Vergangenheitsbewältigung im gedopten Sport

by f.luebberding on 3. August 2013

In der Debatte über Edward Snwoden wird häufig der Mut des Whistleblowers gelobt. Er hätte allerdings den Datenschutz berücksichtigen können. Nämlich das Interesse nicht nur des amerikanischen Staates am Schutz seiner ausgespähten Daten vor den Augen der Öffentlichkeit. Aber Snowden lebte nicht in Deutschland, sondern in den USA. Dort hat der Datenschutz offenkundig nicht diese besondere Wirkung, die zum Schweigen des Whistleblowers führt. Wie der Datenschutz den potentiellen Whistleblower zum Schweigen bringt, erlebt man nämlich gerade in der Debatte über das Staatsdoping in Deutschland. Allerdings in Westdeutschland und nicht der DDR. Die Südeutsche Zeitung berichtet heute über den Abschlussbericht einer vom “Bundesinstitut für Sportwissenschaft” in Auftrag gegebenen Studie zum Doping in Westdeutschland, der endlich im April fertig gestellt worden ist. Ihr liegt der Bericht nach eigenen Angaben vollständig vor. Wohl mit den Namen noch lebender Akteure aus der damaligen “Wie steigere ich die Wettbewerbsfähigkeit” Debatte. Ansonsten erfährt man bekanntlich immer nur etwas von Herrn Keul aus Freiburg. Er übernimmt bis heute als toter Dopingarzt die Rolle des Sündenbocks. Wie der Aufklärungswille potentieller Whistleblower aussieht, lässt sich gut in dem Bericht der Süddeutschen (online) über den Bericht in der Süddeutschen (Print) nachlesen.

Dort heißt es:

“Der Abschlussbericht ist seit April 2013 fertig. Schon länger gibt es Streit über die Veröffentlichung. Ob die Studie publiziert wird, ist ungewiss. Das BISp hatte sie 2008 selbst in Auftrag gegeben – auf Initiative des Deutschen Olympischen Sportbundes. Vonseiten des BISp-Beirates wurde zunächst bemängelt, die Forscher hätten im Bericht Datenschutzrichtlinien verletzt, indem sie Namen von belasteten Ärzten und Funktionären nannten. Nach einer Überarbeitung des Textes teilte das BISp nun aber auf Anfrage mit: “Die datenschutzrechtlichen Prüfungen innerhalb des Projekts sind abgeschlossen.” Trotzdem will das Institut die Studie nicht publizieren. Das sei Sache der Wissenschaftler, heißt es. Da in dem Bericht zahlreiche noch aktive Funktionäre, Sportler, Ärzte und Politiker belastet werden, könnte es im Falle einer Veröffentlichung zu Klagen kommen. Die Wissenschaftler fordern deshalb von ihrem Auftraggeber Rechtsschutz. Dies wird vom BISp aber abgelehnt.”

Ob Edward Snowden heute schon mit der datenschutzrechtlichen Prüfung fertig wäre, wenn er wie ein Deutscher denken würde? Immerhin geht es bei seinen Veröffentlichungen nicht um Namen “belasteter Ärzte und Funktionäre” (von Sportidolen und noch lebenden Politikern ist übrigens nicht die Rede), sondern um die Sicherheit der Vereinigten Staaten. Aber was ist schon die Sicherheit der Vereinigten Staaten als Argument für den Datenschutz ausgespähter Daten? Die Süddeutsche weiß das natürlich und nennt deshalb in ihrem Bericht Namen: Den vom Ruderer Peter-Michael Kolbe. Nur ist dieser Fall schon seit 37 Jahren bekannt, was die Süddeutsche aber schamhaft verschweigt. Das ist so als wenn Snowden von Mordanschlägen der CIA auf Fidel Castro berichtet hätte. Entsprechend gibt es jetzt in der nicht mehr nur westdeutschen Presse dunkle Andeutungen über das Doping. Die Bild sorgt sich: Waren Fußballer gedopt? Die Helden von 1966 in Wembley?

“Eigentlich eine unglaubliche Vorstellung, aber offenbar bittere Realität: Sogar der Fußball, seit Jahrzehnten Volkssport Nummer eins, hat angeblich eine bittere Vergangenheit.”

Wahrscheinlich war es Lothar Emmerich: Er war damals im Endspiel der schlechteste Spieler auf dem Platz. Da werden die Herren Beckenbauer und Seeler sicher erleichtert sein. Nun haben Kollegen wie Jens Weinreich oder Daniel Drepper in tatsächlich mühseliger Kleinarbeit seit Jahren zu dem Thema gearbeitet. Vor allem Weinreich hat die Folgen zu spüren bekommen, etwa beim Deutschlandfunk. Beide haben sich bei diesem Thema journalistische Verdienste erworben. Andere könnten von ihnen lernen. Denn was berichtet Spiegel Online heute Morgen in seinem Bericht über den Bericht der Süddeutschen (Print)?

“Die deutsche Politik soll Doping nicht nur toleriert, sondern dessen gezielten Einsatz gefordert haben. Der Grund: Sportlicher Ruhm für die Bundesrepublik. In der Studie wird demnach ein Wortwechsel zwischen einem BISp-Funktionär und einem für Sport zuständigen Regierungsmitglied zitiert: “‘Von Ihnen als Sportmediziner will ich nur eins: Medaillen in München’ [Austragungsort der Olympischen Spiele 1972, Anm. d. Red.]. Da habe ich gesagt: ‘Herr Minister: Ein Jahr vorher? Wie sollen wir da noch an Medaillen kommen?’ ‘Das ist mir egal.’” Um die Forderung zu erfüllen, griff das BISp offenbar auf illegale Stoffe zurück.”

Wer war wohl zu der Zeit das für den “Sport zuständige Regierungsmitglied”? Es gab nämlich nur einen Sportminister, wie es auch nur einen Verteidigungsminister gab, der sich zwar für den besseren Kanzler gehalten hatte, ohne aber deshalb zu der Zeit schon Kanzler sein zu können. Das schaffte nicht einmal Helmut Schmidt.

Der hieß doch nicht Hans-Dietrich Genscher?

Angesichts solcher Whistleblower-Künste von Spiegel online wird Snowden wohl vor Neid erblassen. Er säße dann nämlich immer noch auf Hawaii, wenn er so dächte. Diese Form der Berichterstattung ist zwar lächerlich, aber dem hegelianischen Denken in der Datenschutzdebatte geschuldet. Man muss das große Ganze und den Sinn dieser westdeutschen Peinlichkeit reflektieren. Schließlich gilt es offenkundig zwei Dinge zu berücksichtigen. Zum einen wird jetzt die Verlogenheit deutlich, wie die Westdeutschen (Politiker, Sportfunktionäre, Journalisten) die Debatte über das Staatsdoping der DDR ab 1990 betrieben hatten. Viele kannten mit Sicherheit die Zustände im eigenen Land und schwangen sich gleichwohl zum Richter über die DDR auf. Was die Toleranz gegenüber vorbelasteten Trainern und Funktionären keineswegs aussschloß. An der “Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Sports” hatte man bekanntlich weiterhin Interesse. So begab man sich auf die Suche nach den beliebten Sündenbocken, die man vor allem bei hohen SED-Funktionären fand. Zum anderen aber zeigt es die deutsche Form einer Vergangenheitsbewältigung, die nichts Besseres zu tun hat als historische Ereignisse mit Hilfe der Justiz rückgängig machen zu wollen. Das kommt etwa in diesem Appell deutscher Sportmediziner zum Ausdruck, der schon 2011 auf die genannte Studie reagierte – und den Ausschluß jedes Sportmediziners aus der “Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin” verlangte, der vor Jahrzehnten das machte, was offenkundig die meisten nicht nur in der DDR machten: Hilfestellung beim Doping zu geben.

“Wir vertreten die selbstverständliche Position, dass ein nachgewiesener Verstoß gegen die Anti-Dopingbestimmungen (WADA-Code) von Ärzten, medizinischem Hilfspersonal, Trainern und Funktionären nicht mit einer weiteren Tätigkeit im Leistungs- und Spitzensport und, wenn es sich um Ärzte handelt, auch nicht mit einer Mitgliedschaft in der DGSP vereinbar ist.”

Wir waren immer unschuldig und haben mit den Umtrieben einiger Weniger (“Keul”!) nichts zu tun. Das ist der Sinn solcher Appelle. Es geht also nicht darum, etwas aufzuklären, sondern der eigenen Institution den Zustand der Jungfräulichkeit zu erhalten, selbst wenn davon nicht mehr ernsthaft die Rede sein kann. Und das macht die Debatte über das westdeutsche Doping so verlogen. Der moralische Pathos, der darin besteht, sich immer und für alle Zeit für “unschuldig” halten zu wollen. Das ist der Sinn der juristischen Keulen, die gegen alle Leute geschwungen werden, die das in Frage stellen. Deshalb wird die Datenschutz-Debatte über die Doping-Beihilfe des Bundesinstituts für Sportwissenschaft zu der Farce, die wir gerade erleben. Man muss erst einen Sündenbock finden, der die Unschuld aller Anderen sicherstellt.

Es hat sich offenkundig an der Nachkriegsmentalität der Deutschen nichts geändert. Das ist wohl die Erkenntnis – und Edward Snowden zum Glück kein Deutscher.

{ 78 comments }

Crain August 3, 2013 um 11:31

In der DDR wurde auf staatliche Anordnung ( Staatsplan 14.25 ) gedopt. In der BRD nicht. Darum wird es hier wohl schwieriger werden mit dem ermitteln von Daten.

Crain August 3, 2013 um 11:38

” Die Studie übrigens wurde von der HU Berlin durchgeführt.
Eine zutiefst DDR-belastete Uni. ”

Beide Professor Giselher Spitzer und Michael Krüger sind Wessis. Also aus den gebrauchten Bundesländern.

wowy August 3, 2013 um 11:47

@fl
Ich stimme dir, was die Verlogenheit der Debatte betrifft, zu.
Den Vergleich mit Snowden finde ich daneben. Snowden hat sein Leben riskiert (und tut es noch), weil er sich aus ethischen und moralischen Gründen dazu verpflichtet sah, da das Menschenbild, dem die Menschenwürde zugrundeliegt, dabei ist sich zu verändern und damit unser gesamtes gesellschaftliches Sein.

Das Zitat:

“Dort heißt es:

“Der Abschlussbericht ist seit April 2013 fertig. Schon länger gibt es Streit über die Veröffentlichung. Ob die S t u d i e publiziert wird, ist ungewiss. Das BISp hatte sie 2008 selbst in Auftrag gegeben – auf Initiative des Deutschen Olympischen Sportbundes. Vonseiten des BISp-Beirates wurde zunächst bemängelt, die Forscher hätten im Bericht Datenschutzrichtlinien verletzt, indem sie Namen von belasteten Ärzten und Funktionären nannten. Nach einer Überarbeitung des Textes teilte das BISp nun aber auf Anfrage mit: “Die datenschutzrechtlichen Prüfungen innerhalb des Projekts sind abgeschlossen.” Trotzdem will das Institut die Studie nicht publizieren. Das sei Sache der Wissenschaftler, heißt es. Da in dem Bericht zahlreiche noch aktive Funktionäre, Sportler, Ärzte und Politiker belastet werden, könnte es im Falle einer Veröffentlichung zu Klagen kommen. Die Wissenschaftler fordern deshalb von ihrem Auftraggeber Rechtsschutz. Dies wird vom BISp aber abgelehnt.””

zeigt, dass es einzig um Geld geht. Es war eine Auftragsstudie (der Link von Studie funktioniert nicht), die die Wissenschaftler veröffentlichen könnten. Sie wollen es nicht, weil sie Angst vor Klagen haben, was Geld kostet. Haben sie nicht genug Beweise? Hätten sie die, müssten sie die Klagen nicht fürchten.
Es geht nicht um Datenschutz, sondern darum, dass niemand bereit ist für seine Auffassung hinzustehen. Im Volksmund nennt man so etwas Feigheit.

Der Aufstand August 3, 2013 um 11:50

Das läßt sich doch recht einfach belegen, wenn einer gedopt ist und die anderen nicht rennt/schwimmt/fährt der ganz weit vorneweg. Im Umkehrchluß ist der nicht gedopte der ganz hinten ist.
Die Frage ist also nicht der Datenschutz sondern der gesunde Menschenverstand. Und den vermisse ich sogar bei Wahlen, denn nach solchen könnte auch genausowas wie Geschichtsaufarbeitung oder Datenschutz mal sinnvoll angefaßt werden neben solch unwichtigen Dingen wie z.B. Menschenrechte, Gleichbehandlung Hatz4 etc..
Insofern finde ich den/die Artikel hier schon gut, man muß mal drüber sprechen, das Problem was ich aber bei den Schreibern hier sehe – der Kreis der Erreichten ist recht gering, nur wie will man dem Michel solch komplexe Themen verständlich nahebringen?
Dazu wäre mal eine Diskussion gut. So als Hinweis oder Wunsch.

f.luebberding f.luebberding August 3, 2013 um 11:51

Wowy

Du erkennst an Deiner Argumentation den Zusammenhang zu Snowden?

Crain

Der Hinweis auf die DDR ist berechtigt. Westdeutschland war ja auch keine Planwirtschaft, sondern eine korporatistische Marktwirtschaft mit konkurrierenden Interessen. Wenn ich das richtig sehe, ich verfolge die Dopingdebatte seit Jahren nur als interessierter Mediennutzer, scheint es aber in der Studie Daten zu geben. Um die Veröffentlichung streitet man sich seit Jahren.

Crain August 3, 2013 um 11:52

Eigentlich gab es spätestens 1991 mit Berendonk Buch alles an Infos zum Westdoping.

http://www.faz.net/aktuell/sport/sportpolitik/doping/berendonk-buch-der-sport-war-ueberfordert-11537608.html

Doping Dokumentation / Untersuchung u.a. im westdeutschen Reitsport:

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/12/075/1207540.pdf

Nanuk August 3, 2013 um 11:54

https://www.youtube.com/watch?v=MRB88ruz2Qk
Ich bin so froh das ich bei den guten bin…

wowy August 3, 2013 um 11:56

@fl
Wenn das “er war nicht feige” der einzige gemeinsame Nenner ist, dann ja. Ich fand den Vergleich daneben, weil die Risiken so meilenweit auseinanderliegen, dass sie Snowdens Einsatz entwerten.

f.luebberding f.luebberding August 3, 2013 um 12:04

wowy

Es ging gerade nicht um die Abwertung von Snowden, sondern um die Charakterisierung einer Mentalität, die noch nicht einmal den Namen eines damaligen Innenministers nennt, obwohl nur er damit gemeint sein kann.

f.luebberding f.luebberding August 3, 2013 um 12:08

Übrigens ist dieser Hinweis von Jens Weinreich interessant. Es betrifft den Unterschied zwichen “systematischen” und “systemischen” Doping.

Crain August 3, 2013 um 12:13

@ luebberding

” …mit konkurrierenden Interessen. ..” und auch in Sport in Konkurrenz zum viel professionellen Sportwesen in der DDR.

In der BRD gab es kein staatlich organisiertes Dopingsystem. Dennoch wurde in der BRD gedopt. Schon um den Anschluss an die DDR Spitzensportler nicht zu verlieren. Bei keiner Olympiade haben BRD Sportler mehr Medaillen geholt, als die Konkurrenz aus der DDR. Selbst in 72 in München nicht. DDR – BRD – System – Konkurrenz. Sport und Politik und politische Zielvorgaben im Medaillenspiegel. Das war in der BRD wie überall ein nationales Anliegen. Natürlich wurde auch in der BRD gedopt.

Traurig, das eben auch im Sportbereich, nach der Wende im Osten vieles wie z. B. die Kinder – und Jugendsportschulen kaputt gemacht wurde bzw. erfolgreiche Leistungsschmieden wie DHfK in Leipzig krass verkleinert worden sind. Die Folgen wirken bis heute, siehe das Abschneiden Deutschlands bei der Olympiade in London.

wowy August 3, 2013 um 12:14

@Bube
In der konkreten Ausgestaltung wusste das niemand vor Snowden. Wir wussten, es wird überwacht , aber a n l a s s l o s jegliche Verbindungen aller Menschen, das wusste außer den Beteiligten niemand, auch du nicht!

Crain August 3, 2013 um 12:16

@ Bube

Logisch bin ich das. Ergänzt durch den Komprimierungsexperten @ Bube, der auch in jedem Beitrag, in dem das Wort Ostdeutschland auftaucht die Kurve zur Stasi hinbekommt.

Nanuk August 3, 2013 um 12:19

“Das war in der BRD wie überall ein nationales Anliegen.”

Das währe ja alles halb so schlimm wenn ihr mir das nicht so erzählt hättet.
https://www.youtube.com/watch?v=CaagSfBj2To

f.luebberding f.luebberding August 3, 2013 um 12:23

Jetzt erst gesehen. Passt zum Thema. Das Beispiel Zabel.

Crain August 3, 2013 um 12:26

Die HU 2013 als ” DDR-belastete Uni ” ist ungefähr so up to date wie die Uni Bremen 2013 als die Rote Uni der Anarchosyndikalisten zu beschreiben.

Also in diesem Blog sind @ Bube und @ Holger die besten Beispiele für Unvoreingenommenheit und Sachlichkeit in Hinblick auf unsere wie es so schön heißt ostdeutschen Mitbürger :))

Ps.: das mit deinem Bürgermeisterbeispiel weißt dich auch als wahrer Kenner aus. Nicht einmal der MDR hat einen Ossi als Chef. Eigentlich egal, das Ding mit der Himmelsrichtung, nur kann ich diesen Stasialarm, sobald es um etwas ostdeutsches geht nicht mehr hören.

wowy August 3, 2013 um 12:27

@Bube
Und warum hast du es dann nicht veröffentlicht? Du legst eine ganz schöne Hybris an den Tag!

Goldkäferhochzeit August 3, 2013 um 12:30

Was heißt hier Vergangenheit? Die Musik spielt doch im Hier und Jetzt und besonders forte trällert dieser Herr.
http://www.westline.de/sport/leichtathletik/Franke-Diese-Art-von-Sport-ist-total-versaut;art433,1473765
Leider kommt der Furor in gedruckter Form nicht so wirklich zur Geltung. Besser war das Radiointerview zur gleichen Thematik, das Franke bei SWR 2 gab – ich kann’s gerade nicht finden. Da waren noch ein paar Koloraturen drin hinsichtlich der IOC Entscheidung zum Beispiel, Ringen aus dem olympischen Programm zu nehmen und gleichzeitig Gewichtheben drin zu lassen. Sehr explizit, ein Hörgenuss.

Crain August 3, 2013 um 12:31

” Du bist ein verbitterter DDRling, der jetzt ein BRDling ist.
Die Studie der HU sagt etwas ganz anderes,als Du hier behauptest. ”

Muuhahahahaa… also wenn schon denn schon ein Leistungsträger – denn aus dem Allgäu kommend :)) aber eben sportbegeistert und Ringer. Also komm auf die Matte Baby. Halt mich für die allgegenwärtige Stasikrake, das pusht dich.

Gregor Keuschnig August 3, 2013 um 12:34

Doping im Fußball wurde durch Schumachers “Anpfiff”-Buch 1987 thematisiert. Wie üblich wurde der Verräter ins abseits gestellt (was bei Torhütern sonst schwer möglich ist) und einige kleinere Kosmetika verabreicht.

Wer heute noch glaubt, Doping im Sport sei die Ausnahme und nicht systematisch, glaubt auch noch an den Weihnachtsmann. Die Heuchelei ist ähnlich wie weiland das Herumgeeiere mit Amateur-/Profi-Status. Das Ergebnis ist bekannt.

Bube August 3, 2013 um 12:37

@Luebberding

Ja, Armstrong u.va.
Aber auch ein Dieter Baumann war nur Opfer der Zahnpastaaffaire.
http://de.wikipedia.org/wiki/Dieter_Baumann

/Ironie aus

@Crain
Gespräch für mich beendet. Besser so.
@wowy
Was veröffentlicht?
Und danach nach Moskau in den Flughafen? ;-)

Crain August 3, 2013 um 12:39

Ok @ Bube noch mal sachlich: Mir geht es nicht um Rechtfertigung von DDR Doping, mir geht es darum, das BRD Doping a) lange bekannt ist ( siehe z.B. der Boxer Jupp Elze 1968 ) und b) es kein nationales copyright auf Doping gibt. sie machen es alle.

Oder hier:

„Jeder wußte, dass dort im Sport irgendwelche Mittelchen im Umlauf sind.
Das manche Sportler, unabhängig der Nation, einfach nachhelfen.
Ja, das war ja wohl bekannt.
Frage: Auch in der Bundesrepublik Deutschland?
Weltweit. Das sehen sie heute. Und so war das damals auch. Es gab kein Land, dass sich da auf die Fahne schreiben konnte: wir sind alle clean.”

Harald Schmid (ehemaliger Weltklassen-Hürdenläufer der BRD)
gegenüber sport inside (wdr) im Mai 2009 ”

http://www.interpool.tv/sport/dokumente-sportspool/849-doping-in-der-brd.html

f.luebberding f.luebberding August 3, 2013 um 12:45

Der Fortschritt in dieser Debatte könnte übrigens darin bestehen, dass sie gerade nicht in die alte Ost/West Schablonen führt. Wer das systemische Doping im Westen beschreibt, relativiert damit nicht das Doping in der DDR. Man muss schlicht die unterschiedlichen Strukturen zur Kenntnis nehmen. Die Moralisierung der Debatte ist dabei übrigens hinderlich, ob im Westen oder im Osten. Nur merkt man halt, wie jetzt schon wieder nach “Schuldigen” gefahndet wird. Das wird zu nichts führen, sondern lediglich Frontstellungen aufbauen, worin dann das Thema Doping verschwinden wird.

Nanuk August 3, 2013 um 14:11
Gretel August 3, 2013 um 14:17

@ nanuk

you made my day. klasse text!

BB August 3, 2013 um 14:56

Man wird später die Zeit Anfang der Siebziger als Zeitenwende bezeichnen. Das war die Zeit, als der Sportminister zu seinen Sportmedizinern zum ersten mal (nach dem Krieg) sprach “…”

In diesen Jahren gab es die Ölkrise. Seitdem wurde nicht mehr auf den Mond geflogen. Die Weltwirtschaften wurden damals auf “Angebotstheorie” umgestellt, die Arbeitnehmer nicht mehr am Produktivitätswachstum beteiligt. Der Sport verlor seine Unschuld, die er nach ’45 vielleicht ein wenig wiedergewonnen hatte. Natürlich auch in dieser Zeit nach dem Motto: “Wir sind wieder wer”.

Das Rattenrennen, in das die Völker der Erde seitdem hinein getrieben werden, wird mit allen Mitteln angeheizt.

Einige Vorzeige-Ratten werden gedopt, den anderen werden die Löhne gekürzt. Beide sollen dann angeblich schneller rennen.

Kriegs-Sportberichterstatter werden ‘embedded’ in die kämpfenden Einheiten unserer Exportindustrie. Die Ästhetik der Bildberichte lässt Leni Riefenstahl wiederauferstehen. Sie war ja schon immer Vorbild auch für die Werbeindustrie gewesen. Kein Wunder also, dass Berichte über Herren-Doppel-Turmspringen wirken, wie von ihr selbst gedreht. Oder an den Axe-Cliff-Diver-Spot erinnern. DieHerrenmenschen Leistungsträger – Propaganda unserer FührerinKanzlerin wird mit nach Luft schnappender Begeisterung in die Sportkommentare übernommen.

Schon die Nazis dopten ihre Flieger mit Pervitin. Wir dopen unsere Sportler mit Anabolika, Narkotika, Epo und Blutdoping.

Wenn schon, dann mit vor ’45 vergleichen! Der Vergleich mit der DDR hinkt und wirkt wie “Nachtreten”. Die DDR war halt das erste Land, das im Rattenrennen verloren hat. Weitere werden folgen, egal welches politische System implementiert ist. Ich glaub’s zwar nicht, aber kann durchaus sein, dass China übrigbleibt. Meine Prognose, ein paar wenige Deutsche werden am Ende auf dem ersten Platz stehen. Vollgepumpt mit Anabolika und kein Gramm zuviel auf der Waage.

wowy August 3, 2013 um 15:19

@fl
Das Thema wird verschwinden, weil zu viel Geld damit verdient wird.
Es geht um Geld, immer wieder Geld.

wowy August 3, 2013 um 15:26

@Nanuk
Als Babyboomer gelten die Jahrgänge 1961-1964, wobei 1964 der bis heute geburtenstärkste Nachkriegsjahrgang war. Die Entscheider der letzten Jahre in Berlin, Brüssel, bei den Banken, etc. gehören zum überwiegenden Teil den 1950er Jahrgängen an, teilweise sogar den 1940er Jahrgängen.

chabis August 3, 2013 um 15:33
Nanuk August 3, 2013 um 15:58

@wowy
“Als Babyboomer gelten die Jahrgänge 1961-1964″

Das stimmt nicht… in Deutschland werden die im Zeitraum von 1955 bis 1969 Geborenen von Statistikern als geburtenstarke Jahrgänge bezeichnet in den USA eigentlich von 1940-1969 bis 45 ok da hat Deutschland eine Sonderstellung aber alles danach ist eigentlich Babyboomer.

Schäuble ist kein Babyboomer zb oder Kohl das sind Trümmerkinder…

Nanuk August 3, 2013 um 16:00

@wowy
Aber selbst für die Trümmerkinder ging es nur Aufwärts seit ihrer Geburt… von daher kann man die dazu zählen.

Moabit mit 3 Ufern August 3, 2013 um 16:09

@ Bube

Sie verwenden dann bei der Partei die Linke den Zusatz SED Nachfolgepartei?

Sie erinnern mich an einen Arbeitskollegen. Immer wenn unter den Aushilfskräften, in der Vorweihnachtszeit, Menschen mit so Namen wie Ahmet oder Saladin dabei waren, musste besagter Arbeitskollege, die unbedingt in der Pause auf Fundamentalismus und Islam ansprechen.

wowy August 3, 2013 um 17:01

@Nanuk
Okay, dann einigen wir uns auf 1955 bis 1965. Ich kannte das bisher nur unter dem engen Begriff der geburtenstärksten Jahrgänge.

missing link August 3, 2013 um 18:36

Naivität ist ja eine der besten Eigenschaften.
Wenn man Kind ist.

Nun stellt sich heraus, dass viele sogenannte VT doch nicht nur VT waren.

Wie geht man damit um? Vor allem im Westen?
[Denn der Osten wurde schonungslos durch die Gauckler & Co. aufgeklärt. ;-) ]

Was kann da noch kommen?
Wer zittert schon?

Wir leben in einer spannnenden Zeit.
Also laßt uns die 3.Strophe des Deutschlandliedes summen.
Ich kenne den Text nicht.

wowy August 3, 2013 um 18:40
missing link August 3, 2013 um 18:41

p.S.

Ich bin jetzt Fan von Missy Franklin . ;-)
http://www.sueddeutsche.de/sport/schwimm-wm-in-barcelona-missy-franklin-erobert-fuenftes-gold-1.1738043

Die dopt nicht. Nein.
Kann ich mir nicht vorstellen.

wowy August 3, 2013 um 18:44

Der BND ist eine dem Bundeskanzleramt unterstellte Dienststelle. Keine Pointe.

missing link August 3, 2013 um 18:51

P.P.S.

Die “rollende Apotheke”.
Name einer berühmten Radsportveranstaltung.
100 mal ausgetragen.

Jetzt erst entdecken westdeutsche Journalisten, daß gedopt wurde.
Durch eine Studie.

Qualitätsjournalismus. Ohne Zweifel.

Schatten August 3, 2013 um 19:32

Im Neoliberalismus, soviel muss man anerkennen, ist Doping für alle da: Morgens Prozac, abends Zanax, für die Kinder Ritalin und bald auch überall legal einen Joint zwischendurch.

Recht eigentümlich eigentlich für einen Kulturkreis, der mal auf seine Rationalität, auf seine Vernunft so stolz war!

Jetzt wird gedopt, jetzt wird gedrugged – Vernunft? Rationalität? Wofür?

No Drugs! August 3, 2013 um 19:47

@Schatten

Kleine story am Rande.
1999 steckte mich das Arbeitsamt in einen Kurs. Telematik.
Was immer das auch war oder gewesen sein sollte.
Dort hatten wir natürlich english.
Der teacher war Brite. Er erzählte uns ständig von Prozac.
Keiner hatte jemals dieses Wort gehört.
der Teacher wurde richtig wütend.
der Kurs fand in Berlin-Lichtenberg statt.

So einfach ist das manchmal mit den unterschiedlichen welten.

No Drugs! August 3, 2013 um 19:53

als Ex-Leipziger ein Link zu einem noch Leipziger:
http://www.stern.de/politik/deutschland/schnauze-wessi-meine-akte-deine-akte-2045921.html

Passender gehts nich!!!

;-)

No Drugs! August 3, 2013 um 20:01

“Unter dem Decknamen „Schneewittchen“ machte er beim Bundesnachrichtendienst umfangreiche Aussagen über die kriminellen Wirtschaftsmethoden des Bereichs kommerzielle Koordinierung (KoKo) und seine Tätigkeit für das Ministerium für Staatssicherheit.”

Der ostdeutsche Snowden. Tegernsee. Trautes Heim.
http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Schalck-Golodkowski

"ruby" August 3, 2013 um 20:14

Also wenn jetzt alle Stricke reißen, muss Bild doch tatsächlich noch die Stasiakten von diversen Spitzenpolitikern und Kandidaten veröffentlichen, um einen Ergebnisvorsprung zu antizipieren …
Stellen wir uns vor sämtliche Redaktionen in den Medien auf Glücksdope !
EZB-Sitzung stoned …
EU-Ratssitzung zugekiffte Entscheidungen in Nachtsitzung!
Kabinett kommt vor lachen zu keinem Beschluss.

Wahnsinn :
http://www.youtube.com/watch?v=zkOOCx8tT08

"ruby" August 3, 2013 um 21:11
holger August 3, 2013 um 21:22

LOL

aber sich Viagra reinpfeifen… LOL

Oder Koffein auf die Glatze schmieren…

Tolles Thema MOAR of that… :D

Nur mit Traubenzucker August 3, 2013 um 21:26

Im Osten in Sachen Doping rückhaltlose Aufklärung und im Westen: ähm lass mal die Sache ruhen. Geht auch grade gar nicht weiter wegen Datenschutz ( Täterschutz ? ).

Aber mal ehrlich, warum soll Doping auch im Westen nur eine Ausnahme sein? Mehr Schein als Sein heißt es doch hier. Künstliches Ansehen steht hoch im Kurz: Fake Doktortitel, Fake Sportleistung, Fake Wirtschaftsjournalismus weil allzu oft PR – Texte, Fake Ratingbewertungen für Finanzanlagen,….

Nebenbei ade ihr “Götter in Weiß”. Ob Euthanasie, Organhandel oder eben Doping.

http://www.youtube.com/watch?v=9W0bFltbZWs

Nur mit Traubenzucker August 3, 2013 um 21:33

Nix geht ohne den Arzt.

“In der ehemaligen DDR war es den Sportmedizinern nicht möglich sich dem Befehl der SED zur “Sportförderung” (sprich dem Doping) zu entziehen, ohne Gefahr zu laufen die Approbation zu verlieren.
Welche Ausrede haben die Ärzte der ehemaligen Bonner Republik, die ebenfalls den Hipokratischen Eid geleistet hatten?
Auch sie haben schädigende Auswirkungen ihres Tuns gegenüber ihren “Patienten” (sprich Opfer) billigend in Kauf genommen. Dieses zieht eigentlich, schon nach damaligem Recht, den Verlust der Approbation nach sich.

Liebe Rechtsstaatlichkeit, nimm endlich allen Dopingärzten die Zulassung und den Arzttitel weg!”

Smokingtraeger heute auf Meinungen 1und1

holger August 3, 2013 um 21:33

LEISTUNGSTEIGERNDE maßnahmen

SIND SO ALT WIE die menschheit… :D

Aphrodite LOL

holger August 3, 2013 um 21:41

Aber Lübber hat schon recht, das wird wie alles auch, ein innerdeutsches Problem sein…

weltweit unter Beobachtung…

LMAO echt COOL MAN

Erzähler aus dem Wald August 3, 2013 um 21:56

missing link August 3, 2013 um 18:36
Was kann da noch kommen?
Wer zittert schon?

Huuh. Da zittert die gesamte BRD. Pinocciosyndrom.
Wohin mit der langen Nase?
Ein paar Schweinetröge werden noch rausgezogen. War auch überfällig. Die Arroganten betteln um Bestrafung.

Gott ist gerecht.

Andreas Kreuz August 3, 2013 um 22:40

@Nur mit Traubenzucker August 3, 2013 um 21:26

Apropos “Fake Ratingbewertungen für Finanzanlagen,…. “

http://www.heinrichplatz.tv/?p=11890

Ich lach’ mich schlapp …

"ruby" August 3, 2013 um 23:13

@ Andreas Kreuz

Wenn die anfangen zu sortieren sind die werthaltigen schnell herausgefiltert …
Der Rest ist doch nur virtual wealth – einfach wertberichtigen !
Sir Frederick Soddy lässt grüßen. Sei doch ein bisschen kreativ, dann wird halt eine negative Eigenkapitaldeckung ausgewiesen und die Eigentümer zahlen bis in die Unendlichkeit zurück, Erben inklusive .

Also locker bleiben ;-)

Den Mario`s dieser Welt fallen bestimmt weitere Quellen zum nachschießen ein.

wowy August 4, 2013 um 11:36

Früher haben so etwas nur VTler von sich gegeben. Heute steht es im Spiegel.
“Ein Weg, um von der Kritik am NSA-Spähprogramm abzulenken?”
http://www.spiegel.de/politik/ausland/angst-vor-terrorattacken-us-geheimdienst-soll-al-qaida-abhoeren-a-914698.html
Man kann nur hoffen, dass die Rechtfertigung der Totalüberwachung nicht bald noch Menschenleben kostet.

sol1 August 4, 2013 um 13:11

Plagiieren ist sozusagen das akademische Gegenstück zum Doping im Sport – und es reicht genauso weit in die Vergangenheit zurück, wie ein weiterer gerade aufgeflogener Fall zeigt:

http://lammertplag.wordpress.com/

sol1 August 4, 2013 um 13:17

Und die Beißhemmung der Medien ist im Fall Lammert genauso ausgeprägt wie im Fall Genscher:

http://www.freitag.de/autoren/christine-quindeau/beruhigungspillen-als-schuetzenhilfe

Im Kommentarbereich schreibt die Autorin:

(…) Unterm Strich denke ich, es geht um gemeinsam geteilte Macht, an der man nicht rütteln will. Es geht genau um das, was mich ärgert: Nämlich ob es möglich ist, nach oben zu kommen ohne finanzielle Vorteile zu haben und ohne zu schummeln. Im Grunde gehts um ein Weltbild.

Jeder Mensch weiß, dass die Fairness im Aufstieg tausendmal verletzt wird. Aber man klammert sich an die “Guten”. An Menschen, die oben sind und einem trotzdem anständig und Überdurchschnittliches leistend vorkommen. Menschen wie Lammert. (…)

Da gibt es arme Menschen, die promovieren – auf Halbtagsstellen – arbeiten ganz für halbes Gehalt und auch die haben Kinder und nicht mal Geld für einen Babysitter. Und schreiben nicht ab. In welcher Welt lebt er? Im schlimmsten Fall lebt er in der einzig existenten. Die sagt, dass es so geht. Dass die allein erziehende Doktorandin, die sich den Arsch aufreißt, unten geboren ist und unten bleibt. Dass sie einen klitzekleinen sauberen Beitrag zur Wissenschaft beigetragen hat. Und wir nur hoffen können, dass es ihr im Himmelreich Pluspunkte gibt, denn hier gibts keine.

Ich glaube darum gehts. Für mich gehts zumindest darum. Und ich will mich nicht einlullen lassen, auch wenn es mir tausendmal lieber wäre, man ließe mir noch ein Schlupfloch für Illusionen ;-)

im alter will fleisch fliehen August 4, 2013 um 17:00

http://www.fussballdoping.de/

doping auch bei uns wessis? ich dachte das gibts nur bei chinesischen schwimmerinnen.

nicht mit mich August 4, 2013 um 17:39

Die Panzerschokolade war schon vor Jahren im Gespräch.
http://de.wikipedia.org/wiki/N-Methylamphetamin

Die Helden von Bern haben dies Zeugs gefressen.
Alles halb so wild.
In Kina oder Russssland ist es viel schlimmer.

im alter will fleisch fliehen August 4, 2013 um 18:06

zitat ( Immo Sennewald ) :”Nur noch ‘ne aparte Personalie: Vorsitzender des Sportausschusses des Deutschen Bundestages war von 2005 bis 2009 Peter Danckert von der SPD, vormals Anwalt von Schalck-Golodkowski http://de.wikipedia.org/wiki/Sportausschuss

http://www.on-dope.de/doping-in-der-ddr

@ nicht mit mich

finde ich auch. die sollten alles frei geben. ich finds geil, immer wieder neue rekorde. das die typen dann nicht mehr älter als 30 werden ist mir doch egal.

nicht mit mich August 4, 2013 um 18:16

Immerhin starben die alle den Heldentod und haben das EK I bekommen …ähh Bundesverdienstkreuz meinte ich. ;-)

im alter will fleisch fliehen August 4, 2013 um 18:18

jap. sind ja wohl auch viele bundis dabei. bundeswehr – soldaten – leistungssport.

nicht mit mich August 4, 2013 um 18:21

;-)
Der Rest der Truppe hat sich am Hindukusch beim Mohnanbau das Ding verdient….

Andreas Kreuz August 4, 2013 um 18:32
im alter will fleisch fliehen August 4, 2013 um 18:33

ach so und noch zu den unterschieden beim staatsdoping ddr und brd:

wenn in der brd mit staatsknete dopingmittel erforscht/entwickelt werden, was wohl schon länger bekannt zu sein scheint, dann haben auch wir das zu verantworten. wie auch bei euro “rettung” – wir oder die mehrheit von uns wählt diese leute.

im alter will fleisch fliehen August 4, 2013 um 18:44

die meisten leistungssportler kommen also von der truppe. bundeswehr . staat.

sponsoren wie telekom beim radsport sind im mehrheitsbesitzt beim staat.

die ärztliche betreuung besorgt man sich in freiburg von der uniklinik. staat.

übertragen wird das ganze in der ard. staat.

also in der brd hat der staat da nichts mit zu tun. das ist hier ganz anders als damals bei den kadern im sozialismus.

nicht mit mich August 4, 2013 um 18:50

Es ist immer alles ganz anders.
Auch wenn man hier mittlerweile Löhne wie in Bangladesh hat, ist es trotzdem besser. Denn hier sind immerhin die Mieten viel höher. ;-)

Die BRD ist schon eine Schauspieltruppe…

im alter will fleisch fliehen August 4, 2013 um 18:51

ach so und nicht nur bei nazis und nsu, werden akten aus versehen geschredert. es sollen in den letzten 20 jahren akten mit dopingbezug im bisp vernichtet worden sein.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/1956498/Spitzer:-Ohne-Rücksicht-auf-Gesundheit

im alter will fleisch fliehen August 4, 2013 um 18:57

selbst hitler soll gedopt gewesen sein:

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14324358.html

da muss ich eine rauchen. tüschiskowski

Soldat Schwejk August 4, 2013 um 19:07

Zu diesem Thema mal wieder einschlägige ostzonale Musik und die Feststellung: Früher war doch alles besser.

Die frühen Pink Floyd waren um Längen besser als die späten.
Joy Division war besser als New Order.
The Smiths waren besser als Morrissey solo.

Und natürlich war auch Feeling B besser als Rammstein.

http://www.youtube.com/watch?v=JT-IGopMM3A

nicht mit mich August 4, 2013 um 19:16

Schütze arsch

Jetzt ist alles besser. Punkt.

"ruby" August 4, 2013 um 19:55
Schatten August 4, 2013 um 20:07

Die Idee des Fortschritts, so behauptet Cioran, sei die Ungerechtigkeit, welche sich die aktuelle Generation gegen die vorherigen zu schulden kommen lasse.

Aber ein alter Porsche z.B. ist kein Klassiker, sondern einfach nur ein altes Auto!

Worin liegt also die Ungerechtigkeit? Wohl in der Verwechslung von technischem Fortschritt mit zivilisatorischen!

Und dazu kommt, man darf es heute eigentlich nicht sagen, sind Menschen doch alle gleich und damit wieder unveränderlich und Ebenbilder des Einen und Allumfassenden G*ttes, dass die Wissenschaft da teilweise dubiose Fakten präsentiert:

http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-2323944/Were-Victorians-cleverer-Research-indicates-decline-brainpower-reflex-speed.html

holger August 4, 2013 um 21:27
chabis August 4, 2013 um 21:37
chabis August 4, 2013 um 22:26
wowy August 5, 2013 um 09:35

Wenn der BND – eine dem Kanzleramt unterstellte Dienststelle – massenhaft Daten an die NSA liefert, dann kann die Regierung nichts machen?
Drehen jetzt alle völlig durch?
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/nsa-affaere-ex-verfassungsrichter-papier-verteidigt-merkels-regierung-a-914763.html

das doppelkinn meiner achsel August 5, 2013 um 10:01

viagra im schwanz und botox in den lippen, schnee für die nase, fettabsaugen, schlanker körper, ernährungsbewusst und keine asozialen im sozialen umfeld, … wir können alles machen mit unserem körper. wir können alles sein und vielleicht kommt einmal die zeit, da ist es genau umgekehrt zum heute: was du bist NICHT gedopt?! du hast da nichts machen lassen?! warum hast du ein behindertes kind?!

ob im leistungssport oder im leistungsalltag – don’t hate the player…hate the game .

Hardy August 5, 2013 um 10:26

Wenn ich diesen Bericht hätte, gleichzeitig aber Angst vor dem Landgericht Hamburg: Anonym leaken. Dann ist das Ding in der Welt und es muss ermittelt werden. Sonst hilft ja nix.

"ruby" August 5, 2013 um 22:49

Lösung
http://www.youtube.com/watch?v=QnQ-cWcLAZM
Ob die Versorgung bis zum 22.09. noch klappt?

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