Der Westen als Zaungast bei der Neuordnung des Mittleren Ostens

by f.luebberding on 31. Mai 2013

Während die Europäer weitgehend mit der Beantwortung der Frage beschäftigt sind, was Europa eigentlich ist, erleben wir im Mittleren Osten die Neuordnung jener Welt, die die Europäer dort nach dem 1. Weltkrieg hinterlassen haben. Staaten wie Syrien oder der Irak waren ein Produkt des westlichen Kolonialismus. Mit der Besetzung Kuwaits durch den Irak versuchte Saddam Hussein die Neuordnung dieser Welt militärisch durchzusetzen. Das war 1991 bekanntlich gescheitert. Mittlerweile muss man aber wohl sagen, dass der Angriff der USA auf Saddams Regime im Jahr 2003 diese Neuordnung unausweichlich gemacht hat. Er setzte die Revidierung des Status quo auf die Tagesordung und dokumentierte am Ende vor allem das Scheitern der US-Politik. Die USA verloren damit ihren Mythos: Dass nämlich ohne sie in der Region keine Politik gemacht werden kann. Erst so konnten sich die Regionalmächte wie der Iran oder Saudi-Arabien von der US-Hegemonie lösen. Diese Veränderung ist wahrscheinlich das wichtigste weltpolitische Ereignis seit dem Fall der Mauer im Jahr 1989. Das Fehlen einer Ordnungsmacht erzeugt aber vor allem eins: Konfusion. Dafür gibt es durchaus historische Vorbilder.

Der 1. Weltkrieg hinterließ 1918 ein politisches Vakuum, das erst 30 Jahre später im Kalten Krieg unter der Hegemonie der Supermächte zu einer neuen Form politischer Stabilität führen sollte. Der Bürgerkrieg in Syrien erinnert dabei heute durchaus an den spanischen Bürgerkrieg von 1936 bis 1939. Wie damals Spanien ist Syrien zum Schlachtfeld ausländischer Mächte geworden, wo sich ideologische und geopolitische Kalküle überlagern. War der europäische Bürgerkrieg vom Konflikt zwischen Kommunismus und Faschismus geprägt, ist an seine Stelle heute der innerislamische Machtkampf zwischen Schiiten und Sunniten getreten, der wie damals gleichzeitig die alte Staatenstruktur bedroht. Auf der Seite der syrischen Opposition ist eine Art islamistische (und sunnitische) “Internationale Brigade” aktiv, mit Kämpfern aus allen Herren Ländern (tatsächlich von den USA bis Tschetschenien). Die Rolle der Sowjetunion in Spanien übernehmen in diesem Fall vor allem Saudi-Arabien und Katar. Mit der Duldung durch die Türkei, die allerdings in ihrer Unterstützung für die Opposition wie das damalige sozialistische Frankreich wirkt: Unentschlossen. Die Türkei lebt in der Furcht vor den seperatistischen Kurden, die jetzt nach dem Irak auch in Syrien (gegen den militärischen Widerstand der Opposition) Autonomie beanspruchen. Auf Assads Seite agieren vor allem der Iran mit seinem Verbündeten Hisbollah. Sie spielen jene Rolle, die damals in Spanien Deutschland und Italien auf Seiten Francos einnahmen. Das führt zu völlig neuen Konstellationen. Plötzlich kämpft etwa die Hamas gegen die Hisbollah, wobei sie sich in einer Hinsicht einig sind: Sich wechselseitig als zionistische Agenten im Dienste der USA zu beschuldigen. Mit der Unterstützung Russlands haben Assad und seine Verbündeten auch die UN lahmgelegt. Diese spielt, wie damals der Völkerbund, praktisch keine Rolle mehr in dem Konflikt.

Der wichtigste Akteur im Europa der 1930er Jahre war Großbritannien gewesen. Die Briten waren damals unfähig, eine klare Position einzunehmen. Einerseits sahen sie den Machtzuwachs des europäischen Faschismus, andererseits fürchteten sie den Kommunismus und vor allem die Sowjetunion auf Seiten der spanischen Republik. Sie blockierten Waffenlieferungen an die Republikaner, trotz der offenen Unterstützung Francos durch Hitler und Mussolini. Es sollte ihnen am Ende wenig nutzen: Kurze Zeit nach dem Sieg Francos begann der 2. Weltkrieg und die Sowjetunion wurde später zum Verbündeten der Briten und der USA. Das Ergebnis – die Neuordnung Europas und der Welt nach 1945 – ist bekannt.

Der Westen agiert heute wie die Briten in Spanien. Er hat keine Vorstellung davon, was eigentlich der Bürgerkrieg in Syrien bedeutet und wie er sich dazu positionieren soll. Er fürchtet den Machtverlust Assads, weil er die radikalen Islamisten in der Opposition an die Macht bringen könnte. Zugleich sieht er die Konsequenzen, wenn Assad an der Macht bleiben sollte: Der Iran könnte sich vom Irak bis zum Libanon als regionale Hegemonialmacht etablieren, unter Umständen sogar mit Atomwaffen als Abschreckungspotential. Ob die USA, Großbritannien oder Frankreich, von Deutschland braucht man nicht zu reden: Die führenden Mächte des Westens agieren hilflos auf eine Entwicklung, die ihnen schon längst aus der Hand geglitten ist. Sie sind zu Zaungästen bei der Neuordnung des Mittleren Ostens geworden. Die Neuordung der Welt nach 1918 sollte knapp 30 Jahre dauern. Das Ergebnis war das Ende der Hegemonie europäischer Mächte – und die Geburtsstunde des Westens unter amerikanischer Führung gewesen. Dessen Niedergang dokumentiert sich jetzt in Syrien. Da sollte man sich nichts vormachen. Es wird aber wohl noch einige Zeit brauchen, bis Europäer und Amerikaner begreifen, welche Folgen das für sie haben wird. Sie leben bekanntlich noch in dem Bewusstsein von ihrer alten Bedeutung.

{ 162 comments }

LH Mai 31, 2013 um 12:56

Tja. Was tun?

f.luebberding f.luebberding Mai 31, 2013 um 13:55

LH

Gute Frage: Eine Idee?

piet Mai 31, 2013 um 14:00

Hm, mit keinem Wort die Atommacht Israel erwähnt, die immerhin schon handfest in den Konflikt eingreift und sicher auch strategische Interessen verfolgt. Muss man auch erstmal schaffen.

h.huett Mai 31, 2013 um 14:00

Mit der Frage “was tun?” kommt man politisch so lange nicht weiter, so lange die Ziele unklar bleiben. Ein amerikanischer Autor schrieb kürzlich, die amerikanische Regierung sei in bezug auf Syrien so zögerlich, weil sie, fast um jeden Preis, den Eintritt in einen neuen Kriegsschauplatz vermeiden wollen. Die Lieferung der russischen Raketen an Syrien wäre in der internationalen Politik vor 30 Jahren anders beantwortet worden, weil sie in der Region den Prozess der Neuordnung und damit die Verschiebung von Grenzen und Einflusszonen beschleunigen. Inzwischen phantasieren schon Leute über die Gefahr eines israelisch-russischen Kriegs. Die seltsamste Rolle in der Region spielt Katar, einerseits durch Unterstützung einer oder vielleicht sogar mehrerer Bürgerkriegsparteien, andererseits durch eine doppelbödige internationale Politik, seit neuestem zB auf französischem Territorium.

Das Risiko wächst, dass durch irgendwelche mehr als nur symbolischen Exzesse oder den weiteren Eintritt von Kombattanten ein großräumiger Kriegsschauplatz vom Schwarzen Meer bis zum Iran entbrennt. Die Gründe, die dafür sprechen, sind die gleichen, die dagegen sprechen, mit anderen Worten: Gründe könnten schon bald gar keine Rolle mehr spielen.

Der Vergleich mit dem Spanischen Bürgerkrieg könnte sich im Rückblick als sentimentale Beschönigung herausstellen, denn damals schien man noch unterscheiden zu können, wer die Guten waren. Das ist in Syrien schon heute nicht mehr möglich.

Mindtrap Mai 31, 2013 um 14:04

“Er hat keine Vorstellung davon, was eigentlich der Bürgerkrieg in Syrien bedeutet und wie er sich dazu positionieren soll.Der Westen als Zaungast bei der Neuordnung des Mittleren Ostens …” – Ist das strategisch nicht völlig Bockwurst?

Sollte der Westen sich nicht lieber eine eindeutige Meinung zur Souveränität von Staaten (sprich: Unverletzlichkeit von Grenzen und Eigenbestimmung) und internationalen Sicherheitsmechanismen (sprich: UNO oder Nachfolgeorganisation) erabreiten?
Denn das Problem ist doch nicht das Für und Wider im konkreten Fall Syrien, sondern die Prinzipienlosigkeit des Westens. Egal wie er sich entscheiden wird, gleichgelagerte Entscheidungen in Vergangenheit und Zukunft wurden/werden anders entschieden. Mal sinds Freiheitskämpfer, mal Terroristen. Unabhängig von Syrien fehlt uns (am wenigsten noch den Kaum-Kolonialmächten wie D) ein strategisches Grundgerüst.

Und: Wieso müssen wir uns überhaupt positionieren? Und warum erst jetzt? Gibt es Assad und Bürgerkriege in Diktaturen erst seit Tagen oder Wochen?

f.luebberding f.luebberding Mai 31, 2013 um 14:04

piet

Gut beobachtet.

LH Mai 31, 2013 um 14:34

@lübberding: Eben nicht. Deshalb stelle ich die Frage ja. Und ich frage mich auch, ob es nicht müßig ist solche Diagnosen zu stellen, wenn man auch keine bessere Idee hat…

Meiner Ansicht nach wird man ohne militärisches Eingreifen vorerst sowieso nichts ändern können. Ohne geht es frühestens, wenn die Kriegsparteien von den Verheerungen erschöpft sind.
Militärisches Eingreifen kommt für mich nur dann in Frage, wenn es kurz ist, klar definierte Ziele hat und es beim Verfehlen dieser eine Exit-Strategie gibt. Das ist im Fall Syrien nicht zu erkennen. Wahrscheinlich könnte ein Eingreifen bestenfalls bewirken, dass sich die jetzigen Bürgerkriegsparteien gegen einen verbünden.
Ich sehe also nichts, was derzeit getan werden könnte.

Möglicherweise ist das aber auch gar nicht schlimm. Ich glaube bis heute nicht, dass der um die Jahrtausendwende begonnene Plan der USA zur Neuordnung des Nahen Ostens als gescheitert angesehen wird. Ich nehme vielmehr an, dass dieser noch läuft und auch erfolgreich ist. Obama hält eine große Rede “an die Muslime” in Kairo und ein Jahr später machen die da Revolution? Zufall? An solche Zufälle glaube ich nicht. Die Macht des Wortes? So gut war Obamas Rede nun nicht. Ich vermute eher, die jetzige Phase dieser Neuordnung verlangt nach anderen Mitteln als Kriegen.

Im Sinne dieser Theorie steht dahinter die strategische Entscheidung der USA nicht länger eine künstliche, post-kolonialistische Ordnung dort militärisch aufrecht erhalten zu wollen. Auch weil man damit nach dem Wegfall der UdSSR sich damit nur zum Feindbild macht. Vielmehr soll sich die Region selbst neuorganisieren. Die neue Ordnung soll nicht nur auf der Macht des Hegemon USA basieren, sondern die lokalen Kräfteverhältnisse reflektieren. Die USA sind in Ermangelung jedes ernsthaften Gegners auf der Weltbühne wohl in einer Lage, wo ein kleiner Kontrollverlust hingenommen werden kann. Und ganz egal wer lokal am Ende gewinnt und sich wie organisiert. Er wird nicht umhin kommen wohlwollende Beziehungen zu den USA aufzubauen, insbesondere wenn diese gute Angebote machen.

f.luebberding f.luebberding Mai 31, 2013 um 14:58

Hütt

Das war auch die Basis für den Artikel. Die damals regierenden konservativen Briten haben – im Gegensatz zur Linken und extremen Rechten – Spanien vor allem unter machtpolitischen Gesichtspunkten betrachtet. Wenn sie Franco letztlich auch näher standen als den Republikanern. Insofern ist das mit heute durchaus vergleichbar.

Mindtrap

Der Westen hat sich ja an die formulierten Grundsätzen bisher gehalten – und die Intervention weitgehend den Saudis oder Kataris überlassen. Der UN-Sicherheitsrat ist im Gegensatz zu Libyen blockiert. Gerade diese Zurückhaltung wird ja kritisiert: Das habe ich auch verlinkt. Dass er politische Forderungen formuliert, wie den Rücktritt Assads, ändert daran erst einmal nichts. Das alleine kann kaum als Einmischung gewertet werden. Steinmeier formulierte übrigens gerade die Position, sich herauszuhalten.

f.luebberding f.luebberding Mai 31, 2013 um 15:08

LH

Die Idee der neokonservativen Neuordnung beruhte auf der Vorstellung, es soziologisch im Irak mit einer modernen Gesellschaft zu tun zu haben, die gewissermassen reif für eine Demokratie westlichen Typs ist. Über das positive Beispiel Irak sollten danach die anderen Diktaturen gestürzt werden. Zwar ist es zum “arabischen Frühling” gekommen, aber eben anders als es der jüngere Bush angenommen hatte. Der Prozeß lief weitgehend ohne die amerikanische Politik ab. Insofern kann ich nicht erkennen, wie das Irak-Projekt von 2003 erfolgreich gewesen sein soll.

Interessant ist aber die Feststellung, dass sich der Westen diese Neuordnung leisten kann, selbst wenn er nicht in der Lage ist, sie mitzugestalten. Ich denke, das Argument könnte durchaus als Beruhigungspille in der westlichen Debatte wirken.

Noch ein Satz zu Israel. Israel wird sich daran gewöhnen müssen, nicht mehr im Zentrum des Konflikts zu stehen. Bisher wirkten die im Text zitierten “zionistischen Agenten” ja als Kitt, um die innerislamischen Konflikte zwischen einzelnen Akteuren unter den Teppich zu kehren. Das ist offensichtlich vorbei. Es wird eine interessante Frage sein, welche Konsequenzen das haben wird.

LH Mai 31, 2013 um 15:28

Wieso muss die U-Politik denn eine offensichtlich Rolle spielen? Ist es nicht viel gescheiter, Obama ein Friedensangebot im Sinne zukünftiger Zusammenarbeit machen zu lassen um sich dann ganz demonstrativ herauszuhalten und am Ende Frieden mit dem Sieger zu schließen? Keiner kann sagen, die USA seien die bösen gewesen. Eher schon wird durch die Erfahrungen der Wirren von Revolution und Bürgerkrieg deutlich, welche Vorteile die Akzeptanz des Hegemons hat.

Syrien ist dabei aber auch noch ein Sonderfall, weil es zur russischen Einflusssphäre gehört. Entweder die Russen lösen das Problem, oder sie erleben wie machtlos sie dort sind und verlieren ihren Einfluss.

Für die Betroffenen ist Geopolitik ein zynisches Scheissspiel. Aber können wir daran etwas ändern?

Schatten Mai 31, 2013 um 16:09

Warum verschweigt man eigentlich immer, dass 10 Prozent der syrischen Bevölkerung Christen sind, rund 2,5 Millionen Menschen? [1] Und die stehen zu Assad!

Der Westen unterstützt natürlich Al Kaida.

[1] http://en.wikipedia.org/wiki/Religion_in_Syria#Christianity

Systemfrager Mai 31, 2013 um 16:14

Eins ist im Artikel zu kurz gekommen.
Wozu brauchen Staaten Kriege überhaupt?
Das hat Orwell fast vollständig beantwortet.
Eine kurze Konkretisierung:
Die atlantischen “Eliten” wollen zurück zum Kapitalismus des 19. Jahrhudnerts. Damit die westlichen Völker dies hinnehmen, muss dem Rest der Welt noch viel schäbiger gehen.
Deshalb zündet der Westen überal Kriege, wo es nur geht, damit man sagen kann, wie “uns noch gut geht”.
In den vorigen Jahrhunderten war dies immer erfolgreich.
Es wird aber nicht mehr sein.
Der Rest der Welt ist zu stark für den Westen: In jeder Hinsicht.
Ein Russe kotzt nur, wenn die vom Westen bezahlten “Dämonkraten” Zwergen-Aufstände auf dem Roten Platz veranstalten
Chinesen denken an die westliche “Freiheiten” und “Demokratie” gar nicht, … Wozu auch: Freiheit und Demokratie kann nicht ein Wert an sich sein, sondern nur Mittell, un man sieht wie diese Mitteln funktionieren …
In Südamerika will man Sozialismus nicht Kapitalismus

Aber villeicht liegt eben die Chance uns im Westens darin, dass der Welt sich emanzipiert hat, sonst würden uns unserer rrr-Eliten die Hölle heiß machen

Reinhard Mai 31, 2013 um 16:44

@Schatten: Das verschweigt niemand. Es ist aber nur ein weiteres Detail eines komplexen Puzzles, welches einfache Lösungsansätze aus der Ferne als geistige Onanie ohne Substanz erscheinen lässt. Und der “Westen” unterstützt nicht Al Quaida, sondern er hangelt sich hilflos aussen am Spielfeldrand entlang, weil es in Syrien keine klaren Frontlinien und im Westen auch keine klaren Vorstellungen darüber gibt, was man denn dort eigentlich erreichen will.

f.luebberding f.luebberding Mai 31, 2013 um 16:48

Schatten

Das wird überhaupt nicht verschwiegen. Das ist ja ein Ausdruck der verworrenen Lage.

f.luebberding f.luebberding Mai 31, 2013 um 16:49

Reinhard

Exakt. Unsere Antworten haben sich zeitlich überschnitten.

h.huett Mai 31, 2013 um 16:51

Schatten

Das stimmt nicht ganz. Die Christen hatten als große Minderheit die Herrschaft der alawitischen Assad-Familie unterstützt wegen des damit für sie verbundenen Schutzversprechens. Das aber ist dahin durch den Bürgerkrieg. Die Minderheiten, gleich welcher Herkunft, stehen alle unter Beschuss.

Schatten Mai 31, 2013 um 16:54

@Reinhard

Christen?

>”Das verschweigt niemand.”

Na ja, außer @Luebberding, oder habe ich da was überlesen?

Und wem wollen die Franzosen und die Engländer jetzt Waffen liefern? [1]

[1] http://www.sueddeutsche.de/politik/buergerkrieg-in-syrien-usa-begruessen-ende-des-waffenembargos-1.1683500

Schatten Mai 31, 2013 um 17:01

Meine Deutung ist ja so:

Erst war es eine ganz normale Erhebung gegen ein arabisch-sozialistisches Regime, wie in Ägypten, Tunesien. Libyen.

Aber dann schickten die Golfaraber ihre Ikhwan-Beduinen nach alter Manier in den heiligen Krieg. Motiv: Antisozialismus + Linie von Iran über Iraq, Syrien bis Libanon der Shiiten zerstören.

Und jetzt kämpfen die Christen und die Alawiten nicht für Assad und den Sozialismus, sondern um ihr Überleben.

Carlos Manoso Mai 31, 2013 um 17:33

@h.huett Mai 31, 2013 um 16:51
„Das stimmt nicht ganz. Die Christen hatten als große Minderheit die Herrschaft der alawitischen Assad-Familie unterstützt wegen des damit für sie verbundenen Schutzversprechens. Das aber ist dahin durch den Bürgerkrieg. Die Minderheiten, gleich welcher Herkunft, stehen alle unter Beschuss.“

Huett, seit mehr als einem Jahr unterhalte ich mich über diese Dingen regelmäßig mit einem sehr klugen syrischen Änderungsschneider. Er meint, dass man wissen sollte, dass die Minderheit der Alawiten von der britischen Kolonialmacht herrschaftstechnisch als herrschender Stamm installiert wurde, um die sunnititschen und schiitischen Stämme in Schach zu halten. Denn dies zwang auch die „christlichen Syrer“, sich unter den Schutz der alawitischen Herrschaft zu stellen. Dazu kommen –ganz wichtig- die kurdischen Stämme, die sich über Teile Syriens, der Türkei und über die Ölprovinzen des Irak verteilen.

Seine These war von Anfang an, dass die alawitischen Stämme und die mit ihnen machttechnisch verknüpften Stämme, wie auch die Kurden, im Bürgerkrieg –oberflächlich gesehen- scheinbar abwarten, wohin sich die Waage neigt. Im KERN wissen sie aber nur zu gut, dass sie mit Beginn des sogenannten „Bürgerkriegs“ FÜR IHR LEBEN kämpfen müssen und –wenn sich die Waage zugunsten des Alewiten Assads neigt- TODESMUTIG kämpfen müssen. Der Änderungsschneider sieht den Bürgerkrieg jetzt als große Geburtsstunde einer ganz neuen syrischen Nation.

Die Hintermänner des „Bürgerkriegs“ (Saudi Arabien, Katar, NATO …) sollten sich jetzt GAANZ war anziehen !!!

Es ist z.b. ab jetzt überhaupt nicht mehr ausgeschlossen, dass die Scheichtümer auseinanderfliegen ….

f.luebberding f.luebberding Mai 31, 2013 um 18:15

Schatten

Ich habe über die innenpolitische Lage in Syrien nichts gesagt, so auch nicht über die Lage der Minderheiten. Deshalb spielten weder Christen, noch Alewiten eine Rolle. Mir ging es um die geopolitische Situation. Dabei kann man sicher sein, dass die Lage der Christen für die Politik des Westens weitgehend irrelevant ist. Im Gegensatz zu den Kurden für die Türkei. Die werden Syrien vor allem unter diesem Gesichtspunkt betrachten. Assad hat seine Truppen aus kurdischen Gebieten zurückgezogen, was sie erst zu einem eigenen Machtfaktor hat werden lassen. Wenn ich das richtig verstanden habe, hat dort eine Schwesterorganisation der PKK mehr oder minder die Macht übernommen – und die haben sich schon Gefechte mit den sunnitischen Dschihadisten geliefert.

Konrad Mai 31, 2013 um 18:19

Un ich dachte es geht um Menschenrechte…. und jetzt taucht die Umgestaltung des Nahen Ostens auf.
Ist das jetzt offiziell :-)?

Mindtrap Mai 31, 2013 um 18:33

Die Umgestaltung des Nahen Ostens ist die Realität. Die Menschenrechte wären nur eine akzeptable Begründung, als außenstehende Macht dort nichtmilitärisch mitzumischen. Nur fällt uns die recht spät ein. Und da denke ich in Jahrzehnten.

Wobei: umgestaltet wird immer. Wir haben nur die Wahl ob Spannungen sich ruckartig wie beim Erdbeben entladen oder in zivilisierten Kanälen verlaufen. Der Westen könnte das Besteck dafür liefern, eine funktionierende EU ein Beispiel für waffenfreien Wettbewerb sein. So man möchte.

f.luebberding f.luebberding Mai 31, 2013 um 18:43

Konrad

Eines sollte man nicht vergessen: Den Konflikt hat erst Assad selbst zum Bürgerkrieg eskaliert. Die Demonstrationen waren absolut friedlich gewesen. Assad hatte aber ein Interesse an dieser Eskalation, weil alles andere letztlich seinen Machtverlust bedeutet hätte. Und der Iran betrachtete wie auch Al-Kaida den “arabischen Frühling” als Bedrohung ihrer Position. Wer dagegen kein Interesse an der Eskalation haben konnte, war der Westen. Insofern sind auch die üblichen Reflexe über die Verantwortung der USA schlichter Unsinn.

Konrad Mai 31, 2013 um 20:12

@fl
Welches Wort meines Kommentars hat dich auf die USA gebracht, “Menschenrechte” oder “Umgestalltung” :-) ?

Konrad Mai 31, 2013 um 20:14

nehme ein l zurück :-)

Konrad Mai 31, 2013 um 21:19

Der Syrienkonflikt und die Logik ….. das geht so garnicht zusammen nicht wahr?

Frage 1: Sicherheitskräfte solllen für Sicherheit und Ruhe sorgen? Nicht wahr?
Wieso schießen die dann auf einen Trauerzug?

holger Mai 31, 2013 um 21:42

Erstens: Lübber weiß ganz genau um die Lage… Zweitens: Er weiß das eben… aus Japan Drittens: Wenn nich iss das Land auch nach dem Jahre des Herrn 30 nach Huett noch da.

Weitermachen…

holger Mai 31, 2013 um 21:46

Future I II und III garantiert, wenn nicht, stehts irgendwo in einem Roman den irgendwer mal irgendwann geschrieben hat. Bin ich mir sicher. Wenn nicht findet Hans das Buch noch… könnte sein, muss aber nicht. Vielleicht findet sich auch noch ein bedeutender Amerikanischer Schreiberling, (wobei man nicht weiß ob Nord Mittel oder Süd) der orgendwas ähnliches schon mal in seinem Poesie Album verfestigt hat.

Guten Abend

holger Mai 31, 2013 um 22:28
Folkher Braun Mai 31, 2013 um 23:21

Ich verstehe die Aufregung nicht. Bisher war die Strategie der USA, den Zugriff auf crude oil zu sichern. Inzwischen stehen sie auf Gas als Energielieferant. Damit halten sie die Saudis klein und was das in Syrien abgeht, interessiert sie nur am Rande. Ich bin gerade beruflich mit LNG (liquefied natural gas) zugange. Ist zwar immer noch fossil, aber die biologisch gewonnenen Versionen LBG sind auch nicht zu verachten. Da ich aber kein Ekschberte bin für diese Sachen, will ich nur darauf hinweisen, dass und ob USA sich von der Abhängigkeit von Middle East lösen sollte oder könnte.

Balken Mai 31, 2013 um 23:31

Na, hier sind ja echte Oberchecker und Weltstrategen am Werk!
Scholl-Latour – noch da?
Lübberding:
” Über das positive Beispiel Irak sollten danach die anderen Diktaturen gestürzt werden. Zwar ist es zum “arabischen Frühling” gekommen, aber eben anders als es der jüngere Bush angenommen hatte. Der Prozeß lief weitgehend ohne die amerikanische Politik ab. Insofern kann ich nicht erkennen, wie das Irak-Projekt von 2003 erfolgreich gewesen sein soll.”
Irak-Projekt von 2003 – na so kann man das natürlich auch ausdrücken. Habe ja schon die veschiedensten Neusprech-Varianten für “Krieg” lesen dürfen, “Projekt” ist eine Lübberdingsche Neuschöpfung, wenn ich nicht irre. Für einen Angriffskrieg, der denn notfalls auch ohne UN-Mandat unternommen werden musste, und mit aus der Luft gegriffenen Kriegsanlasserzählungen (Saddams Raketen in 20 Minuten in London, Massenvernichtungswaffen), ist das denn wohl jetzt die angemessene Bezeichnung?
“Über das positive Beispiel Irak sollten danach die anderen Diktaturen gestürzt werden.” Sehr positiv. Und welche jetzt genau? In der Weltgegend oder überhaupt? Saudi Arabien? Kuweit (deshalb zum Zwecke des Stürzens erstmal vom Westen wieder installiert?) Die Emirate und Scheichtümer?
Ich denke, das Projekt “Neuordnung des Nahen Ostens” könnte schlicht so umschrieben werden: Der Feind meines Feindes ist mein Freund. Zur Not wird dabei auch mit dem Teufel getanzt. Das begann als der verlorene Einfluss in Afghanistan mit Hilfe der (damals noch) Freiheitskämpfer zurückgedrängt werden musste.
Was haben “wir” da zu ordnen? Wirkt irgendwie alles wie der kleine Junge, der mit dem Knüppel im Waldameisenhaufen stochert. Kommt sich mächtig gewaltig vor. Und ergreift am Ende die Flucht.

Den Vergleich mit Spanien, und wer da heute vergleichsweise welche Rolle spielt, ist hergeholt und bringt nichts zum Vorschein außer der Kenntlichmachung der Ressentiments des Autors.

Systemfrager Juni 1, 2013 um 07:13

@Balken
Ja, der Artikel oben hat gute Chance,
einen guten Preis zu gewinnen,
bei einem Wettbewerb der deutschen “Qualitätsjournalisten”

f.luebberding f.luebberding Juni 1, 2013 um 08:42

Balken

Es sollte klar sein, was mit dem Begriff “Irak-Projekt” gemeint gewesen ist. Nämlich jenes neokonservative Projekt zur Modernisierung des Mittleren Ostens. Viele haben bis heute nicht begriffen, welchen utopischen Überschuss diese damals produziert haben. Das kann man hier in einem Aufsatz von mir aus dem Jahr 2003 nachlesen. Es war eben ein Bruch mit jener klassischen realpolitischen “status quo” Orientierung, die etwa Leute wie Kissinger vertreten. Und genau aus dem Grund hat der jüngere Bush auch in Teilen der US-Linken durchaus Unterstützung gefunden, weil sie eben das Potential sahen, die alten Diktaturen im Mittleren Osten ebenfalls anzugreifen. Die haben diese Bedrohung auch durchaus gesehen – und deshalb fanden die irakischen Al Kaida Leute in Saudi-Arabien reichlich Unterstützung. Es gab in der US-Außenpolitik schon immer diesen Konflikt zwischen Realisten und ideologisch motivierten Interventionisten. Man kann jetzt aber gerade nicht sagen, dass die US-Intervention im Irak folgenlos geblieben ist. Sie war letztlich zum Beginn des Verfalls der weltpolitischen Stellung des Westens geworden. Der junge Bush hat das, selbst wenn er nur die Marionette seiner intellektuellen Hintermänner gewesen ist, am Ende zu verantworten. Es war der Zeitpunkt der Hybris einer arroganten Supermacht. Eine der Folgen ist jetzt die Schwäche des Westens im Syrienkonflikt. Insofern bin ich vorsichtig, wenn der Kollege Wergin, der diesen ganzen Unfug mitgemacht hat, jetzt wieder fordert, etwas mehr “Ehrgeiz” zu entwickeln. Der Artikel in der Welt ist aber lesenswert.

Der CDU-Außenpolitiker Polenz fasst die aktuelle Debatte zusammen. Er ist insoweit bemerkenswert, weil er eine durchaus realistische Position formuliert. Meine Posiiton zum “arabischen Frühling” war ja in der Debatte um den Libyen-Krieg deutlich geworden. Ich hatte nie die Position, dass es jetzt um die Einführung liberaler Demokratie gehen kann. Das ist nämlich allein die Sache der betroffenen Völker, nicht des Westens. Sie müssen am Ende über ihre Zukunft alleine entscheiden. Allerdings gab es keinen Grund, die innenpolitische Neuordnung durch die Unterstützung (oder Nichts-tun) der alten Diktaturen zu verhindern. In Syrien ist das Nicht-Interventionsgebot lächerlich. Alle möglichen Mächte intervenieren schon lange in Syrien – und ein Sieg Assads kann nicht das Interesse des Westens sein. Es muss also zumindestens ein Gleichgewicht der Kräfte sichergestellt werden, um damit die Voraussetzungen für eine politische Lösung zu schaffen. Allerdings kann man natürlich Zweifel daran haben, dass es diese überhaupt noch geben kann.

Eagon Juni 1, 2013 um 09:28

Der Westen ist also einflusslos?

In Libyen wurde durch den Westen ein ganzer Staat in die Anomie zurückgebombt.

Wer wird diese Verbrecher vor dem Gerichtshof in Den Haag zur Verantwortung ziehen?

Woher kommen die Kämpfer?

Spanien ist nicht Syrien.

Der Krieg in Spanien war ein politischer Krieg, von Freiwilligen die ihre Arbeitsstelle aufgegeben, ihre Familien verlassen haben oder die ‘Soldaten’ waren und auf Befehl dort mitgekämpft haben.

Für viele junge Leute ist der Krieg zum Ersatzarbeitsplatz geworden.

Die würden dort nicht kämpfen wenn diese Arbeit hätten.

Die Frage wer finanziert diese ‘Ersatzarbeitsplätze’

Es ist Saudi Arabien.

Es war ungeheuer verlogen den Irak anzugreifen.

Aber die Diktatur in Saudi Arabien weiter den Terror finanzieren zu lassen.

holger Juni 1, 2013 um 10:05

Ich finde ja, dass die VSA meinetwegen überall ihre kulturelle Bereicherung machen können. Dass das mit Bush Jr. Irgendwie nicht klappte liegt daran, dass dieser am 6.7. geboren worden ist. Eh ein seltsamer Tag. Da klappt einfach alles nicht.

Wenn ich aber sowas lese: „Ich hatte nie die Position, dass es jetzt um die Einführung liberaler Demokratie gehen kann. Das ist nämlich allein die Sache der betroffenen Völker, nicht des Westens. Sie müssen am Ende über ihre Zukunft alleine entscheiden. „

Dann frag ich mich, was das für eine Logik sein soll? Ich bin ja kein Moralist. Aber der Feind hat nun wirklich alles Recht dazu, mal zu erfahren, warum er denn nun einen auf die Schnauze bekommt. Ja, die Amis waren auf dem Mond 69 was bis dato in der Modernen nicht reproduzierbar ist. Ja, Onkel Saddam hatte alles mögliche im Waffenarsenal, sogar aufblasbare Panzer.

Was mich wundert ist: Das man alles aus den Fingern raus holt, um irgendeine nicht gerechtfertigte Sache, zu rechtfertigen.

Das der „Westen“ nun im Fall Syrien so da steht wie er da steht, liegt eben auch daran, dass noch andere Völkergruppen auf der Erde vorkommen. Iss zwar schon eine herbe VT die ich hier aufstelle, aber ich bin mir sicher, es gibt noch andere Völker.

Aber egal es kommt ja so wie es gekommen ist. Und das einfachste und bestimmt sinnvollste ist die Gutheißung dessen was geschehen war. Weil ändern kann man es ja eh nicht mehr. Nach der Lübberdingschen Theorie handelt es sich ja vermutlich eh um einen Irrtum. Ich finde das zwar verwegen, aber so ganz unrichtig scheint es nicht zu sein, Sonst wäre es ja nicht. Vermutlich besteht diese Welt aus einem riesigen Irrtum. Da ist bestimmt was dran: Denn auch ich lebe.

Ich mein, die Arabärs oder was für dschihadistische Sunniten Semiten radikal fundamentalistische Kamelbeglücker waren und das ist wohl nach zu weisen, vor dem größtem Irrtum USA schon am Handeln. Und nun kömmt der Westen unter der Führung von Johnny Walker Bush und sein Herr Papa vorher auch. Und meint nun die Dinge Ordnen zu müssen.

Ich mein die Geschichte wird in Hollywood geschrieben. Die meisten Römer Feldherren Cäsaren Jesusse Gott Vater Sohn und Heiliger Geist waren Amerikaner. Und daraus kann man ja das Recht ableiten, dass nur Gods Own Country die Dinge auf Mutter Erde richten kann. Nicht umsonst ist die Fed und Goldman Sachs dabei Gottes Werk zu verrichten. Wobei ich mich dann doch Frage, dass die Wurzeln doch eher aus Germanistan stammen. Unabhängig mal vom Glauben. Ich finde ja, das hat irgendwas mit den „Kreuzzügen“ zu tun. Vielleicht sucht man ja noch den heiligen Gral, wer weiß es. Entscheidend muss wohl das Jahr 1776 gewesen sein. Unglaublich viele „Deutsche“ haben die USA mit erschaffen. Auf beiden Seiten. Bei den Aufständischen als auch bei der britischen Krone.

Und nun verstehe ich auch des Lübberdingsche Logik von oben. Weil so hatten ja die römischen Feldherren auch gedacht. Man haut dem Cheffe unter irgendeinem Vorwand den Schädel ein, dann kann das Volk es selbst richten (Volxfront von Judäa & Judäische Volxsfront Buch Brain). Nebenbei bekommt das Volk noch die Sesterze aufs Auge gedrückt und alles passt.

Nur jetzt kommt es… mit dem BRICS+X hat das US Empire einen Gegenpart bekommen. Militärisch Russia in Verbindung Wirtschaftlich Kina… auch die haben Interessen im Reich der Arabärs. Das Alleinstellungsmerkmal Holywood iss dahin. Und nu macht der „Westen“ dicke Backen. Was tun? Der Irre aus Teheran iss bald Geschichte… man hört sogar von Wahlen… ein neuer Irrer kommt. Und Kina hält die Hand darüber. Was wird bloß der Blome sagen?

Ich hatte es ja schon mal getippselt: Der Ami kommt noch nicht mal mehr alleine zur ISS Das sagt eigentlich schon alles aus. Nun klaut der Kinese den Amis sogar noch Wissenschaftler weg. Die USA haben ein marode Infrastruktur, weil all die Knete in der USS Enterprise steckt. Die NATO iss ohne die Amis ein Haufen Drohnen Lächerlichkeit. Der „Westen“ hat fertig. Das ist das, was man sieht. Und mit dem Frühling der ein Winter werden sollte wurde ein Projekt gestartet, was nur aus Hilflosigkeit getan wurde.

Die Macher des „Westens“ störben nun dahin. Die Soros und Buffets… wer soll denn danach kommen? Der „Westen“ kann noch nicht mal einen richtigen Krieg los trampeln. Vor 20 Jahren wäre die Causa IRAN schon längst Geschichte. Nu iss es zu spät.

Das Imperium geht den Bach runter thats it. Man kann eben doch nicht das WTC jeden Tag sprengen.

Jetzt ist erst mal Erdogan dran.

Systemfrager Juni 1, 2013 um 10:30

@holger
Auf den Punkt gebracht!
GROßARTIG

PS
Ich weiß aber nicht, was mit dir jetzt geschehen wird, man darf doch das lustige Spiel im Sandkasten nicht stören.
:)

Balken Juni 1, 2013 um 10:46

@Holger
12 Punkte!

“Das der „Westen“ nun im Fall Syrien so da steht wie er da steht, liegt eben auch daran, dass noch andere Völkergruppen auf der Erde vorkommen. Iss zwar schon eine herbe VT die ich hier aufstelle, aber ich bin mir sicher, es gibt noch andere Völker.”
Genau, das ist das Problem, auf den Punkt gebracht.
Unsere Journaille dazu, heute morgen Presseschau im dlf, sinngemäß: Ja dürfen die denn das?

f.luebberding f.luebberding Juni 1, 2013 um 10:49

Holgers Kommentar ist übrigens gut. Allerdings nur einen Punkt: Wie passen die Demos in Istanbul in seine Argumentation?

Systemfrager Juni 1, 2013 um 10:49

@holger
Man erinnert sich an das schreckliche Massaker im albanischen Dorf Ra?ak. Das Monster Miloševic hat einge ganze Menge von Zivilisten, Frauen und Kinder massakriert (naja, gut nicht 7000 wie die Deutschen damal im Kragujevac) aber eine ganze Menge – alle ganz unschuldige Menschen. Dann kamm die westliche Kommision, sehr schnell wurde klar, dass an der Geschichte was faul ist … Man hat dann erklärt, man brache gar keinen “weiteren Beweis” dass die Serben Monster sind, man muss sie sofort mit den uranhaltigen Bomben überschütten. Gedacht getan

Da gab es einen gewissen Schariping, der im besten Goebbelschen Manier ein teuflischen “Potkova-Plan” von Milosevic entdeckte … so etwas ist bekanntlich sehr nützlich, wenn der Mörder seine schwarze Seele weißwaschen will
Scharpings Operationsplan Hufeisen >>>

PS
Wann schickt man diesen sozialdemokratischen Ganoven nach Haag?

Carlos Manoso Juni 1, 2013 um 11:57

@f.luebberding Mai 31, 2013 um 18:43
„Eines sollte man nicht vergessen: Den Konflikt hat erst Assad selbst zum Bürgerkrieg eskaliert. Die Demonstrationen waren absolut friedlich gewesen. Assad hatte aber ein Interesse an dieser Eskalation, weil alles andere letztlich seinen Machtverlust bedeutet hätte. Und der Iran betrachtete wie auch Al-Kaida den “arabischen Frühling” als Bedrohung ihrer Position. Wer dagegen kein Interesse an der Eskalation haben konnte, war der Westen. Insofern sind auch die üblichen Reflexe über die Verantwortung der USA schlichter Unsinn.“

Luebberding, hübsches Geschichtchen… Da red ich doch lieber mit meinem syrischen Änderungsschneider, der ist etwas intelligenter….

holger Juni 1, 2013 um 12:11

Luebberding

—>>> Allerdings nur einen Punkt: Wie passen die Demos in Istanbul in seine Argumentation?”

https://maps.google.com/maps?hl=de&ll=36.5626,55.195313&spn=21.363461,40.341797&t=h&z=5

Erdogan und die Türkei liegen Geografisch nicht besonders “Günstig” was die Ruhe betrifft. Und diesmal war es nicht die CIA…

holger Juni 1, 2013 um 12:15
f.luebberding f.luebberding Juni 1, 2013 um 12:28

Holger

Vor allem ist es ein Indiz dafür, wie sehr sich die Türkei in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat. Es ist die gleiche Art von Konflikten, die wir auch bei uns kennen, und eben (so hoffe ich wenigstens) nicht in einem Bürgerkrieg enden wird – oder in einer neuen Form der Diktatur. Früher hat das Militär Großkonflikte immer zum Anlaß für einen Putsch genommen (oder sie sogar inszeniert). Die Modernisierung von Gesellschaften ist eben ein langer und konfliktreicher Prozeß, der eben nicht einfach von außen aufgezwungen werden kann. Empfehle dafür einen Artikel von Rainer Hermann heute in der FAZ. Letzte Seite Politik.

f.luebberding f.luebberding Juni 1, 2013 um 12:35

Lohnt sich übrigens.

holger Juni 1, 2013 um 12:40

Luebberding

ich bezweifele ja nicht, dass die Dinge sich auch normal “weiter” entwickeln. Gerade die Türkei wird da wohl gespalten sein… wie die Türkei selbst: Europa Asien Platte… Es gibt eben DIE “Türken” nicht. Es gibt Familien mit Interessen. Und es gibt dritte die an den Familien Interesse haben. Bin gerade bei der Türkei gespannt.

Weil: Wenn der Kinese mit Dollares winkt, braucht die CIA es nicht mehr machen.

holger Juni 1, 2013 um 12:46

Weil:

Der Kinese sich denkt: Glaubt doch an wen ihr wollt, wir wollen Stützpunkte kaufen. Der Vorteil des Kinesen iss, er hat nicht im Zeichen Allahs oder wer auch immer verantwortlich zeichnet die Welt erobern wollen. Der Kinese ist der “Antichrist”… Ein Kinese Missioniert nicht. Und deswegen kann man ihm auch nicht Vorwerfen “Un-Gläubiger” zu sein.

f.luebberding f.luebberding Juni 1, 2013 um 12:58

Zu dem Thema “Gleichgewicht der Kräfte” und der Frage, wie eine Eindämmung des Syrien-Konflikts aussehen kann, hat der SWP-Direktor Volker Perthes ein interessantes Interview in der taz gegegen. Sein Hinweis auf Großmachtpolitik des 20. Jahrhunderts ist amüsant. Die geht nämlich sogar auf das 17. Jahrhundert zurück. Ob man die noch heute noch spielen kann, hängt leider nicht von ihm ab.

holger Juni 1, 2013 um 13:01

Lohnt sich wirklich

f.luebberding Juni 1, 2013 um 12:35

Systemfrager Juni 1, 2013 um 13:08

>>> Da, wo die Europäische Union wirklich etwas tut, gibt es auch Erfolge. Die Lage zwischen Serbien und Kosovo in den Griff bekommen zu haben, das ist schon etwas.
Lohnt sich wirklich!
Um sich zu vergewissern, was für einen Unsinn ein “Experte” labern kann

f.luebberding f.luebberding Juni 1, 2013 um 13:09

Systemfrager

Du erzählst Mist.

Mikael Juni 1, 2013 um 14:10

da hat das lübberdings sich mal wieder als komiker, der einen menschen spielt, der ein komiker sein möchte, selbst übertroffen.
könnte auch sein, daß er eingeHÜTTet wurde.

holger Juni 1, 2013 um 14:27

Unter ihnen sollen auch eigentlich verfeindete Fußballfans der Clubs Fenerbahce, Besiktas und Galatasaray sein, die Seite an Seite demonstrieren.

http://www.sueddeutsche.de/politik/proteste-in-der-tuerkei-tausende-demonstranten-wehren-sich-gegen-erdogans-staatsmacht-1.1685734

Das wird für die Ordnungshüter nun nicht leicht. Man überlege sich Schlacke 06 und die Zecken BVB vereinigen sich und vermöbeln Hannelore…

"ruby" Juni 1, 2013 um 14:45

@ Holger
Stell Dir vor alle Demonstranten gehen mit roten Rosen zum Taksim-Platz
http://www.youtube.com/watch?v=CU61yfoJKbQ&list=PLB82693E84D5B99F6

Carlos Manoso Juni 1, 2013 um 15:23

@f.luebberding Juni 1, 2013 um 12:58
„Zu dem Thema “Gleichgewicht der Kräfte” und der Frage, wie eine Eindämmung des Syrien-Konflikts aussehen kann, hat der SWP-Direktor Volker Perthes ein interessantes Interview in der taz gegegen. Sein Hinweis auf Großmachtpolitik des 20. Jahrhunderts ist amüsant.“

Luebberding, sehr amüsant, dass sich jetzt schon der Chef eines Think tanks, der der deutschen Staatsmacht nahe steht, die „tageszeitung“ als Medium benutzt. Offenbar leben die „grünen Leser“ der taz heute noch dort, wo man zu DDR-Zeiten die Menschen um Dresden vermutete, im „Tal der Ahnungslosen“

PS:
Die türkische Polizei hat jetzt nahe der syrischen Grenze 7 Mitglieder der syrischen Rebellengruppe al-Nusra (Al Quaida nah) mit 2 kg Sarin-Giftgas verhaftet:

„Seven members of Syria’s militant al-Nusra group were detained on Wednesday after police found sarin gas, which was reportedly going to be used in a bomb attack, during a search of the suspects’ homes, Turkish media have reported.
Newspapers claimed on Thursday that two kilograms of sarin gas, which is usually used for making bombs and was banned by the UN in 1991, had been found in the homes of suspects detained in the southern provinces of Adana and Mersin.”
http://www.todayszaman.com/newsDetail_getNewsById.action?newsId=316966

f.luebberding f.luebberding Juni 1, 2013 um 16:07

Hallo mailer, geht es gut?

f.luebberding f.luebberding Juni 1, 2013 um 16:09

Carlos

Warum nicht? Perthes ist doch eine gute Quelle, bisweilen ja auch türkische Änderungsschneider, wie ich konstatiere.

Konrad Juni 1, 2013 um 16:14

@fl
Deine Aussage ist, dass die Demos friedlich waren und Assad für die Eskalation verantwortlich war.
Fragen: Sind die heutigen Demos (Deutschland,Türkei..) friedlich oder nicht? Wer eskaliert? Sind die Demonstranten representativ? Waren es die in Syrien? Wer entscheidet das?

Wilma Juni 1, 2013 um 16:39

Wie untersscheidet sich nun Erdogan von Assad.
Erdogan will mit aller Macht gegen die Demonstranten vorgehen.

Karl-Heinz Juni 1, 2013 um 16:53

das lübberdings ist experte auf allen gebieten.
er schreibt unsinn. aber in der brd ist das in.
lübberdings ist uptodate.

halleluja.

Karl-Heinz Juni 1, 2013 um 16:55

der vorauseilende gehorsam:

so war das damals in der sed. so ist es heute.

h.huett Juni 1, 2013 um 16:59

Die Demonstrationen in Istanbul könnten eine Zeitenwende auch in der Türkei einleiten. Bei den säkularen und kemalistischen Türken ist Erdogan ungefähr so beliebt wie (hier kann man nach gusto Namen einsetzen). Am Beispiel der Demonstrationen können wir, ähnlich übrigens wie in Stuttgart, etwas erleben, was die parteipolitischen Spaltungen der türkischen Gesellschaft überwindet. Plötzlich finden neue Allianzen allein dadurch zusammen, dass Väter und Mütter, auch Omas und Opas, in Zorn darüber geraten, wie die Polizei mit ihren Kindern und Enkeln umgeht. Die türkische Staatsmacht, der tiefe Staat, sind so autoritär, dass sie, koste was es wolle, jeden Protest mit maximaler Repression beantworten. Deshalb kann die Situation so weit eskalieren, dass Erdogan den Notstand ausruft. Noch ist es nicht so weit.

Jetzt wird es brisant. Die Möglichkeit ist nicht auszuschließen, dass der Anlass der Proteste weniger zu dieser Eskalation beigetragen hat als es den Anschein hat. Unabhängig vor der Frage, wer da mitmischt, kommt eine Situation zustande, die Notstandsregime vom Schwarzen Meer bis zum Roten Meer nach sich zieht. Die Gefahr, dass daraus ein großer territorialer Kriegsschauplatz entsteht, wächst.

Am Ende ist noch nicht ausgemacht, gegen wen die deutschen Patriot-Batterien eingesetzt werden bzw. wer vor Ort darüber noch entscheiden kann.

keiner Juni 1, 2013 um 17:02

Diagnose: Nur noch Taktik, keine Strategie. Nirgendwo.

Zerfall auf hohem Niveau, Hightech ala Oracle/USA at its best:

http://www.youtube.com/watch?v=Jvk4D-GlUgE

…und “Europa” trapst dumm hinterher.

f.luebberding f.luebberding Juni 1, 2013 um 17:04

Konrad

Interessant. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass in Deutschland oder jetzt in der Türkei Demonstranten zusammengeschossen worden sind. Das hat Assad nämlich gemacht. Ansonsten empfehle ich einen Blick in das Grundgesetz und die einschlägigen Gesetze zum Thema Demonstrations- und Polizeirecht, um etwa die heutigen Ereignisse in Frankfurt einzuordnen. Es ist schlicht lächerlich, Istanbul oder Frankfurt mit Syrien zu vergleichen. Das Besondere ist dabei: Man kann Istanbul und Frankfurt in einem Satz nennen. Und muss eben nicht von Homs und Istanbul reden. Die Türkei hat in den vergangenen Jahrzehnten enorme Fortschritte gemacht, trotz aller Mängel, die es noch gibt. Das dokumentieren nicht zuletzt die heutigen Ereignisse. Das ist auch ein Verdienst von Erdogan, aber vor allem der Türken insgesamt. Das muss man endlich anerkennen. Und zugleich uns abgewöhnen, die Türkei immer noch unter dem Blickwinkel zu betrachten, wie es man sich vor allem in der Zeit der letzten Militärdiktatur angewöhnt hat.

Konrad Juni 1, 2013 um 17:04

Der Westen…….
Was ist das? Gehört Israel dazu? Genauso westlich wie Syrien. Die Türkei? Serbien? Australien? Finnland? Japan?
Geografisch kann das nicht sein……:-)!
Ach soo…….. Wertegemeinschaft!
Welche Werte werden nochmals vertreten?

f.luebberding f.luebberding Juni 1, 2013 um 17:05

Wilma

Der Einsatz von Schusswaffen, schwerer Artillerie und Jagdbombern. Noch Fragen?

f.luebberding f.luebberding Juni 1, 2013 um 17:08

Karl-Heinz

Das habe ich korrigiert. Den Gehorsam. Gewissermassen als update.

Konrad Juni 1, 2013 um 17:08

Ich hatte mit Frage 1 begonnen.
Jetzt Frage 2 : Welches Ziel haben die Freunde Syriens und seit wann?
Kleiner Hinweis: “Axe des Bösen”

keiner Juni 1, 2013 um 17:08

…und wenn die Scheißtechnik in KLEIN nicht funktioniert, dann bauen wir das Ding halt doppelt so groß!

http://www.youtube.com/watch?v=oHxTE73a6yI

…altes US-Erfolgsrezept.

Game over, alle Reserven (intellektuell und moralisch) aufgebraucht, sowas kommt dann bei raus. WEITER SO, weil kein zurück möglich.

Konrad Juni 1, 2013 um 17:15

Die Wertegemeinschaft setzt sich für Menschenrechte ein, nicht wahr?
Wenn das so ist,
Frage 3: Warum hat unsere Wertegemeinschaft überhaupt die knapp 1 Million Flüchtlinge aus dem Irakkrieg in Syrien interessiert? Keine Aussenminister in Flüchtlingslagern usw…..Wie würden die Deutschen auf knapp 4 Mio. Flüchtlinge reagieren.
Nicht zu vergessen die Sanktionen der Wertegemeinschaft. Wieso sind diese Leute ausgerechnet nach Syrien geflohen?

Konrad Juni 1, 2013 um 17:25

@fl
Wir reden vom Beginn der Unruhen.
Sagen wir mal in den Medien wird berichtet in der Türkei sind bei Ausschreitungen Menschen gestorben. Was glaubst du wie schnell tatsächlich Menschen sterben?
Jetzt komme ich zu,
Frage 4 : Wie kann man mit einer Whrpflichtsarmee gegen das eigene Volk kämpfen?
Ich sagte schon: Syrien und Logik, das geht garnicht :-)!

holger Juni 1, 2013 um 17:41

Luebberding

—>>> Das hat Assad nämlich gemacht.”

Wenn du mal solche DÄMLICHEN STRUNZ DÄMLICHEN Aussagen weglassen würdest ginge es…

Konrad Juni 1, 2013 um 17:42

@fl
Ich kann aber Homs mit Timisoara (Rumänien 1989) in einem Satz nennen. Die Parallelen enden aber auch hier. Als Folge gab es aber kein Damaskus, wie es damals ein Bukarest gab.
So also meine,
Frage 5: Wie kann man eine Kundgebung mit 100.000-e pro Diktator Assad organisieren wenn die Bevölkerung dagegen ist? (Als Gegenpol siehe Bukarest 1989)

Systemfrager Juni 1, 2013 um 17:49

@fl

Du erzählst Mist.

Ich erzähle nichts, ich berichte
:)
Die Erzählung, das ist der Artikel oben
:)

Konrad Juni 1, 2013 um 17:51

Frage 6: Wenn man als Aufständische einen Fernsehsender(Studio) erobert, warum nutzt man dies nicht als Sprachrohr um seine Forderungen kundzutun und die Bevölkerung zum Aufstand mitzureißen, stattdessen sprengt man einfach dieses Studio! (auf Live Leak zu sehen)
Welche Forderungen haben die (wie auch immer man sie nennen mag :-) ), ausser “Assad muß weg!”?

h.huett Juni 1, 2013 um 17:52

Konrad

Die Fragen verfehlen das unterstellte Thema. Das gilt auch für die bisherigen Vergleiche. Vielleicht hilft die Erinnerung an die “Italienische Sozialrepublik” und ihre ritualisierten Aufmärsche weiter. Die Republik von Salò: https://de.wikipedia.org/wiki/Italienische_Sozialrepublik – Pasolini hat ihr ein Denkmal gesetzt.

h.huett Juni 1, 2013 um 17:54

Systemfrager erzählt, fast, ausnahmslos Mist. Das Format des “berichtens” ist ihm wesensfremd.

f.luebberding f.luebberding Juni 1, 2013 um 17:54

Konrad

Nur eins: Ein Bürgerkrieg zeichnet sich dadurch aus, dass der Riß mitten durch eine Gesellschaft geht. Auch Franco hätte ohne die Unterstützung signifikanter Teile seiner Gesellschaft nicht gewinnen können. Das galt übrigens auch für Pinochet. Wo habe ich behauptet, dass Assad nicht Teile seiner Bevölkerung mobilisieren kann? Zumeist wird nach meiner Kenntnis die Unterstützung für Assad auf etwa 40 % geschätzt, wenn das meistens auch wohl Daten sind, die entweder geraten oder schlicht Volkszählungsergebnisse zusammenzählen. Also alle Sunniten Opposition, die Alewiten oder Christen Assad.

Und wo würden wohl Flüchtlinge aus Polen im Kriegsfall hingehen? Nach Syrien?

Keiner

Game over? Wahrscheinlich die Nummer 100, um den anzukündigen … .

Konrad Juni 1, 2013 um 18:07

“Wenn ich feste die Augen schließe sieht mich niemend.”
So könnte man das auch formulieren.
Assad könnte Geschichte sein, aber in einem anderen Kontext!
Nach Libyen aber und nach Assad, wie soll eine Syrische Gesellschaft aussehen?

Da es aber um Umgestalltung geht (Hütt hat recht) sind Menschen und Schiksale, Vertriebene, Weisen am Thema vorbei.

Systemfrager Juni 1, 2013 um 18:12

Danke HH
:)

Konrad Juni 1, 2013 um 18:19

@fl
” Zumeist wird nach meiner Kenntnis die Unterstützung für Assad auf etwa 40 % geschätzt, wenn das meistens auch wohl Daten sind, die entweder geraten oder schlicht Volkszählungsergebnisse zusammenzählen. Also alle Sunniten Opposition, die Alewiten oder Christen Assad. ”

Noch eine bemerkenswerte Feststellung: Solange die “BÖSE” Diktatur herrscht können Völker und Ethnien sowie Religionen ohne Probleme miteinander leben. (Kommt jetzt nicht mit: “Die wurden unterdrückt”) Sobald sich die Freiheit zeigt (welche auch immer) ist das nicht mehr möglich. Seit `89 mehrmals zu beobachten.
Übrigens es gibt Berichterstattung, da wird der Religiösen Zugehörigkeit keine Platform geboten.

"ruby" Juni 1, 2013 um 18:20

Zehn, zwanzig, dreissig Patriotrakten und dann müssten die Waffenhersteller Sonderschichten fahren – am besten unter Mindestlohn oder in China – eine postmoderne Posse .
Das bei maximaler Staatsverschuldung mit Räumung der Arbeitslosen für Rüstungspopanze? Vergangenheitssatire !
Teutschland könnte ja U-Boote für Syrien liefern finanziert über teutsche Banken und EZB. Stärkt die Wettbewerbsfähigkeit im Geschäftsmodell Schifffahrt. ;-)
Gut HSH und NordLB…

holger Juni 1, 2013 um 18:23

—>>>Die Fragen verfehlen das unterstellte Thema.”

Was hätte man auch vom Huett erwarten sollen, als solch eine Aussage?

Hans: entweder verkennt so wieso ein jeder alles, oder er verfehlt! Hast du eigentlicht noch was anders Rhetorisch auf dem Kasten?

Konrad Juni 1, 2013 um 18:29

Und schon kommen von unserer “Presse” die passenden Schlagzeilen:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/aufstand-gegen-premier-erdogan-tuerkischer-fruehling-in-istanbul-a-903257.html

Fasst könnte man Erdogan mit Assad ersetzen. Das ging jetzt aber schnell!

holger Juni 1, 2013 um 18:30

Die Patrioten sind Raketen, die keine Brunnen bohren können. Das sind FlaRak … ähnlich wie HAWK… hatte ich aber scon mal getippselt… BODEN LUFT

Konrad Juni 1, 2013 um 18:35

@fl
Vieles kann man nicht vergleichen.
Es könnte aber sein dass Erdogan schneller weg ist als Assad. (Manche haben das schon prophezeit :-))

Ich behaupte (und ich meine es ernst) dass das auch nicht richtig ist!

h.huett Juni 1, 2013 um 18:36

Konrad

Nichts kann man ersetzen. Erdogan ist nicht Assad. Er hat mehrmals Wahlen gewonnen. Infolge des langen wirtschaftlichen Booms ist in der Türkei eine postmaterialistische Zivilgesellschaft jenseits von Erdogans anatolischer Masssenbasis gewachsen. In der politischen Landschaft gibt es für diese Zivilgesellschaft noch keine mehrheitsfähigen Konkurrenten Erdogans. und dann kommt dieses alberne Alkoholgesetz, das plötzlich sogar in den Alltag derjenigen eingreift, denen Politik bisher völlig sonstwo vorbeigeht – und die mit irgendwelchen gentrifizierenden postmateriellen Aufsteigern nix an der Backe haben. Es entstehen adhoc Bündnisse für Nischenthemen, die in der Parteipolitik keine Rolle spielten. Dass Erdogan durch den vor kurzem einseitig deklarierten Waffenstillstand der PKK einen Spielplatz des Sicherheitsapparats beseitigen könnte, gefällt genau dem nicht besonders. Insofern ist der jetzige Konflikt aus der innenpolitischen Dynamik der türkischen Politik in keiner Hinsicht mit Syrien vergleichbar.

h.huett Juni 1, 2013 um 18:37

hölgerchen
Über die türkische Politik weiß ich mehr als Du über linksdrehendes Wasser.

holger Juni 1, 2013 um 18:38

—>>>Über die türkische Politik weiß ich mehr als Du über linksdrehendes Wasser.”

Merhaba Arkadasch… freut mich… :D Das Du da so alles weißt…

holger Juni 1, 2013 um 18:42

Huett

weißte was ich mich Frage? Wenn es dich gibt, der ja so alles weiß, warum gibt es noch Gott? Oder verkennt er nur die Situation? Man weiß es ja nicht!

keiner Juni 1, 2013 um 18:44

“Wahrscheinlich die Nummer 100, um den anzukündigen … .”

Du sprichst kryptisch.

Meinen Sie, ich sei der 100., der das große “GAME OVER” ankündigt?

Due zählst seit Jahren die Symptome hier selbst auf, berichtest, dass solche epochalen Umbrüche auch schon mal 30 Jahre dauern können und rätselst TROTZDEM, warum die Dinge so sind, wie sie sind. Strange, very strange…

h.huett Juni 1, 2013 um 18:48

holger

Solange Du mich nicht anbetest, ist mir das völlig egal. :-D

Frankie Bernankie Juni 1, 2013 um 18:52

@holger

“Nur jetzt kommt es… mit dem BRICS+X hat das US Empire einen Gegenpart bekommen. ”

4 der Länder, die nichts miteinander zu tun haben, völlig unterschiedliche Wurzeln, Erfahrungen, Kulturen und Verständnis von der Welt haben, und sich als erste die Schädel einschlügen, wenn sie nur Gelegenheit dazu hätten:

Brasilien
Russland
Indien
China

“BRICs” ist eine “tell-a-story” – Marketingidee von Goldman Sachs, kein “Gegenpart”.

keiner Juni 1, 2013 um 19:02

@frankie B

Jau, macht sich doch toll in der Diskussion um Frisöre für 1.50 die Stunde oder Leiharbeiterlöhne. UUUUuuuuuhhh! Sonst fliegen wir die halt aus Indien ein!

holger Juni 1, 2013 um 19:15

Frankie

ich weiß ja, dass es die Länder gar nicht geben tut… Auch weiß ich, dass diese Länder nicht eine “Verrechnugsbank” Gründen tun… Ich bin mir sicher, dass es diese gar nicht geben tut. Außer Bayern, da war ich schon mal…

Keynesianer Juni 1, 2013 um 19:24

Die Unruhen in der Türkei scheinen von den üblichen Verdächtigen inszeniert zu sein, um Erdogan mal die Folterwerkzeuge bei Ungehorsam zu zeigen.

Am schärfsten sind die Nachrichten von Al Jazeera, da kam gerade nach der großen Protestwelle gegen Erdogan in der Türkei als zweite Meldung die Demo von Blockupy in Frankfurt. LOL. Dann ist ja auch klar, wer die steuert.

Und Pussy Riot: “pussy riot member maria alyokhina ends her hunger strike after russian prison authorities ease security measures in the prison”
http://www.aljazeera.com/watch_now/

holger Juni 1, 2013 um 19:31

Keynesianer

warum lädst du dir nicht einfach die APPS runter? Gitbs doch… Rothschild für Anfänger, GS und Buben, Claudia Roth und die Türken.

holger Juni 1, 2013 um 19:37

Heinz Erhard(T) weiß aber auch was

https://www.youtube.com/watch?v=ijvXUuk0POQ

h.huett Juni 1, 2013 um 20:51

Hier ein Beitrag zum aktuellen Konflikt in Istanbul und weiteren Hintergründen

Folkher Braun Juni 1, 2013 um 23:27

Die Gegend kenne ich gut, weil südlich des Platzes hatte ich jahrelang immer Quartier, bevor es zum Arbeiten in die Gegend von Kocaeli ging. Seit zwei Jahren ist für mich der Flughafen Sabiha Gökcen besser, den kann ich übrigens sehr empfehlen.
Wer allerdings im Gezi Parki ein Einkaufszentrum bauen will, kann nicht alle Tassen im Schrank haben. Oder eigene wirtschaftliche Interessen. Denn um Taksim herum bricht der Straßenverkehr jetzt schon regelmäßig zusammen. Der Herr E. sollte besser die dritte Brücke bauen. Außerdem würde er die alte Einkaufsstraße, die mit der schnuckeligen Straßenbahn und Hunderten kleiner Läden zur Schnecke machen, die vom Taksim- Platz in südwestlicher Richtung anschließt.
Der Herr E. ist politisch solange sinnvoll, wie er – wie weiland Adenauer die Katholen – seine Islamies als Regierungsstimmvieh einsetzen kann. Wenn allerdings die Industrie- Clans, Koc zum Beispiel mit ca. 90 Milliarden Umsatz, feststellen, dass er das Beten und Kopftuch- Tragen übertreibt, ist der Gute schneller weg vom Fenster, wie er seine Schuhe geschnürt hat.

"ruby" Juni 2, 2013 um 00:08

Für alle, die empfinden was dieser Sound 1975 für die Musik bedeutet hat
http://www.youtube.com/watch?v=jDf_GV9Q25E
“… running over the same old ground …”

petervonkloss Juni 2, 2013 um 06:19

@”ruby”
Lieber!!
Deutschland ist eine laufende, fortschrittliche Geisteskrankheit, die zu ihrer Zeit, nach dem 2. WK, weit bis in die
80iger hinein, ihre Berechtigung hatte!.
Die „psychoanalytisch“ bis in die Gegenwart ihrer Analyse harrt, da man die Formen eines C. G. Jung außen vor
gelassen hat.
Warum habe ich nach Ummagumma („More“ war für mich noch sehr wichtig) aufgehört habe auf Pink Floyd. zu hören?;
…… weil ihre Music endgültig christlich, sozialistisch, massenhaft, decadent wurde!!!.
Und damit hörte es für einen „anständigen“ Menschen auf.
http://www.youtube.com/watch?v=tcVkmdEzpnY

petervonkloss Juni 2, 2013 um 06:36

Vielleicht ist dies ein bischen vergleichbar mit Nietzsches Verdikt gegen den „christlichen“ Parsival.

petervonkloss Juni 2, 2013 um 06:47

Aber man kann dies auch generationsspezifisch betrachten.

petervonkloss Juni 2, 2013 um 07:38

Daher in leiser Erinnerung an „Umma Gumma“:
http://www.youtube.com/watch?v=3YNwakB_Zq0
http://www.youtube.com/watch?v=UqlsVZ1zxMk es swingt mit Wölfen, achte auf sie!!!

petervonkloss Juni 2, 2013 um 08:16

@”ruby”
Lieber, dies ist das Wichtigste!!! (für die Nicht-Mittelmäßigen) (nur für Verrückte, H. Hesse).
http://www.pulse-and-spirit.com/konzerte/13-3-1970-pink-floyd-berlin-audimax-der-tu/
http://www.youtube.com/watch?v=h9MZeKwJfA8
http://www.youtube.com/watch?v=AEDCYkW4-ug

gelegentlich Juni 2, 2013 um 08:26

Die oft angeführte “schleichende Islamisierung” funktioniert übrigens so:
http://www.zeit.de/2013/22/bundesinnenministerium-kulturwandel/komplettansicht
Gemeint ist die Methode. Man muss nur ein anderes Land einsetzen,zum Beispiel jenen Teil des Morgenlandes, der gerade in den Schlagzeilen ist. Gemeint sind die sog. gemäßigten Islamisten. Die gehen so vor. Im privaten Sektor ist diese “Bewegung” noch erheblich erfolgreicher als im Staatsapparat. Es ist zu vergleichen mit der Methode der freiwillig antizipierenden Selbstzensur, die man unseren Mainstream-Medien nachsagt. Sehr wirksam und vermeidet doch Schlagzeilen.

petervonkloss Juni 2, 2013 um 08:37

Umma Gumma
Es ist das großartigste Konzert , das ich jemals erlebt habe!!! Den Sound kann sich niemand vorstellen!

petervonkloss Juni 2, 2013 um 08:56

Ich meine das Konzert 1970! Mein Gott.

petervonkloss Juni 2, 2013 um 09:14

„Your comment is awaiting moderation.“
Irgend jemand ist hier wohl nicht ganz dicht.

gelegentlich Juni 2, 2013 um 09:35

@petervonkloss
Falsch! Das Problem entsteht wenn man kurz hintereinander Beiträge “abschießt”… oder wenn man mehr als 3 URL zitiert werden.
Ansonsten: ich verstehe nicht recht ob nun dieses Konzert den Westen zum Zaungast macht, oder wie?

"Ruby" Juni 2, 2013 um 10:04

Die östlichen, islamisch geprägten Kulturen kommen mit dem ESC (musikalisch) und dem sich entwickelnden wirtschaftlichen Wachstum handelsmäßig mit “uns” Okzidentalen zu einander.
Von den 18 % türkischen Ausländer neben den neuen deutschen Gastarbeiter Generationen in das Lebensumfeld. Wir formen das menschliche Miteinander.
Geht doch friedlich, vielfältig, farbenfroh, abwechslungsreich, neugierig, klanggewaltig und respektvoll oder ?
Gestern bei Geschichte der Germanen im TV wurde auf Gegensätze zum römischen Herrschaftssystem verwiesen – kann es sein dass Lebensformen so lange in den “kollektiven” Empfinden fortbestehen trotz Bildung und Erziehung aktueller Umgangsformen ?
Gelingt der Sprung zur nächsten Erkenntnisstufe …
Welche Musik spielt den Kick dabei – haben doch schon soviel gehört und kombiniert oder ist es nur ein weiterer Mix.
“Zaungast” wird durch fliegende Kamera ersetzt – über Bühne und Tribüne – weltweit ausgestrahlt : 170 Länder haben das Fußballpokalendspiel sehen können.
Wem nutzen die Wirkungen der Völkerbelustigung im steuernden Hintergrund.
Wie können und wollen wir diesen Schleier zerreißen.
“Tearing the Veil”

Konrad Juni 2, 2013 um 10:13

@fl
“Und wo würden wohl Flüchtlinge aus Polen im Kriegsfall hingehen? Nach Syrien?”

Natürlich nicht. Aber vielleicht nach Weissrusland und nicht in die Ukraine oder nach Deutschland. Schon mal darüber nachgedacht? :-)

"Ruby" Juni 2, 2013 um 10:13

Passt vielleicht
http://www.phoenix.de/content//696789
Türk auf Rock and Roll ;-)

Konrad Juni 2, 2013 um 10:20

@fl
” Zumeist wird nach meiner Kenntnis die Unterstützung für Assad auf etwa 40 % geschätzt, wenn das meistens auch wohl Daten sind, die entweder geraten oder schlicht Volkszählungsergebnisse zusammenzählen. Also alle Sunniten Opposition, die Alewiten oder Christen Assad. ”

Diese Aussage bitte genau durchlesen und darüber nachdenken.
Schablone sind so gut: entweder es passt oder passt nicht, denken und LOGIK :-) sind da nicht von Nöten.
Manchen hier wird vorgeworfen dass sie sich ohne “Kenntnis” zu etwas äußern…..

Hier kann man nachlesen wer in Syrien Verteidigungsminister ist:
http://en.wikipedia.org/wiki/Fahd_Jassem_al-Freij

Konrad Juni 2, 2013 um 10:41

“Der Westen als Zaungast” suggeriert folgendes Bild:
Im Pausenhof wird gespielt, geschubst, getreten… “der Westen” ist aussen hinter dem Zaun und darf da nicht mitmachen.
Sieht wirklich so die Realität aus?
Meiner Meinung nach ist die Realität folgende:
Im Pausenhof schikaniert der Rüpel “der Westen” andauernd die Kleinen, hetzt sie gegeneinander auf, macht sich darüber lustig und nimmt ihnen das Pausenbrot weg. Wenn einer der Kleinen etwas dagegen sagt oder etwas dagegen unternimmt wird er ganz schön vermöbelt.
Bei diesem Gerangel sind zwei, die “dem Westen” auch wehtun könnten, gekommen und haben klargemacht: “der Westen” möge dises unwürdige Handeln bitte sein lassen.
“Der Westen”, der das so garnicht gewohnt war, steht nun ziemlich verdutzt da.
So sieht im Moment für mich die Realität aus :-).

"Ruby" Juni 2, 2013 um 10:47

An dieser Stelle ist aus humoristischen Argumentationen der gute altgediente Begriff des “ZK” Zentralkomitees wieder einzuführen und zu verwenden.
Also wer gehört dazu und wie kommen er/sie dahinein bzw. wann wird man/frau exkludiert. ;-)

"Ruby" Juni 2, 2013 um 10:55
Linus Juni 2, 2013 um 11:59

@fl:
“Alle möglichen Mächte intervenieren schon lange in Syrien – und ein Sieg Assads kann nicht das Interesse des Westens sein. Es muss also zumindestens ein Gleichgewicht der Kräfte sichergestellt werden, um damit die Voraussetzungen für eine politische Lösung zu schaffen.”

Interesse des Westens -> Gleichgewicht der Kräfte sicherstellen -> politische Lösung.

h.huett Juni 2, 2013 um 12:09

Linus

Das Gleichgewicht welcher Kräfte? Und von welchem “Westen” redest Du?

Linus Juni 2, 2013 um 12:11

@huett:
Da musst du fl fragen.

f.luebberding f.luebberding Juni 2, 2013 um 12:42

Konrad

Nach Weissrussland? Dann wohl eher doch nach Syrien.

f.luebberding f.luebberding Juni 2, 2013 um 12:45

Linus

Die Gleichung stimmt.

Konrad Juni 2, 2013 um 13:01

@fl

Habe es versucht die ganze Zeit deutlich zu machen.
Es geht nicht um “UNS”. Oder bist du Pole und wohnst in Polen :-)?
Frag mal so einen. Frag mal wo er sich besser aufgehoben fühlt. Frag mal wo er besser aufgenommen wird. Schildere uns dann die Antworten und die Beweggründe.
Frage auch einen Iraker warum er nach Syrien geflohen ist und nicht nach Saudiarabien.
Frage mal den syrischen Verteidigungsminister warum er dieses Amt besetzt wo doch (Zitat fl) ” alle Sunniten Opposition”.
Auf die Antworten bin ich gespannt, aber nicht auf deine, wenn es um diese Menschen geht.
Geht es um Umgestalltung, dann müssen wir nicht weiter darüber diskutieren.
Der offiziellen Version nach geht es aber um die Menschen. Wenn an dieser Version sich was geändert hat, teile uns das bitte mit. Ich habe davon nichts gehört. Ich stelle nur den Wiederspruch der offiziellen Version und der Realität fest.

holger Juni 2, 2013 um 13:13

—>>>Die Gleichung stimmt.”

Luebberding, du hast doch mal in Physik aufgepasst oder nicht?

Dann erzähle mir mal, was passiert, wenn eine Gleichung stimmt!!!

Linus Juni 2, 2013 um 13:27

@fl:
Wenn du das Interesse des Westens mit in die Gleichung nimmst, dann ist das keine lokale Gleichung aka Selbstbestimmung mehr, sondern Imperialismus.

holger Juni 2, 2013 um 14:01

Linus

siehste: und nun sind wir nämlich bei der Gleichung “Imperium” … und nun kömmt die weltumspannende “FAZ” dazu und deren Tippsler… die nichts besseres zu tun haben, als jedem irgendwas ins Gebetbuch zu diktieren…

Alle anderen “verkennen” die Situation. Alle anderen sind Doof oder haben Anteilnahme daran. Am Doof sein.

Und nun kommen wir zur 4ten Macht. Das Imperium der “Schrift”… und deren Setzung…

Luebberding denkt in Imperien… Imperator SEX

Und jedes mal, und das habe ich schon befürchtet: Jedes Mal wenn der detsche Deutsche sich so was in den Kopf setzt, wirds gefährlich…

Linus Juni 2, 2013 um 14:15

http://www.youtube.com/watch?v=3RNDNlhYl58

Aus dem Comments:
Timothy Sheridan Lancaster vor 6 Monaten

I was against the war within a week after I got there in 1969. Before that, I wasn’t sure and trusted the government on this. Big mistake. This song always reminds me of that tour with the 101st and the 182nd. CCR’s “Run Through the Jungle” is even worse. To this day it is hard to listen? to that one. I hear that: I’m right back. As William Faulkner said, and I’m living proof: “The past isn’t dead. It’s not even the past.””

Systemfrager Juni 2, 2013 um 15:19

>> Nach Weissrussland? Dann wohl eher doch nach Syrien.
Was die Kopfwäsche erreichen kann! Richtige Wunder.

"Ruby" Juni 2, 2013 um 16:59

Sonnnachmittagsalbtraum:

Merkel fährt auf der Donau im Rettungsboot und spricht im Ostriesennerz ihre Hilfe aus . Horst Seehofer im Schlepptau beggart um Landesvaterrenommee. Derweil Uli Hoeneß Nürnberger Rostbratwürstchen gratis verteilt. Sommerwahlkampf 2013 …
Thanks heaven, it was only a dream?

chabis Juni 2, 2013 um 17:01
chabis Juni 2, 2013 um 17:23
Linus Juni 2, 2013 um 18:04

“Zumeist wird nach meiner Kenntnis die Unterstützung für Assad auf etwa 40 % geschätzt, wenn das meistens auch wohl Daten sind, die entweder geraten oder schlicht Volkszählungsergebnisse zusammenzählen. Also alle Sunniten Opposition, die Alewiten oder Christen Assad.”

http://www.worldtribune.com/2013/05/31/nato-data-assad-winning-the-war-for-syrians-hearts-and-minds/
Hier steht was von 70%. Da steht ausserdem, dass sich die Stimmung unter den Sunniten wieder in Richtung pro-Assad zu drehen scheint.
Wie kommt es zu solcher Diskrepanz zwischen dir und denen? Propaganda? Von wem jetzt?

h.huett Juni 2, 2013 um 18:19

Linus

Was macht diese Quelle in Deinen Augen verlässlich? Dass sie von sich behauptet, die einzige Online-Quelle für internationale Nachrichten in den USA zu sein? Na dann …

"Ruby" Juni 2, 2013 um 18:20

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/7/7b/Besiktas_JK.svg/285px-Besiktas_JK.svg.png
Wird eine harte Allianz, wenn wir uns mit unseren türkischstämmigen Mitbürgern und Mitbürgerinnen mit denen wir uns in und vor den Diskos geprügelt haben verbrüdern und verschwestern, um den Ideologistas Paroli zu bieten ;-)
Und gleich den EURO-Dollar vorbereiten …150 Millionen Einwohner!

f.luebberding f.luebberding Juni 2, 2013 um 18:27

Linus

Das ist eine Schätzung, die ich schon vor Monaten gelesen hatte. Das sind unter anderem Angaben von Jürgen Todenhöfer. Dazu übrigens auch meine Frühkritik zu einer Plasberg-Sendung zu dem Thema. Was ich aber auch zum Ausdruck gebracht hatte: Mir ist es ein Rätsel, auf welcher empirischen Grundlage solche Angaben gemacht werden. Ich halte sie für schlicht geraten. Es lässt sich aber wohl nicht bestreiten, dass Assad eine signifikante Unterstützung in der Bevölkerung haben muss. Ansonsten kann er sich nicht solange halten.

Linus Juni 2, 2013 um 18:44

@huett:
“Was macht diese Quelle in Deinen Augen verlässlich?”
Hab ich das irgendwo geschrieben?
Ich sehe aber auch keinen Grund, warum ich fl’s Angaben verlässlicher finden sollte.

Btw: Ich spreche die besonders eklatanten Punkte nur an, damit sie nicht unwidersprochen stehen bleiben. Eine echte Diskussion halte ich bei so viel Sachverstand für aussichtslos.

h.huett Juni 2, 2013 um 20:49

Linus

Bitte nicht so patzig. Unfug, und dabei handelt es sich bei der verlinkten Adresse, gegen etwas zu setzen, was immerhin den Eindruck einer solideren Quelle vermittelt: was soll das? Der neue umfassende Relativismus? Weil alles egal ist? Also wirklich!

h.huett Juni 2, 2013 um 21:33

Wer die Zeit hat (oder sie sich dafür nimmt, was ich empfehle) sollte sich das Interview anschauen.

Nionde Juni 2, 2013 um 22:13

Spontan Demo von occupyGezi am Samstag in München.
http://www.youtube.com/watch?v=iVWLuga8fng&feature=youtu.be
Wenn die Polizei ähnlich eingeschritten hätte, wie gegen die Globalisierungsgegener in Frankfurt, läge wahrscheinlich unsere Münchner Fußgängerzone in Schutt und Asche.

Was gar nicht gross von den MSN Medien in DE thematisiert wird, dass Russland ein Teil seiner Pazifik Flotte in den östlichen Mittelmeerraum verlegt hat. Ich denke mal, wir sollten uns Sorgen machen!
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/05/17/russland-verlegt-kriegsschiffe-ins-mittelmeer/

Nionde Juni 2, 2013 um 22:26

und wenn ihr Euch wirklich Sorgen um die Menschen in Syrien macht, dann könnt ihr gerne den Reisebericht von Mairead Maguire, Trägerin des Friedensnobelpreises lesen
http://antikrieg.com/aktuell/2013_05_29_bericht.htm

Wieso sind England und Frankreich so scharf darauf Waffen an die Al Quaida Brigaden in Syrien zu liefern, oder anders gefragt, was sind das für fürchterliche französische Sozialisten, die das Gemetzel in Syrien noch anfeuern wollen?

Nionde Juni 2, 2013 um 22:34

und um zu zeigen, dass die Ganze von FL erzeugte Diskussion am Thema vorbei geht, noch folgender Link:
http://ceasefiremagazine.co.uk/whistleblower-al-qaeda-chief-u-s-asset/

Linus Juni 2, 2013 um 22:44

@huett:
“was immerhin den Eindruck einer solideren Quelle vermittelt”
Keineswegs. Spätestens nach der Gleichung oben ist klar, dass diese Quelle Partei ist.

Nionde Juni 2, 2013 um 22:57

und wenn ihr Interesse habt, wie Journalismus heute funktioniert, dann Google ex CNN Journalist: Amber Lyon
http://en.wikipedia.org/wiki/Amber_Lyon

oder die Rolle von Al Jazeera in dem Syrien Konflikt:
Scharfe Kritik an der Wandlung Al Jazeeras vom relativ neutralen Nachrichtensender zu einem Machtfaktor internationaler Interventionspolitik kam im März 2012 vom ehemaligen BBC-Kriegsreporter Ali Hashem. Dieser hatte für Al Jazeera u.a. über die libysche Revolution berichtet. Im Februar 2012 verschafften sich regimetreue Hacker in Syrien Zugang zu seinen E-Mails. Aufgrund der dabei öffentlich gewordenen Meinungsverschiedenheiten zwischen Hashem und dem Sender in Bezug auf die Syrien-Berichterstattung verließ der Reporter Al Jazeera später. Hashem hatte im Mai 2011 vom Libanon aus berichtet, als er an der Grenze zahlreiche bewaffnete Kämpfer filmte, die auf dem Weg nach Syrien waren. Zu diesem Zeitpunkt sprach man noch von der „friedlichen Revolution“ in Syrien. Eine großartige Story also, möchte man meinen, doch der Sender verweigerte die Ausstrahlung der Bilder. (18)

Scheich Hamad
Beste Verbindungen zum Emir von Katar: Scheich Hamad bin Thamer Al Thani, der Eigentümer von Al Jazeera
Ähnlich reagierte der Sender auch auf eine Kollegin Hashems in Doha, die ihre Arbeit als Nachrichtensprecherin aufgeben musste, weil sie aus Sicht der Eigentümer des Senders den von Katar unterstützten Mitgliedern der syrischen Opposition zu sehr auf den Zahn gefühlt hatte. (19) Während also die Militarisierung der ursprünglich friedlichen Proteste in Syrien durch Waffenschmuggel aus dem Ausland bereits im Mai 2011 dokumentiert war, hielt Al Jazeera am einseitigen Bild einer angeblich friedlichen Revolution, welche von den Sicherheitskräften brutal niedergeschlagen werde, fest. Indem man kritisches Nachfragen an die Adresse eben dieser syrischen Auslandsopposition unterbunden hat, entstand der Eindruck, dass die Sicherheitskräfte ohne Anlass gegen friedliche Demonstranten vorgingen. Und weil man die Militarisierung von Teilen der Opposition verschwieg, konnte die Verantwortung für jegliche Eskalation in Syrien Baschar al-Assad zugeschrieben werden. Aus welchen Motiven? „Emir Hamad bin Khalifa al-Thani nutzt den in der islamischen Welt populären Sender, um Politik zu machen. Und die besteht derzeit in der Unterstützung der Aufstände in den arabischen Staaten. (…) Beim libyschen Aufstand gegen Muammar al-Gaddafi flogen Katari-Jets Seite an Seite mit französischen und britischen Maschinen. Hinter den Frontlinien unterstützte der Emir die Rebellen mit Geld, Treibstoff, Waffen und Ausbildern.“ (20)

Ali Hashem teilt die Einschätzung, dass die katarische Herrscherfamilie Al Jazeera für ihre politische Agenda missbrauchte. (21) Nach dem Bruch zwischen den Regimes in Doha und Damaskus avancierte die Syrische Revolution, zuvor von Al Jazeera nahezu ignoriert, plötzlich nämlich zu einem Hauptthema. In ihrer Opferzentriertheit und der Forderung nach einer internationalen Militärintervention in Syrien weist jene Berichterstattung, die nun seit Mai 2011 verbreitet wird, Ähnlichkeiten zu großen deutschen Massenmedien, etwa der ARD oder dem ZDF, aber auch zu Printmedien wie FAZ und vor allem Zeit auf. Auch wenn die Gründe für ein gewaltsames Eingreifen in den syrischen Bürgerkrieg für die Finanziers von Al Jazeera andere sein mögen als für die Chefredaktionen der deutschen öffentlich-rechtlichen wie privaten Medien – seriöser Journalismus hat es in der Syrien-Berichterstattung seit Beginn der Unruhen überall schwer.

http://www.hintergrund.de/201304112530/hintergrund/medien/ein-politischer-machtfaktor.html

holger Juni 2, 2013 um 23:32

Gibt es bei dem “Hochwasser” auch einen politischen religiösen Hintergrund (frag ja nur)

Hans meinte ja “solideren Quelle ”

Nun bin ich echt am überlegen… naja Gute Nacht und allen die davon betroffen sind, trockene Füße…

"Ruby" Juni 2, 2013 um 23:34
Soldat Schwejk Juni 3, 2013 um 00:39

@ Linus, FL

Wenn so Hälften von den Pöbeln
sich mit Schmackes arg vermöbeln
muß man die Prozente zählen
um die Guten auszuwählen

Sind es der Prozente dreißig:
Ist nicht viel. Auf dreißig scheiß ich
Sind es der Prozente vierzig:
Das wird knapp. Der Rechner irrt sich?
Sind es der Prozente fünfzig:
Was, Remis? Die Nase rümpft sich
Sind es der Prozente sechzig:
Jetzt ein Vorsprung! Doch das rächt sich
Schon sind’s der Prozente siebzig
und der Rechner übergibt sich

@ pvk

http://www.youtube.com/watch?v=_yBvhIC8d5U

gelegentlich Juni 3, 2013 um 09:25

@Nionde
Inwiefern kann diese Quelle belegen dass die von FL erzeugte Diskussion am Thema vorbei geht? Ich verstehe das nicht. Ihre Quelle konzentriert sich doch nur auf einen einzigen, sicher nicht unwichtigen, Aspekt des Problems.
Bevor Assad auf Demonstranten schießen ließ hatten die ausländischen Dienste ja schon längst damit begonnen zu intervenieren. Und in den USA hatte man ebenfalls begonnen darüber zu räsonnieren, dass und warum “der Westen” jetzt lernen müsse neuartige Kriege zu führen. Im Sinne von: nicht mehr mit eigenen Soldaten irgendwo rein gehen, sondern das eben anders zu machen. Indem man die Opposition bewaffnet, von eigenen Söldnern ausbilden läßt und dann Waffen liefert sobald der bewaffnete Konflikt anfängt.

Bruchmüller Juni 3, 2013 um 10:59

Sind´s Prozente hundertzwanzig
riecht die Rechnung reichlich ranzig.

Jackle Juni 3, 2013 um 11:38

Erdogan on social media:
“There is now a menace which is called Twitter,” Erdogan said. “The best examples of lies can be found there. To me, social media is the worst menace to society.” (Reuters)

Mensch Erdogan, du Idiot. Jetzt fühlen sich Stephan, die Piraten und die ganzen anderen Twitterspastis auch noch gebauchpinselt. Aber naja, mach mal weiter mit Pfefferspray und Gott gegen Twitter und die vermeintliche Moderne.
It’s all going down. Doch ohne Show geht’s halt nicht.

f.luebberding f.luebberding Juni 3, 2013 um 13:04

Das ist jetzt ein anderes Thema. Betrifft den Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Niedersachsenurteil des Bundesverfassungsgerichtes.

“In dieser Ordnung ist die unerläßliche “Grundversorgung” Sache der öffentlich-rechtlichen Anstalten, zu der sie imstande sind, weil ihre terrestrischen Programme nahezu die gesamte Bevölkerung erreichen und weil sie nicht in gleicher Weise wie private Veranstalter auf hohe Einschaltquoten angewiesen, mithin zu einem inhaltlich umfassenden Programmangebot in der Lage sind. Die damit gestellte Aufgabe umfaßt die essentiellen Funktionen des Rundfunks für die demokratische Ordnung (vgl. BVerfGE 35, 202 [222] m. w. N. – Lebach) ebenso wie für das kulturelle Leben in der Bundesrepublik:

Im Zeichen der Erweiterung des Rundfunkangebots um privat veranstaltete und europäische Programme kommt es darauf an zu gewährleisten, daß der klassische Auftrag des Rundfunks erfüllt wird, der neben seiner Rolle für die Meinungs- und politische Willensbildung, neben Unterhaltung und über laufende Berichterstattung hinausgehender Information seine kulturelle Verantwortung umfaßt. Das gilt namentlich unter Gesichtspunkten des sich entwickelnden und an Bedeutung gewinnenden europäischen Rundfunkmarktes. Unter den Bedingungen eines solchen Marktes bleiben dem gebietsbezogenen nationalen, insbesondere dem terrestrischen Rundfunk gerade diese essentiellen Funktionen (dazu näher: Bullinger, AfP 1985, S. 257 [258 ff.]). Sie sind nach Lage der Dinge in erster Linie als solche der öffentlich -rechtlichen Anstalten anzusehen. Darin und in der Gewährleistung der Grundversorgung für alle finden der öffentlichrechtliche Rundfunk und seine besondere Eigenart, namentlich die Finanzierung durch Gebühren, ihre Rechtfertigung; die Aufgaben, welche ihm insoweit gestellt sind, machen es notwendig, die technischen, organisatorischen, personellen und finanziellen Vorbedingungen ihrer Erfüllung sicherzustellen.”

Lina Juni 4, 2013 um 13:01

Ein Satz mit X.

_____________________________

Und noch eine große Prise Zynismus obendrauf:
Erdogan hat das “Projekt” vermasselt und wird jetzt von allen westlichen Häuptlingen öffentlich geohrfeigt.

P.S.
Der “Karl-Heinz” da oben – war das mailer?!

~ WKIII-NEWS ~ Juni 7, 2013 um 14:03

… OH!

===> … NATO-Flübber … versucht sisch wieder in … “Außßenpolitik”!

( … wobei “Außßenpolitik” beim sogenannten “Der Westen” … bekanntlich nichts anderes ist, als raubmörderische Neokolonialkriegspolitik zur Erlangung der Weltherrschaft und Versklavung der Völker der Welt. … )

===> … watt soll das, @FRANK?? … sollte isch etwa beim letzten Mal – Stischwort Lübjen – … nicht fest genug zugetreten hamn … ?

f.luebberding f.luebberding Juni 7, 2013 um 14:10

W-Ing

Das war doch eine interessante Debatte … . Sehr lehrreich.

~ WKIII-NEWS ~ Juni 7, 2013 um 16:29

“Das war doch eine interessante Debatte … . Sehr lehrreich.”
—————-

===> … die “Debatte” sicher nicht. Aber was für die NATO-Helden in Strumpfhosen (inkl. der Inoffiziellen Mitarbeiter des NATO-MiniWahrs in den gleichgeschalteten Lügenmedien des sogenannten “Der Westen”) tatsächlich hätte lehrreich sein soll’n … ist das, … was jetzt mit Lübjen is.

( … aber wie man jetzt seit 2 Jahren am Israel-Sürjen-Krieg sehen kann … habt ihr wieder nix gelernt dabei … :-( )

===> … @FRANK, … in Hamburch warten übrigens ~300 Stück schwarzafrikaniche Patenkinder von dir darauf, daßß du sie endlich abholst und bei dir einquartierst. Für die muttu jetzt schon auch aufkommen wollen müßßen tuen … DU hast sie ja schließßlich auch aus Lübjen rausgebombt:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article116721635/Afrika-Fluechtlinge-wollen-in-Deutschland-bleiben.html

~ WKIII-NEWS ~ Juni 7, 2013 um 16:35

@hütt
“Das Risiko wächst, dass durch irgendwelche mehr als nur symbolischen Exzesse oder den weiteren Eintritt von Kombattanten ein großräumiger Kriegsschauplatz vom Schwarzen Meer bis zum Iran entbrennt. ”
————————————-

===> … ach nee!! … escht jetzt, @Hütt???

===> … komich: … ~ isch ~ … schreibe schon seit Jahren vom WKIII hier. Hattu immer abgetan, als VT/Lunatismus. Aber @Hütt ganz typiche Soz’n-Type: “Was interessiert mich mein Geschwätz/Versprechen von Gestern!” …

Jackle Juni 7, 2013 um 16:40

Jaja, das Boot ist zu voll!

Einziger Trost ist da nur, dass ihr Spinner und Arschlöcher euch gegenseitig in der neuen Parrrtei aushalten müsst.

"ruby" Juni 7, 2013 um 17:33

Die Zeit der Capulcus (se) / Plünderer ist gekommen.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-06/capulcus-pluenderer-istanbul-proteste-erdogan

Are you capulcu?

f.luebberding f.luebberding Juni 7, 2013 um 18:32

Über den Sinn und Unsinn von Waffenlieferungen an die syrische Opposition gibt es ein Pro und Contra bei der Zeit.

~ WKIII-NEWS ~ Juni 7, 2013 um 19:14

… mein Freund @PUTIN wieder mit guter Einfall:

“Golanhöhen: Putin will russische Blauhelmsoldaten schicken”

:-)

~ WKIII-NEWS ~ Juni 7, 2013 um 19:48

@Jackle Juni 7, 2013 um 16:40
“Jaja, das Boot ist zu voll!”

===> … yepp!! … natürlich ist es das! … da hatten die REPs tatsächlich recht mit, damals Anfang der 90er! … ich bin damals noch auf die permanente Lügenpropaganda der us-gesteuerten Systemmedien reingefallen und hab die REPs für “Natsies” gehalten … und dann brav immer mein Deppenkreuzchen bei den knallrothschildroten US-Schildbürgerbolschewisten “SPD” gemacht … was die dann verbrochen hamn … am eig’nen Volk … ist mittlerweile Allgemeinwißßen.

===> Bevölkerungsdischte (Sterblinge/km^2):

Canada/Australien: 3
USA: 30
BRDDR: 230

… merksch was, @JACKLE?? … das us-besatzte nicht-souveräne US-Exportsklavenarrrbeitslager “BRDDR” ist längst ein AUSWANDERUNGS-schland (solange die Grenzen noch offen sind … die Soz’n bauen bekanntlich schon längst wieder Mauern … um die deutschen Leistungsträger an der Republikflucht zu hindern …)!!!

===> … einen hab isch noch: Lübjen: 3,7 !!! … also bitte zurück nach Lübjen ! aber zackisch!!! … ALternative: Flübber übernimmt die Versorgung von 299 Stück … und einen bekömmt der gute @JACKLE zum mitdürchfüttern … aus seiner EIG’NEN Arrrbeitsleistung!! … du gibst ihm doch einen ab,@Frank? … nicht drücken @jackle!!! … put YOUR money … where your mouth is !!!

” Einziger Trost ist da nur, dass ihr Spinner und Arschlöcher euch gegenseitig in der neuen Parrrtei aushalten müsst.”

===> … ich bin gar nicht in der AfD (nebenbei: Spinner/Arrschloch bin ich auch nicht). Und sie ist auch längst nicht der weisheit letzter schlußß. hab ich schon mehrmals erläutert. wir deutsche Mittelschischtler müssen uns die 20% vom BIP zurückholen, die die us-hündische Soz’nbande jedes Jahr ins Ausland verschiebt als gegenleistungslose Exportgeschenke! … das wird wie isch befürschte mit der AFD nicht wirklich gelingen … aber wählen werde ich sie vermutlich – aus spieltheoretiche Gründe. Wir brauchen endlich wieder eine Opposition im Kuppelbordell was das Hochfinanzsündikat am Spreeufer betreibt … und wenn sie nur 5% hat! … es geht darum die gleichgeschaltete MSM-Lügenpropaganda zu durschbreschen!! … Lucke macht das bisher ganz formidabel!!

===> … bei den unter 5 jährige hamn wa mittlerweile 33% Migrantlinge!! … DAS ist das was isch … UMVOLKUNG … nenne!! … DAS … ist die Neuauflage des US-Morgenthau-Planes … den Kissinger & Co 1990 reaktiviert hamn! … es geht defacto-konkludent … um die Ausrottung der Deutschen durch wahnwitzige Massenimmigration und gleichzeitige Ökonomische Ausbeutung der deutschen Arrrrbeiterklasse!!! … ein perfider Plan … leidenschaftlich-vaterlandslos umgesetzt … von der “SPD”!


“Das ist Deutschland hier!” (Schwesterschwelli)

Jackle Juni 8, 2013 um 16:41

“um die Ausrottung der Deutschen durch wahnwitzige Massenimmigration ”

Wenn es sich bei den “Deutschen” um so Spinner und Arschlöcher wie Dich handelt, hoffe ich, dass “das us-besatzte nicht-souveräne US-Exportsklavenarrrbeitslager “BRDDR””viel Erfolg hat und auch den Letzten von Euch ausrottet.
Scheinbar wurden ’45 wirklich viel zu wenig Bomben auf deutsche Großstädte geworfen. Irgendwie hat noch ein wenig Schleim überlebt. Und schon klar. Du bist kein Nazi!
Du bist so eine schmierige Version eines stramm stehenden Deutschen, welcher mit selben Schwachsinn ankommt. Nur halt eben in dem modernen RTL-2 Gewand. Aber wer den Gartenzwerg im Kopf hat, dem ist halt nichts mehr peinlich.

“(Schwesterschwelli)”

Und du Spinner und Arschloch denkst auch noch, dass irgendetwas originell an Dir wäre. Hahaha!

"ruby" Juni 8, 2013 um 20:01

Da hilft nur noch …
http://www.youtube.com/watch?v=2pAr1IMiP6A
;-)

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