Das Oligopol als Springers Antwort auf die Digitalisierung

by f.luebberding on 29. Juli 2013

Die Mediennachricht der vergangenen Woche war der Vertrag des Springerverlags mit dem WAZ-Konzern über die Neuordnung der deutschen Printlandschaft. Einen Nachrichtenüberblick zu diesem Geschäft findet man auf Carta und im Altpapier. Mathias Döpfner verkauft bis auf “Welt” und “Bild” alle wichtigen Zeitungen und Zeitschriften des Konzerns, darunter mit dem “Hamburger Abendblatt” und der “Hörzu” gewissermassen den Gründungsmythos von Springer. Daraus werden alle möglichen Schlussfolgerungen gezogen. Karsten Lohmeyer etwa sieht das Ende des Journalismus heraufziehen und gibt Ratschläge zur Entwicklung neuer journalistischer Geschäftsmodelle. Ansonsten wird immer noch über die Frage räsonniert, wie denn in dieser Welt des Online-Journalismus Geld verdient werden könnte. Nun ist diese Frage zwar schon längst beantwortet, nämlich durch die Schaffung von Märkten mit Knappheitspreisen, aber diese Erkenntnis scheint für Journalisten schwer erträglich zu sein. Es widerspricht offensichtlich ihrem demokratietheoretischen Selbstverständnis, nämlich durch Herstellung von Öffentlichkeit die Voraussetzung für demokratische Teilhabe herzustellen.

Nun gibt es einige Mythen bezüglich der Lage von Verlagen. Die großen überregionalen Tages- und Wochenzeitungen (mit den bekannten Ausnahmen) haben in den vergangenen 20 Jahren keineswegs die großen Auflageverluste gehabt, von denen immer die Rede ist. Im Grunde kann man seit Jahren von einer Stagnation auf hohem Niveau sprechen. Gerade die positive Entwicklung bei den Wochenzeitungen, wie etwa bei der “Zeit” und im Falle der FAZ der Sonntagsausgabe, machen deutlich, dass Print noch nicht am Ende ist. Zwar gibt es das Problem der zunehmenden Überalterung der Leserschaft, aber alle Verlage bemühen sich um die Etablierung digitaler Ausgaben. Dass das immer noch ein Lernprozess ist, kann kaum überraschen. Das eigentliche Problem der Verlage ist der Zusammenbruch ihres Geschäftsmodells als Mischfinanzierung aus Vertriebs- und Werbeerlösen. Mit stagnierenden Auflagen kann man bekanntlich das Wegbrechen der Werbeerlöse nicht kompensieren. Und die bei allen Verlagen höhere Reichweite durch ihre Onlineangebote werden durch die Eigentümlichkeit eines Onlinemarktes geprägt: Die Werbeeinnahmen bleiben vor allem bei den Anbietern der Online-Infrastruktur hängen. Deswegen auch die Härte der Verlage im Kampf mit Google.

Mit dem Vertrag zwischen Springer und WAZ treffen sich zwei Fußkranke der Branche. Die größten Auflagenverluste haben nämlich seit dem Jahr 2001 die “Bild” und “Bild am Sonntag” gehabt. Daran konnte das Gespann aus Mathias Döpfner und Kai Diekmann bisher nichts ändern. Der Springer-Konzern war so das eigentliche Opfer der neuen Medienmärkte geworden. Er verlor seine einzigartige Machtposition in der deutschen Medienlandschaft. Mit der “Bild” kann man immer noch sehr viel Geld verdienen. Aber weil Online-Medienmärkte im Kern wie der Boulevard-Journalismus funktionieren, ist der Onlinemarkt auch der größte Feind des gedruckten Boulevards. Diekmann und Döpfner hatten mit der Onlinestrategie des Konzerns schon früh auf diese Entwicklung reagiert, etwa um Bild.de als Onlinemarke zu etablieren. Das publizistische Ziehkind Axel Springers, die “Welt”, war früher das journalistische Anliegen des Verlegers gewesen. Er wollte damit kein Geld verdienen, sondern auf die Meinungsbildung Einfluß nehmen. Unter den überregionalen Zeitungen ist die “Welt” heute der schwächste Marktteilnehmer und damit in einer schlechteren Lage als die Konkurrenz. Die WAZ hat andere Probleme, die vor allem die Zukunft der Regionalzeitungen betrifft. Sie können lediglich einen regionalen Markt bedienen und sind daher vom ökonomischen Druck aus wegbrechenden Vertriebs- und Werbeerlösen besonders betroffen. Die Übernahme der Springer-Titel macht ökonomisch Sinn: Der heute Funke-Gruppe genannte WAZ-Konzern erhöht die Auflage seiner Regionalzeitungen und senkt die Kosten, wenn er in Zukunft noch mehr Titel mit den Inhalten der Mantelredaktion in Essen bedienen kann. Immerhin wird er aber wohl nicht den Hamburger Regionalteil von den Ruhrnachrichten aus Dortmund zuliefern lassen.

Döpfners Strategie für Springer ist wenig mysteriös. Er versteht unter Digitalisierung den Verlust seiner frühere Marktstellung im Werbemarkt durch Käufe von Anzeigenportalen zu kompensieren. Das Leistungsschutzrecht soll diese Strategie politisch begleiten und das Oligopol der Infrastrukturanbieter wie Google unter Druck setzen. Die Reduzierung des publizistischen Anspruchs von Springer auf “Bild” und “Welt” sowie die Kooperation mit der WAZ sind daher konsequent. Offenkundig sieht man die medienökonomische Antwort in einer zunehmenden Oligopolisierung in der Verwertungskette auf Medienmärkten. Die Infrastruktur wird jetzt schon von den US-Monopolisten kontrolliert. Auf der Verlagsseite soll die Antwort ein Konsolidierungsprozess sein, wo am Ende nur einige wenige große Verlagshäuser übrig bleiben werden. Auf dieser Grundlage, so ist zu vermuten, fände man dann einen Modus Vivendi mit Google. Kartellrechtliche Bedenken sind angesichts der Dynamik auf den Medienmärkten politisch bisher nicht formuliert worden – und die Medienpolitik hat auch bis heute keine Antwort auf diese Entwicklung formuliert.

In den vergangenen Jahrzehnten war das deutsche Medienrecht vor allem eine Reaktion auf die Marktbeherrschende Stellung von Springer gewesen. Es setzte dem Expansionsdrang des Verlags Grenzen. Die Digitalisierung der Medienmärkte hat diese einzigartige Stellung des Verlags bedroht. Man kann die Unternehmensstrategie Döpfners nicht verstehen, wenn man das nicht in Rechnung stellt. Springer hat am meisten zu verlieren – und versucht daher diese Verluste zu begrenzen. Dafür sucht Döpfner nach Verbündeten und hat in der WAZ offenkundig einen gefunden. Es ist der Versuch, ein Oligopol zu errichten. Am Ende bleibt zwar nicht nur ein Anbieter übrig, wie mit Google bei den Suchmaschinen. Ein solches Oligopol wird aber die publizistische Vielfalt auf die Marktbeherrschung durch einige wenige Konzerne beschränken, die den Anpassungsprozeß an die Digitalisierung überlebt haben werden. Das mag ökonomisch Sinn machen, aber nicht (medien-)politisch. Die Frage ist nur, wer die Differenz zwischen Ökonomie und Politik überhaupt noch kennt.

update

Eine guten Überblick über die Debatte zum Thema findet man auch bei Thomas Mrazek.

update 16:34 Uhr

In der Debatte um das Leistungsschutzrecht (LSR) gibt es jetzt eine neue Wendung. Ökonomisch bedeutungslose News-Aggregatoren wie das von mir geschätzte Rivva bemühen sich um eine Form der Gesetzesumsetzung, der nur eines fehlt: Ökonomische Substanz. Sie waren bekanntlich mit dem LSR nicht gemeint, weil deren Erlöse aus dem Onlinemarkt noch nicht einmal als Peanuts zu charakterisieren sind. Der einzige relevante Player ist in vermachteten Märkten (und damit haben wir es mittlerweile im Onlinemarkt zu tun) der Monopolist, etwa bei den Suchmaschinen. In diesem Fall heißt er Google. Nun hat Springer ankündigen lassen, dass es nach dem 1. August bei Google-News vorläufig gelistet bleiben will. Das ist nach der Kooperationsvereinbarung mit der WAZ-Gruppe nachvollziehbar. Springer und WAZ werden zunächst einmal genug damit zu tun haben, die Restrukturierungsprozesse in Folge der Vereinbarung zu managen, etwa die berühmten Synergieeffekte zu heben (sprich den Abbau von Arbeitsplätzen. Sonst macht das keinen ökonomischen Sinn). Da ist ein Konflikt mit Google nur hinderlich. Nun braucht man für journalistische Angebote im Netz einen Marktmechanismus mit Preisbildung, wenn Journalismus nicht zum Hobby werden soll. Das Leistungsschutzrecht machte durchaus Sinn, weil es an den Monopolrenditen von Google bei den Werbeerlösen angesetzt hatte. Das Leistungsschutzrecht war allerdings für Springer immer schon ein politisches Instrument zur Sicherung der eigenen Marktstellung. Sie werden daher nach der Wende in der eigenen Unternehmenspolitik im Schlepptau mit der WAZ die eigene Marktstellung im Werbemarkt ausbauen. Das Bundeskartellamt wird Springer und WAZ die Kooperation aus Wettbewerbsgründen kaum untersagen können, wie es der Spiegel vermutet. Die Verlage haben bekanntlich ihre frühere Machtposition im Werbemarkt verloren. Tatsächlich zeigt sich hier das ganze Elend einer Medienpolitik, die praktisch keinen Einfluss mehr auf die Entwicklung hat – und es daher auch keine funktionierenden Wettbewerbsstrukturen mehr gibt. Wer meint, dass Blogs und irgendwelche sonstigen Nischen ein medienpolitisches Korrektiv sein könnten, sollte am Besten sofort einen eigenen aufmachen. Er wird dann sehen, wie weit er damit kommt.

{ 99 comments }

Reinhard Juli 29, 2013 um 13:02

“Die Frage ist nur, wer die Differenz zwischen Ökonomie und Politik überhaupt noch kennt.”

Letztlich mal wieder den guten, alten William Gibson gelesen. Die Zukunft, die hier und in Blade Runner zwei Jahre vorher entworfen wurde, die ist sehr hellsichtig. Multinationale Konzerne machen Politik nach rein ökonomischen Gesichtspunkten. Nationalstaaten sind entweder aufgelöst oder nur noch Erfüllungsgehilfen der Konzerne.

Die Frage ist nun, bewegen wir uns widerstandslos auf diesen Zustand hin, weil wir (zumindest in Deutschland) von Muttis Alternativlosigkeit eingelullt sind oder entstehen in anderen Regionen entsprechende Korrektiven und Alternativen, die die Zukunft doch wieder zum großen Unbekannten werden lassen?

Schatten Juli 29, 2013 um 14:35

Der “Cyberspace” (William Gibson) macht alle gleich, wenn man davon absieht, dass in diesem virtuellen Raum hoch oben und unerreichbar sich die Spiralarme der Multis und des Militärs winden…

Aber doch kann jeder dpa, Reuters, AP abrufen und dazu eine Meinung veröffentlichen im Web. “BILD, BamS, und Glotze” (Gerhard Schröder) haben ausgedient und das ist keine schlechte Sache!

Dass BILD allerdings und die Leute, die dahinterstehen, sich jetzt mit der Kreativindustrie des Web 2.0 anlegen müssen, um zu bestehen, und dort hoffentlich übel verlieren werden, ist eine gute Sache!

Wilma Juli 29, 2013 um 14:58

Dies ist der erste Artikel, der auch Kai Diekmann erwähnt.
Diekmann hatte kaum jemand auf’m Schirm.
War wohl zu lange in/im Silicon Valley.

BB Juli 29, 2013 um 16:42

Man bekommt in Software-Entwicklerkreisen aus dem Dunstfeld der sich “digitalisierenden” Medien jetzt häufiger Anfragen: “Entwickler gesucht, der sich mit eigenen Ideen einbringt”. Offensichtlich fehlt es den Flanellmännchen selbst an zündenden Brainfood.

Wie man liest werden jetzt die Journalisten mit Softwareentwicklern zusammengefercht und so sollen dann hippe Geschäftsideen entwickelt werden, etwa das supi-geile Hundetuttifrutti-Portal mit konsumfreudiger Community. So gedenkt man wohl, Facebook Konkurrenz machen zu können. Man hat zwar noch kein Produkt, aber man hat schonmal die technisch-personelle Infrastruktur, falls der Gedankenblitz einschlagen sollte.

Und falls der Gedankenblitz woanders fallen sollte, kann man ja mit der vorhandenen Infrastruktur wie die Samwer-Brüder Ideenklau betreiben. Das üble Copycat wird so selbst zum Copycat.

Strategisch kauft man schon mal ein bisschen dazu, z.B. irgendwelche Affiliate-Portale (zanox), kennt sich aus mit Payment und verwurstelt außerdem noch seinen Schatz aus 5 Mio. Rezepten, die man seit 1950 für verschiedene Boulevard-Zeitungen gesammelt hat und die im Moment noch in einer gigantischen Datenbank verschimmeln. Die muss jetzt dringend auf Googles Big-Table migriert werden.

Bild und Welt behält man sich aber, selbst wenn diese defizitär sind (Welt). Klar, die braucht man zur Politiker- und Medienbeeinflussung. Obwohl Welt.de im Grund pleite ist, weil sich für den Strunz niemand wirklich interessiert, kann man auf dieses Zentralorgan der deutschen Tea-Party-Bewegung einfach nicht verzichten. Sonst müsste man ja die wöchentliche Platzkarte im WDR-Presseclub zurückgeben. Und die ist schließlich ein wichtiger Aktivposten des Springerverlags, was den propagandistischen Impact betrifft.

Man sollte bei der Aufregung um Springer das andere Ende der Republik nicht aus den Augen verlieren. Burda. Die wollten schon ewig und gerade wieder in’s Internet mit einer deutschen Huffington Post, wie man so liest, allerdings mit Low Budget.

Die Grundkonzeptionslosigkeit scheint ähnlich zu sein. Erstmal irgendwie anfangen, das stoppelt sich dann schon zurecht. Man sowas im Grunde schon am laufen. Man beachte dort übrigens das peppige aufwändig luxoriöse Portaldesign. Jetzt stampft man es aber offensichtlich wieder ein.

Mal schauen, inwieweit sich die deutsche Huffington dann davon unterscheidet. Burda ist ja wie Diekmann auch so ein New-Age-Kalifornien-Traveller mit waaaahnsinig viel mitgebrachtem Spirit aus den USA. Sieht man seinen Portalen sofort an. Die verstehen echt was vom Internet.

BB Juli 29, 2013 um 16:47
f.luebberding f.luebberding Juli 29, 2013 um 17:18

BB

Siehe auch das Update. Dort gehe ich auf die Debatte ein. Es ist übrigens lustig, dass manche Leute heute meinen, sie hätten vor einem Jahr schon gewusst, was Springer vergangene Woche erst angekündigt hat.

holger Juli 29, 2013 um 17:59

luebberding

das hat doch aber Springer schon vor einem Jahr angedeutet…

"ruby" Juli 29, 2013 um 17:59
holger Juli 29, 2013 um 18:00

Deswegen war doch “NSA” Dickmann in Silikon Valley…

f.luebberding f.luebberding Juli 29, 2013 um 18:01

Holger

Das ist wie mit der NSA: Andeutungen erzeugen höchstens einen Verdacht. Es kann dann auch ein Falscher sein … .

holger Juli 29, 2013 um 18:04
Huuh (siehe auch: Mummum, Wiefelspütz, Prof. aus Heidelberg etc.) Juli 29, 2013 um 18:04

Huuh, der Name deutet es an, wollte als Gespenst arbeiten. Das Geschäftsmodell eines Gespenstes ist es, aus dem Rückraum der Kellertreppe ebenso wie hinter der Kuppel eines Elfenbeinturmes plötzlich hervorzuspringen und „Huuh!“ zu rufen. Der tief verborgene Sinn des Gewerbes der „Huuh“macher liegt darin, die Leute zu entsetzen, ihr Gefühl für die Gefahr wach zu halten, egal ob eine sich nähert, sich erst andeutet oder ob sie aus anderer Ursache Verspätung hat.

Als ich in Büttelsmüll das Handwerk des „Huuh!“ erlernte, (ich lasse -macher einfach mal weg) wurde gesagt, dass es nicht eben förderlich sei, ein Fußballfan zu sein. Ich konnte jedoch nie ganz davon lassen. Ein lautes „Huuh!“ muss es gewesen sein, das in Wembley dafür sorgte, dass Weidenfeller im gleichen Moment die Orientierung verlor, als der Holländer Robber sie nach einer Pirouette wiedergewann, Fuß fasste, damit an etwas stieß und dadurch den BVB zur zweitbesten Mannschaft der Welt degradierte …Ich muss mich jetzt sammeln, um zu dem zu kommen, was ich sagen wollte. Was war es? Nur soviel noch: Meine Mannschaft ist die TSG Cossebaude.

„Huuh!“- wie Hutmacher sind in die Krise geraten, und zwar, welche Ironie der Zivilisation, aus genau entgegen gesetzten Gründen. Bei den Bedeckern geht das Waxthum stetig zurück. Außer Schlapp- und Doktorhüten ist kaum noch was gefragt, dazu kommt, dass die Auftragsbücher für Doktorhüte oft von nicht kalkulierten Stornierungswellen bedroht sind. Anders die Lage bei den Gespenstern. Der Beruf ist nicht zertifiziert. Eine typgerechte Verkleidung wird überall angeboten, sodass ihn immer mehr Menschen sowie Derivate von ihnen als Zweitjob, einige auch als Hobby betreiben.

Assistenten, Assistenten von Assistenten, Soziologen mit oder ohne Assistent, Menschen vom Typ Hartz 4.o (ohne), Kurzarbeiter, Alleinsitzende (oft ohne Assistent), Besitzer von hart umkämpften Scheinarbeitsplätzen, Scharen von Fortkömmlingen aller Art, Leidtragende von Leistungsträgern und sogar diese selbst, – sie alle vereint ein rätselhafter Drang nach vorn, nach oben, nach noch einmal und noch mehr. So entsteht eine immer hektischere Armee von Gespenstern, die aneinander vorbeihasten und dem ausgebildeten „Huuh!“rufer ein Gefühl der Resignation vermitteln. Nur F. Lübberding bleibt er selbst und berichtet gelassen von Dingen, von denen man nicht weiß, ob man sie vergessen hat oder ob sie ein zweites Mal geschehen sind. Springer verkauft an Funke, der dafür Springergeld auf den Tisch legt, wodurch Funke an Springer verkauft oder verraten ist. Die Borussia gewann einen Cup, der Supercup heißt und deshalb kein richtiger Cup ist. Der holländische Robber stieß wieder mit Kopf und Fuß und Pep G. trug dazu ein maßgeschneidertes weißes Hemd. Matthias Sammer trug wieder keinen Hut. Er leuchtete wie stets aus allen Löchern …Falls ihr es vergessen habt: meine Mannschaft ist die TSG Cossebaude.

Bin unten in der Hängematte.

Wilma Juli 29, 2013 um 18:16

@ holger
An den SZ-Artikel dachte ich. 14.58

holger Juli 29, 2013 um 18:20

Wilma

den Abflug vom Kai hatte ich hier irgendwo mal vor einem Jahr schon verlinkt… hat nur keinen interessiert. ;)

Eagon Juli 29, 2013 um 19:02

Haben wir irgendeinen Einblic? in Geschäftspraktiken ala kaufe Auflage für IVW gegen Veröffentlichung meiner Meinung?

Lobbyismus ist am Kiosk immer schwerer verkäuflich.

Soviel ich weiß hat die WAZ-Gruppe in den letzten 5 Jahren mehr Auflage verloren als sie jetzt hinzugekauft hat.

Regionalzeitungen haben es schwer mit SONDERVERKÄUFEN siehe oben Auflage zu machen.

holger Juli 29, 2013 um 19:19

Eagon

guck mal, wir haben doch jetze die 3D Drucker, nich jeder kann sich die leisten geschweige bedienen. Nun sind ja die Leser von zB „Hörzu“ in einem Alter, wo man die Dritten nicht nur teilweise braucht, sondern neben dem Rätseln und Sudoku noch auf Kostengünstig achten muss.

Nun, passiert folgendes, jeder „HÖRZU“ Gucker, bekommt ein Gebiss nach Wahl, damit er/sie mit dem Nachbarn nicht tauschen muss, wegen dem Wohlstand oder so, den die SPD ja liefert frei Haus.

Muss dafür nur ein Abo abschließen und bekommt einmal im Jahr ne neue Knabberleiste oder oder oder.

Lach nich, ich hab meine Kauleiste in 3D vorliegen… fällt mir einer aus, lasse ich mir den drucken. Das wäre Printformat vom Feinsten, mit Royal Baby Lockenwickler Rätsel Städtereisen Kaffeefahrten und Sudoku…

P.S. Sollte einer die Profit Idee kopieren wollen, gerne :D

holger Juli 29, 2013 um 19:25

Und nun verstehe ich den Kai nich mehr…

Er hätte doch nur schreiben müssen “DAS VOLKSGEBISS”

BB Juli 29, 2013 um 21:21

Content Marketing!

Das ist es, was die Journalisten in Zukunft machen werden.

Lifestyle- und Lebenshilfe-Texte schreiben passend zu den Produkten der Verleger-Shops. Eingebunden in die agilen Softwareentwicklungsteams dem Produkt-Owner untergeordnet aber gleichberechtigt zum Interaktionsdesigner. So werden sie wahrscheinlich in Zukunft alle arbeiten.

Content Marketing?

Den Begriff kennt man doch irgend woher. Da knüwert doch ab und zu mal was im Netz!

Wilma Juli 29, 2013 um 21:49

Ein Blick auf das Konzept der Apothekerzeitung hätte gereicht.
Übrigens sehr unmsatzstark.

Natalius Juli 30, 2013 um 01:01

@Huuh (siehe auch: Mummum, Wiefelspütz, Prof. aus Heidelberg etc.) Juli 29, 2013 um 18:04

Perfekte Lagebeschreibung! Hmm. Schwierig. Also. Wenn das Monster, das “wir selbst” erfunden haben und das wir immer schneller weitererfinden uns letztlich alle frisst (“Berufe” betreffend) – egal ob mit Gewissen, Partialgewissen, oder ganz ohne – dann müssen wir uns die Frage stellen – irgendwann: Gehören wir dem Monster oder gehört das Monster uns?
Moore’s Law bedeutet: Technische Leistungsverdoppelung alle 18 Monate (grob). Das schaffen wir nicht! Da kommen wir nicht mit – egal wie superpowerprozaggedorotherdrugged wir sind und egal wie jung wir sind. Das Monster… kann aber gezähmt werden. Noch. WIR können das. Der Weg dahin führt über die Missachtung des Geldes. Seiner Substitution durch planetare “Werte”, die WIR definieren. Völlig neue “credits”. Nicht “big house”, “new car”, “young wife” = “success”. Sondern….

Suchs Dir aus!

In einem Monat sprechen wir dann über unsere Wünsche!

Folkher Braun Juli 30, 2013 um 01:40

Unfug. Nicht das Totholz- Modell ist tot sondern das Verlegermodell, Oberschüler mit ´ner Volontärs- Karriere zu Fachjournalisten hochzustilisieren. Der Verleger konkurriert heute mit der Industrie um Leute, die auch komplexe Strukturen erklären können. Da kann oder will er aber preislich nicht mithalten. Die Industrie merkt, dass sie in der Fachpresse nicht mehr sachgerecht behandelt wird. Also gründet sie eigene Zeitungen, stellt die in´s Internet und gut ist es. Dann kommt der Fachpresse- Verleger, stellt auch seine Artikel in´s Internet und muss feststellen, dass die keiner liest. Denn sein Billig- Volontär hat von der Sache ja eh keine Ahnung, woher auch. Damit entfällt für die Industrie auch der früher empfundene Zwang, teure Anzeigen in der Fachpresse zu buchen. Der Verleger muss dann auf den recht teuren Volontär verzichten, er bedient sich beim Praktikanten. Den bekommt er günstig bei den “…was mit Medien”- Absolventen. Aber der Typ ist auch nach drei Monaten weg, wenn er eine feste Stelle bei einem Entsorger als Mülltüten- Werfer bekommt. Ist nämlich besser bezahlt.
Diekmann und Döpfner exekutieren nur, was den Berdelsmähns und Sprongers schon lange klar ist: Die Bild kauft der Malocher nicht mehr, weil dem fehlt das Geld. Mutti kann sich Bild der Frau auch nicht mehr leisten. Den Schrott verkauft man am Besten an eine Pressegruppe, die sich auf das Abwickeln von Arbeitsverträgen versteht.

wowy Juli 30, 2013 um 07:50

Oligopole? Ja, es geht um die Deutungshoheit in Europa.
Springer muss Kurskorrekturen vornehmen, da ist es besser wichtige Printprodukte zu “verkaufen” , auch wenn man eine Mitgift mitreicht. Das klingt nicht so hässlich wie “wir haben zu spät begriffen, dass wir nicht so viel hätten in Print investieren sollen”. Es wird sicher noch einiges folgen, wenn man sich das Portfolio anguckt. https://de.wikipedia.org/wiki/Axel_Springer_AG
Aber wer soll die Druckmaschinenkaufen?

Orange Juli 30, 2013 um 07:59

“Nicht das Totholz- Modell ist tot sondern das Verlegermodell, Oberschüler mit ´ner Volontärs- Karriere zu Fachjournalisten hochzustilisieren.”

a) Jeder Fachjournalist war mal Oberschüler.
b) Gings doch um ganz normale Journalisten und nicht um die der Maschi-Bild oder Allgemeinen Deutschen Jagd- und Forstzeitung.

Und die normalen Generalamateur-Journalisten kannten sich nie wirklich aus, sondern mussten schauen wem Sie was glauben konnten.

Keynesianer Juli 30, 2013 um 09:26

Zeitungen, Verlage und andere Massenmedien haben noch nie in der Form als Geschäftsmodell funktioniert, wie der einfältige Medienkonsument sich das vorstellt.

Noch nie!

Das Geschäftsmodell der großen Zeitung in Frankfurt, die den berühmten Marx-Biografen Franz Mehring seinerzeit beschäftigt hat, bestand darin, ihre Leser in betrügerische Börsengeschäfte zu locken. Mehring hat dann dagegen opponiert, als die Zahl der ruinierten Witwen und Waisen, die mit hoch rentierlichen und angeblich mündelsicheren Anlagen um ihr Erbe und ihre Existenz gebracht waren, zu hoch wurde. Er bekam dann die entsprechenden Probleme als Journalist.

Massenmedien werden also betrieben, um deren Konsumenten zu belügen und zu betrügen. Damit finanzieren die sich auch. Kriegshetze und Wirtschaftskrisen sind die großen Tage der Massenmedien, bezahlt von den Rüstungsfabrikanten, Börsenspekulanten und anderen interessierten Kreisen. Dafür hetzt man dann gegen den Erbfeind, gegen die feindlichen Kriegsverbrecher, die kleinen Kindern die Bäuche mit Bajonetten aufschlitzen. Oder eben in Wirtschaftskrisen gegen die Opfer der Krisen, also gegen die faulen Arbeitslosen, die nur nichts schaffen wollen und unverschämte Löhne fordern, die zur Überwindung der Krise immer noch weiter gesenkt werden müssen, wie auch die Soldfedern und Mietmäuler aus den Universitäten wissen, die jeden Tag in den Massenmedien dafür groß gerühmt und zitiert werden.

Nur die Katholische Kirche hat immer geglaubt, dass sich ihre Zeitungen am Zeitungskiosk das nötige Geld einspielen müssten, und hat jedesmal ein Drama um den drohenden Bankrott ihrer Kirchenpresse gemacht.

Natalius Juli 30, 2013 um 10:31

“Man bekommt in Software-Entwicklerkreisen aus dem Dunstfeld der sich “digitalisierenden” Medien jetzt häufiger Anfragen: “Entwickler gesucht, der sich mit eigenen Ideen einbringt”. Offensichtlich fehlt es den Flanellmännchen selbst an zündenden Brainfood.”

Richtig! Es ist dann aber wieder ne Gewissensentscheidung, ob man sich von einem A.. mit 89er-Denke eintüten lässt oder ob man’s selbst in die Hand nimmt. Generation Starchild/Indigo tickt da nämlich anders. Z.B. geht’s auch so:
http://www.indiegogo.com/

Hauke Juli 30, 2013 um 11:57

Frank Lübberding

Meines Erachtens hat der Verkauf an die WAZ-Gruppe nichts mit der gemeinsame Vermarktung von Anzeigen zu tun. Die ist seit der Gründung von “Medienhaus Deutschland” im Herbst letzten Jahres in Vorbereitung. Seit April laufen dort erste Buchungen. Ich habe die Entwicklung dort nicht genau verfolgt, aber meines Wissens waren es gerade die jetzt verkauften Blätter “Hamburger Abendblatt” und “Berliner Morgenpost”, mit denen sich Springer am Medienhaus beteiligt hat. Wissen Sie, ob Springer damit noch an der gemeinsamen Vermarktungsplattform beteiligt ist, bzw. ob Springer überhaupt eine gemeinsame Vermakrtungsplattform will nach dem Verkauf?

Hardy Juli 30, 2013 um 12:03

“Gerade die positive Entwicklung bei den Wochenzeitungen, wie etwa bei der “Zeit” und im Falle der FAZ der Sonntagsausgabe, machen deutlich, dass Print noch nicht am Ende ist.”

Na ja, “bourlevardesk” ist für die “Zeit” noch ein Kompliment, während die FAZ-Gruppe mal wieder Verluste einfährt. Die SZ wiederum tilgt dem Vernehmen nach ihre Kredite nicht mehr (1).

Zuhause bekomme ich mit wenigen Tagen Unterbrechung abwechselnd und kostenlos die Rheinische Post und die WAZ angedient – kostenlos, rollierend, im 6-Wochen-Abo. Die FAZ hingegen entblödet sich nicht, solcherlei Mini-Abos bei Bierdeckelspielchen zu verschleudern. Vor diesem Hintergrund möchte ich dann aber wirklich sehen, wie “am Ende” aussieht. Ein Niedergang ist es, auch wenn Lübbe das (Brot und Lied) naturgemäß anders sieht.

“Wer meint, dass Blogs und irgendwelche sonstigen Nischen ein medienpolitisches Korrektiv sein könnten, sollte am Besten sofort einen eigenen aufmachen. Er wird dann sehen, wie weit er damit kommt.”

Ich lese diesen Blog hier öfter als Bild und Welt zusammen; die Zugriffszahlen bei fefe sind zudem sicherlich größer als die großer Zeitungen. Wer Verlagen und Medienhäusern Jahrzehnte (!) der Anpassung zubilligt, möge das auch dem privaten Leser ggü. tun.

Fakt ist: Leute anlügen und manipulieren, unfassbare Inkompetenz (2) an den Tag legen – damit ist es vorbei: “Kaum noch ein Beitrag der den Redakteuren nicht links und rechts um die Ohren gehauen wird und kein Tag an dem der “Dritte-Macht” Anspruch der Journaille brutal immer und immer wieder scheitert.” (3)

(1) http://www.spiegelfechter.com/wordpress/4247/stuttgart-21-der-bahnhof-den-niemand-will-und-niemand-braucht
(2) Der Weltökonom der FASZ, Dr. Hank, immerhin promovierte Literaturwissenschaftler und Leiter des Ressorts Wirtschaft der FASZ, schreibt einen Artikel über das Wesen von Banken und versteht offensichtlich die Geldschöpfung nicht. Das zur “Kompetenz” der FAZ in Wirtschaftsdingen. Etwas erklären, was man selbst nicht versteht. Kopfschütteln.
(3) http://www.schweizmagazin.ch/news/ausland/4783-Deutsche-Medien-Verlacht-verhhnt-verspottet.html

f.luebberding f.luebberding Juli 30, 2013 um 12:30

Hauke

Gute Frage. Es gibt ja auch eine Vermarktungsallianz zwischen Burda und WAZ, die aber von dieser Vereinbarung nicht berührt werde, wie man lesen konnte. Wie wir heute lesen konnten, sind die zukünftigen Kooperationsbeziehungen keineswegs geklärt. Insoweit wäre es auch nicht auszuschließen, bestehende Vereinbarungen am Ende aufzulösen. Ich finde, Bettina Röhl hat heute interessante Anmerkungen zu dem Thema gemacht.

Hardy Juli 30, 2013 um 12:55

@Lübbe
Bettina Röhl ist das nächste Beispiel für meine o.a. Quelle (3), Zitat:

“Das Internet ist “Neuland”. Mit diesem Satz handelte sich Angela Merkel unlängst viel Spott ein. Und doch hatte sie recht. 20.000 Jahre Menschheitsgeschichte fanden ohne das World Wide Web statt und die Totalvernetzung der Menschen ist ein Phänomen der letzten 15 Jahre. Würde man das Netz abschaffen, würde die Wirtschaft, würde die Gesellschaft, würden die Staaten zusammenbrechen.”

Das ist eine geballte Zusammenballung von widersprüchlichem Unsinn:

- 15 Milliarden Universum fand ohne Menschen statt, also sind 20000 Jahre Menschheit “Neuland”. Worauf skaliert diese Frau?
- der Euro existiert noch so lang – auch Neuland für Merkel, Röhl? Oder Deutschland nach der Wende mit einem Rechtsstaat, den Merkel noch nicht zu verstehen scheint? Alles Neuland, verglichen mit 20.000 Jahren Menschheit?
- gleichzeitig würden ohne dieses “Neuland” alles (Wirtschaft, Gesellschaft, Staaten) zusammenbrechen??
- aber Merkel hat dennoch Recht mit dieser Einschätzung?

Oh Herr, schmeiß irgendwas vom Himmel. Mit solcherlei Schreiberlingen (“Intellektuelle”) ist jedenfalls nichts mehr zu gewinnen.

Soldat Schwejk Juli 30, 2013 um 13:26

@ Hardy

Erinnert mich ja an den alten Spruch, weiß nicht wo mal gehört:

Ein Wissenschaftler ist einer, der etwas genau verstanden hat, aber es nicht erklären kann. Ein Journalist ist einer, der etwas genau erklären kann, was er nicht verstanden hat.

Der optimistische Ausblick in Deinem letzten Link… hin zu mehr direkter Demokratie… ich tät es ja auch gern so sehen, aber manches macht mich doch skeptisch…

In Berlin etwa die Senatsbaudirektorin Regula Lüscher ist eine Schweizerin, die sich sehr bemüht, Bürgerbeteiligung und direktdemokratische Elemente in die Stadtplanung einzuführen. Nun ist es leider so, daß zu einschlägigen Veranstaltungen immer ein Haufen vernetzter Lobbyisten mit ihren Claqueuren auftreten, die so ein bißchen Volkszorn aufführen und eine ergebnisoffene Diskussion gerade verhindern wollen; sie haben auch schon versucht, einen Shitstorm gegen R. Lüscher selbst anzuzetteln. – Den Punkt muß man zumindest auf der Rechnung haben… eine unstrukturiertere öffentliche Debatte birgt natürlich auch die größere Gefahr, von gut koordinierten und laut vorgetragenen Partikularinteressen gekapert zu werden.

Zu den Holzmedien… sicher, ein Großteil der klassischen politischen Berichterstattung scheint mit dem Netz obsolet. Es bleiben dann wirklich gut recherchierte Hintergrundberichte, die der gewöhnliche Blogger nicht leisten kann. Aber die werden teils immer noch ihre speziellen Periodika finden, welche dann eben etwas mehr kosten. Was Auslandsberichterstattung, gerade zu außereuropäischen Räumen angeht, ist m.E. die deutschsprachige Ausgabe von “Le Monde Diplomatique” um Längen besser als alles andere hierzulande. Einmal im Monat 3,90 €, da bin ich meist dabei, so als hartnäckiger Konsumist :-)

Aber wofür es wirklich keinen Ersatz gibt, das ist wohl die Regional-und Lokalberichterstattung, also wozu es keine Reuters-Meldungen gibt. Wenn ich etwa in kurzer Zeit einen Überblick kriegen will über Stadtentwicklung, Bauvorhaben etc. im unmittelbaren Umfeld, eben über alle lokalen Angelegenheiten, dann ist der Lokalteil der Holzpresse vielerorts unverzichtbar. Dadurch kommt auch sowas wie soziale Kohäsion im näheren Umfeld zustande. Das Netz scheint mir das bis auf weiteres nicht leisten zu können. Klar gibt es auch da Foren, aber doch meist nur mit sehr geringer Reichweite, es sind da i.d.R. immer ein paar Hanseln unter sich.

Soldat Schwejk Juli 30, 2013 um 13:28

@ Huuh

Dein geschildertes Problem mit dem zusehends fehlenden Alleinstellungsmerkmal könnte auch darin begründet liegen, daß allein das “Huuh”-Rufen eine allzu enge Spezialisierung darstellt, die mit dem ansteigenden Aufklärungsniveau von einem Großteil der an vermeintlicher Leistung oder auch nur an der Schwere des Daseins tragenden Bevölkerung im Haushalt selbst erledigt werden kann. Deshalb möchte ich Dich an Deine frühere Diversifiziertheit erinnern, als sich an das “Huuh” gelegentlich noch ein “Rraah” anschloß. Genaugenommen erschließt sich der Charme des “Huuh” doch eigentlich erst in der… nun ja, zumindest Möglichkeit des angefügten “Rraah”.

Zwar glaube ich zu verstehen, daß die nun dauerhafte Abwesenheit jenes herrlichen Herrenreiters mit seinem äußerst tragfähigen Pferd eine Reduktion vom phasenweisen Enthusiasmus hin zum reinen Gespensterdasein nahelegt. Aber siehe: Wir alle bemühen uns nach Kräften, den Ausfall jenes genialen Galoppers zu ersetzen… auf daß die Sonne des Fortschrittsoptimismus dereinst auch wieder über dem Sportplatz der TSV Cossebaude scheinen möge.

Übrigens… in Cossebaude gibt es ja echt noch die DSU. Das is ja’n Ding. – (Zur Erinnerung für die Allgemeinheit: Die DSU war doch jene Parteiengründung, mit deren Hilfe ein paar ostdeutsche Politunternehmer nach der “Wende” eine Partnerorganisation der CSU im Osten schaffen wollten… aber nachdem Kohl ein ernstes Wort mit Waigel geredet hatte, wurde daraus nichts… Also daß es die noch gibt… da kommen ja nostalgische Gefühle auf…)

Bube Juli 30, 2013 um 13:34

zu B.Röhl

Die ist auch gut. ;-) Eine Lohnschreiberin mit 68er Flair und Geldgier.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bettina_R%C3%B6hl
http://bettinaroehl.blogs.com/

Ist schon lustig die Medienwelt.

Bube Juli 30, 2013 um 13:42

2Übrigens… in Cossebaude gibt es ja echt noch die DSU. Das is ja’n Ding. – 2

Tal der Ahnungslosen. Hat sich nicht geändert. :-)

Hardy Juli 30, 2013 um 13:50

@Soldat Schwejk:

“sicher, ein Großteil der klassischen politischen Berichterstattung scheint mit dem Netz obsolet.”

Kleine Korrektur: Hofberichterstattung. Es war nie mehr, nur weiß man es inzwischen.

“Es bleiben dann wirklich gut recherchierte Hintergrundberichte, die der gewöhnliche Blogger nicht leisten kann.”

Und die Presse kann es? Pustekuchen. Was ich in meinem Leben schon an hanebüchenem Unsinn, unverfrorenen Lügen, über meine Vertriebsländer (naher/mittlerer Osten, Maghreb) bei FAZ und Co. gelesen habe (“Im Iran funktioniert facebook nicht!”), spottet so ziemlich allem. Sowas kann man sich bei klarem Verstand gar nicht ausdenken. Ich habe nur noch nicht raus, _warum_ die Journaille lügt.

“Aber wofür es wirklich keinen Ersatz gibt, das ist wohl die Regional-und Lokalberichterstattung, also wozu es keine Reuters-Meldungen gibt. Wenn ich etwa in kurzer Zeit einen Überblick kriegen will über Stadtentwicklung, Bauvorhaben etc. im unmittelbaren Umfeld, eben über alle lokalen Angelegenheiten, dann ist der Lokalteil der Holzpresse vielerorts unverzichtbar. Dadurch kommt auch sowas wie soziale Kohäsion im näheren Umfeld zustande. Das Netz scheint mir das bis auf weiteres nicht leisten zu können.”

Auch das sehe ich komplett anders. Man muss kein Freund von FB sein, aber was in der Rubrik “Du kommst aus xyz, wenn…” in Echtzeit vermeldet, diskutiert und beratschlagt wird, hängt jedes Lokalblättchen um Längen ab. In meiner Stadt zieht sich gerade eine Schlangenbaustelle durch die Hauptstraße, nur im Netz bekommt man erklärt wie man wohin am schnellsten kommt.

Bube Juli 30, 2013 um 13:56

Apropos DSU – da fällt mir noch der DA ein, mit einem gewissen
http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Schnur

Da fallen dann wieder Namen wie Kasner, de Maizière, Gysi.
Wie gesagt – wikipedia lügt da ganz bestimmt.

Bube Juli 30, 2013 um 14:03

@Luebberding
“Nun braucht man für journalistische Angebote im Netz einen Marktmechanismus mit Preisbildung, wenn Journalismus nicht zum Hobby werden soll.”

Vielleicht nochmal den eigenen Artikel über die “Brotpreise” lesen.
Da steht doch drin, wie das so alles funktioniert. ;-)

Hardy Juli 30, 2013 um 14:09

@Soldat Schwejk, Nachtrag

Beispiel für “Hofberichterstattung”:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundestagspraesident-lammert-wehrt-sich-gegen-plagiatsvorwuerfe-a-913827.html

“Es gibt in der CDU nicht mehr viele, die ein solches intellektuelles und moralisches Format besitzen.”

So so, moralisches Format also – während sein Freund Mappus “Wutbürger” verprügeln ließ und einige Milliarden Bürgereigentum beim EnBW-Kauf verdaddelte, meinte diese moralische Instanz, das Verfassungsgericht angreifen (4) zu müssen. Die Frage, warum er und seine Parteibaggage (Schäuble, die kleine Leyen) nicht einfach mal verfassungsfeste Gesetze verabschiedet, hat er mir nie beantwortet.

Was der Spiegel jedoch macht ist: dümmliche, stiefelleckende Hofberichterstattung. Ich weiß nicht, was schlimmer ist.

(4) z.B. http://www.nwzonline.de/politik/lammert-kritisiert-verfassungsrichter_a_7,2,1383718475.html

Wauwau Juli 30, 2013 um 14:15

http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4sident_des_Deutschen_Bundestages
“Er hat nach dem Bundespräsidenten das höchste Staatsamt inne. Er steht somit im Staatsprotokoll vor dem Bundeskanzler…”

Der also hat auch beschissen. Es sieht nicht gut aus in der neuen Bundesrepublik.
http://lammertplag.wordpress.com/

Hardy Juli 30, 2013 um 14:16

@wauwau

“Der also hat auch beschissen.”

Klar hat er – wundert Dich das etwa?

Wauwau Juli 30, 2013 um 14:23

@Hardy

Jo. Ich habe mal an diesen Staat geglaubt.
Aber es bleibt ja nix übrig.
Hier die TAZ zum höchsten Staatsamt.

http://www.taz.de/Kolumne-Besser/!88071/

Wauwau Juli 30, 2013 um 14:26
Hauke Juli 30, 2013 um 14:37

Frank Lübberding

Es gibt zahlreicher dieser segmentbezogenen Vermarktungsallianzen. Bei den Programmzeitschriften gibt es zum Beispiel auch eine zwischen Burda, Bauer und Springer. Da die WAZ die entsprechenden Titel von Springer übernommen hat, dürfte hier jetzt die WAZ einspringen. Das passt auch ganz gut, denn zwischen Burda, Bauer und WAZ besteht bereits eine andere Allianz im Bereich Entertainment/Frauenzeitschriften. Ich mein damit, dass es durchaus sein kann, dass es auf Seiten der WAZ Synergieeffekte im Bereich Anzeigenvermarktung gibt (im Sinne von Umsatzsteigerung durch Bündelung), aber da, wie auch Frau Röhl schreibt, darüber hinaus bei der WAZ zunächst keine Rationalisierungsspielräume erkennbar sind, kann es der WAZ nur darum gehen, im Regionalzeitungsmarkt Nord und Ost weiter zu expandieren und diese Spielräume zu erzeugen. Gleiches gilt für Springer im Online-Bereich. Das heißt, es findet nicht eine “Oligopolisierung in der Verwertungskette auf Medienmärkten” statt, sondern die produktionsbedingt auf Grund von steigenden Skalenerträgen in jedem Mediensegment drohende Oligopolisierung/Monopolisierung führt zu einer enstprechenden Verwertungsstruktur. Die durch das Internet weggebrochenen Anzeigenerlöse üben einen starken Konsolidierungsdruck auf die Branche aus. Jetzt habe zwei große Verlagshäuser eine Entscheidung getroffenen. Ich denke, es ist keine Entscheidung pro digital/contra print. Sondern der Beginn einer Aufteilung des Medienmarktes in Deutschland.

Soldat Schwejk Juli 30, 2013 um 15:13

@ Hardy

Nun ja, Auslandsberichterstattung… Zu Zeiten etwa, als ich noch mehr mit der Ukraine zu tun hatte und immer mal dort war, hab ich auch gelegentlich die Krise gekriegt, wenn ich hiesige Presseberichte zu Vorgängen dort gelesen habe. Aber es gab immer auch positive Gegenbeispiele. Wenn man anderswo die Deutschland-Berichterstattung liest, ist’s ja ähnlich.

Nehmen wir als anderes Beispiel mal die Balkan-Berichterstattung der 90-er Jahre. Da hat die FAZ unter Reißmüller mit einseitiger antiserbischer Propaganda die deutsche Öffentlichkeit sozusagen weich geschossen für eine letztendliche Akzeptanz der Kriegsbeteiligung 1999. Jenes FAZ-Engagement hat damals sicher einen ziemlichen Impact gehabt auf das Meinungsbild in der deutschen Presselandschaft allgemein. Aber wenn man wollte, konnte man auch in der Mainstream-Presse differenziertere Stimmen finden, etwa den ausgewiesenen Balkan-Kenner Norbert Mappes-Niediek.

Man muß dann eben jeweils wissen, wo man’s findet und welcher Stimme man in welcher Frage eine gewisse Kompetenz zuschreibt. Was Hintergrund-Berichterstattung zu wirtschaftlichen Fragen angeht, so ist etwa Harald Schumann gut. Ich bezweifle aber, daß seine wohl doch recht recherche-aufwendige Tätigkeit ohne seine Anbindung an den “Tagesspiegel” wirtschaftlich tragfähig wäre.

Was die mangelhafte Qualität angeht… na ja… eine eigene Erfahrung: Habe, ohne Journalist zu sein, einer deutschen Wochenzeitung vor vielen Jahren mal einen längeren Text über eine ukrainische innenpolitische Angelegenheit zugeschickt. Den haben sie auch gedruckt. Aber mit einem Minimum an kürzenden redaktionellen Eingriffen haben sie ein Maximum an inhaltlichem Unfug angestellt. Ganz gewiß nicht aus Absicht, sondern irgendwie mußte auf der Seite noch eine Werbung untergebracht werden und deshalb schnell, schnell der Text gekürzt, noch vor der Deadline… und da haben sie vielleicht einen Praktikanten drübergejagt… Also so stelle ich mir das jedenfalls vor, und ich denke, viele erkennbare journalistische Fehlleistungen lassen sich so als Folge der Ökonomie von Zeit und Platz erklären. (Natürlich nicht alles, s.o., Reißmüllers antiserbische Kampagne.)

Was die letzte Frage mit dem Lokalen angeht, so ist meine Wahrnehmung eine andere, und ich meinte da jetzt auch nicht unbedingt die Echtzeit-Verkehrsführung entlang von Baustellen… Es mag freilich sein, daß Berlin da eine gewisse Ausnahmestellung hat, weil es hier gleich drei Blätter mit starkem regionalen Standbein gibt und die Konkurrenz ein besonderes Engagement bewirkt. (Wobei mir Bekannte aus dem Umland in der hiesigen eurasischen Tiefebene allerdings auch eher den Eindruck vermitteln, daß das Netz für fachspezifische Information und vielleicht noch mal für allgemeine politische Infos genutzt wird, für das Lokale dann aber doch eher die lokale Presse zuständig ist.)

Facebook meide ich völlig; das einzige Mal, daß ich mich da ein bissel umschaute, war zur Zeit der Guttenberg-Affäre, und da kriegte ich doch den Eindruck, daß das ganze Format struktureller Irrsinn ist…

Hilfskraft Udo Juli 30, 2013 um 15:36

So ein ostsächsischer Papierkorb – da geht ne Menge rein.
Aber es kommt noch mehr raus.
(Auch wenn Schütze Arsch das manchmal nicht einsehen will.)
Aber huuh! wir wissen es doch besser!

“Nur F. Lübberding bleibt er selbst und berichtet gelassen von Dingen, von denen man nicht weiß, ob man sie vergessen hat oder ob sie ein zweites Mal geschehen sind. ”
Das sollten wir so liegen lassen ( im Papierkorb ), da es nicht zu widerlegen ist.
Huuh.

“Da hat die FAZ unter Reißmüller mit einseitiger antiserbischer Propaganda die deutsche Öffentlichkeit sozusagen weich geschossen für eine letztendliche Akzeptanz der Kriegsbeteiligung 1999. ”
Nö. Das Parlament hat die Kriegsbeteiligung beschlossen.
Die dt. Öffentlichkeit hat sich noch nie besonders hervorgetan, Kriegsbeteiligungen zu unterbinden oder zu fordern.
Da irrt der Schütze Arsch.

“Ich denke, es ist keine Entscheidung pro digital/contra print. Sondern der Beginn einer Aufteilung des Medienmarktes in Deutschland.”
Nicht ganz. Es ist das Ende der Aufteilung.
Bis auf dieses Detail stimmt die Aussage.

Ich ende dann mit dem einmaligen….von Dolores Ibárruri Gómez.

Hilfskraft Udo Juli 30, 2013 um 15:51

Ne Menge Material hier.
Aber mir persönlich fehlt hier der Bruchmüller. Unlängst sah ich ihn bei Feynsinn fremdgehen. Und der Vollmeier.
Das Leben ist hart.

Soldat Schwejk Juli 30, 2013 um 16:41

@ Udo

Nun ja, zwei Aussagen aus der Erinnerung, auf Veranstaltungen gehört, sinngemäß wiedergegeben ohne Beleg und vielleicht nicht repräsentativ…

Ein Ex-MdB der CSU (und Balkan-Kenner):
–> Die Abgeordneten interessieren sich mehrheitlich nicht für den Balkan, aber die Basis in den Wahlkreisen und die Unterstützer, das sind großenteils FAZ-Leser… also die lesen jeden Tag, wie schlimm die Serben sind, und wenn die Abgeordneten daheim sind, dann werden sie aus diesen für sie wichtigen Milieus heraus angesprochen, man verstehe nicht, warum nicht endlich die faschistischen Serben auf dem Balkan gestoppt würden…

Ein Ex-Redakteur einer Regionalzeitung:
–> Es habe in der Redaktion niemanden gegeben, der sich wirklich auskannte, und man konnte auch nicht immer kurzfristig einen Experten erreichen. Aber man mußte bei entsprechender Nachrichtenlage immer mal einen Kommentar zum Balkan schreiben, und da habe man dann meist in die FAZ geguckt, weil die ja ständig was dazu gebracht hätten. Deren Tonart sei dann übernommen worden. Innerhalb der eigenen Redaktion habe man das durchaus so halb selbstironisch, halb verschämt kommuniziert, wie sich der antiserbische Ton im eigenen Blatt so aus einer gewissen Trägheit heraus einfach ergeben habe und man dann darauf festgelegt gewesen sei.

Udo sein Gewissen Juli 30, 2013 um 17:19

@Treidelstein

Diese Oberflächlichkeit ist jetzt doch etwas verwirrend.
Die Abgeordneten also fühlen sich dem Wähler verpflichtet?
Das Prozedere in der Realität ist aber ein anderes.
Jetzt könnte ich auch Gedächtnisprotokolle bringen, die Fragen an MdBs angehen.
Nach der Abstimmung zum Lissabon-Vertrag erwischte man viele dieser Volksvertreter. Ein findiger Reporter fragte, ob sie wüßten, worüber sie abgestimmt haben.
Leider wußte es keiner. Obwohl die FAZ dazu gaaanz viel brachte.
Die MdBs wußten nicht mal das, was die FAZ schrieb.
Ich könnte das jetzt auch für 1998 genauso aufbröseln.
Aber wozu?

Wir haben einen ostsächsischen Papierkorb. Da passt quasi alles rein. Auch ein Turm von Tellkamp. ;-)

Udo sein Gewissen Juli 30, 2013 um 17:23

Bevor wir hier enden wie die Lemminge:

Es gibt Sagen und Geschichten.
Das nennen wir Volksgut. Das ist auch gut so.
Aber :
Nicht alles davon hat einen Wahrheitsgehalt.

Sah ein Knab ein Röslein stehn…. ;-)

Des Pudels Kern Juli 30, 2013 um 17:55

http://www.zeit.de/2013/30/sachbuch-edgar-wolfrum-rot-gruen-koalition

Weder das Buch noch diese Kritik treffen den Kern des Pudels.

1998. Bush-Blair-Schröder.
Bush sprach von der Achse des Bösen.
Schröder und Blair faselten von der “Neuen Mitte”.
Ich betrachtete diese drei als Achse der Dummheit.

Die Zeitenwende für das deutsche Land war nicht 1989.
Nur ein Zahlendreher – denke ich.
Die Wende kam erst 1998.
Die Ironie der Geschichte ist immer die Geschichte selbst.

Wir köönen uns jetzt im einzelnen vorkauen, was alles seit 1998 dumm gelaufen ist; aber es wird nichts rückgängig machen.

Ein großer Bogen zu dem Eingangsthema?
Eher nicht.
Ein Abgesang wie fast alles hier.
Wir müssen es nur erkennen.

Des Pudels Kern Juli 30, 2013 um 18:17

Ein Kommentar:
http://www.heise.de/extras/foren/S-Re-Escalatio-Praecox-oder-was/forum-216348/msg-23888000/read/

Stellvertretend für alle sehr komprimiert.
Ich bin auch hier nicht mit allem konform – aber die Grundaussage ist einfach bombastisch gut.

"ruby" Juli 30, 2013 um 18:34

Gleich für alle Märchenliebhaber :
http://www.dradio.de/dlf/programmtipp/dasfeature/2153753/
weiterprinten oder contenten ?https://www.bsi.bund.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Presse2013/Sicherheitsstudie_CMS_19062013.html
Studie dort als Download
Schon mal einer die Artikel der Rater in den MSM gezählt?
Filter zum vermüllen mal einhacken ;-)

Privat Rating - Schufa Juli 30, 2013 um 18:48

@ruby

Vor drei Jahren habe ich mich online bei der Schufa angemeldet.
18 Euro pro Jahr oder so.

Seitdem bekomme ich alle 2 Monate eine e-mail.
Da steht dann immer, daß sich mein Rating verändert hat.

“Der SCHUFA-UpdateService hat folgende Änderung der zu Ihrer Person bei der SCHUFA gespeicherten Daten festgestellt:
Ihr SCHUFA-Basisscore wurde neu berechnet.
Die Änderungen sind in Ihrer SCHUFA-Auskunft online ersichtlich. Diese finden Sie in Ihrem persönlichen Bereich unter http://www.meineSCHUFA.de.”

Ich habe null Kredite, bin nicht umgezogen, habe nix gemacht.

So funktionieren Märchen.
Ich kündige diesen Scheiss jetzt, da die auch noch durch das BlaBla
10 Euro extra haben wollen.

"ruby" Juli 30, 2013 um 19:12

@ Privat Rating – Schufa
“Ich habe null Kredite, bin nicht umgezogen, habe nix gemacht.”
Do not worry:
http://www.youtube.com/watch?v=pWMUGH5y-l4
;-)

"ruby" Juli 30, 2013 um 19:34

@ Privat Rating – Schufa

habe mal bei “Finsi” VWL studiert, der kann herrlich amerikanisch Verbales visualisieren …und so mit slang
http://homepage.univie.ac.at/joerg.finsinger/
der hat uns die Geldmenge erklärt, indem er sein Bunch of Dollars aus der Hosentasche vorblätterte, die er noch von der Rückreise einer Vorlesung am Mann hatte schön mit roten Gummibändern …
http://us.123rf.com/400wm/400/400/ratikova/ratikova1104/ratikova110400019/9362555-bunch-of-hundred-dollars-with-red-elastic-band.jpg
macht jetzt auch in Rating ;-)

"ruby" Juli 30, 2013 um 20:33
Mindtrap Juli 30, 2013 um 23:04

“Die Frage ist nur, wer die Differenz zwischen Ökonomie und Politik überhaupt noch kennt.” – Ich würde eher formulieren: “Die Frage ist nur, wen die Differenz zwischen Ökonomie und Politik überhaupt noch interessiert.”

Wir leben in der Postdemokratie, also der Demokratie von Amts wegen. Jede Demokratie-Checkliste ist abhakbar, nur werden die Entscheidungen nicht durch die Gremien gefällt, sondern Küchenkabinette leiten Entscheidungen zur Legitimierung an diese Gremien weiter. Der Punkt: Diese Semantik ist dem Souverän Bockwurst. Frei nach Kant: “Dass Könige philosophieren oder Philosophen Könige würden, ist nicht zu erwarten, aber auch nicht zu wünschen, weil der Besitz der Gewalt das freie Urteil der Vernunft unvermeidlich verdirbt.” – Zu viel Haarspalterei trübt den Blick.

Mindtrap Juli 30, 2013 um 23:13

Reden wir doch mal von den maßgeblichen Medien: http://www.golem.de/news/autocomplete-google-bereitet-offenbar-verfassungsbeschwerde-vor-1307-100698.html

Mal sind’se dem Patriot Act unterworfen, mal dürfen’se das BVerfG behelligen. Widdewiddewitt…?

Schatten Juli 30, 2013 um 23:21

Nur mal so als Rückmeldung: Die Beiträge von @BB, @Hauke und @Hardy finde ich richtig gut! Ich weiß wieder, warum ich in diesem Blog abhänge.

@Keynesianer: Was Du beschreibst, ist ja Weltliteratur! “Bel Ami” von Maupassant… Schade nur, dass der kürzliche Film nach dem Roman sich auf die Weibergeschichten konzentrierte und nicht auf den Plot mit der Zeitung! Was hätte man für offene Türen einlaufen können bei den gleichzeitigen Skandalen rund um Murdoch!

wowy Juli 30, 2013 um 23:38

OT
Vorbildlich!
Deutschland muss sparen: SPD und CDU benutzen gemeinsame Wahlplakate.
#daswirrgewinnt

wowy Juli 30, 2013 um 23:53
wowy Juli 31, 2013 um 00:02
"ruby" Juli 31, 2013 um 00:34

Nachrichten aus unserem Märchenstaat
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kommentar/2197379/
“ausgerechnet” allein das Wort sagt alles über die Wertschätzung unseres demokratischen Daseins …
“Einer, der sich 1974 beim Verfassen seiner Dissertation mit fremden Federn schmückte und Bücher zitierte, die er nicht gelesen hat und die es gar nicht gibt? ”
Hier scheint allerhand möglich …
Märchenerzähler all über all.
“Wir reden eben über die Nummer 2 unserer Demokratie.”

h.huett Juli 31, 2013 um 00:59

Ich glaube, ich muss ein viertes Mal in meinem Leben nach Hessen ziehen.
https://fbcdn-sphotos-d-a.akamaihd.net/hphotos-ak-frc3/971559_10151774724971327_246903917_n.jpg

"ruby" Juli 31, 2013 um 00:59

Die, die Stanley Fischer 1987 verstanden haben, haben für kurzfristige private Rendite die Staatsschuldenzahler in Haftung gestellt, indem sie ihre Marionetten Politiker und Entscheider mediengepuscht installierten.
http://blogs.faz.net/fazit/2013/07/30/daran-erkennt-man-dass-die-krise-vorbei-ist-2335/
Diese Machtausüber vernebeln via Darstellung in den Medien die unethischen Motive und Werte .
http://www.nber.org/chapters/c8996.pdf
So ist gerade wieder das Vermögen gewachsen, aber sie faseln von weiteren Sparen der finanzierenden Normalsteuerzahler.
Umverteilende Asozialität par Excellence.

"ruby" Juli 31, 2013 um 01:04

@ HH

Hessen ist ein schönes Land ;-)
http://www.welt.de/welt_print/article2618396/Hessen-ist-ein-schoenes-Land.html

zweiter Versuch?

chabis Juli 31, 2013 um 01:06

stoersender.tv – exklusiv: neuer HVB-Skandal – Rudolf Schmenger im Interview – Episode9 (ehemals psychiatrisierter hessischer Steuerfahnder)
http://www.youtube.com/watch?v=jMoHQy-CPwI

h.huett Juli 31, 2013 um 01:30

Ist das wirklich ein Plakat der hessischen CDU? Oder eine Idee der Neuen Frankfurter Schule?

Röhrenfan Juli 31, 2013 um 09:06

@Natalius

So geht es auch im Bunndestag zu. Nichts Neues im Westen.

Röhrenfan Juli 31, 2013 um 09:23

Das allerdings ist richtig. Von daher war dieser Link wichtig.

Röhrenfan Juli 31, 2013 um 09:31

Man kann das mal ausweiten. Hier wird die Lage des Journalismus beklagt. Aber wenn ich dann die Zeitungen aufschlage, blinzeln mich überall die gleichen Texte an. Sogar die Überschriften sind die gleichen….

Röhrenfan Juli 31, 2013 um 09:41

http://www.spd.de/wahl2013/105376/plakatmotive.html

Solche Plakate sind ja nicht ohne.
Aber man sieht dort eigentlich nichts – außer Merkel.
Kein Steinbrück. Nichts.
Was soll das werden?

Hardy Juli 31, 2013 um 09:41

@Röhrenfan
Inzwischen haben Spiegel, Süddeutsche und Konsorten häufig auch das gleiche “Foto des Tages”. Da bekomme ich langsam Brechreiz.

PS EL34 Ulm forever!

Röhrenfan Juli 31, 2013 um 09:45

@Hardy

Gibt es Telefunken noch? ;-)

Röhrenfan Juli 31, 2013 um 09:57
someone Juli 31, 2013 um 10:14

@natalius: Und was ist das jetzt? Ein Jobbik-Abgeordneter erzählt in Moskau ein wenig darüber wie dumm, undemokratisch und autoritär die EU-Parlamentarier sind. Mmhhh…
Du bist echt leicht zu manipulierieren, oder war das Sarkasmus, der nur nicht richtig zur Geltung kam?

Hardy Juli 31, 2013 um 10:25

@Röhrenfan
Nein, aber die Produkte :-D

Andreas Kreuz Juli 31, 2013 um 10:39

Zur Plakat-Kampagne der SPD nur so viel:

“Sei höflich auch zum allerdümmsten Schwein.
Schon morgen kann’s Dein Vorgesetzter sein.”

LOL

Die setzten doch tatsächlich immer noch einen drauf – in ihrer Agonie.

Nukleus Juli 31, 2013 um 10:39

Nun, Herr Hütt, bei allem Verständnis für Ihre Skepsis gegenüber den Beiträgen eines UFO-Gläubigen: So einfach als Unfug abtun würde ich den Bericht des Herrn Kovacs nicht.

Übrigens, manchmal sagt das, was in den Medien verschwiegen wird, mehr über den Zustand einer Gesellschaft aus, als das was berichtet wird. Beispiel: Die Gasvorkommen in der Ägäis.

Bube Juli 31, 2013 um 10:46

@Huett

Der Mann ist fraktionslos.
Ihre Auffassung von Wahrheitsfindung entspricht dem, was in den späten 80ern in der DDR geschah.
Das zumindest gibt ja Hoffnung.

@Nukleus

Volltreffer! Versenkt. :-)

Bube Juli 31, 2013 um 10:49

@someone

Sie kopieren hier den Huett. Ein schlechtes Theaterstück.

someone Juli 31, 2013 um 10:59

Und die Duma ist ein leuchtendes Vorbild für ein funktionierendes Parlament; ihr habt sie doch echt nicht mehr alle. Wisst aber was Jobbik so in Ungarn abzieht? Schon mal von gehört? Ach, nee! Ist ja pöse Systempresse, da glaubt man doch lieber einem Youtubevideo.
Oder doch lieber ein wenig russischer Spin:
http://de.rian.ru/opinion/20130703/266419925.html

someone Juli 31, 2013 um 11:03

@bube: Als ob du schon mal ein Theater von innen gesehen hättest.

Hardy Juli 31, 2013 um 11:43

Weiter gehts in der heutigen Presseschau, heute: Süddeutsche!

http://www.sueddeutsche.de/politik/urteil-gegen-bradley-manning-warnung-an-alle-aufdecker-1.1734952

Ein paar dümmliche, uninformierte, ins Publikum gerotzte Zeilen; keine Analyse der Wirkung auf In- und Ausland, auf den Berufsstand der Journaille – nichts. Wieder sind die Kommentare klüger, wieder hat ein Schreiberling bei der Arbeit versagt. Selbst der allfällige Vergleich mit Watergate – ein Präsidentenrücktritt war immerhin die Folge – fehlt. Was glaubt dieser Mann eigentlich, wofür er bezahlt wird? (Auch hier übrigens sind die Kommentare zumeist klüger.)

Früher wollte ich mal ne Seite bauen, auf der Vorhersagen der Kaffeesatzleser respektive “Finanzanalysten” gesammelt und deren Wahrheitsgehalt bewertet werden sollte. Ich muss indes zugeben: Der Journaille ihre tagtägliche Fehlleistung zur Belustigung Vieler um die Ohren zu hauen, macht erheblich mehr Spaß!

bube Juli 31, 2013 um 12:13

@Hardy

Dieser Artikel der SZ ist mehr als peinlich.
Der Schreiberling müßte dann auch mal einen Verweis auf die Kriminellen bringen, die geklautes Datenmaterial aus der Schweiz an dt. Steuerbehörden verkaufen….

Was soll – was kann Journalismus sein als bloße Lohnschreiberei?
Hartz IV als Schreckgespenst unterdrückt jede Meinung.

Hardy Juli 31, 2013 um 12:25

@bube

“Hartz IV als Schreckgespenst unterdrückt jede Meinung.”

Wer hat Hartz4 denn herbeigeschrieben? Die größten Ökonomen aller Zeiten (TM) in den Zeitungen. Weil sie nur die schönen Nachfrage- und Angebotskurven aus der Mikroökonomik kennen, bei der ein sinkender Preis zu mehr Nachfrage führt. Diese übertragen sie dann auf den Arbeitsmarkt – voilà!
Alleine für diese Frechheit wünsche ich allen deutschen Wirtschaftsjournaillisten ein Schnupper-Abo Hartz4.

Bube Juli 31, 2013 um 12:27

@Hardy

d’accord!

Soldat Schwejk Juli 31, 2013 um 13:14

@ Moskauer Video

Ah, der Herr Dugin…

http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/uebersicht/heideggers-russische-sendung-1.12675975

“… idiotisches, absurdes, chaotisches Denken ist nämlich, so Dugin, bei all seiner argumentativen und konzeptuellen Schwäche ein produktives Möglichkeitsdenken, das Spekulation und Offenbarung, Wissen und Glauben gleichermassen zu integrieren vermag und auch für Widerspruch und Widersinn offenbleibt; nicht Systembildung, vielmehr Sinnbildung ist das Ziel dieses Denkens: Lebensphilosophie und Lebenshilfe in einem.”
:-D

Dealer Juli 31, 2013 um 13:24

@Schütze Arsch

Wo siehst Du hier ein Moskauer Video?
Dugin?
Klär uns auf oder gib uns auch was von Deinen Drogen. ;-)

Soldat Schwejk Juli 31, 2013 um 13:39

08:32
Dugin ist der bärtige Herr, der die einleitenden Worte spricht.

Lina Juli 31, 2013 um 14:01

Ich habe eine ungeheuerliche Neuigkeit für Euch:

Springer ist ein INTERNATIONAL tätiges MEDIEN-Unternehmen! Wer hätte DAS gedacht?

Hier ein kleiner Ausschnitt der Springer AG-Beteiligungen im Inland:
http://www.kek-online.de/db/index.php?c=3360&mt=-1&s=Springer&f=1

Und hier eine wikipedia Übersicht inclusive Ausland
„Cicero“ gehört übrigens auch zu Springer, siehe Holding mit Ringier AG.
Buch-dot-de gehört auch zu Springer. Ruhig mal die Links checken.
In Ost-Europa ganz stark und fast 20% Anteile am türkischen Dogan Konzern (dem auch viele Hotels gehören – juuuuute Synergieeffekte, wenn man das im redaktionellen Teil berücksichtigt……….. ;))

http://de.wikipedia.org/wiki/Beteiligungen_der_Axel_Springer_AG

Und nun rätselt dat Dorf, watt es mit dieser Info machen soll, nä?
Nix! Ab in den Papierkorb damit.
:D

Vollmeier Juli 31, 2013 um 14:41

@Bruchmüller

Mir wäre es lieber, wenn du hier fremdgehst. Bei Feynsinn versuchst du nur deine Diktaturerfahrung zu erneuern.
Komm zurück!

*snozin* ;-)

Vollmeier Juli 31, 2013 um 14:42

@Lina

Du meinst den ostsächsischen Papierkorb…

Lina Juli 31, 2013 um 15:49

@ Vollmeier

Von mir aus…. :D

Hardy Juli 31, 2013 um 16:04

Presseschau Süddeutsche, Teil 2:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/abfindung-fuer-ex-chef-loescher-sag-zum-abschied-leise-millionen-1.1733874

Erst das Monströse:

“Der geschasste Siemens-Chef Peter Löscher bekommt ein 15 Millionen Euro teures Abschiedsgeschenk.”

Dann die Relativierung:

“Manche haben allerdings schon deutlich mehr erhalten.”

Und im gleichen Käseblatt am gleichen Tag: Dilbert

http://www.sueddeutsche.de/kultur/dilbert-peanuts-co-anerkennung-im-job-1.1733084

“Machen Sie eine Vergleichsstudie über Führungsgehälter, einschließlich des Sultans von Brunei, Larry Ellison und Gott. Sorgen Sie dafür, dass mein Gehalt irgendwo in der Mitte liegt…”

Das Problem sind ja nicht die hohen Abfindungen. Die werden ja nur problematisch, wenn sie für Minderleister gezahlt werden, deren Vertrag durch Unterleister kurz zuvor erst mit viel TamTam verlängert wurde. Das ist Diebstahl am Aktionär. Und die Autorin? Ahnungslosigkeit.

"ruby" Juli 31, 2013 um 18:08

@ Röhrenfan
mein erstes Telefunkentonband
http://www.kalaydo.de/kleinanzeigen/tonbandgeraet/telefunken-tonband/a/41830899/
Onkel arbeitete in der Fabrik …

someone Juli 31, 2013 um 23:36

@natalius: Das ist also dein Senf zu Ungarns Problemen: Das international, jüdisch geprägte Kapial und die Zigener warens. Na dann… beeindruckende Analyse.
Kannst ja mal ein bisschen im Pester Lloyd rumlesen (obschen Lesen anscheinend nicht so deine Stärke ist, nachdem du diese Versammlung zuerst von Moskau nach Straßburg verlegt hast und dann anscheinend noch nicht mal begriffen hast, dass nur der bärtige Gastgeber und nicht der Abgeordnete ein Prof ist).
Tolle Sachen die da über den Orban stehen; z. B. dass er die Rentenkasse plünderte, um die ausländischen Juden auszuzahlen und dies als vaterländischen Akt verkaufte.
Danach ist übrigen eine weitere Mrd. verschwunden. Orbans Privatunternehmen geht es im übrigen gut, was sich bei einem so großen Staatsmann natürlich von selbst versteht.

Hardy August 1, 2013 um 22:15

Der heutige Presse-Zonk geht an: Die FAZ!

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/bilder-aus-iranischen-wohnzimmern-die-wahrhaftigkeit-im-verborgenen-12311851.html

“Die Bilder zeigen den einfachen Alltag in einem Land, in dem es keine Cafés gibt, keine Bars, keine Clubs, zumindest offiziell nicht.”

Nein, in Iran gibt es offiziell nicht einmal Cafés, wirklich nicht! Die haben auch kein Fernsehen oder gar Strom!!

“…Menschen mit ihren Haustieren. Auch das ist ein schwieriges Thema.”

Oh ja – schwieriges Thema. Hunde werden dort gegessen!! Ach nö…das war China…verwechselt…

Alles in allem ein wohlverdienter Inkompetenzpreis für die heutige FAZ!

"ruby" August 1, 2013 um 22:29
hardbonemac August 2, 2013 um 13:23

dan haben wir das 2013 erreicht!

Ein Programm SCHREIBT DIE NACHRICHTEN.
Filletiert nach den auf 3 reduzierten ZIELGRUPPEN
-vollblöd BILD
-mittelblöd FAZ
-undscheinbar nicht blöd ( sucht euch einen schönen Titel)

in den 9hoch9hoch Blogs wird in nanomikroskopischer Weise
herumgejammert, weil man sich digital die Hände net dreckert macht.
Ein paar Bomben auf irgend welche Wilde.
Damit in den Usa der Kollaps ungestört weiter geht
und zu Schulbeginn der massenhysterische Verkauf
von kugelsicheren Westen + Kinder-MPs geht.
Und bei uns halt Wahlen, damit der biermeier 3.0
Schrebergarten schön weiter im Kolektiv mit belanglosem
gefüttert wird.

zb der PSI-DRUCK der GUMMITITTEN von KATZENBERGER.

was ist des jetzt genau?
eine art LOOP-ON-DEMAND-OF-NO-EVOLLUTION?

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