Die Huffington Post als Schrecken für die deutsche Medienlandschaft

by f.luebberding on 8. Oktober 2013

Am kommenden Donnerstag wird der deutsche Ableger der Huffington Post starten. Das sorgt jetzt schon für Aufregung. Im Mittelpunkt steht dabei deren Geschäftsmodell. Sie bietet ihren Autoren kein Honorar, sondern Aufmerksamkeit als Bezahlung. Nun stimmt das noch nicht einmal mehr für die USA. Für die Huffington Post arbeiten in den USA 600 bezahlte Journalisten. Frau Huffingtons AOL-Klon ist erst einmal nichts anderes als ein Presseverlag mit einer überdimensionierten Leserbrief-Redaktion. Nun ist Frau Huffington nur aus einem Grund ein Mythos geworden. Sie bekam für ihren Verlag beim Verkauf mehr als 300 Millionen US-Dollar. Daher haben Investoren die Huffington Post als ein funktionierendes Geschäftsmodell für den Wandel in der Medienlandschaft interpretiert. Allerdings sollte man sich erst einmal die Geschäftsgrundlage für deren Erfolg ansehen.

Im Gegensatz etwa zu Deutschland zeichnete sich der US-Medienmarkt schon immer durch andere Voraussetzungen aus. Es gab keinen relevanten öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Die Einführung der neuen Medien Radio und Fernsehen wurde über den Markt organisiert und war keine Aufgabe staatlicher Medienpolitik gewesen. In Deutschland verlief das bekanntlich anders herum. Hier wurden Radio und Fernsehen erst sehr spät für private Investoren geöffnet. Letztere haben es bis heute auch nicht geschafft, die öffentlich-rechtliche Konkurrenz zu verdrängen. Daher spielten etwa die überregionalen Zeitungen in den USA eine andere Rolle als in Deutschland. Sie waren zwar für die politische Debatte wichtig, aber in ihrer ökonomischen Bedeutung als Marktteilnehmer nicht mit Deutschland vergleichbar. Die Printmedien standen in den USA schon immer in der Konkurrenz zu kommerziellen Radio- und Fernsehstationen. In Europa, etwa bei uns Bild, nutzten diese Lücke die Boulevardzeitungen. Es ist fraglich, ob sie unter amerikanischen Bedingungen so erfolgreich gewesen wäre. Mit dem Internet veränderte sich die Medienlandschaft. Zum einen wurde das Informationsmonopol der Journalisten aufgehoben. Zum anderen ein neuer Vertriebsweg für die Werbewirtschaft und PR-Industrie geöffnet. In den USA hatte Frau Huffington daraus die richtigen Schlussfolgerungen gezogen. Sie bot Autoren mit ihrer Plattform eine Reichweite, die höher gewesen war als in deren bisherige Nischenexistenz. Und sie nahm deren publizistisches Anliegen ernst. Das war bekanntlich im Jahr 2005 noch die Ausnahme gewesen. So konnte sich ein ernstzunehmendes publizistisches Angebot jenseits des etablierten Journalismus entwickeln. Die entsprechende Reputation nutzte sie für die ökonomische Verwertung. Ob klassische Werbung oder versteckte PR. Im Geschäftsmodell der Huffington Post findet man das, was der Online-Markt braucht.

In Deutschland hat man dieses Erfolgsmodell bekanntlich nicht erst seit gestern erkannt. Trotzdem sind bisher alle Versuche gescheitert, eine deutsche Huffington Post zu etablieren. Es wird sicher nicht an der Blödheit der Akteure liegen. Also muss sich man wohl die Marktbedingungen ansehen. Den wichtigsten Grund findet man bei den öffentlich-rechtlichen Sendern. Im Gegensatz zu den USA finden wir bei uns noch Informationsangebote, die nicht dem Niveau der RTL 2 News entsprechen. In den klassischen Medien Radio und Fernsehen setzt immer noch die Tagesschau den Standard. Man kann einen Peter Kloeppel von RTL nicht wirklich mit den Radaubrüdern von Fox News oder aus den unterirdischen US Radio-Talkshows vergleichen. Und selbst unpolitische Zeitgenossen informieren sich in Deutschland immer noch anders als in den USA. Die selbstreferentiellen Netzwerke der Tea Party konnten daher so auch nur in den USA entstehen. Und im Gegensatz zu dem Getöse von Leuten wie Thomas Knüwer. Im deutschen Online Nachrichtenmarkt haben die Informationsangebote der klassischen Marken ihre frühere Marktstellung behalten (von den Öffentlich-Rechtlichen über die Bild bis zur FAZ). Das betrifft zwar nicht den Werbemarkt als Konsumentenansprache, aber das ist nun wirklich ein anderes Thema. Als Stichwort seien nur die Tech- oder Modeblogs genannt. Der Bild Blog braucht allerdings weiterhin die Bild, ansonsten wäre er nicht existenzfähig. Die Nachdenkseiten die Kritik an den etablierten Medien für ihr Konzept der Gegenöffentlichkeit. Thomas Knüwer die These von der Blödheit der anderen. Die Huffington Post braucht nicht die New York Times oder USA-Today. Thomas Knüwer wahrscheinlich auch nicht.

Die faktische Irrelevanz deutscher Blogs für die politischen und ökonomischen Diskurse ist eben kein Zufall. Sie treffen immer noch auf eine journalistische Medienlandschaft, die den Informationsbedürfnissen ihrer Nutzer entspricht. Ob diese auch was dafür bezahlen wollen, ist eine andere Diskussion. Welchen Markt will also jetzt die deutsche Huffington Post als Burda-Klon besetzen? Werden jetzt die Blogger ohne Leser plötzlich gelesen werden? Warum soll ein Gastautor bei der Huffington Burda-Post schreiben, wenn er es auch bei Spiegel online könnte? Oder soll jetzt Boris Becker die Geldpolitik der EZB kommentieren? Wenn die deutsche Huffington Post Erfolg haben wollte, hätte sie etwa den Bild Blog, die Nachdenkseiten oder Don Alphonso einbinden müssen. Das scheint wohl nicht gelungen zu sein. Wenn sie aber der Bild als Boulevardangebot Konkurrenz machen will, wünsche ich dabei viel Spaß. Dann hätte ich allerdings Kai Diekmann als Chefredakteur engagiert. Natürlich wird es interessante Autoren auf der neuen Plattform geben. Online erleichtert die Talentsuche. Ich vermute allerdings, die fangen dann gleich beim Focus an. Dort ist die Bezahlung besser und die Reputation höher. Die Huffington Burda-Post wird daher wahrscheinlich nur einen schrecken: Den Burda-Verlag.

{ 70 comments }

Linus Oktober 8, 2013 um 11:46

“Die faktische Irrelevanz deutscher Blogs für die politischen und ökonomischen Diskurse ist eben kein Zufall. Sie treffen immer noch auf eine journalistische Medienlandschaft, die den Informationsbedürfnissen ihrer Nutzer entspricht.”

Das scheint mir zu kategorisch. Zwar ist es sicher richtig, dass die alteingesessenen Medien in D noch immer weitgehend die Hochheit über die Mehrheitsmeinung besitzen. Nichtsdestoweniger werden zunehmend von den Blogs relevante Impulse gesetzt, die anschliessend von den MSM übernommen werden.

Deutsche Blogs wie dieser scheinen mir (im besten Fall) eine Art Think tanks. Jeder professionelle Journalist findet hier eine Fülle an Rohmaterial von Fakten und Meinungen, die eine geeignete Ausgangsbasis für die eigene Arbeit bieten.

NB: Dieses Halbzeug müsste eigentlich noch einer eingehenden Prüfung unterzogen werden, bevor es in die MSM-Produktion kommt. Damit nimmt man es häufig nicht so genau, wenn es denn der Sache dient. Und die ‘Sache’ sind Sensations-Tauglichkeit (das bringt das Rohmaterial meist schon mit) und Spin (das wird vom Journalisten hinzugefügt). Damit wird Information zur Ware und unterliegt iW der Logik der Wegwerfgesellschaft (z.B. Obsoleszenz von Medien-Inhalten).

~ h A l B g O t T ~ Oktober 8, 2013 um 12:39

… diese “Huffington Post” …

===> … ist ein weiterer verzweifelter Versuch der us-amerikanischen Hochfinanzfaschistenmafia, die Medien und damit die Veröffentlischte Meinung, auch im Zeitalter von ~ Halbgott ~ sein weltweites Wahrheitsweb … weiterhin zu dominieren und nach ihr’n eig’nen Interessen zu manipulieren!

===> … No Chance, @Bilderbergernazis!!

===> … nochmals zur Erinnerung:


==============================
!! ES IST KRIECH !!
—————————–

( … und ihr verliert!! …

… weil … ~ wir ~ … gewinnen tun!! … )
==============================

Frankie Bernankie Oktober 8, 2013 um 13:38

A propos professioneller Journalismus: hier eine wunderbare kleine Pretiose aus der Welt des Tendenzjournalismus:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/konjunktur/deutsche-realloehne-niedrige-inflation-frisst-lohnsteigerung-auf-12608502.html

“Niedrige Inflation frisst Lohnsteigerung auf” schreibt die FAZ.

Da kann der Unternehmer den Arbeitnehmern Geld hinterherschmeissen wie blöd, die böse , böse Inflation frisst alles auf – so soll es klingen.

Blöd aber auch , dass die Inflation wie auch die Reallohnsteigerung so niedrig sind – und der FAZ hat immer noch genug Skrupel, diesen Sachverhalt zu würdigen. Deshalb diese merkwürdig verdruckste Aussage

“Niedrige Inflation frisst Lohnsteigerung auf”

Man hätte ja auch schreiben können

“Inflation frisst niedrige Lohnsteigerung auf”

aber das ist Gewerkschaftssprech – das geht gar nicht bei der FAZ.
Ein skrupelloseres, fiskalisch eher libertäres Medium hätte natürlich getitelt:

“Inflation frisst Lohnsteigerung auf”

dann wäre die neoliberale WELT in Ordnung, Schuld und Sühne ordentlich verteilt.

Die Aussage , die Sachverhalt am zutreffendsten beschreiben würde, wäre natürlich

“Niedrige Infaltion frisst niederige Lohnsteigerung auf”

- aber das wäre keine Nachricht.

Klaus Jarchow Oktober 8, 2013 um 13:43

Die Art von Relevanz, welche die HuffPo anstrebt, resultiert bisher doch eher aus Social-Media-Schleudern wie Twitter, wenn sich dort zum Exempel Pocher und Becker in den Haaren liegen – oder mal wieder ein #aufschrei ertönt.

Anderes, wirklich Relevantes ist in Wissenschaftsblogs wie bspw. SciLogs zu finden, auch dort übrigens ganz ohne Bezahlung, dafür aber in einem Umfeld, das nicht einem ‘Kessel Buntes’ gleicht. Das ubiquitäre Themen-Mix-Portal, das alle Leser in seinen Bann ziehen wird, ist in meinen Augen bloß ein feuchter Verlegertraum, der eine mediale Nebenhodenentzündung zur Folge haben könnte.

Aber gut, wer will, soll dort gern schreiben. Es gibt ja nix dafür – folglich werden sich dort alle jene tummeln, die stattdessen ein ‘Anliegen’ haben, also z.B. die AfD-Mischpoke, die Klimaskeptiker, die Kulturverfallspropheten, die Muslimophoben, die Libertären usw. Und der Leser flieht’s mit Grausen …

Frankie Bernankie Oktober 8, 2013 um 13:47

Nachtrag:

Wie ich sagte: Ein skrupelloseres, fiskalisch eher libertäres Medium hätte natürlich getitelt:

“Inflation frisst Lohnsteigerung auf”

Genauso machts das Handelsblatt:

http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/geldentwertung-inflation-frisst-lohnerhoehungen-auf/8900400.html

Maxim Oktober 8, 2013 um 14:41

“Der Bild Blog braucht allerdings weiterhin die Bild, ansonsten wäre er nicht existenzfähig.”

Schon seit längerem steht auf deren Seite oben “für alle” sowie rechts “Ein Watchblog für deutsche Medien”, funktioniert also auch ohne BILD. Das ändert natürlich nichts daran, dass sie jene deutschen Medien brauchen, um existieren zu können.

Reinhard Oktober 8, 2013 um 14:48

Und was hindert das Bildblog daran auch ein Watchblog für deutschsprachige Blogs zu sein?

Das Bildblog braucht relevante Medien. Ob die von den traditionellen Verlagen gestellt werden und/oder es populäre, wichtige Blogs sind, ist dabei nebensächlich.

f.luebberding f.luebberding Oktober 8, 2013 um 15:07

Maxim

Die taz könnte zwar ohne den Genossen Diekmann überleben, aber der Bild Blog nicht ohne die Bild.

Frankie Bernankie

Dass es zu identischen Sachverhalten unterschiedliche Sichtweisen gibt, ist nun nichts Neues. Frage mich allerdings, ob ausgerechnet die deutsche Huffington Post in Deinem Fall diese andere Sichtweise bringen könnte.

Jarchow

Mittlerweile gibt es die nächste Interpretation für das Geschäftsmodell der deutschen Huffington Post: Betreutes Bloggen.

Linus

Es gibt nach meinem Eindruck nicht mehr viele Blogs, wo überhaupt diskutiert wird. Allerdings in allen großen Nachrichtenportalen eine mehr oder minder große Gruppe von Leuten, die Artikel diskutieren. Bei den kleineren Angeboten – wie etwa den Cicero, den ich interessant finde – ist das aber auch schon nicht mehr der Fall. Mir geht es ja nicht darum, ob es sinnvolle Debatten gibt, sondern auf welcher Grundlage das Geschäftsmodell der Huffington Post bei uns funktionieren soll.

BB Oktober 8, 2013 um 15:36

” In den klassischen Medien Radio und Fernsehen setzt immer noch die Tagesschau den Standard. “

Apropos Qualitätsjournalismus in den Öffentlichen-Rechtlichen:

Hallo ARD/ZDF/…, die Sommerpause ist zu Ende! Ihr dürft den Sparmodus beenden! Die Nachweihnachtszeit nahahaet schon! Dazwischen wollen wir noch was ordentliches haben für unsere Jahres-Abo-Gebühr!

Es gibt drei Probleme hierzulande mit dem Johurnalismus:
- die allgegenwärtige Managerkultur! Manager kennen nur Kostensenken im Wettbewerb (Benchmarking). Ansonsten sind Manager so kreativ wie eine Morphologie der Kartoffelformen.
- Journalismus von heute macht dumm. Wie die Pisa-Studie zeigt, kann ein Großteil der Deutschen weder eine Maus bedienen geschweige denn, einen Text verstehen. Offensichtlich kann man mit mittelmäßigem Bildungsniveau am besten Exportweltmeister werden. Da darf man die Vermutung äußern, dass dies so gewollt ist. Gebildete Deutsche würden das System durchschauen und dann zu ihren Gunsten gegen die Interessen der Eliten ändern. Der Journalismus wird deshalb der ihm zugedachten Rolle gerecht und beteiligt sich fleißig an der zunehmenden Volksverdummung.
- Der Deutsche an und für sich ist gehemmt, sich eine Meinung zu bilden. Darauf getriggert, zunächst herauszufinden, was Leute denken, von denen er abhängig ist, um sich dann eventuell durchaus eloquent aber stromlinienformig zu äußern, ist ihm die Fähigkeit zum kritischen Diskurs abhanden gekommen. Dies ist übrigens das, was der Herr Bueb in der letzten Jauch-Show (auch so ein typisch manipulatives Tittytainment-Angebot der ÖR) uns sagen wollte. Allerdings fehlte ihm wohl ebenfalls wie allen Deutschen die Fähigkeit, dies sauber begründen zu können. Auf jeden Fall ist Lübberdings diese spezielle Qualität seiner Argumentation in seiner Frühmorgens-Kritik gar nicht aufgefallen *Punsch*. Stattdessen hat er sich bei seiner Kritik auf Nebensächliches beschränkt *Punsch*. Auch dies typisch für den aktuellen Journalismus. Nur der deutsche Johurnalismus bringt es fertig, die Koalitionsfrage am Ende auf die Frage zuzuspitzen, um welchen Prozentsatz die Einkommenssteuer wohl erhöht wird.

Man könnte daran arbeiten, diese Missstände zu beseitigen. Allerdings ist da der Burda-Verlag ganz und gar für ungeeignet. Schon lange macht er sich im Internetbereich mit seiner DLD-Konferenz lächerlich. Digital-Life-Design, was soll das sein? Wer schon so’n Titel findet, der hat nur Marketing im Kopp und kann das Ei des Kolumbus gar nicht finden. Wichtigtuerische Managerkultur eben. Die flippen da San-Franzisko-new-age halligalli rum und sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Und dann die Anbindung an Focus! Ich faß es nicht *kecker, lach*. Was werden die ersten Themen sein? “Was kostet uns schwarz/rot?”, “Die besten Steuerparadiese für ihren Geldbeutel°, “So bleiben Sie fit für Ihr berufliches Rattenrennen!”.

Haben die schon PI gefragt, ob da welche von umsonst schreiben wollen für die? Bin ja mal gespannt.

Rein Test-halber würde ich mal versuchen, da sooo’n provokant linken Artikel unterzubringen. Einfach mal rausfinden, wo die Schmerzgrenze bei der Chefredaktion ist :-) Dann kann man das Thema, ob HP in D Sinn macht, mit Gewinn (*Punsch*) weiter diskutieren.

f.luebberding f.luebberding Oktober 8, 2013 um 15:47

BB

Dass der Journalismus häufig ein Unterhaltungsformat ist, stimmt. Ob er verdummt? Du musst Dir einfach nur die Reichweite einzelner Angebote ansehen. Das Problem ist nicht die angebliche Manipulation, sondern dass die meisten Mediennutzer Unterhaltung suchen. Die Bild hatte zu ihren besten Zeiten mehr als 5 Millionen Auflage. Der Bauer-Verlag ist schon immer ein Riese gewesen, der auch ohne großen publizistischen Anspruch vor allem Auflage machen wollte. Im Vergleich dazu waren die Auflagen aller andere Medien, die unbestritten guten Journalismus machten, vernachlässigbar. Was hat sich also geändert? Die Dominanz von Unterhaltungsformaten sicher nicht.

~ h A l B g O t T ~ Oktober 8, 2013 um 15:49

… ganz gute Übersicht, wie – auf dausend kriminelle Arten – das Soz’nzeux … die Deutsche Arrrbeiterklasse ausgeplündert hat … um das Internationale Bänkstertum zu bereichern …

http://hansberndulrich.wordpress.com/2013/08/22/vermogensbilung-politisch-unerwunscht/

@frankieboy bernanketoy
““Niedrige Inflation frisst Lohnsteigerung auf” schreibt die FAZ.
Da kann der Unternehmer den Arbeitnehmern Geld hinterherschmeissen wie blöd, die böse , böse Inflation frisst alles auf – so soll es klingen.”
————

===> … yupp! … das is unfreiwillig komich! … die gleichgeschalteten Presstituierten des BRDDR-Systems wissen gar nicht mehr, wie sie ihre Lüüügen noch frisieren sollen … datt Syschtem pfeift aus dem letzten Loch!

===> … die FAZ macht in dieser peinliche Schlachzeile … quasi das wörste aus both liars-wörlds: …

1) … versucht sie die “konservative” (“CDU”-)Lügennarrative aufrecht zu verhalten, daßß in der BRDDR “Lohnsteigerungen”, “Aufschwung”, “Wohlstand,” “Wachstum” und “Soziale Görüschtüschkeit” herrschten würden tun. Und überhaupt: “Niemander hat so argstark-sehr von EURO profitifiziert … wie die Deutsen!” … nestcepas, @HÜTT??

2) … versucht sie die knallrothschildrot-linkslibaralallalatistische (“SPD”-)Lügennarrative von der quasi “nischt vorhandene Inflation” aufrecht zu verhalten, wie sie uns von den “Wirtschaftsjournalisten” von CIA-SPIEGEL, Bilderberger-ZEIT, Handelsblatt, SZ, ARD, Wallstreetjounral, (FR), (FTD) … von morgens bis Abendbrot um die Ohren geschlagen wird …

===> … se wörst lies of both wörlds!!

===> … es sind aber NICHT die Unternehmer schuld! @frankieboytoy!! … kannst du aber nicht wissen, als saplernder Nischtökonom! … schuld ist die vorgebliche “Gegenpartei” der Unternehmer:

http://fastpic.ru/view/54/2013/0322/a906468e0c7d4be5890be8016606c653.jpg.html

===> … eine derartige Entwicklung, nämlisch die größtmöglischstanzunehmende Diametraldiversion zwischen “Wachstum” und “Wohlstand”, … ist in Ländern mit … nicht-völligdurchkorrumpierten ….Gewerkschaften … undenkbarst! …

BB Oktober 8, 2013 um 16:16

OT: Katrin Göring-Eckardt gewinnt Kampfabstimmung

(muss sein in Zeiten des Echtzeitjournalismus hier im Thread. Ist zwar auch abgeschrieben, aber so arbeitet der Focus auch, wie ich neulich gelesen habe und damit bin ich wieder beim Thema)

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/katrin-goering-eckardt-und-anton-hofreiter-werden-gruenen-fraktionschefs-a-926745.html

Super! Ich hab ihr die Däumchen gedrückt. Weil ich sie so süüüüüß finde. Da verzeih ich ihr auch, dass sie mal ganz heftig neoliberal für Studiengebühren war. Das hat mich damals ganz fertiggemacht, dass gerade meine …., dass gerade Katrin mich so enttäuscht hat.

“Göring-Eckardt hatte sich im Wahlkampf auch mit sozialen Forderungen positioniert und damit manche Realos enttäuscht.

So so, wer sich bei den Grünen “auch” mit sozialen Forderungen positioniert, enttäuscht den realen Flügel! So weit sind die also schon. Und was sind denn das für Sitten. Wollte doch der reale Flügel allein über seinen Kandidatenvorschlag abstimmen. Haben die Grünen da vielleicht was falsch verstanden mit ihrer Basisdemokratie?

Da wird die Johurnallie aber jetzt aufjaulen in allen Gazetten, dass ihre Wunschkandidatin, die Lady Madonna der Grünen Andreae es nicht geschafft hat (übrigens ganz und gar nicht mein Typ).

Kecker Oktober 8, 2013 um 16:28

@ BB “…die Lady Madonna der Grünen Andreae es nicht geschafft hat (übrigens ganz und gar nicht mein Typ)”

Am häßlichsten ist Häßlichkeit am Spötter. (William Shakespeare)

* Kecker lach*

BB Oktober 8, 2013 um 17:31
BB Oktober 8, 2013 um 18:22

Der WDR auf dem Weg zum News-Desk

http://www.rp-online.de/gesellschaft/fernsehen/tom-buhrow-befuerchtet-defizit-von-128-milliarden-euro-1.3731188

Die Managertypen schlagen wieder zu. Wie wär’s, die vielen Produktionsfirmen wieder insourcen?

BB Oktober 8, 2013 um 18:25

Insourcen ist profitabler als outsourcen:

http://blog.wiwo.de/management/2013/03/27/vorwarts-im-ruckwartsgang-insourcen-ist-profitabler-als-outsourcen-meint-it-organisationsprofi-robin-protzmann/

Aber nein, zu viele Besitzstände hängen an den Produktionsfirmen.

Insourcen: Das sollte zum Manager-Schlagwort des Jahres werden. Würde auch dem Bildungsministerium gut tun.

BB Oktober 8, 2013 um 18:32

Ich muss hier nochmal den Ruby machen:

Wollen wir demnächst solche Beiträge aus der Focus-Redaktion in der Huffington Post Deutschland lesen :-)

http://www.focus.de/politik/deutschland/gruene-realitaetsverweigerung-wahl-von-goering-eckardt-ist-kein-signal-fuer-schwarz-gruen_aid_1123869.html

*kecker,lach*

Und jetzt Schluss für heute. Versprochen.

Jackle Oktober 8, 2013 um 18:33

Der Journalismus ist die Branche, die beim gesellschaftsweitem Rattenrennen gegen die Zeit noch die Stimme gegen das gesellschaftsweite Rattenrennen gegen die Zeit erheben könnte. Er verzichtet darauf über das Rattenrennen gegen die Zeit zu reden, weil er innerhalb des Rattenrennens gegen die Zeit nicht mehr auf das Rattenrennen gegen die Zeit schauen kann, sondern alle paar Wochen nur mal jemand heraus lugt und herum mimost “Boah, doch ganz schön anstregend, der Scheiß!” und dann direkt wieder verschwindet.

Der Journalismus weint, jammert und möchte das Mitleid erfahren, welches die feinen Herren zu Berlin dem gewöhnlichen Menschenabfall nicht zugestehen wollen. Der Journalismus redet nur noch über sich selbst, mit sich selbst und zwischendurch sitzt man nochmal bei Einstein mit der Politikerkaste zusammen und überlegt gemeinsam, was denn das Beste für das Land sei. Ne, nicht so verschwörungstechnisch.
So richtig banal: Ihr glaubt wirklich, dass ihr so kluk seid und verwechselt den dritten Schnaps im Einstein mit der gesellschaftlichen Realität!

Aber hey, weitermachen, das Rennen ist schon längst wieder gestartet. Bloß nicht inne halten!

hardy Oktober 9, 2013 um 00:21

@klaus

so was gab’s schon

http://www.readers-edition.de/

[..] Und der Leser flieht’s mit Grausen …

und ist seit juni wohl endgültig abgeschaltet.

dort waren es die klima-”skeptiker”

jmg Oktober 9, 2013 um 12:25

“THE BASIC ECONOMIC PROBLEM FACING NEWS IS INCREASED COMPETITION FOR ATTENTION”
Hal Varian, Chief Economist Google (früherer Professor in Berkeley und Autor des international wohl am meistem verkauften Mikro-Lehrbuchs)

Die Huffington Post gibt den Journalisten die Mittel an die Hand, um den Wettbewerb um Aufmerksamkeit austragen zu können.
Der Broker verdient immer. Die Goldgräber blieben in der Regel arm, aber die Leute die ihnen die Spitzhacken verkauft haben eher nicht.

LINKS: http://www.journalismfestival.com/news/hal-varian-on-the-economics-of-the-newspaper-business/
und schon etwas älter
http://googlepublicpolicy.blogspot.de/2010/03/newspaper-economics-online-and-offline.html
und hier eine Liste seiner Buchveröffentlichungen: http://people.ischool.berkeley.edu/~hal/people/hal/books.html

Balken Oktober 9, 2013 um 14:34

“Im Gegensatz zu den USA finden wir bei uns noch Informationsangebote, die nicht dem Niveau der RTL 2 News entsprechen.”
Noch. Noch? O.k., wir haben in puncto Massenverblödung noch etwas Nachholbedarf. Wenngleich, die neueste OECD-Studie Pisa für Erwachsene zeigt da schon, dass die geistig moralische Wende gute Fortschritte in dieser Richtung erzielt hat. Das wird also schon noch. Obgleich, also mir fehlt da der Vergleich, weiß nicht, wo ich in meinem Tuner RTL oder RLT hoch zwei finde, aber wenn das hier so verglichen wird, heißt das ja wohl, dass dort das “Informations”niveau noch unterirdischer sei – ja geht denn da wirklich noch was? Schwer vorstellbar. Ich meine, unernster als etwa Tagesthemen, Gasometer, Hart aber fair, das geht? Das ist doch schon alles Unterhaltung mit Spin, Politainment, psychologische Kriegführung?
“Sie treffen immer noch auf eine journalistische Medienlandschaft, die den Informationsbedürfnissen ihrer Nutzer entspricht.” Hm, das muss an den Nutzern liegen. Welche sind das? Übrigens “Bedürfnisse…” ? Den Unterschied zwischen Bedürfnissen und Bedarf, zahlungskräftigem, alias Nachfrage, wollen wir doch nicht vergessen. Wer bezahlt die BILD? Der Prolet, der sie brav liest bzw. guckt? Und der für eine Anzeige darin ein Jahr malochen müsste?

hg Oktober 9, 2013 um 14:49

apropos Katrin “NATO-KATRIN” Göring …

===> … datt kecke grüne Früschtschen hatte heute morgen einen Auftritt im ersten deutsen Staatssicherheitsfernsehen “ARD” …

„Also, ich glaube, das geht ja um zwei Punkte in diesem Bereich. Es geht einerseits darum, sind wir ein Land, was für Migrantinnen und Migranten offen ist, was Leute anzieht. Die wir übrigens dringend brauchen. Nicht nur die Fachkräfte, sondern weil wir, weil wir auch Menschen hier brauchen, äh die äh in unseren Sozialsystemen zu Hause sind und sich auch zu Hause fühlen können.

http://www.youtube.com/watch?v=BwzM0D7oR3A

f.luebberding f.luebberding Oktober 9, 2013 um 15:24
~ hg ~ Oktober 9, 2013 um 16:53

https://@fl
“Cherno Jobatey wird Vorturner der HuffPost”
———————————-

… Cerno ist übrigens … ein gern gesehener Gast … mit gute Kontakte – wiesaussieht …

===> … ~ hg ~ … hat auf seiner HDD-Ranch ein pdf-dokument … aus 2005. Reschtmäßßisch runtergeladen von … Jüdisches Musem Berlin.

===> … darin … FOTO … von Assi Asmussen … der damals – zumindest offiziell – ja noch ein drittrangiger Hiwi-Assi im BuFiMin war … sitzend an einem Tisch der mit “Rothschild table” benannt wird. Man trinkt irgendeine Rothe Edelbowle.

===> … darin … weiteres FOTO … von … trarrra!! … CERNO JOBATEI … im Plüschsofa … lachend & schäkernd mit … Tochter von Frau Knobloch (Ex-ZentralratchefIn).

===> … wer gerne forscht:

wäwäwä.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=60260

Marlowe Oktober 9, 2013 um 17:33

Na, die erste Assoziation mit Huffington Post war bei mir:

Amish people

Seltsam.

@Frankie:

Sinnvolle Schlagzeile wäre ja:

Massenentlassungen wegen Deflation befürchtet!

Nicht wahr.

Gäbe eine interessante Diskussion in Hinblick auf Mindestlöhne.

…ist auch schnurzi, der Faschismus kommt, nicht wahr @hg?

gelegentlich Oktober 9, 2013 um 18:01

Tisch und Sofa teilen bedeutet nun was? Netzwerkpflege oder irgendwelche realen, ähm, Zusammenhänge?

Soldat Schwejk Oktober 9, 2013 um 19:45

@ gelegentlich

Du mußt das verstehen…

Nebenthread:

Schwejk:
- nicht nur Organisationen, sondern auch Netzwerke

Morph:
- nee, so denken die Bekloppten

Schwejk:
- schon, die auch, aber es muß nicht immer gleich bekloppt werden, wenn man so denkt

Morph:
- doch, es wird immer gleich bekloppt

Und nu wollte der HG offensichtlich dem Morph einen Gefallen tun und dessen Argument mit einem eindrucksvollen Beleg unterstützen. Hinterhältiges Zusammenspiel, das… wie ein Southampton-Programm beim Gefangenendilemma-Spiel :-)

gelegentlich Oktober 9, 2013 um 19:57

Richtig, ein „Bündnis“, das man mit seiner Vorgeschiche zusammen transzendental nennen sollte – wenn es so wäre und nicht ein solipsistischer Gehirnfi… von Dir. Allein: was macht mich so sicher?
Aber die Verwechslung von Korrelation und Kausalität, oder nicht mal das (die Andeutung es könne einer Verbindung beider in diesem Fall geben; was ja übrigens auch sein kann), ist halt die klassische schwache Achillessehne der kritischen Intelletulleln. Investigieren ist einfach nicht so einfach.

Morph Oktober 9, 2013 um 20:10

@Schwejk

es muss nicht immer gleich bekloppt werden. Natürlich gibt es Personennetzwerke, mir scheint nur, dass es völlig unerheblich ist, ob diese Personennetzwerke aufgeklärt werden, um Agenden der Gegenmacht zu formulieren. Es ist unerheblich, wer mit wem. Erheblich ist, dass die wachsende Differenz zwischen Ärmsten und Reichsten gegen jedes Interesse spricht. Das lässt sich systematisch rechtfertigen, empirisch belegen, moralisch zumuten, ästhetisch anmuten, usw. usw.

Dafür braucht es keine Kolportage.

Im Gegenteil, Leute die eine Extramotivation Hass auf die Reichen brauchen, um zum Kampf gegen Ungerechtigkeit motiviert zu werden, können ‘wir’ nicht brauchen. Im Gegenteil!

Soldat Schwejk Oktober 9, 2013 um 20:33

@ gelegentlich – “wenn es so wäre und nicht ein solipsistischer Gehirnfi… von Dir. Allein: was macht mich so sicher?”

Gute Frage.

Die Vorstellung, ein offenbar gänzlich humorloser Zausel wie Du sei in Wirklichkeit meiner Phantasie entsprungen… also diese Vorstellung ist dann doch irgendwie so bedrückend, daß ich dem Solipsismus hiermit entsage…

Keynesianer Oktober 9, 2013 um 21:01

@Morph

Es ist unerheblich, wer mit wem. Erheblich ist, dass die wachsende Differenz zwischen Ärmsten und Reichsten gegen jedes Interesse spricht.

Es ist sehr wichtig, wer mit wem. Genau darum kannst Du ja das Interesse nicht klären, das hinter der Agenda steckt, die Menschheit in eine winzige Elite von Superreichen und eine Mehrheit von Prekariat zu spalten.

Will man die Agenda stoppen, ohne das wer mit wem geklärt zu haben, müsste man sogar gegen Unschuldige vorgehen. Wer mit wem ist die entscheidende Frage, das Warum zu klären und die Gegenmaßnahmen gezielt und mit größtmöglicher Wirkung zu treffen.

Was Du wohl wieder gerade verhindern willst, so wie wir Dich kennen, gell? ;)

Balken Oktober 9, 2013 um 21:25

@Keynesianer

Nö nö, es is egal, wer mit wem. Sind doch alle irgendwie nett. Jeder will nur das beste.

http://de.wikipedia.org/wiki/Matten_Has

BB Oktober 9, 2013 um 21:45

“Wachsende Differenz zwischen Ärmsten und Reichen”?

Jetzt muss Morph aber noch erklären, von welcher Position seiner Vorhölle aus er dies denn “beobachtet” haben will.

http://www.deine-stimme-gegen-armut.de/blog/2012/03/19/weltweite-armut-halbiert-so-eine-studie-der-weltbank/

Empiriker, der er zu sein scheint. Warum vergleicht er die “Ärmsten” mit den “Reichen”und nicht die “Armen”?

petervonkloss Oktober 9, 2013 um 22:53

Solipsten, ihr tut so, als seid ihr keine decartes´schen Solipsisten. Warum hat das große Gute und Wir euch überhaupt
zugelassen? (Wobei ihr doch nur die Schatten einer schlechten Erinnerung seid.).

Soldat Schwejk Oktober 9, 2013 um 23:22

Tja, @pvk, das große Gute ist vermutlich eine liberale Ironikerin (Rorty). Und das mit dem Wir müßt Ihr schon unter Euch klären… aber vielleicht liefert die zwanzigste Reise von Stanislaw Lems Sterntagebüchern zumindest einige Anhaltspunkte…

http://www.habenichtse.de/kurzgeschichten/sterntagebucher-zwanzigste-reise/

petervonkloss Oktober 10, 2013 um 00:20

@ Soldat Schwejk
Lieber, Hieronymus hat was mit dem „großen Tod“ der „glasklaren Mystik“ des Meister Eckhart zu tun. Wunderbar!

petervonkloss Oktober 10, 2013 um 03:03

Ich behaupte, daß jeder extreme Scharfsinn, in höchster Geschwindigkeit vollzogen, einen Schichtenkurzschluß zur Folge hat, und den Mystischen Zustand auslöst. Bei langsamen, vernünftigen Denkern findet ein Anhalt statt, der den großen Tod der eigentlichen Mystik verhindert. Sie, die Mystik, ist die eigentliche Solipsistik im Moment ihrer absoluten Auflösung.

Marlowe Oktober 10, 2013 um 09:24

“Will man die Agenda stoppen, ohne das wer mit wem geklärt zu haben, müsste man sogar gegen Unschuldige vorgehen. Wer mit wem ist die entscheidende Frage, das Warum zu klären und die Gegenmaßnahmen gezielt und mit größtmöglicher Wirkung zu treffen. ”

@Keynesianer

Würde dies nicht dazu führen, dass ein Feindbild aufgebaut wird?

Müsste es nicht viel mehr darum gehen, den Sozialismus zu stärken und die Demokratie als Instrument zu nutzen, mit dem Ziel, die systemimmanenten ‘Fehler’ des Systems ‘Kapitalismus’ zu korrigieren oder diesen gar hinter sich zu lassen?

(im Prinzip müsste nun, nachdem die Wirtschaft die Demokratie übernommen hat, über Wege nachgedacht werden, die Wirtschaft selbst zu demokratisieren – Gewerkschaften könnten hier eine neue Legitimation bekommen)

Unsere Gesellschaft benötigt Perpektiven / Lösungen, aber keine Feindbilder, welche schlussendlich in diktatorische oder faschistische Systeme münden.

Oder sehe ich das falsch?

Gruß

M.

BB Oktober 10, 2013 um 10:53

*Kecker,lach*

http://www.huffingtonpost.de/

Niveau irgendwo zwischen Bild und Focus.

“In acht einfachen Schritten einen straffen Bauch bekommen, aufregenden Sex haben und die Welt erobern”

Schon 3 Views. Einer davon von mir :-)

Keynesianer Oktober 10, 2013 um 11:26

@Marlowe

Berechtigte Fragen:

Würde dies nicht dazu führen, dass ein Feindbild aufgebaut wird?

Und:

Müsste es nicht viel mehr darum gehen, den Sozialismus zu stärken und die Demokratie als Instrument zu nutzen, mit dem Ziel, die systemimmanenten ‘Fehler’ des Systems ‘Kapitalismus’ zu korrigieren oder diesen gar hinter sich zu lassen?

Die Antwort kann ich jetzt nur skizzieren und sie ist ein Folge von Lebenserfahrung und langer Beschäftigung mit den Themen:

Unsere Probleme sind nicht zufällig entstanden, weil irgendwo zufällig der falsche Weg eingeschlagen wurde. Sondern sie sind notwendig aus der Ausbeutung von Menschen durch Menschen entstanden. Es gab Profiteure dieser Ausbeutung und Opfer dieser Ausbeutung und manchmal wechselten die sich ab.

Immer aber waren die jeweiligen Ausbeuter natürlich daran interessiert, die Verhältnisse zu verschleiern und den Widerstand ihrer Opfer zu zersetzen. Das machen bis heute die Massenmedien des Systems. Sie sorgen dafür, dass sich kein Widerstand organisieren kann, weil die Schäflein mit wichtigeren Themen von Fußball bis Mutti Merkel beschäftigt sind. Die Opfer der Verhältnisse werden auch ganz systematisch gegen einander aufgehetzt, Jung gegen Alt, Akademiker gegen Baumschüler, Inländer gegen Ausländer, und das mit allen Tricks und Kniffen der Massenpsychologie und des Spin-Dokterns.

Der Feind, die Profiteure des Systems, ist also gut organisiert und weiß genau, was auf dem Spiel steht.

Da kannst Du niemals ankommen und hoffen, dass die Gegenseite doch ein Einsehen haben möge, wenn Du den “Systemfehler” oder was auch immer ihnen höflich und freundlich erklärt und alles noch “wissenschaftlich” belegt hast.

Die Profiteure dieser Verhältnisse hören erst auf, wenn sie nachts vor Angst in ihren Villen und auf ihren Yachten nicht mehr schlafen können und beim Anblick von Laternenpfählen schwere Atembeschwerden haben.

Andere Hoffnungen halte ich für naiv. Es ist auch nicht so, dass die nicht jeden, der ihnen wirklich gefährlich wird, noch heute jeden Tag beseitigen lassen. Und da willst Du ihnen mit einem frommen Appell an Vernunft und Einsicht kommen?

Keynesianer Oktober 10, 2013 um 11:48

Nachtrag:

… über Wege nachgedacht werden, die Wirtschaft selbst zu demokratisieren – Gewerkschaften könnten hier eine neue Legitimation bekommen.

Das haben wir doch mit der Mitbestimmung erlebt: Ergebnis ist, dass Gewerkschaftsbonzen als vom Kapital gekaufte Neureiche noch die Agenda 2010 durchgepaukt haben. Da regt sich kein Widerstand in der Gewerkschaftsbewegung, weil die Strukturen in den einzelnen Organisationen sämtlich von gekauften Figuren besetzt sind.

Nicht, dass die nicht wüssten wie es geht. Eine beliebte Methode der Zersetzung ist es ja auch, die Linken gegen die Rechten und die Rechten gegen die Linken aufzuhetzen. Da sind die Gewerkschaftsbonzen sofort in der Lage, eine große Demo zu organisieren, wenn irgendwo die Hanseln von Rechts mal wieder einen Auf- und Umzug machen wollen. Aber gegen Leiharbeit und für Mindestlohn und gegen Rente ab 70 und Altersarmut? Nee, da haben die Bonzen gerade keine Zeit oder wissen nicht, wie das geht.

Rürup und Riester sind vermutlich immer noch nicht ausgeschlossen worden, obwohl sie Millionen Rentner um ihr hart verdientes Geld gebracht haben, um Maschmeyer&Co. zu fördern und selber Beratungshonorare als Verräterlohn einzustreichen.

Unsere Gesellschaft benötigt Perpektiven / Lösungen, aber keine Feindbilder, welche schlussendlich in diktatorische oder faschistische Systeme münden.

Ja, das ist ein Risiko. Darum bin ich für anarchische Strukturen: Jeder macht was er will und ganz allein für sich aus eigener Einsicht und Motivation und mit jeweiligen Talenten und niemand darf von anderen gesteuert werden.

gelegentlich Oktober 10, 2013 um 11:49

@BB
Und technisch erheblich schlechter noch als Focus! Ein Browseralptraum… und ein offenbar wüstes Kampagnenblatt: jeder Dritte will angeblich Neuwahlen! Jetzt gaaaanz schnell gaaanz servil zu Mutti sein. Sonst werdet ihr weggewählt.
Muss ich nicht haben, solch einen Kram. Und wenn Einer schon kein Geld kriegt, nur Aufmerksamkeit, kann er sich schnell seinen Namen verbrennen an solch einem Ort, schneller als er einen hat.

+ hg + Oktober 10, 2013 um 12:59

@Hans & @Frank!

… im MiTTelmeer sind 300+ Afrikaner ertrunken! … und ihr laßßt uns hier über ein absehbar scheiterndes Blödsinns-Projekt wie die Huffington Poscht diskutieren??

===> … ~ isch ~ … fordere endich einen Diskussionsthread über die Einwanderungspolitik des nichtstaatlich-nichtsouveränen Protektorates US-BRDDR zu eröffnen!

===> … und hier folcht auch gleich mein hochwertiger Eröffnungsbeitrag zu diesem wichtigen Thema:

The vast majority of asylum seekers and refugees are hosted in developing countries, so the burden of assisting the world’s asylum seekers and refugees actually falls to some of the world’s poorest countries. UNHCR’s latest available data shows that Pakistan is host to the largest number of refugees worldwide, followed by Iran and Syria. In 2011 Pakistan also hosted the largest number of refugees relative to its economic base (605 refugees per 1 USD GDP per capita), followed by US-BRDDR, the Congo and Kenya.[72]

http://fastpic.ru/view/59/2013/1010/0e71f10d34f533832e29ba477f5f5bb1.jpg.html

http://www.aph.gov.au/About_Parliament/Parliamentary_Departments/Parliamentary_Library/pubs/BN/2012-2013/AsylumFacts

===> … der gelernte SPD-Schuhverkäufer Martin Schulz, derzeit tätig als SPD-Parlamentspräsident der US-EUdSSR, fordert “endlich eine gerechtere Verteilung der Flüschtlinge in Europa!”. Dieser Forderung möschte isch misch hiermit explizit anschließßen: … wir Deutsche müßen endlich mehr Asylbewerber abgegeben! … etwa an Polen, Portugal, Spanien, Estland, Griechenland, Tschechien, Rumänien und Bulgarien!!

hardy Oktober 10, 2013 um 15:19

was mich immer in bißchen nervt, das ist diese vorauseilend blasierte besserwisserei, die typisch deutsche hang dazu, den untergang des abendlandes an die wand zu malen, wenn sich irgendwas verändert.

jetzt ist die huffpo online, kopie der amerikanischen seite, die mich eigentlich nie sonderlich interessierte, weil sich mein faible für miley cyrus eh in grenzen hält. sprich, ich kann jetzt wenigstens mal gucken, was die so treiben und muss nicht im voraus etwas bescheuert finden, was ich noch gar nicht kenne.

grundsätzlich finde ich es eigentlich erfreulich, daß jetzt ein portal da ist, daß dem spiegel etc. ein bißchen den traffic nehmen könnte, die üblich dummschwätzenden kommentatoren vielleicht an einen anderen ort lockt, wo sie sich ihrer wischdischkeit vergewissern können – den mir lieb gewordenen bloggern wird das jedenfalls nicht die butter vom brot nehmen, auch wenn sie die letzten wochen mit nichts lieber die zeit totgeschlagen haben, als mich vor diesem produkt zu warnen.

kommt mal runter.

und, wenn ich mal meine hauptkritik hier anbringen darf (normalerweise verschwende ich meine klugen gedanken lieber an klaus): liebe leuts – statt zu jammern und zu greinen: warum stellt eigentlich keiner der deutschen bloggerhäuptlinge selbst so was auf die beine? versammelt die guten um sich, bastelt ne tolle seite von mir aus mit ein bißchen zucker und vor allem der toleranz quartalirren wie dem halbgöttischen hier gegenüber, sich auch mal lächerlich zu machen statt wie ein kleiner hausdrache das anziehen von pantoffeln zur bedingung für den eintritt in die heiligen hallen zu machen.

ja, ja, ich weiss: doof sind nur die anderen.

“wir” machen mal lieber nichts, weil wer was macht, der macht fehler und “wir” machen keine fehler, also lieber nichts …

ist es das, was ich aus dem ganzen gegreine über die huffpo lernen muss???

hardy Oktober 10, 2013 um 15:20

rechtschreibefehler darf der behalten, der sie findet ;-)

wowy Oktober 10, 2013 um 15:57

Hui, die FAZ zahlt ja recht üppig *Ironie off*
http://gutjahr.biz/2013/10/huffington/

topi Oktober 10, 2013 um 15:58

” und, wenn ich mal meine hauptkritik hier anbringen darf (normalerweise verschwende ich meine klugen gedanken lieber an klaus): liebe leuts – statt zu jammern und zu greinen: warum stellt eigentlich keiner der deutschen bloggerhäuptlinge selbst so was auf die beine? versammelt die guten um sich, bastelt ne tolle seite von mir aus mit ein bißchen zucker und vor allem der toleranz quartalirren wie dem halbgöttischen hier gegenüber, sich auch mal lächerlich zu machen statt wie ein kleiner hausdrache das anziehen von pantoffeln zur bedingung für den eintritt in die heiligen hallen zu machen.”

Hatten wir doch schon. Also den Grundstock, der sich hätte ausbauen lassen.

Weissgarnix hatte aber keine Lust mehr auf die Strobl-Post. :roll:

topi Oktober 10, 2013 um 15:59

Am Tag der Umstellung fragte ich mich ja, ob die Seite gehackt wurde: :D
erinnert sich jemand?

Zur HuffPost:

hardy Oktober 10, 2013 um 16:16

topi,

was habe ich verpasst?

wowy Oktober 10, 2013 um 16:32
topi Oktober 10, 2013 um 16:47

weissgarnix hatte das blog mal auf “bunt” umgestellt. Teaser auf andere blogs und so.

Mit ein paar Mitarbeitern hätte sich das gut ausbauen lassen ( schnell gut ist natürlich relativ).
So kam relativ schnell der Rückwechsel ins alte outfit.

hardy Oktober 10, 2013 um 17:07

topi,

ich verstehe immer noch nur bahnhof …

könntest du mal konkret sagen, worauf du anspielst. ich kannte bisher nur die readers edition und da sollten “leser” schreiben, nicht blogger. am ende haben sich da ein paar selbstverliebte nur den ganzen tag einen geschubbert.

bei der hufpo habe ich eben immerhin einen beitrag von greenpeace gesehen, die gehören also schon mal nicht zu den besserwissenden “das abendland geht unter” kostverächtern.

und daß dieser zdf-fuzzi jetzt da chefe ist, naja, das liegt wahrscheinlich nur daran, daß keiner von den “guten” den job wollte.

ich stelle mir mal ne sekunde vor, lübberding, michal oder niggemeier zb. hätten nach dem job gegriffen. nur ne sekunde.

aber wie gesagt: wir maulen ja lieber herum und verantwortung, wo kämen wir denn da hin …

BB Oktober 10, 2013 um 17:29
Andreas Kreuz Oktober 10, 2013 um 17:36
topi Oktober 10, 2013 um 17:40

Hardy, ich spiele doch nicht an, sondern schreib wie es mal bei weissgarnix aussah; es gibt leider keinen link (hat noch jemand das Archiv?)

Ich hatte ihm ja gesagt,es soll das dann auch konsequent “Strobl Post” nennen,wollte er aber nicht.

Es gibt ja mehrere solcher Bloggerplattformen, mehrere Autoren, Gastbeiträge möglich, etwas bunter aufgemacht.

Aber um das richtig aufzuziehen,gehört noch etwas mehr dazu.
Frag mal Schumpeter.
Strobl hätte vielleicht gekonnt; aber letztlich eine ganz andere Richtung eingeschlagen.

Ich weiß nicht, wie schnell Frau Huffington finanzielle Unterstützung bekam. Die ist natürlich in den USA deutlich leichter zu bekommen.
Ohne kreigst du das allerdings nicht in größerem Stil hin. Kostenlose Beiträge, ok, aber da hängt ja sehr vielmehr dran. Weissgarnix sagte damals nach der Rückumstellung, dass schon das sichten und teasen der Beiträge einfach zu aufwendig war. Wenn man das ganze auf die”eigene” Seite nimmt, hängt ja noch viel mehr dran.

Dass nun eine HuffPost von oben installiert wird, ist recht typisch.

Ich hab da mal reingeschaut; und war wieder weg. Dämliche Überschriften, die sogar noch die dünnen Beiträge übertreffen.

Ob da nun Cherno als Oberkasper das Gesicht abgibt, oder Michal, ist doch wumpe.
Oder was meinst du, wieviel Jobatey da zu entscheiden hat?

hardy Oktober 10, 2013 um 19:14

http://weissgarnix.de/

ich hatte es schon gegoogelt. aber ich verstehe nicht ganz, warum das jetzt irgendwie in die richtung “portal” mit breitem spektrum und attraktiv für die “massen” gewesen sein soll.

[..] Oder was meinst du, wieviel Jobatey da zu entscheiden hat?

ich will hier nicht öffentlich machen, wie ich den damals hausintern genannt habe, es war auf jeden fall was mit quoten… daß der nichts zu sagen hat, ist mir klar, der ist dafür nicht gebaut worden. mir ging es dabei auch weniger um ihn als person, eher um diese im grunde doch arg blasierte haltung, mit der alle immer den gesichtsverlust vermeiden wollen. dieses “mit sooooowas mache ich mir doch die finger nicht schmutzig”. das ist halt einfacher, als mal kurz die traute zu haben und überhaupt mal jenseits von häme das gesicht zu zeigen.

für mich sieht das so aus: bis heute morgen kannte ich nur das original, das mich eben nicht sonderlich interessierte. ich wollte auch nichts (oder doch so wenig wie möglich) dazu sagen, weil ich nur an einem rennen teilnehmen konnte, in dem jeder das selbe sagt “IBÄÄÄH”. und selbst jetzt, wo es da ist, findet sich jeder nur bestätigt.

deshalb habe ich das mit greenpeace gesagt. einen meinungsartikel von denen in der “qualitätspresse” habe ich bis jetzt nicht gesehen, nur artikel, die mir eine meinung über sie nahelegen (sorry, ich kann’s grade nicht genauer formulieren). ich finde das _erfreulich_.

natürlich könnte ich mich jetzt auch lustig machen darüber, daß es da nach ein paar stunden schon “superuser” gibt, leute mit 90+ “followern”, ein paar schräge witze über diesen abgehalfterten quoten oder daß wir in deutschland ausser boris becker niemanden haben, der genug attraktivität hat etc etc….

aber, naja, ich frage lieber, warum “wir” das nicht hinkommen.

weil wir vielleicht zu schnöselig sind und statt dessen lieber mit hähme über die anderen reden?

die überschriften sind btw. genau so dämlich wie die im spiegel, ich befürchte, die beim spiegel sind sogar noch dämlicher und ob der inhalt nun dünner ist, keine ahnung.

ich lasse mir jedenfalls lieber noch ein bißchen zeit, bevor ich “bescheid” weiss …

Jackle Oktober 10, 2013 um 19:22
topi Oktober 10, 2013 um 19:22

Oh, du kennst das alte weissgarnix-blog gar nicht?

Das wusste ich nicht. Nein, das hat mit der Seite gar nix zu tun. (die Aufschaltung beim Webseiten-Todes-Verwerter machte nur den Abschied von weissgarnix besonders abrupt).

Das zu erklären ist mir aber jetzt zu lang. Vielleicht ein anderes mal. Oder mag ein anderer?

hardy Oktober 10, 2013 um 19:37

okay, nein, die alte kannte ich tatsächlich nicht, aber das ist okay, man kann ja nicht alles kennen und wissen tut man ja sowieso nur ein 10tel von dem, was man alles wissen müsste ;-)

wowy Oktober 11, 2013 um 01:04

Zur Medienwirklichkeit:
Gab es eigentlich zur NSA und Snowden einen Brennpunkt? #justsaying
http://www.ardmediathek.de/das-erste/brennpunkt/brennpunkt-die-luegen-des-limburger-bischofs?documentId=17523304

Eagon Oktober 11, 2013 um 10:05

Wir brauchen keine Huffington Post.

Wir haben das Kontext TV.

Und es ist oft besser als das was das öffentlich – rechtliche mit Milliarden Euro Etat bietet.

hardy Oktober 12, 2013 um 01:59

was soll ich sagen?

http://joca.me/2013/10/09/wir-sind-huffpost/

“Und wir? Wir gucken zu, kritisieren und regen uns über die Ausbeuterei auf. Statt es besser zu machen. Und darum sind wir alle ein bisschen selbst schuld daran, dass die Huffington Post nach Deutschland kommt.”

yep …

Huuh Oktober 12, 2013 um 12:34

Ich bin rischtisch erschrocken, als ich die Hustingpost zum ersten (und letzten) mal sah.

Für ein Gespenst will das schon was heißen.

xefix Oktober 12, 2013 um 23:08

@Huuh
Gespenster sind gefühlsneutral.

Klaus Jarchow Oktober 13, 2013 um 10:40

Willst früh du was ins Grab geleiten,
musst du getrost gen Burda reiten …

hardy Oktober 14, 2013 um 05:43

klaus,

lumma ist ja schon mal an bord und er wird – wenn sich der erste rauch erst mal verzogen hat – sicher nicht der einzige bleiben.

wir sind deutsch bei uns hat alles seine ordnung: erstmal finden wir es furchtbar, dann gewöhnen wir uns daran, dann sind alle an bord und hinterher will keiner dabei gewesen sein ;-)

ich geb’ mich da keinen illusionen hin …

hardy Oktober 14, 2013 um 07:45

ich sehe gerade: auch sascha pallenberg

muß ich nachzugucken, was die vor einem monat so geschrieben haben?

Andreas Kreuz Oktober 15, 2013 um 10:33

http://www.huffingtonpost.de/rene-zeyer/vorwort-armut-ist-diebsta_b_4055906.html?utm_hp_ref=germany

Meinen Blutspender-Ausweis werde ich nun zerreißen.
Ich bin ja lernfähig.

hardy Oktober 15, 2013 um 16:37

und, guck mal an, selbst für reiner brüderle ist jetzt ein betreuter platz im altersheim gefunden worde.

ich weiss echt nicht, was ihr alle habt *gd&rvvvvvf*

hardy Oktober 17, 2013 um 04:38

steinigt karsten lohmeyer

… and counting …

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