Nordkorea als Beispiel für Komplexitätsreduktion

by f.luebberding on 13. Dezember 2013

Er war „abscheulicher menschlicher Abschaum, schlimmer als ein Hund“. Zudem plante er „die Führung unserer Partei” und “des Staates” zu stürzen. In Nordkorea war das nicht auf Twitter oder Facebook zu lesen. Es war die in den Staatsmedien zu hörende Begründung zur Hinrichtung des Onkels des großen Führers. Wahrscheinlich braucht man dieses politische Fossil aus dem 20. Jahrhundert, um den Blick auf unsere heutigen Verhältnisse zu schärfen. Dann ist es doch besser, Stimmen auszuzählen wie es heute die SPD praktiziert. So käme bei uns auch niemand auf die Idee, den Sturz der Führung einer Partei oder gar des Staates für ein bemerkenswertes Anliegen zu halten. Die Jang Song Thaek vorgeworfene “Korruption, Spielsucht und Frauengeschichten” sind sogar integraler Bestandteil unseres Mediensystems. Dafür wird dann gerne der Begriff der “medialen Hinrichtung” verwendet. In modernen Gesellschaften wird halt alles zur Metapher.

Nur wie funktionieren moderne Gesellschaften, die politische Konflikte nicht mehr mit dem Erschießungskommando lösen? Während die SPD-Mitglieder über den Koalitionsvertrag abgestimmt haben, zeigt die Bundestagswahl den schon lange bekannten Zusammenhang zwischen sozialen Status und Wahlbeteiligung. Wegen dieser Studie der Bertelsmann-Stiftung ist übrigens noch kein Staatsrechtler auf die Idee gekommen, die Bundestagswahl wegen der fehlenden Repräsentativität des Wählerwillens für verfassungswidrig zu halten. Aber das kann ja noch kommen. Zugleich hat sich mit dem Internet die Rolle der Medien im politischen Prozeß fundamental verändert. Sie verloren ihr Monopol aus Berichterstattung und Kommentierung, außer in Nordkorea (wobei selbst das noch nicht einmal sicher ist). Ein gutes Beispiel liefert der Spiegel online Redakteur Christian Kirchner. Er beleuchtet in seinem Blog die Rolle von Kommentaren bei der Rezeption von Artikeln. Diese These hat Hans Hütt ja schon einmal durchgespielt. Er stellte gleich Klausurthemen – mit erstaunlichem Ergebnis.

Der Medienwandel führt also keineswegs zu einer höheren Wahlbeteiligung als Grundlage politischer Mitbestimmung. Das gilt übrigens auch für Formen direkter Demokratie, wie das Göttinger “Instituts für Demokratieforschung” deutlich machte. In diesen Kontext sollte man die Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung einordnen, die am kommenden Montag in Berlin stattfindet. Sie beruht auf einer Studie des Vodafone-Instituts, dessen Fragestellung so zusammengefasst wird:

“Die sozialen Medien bieten die Chance auf mehr politische Beteiligung und eine bessere Vernetzung zwischen Wählern und Gewählten. Meinungsbildungsprozesse können durch sie völlig neu organisiert werden, Kommunikationshürden auf beiden Seiten schwinden. Bisher ist jedoch wenig darüber bekannt, wie in den sozialen Medien Themenkarrieren entstehen und wer die maßgeblichen Multiplikatoren sind. Hier scheint es noch einen „blinden Fleck“ zu geben. Grundlagenforschung zu diesen Fragestellungen wird derzeit an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster betrieben.”

Einer der Diskussionsteilnehmer ist der Autor dieses Textes. Wie man sieht: Politik ist bei uns zu einem hochkomplexen Verfahren geworden. In Nordkorea ist dagegen eine archaische Form der Komplexitätsreduktion zu konstatieren. Die Debatte endet vor dem Erschießungskommando. Es wäre übrigens interessant zu erfahren, ob unsere Geheimdienste, die meinen alles (“Korruption, Spielsucht und Frauengeschichten”) über uns aufklären zu müssen, irgendetwas über die realen Vorgänge in Nordkorea wissen. Früher wäre das ihre Auftragsbeschreibung gewesen, wo sie allerdings schon immer chronisch versagten. Dafür beschäftigen sie sich jetzt mit “Meinungsbildungsprozessen in sozialen Medien”. Man muss nicht Constanze Kurz heißen, um das für völlig bescheuert zu halten.

{ 92 comments }

h.huett Dezember 13, 2013 um 10:36

Die SPD achtete ihre Onkel, statt sie hinzurichten.

"ruby" Dezember 13, 2013 um 10:54

1.500 geladene in Lübeck zu Willy´s 100jährigen…
und keine Exzesse
;-)

"ruby" Dezember 13, 2013 um 11:00
sadoma Dezember 13, 2013 um 12:03

Jeder Meinungsbildungsprozesse wird durch die Wahl des Mediums vordefiniert und hat erhebliche Auswirkungen auf den Diskursstil und die Ergebnisse. Nicht umsonst war died Demokratie erst mit der Alphabetisierung der breiten Massen möglich. Unser Bildungssystem hinkt heute leider bezüglich der Ausbildung der breiten Masse zur Nutzung den Online-Diskursinstrumente um zwei Generationen hinterher :-(

Reinhard Dezember 13, 2013 um 13:01

“Unser Bildungssystem hinkt heute leider bezüglich der Ausbildung der breiten Masse zur Nutzung den Online-Diskursinstrumente um zwei Generationen hinterher.”

Was unter anderen an der enormen Geschwindigkeit liegen könnte, mit der sich die digitalen Kommunikationsplattformen in der Gesellschaft verbreitet haben. Staatliche Mühlen mahlen langsam und im Bildungswesen geht es noch dreimal langsamer, bis da alle ideologischen Befindlichkeiten von allen Seiten entsprechend berücksichtigt wurden.

Derweil bildet sich die Jugend selber fort, in dem sie einfach ihren digitalen Alltag lebt und sich keinen Kopf darüber macht, welche Folgen das alles hat. Einen Kopf macht sich diese Jugend erst dann, wenn man versucht ihr diesen Alltag einzuschränken! So wie es bei Jugendlichen eben üblich ist, die gegen die Regeln der Eltern aufbegehren, bis sie eines Tages alt genug geworden sind, um verständnislos dem Aufbegehren ihrer eigenen Kinder zu zusehen.

Soldat Schwejk Dezember 13, 2013 um 13:06

Vielleicht könnte man die Verfahren miteinander kombinieren und einmal im Jahr eine Mitgliederbefragung darüber durchführen, welcher Onkel erschossen werden soll. Dann würden viele in die SPD eintreten.

sadoma Dezember 13, 2013 um 13:27

@Reinhard

stimm dir zu 100% zu. Ich wollte lediglich darauf Hinweisen, dass zwischen dem technisch möglichen Diskursvarianten und dem was die derzeitige Diskurskultur der Masse (trifft z.t. auch auf dieses Forum zu) eine riesige Lücke klafft. Dies ist auch mit der Erfindung des Buchdruck entstanden und hat einige Generationen Anpassungsarbeit erfordert. Die heute geforderten Anpassungsleistungen sind halt noch viel gewaltiger aber langfristig lohnenswert ;-)

Reinhard Dezember 13, 2013 um 13:43

“Die heute geforderten Anpassungsleistungen sind halt noch viel gewaltiger aber langfristig lohnenswert”

Da bin ich ganz bei Dir, wie man so schön sagt :)

f.luebberding f.luebberding Dezember 13, 2013 um 13:49

Soldat Schwejk

Wäre auch ein tolles Medienformat … .

"ruby" Dezember 13, 2013 um 13:50

@ Soldat Schwejk

für den 100jährigen Onkel
http://www.youtube.com/watch?v=-mToXxwb_M8
Shout Shout in Lübeck von der anderen Seite der Insel

"ruby" Dezember 13, 2013 um 14:00

Gerüchten zu Folge wurden die Kisten mit den Mitgliederantwortbögen beim Transport zur Auszählung passend ausgetauscht
;-)
Ein Fall für Rudi Cerne und Aktenzeichen XY …
Also nicht verzweifeln morgen !

BB Dezember 13, 2013 um 14:35

“… Die sozialen Medien bieten die Chance auf mehr politische Beteiligung und eine bessere Vernetzung zwischen Wählern und Gewählten. Meinungsbildungsprozesse können durch sie völlig neu organisiert werden, Kommunikationshürden auf beiden Seiten schwinden. Bisher ist jedoch wenig darüber bekannt, wie in den sozialen Medien Themenkarrieren entstehen und wer die maßgeblichen Multiplikatoren sind. Hier scheint es noch einen „blinden Fleck“ zu geben. Grundlagenforschung zu diesen Fragestellungen wird derzeit an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster betrieben.” …

Was wird wohl passieren, wenn die Uni München und die Uni Münster das herausgefunden haben, wie Meinungsbildungsprozesses besser organisiert werden können?

Die Sicherheitspolitiker, die Geheimdienste und die Supiiii-Truppiii-Internet-VermüllerMarketingfuzzis werden sich auf die Erkenntnisse stürzen und das Internet nochmehr zu dem machen, zu dem es sich gerade sowieso entwickelt, nämlich eine riesige faschistoide kommerzkackige Veranstaltung!

Von wegen “…. Chancen auf mehr politische Beteiligung …. “. Hahahah! Diese Heuchler!

BB Dezember 13, 2013 um 14:49

Dass diese Unis mit dem Verweis auf “Chancen auf mehr politische Beteiligung” sich offensichtlich Forschungsgelder erschleichen wollen und unter der Tarnkappe des Gutmenschen Forschung betreiben wollen, die tatsächlich aber ganz andere sinistre Ziele verfolgt, kann man an der begrenzenden Fragestellung erkennen:

…Bisher ist jedoch wenig darüber bekannt, wie in den sozialen Medien Themenkarrieren entstehen und wer die maßgeblichen Multiplikatoren sind …

Das wollen sie also wissen. Wenn es ihnen tatsächlich um mehr Beteiligung und Teilhabe an echter Bildung ginge, dann würden sie sich als erstes in die Ghettos und ausgegrenzten sozialen Milieus dieser Republik begeben und dort “Best Practice”-Pilotprojekte machen, wie man dort Internet und politische Teilhabe der Zielgruppe “Ballonjogginghose, Frisur vorne kurz hinten lang, Flasch Bier inne Hand” vermitteln kann.

Aber dazu sind sie sich ja zu fein, diese Kowi-Frösche! Nein, da arbeitet man lieber an Projekten, die man hinterher, wenn sich keiner mehr für Partizipation interessiert, auch per lukrativer Beratungsjobs der Herren Professoren an’s Militär oder an den großen Konzern oder an sinistre Stiftung, die mit sinistren Zielen in der Ukraine oder in den arabischen Ländern unterwegs sind, verkaufen kann.

Balken Dezember 13, 2013 um 14:50

Soso, offizielles Medienkoreanisch “abscheulicher menschlicher Abschaum, schlimmer als ein Hund” als Beispiel für Komplexitätsreduktion -nun ja, ist ja hübsch, aber auf so ein Duodezfürstentum und seine Presse hinzuweisen hat auch was ablenkendes … Ist das unser Problem, Herr Journalist? Gibts womöglich auch bei uns Komplexitätsreduktion im realsxistierenden Journalismus, und zwar mit einer bemerkenswerten Einmütigkeit, ganz ohne “Staatsmedien”? Die Frage zustellen, heißt natürlich, sie zu bejahren.
Ich bin zu faul, hier groß Beispiele aufzuzählen. Wer nicht selber welche weiß, wird sowieso sich davon nicht beeindrucken lassen, sondern jeweils sagen, das sei doch gaaanz was anderes. Klar, es ist stets keinesfalls dasselbe, wenn zwei das Gleiche tun, das ist bekannt.

Ein Beispiel nur: Nach Lesart unserer Print-, Wort- und Bildwortmedien haben Völker / Länder jeweils entweder Regierungen oder sie haben Regime. Welche Bedingung ausreicht zu erkennen und den richtigen Ausdruck zu finden, ob ein Land eine Regierung oder eben leider doch bloß ein Regime hat, darüber besteht in unseren, bekanntlich nichtstaatlichen und freien Medien jeweils erstaunliche Einmütigkeit. Die Einteilung ist klar und äußerst komplexitätsreduziert. So hat z.B. Syrien ein Regime. Saudi Arabien hat eine Regierung.
Die Ukraine kommt, seit der Ablehnung eines Abkommens mit der EU, auch wieder sehr nahe an den Regimegeruch. Wenn Janukowitsch sich nicht bald besinnt, ist er nicht länger ukrainischer Regierungschef sondern wird ukraninischer Machthaber.

Vor der eigenen Haustür zu kehren und die Komplexitätsreduktion der political correctness der eigenen Sprache gegen den Strich zu bürsten, wäre natürlich unangenehmer als über Nordkorea zu witzeln.

f.luebberding f.luebberding Dezember 13, 2013 um 15:12

Balken

Komplexitätsreduktion bezieht sich nicht auf die Medien, sondern das politische System. Insofern ist der Ansatz der Kritik falsch. Was die Begrifflichkeit betrifft: Das ist schon richtig. In Begriffen drücken sich Wertungen aus, wobei unter Regime in der Wissenschaft eher Herrschaftssystem begriffen wird. Nur das Beispiel mit Saudi-Arabien verstehe ich nicht: Ich kenne keine Zeitung, die den Eindruck erweckt, es könnte sich dabei um eine Demokratie handeln. Dem Rechtsstaat der Ukraine wird man auch kein besonderes Vertrauen entgegenbringen, jenseits dessen wie man das außenpolitisch beurteilt. In der Sendung von Beckmann gestern kam das ganz gut zum Ausdruck. Das Interessante an den Ereignissen in der Ukraine, oder auch Thailand, ist doch etwas völlig anderes. Kein Herrschaftssystem kommt ohne Legitimation aus – und der Wahlvorgang alleine kann diese auch nicht herstellen. Übrigens lesenswert, wie in der Welt die Vorgänge in Nordkorea interpretiert werden.

f.luebberding f.luebberding Dezember 13, 2013 um 15:20

BB

“Wenn es ihnen tatsächlich um mehr Beteiligung und Teilhabe an echter Bildung ginge, dann würden sie sich als erstes in die Ghettos und ausgegrenzten sozialen Milieus dieser Republik begeben und dort “Best Practice”-Pilotprojekte machen, wie man dort Internet und politische Teilhabe der Zielgruppe “Ballonjogginghose, Frisur vorne kurz hinten lang, Flasch Bier inne Hand” vermitteln kann.”

Das ist zwar eine Idee. Nur wäre Dir diese Idee gekommen, wenn ich das Foschungsprojekt nicht in den Kontext der Bertelsmann-Studie gestellt hätte … ? Insofern kann man jetzt auch nicht das Forschungsprojekt durch eine Idee diskreditieren, die in überhaupt keinen Zusammenhang mit dem Forschungsdesign des Vodafone-Instituts steht. Wieso kann man eigentlich nicht auf einen Kontext hinweisen, der für die Debatte wichtig zu sein scheint, ohne ihn gleich als polemisches Argument zu missbrauchen?

BB Dezember 13, 2013 um 15:40

@fl

ich habe mich bei meiner Schlussfolgerung nur auf den Inhalt des wörtlichen Zitats bezogen und gar nicht auf den Zusammenhang, in den du es gestellt hast.

Es mag sein, dass die Vodafone-Stiftung (war mir gar nicht bewusst, aber genau die sollten eigentlich mit solchen Fragen gar nicht befasst werden, denn Stiftungen, die sich mit politischen Fragestellungen befassen, Bertelsmann-Stiftung, Vodafone-Stiftung gehören verboten), …. dass die Vodafone-Stiftung bei ihrer Formulierung die Bertelsmannstudie im Sinn hatte. Von daher funktioniert meine Schlussfolgerung auch ohne den von Dir hergestellten Zusammenhang. Brauchst dich gar nicht angegriffen fühlen :-)

Ist doch so!

Haben ja früher auch mal Forschungsanträge, etc. geschrieben. Und da wird dann ein Tagesthema genommen, eine Veranstaltung dazu gemacht, da werden dann wichtige Leute eingeladen (z.B. gaaaanz wichtige Journalisten) und danach bettelt man um Fördergelder für Projekt, die man aus ganz anderen Gründen sowieso schon immer mal gerne machen wollte und da nutzt man die Tagesaktualität, die in dem Falle sogar durch eine andere Stiftungen künstlich erzeugt wurde.

Die Grundlagenfrage, die hier gestellt wird, ist nämlich Gold-wert für Stiftungen. Das dürfte doch offensichtlich sein.

Da haben die Stiftungen aber auch ein sehr schönes Beispiel, wie Meinungsbildungsprozesse hierzulande organisiert werden.

Aufgrund dieser extremen Selbstreferenzialität sollte man diesen Stiftungen geradezu verbieten, sich mit sowas zu befassen. Die sind das Problem! Dass unsere Unterschichten sich dann nicht mehr beteiligen, weil die Meinungsbildungsprozesse von steuervermeidenden Stiftugen hierzulande organisiert werden, ist kein Zeichen der Dummheit, sondern des gesunden Menschenverstandes.

Wahlverweigerung ist halt auch ein Statement, dass man die Politik nicht Bertelsmann- und Co. in diesem Lande ausliefern sollte.

Jetzt hätte ich dazu gerne mal von Morph und anderen Postmodernitäts-Experten hier ein Statement.

Dieses Thema ist ja so herrlich selbstreferenziell, dass einem aufgeklärten radikaler Humanist wie mir die axiomatischen Grundgewissheiten der eigenen Haltung geradezu vor die Füße kollern :-)

Carlos Manoso Dezember 13, 2013 um 16:47

@ f.luebberding Dezember 13, 2013 um 15:12
„Die Jang Song Thaek vorgeworfene “Korruption, Spielsucht und Frauengeschichten” sind sogar integraler Bestandteil unseres Mediensystems. Dafür wird dann gerne der Begriff der “medialen Hinrichtung” verwendet. In modernen Gesellschaften wird halt alles zur Metapher.Nur wie funktionieren moderne Gesellschaften, die politische Konflikte nicht mehr mit dem Erschießungskommando lösen?.“

Luebberding, die Bewirtschaftung von Untertanen organisiert „unser Mediensystem“ in der Postmoderne mittels Internet-Instrumenten. Private Youtube-Filmchen aus Syrien sind um Lichtjahre effizienter, preisgünstiger und blutleerer als staatliche Filmchen mit Erschießungskommendos im stalinistischen Nordkorea.

Hauke Dezember 13, 2013 um 17:16

Vodafone-Studie

Aus 100 Weblogs landeten die Autoren von Wiesaussieht auf Platz 1 und Platz 3 der Liste der Top-Blogger, Wiesaussieht ist das Blog mit der lebendigsten Kommentarkultur und unter den zehn am meisten kommentierten Beiträgen befindet sich Wiesaussieht mit fünf Beiträgen auf den Plätzen 1-3, 5 und 8. Sehr beeindruckend! Morph und ruby sind übrigens die Top-Kommentatoren mit jeweils 50 Kommentaren im Untersuchungszeitraum. Von 10 der aktivsten Kommentatoren kommentierten 9 auf Wiesaussieht. Herzlichen Glückwunsch an die Autoren!

f.luebberding f.luebberding Dezember 13, 2013 um 17:23

Hauke

Wenn schon, habe ich mich bei den Kommentatoren zu bedanken.

Hauke Dezember 13, 2013 um 17:31

Nun reden Sie nicht Ihre Leistung klein! Sie haben da ein fabelhaftes Weblog eingerichtet, sehr gemütlich, alle fühlen sich wohl, bleiben gern ein wenig länger und kommen gerne wieder. Das muss Ihnen erst mal einer nach machen.

Andreas Kreuz Dezember 13, 2013 um 17:34
sadoma Dezember 13, 2013 um 17:37

@gratulation

tja, Schreiben können die Kommentatoren hier. Auch wenn für meinen Geschmack oft Umfang und Sprachstil ins selbstdarstellerische abschweifen ;-)

"ruby" Dezember 13, 2013 um 18:14

@ hh + fl
das gespür der sekunde aus einem namen eine marke zu gestalten, die vom Inhalt lebt und menschen inspiriert
wiesaussieht
;-)

BB Dezember 13, 2013 um 18:22

@fl: Überschrift: Nordkorea als Beispiel für Komplexitätsreduktion… Nur wie funktionieren moderne Gesellschaften, die politische Konflikte nicht mehr mit dem Erschießungskommando lösen?. …
(

=== Letter of Intent der globalen Exilregierung ===

Die globale Exilregierung spielte zugegeben in letzter Zeit mit dem Gedanken, einen kleinen aber feinen Gulag einzurichten. Eine solche Maßnahme würde vieles erleichtern (=Komplexität reduzieren). Die Unterbringung …

- sämtlicher EU-Kommissare (einschließlich der allgegenwärtigen Inkarnation von Mutter Beimar aus der Lindenstraße in der Luxusweibchen-Version Viviane Reding),

- von Kowi-Fröschen(insbesondere der Uni-Münster und der Uni-München,

- der beiden TTIP-Verhandlungsführer,

- von Steuervermeiderm (-betrügern sowieso)

- von ÖR-Programmverantwortlichen

- und weiterer noch näher zu bezeichnender gefährlicher Verfassungfeinde

… würde natürlich vieles vereinfachen.

Da sich die globale Exilregierung aber den Grundsätzen des radikalen Humanismus verpflichtet fühlt, verwirft sie diesen Impuls-gesteuerten Gedanken selbstverständlich und setzt stattdessen auf das rationale Prinzip “Rahmensetzung” nach dem Motto: “Man muss den Druck durch gnadenlose Rationalität nur gezielt erhöhen, dann braucht man keine Bestrafung mehr”

Die Grundidee ist die, den politischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmen so zu setzen, dass es:

- keine Geheim-Expertokratien mehr geben tut (mindestens zwei Probleme gelöst: EU-Kommissare überflüssig, TTIP überflüssig, …)

- Steuervermeidung unmöglich wird. Ein paar Gefängnisse für Betrüger braucht die globale Exilregierung dann doch noch. Aber mit fortschreitender “Rationalität” der politischen Praxis werden auch diese überflüssig.

- Professoren nur noch im öffentlich-rechtlichen Auftrag arbeiten. Sie werden gut bezahlt und im Alter versorgt, wie das schon immer für Beamte der Fall war. Sie werden auf den Staat vereidigt und sind nur diesem, nicht der jeweiligen Regierung, verpflichtet. Sie dürfen keine Nebenjobs haben (als Berater, Aufsichtsratsvorsitzende, GmbH-Teilhaber, Privatvermieter von Klinikzimmern, eigen Praxen, …) Dem wissenschaftlichen Bereich wird wesentlich mehr Geld zur Verfügung gestellt aus Steuergeldern insbesondere aus den Mitteln, die durch das Fallen der Steuerprivilegien von Stiftungen frei werden, die sich mit Politik befassen.

- Stiftungen, die sich mit Politik oder ähnlich gefährlich selbstreferenziellen Themen befassen, werden verboten. Die Gefahr, dass hier Priviligierte Einfluss auf die öffentliche Meinung nehmen, ist zu groß.

- Unternehmen, insbesondere Große, brauchen keine Forschungsgelder oder Subventionen. Sogar nicht einmal im Ingenieurswesen oder im Medizinbereich. Die Gewinne dort fließen so üppig, dass eine Finanzierung per Steuergelder hier überflüssig ist.

- Technisches- oder geisteswissenschaftliches Know-How, das an den ÖR-Forschungsinstituten erarbeitet wird, wird als Public Domain jedermann zur Verfügung gestellt, sogar dem Ausland.

- Programmverantwortliche der ÖR sind keinen korporatistischen Gremien mehr verantwortlich (Rundfunkrat), sondern werden alle zwei Jahre per Internetabstimmung vom Publikum gewählt.

- Es wird der gläserne Staat praktiziert. Es gibt keine geheimen Bereiche mehr, nicht einmal militärische. Lobbyismus und sinistre Weltpolitik wird dadurch vermieden.

- Die Privatsphäre des Bürger ist dagegen unantastbar. Jede Verletzung bedarf eines individuellen Richterbeschlusses.

)

Lübberding: =====> So einfach geht Komplexitätsredukti0n !!!

Und wenn die Professoren von Uni-Münster oder Uni-München tatsächlich irgendeinen Judas-Lohn in Form von Aufträgen von diesen Stiftungen annehmen, dann sind sie in meinen Augen wissenschaftlich korrumpiert. Das meine ich genau so, wie ich es sage.

Und Journalisten, die an solchen Veranstaltungen teilnehmen, müssen aufpassen, dass sie das nicht auch werden. Ausnahme: Sie leisten eine sehr, sehr kritische Berichterstattung und machen insbesondere auf die mit der geplanten Konstruktion der Veranstaltung bzw. Projekte auf die logisch nicht widerlegbare nicht realisierbare wissenschaftliche Unabhängigkeit aufmerksam.

"ruby" Dezember 13, 2013 um 19:58

@ BB
Viviane Redings Gesichtszüge bei Anne Will wurden durch den Kameraman, -frau wunderbar herrlich zur Entlarvung jeder Bedeutung der Intension der Worte.
Luxemburger Banksterinteressen pur.
Panik vor der bevorstehenden Abwertungsorgie !
Lieber Prolo, bitte rühr nicht meine Vermögensschäfchen an, wir wollen auch immer gutes reden .
Lullebye
http://www.youtube.com/watch?v=dcnd55tLCv8

Ossiblock Dezember 13, 2013 um 20:06

@Luebberding
“Er war „abscheulicher menschlicher Abschaum, schlimmer als ein Hund“.

Der Hund ist übrigens nicht nur in Asien ein beliebtes Gericht. Also etwas, das man ißt, um satt zu werden. Auch in vielen Bergdörfern in der Schweiz – also außerhalb der EU und doch in Europa – ist der Hund als Mahlzeit begehrt.

Reisen bildet.

Ossiblock Dezember 13, 2013 um 20:23

@Luebberding

Zu Deinem Artikel:
Wir wringen auch aus trockenen Tüchern noch etwas aus. Vielleicht sind es die eigenen Tränen. Niemand weiß es.
Deswegen sind Kommentare von @BB, @Balken und @Hauke sehr heilsam.

Schatten Dezember 13, 2013 um 20:24

Vielleicht ist es auch so, dass in “modernen Gesellschaften” das Blutvergießen nur aufgeschoben wird – mittels Schuldenmachen.

Die brennenden Viertel der Farbigen in Frankreich (eigentlich ständig), London (2011) und Stockholm (2013) könnten das Menetekel sein.

Balken Dezember 13, 2013 um 21:32

Der Aufmacher des Diskussionsfadens beginnt mit der “in den Staatsmedien zu hörende Begründung zur Hinrichtung des Onkels des großen Führers”. Auch wiesaussieht, das diesen Aufmacher bringt, ist Medium. Insofern sehe ich nicht “Thema verfehlt” , wenn ich über Komplexitätsreduktion in den (hiesigen) Medien räsoniere.
Sie sind nicht, anders als z.B.in Nordkorea, Staatsmedien? Dann ist, meines Erachtens, ihre weitgehende, komplexitätsreduzierende Einmütigkeit umso schlimmer. Welche Kreise dann, außerhalb des politischen Bereichs, den wir durch Wahlen beeinflussen können, sind es, der solche Medieneinmütigkeit bewirkt? Wir haben doch schließlich keine Hugenbergpresse mehr, oder?
Um nochmals die Behandlung des Themas Ukraine in unseren Medien zu erwähnen: Was sich da in diesen Tagen abgespielt hat, war doch wohl sehr komplexitätsreduzierend. Es war Propaganda, nicht zu sagen: Hetze. Während Demonstrationen und Krawalle in Italien, Spanien, beabsichtigte Verschärfungen des Versammlungsgesetzes in Spanien, in unseren Medienschlicht nicht vorkommen (vielleicht kommen sie in öffentlich-rechtlicher Ausgewogenheit ja in der Zeit zwischen Mitternacht und Null Uhr vor), gab es Berichte über oppositionelle Demos in der Ukraine bei den öffentlich-rechtlichen Nachrichtensendern tagelang im Viertelstundentakt. Nicht nur wurden, anders als bei Demos in EU-Ländern, wenn denn überhaupt berichtert wird, die Teilnehmerzahlen laut Veranstalter, nicht die laut Polizei, genannt. Sondern es wurde ab dem frühen Morgen quasi zur Demo getrommelt (die Planung laut Oppositiongruppen für den nächsten Abend und der geplante Ort bekanntgegeben).

Ja, Komplexitätsreduktion in Nordkorea ist unser Problem.
Medien im Staats- oder wessen auch immer -auftrag gibt es anderswo, erst recht bei uns, nicht.
http://www.flassbeck-economics.de/proteste-in-italien-damit-wollen-die-deutschen-medien-den-buerger-nicht-beunruhigen/

Ach doch, in diesem Mainstreammedium ;-) findet sich etwas über beabsichtigte gesetzliche Demosanktionen in Spanien http://www.metronaut.de/2013/11/spanien-600-000-euro-fuer-spontanprotest-vor-dem-parlament/

Komisch, alles Sachen, die unsere Medien (nichtmal klamheimlich) beklatschen, wenn sie in der Ukraine stattfinden.

wowy Dezember 13, 2013 um 21:52

Der arme Hans Hütt. Da ist er schon mal auf Platz 1 und dann mit diesem Kommentariat ;-)

"ruby" Dezember 13, 2013 um 23:51

Wir wollen unseren Pofalla in der GroKo, wo bleibt denn sonst der Spass?
Komplexitätsreduzierung in Perfektion – bin dann mal auf Urlaub – besser geht doch nicht.
Roland, komm bald wieder, bald wieder nach Haus.

"ruby" Dezember 13, 2013 um 23:55

Oh,
Ronald
natürlich;
auf zur Kohle!

Thor Dezember 14, 2013 um 00:26

Ich vermisse den “Weißgarnixblog” der sich in einen “Wiesaussiehtblog” verwandelt hat. Irgendwer hat mal diese offensichtliche Analyse gewagt.

Ich möchte eine Gesellschaft, in der sich keiner Gedanken über Nordkorea machen muss.

BB Dezember 14, 2013 um 09:24

@Balken

Ergänzung:

in Griechenland gegen Androhung von Strafe verboten, im Fernsehen Bilder von verwahrlosten Bürgern zu zeigen. Der Medienaufsicht gemäß sollen es die Sender unterlassen, die Krisenfolgen anhand personifizierter Beispiele zu präsentieren.

http://www.heise.de/tp/artikel/38/38543/1.html

Die deutschen ÖR (und die privaten natürlich auch) scheinen sich total kooorrrrökt :=) an dieses Verbot zu halten.

f.luebberding f.luebberding Dezember 14, 2013 um 09:43

Thor

Ohne Weissgarnix kann ich keinen Weissgarnix-Blog machen. Das ist eigentlich ganz einfach.

h.huett Dezember 14, 2013 um 10:48

wowy
Woher das Mitleid? Welcher Platz 1? Habe ich etwas verpasst? Hitliste der Peinlichkeiten?

Thor

Du Thor. Typisches Nostalgiebeispiel. Sie verklärt etwas ins Gloriose, um darüber den Abgang irgendwie ins Abseits zu schieben. Weissgarnix wurde über Nacht depubliziert. Von Weissgarnix.

h.huett Dezember 14, 2013 um 10:51

Ossiblock

Korea ist berühmt für seine Hundesuppe, nahrhaft und gut dafür, harte Winter zu überstehen. Nur während der Fußball-Weltmeisterschaft drängte man das etwas an den Rand, weil niemand daran denken wollte, dass sein Fifi mit den Bohnen in den Topf wandern könnte. Es ist ein Bergleressen. Deshalb wundert es mich nicht, was Du über die Schweiz weißt.

h.huett Dezember 14, 2013 um 10:55

Hauke

Danke, habe das eben erst gesehen. Und in aller Bescheidenheit: diese Vodafonestudie ist schon mehrmals zu diesem erfreulichen Ergebnis gekommen. Was man für solche Befunde nicht alles in Kauf nimmt :-D

"ruby" Dezember 14, 2013 um 11:06

@ hh
ja guten morgen…
heute mit dem rechten fuß aus der horizontalen auf den boden der tatsachen gestiegen?
;-)

Hauke Dezember 14, 2013 um 12:22

Hans Hütt

Habe erst später gesehen, dass es da für jeden Monat einen separaten Bericht gibt. Das o.g. bezieht sich zwar nur auf den Monat Juli, allerdings gabe es in den anderen Monaten ähnliche Resultate. Übrigens: Weil ich nicht glauben konnte, dass im Monat Juni der Beitrag von Frank Lübberding “Aus Versehen schaffte das Bundesverfassungsgericht die Ehe ab” von allen auf Wiesaussieht publizierten Beiträge die meisten Kommentare erhalten hat (64 Kommentare), habe ich mal nachgesehen, woran das liegt, dass einige hochfrequentierten Beiträge auf Wiesaussieht in der Studie nicht berücksichtigt werden. Der Grund liegt in Ihrer nachlässigen Verwendung von Tags. Die Autoren der Studie werten maschinell aus, in dem sie Beiträge filtern, die mit einem Schlagwort getaggt sind, das mit einem der 350 Schlüsselwörtern übereinstimmt, die die Autoren der Studie festgelegt haben. Ihr Beitrag “Die Zeit ist aus den Fugen” mit 597 Kommentaren blieb deshalb unberücksichtigt, weil der Beitrag mit überhaupt keinem Tag versehen wurde. Falls es also erstrebenswert sein sollte, in der nächsten Studie die Plätze 1-10 zu stürmen, wissen Sie, was zu tun ist…

~ HALBGOTT ~ Dezember 14, 2013 um 12:38

“Nur wie funktionieren moderne Gesellschaften, die politische Konflikte nicht mehr mit dem Erschießungskommando lösen? ”
—————————————-

… och … manno … @FRANK … DU wieder mit deinen … “Modernen Gesellschaften”!!! … hier mal zwei “Moderne Gesellschaften” im ~ halbgöttlichen ~ Faktencheck:

1) Moderne Gesellschaft Nummer 1:
… das fremdgesteuerte, nichtsouverän-nichtstaatlische US-Exportsklavenbananenprotektorat … US-BRDDR (umgs: “DEutschland”)

- Herrhausen & Rohwedder
- Uwe Barschel
- Petra Kelly & Gerd Bastian
- Jörg Haider
- Molle Möllemann
- Mevlüt K. (= sauerländischer Falschflaggenterrorismus)
- “NSU”-Staatsterrorismus ( + politischer, freisleresk anmutender Münchner Schauprozess … medial bestens betreut durch 666 deutsche Systemjournalisten … im Sinne des NATO-MiniWahrs …)
- “GLADIO” (= faschistische Todesschwadrone der NATO)
- usw, usf, etc, pp …

1) Moderne Gesellschaft Nummer 2:
… die einst von der Freimaurermafia gegründeten und dann von der Hochfinanzfaschistenmafia übernommenen … USA:

- Abraham Lincoln
- William McKinley
- JFK

… international:

- Mohammad Mossadegh
- Salvador Allende
- Colonel Gadaffi (wurde von Pfählungskommando der USA mit rostische Eisenstange analgepfählt … das Handy-Video, wo sisch Höllary-Rottenham Clinton dadadran aufgeilen tut, darf als auch in systemjournalistischen Kreisen des NATO-MiniWahr als bekannt vorausgesetzt werden …)
- sowie unzählbare weitere faschistische Verbrechen der USA gegen die Völker der Welt …

===> … noch Fragen zur us-gesteuerten, sozialdemokratisch-entarteten “Moderne”, @Flübber ??

wowy Dezember 14, 2013 um 12:56

@huett
Ich weiß nicht, warum du dich auf einer Hitliste der Peinlichkeiten verorten würdest, aber etwas mehr Humor würde in jedem Fall nicht schaden.

"ruby" Dezember 14, 2013 um 13:00

@ Hauke

Etwas Marketing für Seniorenstudentensemester:
http://www.bwl2.uni-freiburg.de/dateien/aktuelles/seminar-israel
Dieter K. Tscheulin macht es möglich
http://www.bwl2.uni-freiburg.de/lehrstuhl/mitarbeiter/proftscheulin
;-)

~ HALBGOTT ~ Dezember 14, 2013 um 13:25

“Soldat Schwejk Dezember 13, 2013 um 13:06
Vielleicht könnte man die Verfahren miteinander kombinieren und einmal im Jahr eine Mitgliederbefragung darüber durchführen, welcher Onkel erschossen werden soll. Dann würden viele in die SPD eintreten.”
——————

===> … ~ isch ~ … sehe, @DU hast disch … fortentwickelt!! … und zwar … ganz in meinem Sinne :-) … weiter so, weiter so, junger Sterbling!! … die Rischtung stümmt schon mal …

( wir erinnern uns: … auch des ~ Halbgott ~ seine Musterverfaßßung für ~ Eschte Demokratie jetzt!! ~ … sieht eine einmaljährlische Generalvollversammlung des Volxsouveräns vor, nämlich am 17. Juni, unter der ~ halbgöttlichen ~ Siegessäule, wo – u.a. – auch ein regelmäßßisch-systematisches … “SCHERBENGERISCHT” … an über die Maßen unredlichen Politclowns … vollzogen & vollstreckt wird … )

BB Dezember 14, 2013 um 13:52

Noch 8 Minuten. Träumt alle nochmal den Traum einer Absage der Basis an die GroKo.

"ruby" Dezember 14, 2013 um 14:20

Zum “Markenblog” :

eine CI : corporate identity (Logo)
eine App fürs mobile
einen Jingle in den Gehörgängen

Hilfe for free from, all, damit
fl Asse im Ärmel bei seiner Veranstaltung hat…
;-)

"ruby" Dezember 14, 2013 um 14:24
h.huett Dezember 14, 2013 um 14:41

wowy
Peinlichkeiten kommen ohne eigenes Zutun von alleine. Sich daran manchmal zu erinnern, bewahrt vor Hybris. Das Dilemma der Vodafone-Studie bleibt ja, dass die schiere Zahl der Kommentare vielleicht erstaunen mag, aber wenn dann ein gewisser Holger seine lunatische Phase hat, bestreitet er das ja weitgehend im Selbstgespräch.

h.huett Dezember 14, 2013 um 14:42

Hauke

Stimmt. Manchmal ist man aber so in Eile, dass man das schlicht vergisst.

BB Dezember 14, 2013 um 14:43

@ruby
Zum “Markenblog”, eine CI : corporate identity (Logo), eine App fürs mobile einen Jingle in den Gehörgängen, Hilfe for free

Ein Möglichkeit, wenigstens noch 3 Minuten nach Abschicken eines Kommentars eine Rechtschreibkorrektur vornehmen zu können, würde vorerst schon sehr die Qualität zumindest meiner vieler Kommentare erhöhen.

Das eigene System so einzurichten, das müsste doch auch ein Journalist im Internetzeitalter noch gerade so schaffen, nich? Muss man bei Wordpress doch nur das richtige Plugin für installieren. Aber wahrscheinlich trauen sich Fl und Huett nicht, weil sie sie sich selbst so einschätzten, dass danach gar nix mehr funktioniert.

Übrigens bitte niemals hierarchische Kommentare einführen, wie beim Spiegelfechter. Das ist diskurstechnisch Mist!

topi Dezember 14, 2013 um 16:05

Die Uschi zu den Soldaten, na das konnte man bei mir auch schon am Wahlabend lesen :roll:

BB Dezember 14, 2013 um 16:56

@topi

Der Job passt! Stahlhelm-Frisur, eine Stimme spitz wie ein Rambo IV-Messer, straff hierarchische Familien-Truppen-Organisation mit Königin an der Spitze und EhemannBrutpflegedrohne. :-)

Kecker Dezember 14, 2013 um 17:27

@BB “Stahlhelm-Frisur, eine Stimme spitz wie ein Rambo IV-Messer”

Jeder schließt von sich auf andere und berücksichtigt nicht, dass es auch anständige Menschen gibt. (Heinrich Zille)

* kecker,lach *

BB Dezember 14, 2013 um 18:12

@Kecker,

ooooch. Kannst Du auch argumentieren?

Übrigens:

Das Durchschnittsalter der SPD ist 59 Jahre. Die SPD ist die Partei der wohlhabensten Rentner, die es je gegeben haben wird. Dass die für die GroKo sind, war erwartbar.

Schaun ‘mer mal, wie’s sich’s ab jetzt entwickelt. Für die SPD nur noch abwärts.

BB Dezember 14, 2013 um 18:31

Oder wie man es halt sieht, für die Linke in der SPD nur noch aufwärts (25% ist doch auch schon was). Sind wir also optimistisch.

f.luebberding f.luebberding Dezember 14, 2013 um 18:36

BB

Stimmt. Technik ist nicht meine Sache. Ich kann nur Wörter zu Sätzen zusammenfügen, um dann zu hoffen, dass daraus Sinn entsteht. Ginge zur Not auch auf Papyrus.

wowy Dezember 14, 2013 um 18:39

@huett
?..ohne eigenes Zutun…bewahrt vor Hybris..?
Verstehe ich nicht.

"ruby" Dezember 14, 2013 um 19:25
"ruby" Dezember 14, 2013 um 19:36

Jingle
http://www.youtube.com/watch?v=rxymAngU60U
fl hol das Blech raus …

Testbild ist auch ganz gut oder?

"ruby" Dezember 14, 2013 um 19:45

Für die App :
1.dB
erster deutscher Blog
;-)

Morph Dezember 14, 2013 um 22:17

@Haule

“Morph und ruby sind übrigens die Top-Kommentatoren mit jeweils 50 Kommentaren im Untersuchungszeitraum.”

Was ist das gemeinsame Merkmal von 50 Argumenten und 50 Youtube-Links?

Was für einen Schluss könnte und sollte man ziehen?

In einer Welt, in der man mit Youtube-Links (und peinlichen Apostrophen à la “Ey Sarah, jetzt geht’s lohoos!”) zum Top-Kommentator wird, möchte ich kein Top-Kommentator sein.

@Hauke, ich habe Dich bisher auch unter die Zurechnungsfähigen verbucht. Aber ich bin mir da nicht mehr so sicher.

You didn’t made my day…

holger Dezember 14, 2013 um 23:16

LOL Morphilein

Du solltest Minister der Bildung werden… da kann man nicht mehr viel verkehrt machen.

Aaaabeit iss ja schon an Pipi Nahles vergeben.

holger Dezember 14, 2013 um 23:19

Und der benutzt den Begriff “Zurechnungsfähig” ROFL

Ich geh echt kaputt :D

BB Dezember 14, 2013 um 23:29

@Fl

apropos “Papyrus”.

Kleines Quick Tutorial “Wordpress” für Online-Journalisten, die kurz vor der Rente im Internet noch Karriere machen wollen:

1) Letzte stabile XAMPP downloaden (googeln danach) und auf Windows direkt unter C:\ installieren (nur dort)

2) C:\XAMPP\xampp-control.exe starten und damit dann Apache und MySQL starten (läuft garantiert sofort)

3) Wordpress letzte Version downloaden und unter C:\XAMPP\htdocs\ entpacken

4) Im XAMPP Control Panel neben Apache auf den Button Admin klicken.

5) Es öffnet sich ein Browserfenster, dort auf “Tools/phpMyAdmin” klicken, das ist die Datenbank-Administration im Browser.

6) Datenbank einrichten: auf Benutzer klicken / unten Benutzer hinzufügen anklicken. Im erscheinenden Formular dann eingeben:

- Benutzername, z.B. “db_myFirstWP”
- Host: “localhost”
- Password: “test”
- Wiederholen: “test”

- Anchecken: “Erstelle eine Datenbank mit gleichem Namen und gewähre alle Rechte” (ganz wichtig!)

- “OK” anklicken (Erstellen, Fertig)

Merken für die Wordpress-Installation:
Benutzername ‘db_myFirstWP’,
Datenbankname ‘db_myFirstWP’,
Password ‘test’.

7) Wordpress install.php starten: Eingabe in Browser-Url-Leiste, z.B.: localhost//install.php (oder ähnlich, mal in Readme.txt oder so gucken)

8) Dem Installationsdialog folgen und Benutzername, Datenbankname und Passwort wie gemerkt eingeben. Ansonsten alles wie vorgeschlagen lassen (eventuelle dabei noch die richtige Zeitzone, Sprache einstellen)

9) Mit dieser Installation dann 4 Wochen lang “Wordpress administrieren” üben nach Feierabend, solange, bis man folgendes Plugin ohne Probleme installieren kann

10) “WP Ajax Edit Comments”-Plugin installieren: http://wordpress.org/plugins/wp-ajax-edit-comments/

Allow users to edit comments for a limited time, while admins can edit all comments.

11) Die Uralt Installation des Weisgarnix-Blogs austauschen gegen die letzte Wordpress-Version (Vorher Backup erstellen, das muss man nach den 4 Wochen können). Wenn man Glück hat, ist die WgnX-Version noch nicht zu alt, um Beiträge und Kommentare zu exportieren und in die neue zu importieren.

Das sollte jeder Journalist heute aus dem effeff beherrschen. “Must have”-Skill!

(Und wenn Fl das partout nicht mehr lernen will, können ja diejenigen vielleicht was mit dem Tut anfangen, die ihm vor der Rente noch an’s Leder wollen. Wir leben in einer Wettbewerbsgesellschaft, nicht vergessen, da muss man auch im Alter noch dazulernen!)

"ruby" Dezember 15, 2013 um 09:03
Morph Dezember 15, 2013 um 11:08

@ruby

“Sind wir nicht alle ein bisserl unheilbar?”

Du jedenfalls bist ganz offenbar extrem immun gegen jede Form von Kritik. Und Du wirst Dir Deine albernen Bob-der-Baumeister-Aufrufe und -Appelle + launeverderbenden Links zur dumpfesten Unterhaltungsmucke durch nichts verleiden. Das hat etwas strahlend Markuslanzhaftes. Wahrscheinlich muss man einfach üben, auch in kognitiven Ruinen den Zauber zu sehen, der von verwitterten Burgen ausgeht.

@Holger

Genau! Aaaaarrrbeitt, stotter, Keineahnunghabtihrschweine, spotz, Ichichichichhabeallesdrauf, rofl, Inderarmeeistallesbesser, lol, Arschkrampe, Sau, Wisstihreigentlichwiegroßchinaist, blubb…

Klar, das ist sehr viel durchdachter und kompetenter als alles, was ich so in meinem Narzissmuss daherquatsche, keine Frage.

wowy Dezember 15, 2013 um 11:34

@Morph
Rofl :-)

"ruby" Dezember 15, 2013 um 11:59

@ Morph
Komme von der Küstenlandschaft weg, kenne die Burgenlandschaft nicht gut.
Daher lieben wir uns vielleicht so sehr oder (nicht in Apostrophen und ohne Unterhaltungslink) where opposites meet
;-)

Ossiblock Dezember 15, 2013 um 12:02

BB Dezember 14, 2013 um 23:29

Man sollte hier den Kommentar des Monats wählen. Ähnlich wie das mit den Toren beim Sportstudio ist.

Du @BB bist von mir nominiert für den Monat Dezember und für das Planjahr 2013. Herzlichen Glückwunsch!

"ruby" Dezember 15, 2013 um 12:06
BB Dezember 15, 2013 um 12:18

@Ossiblock

Danke, das schmeichelt meinem narzistischen Charakter :-)

Ossiblock Dezember 15, 2013 um 12:22

@BB

Bitte!
“Narziß und Goldmund” steht auch in meinem Bücherschrank. ;-)

"ruby" Dezember 15, 2013 um 12:35

Härteste Währung an Bord ist Tafelschokolade, wie ein Kollege, der zur Stammcrew gehörte, berichtete :
http://www.zeit.de/reisen/2013-12/segeln-alexander-von-humboldt
Narzissmus stößt auf See an die Grenzen.
Zur Seekrankeit:
“Erst denkst du, du stirbst; dann kommt die schlimmste Phase, in der du merkst, dass du nicht daran stirbst – und kurz darauf ist alles wieder gut.”
;-)

"ruby" Dezember 15, 2013 um 13:43

@ Sadoma
Beim Mitgliedervotum hast Du richtig gefühlt.
Bei der Tarraschanalogie gibt es ein langweiliges Remis, mehr als 25% nur als Prinzip Hoffnung für später.

"ruby" Dezember 15, 2013 um 16:05
sadoma Dezember 15, 2013 um 16:14

@ruby

das hat nichts mit fühlen zu tun, pure Lebenserfahrung ;-)
Es gab nie eine faire Chance für die Gegner und die MM haben dies natürlich entsprechend begleitet. Nach dem heutigen Medien-Tag schlage ich übrigens das Wort: “auf Augenhöhe” zum Wort des Jahres vor. Selten eine derartige Verblödung auf allen Kanälen live erlebt :-(
Zum Glück wird “der Rausch der Macht-Teilnahme” in wenigen Monaten verflogen sein.

"ruby" Dezember 15, 2013 um 17:12

Wenn für Griechenland mit Mini-Primärüberschuss argumentiert wird, sollte mit finalen Analboost gekontert werden…
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/griechenland-rechenkuenste-statt-reformen-12711424.html
;-)
Mit welcher Formel kommen Mathematiker unter einen Hut?
Zank + Streit

"ruby" Dezember 15, 2013 um 17:22

Achtung, Arbeits-Andrea wird unter Kuratel von Analyse-Asmussen gestellt.
Dann kann es losgehen mit den 8,50 € Mindestlohn !!!
Es sei denn Tariflöhne sind geringer …

Balken Dezember 15, 2013 um 17:26

Also doch, wie vermutet, der Selbstmord aus Angst vor dem Tod.
Ist schon recht, die SPD ist ja auch schon ein bisserl alt. Da kommt so etwas schon mal vor, das einer ein Ende mit Schrecken sucht um dem Schrecken ohne Ende, dem langsamen Siechtum, zuvorzukommen …
Noch gerade den richtigen Zeitpunkt erwischt, kurz bevor die längst begonne Demenz zu weit fortgeschritten wäre, um noch die richtige Pille einzunehmen, die das Ende herbeiführt.
Hat gerade noch geklappt, SPD. Nun geht alles ganz schnell.

TINA. Komplexitätsreduzierung.

Balken Dezember 15, 2013 um 17:29

begonnene.

Bearbeitungsfunktion.

BB Dezember 15, 2013 um 18:00

Muhahahahahahaha:

Nahles holt Assmussen als Staatsekretär

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/ezb-mann-asmussen-wird-staatssekretaer-bei-nahles-a-939202.html

Ich glaub, die Tusse hat gar nix geschnallt. Hat die Gebetsbücher gelesen statt sich auf ihr Amt mal durch Zeitungs- (und Blogs-)lesen vorzubereiten.

Die machen da einfach weiter, wo die Eichel/Steinbrück/CDU/FDP/Goldman-Sachs-Versager-Mafia aufgehört hat.

Der Pate kehrt zurück. Ich fass es nicht.

Was ist die Nahles jetzt ? Arbeitsministerin? Was kommt denn jetzt?

- Minilöhne statt Mindestlöhne
- Fleißarbeit statt Leiharbeit
- GarKeinVertrag statt Werksvertrag
- Eine Flexiquote von 99% für den Arbeitsplatz (totale Flexibilisierung)
- Nahles-Zockerrente statt Riesterrente

Ohhh ich sehe da herrlich kreative Aktionsfelder für unseren Super-Staatsekretär. Kriegt der von Goldman-Sachs nochmal nen Riesen-Bonus drauf, dass der in die Politik gegangen ist

Ich glaub, die Nahles hat an keiner linken Diskussion in den letzten zehn Jahren teilgenommen. Was hat die gemacht? Wollmützten gestrickt?

Sie sind noch nicht im Amt und begehen schon die ersten schweren Fehler.

Sven Dezember 15, 2013 um 18:09

@BB Nicht auch mal Lust zum Strickzeug zu greifen, wenn man dadurch Bundesarbeitsminister werden kann? Dann hauste den Asmussen wieder raus und machst alles ganz anders und viel besser.

Sven Dezember 15, 2013 um 18:19

Und um mal was Positives zur neuen Regierung zu sagen: Endlich wandert der Verbraucherschutz von der Lebensmittelindustrie in ein nichtproduzierendes Ministerium. Da kann man was draus machen.

"ruby" Dezember 15, 2013 um 18:22

@ Hans Hütt

gerade spricht Mutti zu den Personalien …

Bitte sei kreativ, wir brauchen Dich dringend .

Andreas Kreuz Dezember 15, 2013 um 18:26

Immer, wenn ich denke: “Schlümmer geht’s nümmer.”
kömmt die SPD…

BB Dezember 15, 2013 um 18:43

@Sven “@BB Nicht auch mal Lust zum Strickzeug zu greifen, wenn man dadurch Bundesarbeitsminister werden kann? Dann hauste den Asmussen wieder raus und machst alles ganz anders und viel besser.”

Nein ich habe schon einen schönen Posten in der globalen Exilregierung.

Ossiblog Dezember 15, 2013 um 20:06

Assmussen ist ja nicht nur jung, sondern auch aus Flensburg.
http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%B6rg_Asmussen

Ähnlich wie Hauke, der heute den Papst berät. Sei es wie es sei. Jörg hat Erfahrungen gemacht, die wir nicht mehr machen können.
Nämlich: keine. Das genau zeichnet ihn aus – wie alle anderen im Kabinett der Hamburgerin, die als Säugling in die DDR floh…

holger Dezember 15, 2013 um 20:59

Morphilein

—>>>Klar, das ist sehr viel durchdachter und kompetenter als alles, was ich so in meinem Narzissmuss daherquatsche, keine Frage.”

LOL :D klar ist es das. Du bist doch schon froh, nen Popel als Kugel formen zu können ;)

Alvar Hanso Dezember 15, 2013 um 21:01

@FL
Ich hab jetzt hier etwa 2 Jahre nicht mehr gelesen, daher die Frage:
Bist Du eigentlich immer noch in diesem fürchterlichen marktkonformen Taubenzüchterverein, der von sich behauptet (vor den Wahlen natürlich), den Menschen die “soziale Gerechtigkeit” zu bringen?
Deren überzeugteste Vertreter gerade damit hausieren gehen, ihr zentrales Wahlversprechen (“nicht mit den Linken”) gehalten zu haben?

Ossiblog Dezember 15, 2013 um 21:07

@holger

Glückwunsch zu den unglaublichen 17 Punkten an diesem Wochenende. Dein wohl bester Tip… :-)

Keynesianer Dezember 15, 2013 um 22:42

Das passende Lied zur neuen Regierung von Reinhard Mey:

http://www.youtube.com/watch?v=8Lz_qPvKCsg

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