Finnland und die Ukraine

by f.luebberding on 20. Februar 2014

Es stehen keine russischen Panzer in Kiew. Die Eskalation in der Ukraine ist nicht das Ergebnis einer ausländischen Intervention, auch wenn alle Seiten so tun als wäre das der Fall. So macht Moskau den Westen mit seiner Unterstützung der Opposition für die Zuspitzung verantwortlich, wie auch im Westen viele Beobachter Putin. Janukowitsch gilt als der Handlanger Putins, wie Klitschko als der des Westens. Daraus sind früher Kriegsgründe geworden. Tatsächlich ist die Ukraine ein aus zwei Gründen tief gespaltenes Land. Zum einen die unklare geopolitische Lage zwischen einer Orientierung nach Westen und der nach Moskau. Hier findet sich jener uralte Konflikt zwischen Slowophilen und Westlern wieder, der den europäischen Osten seit dem 19. Jahrhundert prägte. Zum anderen der Widerwille gegen ein politisches System, das im wesentlichen auf Korruption beruht. Das Misstrauen gegen die Parteien betrifft auch die Oppositionsparteien. In solchen Konstellationen ist der Einfluß von außen begrenzt, vor allem wenn völlig unklar ist, mit wem man es eigentlich zu tun hat. Jetzt von der Bundesregierung, der EU oder dem Rat der Yedi die Lösung dieses Konflikts zu verlangen, ist eine an Torheit kaum zu überbietende Forderung. Sie setzte voraus, was offenkundig Unsinn ist: Die Existenz von Handlangern.

Allerdings kann man von der Bundesregierung und der EU eines schon erwarten. Sich wenigstens über die Grundlagen der eigenen Außenpolitik klar zu werden. Eric Bonse hat dazu gestern schon einiges gesagt. Die EU berauscht sich gerne an ihrer sogenannten “Werte gebundenen Außenpolitik”: Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit bestimmten die Maxime ihres Handelns. Sie hat allerdings noch nie eine Antwort auf jene Lage gefunden, die wir jetzt wieder in der Ukraine erleben. Wenn innerhalb des Landes höchst unterschiedliche Vorstellungen über diesen Wertekanon existieren. Der Appell an die Kompromissbereitschaft der Akteure oder die Forderung nach Gewaltlosigkeit gehört zum Standardprogramm diplomatischer Initiativen. Die entsprechenden Textbausteine kann man aktuell auch für die Lage in Thailand oder Venezuela verwenden. Anstatt sich aber an der eigenen Phraseologie zu berauschen, sollte die EU endlich beginnen, ihre eigenen Interessen in der Ukraine zu definieren.

Dabei verwickelt sie sich bisher in heillose Widersprüche. So unterstützt sie zwar die Westorientierung der Opposition, aber die soll möglichst nichts kosten. Angesichts der eigenen Überdehnung wäre die Ukraine ein zusätzlicher Ballast, der die EU zum Kentern bringen könnte. Eine Ausweitung der eigenen Einflußsphäre nach Osten liegt daher kaum im politischen und ökonomischen Interesse der EU. Insofern ist das Argument, die EU habe keine geopolitische Rivalität mit Russland, gut begründet. Tatsächlich fehlt ihr dafür die Substanz. Nur will sie gleichzeitig die Ukraine als Teil einer russischen Einflußsphäre verhindern. Sie will diesen Staat damit in jenen Zustand belassen, der seine Existenz seit seiner Gründung prägt und erst die Eskalation verursachte: Als ein Vakuum zwischen Ost und West. Dass Russland seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion seine eigene Rolle als klassische europäische Flügelmacht wiederzufinden sucht, wird dabei mehr oder minder ignoriert. Russland wird als imperialistisch gescholten, während man sich selbst mit Hinweis auf den eigenen Wertekanon die antiimperialistische Absolution erteilt. Die EU gefällt sich in der Rolle der Unschuld vom Lande.

Dabei wird sich die von internen Problemen geplagte EU einen Großkonflikt mit Russland als klassischen Kampf um Einflußsphären nicht leisten können. Dafür muss man weder das Wertesystem Putins teilen, noch das seiner Verbündeten in Kiew – oder sich sogar reflexartig mit den Despoten in Kiew oder Moskau solidarisieren. Es wird keine Lösung in Kiew geben, die die Interessen Russlands nicht anerkennt. Oder man ist bereit, die entsprechenden Konsequenzen hinzunehmen. Das wäre aber ein Form der Realpolitik, die sogar die von Bismarck in den Schatten stellte. Wobei Bismarck zwar nicht die Werte grüner Außenpolitiker (oder eines Elmar Brok) teilte, aber dafür genau wusste, was es heißt, eine Großmacht herauszufordern. Oder werden die Grünen bald im Bundestag Anträge zur Aufstellung neuer Panzerbrigaden stellen, um die Ukraine vor der russischen Autokratie zu retten? Dieses Motiv überzeugte übrigens die SPD 1914 in den 1. Weltkrieg einzutreten. Vielleicht sollte man die entsprechenden Reichstagsprotokolle einmal im Bundestag verlesen lassen. Manche Abgeordnete wären sicherlich überrascht, was sie dabei zu hören bekämen: Ihre eigenen Argumente.

Die EU kann kein Interesse an der Integration der Ukraine gegen den innenpolitischen Widerstand in Kiew oder den aus Moskau haben. Sie sollte daher darauf verzichten, diesen Eindruck zu erwecken. Sie muss vielmehr ein Interesse daran haben, dieses geopolitische Vakuum zwischen Ost und West namens Ukraine mit einem Inhalt zu füllen, der sowohl für den Westen wie für Russland akzeptabel ist. Erst unter dieser Voraussetzung wäre auch überhaupt erst eine Einflussnahme auf die innenpolitischen Akteure in Kiew möglich. Wenn nämlich alle Seiten erkennen müssen, dass ihre Träume vom Westen oder der Rückkehr in den Schoß Moskaus unerfüllbar sind. Dafür gab es ein historisches Beispiel: Die Rolle Finnlands nach dem 2. Weltkrieg. Es war ökonomisch und außenpolitisch von Moskau abhängig geblieben, aber es konnte seine innenpolitische Verfassung selber bestimmen. Mit der Herausbildung einer für alle Bürger legitimen Verfassung hätte die Ukraine in den kommenden Jahren genug zu tun. Was noch dafür spricht: Finnland schlug Russland in Sotschi im Viertelfinale des Eishockey-Turniers.

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f.luebberding f.luebberding Februar 23, 2014 um 17:20

Schwejk

Frau Timoschenko hat politische Qualitäten. Das ist unverkennbar. Ihre zwischenzeitlich erwogene Kandidatur für das Amt des jetzt wieder mit Richtlinienkompetenz ausgestatteten Ministerpräsidenten hat sie zurückgezogen. Sie hat also offenkundig nicht vor, sich für das bevorstehende Chaos aus enttäuschten Erwartungen und Andauern der Misere verantwortlich machen zu lassen. Das jetzt wieder abgewertete Amt des Präsidenten ließe sich natürlich gut als Integrationsamt nutzen, um sich vom politischen Kleinkrieg zu distanzieren. Was gut möglich ist? Dass Putin und die EU Frau Timoschenko unterstützen: Unter der Voraussetzung das geopolitische Gleichgewicht zu gewährleisten. Dann wird sie aber von der alten Europa-Rhetorik Abstand nehmen müssen. Die Idee hinter Timoschenko ist also Stabilität.

Da habe ich aber meine Zweifel, ob das noch funktioniert. Die EU hat Erwartungen geschaffen, die sie nicht mehr zurückholen kann, aber eben auch nicht erfüllen. Wenn ein Kollege im Presseclub von den “schmerzhaften Auflagen” des IWF redet, ist das natürlich eine (wie könnte man sagen?) beschönigende Formulierung. Ohne diese Auflagen wird es aber im Süden der EU massive Proteste geben. Die halten die Osterweiterung schon immer für eine Erweiterung auf ihre Kosten.

Timoschenko wird am politischen Enttäuschungsmanagement scheitern, wenigstens ist das mein Eindruck. Mit der Entwicklung seit Freitag wurde ein Geist aus der Flasche gelassen, der sich wohl nicht mehr steuern lässt, sondern nur noch darauf reagieren.

Soldat Schwejk Februar 23, 2014 um 17:22

Korrektur zu —> Februar 23, 2014 um 16:01

Turtschinov ist nicht Premierminister, sondern Parlamentspräsident, aber damit zunächst auch provisorischer Chef der Exekutive…

f.luebberding f.luebberding Februar 23, 2014 um 17:26

Wie die Propaganda arbeitet, kann man hier sehen. Natürlich aus der Sichtweise eines Propagandisten.

gelegentlich Februar 23, 2014 um 17:36

@fl
Kontaktprellfehler bei Eingabe des Link.

Soldat Schwejk Februar 23, 2014 um 17:37

@ FL

Der Link funktioniert so nicht, aber vielleicht so.

http://ukraine-nachrichten.de/prorussische-netzwerk-hinter-medialen-diffamierung-ukrainischen-proteste-eine-rechtsextreme-bewegung_3926_meinungen-analysen://

Ja, das ist schön. Verschwörungstheoretiker beschimpfen andere Verschwörungstheoretiker als Verschwörer. Damit auch im medialen Raum das Chaos perfekt ist.

f.luebberding f.luebberding Februar 23, 2014 um 17:37

Denke die beiden Artikel drücken eines gut aus: Ratlosigkeit. In Brüssel und Moskau. In diesem Artikel der taz kann man auch sehr schön sehen, wie die eigenen Annahmen Sichtweisen bestimmen. Ich halte die Vorstellung, Putins Macht könnte ernsthaft gefährdet sein, für übertrieben. Die Russen werden sich bei allem, was sie tun, immer fragen, was politische Umwälzungen für den Zusammenhalt des Reiches bedeuten. Das ist anders als in Westeuropa.

f.luebberding f.luebberding Februar 23, 2014 um 17:40

Schwejk

Hier jetzt noch einmal der richtige link.

f.luebberding f.luebberding Februar 23, 2014 um 17:40

War der von Schwejk.

ruby Februar 23, 2014 um 17:43

@ Natalius + PVK

Mensch hat soviele Möglichkeiten Natur- und Geisteswissenschaften zu verbinden, um lebenswerte Vielfalt zu verwirklichen.

“Die Ringe! – Spiele nicht mit mir! – Ich dächte,
Daß die Religionen, die ich dir
Genannt, doch wohl zu unterscheiden wären.
Bis auf die Kleidung; bis auf Speis und Trank!
Nathan.

Und nur von Seiten ihrer Gründe nicht. –
Denn gründen alle sich nicht auf Geschichte?
Geschrieben oder überliefert! – Und
Geschichte muß doch wohl allein auf Treu [93]
Und Glauben angenommen werden? – Nicht? –
Nun wessen Treu und Glauben zieht man denn
Am wenigsten in Zweifel? Doch der Seinen?
Doch deren Blut wir sind? doch deren, die
Von Kindheit an uns Proben ihrer Liebe
Gegeben? die uns nie getäuscht, als wo
Getäuscht zu werden uns heilsamer war? –
Wie kann ich meinen Vätern weniger,
Als du den deinen glauben? Oder umgekehrt. –
Kann ich von dir verlangen, daß du deine
Vorfahren Lügen strafst, um meinen nicht
Zu widersprechen? Oder umgekehrt.
Das nehmliche gilt von den Christen. Nicht? –
Saladin.

Und also; fuhr der Richter fort, wenn ihr
Nicht meinen Rath, statt meines Spruches, wollt:
Geht nur! – Mein Rath ist aber der: ihr nehmt
Die Sache völlig wie sie liegt. Hat von
Euch jeder seinen Ring von seinem Vater:
So glaube jeder sicher seinen Ring
Den echten. – Möglich; daß der Vater nun
Die Tyranney des Einen Rings nicht länger
In seinem Hause dulden wollen! – Und gewiß;
Daß er euch alle drey geliebt, und gleich
Geliebt: indem er zwey nicht drücken mögen,
Um einen zu begünstigen. – Wohlan!
Es eifre jeder seiner unbestochnen [95]
Von Vorurtheilen freyen Liebe nach!
Es strebe von euch jeder um die Wette,
Die Kraft des Steins in seinem Ring’ an Tag
Zu legen! komme dieser Kraft mit Sanftmuth,
Mit herzlicher Verträglichkeit, mit Wohlthun,
Mit innigster Ergebenheit in Gott,
Zu Hülf’! Und wenn sich dann der Steine Kräfte
Bey euern Kindes-Kindeskindern äussern:
So lad’ ich über tausend tausend Jahre,
Sie wiederum vor diesen Stuhl. Da wird
Ein weisrer Mann auf diesem Stuhle sitzen,
Als ich; und sprechen. Geht! – So sagte der
Bescheidne Richter.
Saladin.”
Ringparabel
http://lessing-portal.hab.de/uploads/media/Nathan.pdf

;-)

gelegentlich Februar 23, 2014 um 17:43

@Soldat Schwejk @fl
Ähnliche Töne, nicht wie hier abgemildert durch irgendwelche westliche Think Tank-Leute, gibt es z.B. auch in Azerbaidschan. In all diesen Ländern gibt es tatsächlich solche Leute, die vermeintlich längst abgestorbene Flaschengeister in kruder Mischung aus Regionalnationalismus und Ethnizität wieder beleben möchten. Aber wenigstens werden die Rechten den westlichern Backern langsam peinlich, wie es zumindest scheint.
@Soldat
Was hältst Du von der Verwunderung von Alexander Dill?
http://www.heise.de/tp/artikel/41/41062/1.html
Öffentliche Morde auf dem Maidan-Platz

f.luebberding f.luebberding Februar 23, 2014 um 17:48

Ein Politiker der Linken, Stefan Liebich, sieht das Problem. Immerhin.

Soldat Schwejk Februar 23, 2014 um 18:10

@ gelegentlich

Kann ich nicht beurteilen. Dazu müßte man das selbst sehen, wie es da so drumherum aussieht. Vielleicht krieg ich noch ein privates Feedback über die Lage in Kiew…

Balken Februar 23, 2014 um 18:39

Na also, mission accomplished. Die “osteuropäische Schütterzone” ist wieder da, nach hundert Jahren. Ging auf dem Balkan schneller. Zerschlagung Jugoslawiens, Bürgerkrieg, voila: Cape Bondsteel ist da, und zwar vom Feinsten.
Baltikum, na ging schnell und relativ geräuschlos. Raketenschirm. Blutet gerade aus, Esten haben ausgesungen, Lettische Junged versucht ihr Glück abroad. Reden wir nicht weiter drüber. Ist nicht medienwürdig.
Weißrussland – wird schon noch schüttern, wenn erstmal Ukraine ausfällt, so als Wirtschaftspartner.
Ukraine. Ganz oder halb steht noch nicht fest. Halb wäre eigentlich etwas dürftig. Transkarpatien, Galizien, Wolhynien, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen? Aber Donezk, Charkow, Krim, das wärs! Aldi in Sewastopol! Der Euro ist erstmal gerettet! Ein riesiges neues Aufschuldungsgebiet! Etwa so groß wie Frankreich! Privatisierung, Landgrabbing! Geben die alles her, fürn Appel und n Ei! Was in der DDRging, geht da auch. Und in keiner Westpresse wird noch irgendwas stehen über lächerliche Oligarchenpaläste, versprochen!

holger196967 Februar 23, 2014 um 18:47

OT der FC Bayern spielt zur EM2016 “Qual”ifikation gegen Schottland Irland Polen Georgien und Gibraltar

Nur mal so nebenbei.

holger196967 Februar 23, 2014 um 18:50

@Soldat

komm von der Dschunke runter und hör uff zu Treideln.

Nutze Deine Kontakte und bau da was auf. Make Money Moar Money alter Idealist.

wowy Februar 23, 2014 um 19:03

Die Abschlussfeier der Olympischen Spiele in Sotschi stellt die Olympischen Ringe erneut mit Patzer dar. Das Zdf nennt das wohlwollend Selbstironie.
Ich sehe das anders. Die Ringe symbolisieren die 5 Kontinente. Der rote Ring steht dabei für Amerika. Was wohl nach den Olympischen Spielen passieren wird? #Euromaidan

wowy Februar 23, 2014 um 19:10

Und die öffentlich-rechtlichen Programmmacher haben ja wohl den Schuss nicht gehört!
Jauch =
Edathy
Lanz = Edathy
Will = Edathy
Illner = Edathy
Jauch = Edathy
Fortsetzung folgt.
Es ist ja auch sonst in der Welt nichts passiert.

Wir dürfen gespannt sein, welches Thema die offensichtlich-schlechten Fernsehanstalten für den Monat März geplant haben.

Natalius Februar 23, 2014 um 19:43

Schweik & FL

Very interesting, die Ukraine-Nachrichten. Allein solche Begrifflichkeiten, wie etwa Nazi-Maoisten – köstlich. Als ob es CANVAS und die Verbindung zu unserem Philanthropen Soros nicht gäbe..(http://de.wikipedia.org/wiki/Centre_for_Applied_Nonviolent_Action_and_Strategies)
Die CANVAS-”Bastelanleitungen” und Empfehlungen für Revoluzzer-Outfit und Schutz sind dann wohl auch alle frei erfunden. Spilna Sprava wird erst gar nicht erwähnt in diesem an Objektivität strotzenden Artikel.

Tzz, Tzz. Als einfacher Goyim versteht man die Welt halt nicht mehr. Man weiss ja inzwischen nicht mehr, welchem Herrn man dienen soll…

Andreas Kreuz Februar 23, 2014 um 21:00
gelegentlich Februar 23, 2014 um 21:33

@Andreas Kreuz
Das Kreuz damit ist aber, dass Herr Schumacher übersieht, dass
das BKA nach Auswertung des Materials im Oktober 2012 die Staatsanwaltschaft Frankfurt eingeschaltet hat. Zu Edathy hieß es ja „nur“ nicht strafbewehrtes Material. Der Ausschuss wurde im April 2012 konstituiert. Ein Geheimdienst hätte wohl um die Erpreßbarkeit von Edathy knapp vorher wissen können. Ob man es aber gewußt hat ist – geheim. Dass Schumacher dazu privilegierte Quellen hätte ist nicht bekannt.
Sein Blog kann ich nicht auf die Schnelle bewerten. Das wirkt aber doch ein wenig kleingewerblich-gemischt. Und auf Sensationen aus. Wenn diese Intrige so gelaufen wäre hätte aber Edathy mit Sicherheit schon sehr früh, im Sommer 2012, seine PCs aufgeräumt.

Was bisher am wenigsten ins Bild paßt ist das Verhalten der STA und die zwischen Tür und Angel angeblich abgelaufene Information von Fritsche an Friedrich.

wowy Februar 23, 2014 um 21:44

@Andreas Kreuz
Das hätte vielleicht seine Bewandnis, wenn es um Aufklärung ginge. Diese Talkshoes sind aber lediglich Ablenkungs”journalismus”.
Das erfolgt inzwischen so schamlos, dass man es langsam mit der Angst zu tun bekommen kann.

karla Februar 23, 2014 um 22:09

@f.luebberding Februar 23, 2014 um 17:48

“Ein Politiker der Linken, Stefan Liebich, sieht das Problem. Immerhin.”

Im verlinkten Artikel von Stefan Liebich heißt es u.a.:

“Ja, ich war und bin den Außenministern von Deutschland, Polen und Frankreich dankbar, dass sie mit Verhandlungen versucht haben, die Gewalt zu beenden.”
Im Angebot der EU mittels eines Freihandelsabkommem mit der Ukraine siehe unter: http://library.fes.de/pdf-files/id/08359.pdf
übersieht Herr Liebich geflissentlich dieses puzzle auf dem Weg zu den heutigen Zuständen.
Im Vertrag heißt es z.B.: ” Konkret bedeutet dies, dass die Ukraine heute ein Abkommen verhandelt, welches, wenn es nach einer Übergangszeit von bis zu zehn Jahren vollständig umgesetzt ist, bis zu 80 Prozent des acquis communautaire der EU, also der Gesetzgebung der EU, übernommen haben wird.” (Seite 3 und 4).

Wie bekannt wollte Putin eine Freihandelszone anderer Art (Russland,Weißrussland, Ukraine etc.).

Erst mischt sich die EU handfest ein und dann bedankt sich ein Linker bei deren Außenministern dass sie weitermitmischen.

Goodnight Februar 23, 2014 um 22:25

…und jetzt warten wir auf den Auftritt von Herrn Putin. Und dann kommt vielleicht doch noch die nette Christine von dem IWF und macht ein Angebot das man nicht ablehnen kann…und Timoschenko wird unsere Marionette.
Whatever, immer die gleiche traurige Geschichte…immer und immer wieder….die gleichen Zitate:

“The IBBC is a bank. Their objective isn’t to control the conflict, it’s to control the debt that the conflict produces. You see, the real value of a conflict, the true value, is in the debt that it creates. You control the debt, you control everything. You find this upsetting, yes? But this is the very essence of the banking industry, to make us all, whether we be nations or individuals, slaves to debt.”
Umberto (the international)

BB Februar 23, 2014 um 22:43

The international

“Was ist der Unterschied zwischen Wahrheit und Fiktion? Die Fiktion muss einen Sinn ergeben.”

Sehr guter Film. Dort wird übrigens auch das angeblich afrikanische Sprichwort zitiert:

“Man braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen”.

wowy Februar 24, 2014 um 09:20
wowy Februar 24, 2014 um 09:34

Bevor wir hier weiter veräppelt werden, mal wieder eine Info zu
TTIP TTIP TTIP
http://www.youtube.com/watch?v=7ySQ5ff857g

wowy Februar 24, 2014 um 09:35

Klonen!!!

wowy Februar 24, 2014 um 09:41
gelegentlich Februar 24, 2014 um 09:46

@wowy

Im Ernst: auf eine Agenturmeldung müssen die reagieren. Das eigentlich Brisante darin können die, selbst wenn sie wollten, was nicht so aussieht, doch in der kurzen Zeit gar nicht recherchieren.

Es gibt ja nur 2 Möglichkeiten:
1. das BKA hat es gar nicht mitgekriegt – Version Trottel
2. das BKA wußte das während der Tätigkeit des NSU-Ausschusses, hielt dies aber zurück
Wie wahrscheinlich ist es, dass im Moment, in den nächsten 1-2 Jahren, irgendein Insider damit herausrückt?
Für eine Deutung des letzteren Sachverhalts braucht man schon eine Einschätzung des BKA. Dass man einen Skandal vermeiden wollte ist die nette Variante. Dass man nichts gesagt hat, weil man einen knetbaren-erpreßbaren Ausschuss-Vorsitzenden für alle Fälle halten wollte, Niemand weiß, was noch kommt, ist die böse. Beide Deutungen wird man nicht prüfen können.
In diesem Fall kann man der Tagespresse keinen Vorwurf machen. Was ich nicht nachvollziehen kann (und daher Absicht vermute) ist die Tatsache, warum nicht Fritsche als Ausgangspunkt der Affäre ständig im Fokus ist. Die Version, der habe seinem Minister eine so brisante Informtion zwischen Tür und Angel auf dem Weg in die Kolaitionsverhandlungen mal eben so rübergereicht kann ich nicht glauben. Sollte das so gewesen sein muss er gehen. So kopflos darf ein Staatssekretär in dieser Funktion nicht sein.
Sollte es nicht so gewesen sein müssen da ja einige Leute konspiriert haben. Wird nicht herauskommen. Aber auch für diesen ungeheuerlichen Fall muss er m.E. weichen.

Für Dich und mich ist aber nach meiner Meinung der Verhalten der STA wichtiger. Es ist ja schon das zweite Mal in kurzer Zeit, dass eine STA zum unkorrigierbaren Nachteil eines Bürgers mit haltlosem Kram in die Öffentlichkeit geht (vorher bei Gurlitt), nachdem man offenbar rechtswidrige Durchsuchungen vorgenommen hatte.

wowy Februar 24, 2014 um 09:54
karla Februar 24, 2014 um 09:55

gelegentlich Februar 24, 2014 um 09:46

Ich denke du hast aus versehen den falschen Themenblock erwischt.

Um zumThema UKRAINE zurückzukommen empfehle ich nochmal den link zur Friedrich-Ebert-Stiftung:

http://library.fes.de/pdf-files/id/08359.pdf

Die 14 Seiten mal durchzuarbeiten ist garantiert kein Fehler.

gelegentlich Februar 24, 2014 um 09:59

@karla
Jein! Ich habe auf Links reagiert. Aber im Kern hast Du recht: die Affäre Edathy sollte nicht dazu führen Ukraine und TTIP auf nachrangige Plätze der Aufmerksamkeit zu schieben.

wowy Februar 24, 2014 um 10:04

@gelegentlich
“Im Ernst: auf eine Agenturmeldung müssen die reagieren. Das eigentlich Brisante darin können die, selbst wenn sie wollten, was nicht so aussieht, doch in der kurzen Zeit gar nicht recherchieren.”
Entschuldige, aber die Weisheit, dass das BKA die Unterlagen schon seit 2 Jahren hat, ist etwas älter als gestern.

Außerdem ist das völlig irrelevant, soweit die Bilder nicht strafbewehrt sind.
Die Staatsanwaltschaft ist in der Tat wichtiger. Aber auch die Politik steckt da mit drin.

Ich sage auch nicht, dass man über den Fall Edathy nicht berichten soll, ich bin nur mit Gerhard Baum der Auffassung, dass das völlig unverhältnismäßig geschieht.
Andere Probleme, die wahrlich viel größere Konsequenzen für uns alle haben (NSA,Ukraine, TTIP, etc.) zu kurz kommen bzw gar nicht (mehr) erwähnt werden.

Wo ist Snowden?

f.luebberding f.luebberding Februar 24, 2014 um 10:10

wowy

Du hast recht. Der Hintergrund ist wohl tatsächlich dieser auch schon hier verlinkte Blogbeitrag, der aus der schon bekannten Tatsache des zeitlichen Hintergrund eine spekulative These über die Gründe formulierte. Werde ich was zu machen.

wowy Februar 24, 2014 um 11:01

Vielleicht kannst du auch etwas über TTIP für die FAZ machen. Die hat da extremen Informationsnachholbedarf ;-)

Goodnight Februar 24, 2014 um 11:30

@Karla

vielen Dank für den Link:

“Die Ukraine ist ein europäisches Land, mit einer für die EU besonders bedeutsamen geopolitischen Lage …. welches eine herausragende strategische und wirtschaftliche Bedeutung für die Europäische Union hat, einerseits als sich entwickelnder Markt, andererseits als Transit- land für russisches Gas.”

Und ich dachte es geht um die Menschen, um die Liebe, die Freiheit und die Demokratie. Verdammt.

Die EU will Macht und Geld, die USA will Macht und Geld, Russland will Macht und Geld, die Oligarchen wollen Macht und Geld.
Und die Ukrainer wollen jemanden, der sie vor den macht- und geldorientierten Kräften schützt, d.h. sie wollen Schutz. Und für Schutz ist Demokratie nicht die erste Wahl, solange kein unabhängigen Rechtssystem existiert. Aber ohne Demokratie kein
Rechtsstaat.
Whatever, die Ukraine wird in den nächsten Jahrzehnten von einem Diktator zum nächsten taumeln, die Intellektuellen in Westeuropa werden weiter fragen, warum sich keine Demokratie etablieren kann (wie im Irak, Afghanistan, Afrika, etc…)..und die EU und die USA werden weiterhin lautstark Freiheit und Demokratie fordern….und mit dem Finger auf den jeweils aktuellen Beschützer der Ukrainer zeigen…während sie ihm unter dem Tisch ein bisschen Geld anbieten.

“You need people like me. You need people like me so you can point your f.ckin’ fingers and say, “That’s the bad guy.” So… what that make you? Good? You’re not good. You just know how to hide, how to lie.”
Toni (Scarface)

holger196967 Februar 24, 2014 um 14:39

Muhahahaaaa :D

—>>>Die EU will Macht und Geld, die USA will Macht und Geld, Russland will Macht und Geld, die Oligarchen wollen Macht und Geld.
Und die Ukrainer wollen jemanden, der sie vor den macht- und geldorientierten Kräften schützt, d.h. sie wollen Schutz.”

Oh mein kleiner Klitschko … muttu fein Bubu machen. Weder das System Geld geschnallt (Eigentumsrecht) noch das System Macht (Sicherung des Eigentumsrechtes) (Gerichtsvollzieher) .

—>>> Und für Schutz ist Demokratie nicht die erste Wahl, solange kein unabhängigen Rechtssystem existiert. ”

Es juckt das Geld nicht, die Politikform des Staates. Und ein unabhängiges Rechtssystem gibt es nicht.

Es zählt nur die Vollstreckung in Titel. Nehmt das endlich mal zur Kenntnis. Ihr Kommunikations Größen.

—>>>Die EU will Macht und Geld, die USA will Macht und Geld,”

Was ist daran schon im Prinzip ne Lachnummer?

Ich sach es dir (EU & USA) JEDER der da obbe steht will Macht. Da sind Länder PILLEPALLE Kommunikations Größe. Die Länder begeben Staatsanleihen JA? Und geben das Papyrus an die jeweiligen Zentralbanken JA? Und die Anleihen bringen Zinsen JA? Warum bringen die Zinsen? Kommunikations Größe? Wegen der Steuer-Eintreibung JA?

Und nun will die Ukraine Schutz? Für was? CUI (ZÄH UH IHH) BONO ?

Kaum ist das Fackeln rum, schon steht dat Ukraine vor dem Staatsbankrott. LOL bei wem denn?

Hat Du Kommunikations Künstler ne Staatsanleihe?

Kann die Ukraine kein Geld drucken? Eine UZB?

Wenn der Schutz der IWF ist, dann Gute Nacht goodnight.

Aber egal Sarrazin iss wichtiger.

aifran Februar 24, 2014 um 15:16

Gibt es ein besseres Geschäft als Nutzmenschenhaltung?
Sklavenhaltung schafft Wachstum …. also los los – die Zinsen für eure Schulden müssen erarbeitet werden ……
Wachstum, Wachstum, Wachstum üüüberr aaalles ….
… und rund um das Lager ein Messerscharfer Stacheldrahtzaun. Am einzigen Tor des Lagers ein Schriftzug in großen Lettern. “GELD MACHT FREI”

Nichts neues unter der Sonne – … und jetzt: Schweigend die Schönheit des Schuldgeldsystems und die sich daraus Ableitenden Folgen bestaunen
Klappt es mit dem Wirtschaftswachstum nicht mehr so recht, steht eine Schuldgeldsystem bedingte Währungsreform (Schuldenschnitt) vor der Tür helfen und halfen künstlich angezettelte Kriege, Umstürze und Revolutionen immer schon von den tatsächlichen Krisen-Ursachen abzulenken —

„Niemand ist ein hoffnungsloserer Sklave als jene die irrtümlich denken frei zu sein!“ (nach J. W. Goethe – Wahlverwandtschaften)

schöne Tage

Balken Februar 24, 2014 um 15:31

Ja, die weitere Entwicklung wird spannend. Der Westen hat Geister gerufen, die er vielleicht lieber wieder loswerden möchte.

Schon an der halben Ukraine, als Aufschuldungsgebiet, könnte sich der Westen verschlucken. Man hat scheints immer noch nicht gelernt, um was für Dimensionen es sich dort handelt, alleins chon räumlich Was kann Deutschland, das nach Brzezinskis Meinung Geld in die Hand nehmen soll, was kann der IWF ausrichten?
Und: Es sind nicht mehr die Zeiten, als der Westen noch ein ganzes Land zum Schaufenster voller Auslagen machen wollte und konnte. Die Ukraine (die halbe schon nicht, erst recht nicht die ganze) wird auch mit Deutschlands und des IWF Hilfe kein Schaufenster werden, an dem sich Russen und Weißrussen die Nasen plattdrücken sollen. Kann man nicht mehr, will man aber auch gar nicht mehr. Hält man nicht mehr für nötig. Schon hört man, wenn vom IWF die Rede ist, in dem Zusammenhang die Signale: Cash (Schuldgeld) nur gegen “Reformen”. Das hat man auch in der Ukraine wohl mitbekommen, dass in Europa, nicht bloß in der Peripherie, auch in Deutschland selbst, die Schaufensterauslagen längst abgeräumt worden sind. Wer würde hier dulden, dass man sie in der Ukraine wieder auslegt? Ja wir sind doch hier immer noch Europa, und nicht in den USA, wo der Joe Sixpack sich am Vollgefühl der Größe von gods own country sättigt und mit seinen Milliardären fühlt, und dabei generell auf happiness verzichten kann, weil ihm doch die Freiheit genügt, sich mit dem pursuit of begnügen zu dürfen.
Und die Ukrainer selbst? Na dann geht mal hin, reformiert und nehmt in Besitz aka privatisiert neu und konsequent europäisch. Vielleicht sind die sich dann da plötzlich einig und gehen mit ihrern eigenen Oligarchen gemeinsam auf den Maidan.

Carlos Manoso Februar 24, 2014 um 15:58

holger196967 Februar 24, 2014 um 14:39
„Kaum ist das Fackeln rum, schon steht dat Ukraine vor dem Staatsbankrott. LOL bei wem denn?“

holger196967, Staatsbankrott der Ukraine würde bedeuten, dass das „internationale Finanzsystem“ keinen einzigen Tropfen Zinszahlungen mehr sehen würde, worauf folglich ALLE Schulden der Ukraine beim „internationalen Finanzsystem“ mit einem Schlag fällig gestellt werden müssten.

Der Finanzminister Juri Kolobow des alten Oligarchen hat die in 2014 und 2015 fälligen Zinszahlungen (nur für „laufende“ Schulden) der Ukraine vorab schon mal ausgerechnet:
„Nach dem politischen Umsturz braucht das Land nach Angaben der Übergangsregierung finanzielle Unterstützung in Höhe von bis zu 35 Milliarden Dollar (umgerechnet 25,5 Milliarden Euro). Dies sei der Bedarf für das laufende und das kommende Jahr, erklärte Finanzminister Juri Kolobow“
http://www.n-tv.de/politik/Merkel-fordert-Maessigung-article12336156.html

Das Spiel um die potentielle Konkursmasse (Ukraine) wird jetzt in eine neue Runde gehen. Schätze mal, Putin wird jetzt wg. Der Abspaltung der Krim die Muskeln zeigen und u.U. wg der Ölpipeline Southstream im Meer südlich der Krim möglicherweise noch ein paar Milliarden Rubel vorstrecken ( für das ganze Packet vielleicht etwas mehr, aber nur vielleicht).

holger196967 Februar 24, 2014 um 16:33

cm

—>>>holger196967, Staatsbankrott der Ukraine würde bedeuten, dass das „internationale Finanzsystem“ keinen einzigen Tropfen Zinszahlungen mehr sehen würde, worauf folglich ALLE Schulden der Ukraine beim „internationalen Finanzsystem“ mit einem Schlag fällig gestellt werden müssten.”

Und wer treibt die ein? Wer ist der GV Gerichtsvollzieher? und deswegen finde ich ja @Balken interessant…

—>>>Vielleicht sind die sich dann da plötzlich einig und gehen mit ihrern eigenen Oligarchen gemeinsam auf den Maidan.”

LOL :D Konten einfrieren Weltweit und Flugverbotszone :D

Es sei denn, die Oligarchen haben un-massen von GOLD, was se inner inneren Mongolei umsetzen können. HARTGELD KUMMER LOL gibts ja so einen Deppen. Oder im Gelben laufen auch solche Ochsenfrösche rum :D Oder der Müller Dörk. Der hat sogar Dosenbrot im Keller und der Meyer Frank auch.

Man kann natürlich auch auf den Lübberismus setzen. das wäre auch ne Möglichkeit.

holger196967 Februar 24, 2014 um 16:36

Und das coole an der Sache ist ja, der Ex-Boss der Ukraine wird wegen “Massenmord” gesucht. und Johnny Walker Bush @all Präsis fummelt sich am kleinen Bush rum.

holger196967 Februar 24, 2014 um 16:41

Das iss sowas von Demokratisch bekloppt, bekloppter gehts gar net mehr. Genau nach dem Schema El Al Muhammar El Al IL Ghadaffi … :D ROOOOFL

Und Frank-Walter sülzt dicke reden mit dem Gauckler zusammen.

Egal… nur ne Frage der Kommunikation.

“A blind Chicken will also find a Grain”

(Schäjus Kreist Book 108)

Soldat Schwejk Februar 24, 2014 um 17:31

@ Balken, CM, Holger

Vielleicht waren es ja auch gerade einige ukrainische Oligarchen, die über diesen amerikanischen Fonds Franklin Templeton die ganzen kurzfristigen ukrainischen Dollaranleihen bei fallenden Kursen am Sekundärmarkt aufgekauft haben. Und jetzt lassen sie durch die neuen Verhandlungsführer mitteilen, daß alles gaaanz schlimm wird, daß Eurooopa brennt und der böse Russe kommt, wenn sie nicht umgehend ihren Bailout kriegen.

Ist nur mal so ‘ne Idee…

Soldat Schwejk Februar 24, 2014 um 18:13

@ karla

Sehr interessanter Link!

Außer einigen ökonomischen Details erfährt man ja auch (S. 4 und 9), daß der damalige Vizepremier ANDREJ KLJUJEW vor dreieinhalb Jahren als DER pro-europäische Lobbyist in Kiew galt, auf dem alle Hoffnungen ruhten, und mit dem EU-Handelskommissar Karel van Gucht da einiges hinter verschlossenen Türen ausbaldowert hat.

Bei dem Namen wird man hellhörig… Andrej Kljujew, ist das nicht dieser gerade noch gewesene Sicherheitschef von Janukowitsch, der jetzt angeblich mit diesem zusammen auf der Krim herumirrt? Und sonst?

http://yanukovich.info/de/andrij-ta-serhij-klyujevy/

Das ist auch sehr lesenswert. Da erfährt man was über die grenzübergreifende Schurkenwirtschaft. Vor zweieinhalb Jahren war Kljujew also noch “unser” guter Staatsmafioso. Jetzt ist er der böse Russenmafioso. Vielleicht landet er jetzt wirklich im Knast, wer weiß? – Da sieht man noch mal, wie albern es ist, den ukrainischen Akteuren so Schildchen mit der Aufschrift “pro-europäisch” und “pro-russisch” aufzukleben.

Aber der Zusammenhang mit der Solarbranche… und seine österreichischen Engagements? Wer weiß, wer von unseren europäischen “Eliten” da so alles mit drin hängt? Also vielleicht landet er doch nicht im Knast, sondern darf ins Exil nach Wien?

Auf jeden Fall ist das doch mal was, wo sich investigative Journalisten dahinterklemmen können. (Das ist viel interessanter als die Frage, wer Müllers Blasrohr zerbrochen hat.) – Die ukrainische Opposition hat da ja gute Vorarbeit geleistet…

holger196967 Februar 24, 2014 um 18:35

Soldat

hast du schon mal nen Trade über der Grenze von 200 Euro gemacht? Ja? Oder über 50.000 ? Ja? oder über 5.000.000? Ja? Jedes Handelsvolumen über einer bestimmten Summe wird beäugt vom Auge. Anonym? :D

Hast du eine Ahnung vom Gas oder Öl Handel? Ja? über 200 Euro ? Ja? Dann erkläre mal die Welt.

Das Dumme ist, dass arme Schlucker wie wir es nun mal sind, die Welt Erklärbären machen wollen. Wir, die armen Schlucker haben eh keine Ahnung vom großen GELD. Naja, einige schon.

Ich hatte hier mal ne Frage gestellt: Was macht ihr mit 3.000.000.000 Euronen wenn ihr investieren müsstet. Keine Antwort und wenn nur dämliche. Weil wir kleinen Hecken Pisser nicht in den Dimensionen denken können. Das ist zu HOCH der MARX

“kleines Geld für kleine Leute, großes Geld für große Leute”

(Korinthenkacker Buch 7 Vers 9)

Balken Februar 24, 2014 um 20:19

Das Imperium ist angeschlagen und sieht sein window of opportunity sich schließen. Deshalb hektische Betriebsamkeit , National endowment for … , in der Ukraine (Rache für Russlands Grätsche in die seinerzeit schon laufenden Vorbereitungen der Syrien-Intervention), in Venezuela …
Angeschlagene Tiger sind gefährlich, gehen aufs Ganze.
Hoffentlich nur ein letztes Aufbäumen, dem die Einsicht folgt, einer unter vielen zu sein.

http://www.nachdenkseiten.de/?p=20855

Soldat Schwejk Februar 24, 2014 um 22:11

Ach, Holger…

Wenn hier nur die Operateure des großen Geldes über solche Themen was schreiben wollten, dann müßte Gevatter @TRSS ja weitgehend monologisieren. Klar, als Schütze Arsch kann ich das nicht wirklich überblicken. Doch wie Frank Lübberding völlig richtig erkannt hat :-) , versuche ich mich in der Regel zu informieren, bevor ich als ErklärBär versuchsweise eine Hypothese raushaue…

Also kommunizier ich mal nicht über das große Geld, in dessen Regelwerk ich keinen Einblick habe… sondern über die Kommunikation vom großen Geld.

Die Zeitung „Zerkalo nedeli“ hatte ich ja schon gelegentlich zitiert. Dazu muß man nun wissen, das ist eine russischsprachige, aber strikt antirussische große ukrainische Wochenzeitung. Die wird wohl teils von den Amerikanern finanziert, so als Gegengewicht zu den großen russischen Zeitungen, die in der Ukraine ja auch verbreitet sind. Qualitativ ist es gewiß die beste überregionale Zeitung dort; die politische Tendenz muß man im Kopf immer ein bissel herauszufiltern suchen.

Letzte Woche, also als Janukowitsch noch an der Macht war, erschien dort in der Printausgabe dieser Artikel über die Eventualitäten eines ukrainischen Kredit-Defaults:

http://gazeta.zn.ua/finances/defolt-2014-rukotvornaya-ugroza-_.html

Auch wenn’s die meisten wohl nicht lesen können, aber ich bitte die Aufmerksamkeit auf die beiden Tabellen zu richten.

Obere Tabelle: vorgesehene Bedienung und Tilgung der Staatsschuld (alles umgerechnet in Griwna) in den kommenden Jahren, einschließlich der Schulden des staatlichen Pipelinebetreibers NAK Neftegaz.

Die „inneren“ Schulden lassen wir jetzt mal beiseite, die sind ganz überwiegend in Griwna, also damit wird die UZB wohl klarkommen.

Was uns interessiert sind die äußeren Fremdwährungsschulden. Da zeigt die dritte Zeile die Bedienung (Zins), die vorletzte Zeile aber die Refinanzierung auslaufender Anleihen. Das addieren wir zusammen, und für 2014 kommen wir ungefähr auf 46 Mrd. Griwen, also etwa 5 Mrd. Dollar. Das entspricht etwa der Größe, die in der Auflistung der einzelnen zu leistenden Zahlungen für 2014 (zweite Tabelle) rauskommt. Für 2015 sind es dann 62 Mrd. Griwen, also 7 Mrd. Dollar.

Insgesamt also für die nächsten beiden Jahre zu leistende Zahlungen in Fremdwährung von ca. 12 Mrd. Dollar. Bei Devisenreserven der UZB von >17 Mrd. Dollar, die allerdings auch zur Stabilisierung des Griwna-Kurses eingesetzt werden.

Der Artikel enthält dann auch diverse Prognosen von Finanzfachleuten, die etwas unterschiedlich sind, aber der allgemeine Tenor ist der: Es droht eher kein Kreditereignis (Default), und wenn aber doch, dann läßt es sich wahrscheinlich ganz gut managen.

Wie gesagt, veröffentlicht zu einer Zeit als Janukowitsch noch an der Macht war, und mit dem Rat am Schluß, er solle nicht auf das russische Kreditangebot eingehen.

Nun… eine Woche später… irgendwelche neuen Hanseln sitzen in den Sesseln… und plötzlich gibt es ein Riesengeschrei von bald schon drohendem Staatsbankrott… und ganz unglaubliche Summen werden verlautbart… 35 Mrd. Dollar und so…

Da fragt man sich als versuchsweiser „Selbstdenker“ doch, auch wenn man Schütze Arsch mit dem kleinen Geld ist: Wie, zum Henker, ist das möglich?

Aber vielleicht kommt His Satanic Majesty himself, @TRSS, noch vorbei, und erklärt das große Geld. Obwohl, der weiß nach eigenem Bekunden ja auch nix…

Bei dieser begnadeten ukrainischen Künstlerin kannst Du übrigens schon für weniger als 200 € coole Youtube-Piano-Covers von Liedern Deiner Wahl ordern.

http://www.youtube.com/watch?v=2_F-tdJSZmU

holger196967 Februar 24, 2014 um 22:16

Soldat

—>>>Also kommunizier ich mal nicht über das große Geld, in dessen Regelwerk ich keinen Einblick habe… sondern über die Kommunikation vom großen Geld.”

:D Tja bist eben kein Uhrmacher, sondern unterhältst dich einfach mit dem Zeiger tick tack…

Warum der aber Tick Tack macht, iss eben nicht klar.

Treidel ich komme mal nach Börlin und wenn es schön iss, lass uns mal bie ein paar Gläschen (ich lade dich ein) so auf dem Sonnendeck uns gut gehen.

holger196967 Februar 24, 2014 um 22:20

Soldat

—>>>Aber vielleicht kommt His Satanic Majesty himself, @TRSS, noch vorbei, und erklärt das große Geld.”

Der iss doch das ärmste Licht als CFO LOL :D

gelegentlich Februar 24, 2014 um 22:28

@Soldat

Da ich mal davon ausgehe dass die erste Quelle nicht durchgeknallt ist heißt die zweite Quelle wohl nur, dass man national (?) auf Opfer vorbereiten und international wohl einen großen Topf aufmachen will. Wer den aber aufmacht? Ich sehe nur dass einigermaßen neutrale, nicht interessegeleiteten Infos bei diesem Thema kaum zu bekommen sind. Dir also ganz herzlichen Dank!

chabis Februar 25, 2014 um 08:57
Soldat Schwejk Februar 25, 2014 um 13:48

@ chabis

Interessante Innenansicht, aber in einem Punkt liegt er m.E. nicht richtig. Was die wirtschaftliche Entwicklung in den Regionen angeht. Da gibt’s hier eine genauere Darstellung, auch mit ein paar Zahlen im ersten Abschnitt.

http://www.bpb.de/internationales/europa/ukraine/154446/die-raeumliche-differenzierung-der-ukrainischen-wirtschaft-die-regionale-ebene?p=all

Nun ja, also da auf Kiew und die umliegende Region bereits fast ein Viertel der Wirschaftsleistung entfällt, wird man vermutlich formal irgendeine Unterteilung des Landes vornehmen können, wonach immer der Teil gut aussieht, dem Kiew zugeschlagen wird. Allerdings liegt das natürlich daran, daß in der Metropole Kiew alle möglichen Finanzströme zusammenlaufen, vor allem eben aus dem industriellen Osten. Bei einer hypothetischen Teilung des Landes (zu der es m.E. nicht kommen wird, noch nicht mal die Krim wird sich abspalten)… da würde Kiew massiv an Bedeutung verlieren, wenn es dann nur noch die Hauptstadt des “Mittelwestens” wäre.

@ gelegentlich —> “dass man national (?) auf Opfer vorbereiten und international wohl einen großen Topf aufmachen will.”

Ja, aber die Erdgaspreise für Privathaushalte, wie vom IWF gefordert, die können sie kaum erhöhen. Vielleicht kommt dafür bald die Privatisierung der Kronjuwelen, also der Erdgaspipeline auf den Tisch. Ein paar Oligarchen im Team mit irgendeinem westlichen Big Player?

@ Holger

Das kleine Unterhaltungsprogramm in Berlin… ja das gibt’s bald auch wieder öffentlich… Aber ist so richtig schick natürlich erst, wenn es einigermaßen warm ist. Vielleicht möchten sich im Sommer ja auch der Topistaner und Wat. mal anschließen, auch wenn sie hier gerade irgendwie abhanden gekommen scheinen.

Doktor D Februar 25, 2014 um 14:31

@Soldat Schweijk: Vielleicht die hier http://www.scmholding.com/en/ ?

someone Februar 25, 2014 um 14:41

Wieso wird hier aus den Energiepreissubventionen eigentlich so eine heilige Kuh gemacht? Klar, sie sind einfach zu implementieren und, wenn man sich von Russland abhängig machen würde, vielleicht auch die vorzuziehende Art einer Sozialpolitik.
Aber sie sind auch nicht wirklich zielgenau. Der größte Anteil beim Energieverbrauch dürfte auch in der Ukraine vor allem der Industrie zugute kommen und unterstützt auch wohlhabende Menschen. Diese wahrscheinlich noch mehr als als die armen Bevölkerungsschichten.
Der IWF ist durchaus bereit, ersetzende Unterstützungs-programme für die arme Bevölkerung gutzuheißen, wenn die Energiesubventionen abgebaut werden. Und man sieht es doch auch in Deutschland, dass Energiesubventionen v.a. wohlhabenderen Schichten nützen.
7 1/2 Prozent vom BIP für Energiesubventionen ist schon ein ziemlicher Batzen und wenn man davon ein Drittel kürzt und die restlichen zwei Drittel auf Sozialprogramme legen würde, könnte es den ärmeren Schichten vielleicht sogar eine Verbesserung der Lage bringen.

someone Februar 25, 2014 um 14:44

Dieser Artikel von dem Kluljew mit seinen Briefkastenfirmen zeigt es doch, dass die Subventionen an der Masse der Bevölkerung vorbeigehen.

Soldat Schwejk Februar 26, 2014 um 15:06

Heute gegen Mittag in Simferopol:

http://rt.com/news/crimea-ukraine-protest-clashes-840/

Im zweiten Video vermeine ich auch deutlich “Allahu-Akba”-Rufe zu vernehmen.

Unten schließt sich noch eine ganz interessante Kommentar-Diskussion über den Einfluß der wahhabitischen Ideologie unter den jüngeren Krimtataren an. (Aber natürlich finden sich unter den Kommentierern auch Bekloppte aller Couleur.)

Wie gesagt, ich halte es für ganz und gar unwahrscheinlich, daß es dort einen richtigen Sezessionskonflikt geben wird. Mit Beginn der Tourismussaison muß es wieder ruhig sein, damit der Rubel rollen kann. Und niemand dort will, daß dann die Krimtataren ausrücken und die Bahngleise Richtung Südküste blockieren, wie früher schon mal. … Aber erst mal scheint es etwas hochzukochen…

Das ganze hat dort noch so den Hintergrund, daß die aus den Deportationsgebieten zurückgekehrten Krimtataren ökonomisch etwas marginalisiert sind; sie siedeln meist im ärmeren, ländlichen Nordteil der Halbinsel und verdienen kaum mit am boomenden Tourismusgeschäft der Südküste.

Bladnoch1971 Februar 26, 2014 um 15:26

@ Schwejk,

bei SPON veröffentlicht:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/putin-versetzt-streitkraefte-in-alarmbereitschaft-a-955793.html

Kannst Du aus Deinen Quellen irgendwie verifizieren, oder nur eine übliche Spiegelfechterei? Danke!

Netter Link zu den Problemen auf der Krim. Wobei ich im Leben nicht verstehen werde, wie man dem Wahhabismus toll finden kann….

Soldat Schwejk Februar 26, 2014 um 15:48

@ Bladnoch

Na, um diesen vielleicht eher symbolischen Akt des Kreml zu deuten, müßte man Kreml-Astrologe sein… Komme jetzt auch gerade nicht dazu, noch viel herumzurecherchieren.

Was den Islamismus auf der Krim angeht: Der war zu meiner Zeit dort kaum präsent. Man konnte wie gesagt mit einem krimtatarischen Aktivisten Wein trinken gehen, was in der Hinsicht immer ein gutes Zeichen ist :-) Damals war das eine zum Teil ethno-nationalistische, zumTeil sozial-emanzipatorische Bewegung. Orientiert an der Türkei, zu der es ja eine sprachliche Nähe gibt. Die Anfänge der krimtatarischen Nationalbewegung vor über 100 Jahren, auf die man sich bezog, die waren auch von Mustafa Kemals Jungtürken inspiriert.

Anfang der nuller Jahre sind dann die Saudis dort aktiv geworden, haben Moscheen bauen lassen und irgendwelche Koranschulen oder so gegründet. Meines Wissens haben sie in der ganz jungen Generation einen gewissen Zulauf, also unter denen, die schon auf der Krim aufgewachsen sind. Die also da irgendwo auf den Dörfern im Landesinneren in der Scheiße sitzen und in ihrem Leben nichts anderes kennen, während 100 km weiter südlich an der Küste der Rubel rollt, ohne sie.

ruby Februar 26, 2014 um 17:50
karla Februar 27, 2014 um 21:26

keiner Februar 27, 2014 um 16:05
schreibt im Themenblock “Helau und Alaaf! Sicher nicht in Hannover”

” Ihr habt noch nicht den drohenden Krim-Krieg durchs Dorf getrieben, Lübberding, übernehmen Sie!”

Dazu brauchen wir nicht @fl.

Unter: http://www.freie-radios.net/62215
gibt es einen audio-Vortrag. Ab Minute 5:55 interessant der Beitrag von Andres Buro.

Und unter: http://www.freie-radios.net/62195
ein 6 -minütiges Telefongespräch einer Ukrainerin aus Lemberg (war mal Mitarbeiterin bei Radio Dreyeckland Freiburg)

holger196967 Februar 27, 2014 um 22:02

@Soldat

—>>>Das kleine Unterhaltungsprogramm in Berlin… ja das gibt’s bald auch wieder öffentlich… Aber ist so richtig schick natürlich erst, wenn es einigermaßen warm ist.”

GERNE \o/ freu mich drauf.

—>>>Vielleicht möchten sich im Sommer ja auch der Topistaner und Wat. mal anschließen, auch wenn sie hier gerade irgendwie abhanden gekommen scheinen.”

Das müssen se dann selber entscheiden. :D

Frau Wat kämpft ja immer noch, und Topistaner iss ja “junger” Pappi. Ich rufe mal an. So im Mai. Wie gesagt freu mich…

Wat. Februar 27, 2014 um 23:49

Wat heißt hier “abhanden gekommen”, der Schein trug, odda so ;-)

Balken Februar 28, 2014 um 09:42

Hübsch. Unsere Journaille war einmütig Partei für – ja nicht für Demonstranten, sondern für Steinewerfer, Gebäudebesetzer, die, in derselben Journaille, wenn in einem westlichen Land auftretend, schwarzer Block, Chaoten, Krawallmacher, Terroroisten oder dergleichen heißen und gegen die, wenn denn die einheimischen Sicherheitskräfte nicht damit klarkommen, Eurogendfor bereitsteht.
Nun gibt es, nachdem nur ein weiterer Tag ins Land gegangen ist, wiederum vergleichbare, allerdings bislang noch deutlich harmlosere Vorgänge in der Ukraine, näherhin auf der Krim. Die Journaillie legt den Propagandaschalter um und ist hörbar bemüht, dies möglichst nicht so sehr auffallen zu lassen: Sie ist natürlich nun Partei gegen irgendwelche Besetzer, muss dies aber in der Wortwahl subtiler gestalten, sonst fällt das Umlegen des Schalters doch zu sehr auf.
Verwirrende Wendungen.
Die USA-Kriegsschiffe, die im Schwarzen Meer vorsorglich zur Bekämpfung von Zahnpastatubenterroristen disloziert wurden, bekommen nun rein zufällig, (denn wer hätte das voraussehen können?), eine ganz andere Bedeutung.

Bladnoch1971 Februar 28, 2014 um 09:58

Langsam aber sicher wird es spannend auf der Krim. Kurzfristige Besetzung des Flughafens von Simferopol durch unbekannte bewaffnete Kräfte. Hierzu behauptet die ukrainische Innenminister es wäre eine Provokation der russischen Förderation gewesen:
http://www.sueddeutsche.de/politik/umbruch-in-der-ukraine-bewaffnete-besetzen-kurzzeitig-flughafen-auf-der-krim-1.1900591
Wenn sich jetzt die von @Schwejk angesprochenen (wahhabitisierten) Tataren noch zu einer größeren Dummheit hinreißen lassen, fürchte es wird es zu einer unangenehmen Kettenreaktion kommen.

Balken Februar 28, 2014 um 10:26

Der Westen” hat hundert Jahre nach dem ersten Weltkrieg fürs erste bekommen, was er wollte. In Kiew gibt es eine nicht gewählte “Übergangsregierung” der von den USA gewünschten und begünstigten Leute. Der “deutsche” Klitschko ist nicht dabei. Geld in die Hand nehmen, was nötig sein wird, hat Brzezinski gleichwohl vor allem Deutschland aufgerufen.
Wenn alles schief geht, haben die USA immerhin eines erreicht: Ärger in Europa, Ärger zwischen Westeuropa und Russland. Was heißt also, schief gegangen? Besseres können sich die USA nicht wünschen, als dass Westeuropa und Russland nicht zusammenkommen.
Eine eventuelle Spaltung, die durch den vom Westen zumindestens abgesegneten Auschluss der Vertretung des russischen Bevölkerungsteils bereits beflügelt ist, kann man dann propagandistisch leicht den Russen in die Schuhe schieben – war in Deutschland nicht anders und der gewöhnliche Deutsche hats geglaubt. Und wer weiß, vielleicht fällt ein neues Cape Bondsteel, diesmal in der Ukraine, dabei ab? Ob das dann in auch wieder in einem, als Staatsgebilde von der “internationalen Gemeinschaft” nur mäßig anerkannten armen Mafiastan liegt – who cares?
Dann mal los. Kommt mal. Allerdings – die Ukraine ist nochmal ein anderes Kaliber als das Kosovo. Und die Russen sind groß im Kommen-Lassen, wie schon zwei Großstrategen aus Westeuropa leidvoll erfahren mussten, die sich von den osteuropäischen Weiten magisch angezogen fühlten.

karla Februar 28, 2014 um 17:41

Noch zwei aktuelle Audio-Beiträge von radio Dreyeckland:

http://www.freie-radios.net/62248 (eher pro EU)
und
https://rdl.de/beitrag/andere-siocht-auf-die-ereignisse-der-ukraine
(eher Anti-EU)

Von außen sind solche Berichte schwierig einzuschätzen. Aber trotzdem ein Hintergrundbild.

Interessant wäre mal zu erfahren, was sich die Leute in der Ukraine unter den Reformen der EU so alles vorstellen.
Würden sie den Bericht der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Assoziierungsabkommen EU-Ukraine kennen, gäbe es wohl einige die sich unter Reformen etwas anderes vorgestellt haben.

Nochmals der link zur FES:
http://library.fes.de/pdf-files/id/08359.pdf

karla Februar 28, 2014 um 17:53

Noch zwei aktuelle Audio-Beiträge von radio Dreyeckland:

http://www.freie-radios.net/62248 (eher pro EU)
und
https://rdl.de/beitrag/andere-siocht-auf-die-ereignisse-der-ukraine
(eher Anti-EU)

Von außen sind solche Berichte schwierig einzuschätzen. Aber trotzdem ein Hintergrundbild.

Interessant wäre mal zu erfahren, was sich die Leute in der Ukraine unter den Reformen der EU so alles vorstellen.
Würden sie den Bericht der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Assoziierungsabkommen EU-Ukraine kennen, gäbe es wohl einige die sich unter Reformen etwas anderes vorgestellt haben.

Carlos Manoso Februar 28, 2014 um 18:31

@karla Februar 28, 2014 um 17:53
„Von außen sind solche Berichte schwierig einzuschätzen. Aber trotzdem ein Hintergrundbild.“

karla, meines Erachtens gibt Tomasz Konicz (http://www.konicz.info) eine reflektierte Schilderung und Analyse der Lage:

„Ob die verantwortlichen (deutschen) Spitzen(sozial)demokraten sich überhaupt dessen bewusst sind, was sie mit der offenen Unterstützung einer faschistisch durchsetzten “Opposition” angerichtet haben? Nicht einmal eine Woche nach dessen Publizierung befindet sich die Ukraine tatsächlich am Abgrund des offenen Bürgerkrieges. Während die von den Europäern vermittelte Vereinbarung zwischen Regierungschef und prowestlicher Opposition von Letzterer souverän gebrochen wurde und rechtsextremistische Milizen eine regelrechte Terrorkampagne entfacht haben, wachsen die Spannungen und separatistischen Bestrebungen in der südlichen und östlichen Ukraine immer weiter an.

Zehntausende haben am 23. Februar etwa in Odessa für den Anschluss an Russland und gegen die rechtsextremen Gruppen demonstriert, die nun in der West- und Zentralukraine die Straßen beherrschen. Neben den “Russland”-Rufen erschallte die Parole: “Der Faschismus wird nicht durchkommen!” In Sewastopol haben rund 50.000 prorussische Kundgebungsteilnehmer für den Anschluss an Russland plädiert.

In etlichen ostukrainischen Städten und Regionen kursieren Aufrufe zur Bildung bewaffneter Milizen, die einen eventuellen Vormarsch der faschistischen westukrainischen Banden, die inzwischen aufgrund der Plünderung von Waffenlagern mitunter bewaffnet sind, verhindern sollen. Vor allem auf der Krim und in Odessa wird dieser Aufruf auch massenhaft befolgt. Im ostukrainischen Charkow haben indessen Demonstranten die russische Flagge auf dem Rathaus gehisst, es kam zu Auseinandersetzungen mit Polizisten.

Auf der Krim droht die Lage nun vollends zu eskalieren, nachdem bewaffnete russische Milizionäre das Regierungsviertel besetzt haben und die russische Flagge auf dem Parlamentsgebäude hissten. Die zunehmenden Spannungen entluden sich bereits am 26. Februar in gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Rechtsextremisten, Krimtataren und russischen Unabhängigkeitsbefürwortern in Simferopol, bei denen ein russischer Demonstrant getötet und rund zwei Dutzend Menschen verletzt wurden. Einwohner Sewastopols machten gegenüber der britischen Zeitung The Telegraph klar, dass sie kampfentschlossen sind. Mehr als siebzig Jahre nach dem verzweifelten Verteidigungskampf Sewastopols gegen die Vernichtungsmaschinerie der Naziwehrmacht, denen die “Heldenstadt” rund sieben Monate standhielt, bereite sich die Bevölkerung nun auf einen “neuen Kampf” gegen Nazis vor.

Jüdische Hilfsorganisationen haben bereits Nothilfen für die de facto unter Belagerung lebende jüdische Minderheit der Ukraine eingeleitet, während einige Rabbiner ihre Glaubensbrüder offen zur Flucht aus Kiew aufrufen.

Damit wirkt die extremistische westukrainische Rechte – die nun ihre Machtansprüche offen anmeldet – im Endeffekt als ein separatistischer Treibsatz, da diese Kräfte für einen Großteil der Bevölkerung der Ostukraine inakzeptabel sind. Die Ignorierung des Skandals in den deutschen Massenmedien, dass die politischen Erben der ukrainischen Nazikollaborateure auch von der Bundesregierung offensichtlich Rückendeckung erhalten, macht dies ja nicht ungeschehen – und es lässt die vorhersehbaren Sezessionsbestrebungen in den östlichen Landesteilen aufkommen.
Dabei sieht sich der Kreml, der selbstverständlich nicht an einem Bürgerkrieg an den eigenen Landesgrenzen interessiert ist, zu einem heiklen politischen Spagat genötigt. Einerseits wird Stärke demonstriert, um die nationalistischen Kräfte in Russland zu befriedigen: Die westlichen Truppenteile und die Luftwaffe werden in Alarmbereitschaft versetzt, Spezialeinheiten zum Schutz russischer Militäreinrichtungen auf die Krim verlegt – während die NATO der Ukraine “Unterstützung” zusichert und Russland vor einer Eskalation warnt. Zugleich beteuern russische Politiker die Respektierung der territorialen Integrität der Ukraine.

Die derzeit größte Gefahr besteht aber darin, dass der Kreml förmlich zur Intervention genötigt sein könnte, sollten auf der Krim blutige Zusammenstöße ausbrechen, bei denen viele ethnische Russen umkämen. Moskau kontrolliert somit die Lage und die Bedienungen nicht, die eine Intervention notwendig machen könnten. Der Kreml ist von einer Eskalationsdynamik abhängig, die von extremistischen Kräften jederzeit weitergetrieben werden kann.“
http://www.konicz.info

Keynesianer Februar 28, 2014 um 19:11

Willy Wimmer (CDU) – USA wollen Europa in den Krieg ziehen
http://youtu.be/O3fNWgefjz0

Carlos Manoso Februar 28, 2014 um 19:23

@ Keynesianer Februar 28, 2014 um 19:11
„Willy Wimmer (CDU) – USA wollen Europa in den Krieg ziehen
http://youtu.be/O3fNWgefjz0“

http://hinter-der-fichte.blogspot.de/2014/02/die-klitschko-e-mails.html
http://www.voltairenet.org/article182296.html

blob Februar 28, 2014 um 19:30

zum TTIP:
Krugman, in den 90ern einer der schärfsten Verfechter von Freihandel, heute mit einem skeptischen Artikel zum TTIP. Möglicherweise ein Anzeichen für Opposition seitens der Liberalen in den USA gegen den Deal.
http://www.nytimes.com/2014/02/28/opinion/krugman-no-big-deal.html?ref=opinion

ruby Februar 28, 2014 um 19:42

Einer der besten Riffs für die Seelenverschiffung durch Charon …
haltet die Taler bereit ihr Höllengänger, die Segel werden gesetzt.

http://www.youtube.com/watch?v=J-5DqSiPORs

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/d9/Luca_Giordano_009.jpg

gelegentlich Februar 28, 2014 um 19:59

@CM
Ein bißchen mehr Hintergrund zu „Hinter der Fichte“?
Ganz unten, unter den Buchempfehlungen, finde ich auch „So lügen Journalisten, Udo Ulfkotte“.
Und den finde ich, ähm, problematisch… kann ein Versehen sein, muss aber nicht.

Schatten Februar 28, 2014 um 20:10

@Carlos Manoso

>”Moskau kontrolliert somit die Lage und die Bedingungen nicht, die eine Intervention notwendig machen könnten.”

Ich denke, das ist der Schlüsselsatz! Soweit ich mich erinnere, vielleicht weiß @Schwejk da mehr, ist der russische Präsident verpflichtet, die russischen Minderheiten im Nahen Ausland zu schützen.

D.h. er muss intervenieren, wenn auf CNN Bilder von toten Russen in der Ukraine gezeigt werden!

Und machen wir uns nichts vor: Der Westen hat außer einer Destabilisierung keinen richtigen Plan mehr. Jetzt, mit den hardcore-Typen in der Westukraine, geraten die Träume von “Nachschuldner-Paradies” (DGF) ja ins Wanken und eine gewalttätige Eskalation ist vielleicht die letzte Option, mit einem Blauen Auge und dem Schwarzen Peter für Russland davonzukommen.

Und Russland ist wohlberaten, die Schacher-Versuche des Westens mit einer “Wirtschaftshilfe”, was ja nichts als die Abführung der Ukraine in die Zinsbotmäßigkeit meint, nicht mitzumachen. Denn wenn die Ukraine sich dann der EU zuwendet, muss Russland den Freihandel mit der Ukraine aufkündigen und die Ukraine stürzt dann sofort wieder ab – das Geld wäre verloren.

Wobei noch fraglich ist, wie sich westukrainische Nazis und die “Zinsknechtschaft” (Hytler) überhaupt vertragen. Wobei allerdings @Schwejk ja hier schon einiges über deren Geschmeidigkeit beim Ausfüllen von Förderanträgen berichtet hat…

Und mal was anderes: Jobbik-Ungarn, die Westukraine und vielleicht das ‘konservative’ Ost-Polen – wäre ein bizarrer cordon sanitaire für Russland – so zwischen sich und der EU diese hardcore-Typen…

chabis Februar 28, 2014 um 21:16
chabis Februar 28, 2014 um 23:35
petervonkloss März 1, 2014 um 03:57

Die deutsche Besiegtengeistigkeit ist durchdrungen und bestimmt, bis in die Bereiche der Politik, was Nietzsche
lächelnd und mit unendlicher Ironie als Marasmus Femininus des Letzten Menschen bezeichnet hat; den Erfindern des Glücks und der Gleichheit.

petervonkloss März 1, 2014 um 04:11

….des Glücks und der Gleichheit der Guten:

http://www.youtube.com/watch?v=dxvJeuLDhsQ

ruby März 1, 2014 um 04:37

Moin
PVK

Frau Merkel hat Ihre Lüge durch ein verschmitzes Lachen als Gegensatz zu den Worten und Inhalten von innen heraus dokumentiert. Sie hat es nicht kontrollieren können in der Rede im House of Parliament!
Deshalb auch die vielen Versprecher …
;-)

ruby März 1, 2014 um 04:51
petervonkloss März 1, 2014 um 05:01

@ruby
Auch guten Morgen, mir als Gutem geht’s nicht so gut; schön von dir zu hören!

petervonkloss März 1, 2014 um 05:11

@ruby

was war, ist ihre Lüge?

petervonkloss März 1, 2014 um 05:16

She is simply so positive

ruby März 1, 2014 um 05:46

Das sich die Leaders immer erneuern (wollen aber können?), offen zu sein versuchen vorzugeben : “Change”, wie Barry Obama uns verführt hat an das Gute zu glauben (weil wir daran glauben wollten?).
Damit fertig werden und den Mangel an Natur (Nietzsche) wiederbringen;
sehr gerne.

petervonkloss März 1, 2014 um 05:58

@ruby
http://www.youtube.com/watch?v=gGyq2HmHDbs&index=9&list=PLEEC31C79F56C608A
L.S.D. ist gelöscht! Eigentlich alles Fragwürdige wird heut zu Tage gelöscht!:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/versandjustiz-souveraen-amazon-12823776.html

- Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man eigentlich darüber lachen, daß ausgerechnet die derzeitige cash-Kuh von Amazon (Sarrazins Tugendterror steht auf Platz 1 der Verkaufsliste) genau das anprangert, was man selber gerade durchexerziert. –

- Ob der Hinweis an amazon vielleicht von den wikipedia-Blogwarten kam? Also von den üblichen Verdächtigen?
Interessant jedenfalls die wikipedia-Diskussionseite zum antaios-Verlag.

Das linksrotgrüne Völkchen, das dort ungehemmt wirken kann, weil es sich die Enzyklopädie längst unter den selbstreferentiellen Nagel gerissen hat, beläßt es nämlich in der Regel nicht nur beim Anheften des braunen Sterns (“Der Verlag wird der Neuen Rechten zugeordnet.”), sondern verfolgt ausdauernd alle, die beim Kampf gegen Rechts nicht bei “Drei” auf den Bäumen sind..

Da muß schon mehr her…

Ich vermute mal, daß die biederen Kaufleute von “amazon” ganz verschreckt gewesen sind, als sich plötzlich zwei, drei “Sozialwissenschaftler” (also 50jährige wissenschaftliche Hilfskräfte ohne Promotion, geschweige denn Habilitation) bei ihnen gemeldet haben, um ihnen die Augen über die Bedrohung unserer bunten Republik zu öffnen…. –

ruby März 1, 2014 um 06:45
petervonkloss März 1, 2014 um 07:33

@Ruby, Soldat, Holger…..(Herzlichst meinen Wölfen)
das mit der Natur, kann nur tragisch werden.

„Es wird Zeit, daß wir den humanen
Solipsismus verwerfen und die transhumane
Schönheit des Seins erkennen“
Robinson Jeffers“.

(Epilog) des Gedichts DIE LERCHE:

MENSCHEN! HÄTTEN WIR
FURCHT UND HASS VERLOREN,
HEILIG WIE EIN TIER,
TRÄNENLOS GEBOREN!

DOCH WIE ZÄHE SCHIELT
UNSER FREISTES LACHEN,
SCHNELL DEN TRAUM VERSPIELT
TÄGLICHES ERWACHEN.

EWIGER FLUG! WENN ICH
DEINEM SÜßEN RAUSCHE
SINGEND HALB NUR GLICH:
LAUSCHTE MIR DIE WELT, WIE ICH DIR LAUSCHE.

PERCY BYSSHE SHELLEY

By A. WOLFENSTEIN

petervonkloss März 1, 2014 um 09:08

Zur verdrängten Flüchtlingsfrage.

Mein Gott wie kann dieses Deutschland endlich klug werden angesichts der zu Zehntausenden hereinströmenden afrikanischen Flüchtlingen, verheimlicht auf italienischen Kriegsschiffen, angelandet und auf Verteilung wartend.

Gezeigt werden die paar Hundert über die Zäune Gekletterten in Spanien.

Um von den arabischen Ländern mit ihren 30igjährigen Kriegen gar nicht zu reden und demnächst die Krimtartaren und andere die auch noch kommen.

Angesichts dieser eher im minimalen Bereich gedachten Schätzungen, wäre eine-rot-grün-rote Regierung das kata-
strophalste Nachkriegsereignis!!!

gelegentlich März 1, 2014 um 09:18

@pvk
Da sollte der Herr Kubitschek halt etwas Geld in die Hand nehmen und einen wirklich kompetenten Berater engagieren:
http://nationalinterest.org/blog/jacob-heilbrunn/the-mendacity-tony-blair-9902
Den vielleicht Einzigen, der einen Cesare Borgia erröten lassen könnte, weil er es noch besser kann.

Anfang der 70er gab es mal eine Demonstration gegen die Verbotsdrohung gegen die sogenannte KPD-AO. Die Losung der Spontis war: „Wir lassen uns nicht nehmen was wir nicht brauchen!“
Das gilt natürlich auch für die Besoffenengeistigkeit von Antaios. Tragisch ist höchstens, dass eher die Linke gegen Zensur agiert als der sarrazinöse Mob. Eine Petition dagegen würde ich sofort unterschreiben.
Selbstredend bin ich gegen diese Art von Zensur. Diese Rechte soll bitte leben bleiben – damit sie vor unser aller Augen verfaulen kann.

~ WKIII-News ~ März 1, 2014 um 09:54

“Obama habe schlechte Karten, letztlich hätten die USA keine Chance, russische Truppen aus der Ukraine zu drängen. Möglicherweise laufe alles auf eine Situation hinaus, “in der man zwei Regierungen habe, die beide den Anspruch erheben, die legitime Regierung der Ukraine zu sein” – eine auf der Krim, die andere in Kiew.

Keine rosigen Aussichten für Obama. Der hatte nach seinem harschen Statement am Abend noch einen Auftritt vor Parteifreunden im Capital Hilton Hotel. Nach knapp zehn Minuten unterbrach ihn ein Zwischenrufer: “Mr. Obama, erzählen Sie doch mal von Ihrem Plan eines Atomkriegs gegen Russland!”

===> … ha,ha,ha ! … :-)

(… jetzt ist ~ HALBGOTT ~ schon bis ins Weiße Haus vorgedrungen :-) … und dabei meint doch seine @Ahnungslosischkeit, @MORPH, immer,… ~ HG ~ … hätte “keine Wirkung” … )

ruby März 1, 2014 um 10:08

@ pvk

Zuviel Mainz bleibt Mainz gesehen gestern
An Schutz habe ich bisdahin nicht gedacht .

Deutschland als homogenes Siedlungsgebiet hat es nie gegeben und wird es nie geben.
Oder hat schon irgendeiner das Varusschlachtfeld gefunden und erklären können?

gelegentlich März 1, 2014 um 10:33

@ruby
Zumal die Frage wäre, was denn „homogen“ in diesem Zusammenhang überhaupt sein soll. Wie Kohärenz in einer Gesellschaft zu haben ist bleibt doch steter politischer Willensbildung ausgesetzt. Diese durch Rückgriff auf falsche Fuffziger a la „Nation“, „Staatsvolk“ usw. zu ersetzen hat einfach historisch zu hohe Kosten, was gerade in der Ukraine zu besichtigen ist. Oder, irrelevanter, unfreiwillig komisch bis peinlich, am Zustand der „Neuen Rechten“.

~ WKIII-News ~ März 1, 2014 um 11:10

“gelegentlich März 1, 2014 um 10:33

@ruby
Zumal die Frage wäre, was denn „homogen“ in diesem Zusammenhang überhaupt sein soll. Wie Kohärenz in einer Gesellschaft zu haben ist bleibt doch steter politischer Willensbildung ausgesetzt. Diese durch Rückgriff auf falsche Fuffziger a la „Nation“, „Staatsvolk“ usw. zu ersetzen hat einfach historisch zu hohe Kosten, was gerade in der Ukraine zu besichtigen ist. Oder, irrelevanter, unfreiwillig komisch bis peinlich, am Zustand der „Neuen Rechten“.”

===> … ganz einfach: … die KULTUR!!

===> … ~ isch ~ … bin in der Deutschen Kultur aufgewachsen! … die Deutsche Kultur ist meine HEIMAT! .. und das ist auch GUT SO und RISCHTISCH so! … weil … “Das ist Deutschland hier!” (Schwesterschwelli).

===> … und ich laßß mir von @EUSCH (pseudo-)linken Kulturmarxisten (die ihr noch nie in euer Leben Handgriff gearrrbeitet habt …) … NICHT …isch wiederhole … NISCHT(!!) .. eure geisteskranke, ahystorisch-göchischtsvergeßß’ne … von den durschgeknallten US-Besatzern geforderte …

============================
“MULTIKULTUR” … als neue STAATSRELIGION
============================

…aufoktroyieren!


============================
~ FREIHEIT & SELBSTBESTIMUNG …

.. für DEutschland …

… und die anderen Völker der Welt ~
============================

wowy März 1, 2014 um 11:10

Die Grenzen Europas im Wandel der Zeit
http://www.youtube.com/watch?v=NaSihQ5IDGM

wowy März 1, 2014 um 11:14
gelegentlich März 1, 2014 um 11:25

@HG

Die Kultur also. Schön. Der frischgebackene Abiturient, Eltern kamen aus Anatolien, der diese Kultur verstanden hat, ist also Deutscher? Folgerichtig… oder muss da so eine homöopathieähnliche „Herzensbindung“ noch vorhanden sein? Und wie würde man die feststellen, ganz praktisch, meine ich?

Goodnight März 1, 2014 um 12:08

@HG

definiere bitte “Deutsche Kultur”. Damit ich verstehe, worüber Du redest.

“All we need is a voluntary, free-spirited, open-ended program of procreative racial deconstruction. Everybody just gotta keep f.ckin’ everybody ’til they’re all the same color.”
(Bulworth)

petervonkloss März 1, 2014 um 12:33

@ruby März 1, 2014 um 10:08

Plötzlich redet man von ethnischen Russen, und die Journalisten denen es auffällt kommen ins stottern.
Also die Varusschlacht hat schon stattgefunden und ist somit topographisch situiert und die germanischen Stämme haben eine große Fleckhaftigkeit d. h. die genealogischen Linien sind weit streuend und großartig auch mit dem keltischen, nordischen, slawischen verwandt; gelegentlich auch südliche Einflüsse; aber man schaue sich die alpinen
Menschen an, wie nordisch herb sie sie bis heute geblieben sind, während die Skandiaer mit ihren Kurznasen schon
eher slawisch scheinen. Die östlichen Franken und westlichen Germanen sind eh eine Mischung.

Nur durch ihre kämpferische Natur haben Die „Germanen“ bewiesen, daß sie Germanen sind! D. h. Nationen entstehen durch Kämpfe! (Schließlich gilt es einen entwickelten, und letztlich genetischen Charakter zu verteidigen.
Die Sprachbildung ist dann sozusagen der Wesenskern, der aber dann schon länger ähnliche genetische Faktoren zur
Ausbildung und Konvergenz brachte).
Und sie lösen sich auf durch Dekadenz (Besiegtengeistigkeit) und übermäßige Infiltration.!

~ WKIII-News ~ März 1, 2014 um 12:42

Goodnight März 1, 2014 um 12:08
“@HG
definiere bitte “Deutsche Kultur”. Damit ich verstehe, worüber Du redest.”

… das ist einfach, du @Schlaumeyerle:

- Zuckerfest
- Rammadan
- Frauen, mit Schwarzer Sack über kopf & Körper
- “Frauenbadetag” in Schwimmbad für die MoslemistInnen
- Badewasserverkeimung durch Baden mit Ganzkörpersack
- Schweinefleischverbot in Kita & Mensa
- Vorhautverstümm’lung an währloose Knaben
- Zwangsverheiratung von Jungfraustuten
- Muhhezin-Krakeele von Minaretts
- Weihnachstverbot in Kreuzberg, Bruxelles, Kita, Einkaufspassagen
- Miri-Herrschaft & Sharia-Justiz
- Selbstverlegte (zählerfreie) Stromkabel mit eingebaute Kinderverkohlungsautomatik
- Braunhäutige anabolikageschwängerte Herrenmenschen, die breitbeinig nebeneinander durch die Fußßgängerzone stolzieren und Ausweichen & Blicksenkung der restlischen Weißßhäutigen erzwingen.
- Konfliktlösung mit dem stets mitgeführten Schäschtmesser oder Stampftrittkaskade auf ohnmäschtiger Kuffarschädel.
- Tierquälerei wie Schäschten.
- Campieren mit der ganzen Balkansippe auf öffentlichem Gelände. Müll, Exkremente, Lärm, keine Arrrbeit.
- 3′er Bmw aus dem Musikgeplärre über die Innenstädte schallt ich die Liedstrofen aber nicht verstehe weil keine Deutsche Sprache
- Türkische Sprache, Somaliche Sprache, Afghaniche Sprache, Zigane Sprache, Albaniche Sprache, Pakistaniche SPrache, Irakiche Sprache, Tschetscheniche Sprache , …

===> .. das allet …. und noch viel mehr .. ist … “DEUTSCHE KULTUR”

===> … nestcepas.

( .. easy as fuck. hättest eigentlich sogar @DU drauf kommen können, goodnight, odda. … )

PS:

- Anteil Migrationshintergund: 20% (aneblich, aber schon seit Jahren …)
- Anteil Migrationshintergund unter 5-Jährige: 35%
- Anteil Migrationshintergund in STädten 30-40%
- Anteil Migrationshintergund Schulkinder Pforzheim: 70%

~ WKIII-News ~ März 1, 2014 um 12:57

- “Sonne, Mond & Sterne-Fest” statt St. Martinsumzuch . in sozialdemokratisch-entartete Kita. warscheinlisch bald EU-Weites Verbot von us-gesteuerte EUDSSR-Diktatur

- klassiche DEutse Kulturdrogen halt wie Khat, Heroin, CryschtalMeth, …

gelegentlich März 1, 2014 um 12:57

@HG @pvk
Das alte Lied. Solange man „deutsch“ alltagssprachich-schwammig gebraucht weiß man ungefähr man damit gemeint sein soll. Je näher man heran geht umso unklarer wird der Gegenstand, bis er nicht mehr sichtbar-formulierbar wird.
Wer es trotzdem versucht versinkt in reinem, unverdünnten Schwachsinn:
„Nur durch ihre kämpferische Natur haben Die „Germanen“ bewiesen, daß sie Germanen sind! D. h. Nationen entstehen durch Kämpfe! (Schließlich gilt es einen entwickelten, und letztlich genetischen Charakter zu verteidigen.
Die Sprachbildung ist dann sozusagen der Wesenskern, der aber dann schon länger ähnliche genetische Faktoren zur
Ausbildung und Konvergenz brachte).“
Zu schwächlich um lateinische Lehnworte zu vermeiden. „Wesenskern“ ist mindestens so greifbar wie Pudding.
„…während die Skandiaer mit ihren Kurznasen schon
eher slawisch scheinen.“ Scheinen – wer legt das fest?
Biologismus ist Beklopptheit pur. Er hat nur eine biologische Lösung,also Anschlussfähigkeit nur zum Friedhof. Man könnte ihn gnädigerweise nur als Hilfeschrei einer gequälten Kreatur auffassen. Aber was will er uns sagen?

~ WKIII-News ~ März 1, 2014 um 13:10

@gelegentlich
“Biologismus ist Beklopptheit pur.”

===> … ich weißß schon lange warum du dich “gelegentlich” nennst! … weil du nur:

- gelegentlich … ehrlich bist!
- gelegentlich … logisch denkst!

Weil … gelegentlich trittst du hier als “Biologismus”-Skeptiker auf (Sarrazin-Diskussion) … und zu anderen Gelegenheiten bist du selberster der Größßtanzunehmende Oberbiologist und behauptest absurde Krudenthesen wie … Hommosexualismus sei “natürlisch” weil es in Afrikasavanne schwule Giraffenböcke gäbe …

====> … es ist dieser kreuzverlogen-entartete Tempelpharisäerrabulismus … den isch an eusch rotgrün(pseudo)linken Kulturmarxisten mit Frankfurter Schuldiplom so besonders liebe …

===> … übrigens, es gibt nur zwo anthropologiche Wiss’nschaften:

a) “Biologismus” … (Fachleuten auch geläufisch als “Darwin’sche Evolutionstheorie”)

b) Kreationismus (wird uff der Frankfurter Schul’ geleert)

c) Pentium non Darfur!!

~ WKIII-News ~ März 1, 2014 um 13:22

gelegentlich März 1, 2014 um 11:25

@gelegentlisch

“Die SEXUALIÄT also. Schön. Der frischgebackene PUBERTÄTLING, Eltern kamen aus Anatolien, der diesen HOMMOSEXUALISMUS verstanden hat, ist also NICHTHOMMOPHOBER? Folgerichtig… oder muss da so eine hommophilieähnliche „Herzensbindung“ (=”AKZEPTANZ” —> rotgrüner BW-ZWANGSHOMMOSEXUALISIERUNGSLEERPLAN) noch vorhanden sein? Und wie würde man die feststellen, ganz praktisch, meine ich?”

===> …merk’sch was, @Jungelchen??

~ WKIII-News ~ März 1, 2014 um 13:29

… zurück zur Definition von “DEUTSCHE KULTUR”:

- Deutsche Kultur ist auch … wenn Hommosexualisten … shariagerescht … gesteinischt wer’n … oder eben … -> Baukran, der.

( … nestcepas .. )

===> … aber wischtiger wäre jetzt WKIII !! … weil … die ganze Frankfurter Schulscheißße (= US-PsyOp!!) .. wird WKIII … so odda so … net überleben …

gelegentlich März 1, 2014 um 13:37

@HG

Mit Frankfurter Schule habe ich nichts am Hut. Grün habe ich lange Jahre gewählt, fast wie eine Gewohnheit. Das ist längst (Kosovokrieg) vorbei. Mit Sozialdemokraten habe ich auch nichts am Hut, verliere aber nicht den Verstand wenn Sozialdemokraten auftreten.

„…. … und zu anderen Gelegenheiten bist du selberster der Größßtanzunehmende Oberbiologist und behauptest absurde Krudenthesen wie … Hommosexualismus sei “natürlisch” weil es in Afrikasavanne schwule Giraffenböcke gäbe …“

Ein Befund der Biologie. Die dem Homo sapiens am nächsten stehende Primatenart ist der Zwergschimpanse Bonobo. Die haben eine homosexuelle Sexfrequenz, die erheblich höher ist als diejenige, die aus irgendeiner menschlichen Population bekannt ist. Oversexed also. Kommt in der Natur vor. Kein stringenter Beweis, dass Homosexualität beim Menschen quasi angeboren wäre, nur die am wenigsten unwahrscheinliche Annahme.

„…. … gelegentlich trittst du hier als “Biologismus”-Skeptiker auf (Sarrazin-Diskussion) … “
Klar, als Biologe graust es einem wie hier das Fach verfremdet in grotesker Weise zum Ideologieträger wird.

Noch mehr einschenken?

karla März 1, 2014 um 15:17

Carlos Manoso Februar 28, 2014 um 18:31

” @karla Februar 28, 2014 um 17:53
„Von außen sind solche Berichte schwierig einzuschätzen. Aber trotzdem ein Hintergrundbild.“

karla, meines Erachtens gibt Tomasz Konicz (http://www.konicz.info) eine reflektierte Schilderung und Analyse der Lage:”

Einzelne Beispiele (Video und Audio-Berichte ) sind nur Momentaufnahmen aus welchen man nicht auf Repräsentativität schließen kann.

@Carlos Manoso
„Ob die verantwortlichen (deutschen) Spitzen(sozial)demokraten sich überhaupt dessen bewusst sind, was sie mit der offenen Unterstützung einer faschistisch durchsetzten “Opposition” angerichtet haben?”
Die haben sich das sicher etwas anders vorgestellt. Aber die faschistischen Teile in der Opposition sind meiner Meinung nach nicht federführend wenngleich auch nicht harmlos.
Wichtiger sind die Ziele z.B. der EU und ihrer Protagonisten in der Ukraine. In der FES – Analyse zum Freihandelsabkommen heißt es u.a.:
“”Für europäische Investoren öffnet sich
ein unterentwickelter Markt mit 45,7 Millionen potentiellen Konsumenten und hoch
qualifizierten Arbeitskräften, der das Tor zu anderen Staaten in der Region öffnet….Dieses Assoziierungsabkommen hat Modellcharakter für alle an der östlichen Partnerschaft (EaP) beteiligten Länder.”
(Die meisten der 45 Mill. sind keine Oligarchen sondern Habenichtse die man aber als verlängerte Werkbank Europas nutzen kann)

Dieses “Tor zu anderen Staaten in der Region” und sein “Modellcharakter” das sind die Ziele von gestandenen europäischen Demokraten. Einer dieser Demokraten hat übrigens 2011 in der EU einen Sprachenstreit der besonderen Art ausgerufen:
Volker Kauder: “”Jetzt auf einmal wird in Europa Deutsch gesprochen.”

Goodnight März 1, 2014 um 18:32

@HG

Vielleicht habe ich meine Frage falsch formuliert, also noch einmal:
Wie hättest Du sie denn gerne, die “Deutsche Kultur”?

Imam: Because you do not believe in God does not mean God does not believe in – .
Riddick: Think someone could spend half their life in a slam with a horse bit in their mouth and not believe? Think he could start out in some liquor store trash bin with an umbilical cord wrapped around his neck and not believe? Got it all wrong, holy man. I absolutely believe in God… And I absolutely hate the f.cker.
(Pitch Black)

wowy März 1, 2014 um 18:52

Etwas Mendelssohn kann in diesen Zeiten niht shaden
https://www.youtube.com/watch?v=DlHDLGt7NOM&list=RDICdXBWHpapc

~ WKIII-News ~ März 1, 2014 um 19:39

Goodnight März 1, 2014 um 18:32
@HG
” Vielleicht habe ich meine Frage falsch formuliert, also noch einmal:
Wie hättest Du sie denn gerne, die “Deutsche Kultur”?
—-

===> … KULTUR … ist kein FIXUM CONSTANTIUM! … sie ist vielmehr eine dünnamiche Gechichte. Außßerdem interessiere ich mich durchaus auch für Ausländerkultur – aber in Maßen nicht in MAßßen.

===> . was man, konkret die US-Besatzer, uns Deutsen aber angetan hat, ist die UMVOLKUNG. Also den systematischen Bevölkerungsaustausch … durch vorsätzlich begangene Maßßeneinschaufelung von Abermillionen Ausländersippen in den deutsen Sozialstaat durch die Sozialdemokraten. All’ diese importierten Ausländer sind zwangsläufig Kulturträger ihrer eigenen fremden Kultur. Damit wird automatisch-konkludent die Deutse kultur zerstört – und das war genau die Absicht der US-Besatzer.

===> Diese Strategie ist nun keineswegs die Erfindung von Kissinger und Soros – nein, das hamn die Faschisten in der Göchischte schon immer so gemacht: die Kultur der geschlagenen Völker möglichst zu vernichten!! .. dieser faschistischen Ausrottungstrategie gegen die Deutschen gilt es nun vehement entgegenzutreten:

- STOP …. der US-Besatzung Deutschlands (inkl. us-gesteuerter, antideutscher , korrupter Blockparteien)!
- … stattdessen Einführung der Demokratie in Deutschland (-> Selbstbestimmungsrecht der Völker)!
- STOP …. der Maßßenimmigration!
- STOP …. der antideutschen Reeducation- & Natolügenpropagandazwangsstaatssicherheitsrundfunkanstalten!
- Einführung der deutschen Leitkultur.
- usw.

~ WKIII-News ~ März 1, 2014 um 19:45

… aber du, @goodnight,

==> … wärst du ma eben so freundlich, auf die von mir o.g. Auflistung “Deutscher” Gegenwarts-Kulturealität … einzugehen? … geh die Punkte doch mal dursch einer nach anderer .. und ergötze uns mit deiner Bewertung ….

Goodnight März 1, 2014 um 22:48

@HG

Die USA ist selber DAS Einwanderungsland schlechthin. Und es hat dieses Land nicht geschwächt sondern stark gemacht. So stark, dass es letztlich Deutsche Land besiegen konnte. Und deshalb war diese amerikanische Verschwörung gegen Deutsche Volk wahrscheinlich furchtbar gut gemeint. Denn die nationale Inzucht in den Jahren davor hat Deutsche Land 2xMal in die totale merde getrieben….hingegen sind wir, seit der Massenimmigration total friedlich und total erfolgreich und sogar im Ausland beliebt.
Das mal nebenbei zu den Fakten

Zu den grundsätzlichen Probleme der Inklusion anderer Kulturen ist natürlich immer von Reibungsverlusten auszugehen, aber wenn man einmal die immense Masse der Einwanderung betrachtet, die nicht nur Südländer sondern insbesondere in den 90er Jahren einen erheblichen Teil an gewaltbereiten und Demokratieunerfahrenen Osteuropäer beinhalte, so ist doch letztlich all dies ohne größere Schäden über die Weltbühne gegangen.
Abgesehen davon muss ich in meiner Erinnerung an meine Jugend in den noch DEUTSCHEN 80er Jahren resümieren, dass die Gewalt zwischen anständigen deutschen Knaben doch erheblich war und ich auch danach noch keine körperliche Auseinandersetzung mit Ausländern südlicher Herkunft erleben durfte. Da waren z.B. die netten Nachbarn aus Holland schon ganz andere Kaliber, da wurde man von wilden Horden durch die Straßen gejagt.
Ob jemand Schweinefleisch ist oder nicht ist mir völlig egal, wer was feiert auch, BMW 3er habe ich selbst gefahren und genossen (einstmal das beste Automobil unter der Sonne), Und auch ich habe dabei bei offenen Fenster laut meine Nachbarn beschallt.
Das Problem mit der hohen Ausländerkriminalität ist bekannt, hingegen scheint die Kriminalität von deutschen Rockerbanden erst seit einiger Zeit bekannt zu sein.
Radikale religiöse Tendenzen sind bisher noch nicht unkontrolliert in Erscheinung getreten.
Whatever, nach den Türken und Italienern kamen die Russen, Kroaten, Rumänen und Russen .. und jetzt kommen die Griechen und hier ins Benz-Town vermehrt Spanier. Und natürlich ist Stuttgart völlig anders als Sauerland, welches völlig Multi-Kulti frei ist. Nur ist Sauerland auch irgendwie völlig langweilig weil nicht global. Früher sind wir in die Welt gereist um andere Kulturen zu erleben. Jetzt müssen wir nur vor die Tür gehen. So what? Nicht einfach, muss man sich dran gewöhnen? Ja. Aber lass Dir etwas sagen:
Da draußen, in der weiten Welt sieht die Lage nicht anders aus. In USA ist alles bunt, die werden gerade von Latinos überrollt, in England sind ganz viele Polen, in Frankreich ganz viele Afrikaner, in der Schweiz ganz viele Deutsche, in der Ukraine ganz viele Russen, in Shanghai ganz viele Europäer und Amis, … die Welt wird global. Man kann versuchen sich in seiner Wohnung, sein Haus, sein Land einzuschließen und die Welt da draußen zu ignorieren. Oder man stellt sich dem Leben.

Bob Sweeney: “There was a moment, when I used to blame everything and everyone for all the pain and suffering and vile things that happened to me, that I saw happen to my people. Used to blame everybody. Blamed white people, blamed society, blamed God. I didn’t get no answers ’cause I was asking the wrong questions. You have to ask the right questions.”
Derek Vinyard: “Like what?”
Bob Sweeney: “Has anything you’ve done made your life better?”
(American History X)

ruby März 2, 2014 um 10:02

@ PVK

http://www.deutschlandfunk.de/karneval-masken-der-ordnung.1184.de.html?dram:article_id=277258

Analysiert vielleicht etwas aus dem Verborgenen und den Umgang damit.

"ruby" März 2, 2014 um 14:26
karnisze März 19, 2015 um 06:45

Hi! I could have sworn I’ve been to this blog before but after going through some of
the articles I realized it’s new to me. Regardless, I’m definitely delighted I came across it and I’ll be bookmarking it and checking back
regularly!

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