Über Kalifornienhetze und einen Abhörmakel

by f.luebberding on 9. Juli 2013

Wer brächte schon einen Sportwagen mit 500 PS auf den Markt, der überragende Fahrleistungen bietet und per Twitter mit einem Kühlschrank kommuniziert, aber mit der Bremsanlage eines VW-Käfer mit 44 PS ausgestattet worden ist? In der Internetwirtschaft ist dieses Verfahren üblich. Ein Beispiel beschreibt heute Carsten Knop in seinem Artikel über eine Studie zur Amazon Cloud. Sie bietet unendliche Möglichkeiten, alle sind begeistert. Sie hat nur einen Nachteil: Es fehlt die Bremsanlage.

“Nun ist die Studie von IDC eine reine Auftragsproduktion – für Amazon. Vieles dürfte deshalb geschönt sein, manches ist gewiss arg übertrieben – und vor allem fehlt ein Aspekt völlig: die Angst um die Sicherheit der Daten, die Unternehmen so sehr beschäftigt wie nie zuvor. Kaum jemand wird mehr auf die Idee kommen, unternehmenskritische Daten auf amerikanischen Servernetzen zu speichern.”

Was soll man also mit so einem Angebot angefangen, wo jedes Unternehmen sprichwörtlich seine Sicherheit vor den Baum fährt? Es kommt schließlich auch niemand auf die Idee, sich in den beschriebenen Sportwagen zu setzen. Nun muss man nicht die “Auto-Bild” lesen, wenn man sich mit der Zukunft der Autoindustrie beschäftigen will. Trotzdem lesen wir Marcel Weiss.

Dieser hat einen Artikel mit der knalligen Überschrift “Der Super-Gau für den Wirtschaftsstandort Deutschland” geschrieben. Nun könnte man meinen, es ginge jetzt um einen prognostizierten Rückgang des deutschen BIP um 25 % in den kommenden fünf Jahren. Das wäre tatsächlich ein Super-Gau, wenigstens makroökonomisch betrachtet. Aber selbst daran kann man sich gewöhnen, wie wir in Griechenland erfahren durften. Aber darum geht es Weiss nicht. Der Super-Gau betrifft die deutsche Internet-Wirtschaft, so meint der Autor. Wer hätte das gedacht?

Nun macht sich Weiss viel Mühe mit seinem Text. Er beklagt das Abhören durch ausländische Geheimdienste, zitiert einen Kritiker des Internets und referiert die Politik der Bundeskanzlerin. Er hat sogar eine Idee, wie man mit den USA bezüglich des Freihandelsabkommens verhandeln sollte. Die makroökonomische Demenz bei manchen Experten für die “Internetwirtschaft” wird seltsamerweise nicht thematisiert. Schließlich kommt Weiss aber dazu, sich mit dem sogenannten Super-Gau zu befassen:

“Globale Arbeitsteilung existiert auch und gerade in der Webwirtschaft. Und besonders hier dominieren US-Anbieter, weil sie qualitativ oft überlegen sind. Was wäre nun die Option für deutsche Startups? Auf all die Erungenschaften der letzten Jahre verzichten? Auf die leicht skalierbare Auslagerung mit S3 und co. verzichten? Das ist nur dann kein Problem, wenn man auch auf die eingebaute Viralität von Facebook verzichtet. Denn dann hat man mangels Reichweitenexplosion auch kein Skalierungsproblem mehr. … . Ein “Social Web made in Germany” ist keine Option. Es ist so realistisch wie ein Deutschland, das weder Güter importiert noch exportiert. Wer also ein Web rein deutscher oder europäischer Bauart als Lösung sieht, ist hoffnungslos naiv und weiß nicht, wie die heutige Internetwirtschaft arbeitet und wo sie sich hinbewegt.”

Er diagnostiziert dann noch “Kalifornienhetze” und erfindet den drolligen Begriff “Abhörmakel” des Internet. Es geht in diesem Elaborat allerdings nur um die Schlussfolgerung: Die amerikanischen Monopolisten sind unverzichtbar. So die Meinung der Monopolisten. Wahrscheinlich weil eines ihrer Qualitätsmerkmale unter anderem darin besteht, keine ausreichenden Sicherheitsstandards zu haben. Ein Sportwagen mit 500 PS und der Bremsanlage des VW-Käfers mit 44 PS ist nämlich unverkäuflich. Je eher das die deutsche Wirtschaft begreift, um so besser. Vielleicht hilft bei dieser Erkenntnis sogar die “Auto-Bild”.

{ 15 comments }

Schatten Juli 9, 2013 um 16:04

Was ich bei der “Cloud” nicht begreife: Hardware wird immer billiger! Ich will ad-hoc-Netze zwischen Handy, Computer daheim und Drittadressen. Kann doch nicht so schwer sein! Gibt es wahrscheinlich schon, ist aber nicht populär… (Wie machen die das eigentlich bei der home automation?)

Zu Amerika: Man darf das nicht unterschätzen, dass die US of A noch immer der größte Binnenmarkt mit einheitlicher Sprache und Währung sind. Und ihre Sprache ist die lingua franca unserer Zeit.

Da sind dann auch ganz andere Kapitalisierungen möglich!

Amerika-Bashing ist sowieso völlig unmöglich, da z.B ja facebook.com seine europäischen Server irgendwo in Schweden am Polarkreis hat, wo sie natürlich gekühlt werden.

fd_uhr Juli 9, 2013 um 18:09

Die gesamte Wirtschaft ist von der Abhör-Krise direkt betroffen.
Stichwörter “Safe Harbor” und “ISO 27001″. Der erste Begriff steht für ein Abkommen zwischen deutschen und amerikanischen Unternehmen, welches die Differenzen in der Gesetzgebung in Anklang bringen sollte. Dabei verpflichteten sich die amerikanische Unternehmen freiwillig die deutsche Gesetzgebung zur Verarbeitung von persönlichen Daten einzuhalten. Das war die einzige Möglichkeit den deutschen Unternehmen den Datenaustausch mit USA zu erlauben, ohne die vor Gesetzbuch zu stellen. Dieses Abkommen kann man jetzt als gescheitert einstufen. http://de.wikipedia.org/wiki/Safe_Harbor
Daraus ergeben sich jetzt weitreichende Konsequenzen. Jedes Unternehmen soll Maßnehmen ergreifen, um Datenschutz zu gewähren. Insbesondere die, die nach ISO 27001 zertifiziert sind (z.B. Rechenzentren oder öffentliche Einrichtungen). All diese Organisationen sind jetzt in die Lage geraten, wo sehr empfindliche Strafen drohen oder sogar manche Geschäftsmodelle aufgegeben werden müssen. JEDER Kunde kann diese Unternehmen darauf anklagen.

Als Folge:

1. Es wird ein “Run” auf die IT-Sicherheit geben. “Verschlüsselung und Co”. Alle Geschäftsprozesse sollen sicher oder noch sicherer implementiert werden.
Gefragt werden sowohl Beratung als auch Umsetzung. Die deutschen oder nicht-amerikanischen Technologien kommen verstärkt zum Einsatz.

2. Die gesamte Verschlüsselung ist allerdings sinnlos, wenn nicht alle oder zumindest wesentliche Komponente der Infrastruktur unter eigener Kontrolle stehen.
D.h. die erhöhte Nachfrage nach Telekommunikation, Hardware- und Software-Infrastruktur setzt sich ein. Verstärkt werden auch Tendenzen die Infrastruktur auch nach Schweiz auszulagern.

3. Doch ohne entsprechende politische Unterstützung bleibt das alles nur Augenwischerei. Und ab hier wird es richtig interessant. Es geht darum, ob die bereits geltende Gesetze durchgesetzt werden können zum Schutz und Erhalt von deutschen Technologie-orientierten KMUs, die wegen kommenden “Freihandelsabkommen” sowieso unter enormen Druck stehen werden.

Flaschengeist Juli 9, 2013 um 19:25

fd_uhr

1.Der Run wird stattfinden, wenn das Marketing gut ist.
Nur aus diesem Grund.

2.Ja. Und Nein zur Schweiz.
Es gibt zur Zeit und absehbar keine Alternative.

3.Augenwischerei – völlig richtig. Mehr wird absehbar nicht sein.

Ich fand Ihren Beitrag sehr ausgewogen und professional, auch wenn ich nicht überall zustimme.
Zumindest erkennen sie die möglichen Trends.

xefix Juli 9, 2013 um 19:43

@FL
“Ein Sportwagen mit 500 PS und der Bremsanlage des VW-Käfers mit 44 PS ist nämlich unverkäuflich”

Dreh das Leder dann wird ein Schuh draus :)
Italienische Motoren (?) norwegische Sicherheit, französische Ausstattung, deutsche Verkehrsregeln, chinesische Preise,
nigereianische Versicherungen und von den Amis die gefrackten
Benzinpreise.
Der ADAC wird dir beipflichten ;)

nixfürungut

Folkher Braun Juli 10, 2013 um 01:08

Unfug. Die Betriebserlaubnis nach § 19 StVZO wird nur erteilt, wenn die erforderliche Abbremsung nachgewiesen wird. Einzelheiten z.B. in ECE R- 13. Es tät mich auch mal interessieren, ob NSA- Mitarbeiter über die Lizenz und die Software zu *.ecu und *.tso- Dateien verfügen und die Fachkenntnis, die zu interpretieren. Dabei handelt es sich um Parametersätze und Betriebsdaten elektronisch geregelter pneumatischer Bremssysteme, die es in den USA gar nicht gibt. Vielleicht haben die nur ein überdimensioniertes bullshit- castle so wie wir in Stuttgart- Möhringen.

Marcel Weiss Juli 10, 2013 um 15:46

Es tut mir leid, dass ich keine harte BIP-Zahl genannt habe, an der du dich hättest abarbeiten können. Abgesehen davon, dass das BIP seine grundsätzlichen Schwächen bei der Bestimmung wirtschaftlicher Entwicklungen hat, ist es leider (weil Alternativen fehlen) besonders schlecht geeignet, wenn wir über die Internetwirtschaft sprechen. Denn da fällt z.B. jede Transaktion kostenfreier Dienste mit Endnutzern hinten runter. Und die sind dank Werbefinanzierung und Freemium nicht unerheblich.

Ich bezog mich mit dem Super-GAU auf den Blick auf ein Land ohne natürliche Ressourcen, das sich mit Händen und Füßen gegen den wichtigsten Wirtschaftszweig des 21. Jahrhunderts wehrt und stattdessen auf die vergangenen Erfolge setzt. Warum ist er so wichtig? a.) Weil er eine Querschnittsfunktion erfüllt und so mehr oder weniger jede Branche berühren wird.
b.) Weil die Richtung ganz offensichtlich wirtschaftlich Mehrwert schafft. Die USA haben zwei Exportschlager. Hollywood und Hightech, das dank Digitalisierung und besonders Internet, den Rest der US-Wirtschaft in weniger als 15 Jahren hinter sich zurückgelassen hat. In Deutschland hebt der E-Commerce gleichzeitig den Einzelhandel aus den Angeln. Das ist bereits so weit fortgeschritten, dass in der Immobilienbranche über verödende Innenstädte und die Zukunft von Einkaufscentern diskutiert wird.

Deutschland ist in praktisch allen Bereichen (Breitbandausbau, Nutzung sozialer Netze, eigene Unternehmen) auf den hinteren Rängen. Wenn die Komplettüberwachung deutscher Bürger im Internet durch ausländische Dienste achselzuckend hingenommen wird, wird sich daran auch nichts ändern, weil die Angst vor Veränderung hierzuland sich schon immer hinter dem Datenschutz verstecken konnte. Und ja, das ist ein Super-GAU für den Wirtschaftsstandort.

Wie viel Rauch, wie viele Flammen vor dem eigenen Gesicht, braucht es denn, um ein Feuer zu vermuten?

Der “drollige Begriff “Abhörmakel”” bezog sich auf die Beschwichtigungen der Redaktionen. Dass ich im Gegensatz vieler älterer deutscher Journalisten die Vorgänge nicht verharmlose, dürfte im Text recht deutlich werden. Meines Erachtens sogar bereits im ersten Absatz.

“Die amerikanischen Monopolisten sind unverzichtbar.” ist nicht die Schlussfolgerung des Textes. Arbeitsteilung ist eine Tatsache. In der High-Tech-Branche auch mehr als in anderen Bereichen. Ich schrieb: “Ein “Social Web made in Germany” ist keine Option. Es ist so realistisch wie ein Deutschland, das weder Güter importiert noch exportiert.” Dazu muss man nicht amerikanische Monopolisten herbeischreiben. Das kann auch ein Umstand sein, der sich ohne Monopolisten einstellt. Ich bin gespannt, wie sich die Sicht, die auch im obigen Text durchscheint, im Narrativ feinjustiert, wenn auch Webunternehmen aus Schweden (Spotify) oder Japan (Rakuten) ihre jeweiligen Märkte in Deutschland besetzen. Die Anfänge sehen wir bereits.

Man muss schon reichlich blind vor der wirtschaftlichen Entwicklung und der öffentlichen Debatte in Deutschland sein, wenn man hier kein riesiges Problem sieht.

Marlowe Juli 10, 2013 um 16:36

“In Deutschland hebt der E-Commerce gleichzeitig den Einzelhandel aus den Angeln. Das ist bereits so weit fortgeschritten, dass in der Immobilienbranche über verödende Innenstädte und die Zukunft von Einkaufscentern diskutiert wird.”

Tja und Zalando soll es richten. Der Shareholder reibt sich ob des Ergebnisses verwundert die Augen. Willkommen im uniformen Massengüterangebot.

Im Wiki zu finden:

“2011 erwirtschaftete Spotify einen Umsatz von rund 188 Millionen Euro und musste dennoch einen Verlust von 40 Millionen Euro verbuchen. Insgesamt waren weltweit rund 15 Millionen Nutzer registriert, davon rund 4 Millionen (26,7 Prozent) zahlende Abonnenten. Mehrere Investoren unterstützten Spotify im November 2012 mit einer neuen Finanzierungsrunde im Umfang von 100 Millionen US-Dollar. Rund 50 Prozent davon investierte das US-amerikanische Investmentbanking- und Wertpapierhandelsunternehmen Goldman Sachs, zu 15 Prozent das US-amerikanische Finanzdienstleistungsunternehmen Fidelity Investments und 10 Prozent der US-amerikanische Getränkekonzern The Coca-Cola Company.[3]”

Na wenn das keine Verschwörung ist… :-)

Jens Juli 11, 2013 um 10:06

@Lübberding
Das Bild mit dem Sportwagen halte ich für ziemlich schief. Eine unterdimensionierte Bremsanlage ist eine konkrete Gefahr, belauscht zu werden ist höchstens an Spätfolgen, und dann auch nur schleichend, spürbar. Den meisten Bundesbürgern ist es also egal, ob oder von wem sie abgehört werden. Abseits des Medienzirkusses ist Snowden schlichtweg kein Thema. Das ist Schade, aber die Realität.
Im Übrigen denke ich , das Herr Weiss mit seiner Analyse den Nagel auf den Kopf trifft: Man kommt an den amerikanischen Big Playern nicht vorbei -und Merkel ist untätig. Siehe oben.
Gruß, Jens

fd_uhr Juli 11, 2013 um 11:51

@Flaschengeist

Die Kosten der Digitalisierung sind derzeit für Unternehmen sehr intransparent. Viele KMUs setzen auf die kostenlos bereitgestellte Infrastruktur, in der Hoffnung Investitionsbedarf zu senken. Mit jetzt uns allen bekannten Konsequenzen von Verlust der Informationshochheit. Lange befürchtete Risiken des Clouds sind eingetreten.

Ein positives Szenario kann sich dann entwickeln, wenn die Kosten der “fremden” IT Infrastruktur für Unternehmen richtig sichtbar werden. Sei es durch die Kalkulation der Marge, die an Amazon/PayaPal/Google abgetreten werden soll oder durch die Klagen von Kunden, weil nicht alles unternommen wurde, um die Kundendaten zu schützen.

Erst dann kann unter der Flagge “Erhalt und Schaffung von Arbeitsplätzen” gewisser politischer Druck entstehen. Ich bilde mir ein, dass dann die Oppositionsparteien Parteien (nicht nur Piraten) versuchen werden, sich durch neu eröffnete Möglichkeiten besser zu positionieren.

Trotzdem halte Ich das Szenario für extrem unrealistisch.

Marcel Weiss Juli 11, 2013 um 14:48

@Marlowe
“Tja und Zalando soll es richten.”

Nicht allein, nein. Aber es ist sicher Teil des Umbruchs.
Den Umbruch selbst kann man nicht ignorieren:
http://www.excitingcommerce.de/2013/07/erst-schlecker-dann-neckermann-jetzt-praktiker.html

~ hg ~ Juli 11, 2013 um 15:32

@Schatten Juli 9, 2013 um 16:04
” Was ich bei der “Cloud” nicht begreife: Hardware wird immer billiger! Ich will ad-hoc-Netze zwischen Handy, Computer daheim und Drittadressen. Kann doch nicht so schwer sein! ”

===> … yepp! … da könnten die IT-Fraggles doch wenigstens einmal im Leben etwas Vernünftiges machen.

===> …. Was wir auch brauchen: … eine Linux-Distro, die die W-Lan-Karten/Sticks in den Wohnierteln, die ja nichts anderes als bidirektionale Funkgeräte sind, zu verschlüsselten, regionalen Ad-hoc-Clouds zur staatsmafiaunabhängigen Vorort-Kommunikation verbindet. Wenn die saucialdemokratisch-entartete Staatsmafia dann das Internet abstellt … kann das Volk immer noch sicher über seine W-Lan-Endgräten kommunizieren. Das erleichtert dann ungemein den Straßßenkampf gegen die Panzerschwadronen der faschistischen Totenkopfrotten der US-EUdSSR … im Unterdrückungseinsatz gegen das eig’ne Volk!!

PS:
===> … Handy is scheißße!! … hatte viele jahrelang … KEINE …. “Gooogle”-NS(A)-ID-Nummer in den Unterarm tätowiert!! … aber mein Handy hat scheißß ANDROID – da mußß man bekanntlich sich bei NSA-”Gooogle” anmelden um Apps zu kriegen!

===> … hoffe, daßß Kina, Rußßland, Brasilien odda Mozilla bald eine antiamerikanische Alternative anbietet. Dann können die faschistischen NSA-Wixxer sich gegenseitig in die braunen Popos rödeln!!

h.huett Juli 12, 2013 um 11:59

Welche seltsamen Umwege und Abwege diese Debatte gefunden hat, illustriert der folgende Link, der auch ohne Facebook-Profil zu lesen ist: https://www.facebook.com/fkrings/posts/693313387361047

wowy Juli 12, 2013 um 13:36

Irgendwie scheinen die Herren dort die rechtsstaatliche Dimension völlig auszublenden.
Ich empfehle die Lektüre dse Bundesverfassungsgerichtsurteils:
http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rs20080227_1bvr037007.html
Stell dir vor du wachst auf und das Grundgesetz ist weg!

gelegentlich Juli 12, 2013 um 14:15

@h.huett
Kennen Sie den Autor? Erinnert assoziativ an die Postprivacy-Spackeria-Debatten, in welcher die frei flottierenden prekären Spezial-Nerds, die in den Großstädten herumhängenden “Kreativen”, wütend auf Datenschützer waren weil sie um das Wachstum ihrer Jobs fürchteten. Vielleicht irre ich mich auch.

Doktor D Juli 12, 2013 um 14:25

@gelegentlich: Die Assoziation hatte ich auch. Plus: Fressneid gegenüber dem CCC.
Und wer ernsthaft glaubt, der Untergang von Schlecker, Neckermann und Praktiker hätte ursachlich etwas mit E-Commerce zu tun, der glaubt der eigenen Propaganda aber wirklich rückhaltlos. Oder ist unfähig, sich vernünftige Infos zur Situation des Handes in DE zusammen zu googeln.

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