oder auch nicht ganz so Neue … .

by f.luebberding on 7. Februar 2013

Nach dem Desaster mit dem Peerblog des ehemaligen Wir-in-NRW-Bloggers Karl-Heinz-Steinkühler will ich die Gelegenheit nutzen, um heute auf einige neuere Blogs aufmerksam zu machen, die es besser machen. Steinkühler meinte bekanntlich, er habe mit Unterstützung von fünf Unternehmern die Welt der Politik, des Internets und der Astronomie radikal auf den Kopf gestellt. Wieso der Astronomie? Weil ein Steinkühler jetzt die Maßeinheit ist, um den Zeitraum zwischen Urknall und Supernova zu messen. Steinkühler hat nämlich den Blog in kürzester Zeit nach seiner Gründung versenkt. Allerdings, und das ist durchaus bemerkenswert, für sein Blogprojekt mindestens 100.000 € akquiriert. Solche Mittel, und da bin ich mir sicher, hat leider keines der folgenden Projekte zur Verfügung. Aber es lohnt sich gerade deswegen ein Blick darauf.

Beginnen wir mit dem Oeffinger Freidenker. Wir hatten bekanntlich Stefan Sasse und Tobias Fuentes eingeladen, um bei uns kontrovers die Rolle des Staates zu diskutieren. Das war ein gelungenes Experiment – und mit Folgen. Sasse wird jetzt nämlich zusammen mit Tobias Fuentes, Theophil und Jan Falk den Oeffinger Freidenker als Mehr-Autoren-Portal betreiben. Das Konzept erinnert zwar an Carta, ist aber vor allem von der Idee geprägt, den Debattencharakter herauszustellen. Hier treffen völlig unterschiedliche Sichtweisen und ideologische Grundannahmen aufeinander – und dieses Ausbrechen aus dem politischen Lagerdenken ist eher untypisch für deutsche Politik-Blogger. Wir werden sehen, welche Dynamik das erzeugt.

Unter den Ökonomie-Blogs will ich Makrointelligenz und ACEMAXX-Analytics nennen. Letzteren gibt es zwar seit 2008, aber er passt in diesen Kontext gut herein. Auf Makrointelligenz hat mich übrigens Stephan Ewald aufmerksam gemacht (der auch einen neuen Blog hat, den aber alle kennen werden). Es sind klassische Makroökonomie-Blogs und sie geben unter anderem einen Einblick über das, was in den USA oder Großbritannien passiert. WeitwinkelSubjektiv von Andre Kühnlenz ist zwar nicht neu, aber immerhin gibt es ihn jetzt auch auf Facebook … .  Er war Redakteur bei der FTD gewesen und einer deren profiliertesten Akteure auf Twitter. Zudem im jetzt unabhängig von der FTD betriebenen Wirtschaftswunder aktiv. Kühnlenz beschäftigt sich mit allem, was mit Makroökonomie und Wirtschaftspolitik zu tun hat. Ein weiterer Hinweis soll Olaf Storbeck gelten. Er war bekanntlich lange Jahre Redakteur beim Handelsblatt gewesen – und im vergangenen Jahr zu Reuters gewechselt. Der Hinweis passt zwar auch nicht unbedingt in die Rubrik Neuigkeiten, aber wo ich schon dabei bin: Seinen Blog findet man hier. Kein klassischer Ökonomieblog ist Ralf Keupers Gedankensplitter. Er setzt hier fort, was ihn schon auf Twitter auszeichnet. Nämlich auf interessante Artikel, Bücher und Autoren hinzuweisen – und dabei ein breites Themenspektrum abzudecken. Das ist schon ziemlich einzigartig.

Um Was-mit-Medien geht es in den beiden folgenden Hinweisen. Zum einen um den Online-Journalismus-Blog von Stephan Dörner, ansonsten Redakteur beim WSJ-Deutschland. Der Blog ist zwar schon im Oktober vergangenen Jahr gestartet worden, soll aber trotzdem erwähnt werden. Das wollte ich nämlich immer schon tun, fand nur keine Gelegenheit dazu. Wo sich Dörner mit dem Online-Journalismus insgesamt befasst, ist das neue Angebot der Ruhrbarone eher auf dem operativen Sektor einzuordnen. Nach der Transformation der “Westfälischen Rundschau” in einen Zeitungszombie versuchen sie einen Einstieg in einen Online-Lokaljournalismus für Dortmund zu finden.

Zum Schluss ein Hinweis auf einen Blog, der im Januar gestartet worden ist. Er nennt sich Wir Wostkinder. Marco Herak und Kathrin Rönicke beschäftigen sich mit der Perspektive der Generation, die als Kinder noch die DDR erlebt haben, aber in der Bundesrepublik aufgewachsen sind. Es geht um einen anderen Blick auf die Bundesrepublik – und zwar dass nichts so bleiben muss, wie es ist.

Diese Auswahl ist natürlich subjektiv. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit – und weitere Hinweise sind willkommen. Und wer statt den Peerblog einen Blog mit sozialdemokratischen Inhalten sucht: Er findet ihn bei Christian Soeder. Er betreibt ihn übrigens nicht nur zu Wahlkampfzeiten.Es ist mir ein Rätsel, warum Steinbrück nicht die Leute fragt, die vielleicht nichts von Astronomie, aber dafür vom Bloggen verstehen.

Update

Und hier noch weitere Hinweise. Zum einen Flassbeck economics. Ihn braucht man nicht vorzustellen. Nach seinem Ausscheiden bei der UNCTAD Ende vergangenen Jahres betreibt er diesen neuen Blog. Zudem sei hier Günther Hack mit seinem textdump genannt. Hack arbeitet für den ORF und er ist mit seinem Blog seit Januar online. Es ist ein Tagebuch mit Beobachtungen, nun wohl nicht nur aus dem Alltag … . Aber lest selbst.

Nur zum Peerblog. Er ist Geschichte. Das entbehrt nicht der Komik.

{ 178 comments… read them below or add one }

Stefan Sasse Februar 7, 2013 um 12:16

Danke für die netten Worte.
Warum Steinbrück die Leute nicht fragt? Weil er nicht die geringste Ahnung hat, wie Kommunikation im Netz geht.

Doktor D Februar 7, 2013 um 12:29

Warum Steinbrück die Leute nicht fragt? Weil er sich garnicht vorstellen kann, dass irgendjemand irgendetwas besser kann als er und die Wurmfortsätze seines Ers aka Berater. Ich meine, wie konnte der große Peer Nein sagen zu einem Angebot, dass ihm bedeutende Unternehmer bedeutendes Geld für seinen Wahlkampf zur Verfügung stellen? Das ist ja quasi wie in dem AMerika! Und bei dem Obama! Jetzt noch flux ein bisschen schicke Plakate und es kann nix passieren!

Doktor D Februar 7, 2013 um 12:33

Was ich aber eigentlich sagen wollte: Danke für diese schöne Übersicht.
Ganz interessant auch, was sich bei Wirtschaft und Gesellschaft tut: http://www.wirtschaftundgesellschaft.de/zu-dieser-seite/

f.luebberding f.luebberding Februar 7, 2013 um 13:21

Doktor D

Habe auch noch den Flassbeck aufgenommen. Wirtschaft und Gesellschaft hast Du ja schon genannt.

TheRealSlimShady Februar 7, 2013 um 13:37

Die ökonomische Bloglandschaft ist leider in den letzten Jahren nicht viel besser geworden. Kantoos war ein seltener Lichtblick, hat sich aus dem Blog-Business aber offenbar wieder verabschiedet (kann es ihm gut nachfühlen). Maß der Dinge bleibt damit vor allem der Herdentrieb, auch und vor allem wenn Wermuth schreibt. Ansonsten das Übliche: keynesianisch inspirierte Schwachköpfe allenthalben, die alles Mögliche gelesen haben, nur nicht Keynes.

f.luebberding f.luebberding Februar 7, 2013 um 13:44

TRSS

Immerhin hat keiner über Keynes promoviert … . Den Herdentrieb und Dieter Wermuth muss man ja nicht mehr vorstellen. Und Kantoos ist tatsächlich weg. Aus welchen Gründen auch immer.

Frankie Bernankie Februar 7, 2013 um 13:50

@luebberding

Herdentrieb kann man schon auch noch nennen, um der Vollständigkeit Genüge zu tun. Aber ist natürlich auch schon lange bekannt.

Frankie Bernankie Februar 7, 2013 um 13:53

Ach , da hat sich was überschnitten. Betrachte meinen Beitrag bez. Herdentrieb als gegenstandslos.

Tip auch noch:

http://www.oekonomenstimme.org/

Tobias Fuentes Februar 7, 2013 um 13:55

So ist es, @TheRealSlimShady.
Weiß man denn was mit kantoos los ist? Vor paar Wochen waren deren Beiträge noch im google cache wenigstens. Wollte noch manche Sachen aus kantoos kopieren. Nun ist Schicht.
Und Aloa (http://logicorum.wordpress.com/) ist auch still seit Monaten.

@fl Danke fürs Erwähnen von Oeff-Projekt!
Praktisch im Anschluss an die Staatsausgaben-Debatte geht’s in meinem ersten Beitrag bald um Austerität und Vulgärkeynesianer in der Eurozone.

TheRealSlimShady Februar 7, 2013 um 14:00

>Vulgärkeynesianer in der Eurozone

Hihi… ja, da soll es durchaus ein paar von geben…

TheRealSlimShady Februar 7, 2013 um 14:02

@Frankie

Ökonomenstimme hätte ich auch genannt, die machen sich meiner Meinung nach in puncto “Inhalt” vorzüglich. Aber als “Blog” (sprich als etwas mit Kommentaren, interessanten Diskussionssträngen, usw) natürlich komplette Fehlanzeige.

f.luebberding f.luebberding Februar 7, 2013 um 14:11

Frankie, TRSS

Ökonomenstimme ist ebenfalls ein etablierter Blog. Es wäre ein wenig unübersichtlich geworden, wenn ich das alles hätte erwähnen wollen … .

Doktor D Februar 7, 2013 um 14:20

Sammeln wir Politico/Ökonomische Blogs oder darf’s auch ganz was anderes sein? Unsere noblen Gastgeber führen ja Feuilleton im Header? ANtiville ist in der Hinsicht ja schon ziemlich großartig.

Frankie Bernankie Februar 7, 2013 um 14:38

@TRSS

“Aber als “Blog” (sprich als etwas mit Kommentaren, interessanten Diskussionssträngen, usw) natürlich komplette Fehlanzeige.”

Dass diesbezüglich “wieaussieht” die ALLERerste Adresse ist (natürlich erst seit es “weissgarnix” nicht mehr gibt), das dürfte ja wohl ausser Frage stehen…

f.luebberding f.luebberding Februar 7, 2013 um 14:39

Doktor D

Deshalb habe ich ihn ja erwähnt … .

email Februar 7, 2013 um 14:43

http://tandemvipera.blogspot.de/

Sehr interessanter Blog. Es lohnt sich dort mal etwas rumzuschnüffeln.

Linus Februar 7, 2013 um 15:01

Allgemeines zu Blogs als ortsfeste Wirbel im liquid net.

http://christophkappes.de/blogs-als-antwort-auf-die-krise-der-institutionen/

email Februar 7, 2013 um 15:05

Nachtrag:
http://tandemvipera.blogspot.de/
Allerdings wird dort mit klarer Sprache ideologiefrei analysiert.
Keine Ahnung ob einer der hier Schreibenden damit was anfangen kann.
Hier wird ja lieber geschwurbelt und verklärt.

Doktor D Februar 7, 2013 um 15:21

@fl: Günter Hacks Blog heißt übrigens text dump. Antville.org ist die Blogsoftware/community/plattform-Dings, auf der er läuft.

Stephan Februar 7, 2013 um 15:32

Hihihi … @TheRealSlimShady entdeckt seinen inneren “Austrian” und wird zum Hans-Hermann Hoppe Echo. Diesen ganzen keynesianischen Schwachköpfen muss man nur kindische Fragen stellen. Dann schauen sie ganz schön blöd aus der Wäsche.

f.luebberding f.luebberding Februar 7, 2013 um 15:54

Doktor D

Das habe ich geändert.

Carlos Manoso Februar 7, 2013 um 15:59

@Stephan Februar 7, 2013 um 15:32
„Diesen ganzen keynesianischen Schwachköpfen muss man nur kindische Fragen stellen. Dann schauen sie ganz schön blöd aus der Wäsche.“

Zitat: „In dem Maße, wie die Zentralbanken zu Bad Banks (Endlager auf dem privaten Kapitalmarkt unrealisierbaren Eigentumstitel) mutieren, greift der Krisenprozess auf das Geldmedium selbst über. Die neue Qualität der Systemkrise zeigt sich 2013ff darin, dass den Zentralbanken und Staaten „alternativlos“ keine andern Mittel mehr zur Verfügung stehen, als die Geldkapitalhähne ein ums andere Mal weiter aufzudrehen ! Es ist offensichtlich kaum mehr möglich, die beschleunigte Metamorphose der Zentralbanken zu Bad-Banks zu stoppen!

Rückblickend waren im Grunde waren die (globalen) Produktivkräfte der kapitalistischen Gesellschaften schon Ende der 1970er Jahre bereits viel zu weit entwickelt für die kapitalistische Reichtumsform des Werts. Trotzdem brachten die folgenden Jahrzehnte einer manifesten Zuspitzung der Krise eine neue Boomphase und der Kapitalismus setzte sich über die historische Schranke hinweg, die ihm als Selbstzwecksystem gesetzt ist. Das zentrale Mittel des Kapitalismus war in den Jahrzehnten nach „Reagan/Thatcher“, zu einem auf der Vorabkapitalisierung künftiger Wertproduktion gründenden Selbstzwecksystem mutiert. Diese Phase endete aber schon mit dem New-Economy-Crash im Frühjahr 2000 und dem „Lehman Crash“ im Herbst 2008.

Es ist offensichtlich, dass alle Versuche, die „Geldform“ zu „reformieren“, etwa durch Ideen wie Abschaffung des Zinses etc. , die die Wurzel allen „kapitalistischen Übels“ ausschließlich in der „Finanzsphäre“ sehen wollen, praktisch zum Scheitern verurteilt sind. Die Alternative kann auch nicht ein Revival der „staatlichen Planwirtschaft“ sein. Vielmehr müssen ganz neue Verfahren und Formen gesellschaftlicher Selbstorganisation und Selbstverwaltung entwickelt werden, die sich (auf der Basis der höchstentwickelten Produktivkräfte) DIREKT auf die STOFFLICHE Reichtumsproduktion beziehen, statt die kapitalistische Selbstzwecklogik der Verwertung als stumme Voraussetzung von allem zu akzeptieren.

Ob beispielsweise Wohnungen gebaut, Krankenhäuser betrieben, Nahrungsmittel angebaut oder Bahnhöfe gebaut werden, darf nicht mehr allein von dem Kriterium abhängen, ob die dafür nötige „Kaufkraft“ vorhanden ist. Kriterium dafür kann einzig und allein die Befriedigung konkreter Bedürfnisse sein. Jeder Mensch arbeitet für die Befriedigung dieser konkreten Bedürfnisse nach seinen Talenten, seinen Gegebenheiten, und bekommt für die Befriedigung seiner echten Bedürfnisse seinen Anteil an den Früchten dieser gesellschaftlichen Arbeit, ebenso wie auch jeder, der nicht an dieser gesellschaftlichen Arbeit teilnehmen kann.

Ob das mit “realen Menschen” überhaupt funktioniert ? Wir müssen das praktisch herausfinden, denn wir haben dazu heute praktisch keine Alternative mehr !“
http://www.wiesaussieht.de/2013/02/05/mosaik-steinchen-in-japan/

Ralf Keuper Februar 7, 2013 um 15:59

Vielen Dank für die Erwähnung von Gedankensplitter und die netten Worte. Mein nächster Beitrag behandelt passenderweise “Strukturwandel der Öffentlichkeit” von Habermas u.a. mit Blick auf die neuen Sub-Öffentlichkeiten, womit der Publizist Michael Haller Blogs wie unsere meint. Demnach stehen wir erst am Anfang.

TheRealSlimShady Februar 7, 2013 um 16:32

@Stephan

>Diesen ganzen keynesianischen Schwachköpfen muss man nur kindische Fragen stellen.

Den allermeisten muss man nur keynesianische Fragen stellen, dann kommen sie ins Schleudern. Da kann ich meinen “inneren Austrian” beruhigt stecken lassen.

Schatten der Ewigen Wiederkunft Februar 7, 2013 um 16:47

Früher: Oh, wieviele Bücher Du hast! (subtext – Dann musst Du ja sehr intelligent sein!)

Heute: Oh, wieviele Blogs Du liest…

Nee?

Dann aber so:

Früher verwies ein Meinungsmacher in den Printmedien auf den anderen usw. – das nannte man “Öffentliche Debatte” oder, je nach Gusto, das Rauschen im Blätterwald.

Heute verweist ein Internetangebot auf das nächste – das nennt man shitstorm…

Carlos Manoso Februar 7, 2013 um 17:10

@TheRealSlimShady Februar 7, 2013 um 16:32
„Den allermeisten muss man nur keynesianische Fragen stellen, dann kommen sie ins Schleudern. Da kann ich meinen “inneren Austrian” beruhigt stecken lassen.“

TheRealSlimShady, „we are all Keynesians now“, deklamierte Richard Nixon im Wahljahr 1971. Dann löste Nixon mit der Goldkonvertibilität des Dollars die Handbremse, um das Gelddruck-Gaspedal bis zum Anschlag durchdrücken zu können.

Das Gelddrucken war Null Problemo, denn der Dollar war damals noch das alleinige Weltgeld und die USA konnten sich in Dollars beim Rest der Welt verschulden. Die keynesianische Politik konnte aber eh keinen Ausweg aus der Strukturkrise zaubern und die daraus resultierende Delegitimierung der keynesianischen Ideologie in kürzester Zeit brachte „die Wende“ zur neoliberalen Sargnagel-Ideologie: „Laßt dem Markt seinen freien Lauf und allet wird jut“!

„Als zentraler Zeitpunkt für diese Verschiebung wird der Staatsstreich Augusto Pinochets in Chile vom 11. September 1973 angesehen: Nach einem Jahr unentschlossener Wirtschaftspolitik besetzte Pinochet die zentralen Stellen der Wirtschaftspolitik mit Chilenen, die seit 1955 in Chicago bei Friedman studiert hatten, sie wurden als Chicago Boys bekannt. Die unter Pinochet umgesetzte Wirtschaftspolitik war von den mehr fundamentalistischen Theorien Friedman und Hayeks inspiriert. Es kam innerhalb des autoritären Regimes somit zu einem weitreichenden Rückzug des Staates aus der Wirtschaft, dessen Folgen hochumstritten sind. Bis 1980 kam es so zu einer Bedeutungsverschiebung: Statt den Ordoliberalismus der Freiburger Schule zu bezeichnen, wurde das Präfix neo- auch in akademischem Kontext gleichbedeutend mit radikal und zur Abwertung der Gedankengebäude Friedrich von Hayeks und Milton Friedmans gebraucht, obwohl sich Hayek und Friedman selbst nie als neoliberal bezeichnet haben. Eine mögliche Erklärung hierfür besteht darin, dass die Militärregierung zu Propagandazwecken für ihre Wirtschaftspolitik den Begriff Soziale Marktwirtschaft benutzte, der mit neoliberalismo assoziiert wurde.“
http://de.wikipedia.org/wiki/Neoliberalismus#Hintergrund_des_Bedeutungswandels:_Chile

Stephan Februar 7, 2013 um 17:38

@TheRealSlimShady

>Den allermeisten muss man nur keynesianische Fragen stellen, dann kommen sie ins Schleudern.

Gähn. Nur so als Retourkutsche: Solche Behauptungen kann auch jeder Schwachkopf formulieren. Wenn schon denn schon. Dann bitte Butter bei die Fische. Der große Meister kann sich ja auf den einschlägigen Blogs zu Wort melden mit “Das ist alles falsch weil …”

Ich nehme allerdings an du hast weder Zeit noch Lust das zu tun. Was ich sehr gut verstehe! Dann allerdings würde ich empfehlen generell die Klappe zu halten und nicht anderen Leuten mit leeren Behauptungen auf die Nerven zu gehen.

Hans Hütt Februar 7, 2013 um 17:40

@PeerBlog: Das war’s. Der #PeerBlog ist Geschichte. Infos folgen. Was für ein Desaster!

f.luebberding f.luebberding Februar 7, 2013 um 17:48

Nur zum Peerblog. Das Desaster hatte schon am Sonntag stattgefunden.

h.huett Februar 7, 2013 um 17:49

Es war ein Desaster mit schmackeslangem Vorlauf.

"ruby" Februar 7, 2013 um 17:57

Hatte dem Peer ja Hilfe angeboten …
Aber der issa bischen – na ja kann jeder mitverfolgen ;-)
Suchen nach nem Wartungsteam !!!
http://www.sueddeutsche.de/politik/internet-attacke-auf-steinbrueck-unterstuetzer-portal-netzaktivisten-wollen-peerblogde-lahmgelegt-haben-1.1593506

Carlos Manoso Februar 7, 2013 um 18:44

@ h.huett Februar 7, 2013 um 17:49
„Es war ein Desaster mit schmackeslangem Vorlauf.“

Huett, dieses irrelevante „Desaster“ ist nur ein willkommener Teil der „Peer-Show“, bei der auch Internetfreaks mitspielen sollen.

Relevant ist einzig und allein, dass bei der Bundestagswahl CDU und SPD gemeinsam auf 56,8% der Stimmen kamen und momentan ALLE Umfragen zeigen, dass CDU und SPD bei der bundestagswahl 2013 gemeinsam mit zum Teil deutlich mehr als 56,8% der Stimmen rechnen können können.
http://www.wahlrecht.de/umfragen/index.htm

PS:
Für Peer Steinbrück hat dieses “Desaster” den geplanten Effekt, dass Peer Steinbrück in der Großen Koalition Angela Merkel nicht Minister werden wird, sondern in Brüssel als Kommissar aktiv werden kann.

keiner Februar 7, 2013 um 18:54

“Immerhin hat keiner über Keynes promoviert … .”

Da muss ich entschieden widersprechen, das war was ganz anderes. Nicht das da noch irgendeiner daherkommt und eine Kommission…

h.huett Februar 7, 2013 um 18:57

Hier die Coda zum Desaster: https://netzpolitik.org/2013/peerblog-ausgebloggt/

So eine planlose Chaosveranstaltung habe ich im Umfeld politischer Kampagnen schon lange nicht mehr erlebt. Man schickt das Bambi auf die Lichtung. Da ääst es friedlich hier ein Blättchen da ein Blättchen und schnauft mächtig ob seiner Schönheit. Dann kommen die bösen Jägersleut und machen bummbumm und das Rehlein fällt um.

Dass niemand von den Akteuren auf die Idee gekommen ist, das Parteiengesetz und die Transparenzregeln zur Kenntnis zu nehmen oder etwa die Einlassungen sozialdemokratienaher US-Kenner zum Citizens United Urteil des Supreme Court, belegt die Ahnungslosigkeit der Steinkühlertruppe. Wer denen seitens politischer Akteure noch Aufträge gibt, kann gefasst darauf sein, dass die Umsetzung bestenfalls dilettantisch erfolgt. Die Texte auf dem PeerBlog waren jedenfalls unterirdisch.

Carlos Manoso Februar 7, 2013 um 19:10

@ h.huett Februar 7, 2013 um 18:57
„So eine planlose Chaosveranstaltung habe ich im Umfeld politischer Kampagnen schon lange nicht mehr erlebt. Man schickt das Bambi auf die Lichtung. Da ääst es friedlich hier ein Blättchen da ein Blättchen und schnauft mächtig ob seiner Schönheit. Dann kommen die bösen Jägersleut und machen bummbumm und das Rehlein fällt um.“

Huett, bummbumm, die radikale Demontage des peerblogs bestätigt erneut die zynisch simple neoliberale Logik der Sanierung zu Lasten der “sozial Schwachen”: Alle “Überflüssigen” haben zu sterben.

h.huett Februar 7, 2013 um 19:22

CM

Auch wenns nicht alle glauben: Ich bin am Ende doch ein ganz einfach gestrickter Mensch. Wie soll ich diese Idee verstehen? Demontage PeerBlog =Sanierung zu Lasten der “sozial Schwachen”? Erklär mir das bitte etwas genauer. Danke.

h.huett Februar 7, 2013 um 19:30

OT causa Schavan

Detlev Claussen beklagt den Verlust vorbürgerlicher Anstandskultur: http://faustkultur.de/kategorie/gesellschaft/detlev-claussen-zerpflueckt-die-argumente-der-schavanverteidiger.html#.URPY3mdCqSp

Carlos Manoso Februar 7, 2013 um 19:53

@h.huett Februar 7, 2013 um 19:22
„Auch wenns nicht alle glauben: Ich bin am Ende doch ein ganz einfach gestrickter Mensch. Wie soll ich diese Idee verstehen? Demontage PeerBlog =Sanierung zu Lasten der “sozial Schwachen”? Erklär mir das bitte etwas genauer. Danke.“

Huett, der SPIEGEL erklärte es schon: „Die Kosten für peerblog.de, eine sechsstellige Summe, tragen nach Informationen des SPIEGEL fünf Unternehmer, die vorerst anonym bleiben wollen“. Mittels der Demontage des peerblogs könnten sich –möglicherweise- einige (oder alle) fünf Unternehmer „saniert“ haben, da die fünf Unternehmer sich eine sechsstellige Summe sparen können. Niemand kann aber -ganz genau- wissen, ob „saniert“ oder schlicht nur „gespart“, solange die „fünf Unternehmer“ „vorerst anonym bleiben wollen“.

wowy Februar 7, 2013 um 19:53

@huett
Claussen hat Wut :-)
Schavan wird zurücktreten. Da wird nur noch an der Formulierung gebastelt. Sie hat vor dem Verwaltungsgericht keine Chance.

Zum peerblog bleibt nur zu fragen, ob Steinbrück inzwischen völlig besoffen vor Selbstbegeisterung ist.
Professionell geht das wohl so
http://www.heise.de/tp/blogs/8/153684

wowy Februar 7, 2013 um 19:58

@CM
Was ist denn das für ein Unfug? (19:53) Es geht um Parteienfinanzierung, die nach deutschen Gesetzen verboten ist.

h.huett Februar 7, 2013 um 20:01

wowy

Wir müssen für solche “Projekte” ein neues Wort in Verkehr bringen: Kommunikamikaze. Das isses.

wowy Februar 7, 2013 um 20:06

@huett
peer aspera ad acta

Carlos Manoso Februar 7, 2013 um 20:08

@ h.huett Februar 7, 2013 um 19:30
„OT causa Schavan
Detlev Claussen beklagt den Verlust vorbürgerlicher Anstandskultur:“

Detlev Claussen: „Als Teil eines juristischen Verfahrens kann sie (Anette Schavan) jeder kritischen Frage ausweichen („Schwebendes Verfahren“), aber zugleich die Universität Düsseldorf verdächtigen (…) Ein gigantischer Zerstörungsprozess einer fünfhundert Jahre alten Institution vollzieht sich unter unseren Augen; aber die Öffentlichkeit will es nicht sehen oder versteht es nicht. (…) Die Philosophische Fakultät der Universität Düsseldorf hat mit ihrer Standhaftigkeit (…) die Autonomie der Universität verteidigt“
http://faustkultur.de/kategorie/gesellschaft/detlev-claussen-zerpflueckt-die-argumente-der-schavanverteidiger.html#.URPY3mdCqSp

h.huett Februar 7, 2013 um 20:08

CM

Da hat sich keiner saniert. Steinbrück hat die Bundestagsverwaltung am Hals. Steinkühler hat sich und seine Agentur lächerlich gemacht. Die Geldgeber müssen womöglich fürchten, für den Fall, dass Lammert zu einer entsprechenden Bewertung gelangt, dass sich die Staatsanwälte für sie interessieren.

Nein, das ganze ist in meinen Augen der politisch instinktloseste Rohrkrepierer dieses Wahlkampfes.

Carlos Manoso Februar 7, 2013 um 20:22

@wowy Februar 7, 2013 um 19:58
„ Was ist denn das für ein Unfug? (19:53) Es geht um Parteienfinanzierung, die nach deutschen Gesetzen verboten ist.“

Wowy, den geplanten privaten Finanzbedarf des peerblogs hatten die „fünf Unternehmer“ offensichtlich auf eine „sechsstellige Summe“ kalkuliert, sie aus ihren sauer verdienten privaten Gewinnen im Dienst unseres Deutschlands freiwillig in Peer Steinbrück investieren wollten. Und da wedelst du noch kleinkariert mit dem Parteiengesetz ?

Carlos Manoso Februar 7, 2013 um 20:31

@ h.huett Februar 7, 2013 um 20:08
„Da hat sich keiner saniert. Steinbrück hat die Bundestagsverwaltung am Hals. Steinkühler hat sich und seine Agentur lächerlich gemacht. Die Geldgeber müssen womöglich fürchten, für den Fall, dass Lammert zu einer entsprechenden Bewertung gelangt, dass sich die Staatsanwälte für sie interessieren.
Nein, das ganze ist in meinen Augen der politisch instinktloseste Rohrkrepierer dieses Wahlkampfes.“

Huett, ok ok jetzt krieg dich schon wieder ein ! Die “fünf Unternehmer” wollten halt „aus hoher staatabürgerlicher Verantwortung heraus“ eine „sechsstellige Summe“ in neue Sachen wie aus dem US-Wahlkampf investieren. Der Lammert soll ja auch ein janz Netter sein. Müssen die fünf Unternehmer jetzt etwa auch noch an die CDU spenden oder nicht ? Was meinst du ?

wowy Februar 7, 2013 um 20:32

@CM
Seit wann brauchen Unternehmer bei Steinbrück dafür ein blog?
Ich glaube das hat sich Steinkühler ausgedacht und der macht jetzt mächtig Minus, denn irgendwer muss ja den “Hacker” bezahlen.

h.huett Februar 7, 2013 um 20:34

CM

Nixda. Die Instinktlosigkeit, ausgerechnet das Super- PAC Modell nachzuahmen und das für ein Webprojekt ist nicht zu unterbieten.

Keynesianer Februar 7, 2013 um 20:37

Vielleicht könnte mal so ein neues Blog beim IAW in Tübingen vorbeischauen, ob die noch alle Tassen im Schrank haben.

Die veröffentlichen gerade ihre neuesten “Schätzungen” zur Schwarzarbeit in Deutschland, wonach die “um ca. 2,7 Mrd. € auf 340,3 Mrd. € zurückgehen wird” im laufenden Jahr!

Ihr habt richtig gelesen, die können das für dieses Jahr schon auf die Stelle nach dem Komma voraussagen. Da wird der Michel ganz beeindruckt sein, was die Wissenschaft alles kann, und die große Lüge, es handle sich hier um eine Größenordnung von üner 300 Milliarden Euro unbesehen glauben.

Die verantwortliche Direktorin ist seit März 2012 eine der von allen guten Geistern verlassenen Wirtschaftswaisen, Prof. Dr. Claudia M. Buch.

Vielleicht haben die ihre “Modellschätzungen, die der Schattenwirtschaftsexperte Professor Friedrich Schneider (Universität Linz) gemeinsam mit dem Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) in Tübingen vorgelegt hat” ja gerade bei einer Faschingsfete angestellt.

f.luebberding f.luebberding Februar 7, 2013 um 20:38

Der Blog hatte deswegen ein Problem mit der Parteienfinanzierung, weil Steinkühler am Sonntag seinen Blog als eine Art persönlichen Blog des Kanzlerkandidaten vorstellte – und damit ausdrücklich mit dessen Zustimmung handelte. Ansonsten kann jeder über Steinbrück bloggen, wie er lustig ist. Wie er das finanziert, ist seine Sache. Voraussetzung ist nur, dass es tatsächlich keine Verbindung zu einer Partei gibt, oder wenn, sie ausgewiesen wird. Nur dann muss er auch die Namen der Sponsoren nach dem Parteiengesetz angeben.

Keynesianer Februar 7, 2013 um 20:38
wowy Februar 7, 2013 um 20:41

@fl
Genau darum geht es doch. Steinbrücks Sprecher sagte sogar, Steinbrück wisse wer die Geldgeber seien, was Steinbrück auf Rückfrage sofort dementierte. Kurz danach kam der “Hackerangriff”.
Da hat jemand die Reißleine gezogen, aber so was von.

milos Februar 7, 2013 um 20:46

Neben der finanzierung war ja dann war auch noch die Fallhöhe. Diese Selbstüberhöhung in den den ersten Einträgen. Auch wenn vielleicht tatsächlich noch interessanteres nachfolgen sollte:

“Der Blog war nicht, wie oft kritisiert wurde, als Plattform für Steinbrück-Lobeshymnen angelegt. Es hatte den Spott im Netz nicht verdient. Natürlich wollten wir tendenziöse Berichterstattung machen. Und natürlich wollten wir die politischen Gegner kritisch betrachten. Der PeerBlog wurde nicht als neutrales Medium verkauft – da stand dick “Peer” drauf, und das sollte auch drin sein. Aber wir wollten redaktionelle Qualität abliefern. Das tun, was Parteien nicht können.”

http://matthiasschwarzer.tumblr.com/post/42517570154/ich-habe-fur-den-peerblog-geschrieben-zwei-mal

wowy Februar 7, 2013 um 20:47
holger Februar 7, 2013 um 20:54

Der einzige, der irgendwas, irgendwann mal kapiert hat, ist komischer Weise ein Herr Strobl…

h.huett Februar 7, 2013 um 20:55

Milos

Mein Mitleid hält sich in Grenzen.

holger Februar 7, 2013 um 20:58

und wenn die Idioten schlau sind, wenden sie sich an Luebberding, der hat Erfahrung damit.

f.luebberding f.luebberding Februar 7, 2013 um 21:00

milos

Das Desaster fand schon am Sonntag in der ersten Vorabmeldung des Spiegel statt. Über Steinkühlers Neuerfindung der Politik und des Internet etc. hätte man ja noch hinwegsehen können, aber sich mit stolzgeschwellter Brust als der Hausmeier Steinbrücks vorzustellen und dann auch noch auf seinen anonymen Großspender hinzuweisen, war wirklich die Krönung. Und ein Gastautor wie Axel Horstmann … . Lassen wir das. Der Blog ist weg.

Schwarzer hat übrigens Häme nicht verdient.

holger Februar 7, 2013 um 21:01

Und somit kann Luebberding, über eine Erfahrung sprechen, die kaum ein anderer hat.

“Blognanny” so zu sagen… mit den härtesten der Republik…

Peer sollte sich an dich wenden Frank. Und nicht an die, die meinen Reden schreiben zu können.

milos Februar 7, 2013 um 21:04

hh
Meins auch. Wie gesagt – dieser Anspruch (Obama etc.) und dann inhaltlich erstmal nix. ‘Wir in NRW’ hatte Inhalt.

Carlos Manoso Februar 7, 2013 um 21:05

@ h.huett Februar 7, 2013 um 20:34
„Nixda. Die Instinktlosigkeit, ausgerechnet das Super- PAC Modell nachzuahmen und das für ein Webprojekt ist nicht zu unterbieten.“

Huett, die Frage, ob man auch Wahlergebnisse mit Geld kaufen kann, wird dann relevant, wenn es um die Frage geht, wie ein SPD-Kandidat zusätzlich 1% der Wählerstimmen mit privatem Geld von freien Unternehmern kaufen kann.

Amerikaaanische Wahlstrategen kamen zu einem eindeutigen Ergebnis: Wenn Peer Steinbrück seine Wahlkampfausgaben verdoppeln würde, alles übrige aber konstant halten würde, dann bekäme Peer Steinbrück zusätzliche 1% der Wählerstimmen.
http://www.freakonomics.com/2012/01/12/does-money-really-buy-elections-a-new-marketplace-podcast/

wowy Februar 7, 2013 um 21:14
"ruby" Februar 7, 2013 um 21:14
f.luebberding f.luebberding Februar 7, 2013 um 21:18

Super-PAC funktioniert nicht in Deutschland. Allerdings wenn man das schon machen will, sollte man nicht ein Super-PAC als Werbung in eigener Sache verstehen. Steinkühler vermischt alles Mögliche. Das hat er schon bei “Wir in NRW” am Ende gemacht. Das ist das Problem.

Ansonsten hat Holger mit einem recht: Ich bin abgehärtet. Der Rest steht nicht zur Debatte.

f.luebberding f.luebberding Februar 7, 2013 um 21:19

wowy

Der letzte Satz beinhaltet eine tiefe Wahrheit.

h.huett Februar 7, 2013 um 21:29

FL

hihi

Linus Februar 7, 2013 um 21:31

Ist denn überhaupt sicher, dass ein DDos-Attacke stattgefunden hat? Oder basiert das nur auf “Bekennerschreiben” von irgendwem, den niemand kennt? Ich finde es erstaunlich, dass sich der Provider dazu nicht äussert.

wowy Februar 7, 2013 um 21:31

@fl
Steinbrücks Problem ist, dass er nie irgendwo gewählt worden ist. Er hat offensichtlich zu vielen Leuten was versprochen und verfängt sich immer mehr im Netz dieser “Unterstützer”, die nichts anderes sind als Günstlinge.

holger Februar 7, 2013 um 21:31

Frank

—>>>Ansonsten hat Holger mit einem recht: Ich bin abgehärtet. Der Rest steht nicht zur Debatte.”

Hab dich man nicht so… auf G+ ist ein gewisses Niveau (mit Hang Outs insbesondere von g sohn oder Ökonomen hängen aus) und auch auf Twitter… weißte doch selber.

und egghat ist auch ein “Gewicht”…

Da spült die Musi… und das macht Spass…

"ruby" Februar 7, 2013 um 21:33

Ach Mädels und Jungs ihr seid hier mal wieder die besten …
24 Stunden garantiert ;-)

http://www.youtube.com/watch?v=cmpe8rTmpeI

unbreakable
stone cold sober

holger Februar 7, 2013 um 22:02

Und Frank

ich sach dir mal was, es ist ein unteschied zwischen Obermeister H. Böck… sagt dir der Name was ? Nein ? hier ein bild!

http://www.gutenberg.org/files/17161/17161-h/images/4-01.jpg

und noch eines:

http://akfoerster.de/Max-Moritz/3-01.jpg

Ähnlichkeiten oder Verwechselungen ausgeschlossen :D

"ruby" Februar 7, 2013 um 22:17
Frankie Bernankie Februar 7, 2013 um 22:18

Wozu Ökonomie-Blogs?

Das hier ist viel besser:

http://www.youtube.com/watch?v=GTQnarzmTOc

Keynes vs. Hayek , Round 2.
Diesmal auch mit HeliBen als schmierigem Paten, hihi.

Keynes gewinnt natürlich wieder ( durch Schiebung ), Hayek ist der moralische Gewinner und hat die Argumente auf seiner Seite, wie immer , wenns um Wirtschaft geht.

Es geht aber nicht immer um die Wirtschaft, das werden die Neoklassiker nie kapieren.

wowy Februar 7, 2013 um 22:30

@fl 21:19
Die SPD-Freunde kennen sich halt aus mit dem “Hacken” ;-)

topi Februar 8, 2013 um 02:06

” Nein, das ganze ist in meinen Augen der politisch instinktloseste Rohrkrepierer dieses Wahlkampfes”

Warum so ein vorschnelles Urteil?

topi Februar 8, 2013 um 02:09

“Weil ein Steinkühler jetzt die Maßeinheit ist, um den Zeitraum zwischen Urknall und Supernova zu messen.”

Und ich dachte, ein Steinkühler war die institutionalisierte Pause in südwestlichen Metall-Buden.

Wilma Februar 8, 2013 um 02:30

Es gibt die ersten Vermutungen. Ja, der blog wurde gehackt.
Ist doch gar nicht schlimm, so muss man auch keine weiteren Erklärungen zu den Finanzierern abgeben. Und Opfer ist man auch noch.
Steinkühler ist doch so gut aus der Nummer rausgekommen.
Schräger Gedanke ?

"ruby" Februar 8, 2013 um 04:39

Das kann der Kanzlerkandidat mal mit Frau König diskutieren – öffentlich, im Internet, vor der Wahl :
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/reserven-der-versicherer-spd-forciert-kompromiss-12055100.html
und zeigen, was er für eine Kompetenz in Wirtschafts- und Finanzpolitik hat .

"ruby" Februar 8, 2013 um 04:57
"ruby" Februar 8, 2013 um 06:01

@ Morph

Dean Magraw wird bereits im besten Radio der Welt gespielt;
also nicht so pessimistisch bezüglich der Blogwirkung
http://www.youtube.com/watch?v=ORMsYWJ6fLI
Die Guten lesen und hören intensiv mit ;-)

TheRealSlimShady Februar 8, 2013 um 08:34

@Stephan

>Der große Meister kann sich ja auf den einschlägigen Blogs zu Wort melden mit “Das ist alles falsch weil …”

“Falsch” ist für mich schon lange keine Kategorie mehr. Die Frage ist lediglich, welcher Trivialisierer am überzeugendsten (noch besser: unterhaltsamsten) trivialisiert. Wer meint, er “habe recht” ist hingegen ein Schwachkopf; und wer meint, “nur er” habe recht, ist ein langweiliger Schwachkopf.

>Ich nehme allerdings an du hast weder Zeit noch Lust das zu tun.

Ich habe mein Scherflein beigetragen.

topi Februar 8, 2013 um 09:12

““Falsch” ist für mich schon lange keine Kategorie mehr.”

Natürlich nicht.
Wie solltest du auch diese kognitive DIssonanz aushalten können,und warum, wo es doch soviel leichter geht.

topi Februar 8, 2013 um 09:13

Ruby

Ja, die Dämmerung der Versicherungsbuden nimmt langsam Konturen an.

http://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge-versicherung/nachrichten/finanzaufsicht-konzerne-sollen-in-niedrigzinsphase-geschuetzt-werden/7751352-2.html

Der Sparer-Teufelskreis ist interessant.

Wissen die, was die da schreiben?
Da fällt dich nicht etwa das Handelsblatt vom Glauben ab? :roll:

f.luebberding f.luebberding Februar 8, 2013 um 10:03

Nur noch zum Peerblog. Ulrich Horn, langjähriger landespolitischer Korrespondent der WAZ in Düsseldorf, versucht das Desaster des Peerblogs zu erklären. Meine Vermutung ist aber eine andere: Steinbrück und die SPD haben sich dabei gar nichts gedacht.

gelegentlich Februar 8, 2013 um 11:10

Weiß Jemand ob Irgendjemand mal überprüft hat ob Peerblog wirklich extern gehackt wurde? Oder ob es eine vielleicht selber konstruierte, irgendwie herbeigeführte Ausrede war um von einem Fehlstart, einem Fiasko abzulenken?

f.luebberding f.luebberding Februar 8, 2013 um 11:18

gelegentlich

Um es einmal so zu sagen: Steinkühler fehlten die Kontakte zum japanischen Geheimdienst. Der hätte sicherlich geholfen, die Attacken der CIA auf den Peerblog abzuwehren. Oder so ähnlich. Es kann natürlch auch ganz anders gewesen sein.

logog Februar 8, 2013 um 11:31

Man könnte in diesem Zusammenhang noch ein mal an Roman Maria Koidl erinnern, den Ex-Online-Berater Steinbrücks. Diese Sternschnuppe ist viel zu schnell verglüht.

Carlos Manoso Februar 8, 2013 um 11:48

@luebberding Februar 8, 2013 um 11:18
„Um es einmal so zu sagen: Steinkühler fehlten die Kontakte zum japanischen Geheimdienst. Der hätte sicherlich geholfen, die Attacken der CIA auf den Peerblog abzuwehren.“

Luebberding, jenau, solche Kontakte hätten helfen können, „die Attacken der CIA auf den Peerblog abzuwehren“, fast so wie er in der Causa Anette Schavan die Universität Lübeck mit der Verleihung eines Doktortitels beauftragte:

„Trotz Aberkennung ihres Doktortitels will die Universität Lübeck Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) eine bereits zuerkannte Ehrendoktorwürde auch offiziell bei einem Festakt verleihen. Die Auszeichnung werde nicht aufgrund einer wissenschaftlichen Arbeit, sondern in Anerkennung besonderer Verdienste um die Wissenschaft verliehen, teilte das Präsidium der Hochschule am Donnerstag mit.“
http://www.fr-online.de/der-fall-schavan/uni-luebeck-schavan-wird-ehrendoktor,21666736,21682426.html

Im Drehbuch des japanischen Geheimdienstes kommt jetzt, dass Deutschland jetzt neun Monate ohne Bildungsministerin auskommen muß. Angela Merkel darf dann im Herbst 2013 als als Bundeskanzlerin der Großen Koalition (ohne Peer Steinbrück als Minister !) zur Belohnung den Nachfolger bzw. die Nachfolgern von Exbildungsministerin Dr. hc. Anette Schavan ernennen.

h.huett Februar 8, 2013 um 13:15

FL
“Meine Vermutung ist aber eine andere: Steinbrück und die SPD haben sich dabei gar nichts gedacht.”

Das kann erstens tatsächlich so sein. Und zweitens illustriert es eine unglaubliche Waghalsigkeit, die mehr oder weniger implizit davon ausgeht, dass sie tun oder lassen können, was sie wollen, weil die Gewissheit, dass die derzeitige Bundesregierung im September abgewählt, von Tag zu Tag wächst.

Anders sieht es aus, wenn man sich den Sachverhalt aus der Erfahrung einer langjährigen Beratungspraxis anschaut. Steinkühler hatte schon bei “Wir in NRW” ein Geschmäckle. Aber ich beschreib mal ein Szenario, wie es abgelaufen sein kann.

Prolog: Hallo Peer, wie gehts? Haben Sie drei Minuten Zeit für mich? – Zwei. – Ok. Ich habe da einen Vorschlag. Eine vom Willy Brandt Haus unabhängige gute Blog-Adresse: PeersBlog, mit ein paar erstklassigen Autoren. – Aha. Wie soll das finanziert werden? – Das übernehmen wir. Ich kann Ihnen garantieren, dass das für Sie problemlos umgesetzt werden kann. – Dann machen Sie mal!

Zwischenakt: Peer hat den nächsten Teamtermin im WBH und informiert Herrn Gabriel, Frau Nahles und Herrn Donnermeyer über das Telefonat. Steinkühler. Guter Mann. Hat geholfen, Rüttgers zu versenken. Machen.

Erster Hauptakt:
Steinkühler heuert ein paar mehr oder weniger edle Federn an. Werkvertrag, jederzeit mit zwei Wochen Frist kündbar, monatlicher Retainer von 1.200 €, man will sich ja nicht lumpen lassen. Agenturdeckungsbeitrag soll mindestens 50% des vereinbarten Honorarvolumens sein. Einer der Autoren hat schon, wie er bei Tumbler mitteilt, zehn Jahre als Journalist gearbeitet. Jetzt nimmt das MIni-Drama die erste Steilkurve. Keiner fragt: Wo kommt das Geld her. Ist das glaubhaft? Wie siehts aus mit historischem Kurzzeitgedächtnis? Erinnert sich noch einer an Kohls Ehrenwort? An Berichte über die Super PACs in USA, das skandalöse Citizens United Urteil des Obersten Gerichtshofs? Was sind eigentlich die komparativen Beobachtungen aus dem letzten Wahlkampf, die in diesem Projekt Anwendung finden? Gabs da nicht einen Durchstecher, der Einblick in Romneys Steuerakte genommen hat, was fast zu einem Rohrkrepierer für Obamas Lager geworden wäre?
Fragen eines lesenden Internetzbewohners.

Zweiter Akt: Tadamm! PeersBlog geht online. Kesse Lippe, dolle Töne, nix dahinter. Ball pombööös. Macht sich zum Gespött aller Leute, selbst derer, die gewisse Sympathien für die SPD haben und sich fragen, wie lange das gut geht. Auch ein frisch gebackener Studienabsolvent könnte angesichts der kessen Töne ins Grübeln kommen. Die politische Konkurrenz informiert die Bundestagsverwaltung. Die beginnt zu prüfen. Im Zwischenakt des zweiten Aktes kommt es zu abweichenden Stellungnahmen des Sprechers und des Kandidaten. Was stimmt denn nun?

Dritter Akt: Krawumm. Die Kuh ist im dünnen Eis eingebrochen. Der Spott war tödlich. Wer da noch Medusa war oder nicht, spielt keine Rolle mehr, auch wenn die Rhein-Zeitung ein Interview hinterher schiebt. Ihr erinnert euch Medusa, das war die mit den Schlangen auf dem Kopf. Wen sie ansah, der hatte nicht zu lachen. Eine Schreckensfigur. Als hätte ich sie erfunden. Hat sie gehackt? Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Dass da mit einem Mal der Schrecken in antikem Gewand auf die Bühne tritt, reicht für diese Nummer.

Epilog: Jetzt suchen alle nach den Finanziers. Die Finanzverwaltung. Die Journaille. Die Konkurrenz. Welche Interessen können die haben, sich anonym für den Kandidaten zu engagieren? Die Nebencharakterzüge des Kandidaten sind in vollem Licht exponiert: ungeduldig, spontan, spottlustig, ein Macher, der das Prüfen nicht mehr so beamtenhaft wie einst gelernt, selbst übernimmt, mit ein paar Kontakten, die das einmal zu ihnen gefasste Vertrauen nicht verdienen. Die Katharsis: Das Misstrauen aller ist jetzt gigantisch. Bald muss er so gravitätisch zu schreiten beginnen wie Rudolf Scharping, dem die Hand Gottes im Genick saß.

Nachbemerkung: Eine professionelle Agentur mit ein paar tatsächlich erfahrenen Journalisten hätte so was nicht einmal angefasst bzw. nach erster Prüfung das Ding mit Schmackes in die Tonne getreten. Warum: Chancen auf Einfluss minimal, Risiken unüberschaubar.

gelegentlich Februar 8, 2013 um 16:10

Zur Überlegung, dass man sich gar nichts gedacht hat, paßt die Tatsache, dass beim Fluchtversuch nicht mal an den Provider (Strato) gedacht wurde, der jetzt blamiert dasteht. Oder die ominösen unbekannt gebliebenen Geldgeber spachteln da noch Dellen zu.

"ruby" Februar 8, 2013 um 16:58

Weiberfaßnacht leider beendet:
Murkel ist wieder online – spare den Link.
Dafür nochmal :
Angie knallhart
http://www.youtube.com/watch?v=8tFN902wH0g

Carlos Manoso Februar 8, 2013 um 17:56

@ h.huett Februar 8, 2013 um 13:15
„Epilog: Jetzt suchen alle nach den Finanziers. Die Finanzverwaltung. Die Journaille. Die Konkurrenz.“

“Ich kenne die fünf Investoren nicht”, sagte Peer Steinbrück über die fünf Unternehmer:

„Der Spediteur Wolfgang „Tim“ Hammer, Thomas Deutz, Geschäftsführer beim Vermögensverwalter Creutz & Partners, der Bäckermeister Michael Nobis, der Bauunternehmer Helmut Kutsch und Mercedes Benz-Niederlassungsleiter Jochen Dimter: Sie wollen nicht zusehen, wie Alemannia untergeht. (…) Bislang arbeiten die (fünf) Männer ein bisschen im Schatten . (…) Sie selbst nennen sich „Freunde der Alemannia“. Der Klub ist im Ausnahmezustand, und ihr legitimes Mandat ist die Liebe zum Verein. (…)„Wir lassen uns nicht unterkriegen, wir lassen nicht zu, dass hier jemand das Licht ausmacht“, sagt Hammer. (…)„Im Moment kämpfen wir um die 4. Liga, und wir träumen noch vom Klassenerhalt der 3. Liga.“ (…)„In der Mitte von Schwierigkeiten liegen die Möglichkeiten“, hat Albert Einstein gesagt.“
http://www.aachener-nachrichten.de/sport/alemannia-aachen/aachener-unternehmer-wollen-alemannia-retten-1.510009

gelegentlich Februar 8, 2013 um 18:41

Die Pressestelle von Strato hat sich geäußert
https://netzpolitik.org/2013/peerblog-ausgebloggt/#comment-484029
Die sagen Peerblog zeige auf einen Server, so dass nur der Administrator dieses Servers wahrhaftige Auskunft geben kann. Und wenn das, wie man vermuten möchte, ein Mann von Steinkühler ist bedeutet das: er hat alle Handlungs- und Redemöglichkeiten, aber kein Quentchen Glaubwürdigkeit dafür mehr.
Warten wir also besser darauf, wie sich Steinbrück gegenüber der Bundestagsverwaltung windet. Peerblog dürfte ja mit bezahlten Redenschreibern mehr als 5000 Euro gekostet haben.

xefix Februar 8, 2013 um 19:33

oT:
Stein-meier
Stein-kühler
Stein-brück

Beton.

Andreas Kreuz Februar 8, 2013 um 20:30

Was sollen denn noch die Spekulationen?

09/2013 GroKo mit Steinmeier,
Umsatzsteuer auf 22 %,
Renteneintritt mit 70,
die letzten 10 Jahre vom Minijob riestern
und 65 ununterbrochene Beitragsjahre.

Ist doch alles schon fix. ;-)

Und – Schuld sind die Linken.

topi Februar 8, 2013 um 23:49

slightly ot

Ich fahre morgen nach Göttingen; zum Go-Turnier, viel Zeit ist nicht, aber gibt es irgendetwas, was man unbedingt gesehen haben muss in dieser mythenumwogten Metropole?

wowy Februar 9, 2013 um 00:03
wowy Februar 9, 2013 um 12:16
wowy Februar 9, 2013 um 13:07

OT #Schavan
…ein Blick auf “alte” Ministerinnen
Schavan wird wohl um 14:00 Uhr ihren Rücktritt erklären
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/merkel-und-schavan-geben-statement-ab-a-882388.html

wowy Februar 9, 2013 um 13:18

Livestream ab 14:00 http://www.heute.de/
#Service :-)

wowy Februar 9, 2013 um 13:20
wowy Februar 9, 2013 um 14:13

Bei allen Begleiterscheinungen war das ein würdevoller Auftritt der beiden Damen. #wasauchmalgesagtwerdenmuss

h.huett Februar 9, 2013 um 14:17

wowy

Mit einer Einschränkung: der Fahrigkeit Frau Merkels im Vergleich zu Frau Schavan. Chapeau!

wowy Februar 9, 2013 um 14:19

@huett
Sie war offensichtlich persönlich betroffen (Merkel) #wedontneedbots

chabis Februar 9, 2013 um 14:32

Merkel scheint derzeit unter Schlafmangel zu leiden ( und /oder in den letzten Tagen in Abgründe geschaut zu haben ).

Wilma Februar 9, 2013 um 15:21

Schavan kam ja von einer “Arbeitsreise” aus Südafrika zurück.
Was hat sie da eigentlich gemacht ? Wahrscheinlich in SA auch G8 einführen.

wowy Februar 9, 2013 um 19:03

Das muss man sich wirklich mal auf der Zunge zergehen lassen:
http://www.welt.de/debatte/article113508570/Der-wirkliche-Skandal-in-der-Causa-Schavan.html

Der CDU- Mann Biedenkopf, der mal Rektor an der Uni Bochum war und VWL Prof. in Leipzig, schreibt so ein Zeugs. Nicht ein rechtliches Argument, nur Prosa.

Er reiht sich damit in die Riege derer ein, die Thomas Gutschker treffend beschreibt
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/der-fall-schavan-die-massstaebe-der-wissenschaftsfunktionaere-12057121.html

Keynesianer Februar 9, 2013 um 19:18

Hat eigentlich unsere “seriöse” Presse schon über den gehackten Server des britischen “defense contractor´s” Britam berichtet?

Da sind Beweise für false-flag-Aktionen in Syrien aufgetaucht:

Phil

We’ve got a new offer. It’s about Syria again. Qataris propose an attractive deal and swear that the idea is approved by Washington.

We’ll have to deliver a CW to Homs, a Soviet origin g-shell from Libya similar to those that Assad should have. They want us to deploy our Ukrainian personnel that should speak Russian and make a video record.

Frankly, I don’t think it’s a good idea but the sums proposed are enormous. Your opinion?

Kind regards David
http://blogs.mediapart.fr/blog/kafur-altundag/060213/britamgate-staging-false-flag-attacks-syria

Vermutlich werden unsere “seriösen Medien” die Bürger nicht mit solchen Enthüllungen aus ihrem Tiefschlaf reißen wollen.

wowy Februar 9, 2013 um 19:53
h.huett Februar 9, 2013 um 20:01

Der verlinkte Artikel über Schwarz erscheint mir arg tendenziös. Die Prozentangaben zur BMBF Förderung werden nicht erläutert und auch nicht gegengecheckt mit den absoluten Zahlen.

h.huett Februar 9, 2013 um 20:03

wowy

Biedenkopfs Kommentar in der Welt steht in der Tradition von “im Felde unbesiegt”.

Schatten der Krieger Februar 9, 2013 um 20:19

@”Bildet Banden!” – Teil 2

Nach dem 2ten Weltkrieg gründeten die heimkehrenden Krieger die Hells Angels.

Nach dem Vietnamkrieg die Bandidos.

Zuviele hatten das richtige Leben gespürt, die Wahrheit.

Auch jetzt kehren Krieger heim. Und die sollen sich von schavanesquen Typen und von Guttenbergs ausnehmen und mit dem Einräumen von Supermarktregalen abspeisen lassen?

“Bildet Banden!”

Schatten der Krieger Februar 9, 2013 um 20:23
Schatten der Krieger Februar 9, 2013 um 20:28

Nach dem 2ten Weltkrieg gab es übrigens die Restauration mittels McCarthy-Prozessen, nach Vietnam die Disziplinierung durch eine Wirtschaftskrise und auf alle Fälle Brot und Spiele mit Disko, Disko und Drogen.

Kommt jetzt eine Restauration oder eine Party-Zeit mit Krise? Auf jeden Fall wird es schlimm!

wowy Februar 9, 2013 um 21:17

Man kann es nicht fassen. Der Mann ist Präsident der HU und war mal Kultusminister in Sachsen-Anhalt:
http://www.juraforum.de/wissenschaft/jan-hendrik-olbertz-zum-ruecktritt-von-bundesministerin-prof-dr-annette-schavan-428488

wowy Februar 9, 2013 um 21:21
h.huett Februar 9, 2013 um 21:53

Er hängt sich post factum brutum weit aus dem Fenster.

h.huett Februar 9, 2013 um 22:01

so eine schöne Biographie, wo kriagt man so eine? Die wissenschaftshistorische Ironie liegt darin, dass der Präsident der Humboldt- Universität zu Berlin just zu dem Zeitpunkt als Pädagoge habilitiert wurde, in dem das System, dem er nach dem Mund redete, im Begriff war, in den Orkus gestoßen zu werden. Auch im Westen dauerte es danach nicht mehr lange, dass man damit begann, die Didaktiklehrstühle umzuwidmen, gerne in Medienwissenschaften zB.

Sein erneut nachholender Kotau ist ein untertäniger Wiederholungszwang.

wowy Februar 9, 2013 um 22:09

“Sein erneut nachholender Kotau ist ein untertäniger Wiederholungszwang.”

Right!

Linus Februar 9, 2013 um 22:15

@wowy:
Ich weiss nicht, von welcher Basis aus du hier urteilst. Ich nehme mal an, es ist die rechtliche, also Satzung bzgl. Zitierregeln und Promotionsordnung.
Ich gebe jedoch zu bedenken, dass es in der reinen Wissenschaft zunächst unerheblich ist, von wem eine Aussage getätigt wurde, sondern es allein darauf ankommt, ob die Aussage stichhaltig und nachprüfbar ist oder nicht. Die Pflicht zum Quellenverweis dient vorrangig der Nachprüfbarkeit von Argumenten/Daten und erst in zweiter Linie dem Urheberschutz. Sicher besteht nachgeordnet auch ein Interesse, Leute auszusondern, die sich mit fremden Federn schmücken, eben weil sie nicht vertrauenswürdig erscheinen. Dabei handelt sich jedoch um ein klar sekundäres Interesse.

Das primäre Kriterium zu Beurteilung einer wissenschaftlichen Arbeit, inwieweit nämlich die dargelegte Argumentation stringent und nachprüfbar ist, wurde im Fall Schavan leider überhaupt nicht beleuchtet. Sieht man sich die Plagiate an, so stellt man fest, dass die Nicht-Nennung der Quellen die Stichhaltigkeit der Argumentation in keinster Weise beeinträchtigt hat. De facto sind die ausgewiesenen Stellen für die wesentliche Argumentationslinie nicht relevant (vermutlich wurden sie auch genau deswegen vom Korrektor übersehen). Griffig formuliert: Es fand kein “Ideen-Klau” statt.
Dieser Punkt wurde in der Betrachtung mE zu wenig gewürdigt. Hätte man dies getan, so bliebe von dem Vorwurf der absichtlichen Täuschung wohl nicht viel übrig.

Die Wissenschaft macht sich in meinen Augen zum Büttel der Beckmesserei, wenn sie sich von der öffentlichen Stimmung einschüchtern und sich damit vorschreiben lässt, nach welchem Werte-Kanon sie zu urteilen habe.

wowy Februar 9, 2013 um 22:16

@Linus
Mein Ansatz ist der der Wurstfabrikation. Ist das irgendwie zu beanstanden? ;-)

Andreas Kreuz Februar 9, 2013 um 22:17

Früher hieß das ‘Wendehals’.

Wilma Februar 9, 2013 um 22:22

Schavan und die Seilschaften

“Das Blog The Hobo and the Gypsy hat zur Illustration potenzieller Befangenheit eine Sammlung von Wissenschaftlern zusammengestellt, die mit Schavan finanziell und/oder persönlich eng verbunden sind und die Universität Düsseldorf in der Plagiatsaffäre in auffälliger Weise kritisierten: Darunter befinden sich auch Margret Wintermantel, die Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), und Helmut Schwarz, der Präsident der Alexander von Humboldt Stiftung. ”

http://www.heise.de/tp/artikel/38/38528/1.html

wowy Februar 9, 2013 um 22:25

@Linus
Jetzt mal im Ernst. Von was reden wir denn hier die ganze Zeit?
1980, als Frau Schavan ihre Doktorarbeit anfertigte, gab es eine Promotionsordnung und Regeln wissenschaftlichen Arbeitens. Das sind die Grundlagen. Das Verwaltungsverfahren an der Uni hatte zum Gegenstand,ob die Vorschriften der Promotionsordnung und die Regeln wissenschaftlichen Arbeitens eingehalten wurden. Der Fakultätsrat kam zu dem Schluss, dass dies nicht der Fall war. Deshalb haben sie die Promotion zurückgenommen. Dagegen wird Frau Schavan nun klagen. Das Verwaltungsgericht prüft dabei, ob das Verwaltungsverfahren ordentlich durchgeführt wurde und der Fakultätsrat sein Ermessen ermessensfehlerfrei ausgeübt hat.
Ergebnis wird sein, dass sie die Klage abweisen werden. Falls die Berufung zugelassen wird, kann das ganze vors Oberverwaltungsgericht gehen. Falls die die Revision zulassen, auch vors Bundesverwaltungsgericht.

Linus Februar 9, 2013 um 22:33

@wowy:
“Mein Ansatz ist der der Wurstfabrikation. Ist das irgendwie zu beanstanden?”
Wenn es tatsächlich nur um Wurstfabrikation geht, dann sehe ich nicht, warum man die Wurst wieder aufschnüren sollte. Die Wurst war offensichtlich durchaus verzehrbar, keiner hatte sich bis dato darüber beklagt.
Und bevor du jetzt mit Pferdefleisch in irgendwelchen Hamburgern daherkommst ;-). Auch hier muss der Vorsatz noch bewiesen werden.

Wilma Februar 9, 2013 um 22:44

Hat diese Frau jemals gelebt ?
Aus dem Werdegang lässt sich schließen, dass sie schon heute eine Omi ist, wenn Merkel die Mutti sein soll.
Außer vielleicht klassichen Konzerten und der Wichtigkeit ihrer Person hat sie nichts.
Sie wird in ein Loch fallen.
Gracie allein dafür.
Die Unterstützer waren wohl eher abhängig von Geldern, die sie zu verteilen hatte.

Linus Februar 9, 2013 um 22:46

@wowy:
“Jetzt mal im Ernst.”
Genau

“Der CDU- Mann Biedenkopf, der mal Rektor an der Uni Bochum war und VWL Prof. in Leipzig, schreibt so ein Zeugs. Nicht ein rechtliches Argument, nur Prosa.”
Ich sehe das ein wenig anders. Immerhin weist er darauf hin, dass die Annahme des Vorsatzes nicht ganz so selbstverständlich ist. Das scheint mir ein rechtliches Argument.
Zum Zweiten ist diese Prosa durchaus kein “leeres Gerede”.

“Er reiht sich damit in die Riege derer ein, die Thomas Gutschker treffend beschreibt”
Damit ist klar, wo du dich einreihst. Das meine ich übrigens keineswegs wertend.

Herman Cordes, Oberbuergermeister a.D. Februar 9, 2013 um 22:49

Doktorentitel sollten einfach von der Poltik vergeben werden. Denkbar waere ein von den Volksvertretern eingerichteter akademischer Rat, der darueber entscheidet, wer einen Doktortitel erhaelt und wer nicht. Dann haetten wir das Problem mit Frau Scharan nicht und sie koennte weiterhin Bildungsministerin bleiben.

wowy Februar 9, 2013 um 22:53

” Immerhin weist er darauf hin, dass die Annahme des Vorsatzes nicht ganz so selbstverständlich ist. Das scheint mir ein rechtliches Argument.”
Und wie begründet er das?

“Die “CDU-Politikerin” habe in bedeutendem Umfang fremde Textstellen nicht gekennzeichnet. “Daher hat der Fakultätsrat den Tatbestand einer vorsätzlichen Täuschung durch Plagiat festgestellt.” Dass es Zitiermängel gab, ist unbestritten. Entscheidend für die Aberkennung des Doktorgrades ist jedoch, dass der Fakultätsrat eine vorsätzliche Täuschung oder Absicht zur vorsätzlichen Täuschung “festgestellt” hat. Er folgt damit der inhaltlich gleichen “Feststellung” des Gutachters.

Feststellen können Gutachter und Fakultätsrat jedoch nur, dass es Verletzungen der gebotenen Zitierregeln gegeben hat. Mit welcher Absicht die Verletzungen erfolgt sind, kann man nicht feststellen, sondern nur vermuten. Vorsatz oder vorsätzliche Täuschung können ebenso zu den Verstößen der Regeln geführt haben wie Fahrlässigkeit, Schlamperei oder schlichte Unkenntnis der Vorschriften.”

Das ist doch totaler Murks. Lies das mal in Ruhe. Der widerspricht sich selbst!

Linus Februar 9, 2013 um 22:57

@wowy:
Sorry, vielleicht habe ich tatsächlich Tomaten auf den Augen. Sag’s mir bitte.

wowy Februar 9, 2013 um 23:01
wowy Februar 9, 2013 um 23:06
Linus Februar 9, 2013 um 23:07

§20 Ungültigkeit der Promotionsleistungen
Ergibt sich vor oder nach der Aushändigung der Pro-
motionsurkunde, dass sich die Doktorandin oder der
Doktorand bei der Zulassung zum Promotionsverfahren
oder im Promotionsverfahren einer Täuschung, Dro-
hung oder Bestechung schuldig gemacht hat, oder dass
wesentliche Voraussetzungen für die Promotion irri-
gerweise als gegeben angenommen worden sind, so
können die Promotionsleistungen für ungültig erklärt
werden. Die Entscheidung hierüber trifft der Fakultäts-
rat der Philosophischen Fakultät nach Anhörung der
oder des Betroffenen durch die Dekanin oder den Dekan.

§21 Rücknahme oder Entziehung des Doktorgrades
Die Entscheidung über die Rücknahme oder Entzie-
hung des Doktorgrades unter Beachtung des Verwal-
tungsverfahrensgesetzes des Landes Nordrhein-West-
falen obliegt dem Fakultätsrat der Philosophischen
Fakultät. Dasselbe gilt für den Doktor der Philosophie.

Vorsatz, na und? Februar 9, 2013 um 23:07

Erschreckend finde ich eigentlich an dieser Affäre nur, mit welcher Gleichgültigkeit einige Menschen die Plagiatsaffäre hier hinnehmen. Nach dem Motto ist ja schon dreißig Jahre verjährt. Aus meiner Sicht eine Beleidigung für alle, die oft unter materieller Entbehrungen sich an der Uni redlich bemühen und auf solche Täuschungen in ihrer Dissertation verzichten.

wowy Februar 9, 2013 um 23:12

@Linus
Yep, und in § 20 steht “Täuschung”

Biedenkopf: “Dass es Zitiermängel gab ist unbestritten, aber …vorsätzliche Täuschung”

Wenn die Regeln nicht eingehalten wurden liegt eine Täuschung vor. Punkt.

Linus Februar 9, 2013 um 23:13

@wowy:
Ich kann deiner Argumentation nicht ganz folgen. Oben schriebst, Biedenkopf widerspräche sich selbst. Jetzt dagegen verweist du auf klare Regeln. Womit ich dann wieder auf meine ersten Kommentar verweise. Das wird zur Schnitzeljagd :-D

Schatten Februar 9, 2013 um 23:14

Der eigentliche Skandal ist nicht, was genau passierte, Vorsatz, Fahrlässigkeit, Unkenntnis – sondern dass es der bis heute amtierenden Bildungsministerin passierte.

Alles Faker! Bis in die oberste Etage!

Und dass sie jetzt auf ein Gerichtsverfahren besteht, macht es nicht besser!

Die Frage ist doch: Wem folgen wir hier? Wem vertrauen wir unsere Altersversorgung, unser Land an?

Fakers!

Diese Leute machen Billionen an Schulden, diese Leute transformieren dieses Land in eine multikulturelle Gesellschaft, diese Leute setzen die Jugend dem Stress des Bätschelors aus. Diese Leute behaupten, man müsse Meriten haben.

Aber genau hingesehen hat Frau Schavan nicht mal einen Bätschelor! Nix! Beim Arbeitsamt wird es ohne Abschluss sehr schwer. Aber, wie gesagt, das Dschungelcamp ist ihre Chance.

wowy Februar 9, 2013 um 23:16

@Linus
Überschnitten?

Linus Februar 9, 2013 um 23:55

@wowy:
“Überschnitten?”
Nicht wirklich, aber sei’s drum. Ich werde mich mit Dir gewiss nicht auf eine juristische Diskussion einlassen ;-). Daher nur kurz dazu:
Meines Wissens ist “de jure” nur die “arglistige Täuschung” relevant, und die beinhaltet eben den Vorsatz.

Aber das war auch nicht mein Punkt. Den habe ich vielmehr in meinem ersten Kommentar dargestellt. Und damit komme ich auch gleich zu

@Schatten:
“Der eigentliche Skandal ist nicht, was genau passierte, Vorsatz, Fahrlässigkeit, Unkenntnis – sondern dass es der bis heute amtierenden Bildungsministerin passierte.”

Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich in 95% aller Doktorarbeiten mit ähnlichem Thema eine ähnliche Anzahl an Plagiaten nachweisen lässt (man sollte sich mal die Arbeiten der Kommissions-Mitglieder vornehmen). Wenn, dann scheint mir der Skandal da zu liegen.

Bei den nicht zitierten Quellen handelt es sich durch die Bank um Standard-Literatur zu dem Thema. Die beiden Ur-Prüfer hatten ausserdem ausreichend Zeit und Möglichkeiten, die nachgewiesenen Plagiate selbst zu finden. Daraus folgt:
- Entweder es wird Wert darauf gelegt, dann hätten diese Stellen mE gefunden werden müssen. Denn ein Fachmann sollte die Literatur dazu kennen.
- Oder es wird kein Wert darauf gelegt (zum Warum s. meinen ersten Post), dann kann man ihr das schlecht im Nachhinein ans Bein binden.

Die Situation ist fatal. Wären die fehlenden Zitate bei Vorab-Korrektur entdeckt worden, hätte Schavan sie halt nachgetragen. Wären sie erst nach offizieller Einreichung entdeckt worden, so wäre die Arbeit halt abgelehnt worden. Ärgerlich, aber verkraftbar. Jetzt wurden die Fehler nach dreissig Jahren entdeckt und damit Schavans gesamte Karriere ruiniert.

Ich will hier fürwahr nicht Frau Schavan verteidigen. Ich sehe jedoch nicht, wo sie sich durch Plagieren einen nennenswerten Vorteil verschafft hätte (wie ich oben schon schrieb, ist durch die Plagiate die eigentliche Argumentationslinie in keinster Weise berührt). Also fehlt mir ein dahin gehendes Tatmotiv.

Meine Erfahrung bzgl. Promotionen in den 80/90ern war folgende:
Zum einen wurde sehr vieles einfach durchgewunken. Schon damals war Masse gefragt, sowohl was die Zahl der Doktoranden anbetraff als auch die Seitenzahlen.
Zum zweiten kann man sich als Prüfer darauf hinausreden, dass das wissenschaftliche Ziel im Auge zu behalten sei. Was das heisst, dazu s. meinen ersten Kommetar.

In Summe kommt mir das Verhalten der Universät reichlich verdruckst und verlogen vor. Frau Schavan wurde degradiert, um nicht die Fakultät selbst ohne Hosen dastehen zu lassen.

Linus Februar 10, 2013 um 00:01

” Frau Schavan wurde degradiert, um nicht die Fakultät selbst ohne Hosen dastehen zu lassen.”

Nein, dieser Satz ist nur die halbe Wahrheit. Man müsste ehrlicherweise noch hinzufügen, “um weiteren Schaden von der Wissenschaft abzuwenden”. Freilich wird an keiner Stelle erwähnt, dass sich die Fakultät damals in gröbster Weise mitschuldig gemacht hat. Sie sollten sich in Grund und Boden schämen.

Schatten Februar 10, 2013 um 00:16

@Linus

“Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich in 95% aller Doktorarbeiten mit ähnlichem Thema eine ähnliche Anzahl an Plagiaten nachweisen lässt (man sollte sich mal die Arbeiten der Kommissions-Mitglieder vornehmen). Wenn, dann scheint mir der Skandal da zu liegen.”

Ich habe irgendwo gelesen, dass das in den 60ern so üblich war, für jeden Mist einen Doktor auszustellen.

Um so schlimmer!

Denn diese Wohlfahrtsgeneration übt einen solchen Druck auf die nachfolgenden aus, dass es böser nicht werden kann!

Denn Frl. Schavan soll ja so verdienstvoll als Bildungsministerin sein… Echt? Ich sehe nur Leistungsdruck, Bildung als bürokratischen Abschluss – von Humboldt ist nicht viel übrig.

Klar, 68er-bashing ist auch billig, aber immerhin, nicht, immerhin!

Linus Februar 10, 2013 um 00:20

@Schatten:
Es ist der Ehrlichkeit nicht förderlich, eine Lüge mit einer anderen auszutreiben.

Schatten Februar 10, 2013 um 00:21

Gerade noch mal gerechnet: Doktor in den Eighties. Trotzdem, nicht, trotzdem!

wowy Februar 10, 2013 um 00:30

@Linus
Die Promotionsordung und das NRW VwVfG stehen im Verhältnis lex spezialis zu lex generalis.
Zuerst gilt also die Promotionsordnung. Nur was da nicht geregelt ist, muss ich dem VwVfG entnehmen.
Da in § 20 der Promotionsordnung die Täuschung geregelt ist, muss ich auf § 48 Abs. 2 NRW VwVfG nicht zurückgreifen.
Die Täuschung (ohne Arglist) bedeutet im Verwaltungsrecht die falsche Erklärung über Tatsachen. Nur bei Arglist muss der Vorsatz dazukommen.
Deshalb ist in meinen Augen Biedenkopfs Aussage widersprüchlich, weil die Nichtanwendung der Regeln ausreicht. Der Vorsatz ist hier irrelevantt.

chabis Februar 10, 2013 um 00:34

Voraus ging dem gestrigen Rücktritt der Rückzug aus dem CDU-Bundesvorstand, angekündigt im August letzten Jahres

http://www.kontextwochenzeitung.de/newsartikel/2012/08/kein-
platz-mehr-fuer-annette-schavan/

Linus Februar 10, 2013 um 00:35

@wowy: In der Begründung wurde ausdrücklich von Vorsatz gesprochen.

“… Die Häufung und Konstruktion dieser wörtlichen Übernahmen, auch die Nichterwähnung von Literaturtiteln in Fußnoten oder sogar im Literaturverzeichnis ergeben der Überzeugung des Fakultätsrats nach das Gesamtbild, dass die damalige Doktorandin systematisch und vorsätzlich über die gesamte Dissertation verteilt gedankliche Leistungen vorgab, die sie in Wirklichkeit nicht selbst erbracht hatte. Die Entgegnungen von Frau Schavan konnten dieses Bild nicht entkräften. Daher hat der Fakultätsrat Tatbestand einer vorsätzlichen Täuschung durch Plagiat festgestellt. …”

wowy Februar 10, 2013 um 00:40

Ist ja richtig, aber irrelevant.
Es würde nach Promotionsordnung eine einfache Täuschung ausreichen. Der Fakultätsrat ist sogar der Meinung, dass es mit Vorsatz geschah, deshalb haben sie das so gesagt. Biedenkopf meint nun, dass zwar nicht richtig zitiert wurde, das mit dem Vorsatz aber nicht richtig sei. Egal, werd da nun recht haben mag, bzgl. des Vorsatzes. Biedenkopf verkennt, dass es darauf nicht ankommt. In der Promotionsordnung steht nichts von “arglistiger Täuschung”, da steht nur “Täuschung”.

chabis Februar 10, 2013 um 00:44

kein platz mehr für annette schavan:
http://tinyurl.com/ax3kxph
(bitte link austauschen und diesen eintrag löschen, wenn möglich)

Linus Februar 10, 2013 um 00:51

@wowy:
“Ist ja richtig, aber irrelevant.”
Rechtlich gesehen schon. Es muss aber doch verwundern, dass die Komission den Vorsatz so hervorhebt.
Darüber hinaus scheint mir das Wort Täuschung in der Promotionsordnung nicht hinreichend klargestellt. Gemäss deiner Interpretation würde dann ein simples Vergessen einer Quellenangabe genügen, um eine Entziehung des Titels zu rechtfertigen.

Kann es nicht vielmehr sein, dass die Komission sich doppelt absichern wollte und daher den Vorsatz so in den Vordergrung geschoben hat? Mir persönlich scheint dieser Verdacht – denn mehr ist es nicht – nicht hinreichend begründet.

Rum wie num. Formal besteht das Problem, dass die Fakultät sowohl als Partei als auch als Richter auftritt.

wowy Februar 10, 2013 um 00:58

@Linus

Im Übrigen bin ich der Auffassung, dass vorsätzliches Handeln hier gegeben ist. Von daher wäre in m.Augen die Unterscheidung sowieso egal. ;-) Das nur für den Fall, dass der § 20, obwohl er von “nach Aushändigung der Promotionsurkunde” spricht die Rüchnahme nach § 21 nicht einbeziehen wollte.
Für diesen Fall würde ich Biedenkopf einfach nur nicht zustimmen ;-)
Und nun ist genug :-)

Morph Februar 10, 2013 um 01:27

Die junge Anette Schavan wollte ihr Studium auf der Überholspur abschließen und hat eine ‘blendende’ Arbeit verfasst. Da wird alles an Geistesgrößen aufgefahren, was gut und teuer ist. Leider fehlen aber der Autorin die Denkmittel für eine nachhaltige Quellenkritik. Ein aufgeblähter Besinnungsaufsatz, das ganze. Das Problem der Arbeit liegt nicht in irgendeiner ‘Flüchtigkeit’, sondern in der bodenlosen Naivität ihrer Autorin, die vermutlich durch ihren Doktorvater darin noch bestärkt worden ist. So weit, so üblich (immer noch!).

Aus diesem Grund heute die Karriere von Annette Schavan zu beenden, ist natürlich eine Farce; es gäbe so viele bessere Gründe, sie aus dem Amt zu jagen, vor allem der in ihrer Person verkörperte Glaube an Überholspurwissenschaft (und da sollten eher ihre aktuellen Fehlleistungen Thema sein als ihre Fehlleistungen von vor dreißig Jahren).

Aber gut, so läuft nun einmal die moderne Gesellschaft. Der Gang der Dinge seit dem ersten Plagiatsvorwurf war zwangsläufig.

Die durchdrehende Plagiatsjägerei ist das genau komplementäre Gegenteil der Copy-&-Paste-Schriftstellerei und the shape of things to come. Ein massiver Schub in Richtung einer ganz aberwitzigen Überholspurisierung der Gesellschaft. Im Sturz der Annette Schavan beweist sich die gesellschaftliche Hegemonie ihres Archetyps, der slicken Fleißmaus. Darüber sollte man reden!

h.huett Februar 10, 2013 um 01:44

Die slicke Fleißmaus ist überall. Es wird Zeit, sie zu portraitieren.

Letztens bedauerte jemand, dass zu Guttenbergs Diss nirgends mehr zu finden sei, sie sei, abgesehen von dem albernen Vorwort, durchaus spannend gewesen.

Wir brauchen deshalb auch eine Präsenzbibliothek der Plagiate, nicht allein zur Abschreckung, sondern zur Sensibilisierung gegen prätendiertes Denken.

h.huett Februar 10, 2013 um 01:53

Zur Fleißmaus gehört meist so etwas wie ein leichtes Frömmlertum. Gefolgebereitschaft, Nachbeten, eine Neigung dazu, die falschen Zitate auszuwählen. Die schon viel zu oft durchgekauten.

Folkher Braun Februar 10, 2013 um 02:09

@Morph:

Nicht ganz richtig: Madame war dabei, ein Volksschullehrer- Studium an der PH Neuss abzuschließen. Mit der Integration der PH in die Uni D´dorf wurde ihr durch den späteren Doktorvater die Möglichkeit gegeben, direkt zu promovieren. Wenn man ihre Dissertation liest, fällt einem direkt auf, dass nicht sie ihre Gedanken, sondern fremde Gedanken sie leiten. Wenn sie die überhaupt verstanden hat. Ein intellektuell restlos überfordertes Wesen hat irgendetwas Belangloses zusammengestammelt. Und ihr Doktorvater hat das durchgewunken, demit er der Parteikarriere kein Hindernis bietet.
Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich von meinen Seminararbeiten beim Otto Suhr Kapitel für irgendwelche Diplom- oder sonstwie- Arbeiten umgedengelt habe – wegen der Reihenfolge der Anmerkungen. War schließlich für “gute Genossen.” Also: Ball flach halten. Von der Sorte von Wissen- Schaffung völlig überforderte Hascherl gab und gibt es jede Menge. O.k.: A.S. bietet einen guten Angriffspunkt, weil sie ihre Wissenschaft in eine Runde Beten ausgeben embeddet.

"ruby" Februar 10, 2013 um 09:10

Nur, wie kriegt unser Gemeinwesen wieder toughe, gedankenstarke Persönlichkeiten in die verantwortungsvollen Positionen?
Über die Parteinschiene sieht es ja ziemlich platt aus bei Politikern.
Phantasie für die Praxis .
Tripple PPP ;-)

Keynesianer Februar 10, 2013 um 10:04

Man sollte das gesamte Promotions- und Habilitationsverfahren stark vereinfachen:

Bei Volkswirten könnte ein Kurzvortrag über das Thema, wie alle Wirtschaftskrisen immer nur durch überhöhte Löhne und unzureichende Profite verursacht wurden, für den Nachweis der wissenschaftlichen Qualifikation völlig reichen.

Damit hat der Kandidat den akademischen Titel “Professionelle Drecksau” erworben und darf vor seinem Namen die Abkürzung “Prof. Dr.” führen.

Falls jemand in seinem Kurzreferat auf die Geldpolitik zu sprechen kommt, wird ihm das “Professionell” aus dem Titel gestrichen.

Sollte ein Kandidat gar so dumm sein, zu erwähnen, dass über Reallöhne gar nicht verhandelt wird, sondern diese irgendwie am Markt entstehen müssen, womit das Arbeitsmarktmodell der VWL ein schlechter Witz wäre, so ist ihm jegliche Qualifikation für diese Wissenschaft abzusprechen und jeder akademische Titel zu verweigern, aber das geschieht ja heute auch schon so.

Für Forstleute (Waldsterben), Klimaforscher, Mediziner (Vogelgrippe) etc., um von den Historikern und Politologen ganz zu schweigen, lassen sich entsprechende Prüfungen ihrer Qualifikation für unsere Wissenschaften ebenfalls leicht realisieren. Mehr Aufwand wäre doch gar nicht nötig!

h.huett Februar 10, 2013 um 10:12

ruby

Woher kommt dieser Optimismus?

"ruby" Februar 10, 2013 um 10:35

hh

Sind die Karnevalsnachwirkungen – oder die Freude an der Freude der Zufriedenheit einer funktionierenden menschlichen Lösung .
Fällt mir der Rupert Neudeck ein, wie er on air die Hilfe in Syrien bei Schule und Krankenhaus beschrieben hat.

h.huett Februar 10, 2013 um 11:09

ein rarer Fall

gelegentlich Februar 10, 2013 um 11:10

@Keynesianer
Vielen (verspäteten) Dank für den Syrien-Link! Ohne dass sie immer die wesentlichen Details kennen, auch dieser Befund ist ja verständlicherweise nicht verifiziert, haben die Leute im Nachbarland, die in Grenznähe wohnen, einen ähnlichen Eindruck. Es sei dort sehr viel “ungewöhnliches Personal” unterwegs, zu dem man beser einen gebührenden Sicherheitsabstand hält. Hatte ich aber schon im August @Luebberding mitgeteilt. Man ging sogar davon aus, dass der damals beklagte Granatwerferangriff auf ein Grenzdorf von den unterstützen “Freiheitskämpfern” ausgeführt worden wäre, um die türkische Regierung zum Eingreifen zu provozieren.

Keynesianer Februar 10, 2013 um 12:11

@gelegentlich

Auf meiner Website habe ich einige Links, die aktuell zu Syrien (nicht nur) informieren. Besonders der Friedemann Wehr mit seinem Motzblog und Hartmut Beyerl und natürlich das voltairenet von Thierry Meyssan.

Nun weiß ich zwar seit über dreißig Jahren, dass ich in diesem System von den Medien nur vollgelogen werde, aber ich habe mich immer noch nicht daran gewöhnt. Bei der Syrienberichterstattung wurde wieder deutlich, wie skrupellos die Systemjournalisten sich an der dreckigsten und dümmsten Kriegshetze beteiligen, sobald sie den Auftrag dazu erhalten. Da ist wirklich alles nur ein Haufen dreckiger Lügen.

Von den aktuellen Zuständen in Libyen erfahren wir praktisch nichts, wenn es nicht gerade einen aktuellen Anlass zu Reisewarnungen gibt:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/al-qaida-plant-offenbar-entfuehrung-von-deutschen-in-libyen-a-879889.html

Auch was in Mali tatsächlich passiert ist, unterscheidet sich ganz gewaltig von unseren Medienberichten. Zwischendurch bin ich immer noch wieder fassungslos.

wowy Februar 10, 2013 um 12:25

@Linus
Eine kurze Ergänzung:
“Gemäss deiner Interpretation würde dann ein simples Vergessen einer Quellenangabe genügen, um eine Entziehung des Titels zu rechtfertigen.”
Nein. Dafür gibt es das:
https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_bes_text?anw_nr=2&gld_nr=2&ugl_nr=2010&bes_id=4844&aufgehoben=N&menu=1&sg=#det215273

wowy Februar 10, 2013 um 13:25

Und bei den ganzen Kräften, die willfährig bereit sind die objektive Ordnung zu zerstören, fühlt man sich unweigerlich daran erinnert.http://de.wikipedia.org/wiki/Zersetzung_%28Ministerium_f%C3%BCr_Staatssicherheit%29

Keynesianer Februar 10, 2013 um 18:07

Die Wirtschaftswoche hat gerade einen Artikel über Samuelson verbrochen:

http://www.wiwo.de/politik/konjunktur/paul-samuelson-der-bestseller-der-volkswirtschaft/5912038.html

Zitate und Kommentar:
Er trieb die Mathematisierung voran, modernisierte den Keynesianismus – und schrieb das meistverkaufte VWL-Lehrbuch aller Zeiten.

Der Kerl hat Keynes verfälscht und nicht “modernisiert”.

„Die Ökonomie, wie wir sie kennen, ist in weiten Teilen erst von Paul Samuelson begründet worden“, sagt Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman, sein einstiger Student und späterer Kollege am Massachusetts Institute of Technology (MIT). „Er ist der Vater der modernen Volkswirtschaftslehre.“

Das kann man wohl behaupten, der hat den IS/LM-Humbug propagiert, den die Studenten bis heute als angeblichen Keynesianismus gelehrt bekommen. Was die Studenten auch alle glauben, dass sie eine Ahnung von Keynes hätten, weil sie doch von ihren Professoren voll verschaukelt werden. Krugman darf das aber nicht sagen.

Keynes argumentierte, dass die Preise und Löhne in der Realität oft unflexibel seien. Dies verhindere den automatischen Ausgleich von Angebot und Nachfrage auf den Güter- und Arbeitsmärkten und führe so zu dauerhaften Ungleichgewichten.

Das ist der Bastard-Keynesianismus. Keynes hat ganz andere Thesen vertreten, aber davon erfahren die Studenten und auch die Leser der WiWo nichts.

Aufbauend auf den Arbeiten des Ökonomen John Hicks entwickelte er mit den Kollegen Modigliani, Tobin und Solow Keynes’ Modelle weiter und durchdrang sie mathematisch. In den Fünfzigerjahren mündete diese Forschung in die „Neoklassische Synthese“, die als eines der großen Verdienste Samuelsons um die Volkswirtschaftslehre gilt.

Mit der Neoklassischen Synthese wurde Keynes völlig verfälscht und mit der Mathematisierung wird den Studenten Wissenschaft vorgegaukelt. Ist nämlich sehr wissenschaftlich, aus konstruierten Annahmen mit komplizierten Formeln die herrschende Lehre für die herrschenden Interessen abzuleiten.

Sein Wunsch nach Konsistenz und Klarheit ließ den jungen Wissenschaftler früh in ein für die Volkswirtschaftslehre damals kaum genutztes Terrain vorstoßen: die Mathematik. Der verbale Ausdruck in der Ökonomie – bis dahin noch allgemeiner Standard – störte ihn wegen seiner Widersprüche und Unklarheiten.

Ganz im Gegenteil: Ohne Mathematik sind die Zirkelschlüsse im VWL-Modellbau überdeutlich zu erkennen. Darum muss man die Studenten mit möglichst komplizierter Mathematik beschäftigt halten.

"ruby" Februar 10, 2013 um 19:05
wowy Februar 10, 2013 um 21:57
Andreas Kreuz Februar 10, 2013 um 22:05

Auch nützlich, weil ‘effizienzsteigernd’,
die ‘Lohnnebenkosten’ sinken!

http://www.der-postillon.com/2013/02/cdu-fuhrt-schnellrucktrittsformular-fur.html

gelegentlich Februar 10, 2013 um 22:56

@wowy
Also Lobbyplag ist sicherlich ein sehr sinnvolles neues Blog. Vielen Dank für den Link! Wollen wir hoffen dass es eine Netzveröffentlichung wird, die auch politische Wirkung zeitigt.
Im Fall Mollath geht es weiter, u.a. weil auch hier Blogs dran geblieben sind.
http://blog.beck.de/2012/11/29/fall-mollath-wie-geht-es-weiter?
http://gabrielewolff.wordpress.com/2013/02/04/der-fall-gustl-mollath-rosenkrieg-und-versagen-von-justiz-psychiatrie-viii/

milos Februar 10, 2013 um 22:58

@wowy
Vielen Dank für den Gutjahr-Link.
http://lobbyplag.eu
Großartige Idee. Hoffentlich mit Erfolg.

"ruby" Februar 10, 2013 um 23:05
chabis Februar 10, 2013 um 23:31

just for fun – bei https://twitter.com/ConstSeibt gefunden
6 things you can miss while reading a newspaper
http://tinyurl.com/a9j7avl

"ruby" Februar 11, 2013 um 11:26

Die Kraft der positiven Netzwerker ist geformt den Asmussen s dieser Welt entgegen zutreten und den fachlichen Todesstoß zu verbringen.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/zinsmanipulation-die-libor-bande-12057074.html
Banden und Kriminalität werden “gelobbyplaggt”; ihre Interessen ins Licht gestellt, ihre Vergünstigungen in Zahlen gefasst.
Zypern wird zum Synonym der Entscheidung.
Lettland kommt in die Währungsgemeinschaft :
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2013/02/11/dlf_20130211_0917_3d0be91b.mp3
und damit mehr Bürger gegen Korruptionssysteme.

"ruby" Februar 11, 2013 um 11:36

Asmussen wir wollen unsere manipulierten Zinsaufwendungen von Deinen Bankenfreunden zurück !
http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-02/zypern-asmussen-euro-krise
Es wird keine 17,5 Milliarden € mehr geben – kein wirtschaftlich rational handelnder Akteur diese Verschwendung rechtfertigen können.
Mainstreamer eurer Armageddon steht bevor ;-)

"ruby" Februar 11, 2013 um 17:41
"ruby" Februar 12, 2013 um 10:29

Mercie

wowy Februar 13, 2013 um 20:20
wowy Februar 16, 2013 um 15:34
Wilma Februar 16, 2013 um 15:45

“FOCUS-Informationen zufolge deutet alles darauf hin, dass der Hacker-Angriff einen willkommenen Anlass bot, um das Projekt zu beenden. Aus dem Willy-Brandt-Haus soll es starken Druck gegeben haben, die Seite aufzugeben.

Serverbetreiber: Keine Hinweise auf Hacker-Angriff: PeerBlog-Aus wegen Druck aus der SPD? – weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/politik/deutschland/peerblog-aus-wegen-druck-der-spd-serverbetreiber-keine-hinweise-auf-hacker-angriff_aid_920961.html

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