“Keine Experimente” mit Marusha

by f.luebberding on 17. Juni 2013

Sascha Lobo hat sich gerade mit einem Interview von Marusha in der Welt von vergangenem Samstag beschäftigt. Sie wird nicht jeder kennen, aber das ist in diesem Kontext unwichtig. Sie demonstriert zudem den Säkularisierungsgrad in unserer heutigen Gesellschaft. Lobo zitiert sie mit diesen denkwürdigen Worten:

Die Welt: Angela Merkel ist Protestantin.

Marusha: Ich wusste, dass sie als Pfarrerstochter aufgewachsen ist. Dass sie Protestantin ist, wusste ich nicht. Aber die evangelische Kirche war schon immer cooler als die katholische.

Sie hält also Töchter in katholischen Pfarrhäusern für eine Selbstverständlichkeit. Eine durchaus moderne Position, der es aber noch an empirischer Fundierung mangelt. Die wenigsten katholischen Pfarrer haben Töchter, wenigstens nicht so, dass wir davon wüssten. Aber jenseits der Frage nach dem Stand der religiösen Bildung in Deutschland, gelingt es Lobo das Geheimnis moderner Wahlkämpfe zu lüften. Frau Gleiß wird die Bundeskanzlerin noch nie getroffen haben. Ihr Bild über Frau Merkel ist das, was sie in den Medien über sie erfahren hat. Es entspricht genau dem, was Frau Merkel seit Jahren mitteilen will.

Die Welt: Sie wählen Angela Merkel, weil sie Europa erzieht?

Marusha: Ich wähle sie, weil sie diszipliniert ist, intelligent und bescheiden. Sie ist eine Person, die nicht laut sein muss. Ich halte sie für sehr emotional. Aber sie lebt ihre Gefühle nicht in der Politik aus. Sie weiß auch nicht, wo wir in fünf bis zehn Jahren stehen werden. Aber sie gibt uns Ruhe und Sicherheit.

Die Bundeskanzlerin steht dabei für Charakter-Eigenschaften, die über den Wertekanon unserer Gesellschaft Auskunft geben:

Die Welt: Und wenn Merkel in der SPD wäre?

Marusha: Dann würde ich SPD wählen. Angela Merkel verrichtet ihren Dienst mit beispielloser Leidenschaft für unser Land und unsere Gesellschaft. Sie ist jeden Tag woanders, sie ist nie krank, sie kommt mit allen klar. Das ist modern.

Sie verrichtet ihren Dienst und ist zum Glück gesund. Das überrascht nicht wirklich. Einen Bundeskanzler, der seinen Dienst nicht verrichtet hat, wenn er nicht gerade krank gewesen ist, hat es meines Wissens bisher nicht gegeben. Aber es ist Frau Gleiß wichtig, weil die Bundeskanzlerin zugleich “mit allen klar kommen” soll. Frau Merkel hat den Zeitgeist verstanden. Sie hat die heutige Variante des Adenauer-Slogans aus dem Deutschland des Wirtschaftswunders gefunden: “Keine Experimente”.

Wahlsoziologisch entspricht Frau Gleiß jener Gruppe im Deutschland der 1950er Jahre, die als die stabilste Wählergruppe der Adenauer-CDU galt: Die Frauen aller Altersgruppen. Sie entspricht dem klassischen Bild konservativer Wählerinnen, hier nur aufgepeppt mit popkulturellen Elementen ohne jede Beimischung einer Prise Katholizismus. Letzteres ist neu. Die Überraschung über Frau Gleiß ist allerdings nur für den eine Überraschung, der den Namen Marusha und ihre Tätigkeit als Unterhaltungskünstlerin im Marktsegment “Techno” für etwas “progressives” hält. Es entspricht dem alten Vorurteil über die Popkultur, sie sei links.

Ansonsten lässt sich hier aber die Konfliktlinie im kommenden Wahlkampf beschreiben. Auf der einen Seite das konservative Lager mit dem Slogan “Keine Experimente”. Auf der anderen Seite wohl alle anderen Leute, die von dem laufenden Experiment namens Frau Merkel nichts mehr wissen wollen.

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Gregor Keuschnig Juni 17, 2013 um 17:29

Gibt es nicht einen Pressekodex, der dem Interviewten so etwas wie einen Schutzbefohlenenstatus gewähren müsste? Dann müsste ein solches “Interview” verschwinden. Die andere Frage: Warum geht man überhaupt darauf ein? Welcher Informationswert steckt (a) in diesem Interview, (b) in der Replik darauf und (c) in der Replik auf die Replik? Der Anlaß ist höchst banal: Eine Techno-Performerin erzählt uns, wen sie wählt. Ernsthaft gefragt: Welche Relevanz hat das?

(Dasselbe gilt natürlich für meine Antwort: (d) die Replik auf die Replik der Replik.)

Schatten Juni 17, 2013 um 17:50

Na ja, Nietzsche war der Sohn eines Pfarrers und nicht protestantisch…

Und Merkel wählen alle, die für keine Experimente sind?

Na ja… Ist Merkel eigentlich nicht New Labour, die SPD von Schröder in Weiterführung sozusagen? Wer bräuchte dann das Original?

Was ist eigentlich aus der AfD geworden?

f.luebberding f.luebberding Juni 17, 2013 um 18:06

Keuschnig

Das Interview legitimiert sich vor allem darin, dass sich hier eine Unterhaltungskünstlerin politisch artikuliert. Das kommt fast nie vor. Gerade wegen der Fallstricke, die darin zu finden sind.

Warum interessiert mich das Interview? Weil es die Sichtweise jener Gruppe von Wählern deutlich macht, die

- unpolitisch
- wenig informiert
- und parteipolitisch, oder besser gesagt, ideologisch ungebunden

sind.

Das entspricht weitgehend den besagten Wählerinnen der 1950er Jahre. Nur orientierten sich diese damals an ihren konfessionellen Milieus, etwa dem Katholizismus. Heute ist das anders. Wählerinnen wie Frau Gleiß orientieren sich in erster Linie an dem, was ihnen Medien sagen (und damit an den Strategien der handelnden Kommunikationsplaner). Diese Gruppe bastelt sich ihr Welbild (Vegan und vegetarisch mit Fleischbeilage) aus allen möglichen Bausteinen zusammen – und kombiniert das mit ihren ideologischen Grundeinstellungen. Bei Frau Gleiß ist das ja gut zu erkennen: Ruhe und Sicherheit in Verbindung mit Marktliberalismus. Ich habe schon früher die Bundeskanzlerin als Deutschlands erste Piratin bezeichnet. Sie reagiert schlicht auf ein Sozialgefüge, wo jemand wie Frau Gleiß einen signifikanten Teil des Elektorats repräsentiert. Im Gegensatz zu Frau Gleiß ist der Landfrauenverband allerdings hoch reflektiert, aber mit abnehmender Bedeutung. Dafür weniger provinziell und spießig als die Unterhaltungskünstlerin “Marusha”.

h.huett Juni 17, 2013 um 18:38

Keuschnig

Schutzbefohlene, hihi. Marusha hat durch das Interview nur ein (kleines) zusätzliches Problem. In dem wunderbaren Buch “Der Klang der Familie. Berlin, Techno und die Wende” (Suhrkamp 2012) kommt sie aus Sicht der Berliner Fun-Guerilla nicht gut weg. Den Befund erhärtet sie mit dem Interview.

Ich finde das großartig, weil es symptomatisch den Unterstützungsbedarf des schwarzgelben Lagers illustriert, das sich in einer postpolitischen Attitüde gemütlich einzurichten versucht.

Ein bisschen mehr erzähle ich darüber in meinem Vortrag bei der Böll-Stiftung.

someone Juni 17, 2013 um 18:49
f.luebberding f.luebberding Juni 17, 2013 um 18:50

Dazu passt übrigens auch diese Studie der FES über die Motive von Nicht-Wählern. Es ist jetzt nicht empfehlenswert aus dem Wort “Güllner” Rückschlüsse auf den Inhalt zu ziehen. Allerdings glaube ich, dass seine Studie das politische Interesse der Nicht-Wähler falsch gewichtet. Es ist in solchen Telefoninterviews durchaus üblich, sich an die vermutete soziale Erwartungshaltung anzupassen. Und die erwartet eher Interesse als offenes Desinteresse an Politik. Das gilt meiner Meinung nach auch für die Zuordnung als “links” oder “rechts”. Rechts gilt in der politischen Debatte als diskreditiert. Das reflektieren Interviewte in solchen Gesprächen mit anonymen Interviewern.

niemand Juni 17, 2013 um 20:19

>”ideologisch ungebunden”

Wirklich?

“sie ist nie krank, [...] [das] ist modern.”

Dieses Statement ist… /bestenfalls verkorkstes/ Menschenbild. Die unreflektierten Ideologen der Zahl sind der Humus für die reflektierten. Die dummen Augusten.

>”in einer postpolitischen Attitüde gemütlich einzurichten”

Oh ja.

topi Juni 18, 2013 um 01:42

Über 20 Jahre Techno.
Gibt das mildernde Umstände?

petervonkloss Juni 18, 2013 um 03:19

@ topi
is auch Körpertherapie…aber ohne die „platonische“ Zentrierung.

petervonkloss Juni 18, 2013 um 03:25

Vor den fünfziger Jahren kamen die Vierziger und schließlich Stauffenberg und die Allierten.
Hitler sollte vielleicht der Karolinger sein, der das Schauspiel des christlichen Fortschritts beendet.
Da Karl der Große schon lange ausgewandert war, und von „Halbwüchsigen“ und Dieben und Religiösen neu organisiert wurde, gegen die Natur und ihre Ureinwohner, ……
ein vollkommen lächerliches Unterfangen, und nur entschuldbar angesichts der Kleinheit dieses Menschen und seines NS ,…. an seinem Versagen an den Ansprüchen der deutschen Kultur.
Total und vollkommen versagend in der Idee, die Juden verantwortlich zu machen! (sie waren maximal hervorragende Boten der Ideen des Fortschritts), Karl der Große ist die endgültige Inaugurierung der Proliferation des Christentums und des Fortschritts und des „Untergangs der Welt“. Dies ahnten vielleicht die großen Deutschen
wie Meister Eckhart, Goethe, Nietzsche, Heidegger, Hölderlin etc.etc..
Nun ist es wieder an Ihnen den Deutschen und Franzosen, Europa in eine gemäßigte Form zu bringen!.
Die hat aber zunächst nichts mit dem Euro zu tun!. Für die NSA: (The) New- Stauffenberg – Army. (avatarische
Force Fraktion).

petervonkloss Juni 18, 2013 um 04:24

„gemäßigte Form“ bedeutet auch die Aufgabe des EURO als eine sozialistische Form, sie ist wie meist die Ver-
schlimmbesserung des Guten!

Nanuk Juni 18, 2013 um 05:54

“Angela Merkel leuchtet durch ihre Aura. Sie strahlt stärker als Gorleben.”

Ja Frauen sind halt doof und so…

Nanuk Juni 18, 2013 um 06:00

Wie man so wird?
Wenn man kein Geschichtsbewustsein hat….

Schatten Juni 18, 2013 um 08:29

Ist es aus europäischer Sicht nicht so, dass die Kulturzone nach Norden wandert?

Erst Ägypten, dann Griechenland und Rom, dann Frankreich und England, und jetzt… ?

Aus den vormaligen Imperien und großen Nationen sind PIGS geworden.

Deshalb ist die Idee, dass Frankreich und D gemeinsam… Nö! Auch Frankreich hat es hinter sich! Jetzt ist die bestimmende Kulturzone die “germanische”, die sich aber schon darauf vorbereiten kann, an die slawische abzugeben.

PS Gut gefällt mir auch der Name für die letzten, sich mühsam aufrecht haltenden Reste der vergangenen 2000 Jahre: F, UK und US ergeben FUKUS (natürlich engl. zu lesen).

"ruby" Juni 18, 2013 um 17:54

@ Schatten
So ähnliche Gedankenspiele habe ich heute im dtv-Atlas zur Weltgeschichte Band 1 in 40. Aufl. 2011 z.B. auf Seiten 70f und 104f für Antike Hellas und Rom nachgeschmökert … ;-)

"ruby" Juni 18, 2013 um 19:38
Lina Juni 18, 2013 um 21:32

Ha! So lernt man Leute kennen, die man die kennenlernen wollte….

Lina Juni 18, 2013 um 21:39

Aber das hier (@Frank):

Warum interessiert mich das Interview? Weil es die Sichtweise jener Gruppe von Wählern deutlich macht, die

- unpolitisch
– wenig informiert
– und parteipolitisch, oder besser gesagt, ideologisch ungebunden

sind.”

glaube ich nicht.

Die Dame ist nämlich nicht ideologisch ungebunden, sondern voll auf Linie.

Wie sagte, wer noch mal……?
“Zum Regieren brauche ich Bild, BamS und Glotze”????

Ist gelungen. Und voll modern.
Ideologien sind immer MODE.

P.S.:
Wenn ich jetzt Franz Heini Wagner wäre, würde ich die zu einem Cafe Latte einladen.

Soldat Schwejk Juni 18, 2013 um 21:43

Marusha: Das kann ja eigentlich nicht ernst gemeint sein. Und warum um alles in der “Welt” hat selbige das gedruckt? @Bruchmüller mutmaßte ja mal ein Kopf-an-Kopf-Rennen von Realität und Satire. Wenn die Realität gedopt ist, wie in diesem Fall, hat die Satire keine Chance.

Auf der Seite von Lobo gibt’s übrigens einige köstliche Kommentare.

@ FL, Dein letzter Absatz ist ein Wunschtraum. Um zu verstehen, warum das so ist, mußt Du nur mal Deinen Spitzenkandidaten anschauen…

Außenpolitische Orientierung Deutschlands und so… Timothy Garton Ash revisited:

http://www.zeit.de/1994/30/vier-optionen-fuer-deutschland/komplettansicht?print=true

Ist fast 20 Jahre her. Damals an der Uni haben ein Kumpel und ich das diskutiert, uns immer gefetzt und drauflos schwadroniert. Ich hab seinerzeit gerade angefangen, nebenbei Rußland zu entdecken, war natürlich enorm russophil und antiamerikanisch (fast so wie der @HG heute), und ich war für eine Kombination aus 1 und 3 (karolingische Vollendung & Rußland-Bündnis). Mein Kumpel war ein Rußlandhasser und für das genaue Gegenteil, eine Kombination von 2 und 4 (Osterweiterung & “Global Player”). Naja, war halt auch ein Rollenspiel, nach dem dritten Bier jeder ein kleiner Bismarck…

Und in der Realität gekommen ist dann ja eine Kombination aus 2 und 1, “karolingische Überdehnung”, könnte man sagen. Deren Agonie erleben wir gerade mit.

Interessant, den Garton-Ash-Text heute noch mal zu lesen. Das zu Verändernde verändert scheint mir die Frage gar nicht so unaktuell.

Wenn man @pvks Obsession mit dem Christentum mal wegläßt, dann würde ich ihm hier sogar weitgehend zustimmen und eine abgespeckte Variante 1 (nach Garton Ash) für am besten halten. Nach Neustart engstmögliche Koordination und Integration Deutschlands und Frankreichs… drumherum Zonen unterschiedlicher institutioneller Verdichtung (Opt-out in jedem Politikfeld für jeden Einzelstaat), aber ohne Währungsunion.

Lina Juni 18, 2013 um 22:15

Salto?

LOL

Bin schon weg.

Soldat Schwejk Juni 18, 2013 um 22:32

@ Lina

Das mit Garton Ash? Oh, nein, kein Salto. Im Gegenteil. Rumkriechen in den symbolischen Schützengräben der Vergangenheit. Nachschauen, ob da noch Munition rumliegt. Nur gerade Unklarheit, in welche Richtung zu feuern.

Übrigens, Zit.: – “Die Dame ist nämlich nicht ideologisch ungebunden, sondern voll auf Linie. Wie sagte, wer noch mal……?
“Zum Regieren brauche ich Bild, BamS und Glotze”???? Ist gelungen. Und voll modern. Ideologien sind immer MODE.”

Ja, das schon. Aber doch die Frage: Warum nimmt es gerade das Springer-Flaggschiff auf sich, den intellektuellen Nullpunkt dieser ideologischen Mode so eindrucksvoll zu zelebrieren? Ich meine, die mußten doch wissen, daß das umgehend in allen möglichen Medien hämisch zur Schau gestellt wird.

Lina Juni 18, 2013 um 22:47

@ Soldat Schwejk

“Ich meine, die mußten doch wissen, daß das umgehend in allen möglichen Medien hämisch zur Schau gestellt wird.”

Welche “alle möglichen Medien”?!

tststststststststststs

Soldat Schwejk Juni 18, 2013 um 23:08

@ Lina

Naja, im Netz scheint es ja ziemliche Verbreitung gefunden zu haben.

Dann gibt’s das noch in der Taz:

http://www.taz.de/Marusha-ueber-Angela-Merkel/!118254/

Nu ja, das hat jetzt sicher nicht die Riesenverbreitung… hab jetzt nicht den Überblick, wo es sonst noch kommentiert wurde…

… aber gut: Will meinen Einwand etwas abwandeln: Auch der gemeine “Welt”-Leser mag zwar alles durch eine ideologische Brille sehen… aber daß DAS völlig gaga und geradezu grotesk ist… und daß damit nun wahrlich keine Werbung für das Kreuz bei der CDU gemacht wird… das dürfte ja nun auch so ziemlich jedem “Welt”-Leser klar sein, oder?

Lina Juni 18, 2013 um 23:17

Wie kann man das überprüfen?
Am besten, indem man sich die Volksvertreter-Aussagen anhört, oder? Das sind doch diejenigen, die in diesem business handeln können.

Soldat Schwejk Juni 18, 2013 um 23:31

Äh… spielst Du jetzt auf Michael Fuchs an? :-)

Nun, ich denke, das Business, in dem Volksvertreter handeln, ist das Gewinnen von sicheren Listenplätzen bei Parteitagsabstimmungen bzw. das Aufgestelltwerden in sicheren Wahlkreisen.

Dazu ist zunächst mal Kommunikation in ein bestimmtes Milieu hinein nötig, was nicht unbedingt dann auch gesellschaftliche Mehrheiten bedeutet. Aber trotzdem: gibt es ein Milieu, in dem solches Zeug wie das von Marusha tatsächlich anschlußfähig ist?

Ich meine, so gelderwerbsbedingt kommuniziere ich ja nun mit Leuten aus allen möglichen Schichten & kulturellen Milieus… aber daß SOWAS irgendwo massenhaft anschlußfähig ist, das weigere ich mich dann doch zu glauben.

Bube Juni 19, 2013 um 05:40
Marlowe Juni 19, 2013 um 09:57

Jaja, neulich noch eine Riesen-Diskussion über den Unmut in der Bevölkerung über unsere Führerin und groß Palaver und dann stellte sich heraus, wenn man dann in der Wahlkabine steht, dann in Schützenfestmanier das Kreuz da, wo schon immer gemacht.
Grade da halt im kommunalen Bereich. z. Bsp. Paderborn.

von wegen Karolinger.

Hab ich nicht vestanden das. Das mit den Karolingern. Was ist mit Habsburg?

kurms Juni 19, 2013 um 10:06

@Soldat Schwejk “aber daß SOWAS irgendwo massenhaft anschlußfähig ist, das weigere ich mich dann doch zu glauben.”

Vielleicht noch nicht massenhaft, aber hüte dich davor:
Philosophers’ Syndrome: mistaking a failure of the imagination for an insight into necessity. (Daniel Dennett)

Deutschland schafft sich ab Juni 20, 2013 um 08:29

Eine Techno-Tante singt das Hohelied auf Mutti, für das Internet Neuland ist. Und in Berlin jubeln sie dem Großen Bruder zu.

Schafft Deutschland ab, ist besser so!

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