“Das kann alles doch nicht wahr sein”. Ein Interview mit dem Deutschlandfunk

by f.luebberding on 17. April 2014

In der Debatte über die Ukraine geht es wild durcheinander. Aus der Berichterstattung über die Ereignisse ist mittlerweile eine Berichterstattung über die Kritik an der Berichterstattung geworden. Das führt selbstredend zu einer Kritik der Kritiker. Letztere kommt von Journalisten an ihre kritischen Leser, Hörer und Zuschauer. Diese Journalisten fahnden dann etwa nach historischen Spuren eines antwestlichen Ressentiments bei ihren Kritikern. Was allerdings dabei auf der Strecke bleibt? Die Analyse. Ein gutes Beispiel erlebte man gestern Abend im Medienmagazin Zapp des NDR. Es interviewte den Ressortleiter “Zeitfunk” beim Deuschlandfunk, Friedbert Meurer, zur Empörung von Hörern seines Senders über die Ukraine-Berichterstattung (das vollständige Interview ist hier zu finden). Dort fiel der enzige wichtige Satz, den man sich in der Debatte über die Ukraine merken muss. Den Rest kann man getrost ignorieren.

Meurer sagte in Zapp (ab Minute 10) folgendes:

“Meine Haupterklärung für dieses Phänomen ist, dass viele sich sagen, sollen wir tatsächlich, nach dem wir Bulgarien und Rumänien in die EU aufgenommen haben, auch noch die Hungerleider aus der Ukraine aufnehmen, die nur ein Kostgänger der EU sein werden? So ungefähr das Urteil, und uns dafür auch noch mit Russland anlegen. Das kann ja wohl alles nicht wahr sein.”

Sehr gut formuliert. Die EU und die NATO haben bis heute kein einziges stichhaltiges Argument geliefert, warum das wahr sein könnte. Nämlich die Ukraine in die EU und die NATO aufnehmen zu müssen. Sie haben aber trotzdem in Kiew diesen Eindruck entstehen lassen – und damit erst die Eskalationsspirale ausgelöst, die uns jetzt seit Wochen beschäftigt.

Realpolitisch ist die Lage noch trostloser. Der Westen ist nicht bereit, für die territoriale Integrität der Ukraine in den Krieg zu ziehen. Putin musste kein genialer Machtpolitiker sein, um daraus die logischen Schlussfolgerungen zu ziehen. Es reichte schon nicht so dumm wie der Westen zu sein. Putin nutzte die inneren Widersprüche in der Ukraine zu seinen Gunsten. Die Annexion der Krim (es war natürlich eine. Alles andere ist Propaganda) war nur möglich geworden, weil erst der Westen selbst das Tor zur Krim geöffnet hatte. Dazu wirkte die Übergangsregierung in Kiew als eine trostlose Veranstaltung von Dilettanten zu Putins Gunsten. Der Bruch des von den drei EU-Außenministern ausgehandelten Freitagsabkommens zwischen der damaligen Regierung in Kiew und der Opposition auf dem Maidan war der Wendepunkt gewesen. Man kann nicht eine Revolution veranstalten, um sich anschließend über deren Dynamik in anderen Landesteilen zu wundern. Die Folgen erleben wir jetzt auch in der Ostukraine. Wenn der Westen auf seine Sichtweise beharrt, die Ukraine als Teil seiner Einflußsphäre zu betrachten, wird er eine bankrotte Restukraine mit Hilfe der Kiewer Dilettantentruppe verwalten dürfen. Das Verhältnis zu Rußland wäre darüber hinaus heillos zerrüttet. Schließlich müsste man sich irgendwann trotzdem mit Moskau arrangieren. Frieren für Kiew? Für die Öffentlichkeit auf Dauer kein überzeugendes Argument. Der Imageverlust wäre aber gewaltig. Der Westen wäre ohne Not als Tiger gestartet, um schließlich als Bettvorleger Putins zu landen.

Der Westen hat sich aus schlichter Unfähigkeit in einen Konflikt hineinziehen lassen, den er machtpolitisch nicht gewinnen konnte. Das hätte man aber vorher wissen müssen. Die Empörung über Putin hat vor allem damit zu tun. Das Gerede über das Völkerrecht, die bisweilen irrwitzigen historischen Analogien, dienen nur einem Zweck: den Anschein einer Niederlage zu verdecken. Das ist auch nötig. Es wurde schon genug realpolitisches Porzellan zerschlagen. In einer solchen Konstellation bliebe dem Westen bei einer Annexion der Ostukraine gar nichts anderes übrig als die verabredeten Sanktionen umzusetzen. Er handelt in der Ukraine aus einer Position der Schwäche. Aber Putin sollte sein Blatt nicht überreizen. Die Bereitschaft des Westens, gerade deswegen sein immer noch vorhandenes weltpolitisches Gewicht in den Konfikt einzubringen, überfordert die Möglichkeiten Russlands. Die Logik des Konfliktes läuft mittlerweile auf die Bereitschaft hinaus, fast jeden ökonomischen Preis zu zahlen, um den Anschein der Schwäche oder der Niederlage zu verhindern. Darin liegt die Dramatik.

Das ist der realistische Kern, den viele Zuschauer, Hörer und Leser spüren. Alles andere kann ignoriert werden. Was man jetzt den Medien vorwerfen kann? Das nicht offen zu diskutieren, sondern lieber die Propagandafloskeln westlicher Akteure nachzuplappern. Es wie Meurer für einen Ausdruck von Ignoranz zu halten, diese gut begründete Sichtweise überhaupt ins Gespräch zu bringen. Dabei kommt dort lediglich die Ignoranz des Westens zum Ausdruck, die er gegenüber der Ukraine und Russland bewiesen hatte. Welches Interesse hat der Westen an der Ukraine – und was sollte er tatsächlich verteidigen oder auch nicht? Das muss endlich offen diskutiert werden, und nicht nur in den schummrigen Hinterzimmern von Staatskanzleien. Die meisten Deutschen beurteilten ein Übergreifen Russlands auf das Baltikum oder Polen übrigens völlig anders als die heutigen Ereignisse in der Ukraine. Der eigentliche Skandal ist die Unterstellung, das könnte anders sein. Dafür gibt es aber keine Hinweise. Nur ist die Ukraine weder Mitglied der NATO, noch der EU. Das wissen alle. Allein der Westen erzeugt immer noch den gegenteiligen Eindruck. Das ist sein Problem -  und das vieler Zuschauer, Hörer und Leser mit den Medien.

Und das kann wirklich nicht wahr sein.

{ 249 comments… read them below or add one }

ruby April 20, 2014 um 10:48

Fäuste ballen, auf Schulterhöhe bringen und im Rithmus der Musik boxen – Du wirst richtig locker
;-)
Entspannung kann so einfach sein – auch ohne Waffen
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/ukraine-krise-sagen-sie-merkel-wir-wollen-eure-panzer-nicht-12902398.html

ruby April 20, 2014 um 12:12

@ all, die denken etwas von morgen zu wissen
http://www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-maerkte/boerse-inside/essay-gefaehrliche-zahlenspiele-seite-all/9530792-all.html
sorry hatte sich ein “n” reingehackt – Schweinpuckel eben …
http://www.youtube.com/watch?v=0COfkFFn-DE

Klaus Jarchow April 20, 2014 um 12:12

@ Systemfrager: Bei einem der erschossenen Mitglieder des Rechten Sektors dort in der Ostukraine soll es sich um Leo Trotzki handeln …

ruby April 20, 2014 um 12:56

@ holger

Es ist nicht sehr, sehr gut so lange zu warten bis die Michelverblödergeneration natürlich verschwindet.

Die haben es verdient, mitzubekommen, wie super doof sie doch sind.
Also, was liegt an, mit den neuen jungen Blödianern besseres zu präsentieren?

Sonst kriegen wir später den Rüffel, nur dummgeschwätzt zu haben statt aktiv zu sein …

Nun denn – - – - -

Systemfrager April 20, 2014 um 13:09

@Jarchow
Was geschah in Slawjansk?
Die verbarikardierten Terroristen, Separatisten und Kommunisten, sind mit ihren Barikaden auf prowestliche, demokratischbessinte, unschuldige und friedliche (bis auf Zähne bewafnete – aber das lassen wir weg) Demonstranten gestoßen. Nun weil die hinter der Barikade so dumm sind, haben sie auf einmal sich gegnseitig umgebracht.
Herr Jarchow kann es jedem, der so dumm ist es nicht zu begreifen, ausführlich erklären, argumentieren und belegen

Systemfrager April 20, 2014 um 13:27

Es wäre an der Zeit, diesen Titel und Kommentareblock zu schließen, zumidnest tue ich es. Mit soz. einem Schlusswort.
Spöttisch schreibt sogar SPON von den Deutschen als Putin-Versteher. Tja.
So persilrein-kopfgewaschen sind die Deutschen, es scheint sogar ein sehr beträchtlicher Teil von ihnen, doch nicht. Das kling gut. Sehr gut. Ich kenne die Deutschen gut. Auch sie sind ganz normale Menschen (was nicht unbedingt ein Kompliment sein muss). Also kein Wunder, dass es auch “Putin-Versteher” gibt. Ein Teil von ihnen versteht eigentlich mehr von der Sache als angeblich den Putin. Worum geht es?
Würde die westliche rrr-Elite* die Macht über die ganze Welt errungen, dann wird sie nichts mehr hindern, auch von eigener Bevölkerung auch den letzten Tropfen von Schweiß und Blut auzupressen. Wer würde sie nämlich dann hindern? Solange es Putin gibt, der auch aus Angst jedes Jahr das Leben der Russen Jahr ein Jahr aus verbessert – so wie Lukaschenko und Chinesen, und auch noch einige “Diktatoren” -, muss auch die westlichen rrr-Eliten das eigene Bevölkerung geweissermaßen schonen.
Das ist eben das, was die Putin-Versteher verstehen oder ahnen – zumindest ein Teil von ihen. Hut ab gen Deutschland.
;-)
_ _ _ _ _ _
rrr – raffgierig, rücksichtslos und räuberisch

ruby April 20, 2014 um 14:22

20.04.2014
14:00Uhr

Augenblick für das Zeitfenster der Ewigkeit
Jetzt ist die friedvolle Zeit für die Welt, am deutschen Wesen genesen zu können.
Wir alle dürfen nach den Untaten unserer Vorfahren zusammen mit unseren Nachkommen Wohltaten vorleben.
Begreift IHR die unglaubliche Chance des Moments?
Keine Lügen
Keine Heimlichkeiten
Klare Verlässlichkeiten
Klare Kommunikationen

ganz einfach zu vertreten …
wer will, soll sich auf Gottes Hilfe berufen und stützen
und wenn Dienstag der Alltag weitergeht wird unsere, eure, deren Welt nicht wie vorher sein …
Wir können uns in alle vier Himmelsrichtungen wenden
Norden, Süden, Osten, Westen
;-)
http://media2.giga.de/2013/11/kompas_kanat_karta.jpg

ruby April 20, 2014 um 18:31

Sonntag, 20. April 2014 11:30 Uhr
Philosoph Brock: Putin hat den Westen mit dessen eigenen Argumenten geschlagen

Putin hat das Verhalten des Westen in der Krim-Krise konterkariert.

Dieser Auffassung ist der Philosoph und Künstler Bazon Brock. Er sagte der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”, der russische Präsident entgehe dem Vorwurf, ein Diktator zu sein, indem er sich westlicher Argumente bediene – nämlich demokratische Legitimation, Wiedervereinigung oder Selbstbestimmungsrecht. Das Zynische daran sei, dass der Westen durch Putin erkenne, wie haltlos das eigene Verhalten sei. Putin hätte nicht so vorgehen können, wie er es tat, wenn nicht auch die Europäische Union mit den gleichen Mitteln versucht hätte, die Ukraine – Zitat – “in ihr Bett zu ziehen”, betonte der Philosoph.

aus DRadio

Mensch Bazon …
http://www.bazonbrock.de/werke/detail/?id=3018
Das alles ist doch mal zu diskutieren !!!

holger196967 April 20, 2014 um 18:32

ruby

—>>>Sonst kriegen wir später den Rüffel, nur dummgeschwätzt zu haben statt aktiv zu sein …”

wir bekommen unsere Zeit schon noch

ruby April 20, 2014 um 18:43
"ruby" April 20, 2014 um 20:04

Ein Zeitalter geht zu Ende
http://programm.tagesschau24.de/tv/Tradition-trifft-Zukunft—Die-neue-Tagesschau/2014-04-20/eid_2872112147356887?day=

Während des Studiums wurden wir von einer Kommilitonin in das Tagesschaustudio eingeführt, die Dienst als Nachrichtenassistentin hatte und durften im alten Studio eine Nachttagesschau mitverfolgen. Dabei stand ich neben Jan Hofer, der very cool Smalltalk vor seinem Auftritt hielt.
War alles so klein, eng und direkt…
Geht heute alles in Ruhestand – Death of an analog – history from now on.
Gruß an Maike
;-)

holger196967 April 20, 2014 um 21:27
ruby April 20, 2014 um 21:55
ruby April 20, 2014 um 22:20

Don`t Go
https://www.youtube.com/watch?v=xiaS4PEC4MM
Das kann alles nicht wahr sein – doch
;-)

Balken April 20, 2014 um 22:30

Dank an ruby April 20, 2014 um 10:48 für den Link.

Der Journalist in der “Welt”, der von dieser Episode berichtet, tut es immerhin. Muss es aber offenbar auf eine Weise tun, die eine Distanzierung zeigt, wohlweislich, pflichtschuldigst. Den er möchte ja, das dieser Artikel erscheint. Und dass er auch morgen noch schreiben kann, in der “Welt”. Deshalb ironisiert er den Ort, dendemer sich befindet, und das Geschehnis, die Einlassungen der alten Frau, als “aus der Zeit gefallen”. Die Attitüde des Besser-Westeuropäers darf nicht fehlen. Egal, wieviel Elend gerade in Spanien, Griechenland, name it, zu berichten wäre.
Die Leserkommentare wissen damit umzugehen. Wer oder was also ist nun aus der Zeit gefallen?
Tja, vielleicht ist es doch der Weltherrschaftsanspruch der “einzig verbliebenen Supermacht”, der aus der Zeit gefallen ist: Seine Zeit sit abgelaufen. Wir bekommen eine multipolare Welt.
Europa könnte eines der Zentren sein. Ob Westeuropa (das sich jetzt auf Befehl der USA mit Sanktionen ins eigene Fleisch schneiden soll) ein nibelungentreuer Vasall bleibt, und sich einen eisernen Vorhang vor seine osteuropäischen Nachbarregionen hängen lässt?
Entfernung Kiew -Berlin: 1.202 km
Entfernung Kiew – Ufa (Ural): 1.760 km. Auch das ist Europa.

Balken April 20, 2014 um 22:32

Bitte eine Bearbeitungsfunktion. Ich sehe ärgerliche Tippfehler immer NACH dem Absenden.

Balken April 20, 2014 um 23:13

Luftlinie Kiew – Washington 7.800 km.
Eine neue Spielart der Monroe-Doktrin wäre anzuraten: Bleibt auf eurem eigenen Hinterhof.
Das Interesse der USA an Osteuropa, ausgedrückt u.a. in Milliarden für bunte Revolutionen, nehmen wir als gegeben hin. Es verdiente eigentlich doch ein wenig Verwundern. Statt dessen nehmen wir es als Sebstverständliches, Gegebenes, das keiner Begründung, Erklärung, bedarf. Das Interesse Russlands an der (Südost)ukraine nebenan, das wir unterstellen, hingegen, nehmen wir als Ding der Unmöglichkeit. Ein Nicht-sein-Dürfendes.
Irgerndwie unausgewogen, oder? Irgendwie ist das aber auch ein typisch menschliches Verhalten: Die politischen Machtverhältnisse, in denen man sozialisiert worden ist, erscheinen als die natürlichen, gegebenen. Da kommt noch nicht einmal die Idee auf, dass es da etwas zu begründen, zu hinterfragen geben könnte. Während alles Fremde als seltsam, abwegig, erscheint. Gegen eine solche vormoderne Haltung scheint gerade bei Zeitgenossen, die sich modern wähnen, ihre “Moderne” wenig auszurichten. Das geht soweit, das Schurkenstaaten, wenn sie denn dem eigenen Lager zuzuordnen sind, keine Schurkenstaaten sind.

gelegentlich April 21, 2014 um 09:49

@Balken
„Gegen eine solche vormoderne Haltung scheint gerade bei Zeitgenossen, die sich modern wähnen, ihre “Moderne” wenig auszurichten.“
Wenig ausrichten reicht als Bewertung wohl nicht. Das muss man wohl eher als Glaubwürdigkeitsfiasko dieser Modernisten betrachten. Zerschellt, auf den Begriff gebracht, totalentwertet. Der lausige Entlastungsangriff namens „Putinversteher“ reißt da auch nichts mehr raus.
Dazu äußert sich Paul Schreyer gerade hier:
http://www.heise.de/tp/artikel/41/41546/1.html

ruby April 21, 2014 um 10:31

Wunderlich hat auch was …ganz eigenes
http://www.youtube.com/watch?v=ccPScZkUvGc
;-)
Niemand wird vergessen!

ruby April 21, 2014 um 12:16

wegen 150 jahren heute
http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/sendungen/glaubenssachen/weber255.html
einiges biographische für systemische
wo kann weber angegriffen werden?

ruby April 21, 2014 um 13:21

Nur nicht enthumorisieren :
http://www.youtube.com/watch?v=mPC0wBy-Pf0
Das wird sogar noch viel guuuter !!!

"ruby" April 21, 2014 um 22:08

So langsam wird es Zeit diese MuppetMonsterShow in den Medien zu beenden:
http://www.handelsblatt.com/images/krisengipfel-ukraine/9786966/2-format27.jpg
Packt eure Geheimdienste ein und zieht Leine – Normalos sollen nur zahlen, zahlen und nochmals zahlen – Scheixxe hoch 3!!!
Echt.

Balken April 21, 2014 um 23:23

… hmm, es geht nicht nur auf dem lateinamerikanischen Monroedoktrinhinterhof, es geht in aller Welt, es geht auch in Europa (es ging in Serbien) – geht es auch in der Ukraine?
Ein ganzes Stück weit ist man ja schon gekommen dort.
- Es ist eine “Übergangsregierung” , aka ungewählte Putschregierung, mit dem von Washington gewünschten Mann an der Spitze, installiert.
- Aus faschistoiden Schlägertruppen ist eine “Nationalgarde”, so eine Art SA, isntalliert.
- Für Spaltung und bürgerkriegsähnliche Unruhen hat die Übergangsrsegierung bereits mtitels antijüdischer und antirussicher Aktivitäten gesorgt.
Der Boden ist bereitet für eine Befriedungsaktion. Pax Amaricana.
Warum soll das nicht auch in der Ukraine gehen? Bloß weil nebenan Russland ist? Aber hallo! Gerade deshalb! Unsere öffentlich-rechtlichen Nachrichten berichten treuherzig, Obama stünde in den USA bereits unter Druck, endlich an- oder sonstwie militärisch einzugreifen. Begründung: In der Nähe der Ukraine stehen in Russland russische Soldaten. Na sowas!

Balken April 21, 2014 um 23:25

Ich sag’ ja, Bearbeitungsfunktion!

Klaus Jarchow April 22, 2014 um 08:32

@ Tscha, Balken, nur sind die ‘Faschisten’ nicht die, von denen du das glaubst.

Eagon April 22, 2014 um 10:01

Hat irgendjemand an die armen Spanier, Griechen, usw von den Journalisten gedacht.

Und die Ursache für den Wirtschaftsimperialismus der Deutschen.

Viele Deutschen haben das Gefühl, dass es so nicht weiter gehen kann.

Mit Willy Brandt wäre das nicht passiert.

Balken April 22, 2014 um 11:12

Russland mit seinen Ideen von einer eurasischen Union, Anstifter einer Shanghai-Gruppe, ist eine echte Bedrohung. Das kann man nicht zulassen. Jeder, der es unternimmt die freiheitlich-demokratische Ordnung, sprich: den Dollarimperialismus, die singuläre Möglichkeit der USA, sich überall Inder Welt in seiner eigenen Währung zu verschulden, in Frage stellt, muss beseitigt werden.

Leselotte April 22, 2014 um 12:24
Andreas Kreuz April 22, 2014 um 13:45

Keine Sorge,
das Gute hat reale Chancen, sich durchzusetzen:

http://www.n-tv.de/politik/Neuer-Wasserwerfer-haelt-Eiern-nicht-stand-article12696546.html

karla April 22, 2014 um 14:52

@Eagon, @Balken

Eagon April 22, 2014 um 10:01

” Hat irgendjemand an die armen Spanier, Griechen, usw von den Journalisten gedacht.”

Keine Sorge Eagon, die werden nach der Europawahl von den Journalisten auch wieder entdeckt werden. So oder so?

” Mit Willy Brandt wäre das nicht passiert.”
Na, immerhin hat die Ostpolitik den Ostblock zwar langsam aber sicher destabilisiert. Man denke an die Kredite an diverse Oststaaten und ihre Auswirkungen auf den RGW (Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe.) Allerdings haben die das alles freiwillig mitgemacht. Erpresst wurden die nicht. Oder als Schlußstrich die Auflösung des Warschauer Paktes. Bei uns funktioniert das alles noch wie eh und je.

Balken April 22, 2014 um 11:12

“Jeder, der es unternimmt die freiheitlich-demokratische Ordnung, sprich: den Dollarimperialismus, die singuläre Möglichkeit der USA, sich überall Inder Welt in seiner eigenen Währung zu verschulden, in Frage stellt, muss beseitigt werden.”

Also die EU mit ihrem Euro, ist schon eine ernst zu nehmende Konkurrenz für den Dollar. Nur, was haben die Europäer (stinknomale Griechen, Spanier und deutsche und französische Malocher) davon? Damit wären wir wieder bei Eagons Frage. (Habe diese nur etwas ausgeweitet. Denn es geht ja nicht nur um die Südeuropäer).

holger196967 April 22, 2014 um 18:19

karla

—>>>Also die EU mit ihrem Euro, ist schon eine ernst zu nehmende Konkurrenz für den Dollar.”

:D just kidding ROFL

In Frankfurt Main gibt es so ein “Goethe-Haus”, da ist ein Buch unter einer Glasvitrine auf der richtigen Seite aufgeschlagen. Es geht um Währungen. Aber nicht um den jetzt aufgelegten “Goethe-Bond” in Renminbi :D

Das steht in altdeutscher Schrift geschrieben, und ja, die Alte vom Duden hatte ihre Griffel noch nicht dazwischen, daher schlächte Rechtschreybung wie Währungen funktionieren. Goethe hat es auf zwei Seiten geschafft, Vor und Nachteile zu beschreyben. Dieses Buch haben gewiss die Ostküsten Künstler und Viehhändler ala Marcus Goldman und Lehmann auch gelesen. Weil, ja weil sie eben lesen konnten.

Es verwundert auch nicht, das zu FFM Mayer Amschel Bauer (geb. 1744) und Goethe (geb. 1749) beide zu FFM sich wohl kannten.

Das Verhältnis Dolar (USD) zu Taler (EUR) scheint wohl nicht bewusst.

Das Fed verfügt mit USD und EUR über zwei Währungen, die manche ja auch fehlerhaft als Geld bezeichnen. Genau das hat Goethe beschrieben. Dazu muss man sich nur anschauen, woher die Abgesandten kommen.

Deswegen ist den Machern, und ich bin ja Fan von Goethe, es relativ egal, welche Currency gerade mal hoch und runner geht.

Inner BILD und inner FAZ wird man davon freilich nichts lesen. Es steht aber in einem Buch von Goethe im Goethe-Haus beschrieben. Offen dargelegt unter einer Glasvitrine, exakt die richtige Seite aufgeschlagen. Man müsste halt nur die Schrift lesen können.

"ruby" April 22, 2014 um 18:41

@ holger
mach doch ein foto und stell es als jpg online
;-)
oder die jungs und mädels vonner faz geben mal was zum verlinken
oder das dradio
oder …

holger196967 April 22, 2014 um 18:48

ruby

ich war mit einem Zeugen da und habe es ihm vorgelesen :D Dabei habe ich auch nicht geschummelt. Wenn ich mal wieder da bin, mach ich ein Foto. Stell ich dann bei G+ und Twitter rein. So inert von 14 Tagen sollte das gehen.

NKB April 22, 2014 um 18:48

@fl
“Seit meinen ersten Artikel zur Krise in der Ukraine habe ich einen Ansatz vertreten: deren bündnispolitische Neutralisierung zwischen dem Westen und Russland, weil das Land nur auf dieser Grundlage eine realistische Chance haben kann, nicht im geopolitischen Sog zwischen Russland und dem Westen unterzugehen”. Eine sehr vernünftige Haltung, die ja auch z.B. Kissinger vertritt. Frage: Warum wird diese Lösung nicht angestrebt???

Im vom Westen vorgelegten Assozierungsabkommen ist (laut Krone-Schmalz) im Paragraph 7 von militärischer Zusammenarbeit mit Konvergenz als Ziel die Rede.
Du vertritt’s ja auch die These, dass der Westen so ganz unvorbereitet in diese Auseinandersetzung gerutscht ist. Ist dies angesichts dieser Tatsache wriklich glaubhaft?
Weitere Frage: Wenn eine Neutralität der Ukraine vorliegt, ist dann eine militärische Zusammenarbeit mit der Nato bis hin zur Konvergenz möglich? Wohl kaum.
Wenn also Neutralität der Ukraine, dann fällt die militärische Zusammenarbeit flach – es bleibt die wirtschaftliche und politische . Dagegen hat Russland nichts. Problem gelöst.
Das Dumme ist nur, dass Russland auch vor Herbst 2013 nichts gegen eine neutrale Einbindung der Ukraine in den Westen (EU) hatte. Warum also das Ganze? Es geht um die militärische Komponente, um irgendeine Einbindung der Ukraine in die Nato. Wenn dies durch die Neutralität der Ukraine unmöglich gemacht wird, dann hatte der Zinnober keinen Sinn. Sieg Russlands auf der ganzen Linie.

Kurz gesagt: Deine Hoffnungen in allen Ehren – und ich würde mich sehr freuen, wenn sie realisert würden – aber sie beruhen auf falschen Grundlagen. Der Westen (Nato) will keine neutrale Staaten an der Grenze zu Russland. Insofern sind Deine Hoffnungen Makulatur. Wenns auch schade ist.

"ruby" April 22, 2014 um 20:17

Was geht erst ab, wenn die ganzen guten ausgebildeten Mainstreambeschäftigten merken was für eine Inszenierung sie uns aufsetzen sollen ! Schlechte Zeiten für Bertelsmann und Co.
Biden in der Ukraine, das war doch einfach nur ganz ganz schlechtes MuppetsTheater – no €-Cent for this bad actors !
Bis zu den Wahlen am 25. Mai wird noch jede Menge dekonstruiert werden ;-)
Wir sind ja jetzt im Digitalzeitalter angekommen
http://www.youtube.com/watch?v=rUw6OZSOszs
Militärisch mal wieder an die Neutronenbombentechnologie erinnern, dann wäre nur das fleischliche degenerierte Gedankengut vernichtet . Schluss mit dem oberflächlichen Kriegsgeschwätz für Bekloppte. Hardtalk for Softpears.

Andreas Kreuz April 22, 2014 um 20:40

Weil gerade von ‘Geld’ die Rede war:

http://www.titanic-magazin.de/uploads/pics/140421_Tagesschau.jpg

Ob noch etwas für die Schlaglöcher übrig geblieben ist?

Man kömmt ja vor Lachen über diese Gestalten kaum in den Schlaf! :-)

karla April 22, 2014 um 21:12

holger196967 April 22, 2014 um 18:19

“Das Verhältnis Dolar (USD) zu Taler (EUR) scheint wohl nicht bewusst.”
Kannst du das mal etwas genauer ausführen. So wird mir nichts bewußt.

“Das Fed verfügt mit USD und EUR über zwei Währungen, die manche ja auch fehlerhaft als Geld bezeichnen. Genau das hat Goethe beschrieben. Dazu muss man sich nur anschauen, woher die Abgesandten kommen.”
Wenn es andere Währungen geschafft haben als relatives Weltgeld sich durchzusetzen verfügen Zentralbanken selbstverständlich nicht nur über Dollars. Es kommt darauf an sich als konkurrierendes Weltgeld durchzusetzen, anerkannt zu werden. (In Euro werden derzeit wohl ungefähr 25 % des Welthandels abgerechnet. In DM waren es vor ca. 15 Jahren halb so viel. In Dollar heute ca. 60%).

“Deswegen ist den Machern, und ich bin ja Fan von Goethe, es relativ egal, welche Currency gerade mal hoch und runner geht.”

Momentaufnahmen der “Currency” sind den Machern gleichgültig. Langfristige Entwicklungen nicht.

Um mal wieder auf die Ukraine und das Geld zurückzukommen.
Zitat: US-Vizepräsident Joe Biden sicherte der ukrainischen Führung unter Übergangspräsident Alexander Turtschinow und Regierungschef Arseni Jazenjuk weitere 50 Millionen US-Dollar (gut 36 Millionen Euro) für Reformen zu. Unter anderem soll das Geld der Ex-Sowjetrepublik helfen, unabhängiger von russischen Energielieferungen zu werden.” Nach einem Geschenk hört sich das nicht an.
http://www.deutschlandradiokultur.de/konflikt-usa-pumpen-geld-in-die-ukraine.1895.de.html?dram:article_id=283332

Und, wer wen im Moment in der Ukraine über den Haufen schießt das halten nur ein paar Aufrechte in irgendwelchen blogs für maßgeblich.

wowy April 22, 2014 um 21:38

Zur Berichterstattung über die Kritik an der Berichterstattung:
http://www.bildblog.de/56629/zum-schaemen/

holger196967 April 22, 2014 um 22:34

karla April 22, 2014 um 21:12
holger196967 April 22, 2014 um 18:19

“Das Verhältnis Dolar (USD) zu Taler (EUR) scheint wohl nicht bewusst.”
Kannst du das mal etwas genauer ausführen. So wird mir nichts bewußt.”

karla… die USA sind ein “Europäisches” Einwanderprodukt. Die jetzige USA würde es ohne “Europäer” auch aus dem Osten nicht geben. Dadurch entsteht eine Verbindung.

Das vereinigte Europa findest Du in den USA vor. Deswegen sind USD und EUR seit WK II Verwandte. Erst über die DM dann Eurone und nicht Lira oder Peseta.

Und deswegen, weil Russland viel viel Älter ist als die USA, gibt es immer Spannungen. Die meisten “West-Europäer” haben die USA gebildet. Die wenigsten konnten aus Mitteleuropa (Ukraine) das machen. Osteuropa Russen Katharina die Große hatten ihr eigenes Terrain.

Das Pfund musste abgelöst werden. Kanada und USA.

Goethe hat das System der Währungen beschrieben. Je mehr desto Flexibler die Auf und Abwertung, je weniger das Gegenteil. Deswegen sitzen wir auch in einer Starre. Die nur einen Gewinner kennt. Die Weltleitwährung USD.

Setze USD mit EUR gleich und rechne zusammen. Dann haste das reale Ergebnis.

holger196967 April 22, 2014 um 22:41

Und Karla

guck dir doch die cv der einzelnen mächtigen Akteure an. WOHER kommen die denn? Was ist die Vergangenheit dieser? Das alles spricht Bände.

Die Meisten haben die Wurzeln im Mitteleuropäischen Raum. “Slawen” eben. Und nun die Master-Frage!!! Warum ist Benz nicht nach Amerika gegangen?

ruby April 22, 2014 um 23:33

Weil Mannheimer
-;)

Manfred Peters April 23, 2014 um 00:00

Joe Biden wird zum Brandstifter
Diese Erkenntnis ist nicht von mir, sondern aus einer unverdächtigen Quelle.
Was nicht im Beitrag steht, Biden hat auch „Unterstützung“ der USA für die Präsidentschaftswahlen angedroht. Das ist natürlich ein Euphemismus für die Manipulation der Wahlen im Sinne der USA nach dem zweifach erfolgreichen Wahlfälschungsmodell des G. W. Bush. :-(

aifran April 23, 2014 um 14:05

mit dem Wachstum klappt es nicht mehr so recht (da helfen auch keine Statistikbetrügereien mehr) …. was tun, was tun, was tun – na vielleicht mal ein bisschen Krieg da, ein bisschen Krieg dort und da auch noch …. also für den Anfang sozusagen als Start-up erstmal ein kleiner Putsch in Kiew – und nicht vergessen, die da im Iran müssen uns UNSER Öl auch noch zurückgeben …..
Rollen erstmal Räder für den Sieg klappts auch wieder mit dem Wachstum – (und dem Machterhalt)

Ist Wachstumszwang nicht etwas schöoönes – danke liebes Schuldgeldsystem

holger196967 April 23, 2014 um 17:21

Ruby Karla etwas ausführlicher… ;)

nehmen wir mal an, wir würden vor die Wahl gestellt auswandern zu müssen (nicht innerhalb West-Europas). Warum auch immer. Dann würde ich wetten, dass rund 60% zu Uncle Sam gehen würden 10% nach Väterchen Frost und 30% suchen sich was anderes aus. Zum Beispiel Südamerika und Asien (Thailand Korea China …) Australien kann sich ein jeder mal selber überlegen.

Ich persönlich würde in die USA gehen oder nach Australien. Aber nur dahin, wo es ein mildes Klima gibt :D es wird ja in der jetzigen Zeit über Antiamerikanismus gesabbelt. Ich halte das nach wie vor für lächerlich. Sprachlich sind wir in den Genen immer noch mehr auf „englisch“ eingestellt, als auf „russisch“.

Guck mal: Die Russland-Deutschen die Katharina „einbürgern“ wollte, sind im Osten nie richtig glücklich geworden und viele nach der Revolution wieder abgehauen. Es gibt da so eine bestimmte imaginäre Grenze in der Rübe die bis dato Bestand hat.

http://www.hoeckmann.de/download/phatlas/europa_karte_0900.htm

Dort siehst du, wo der Osten Mental anfängt. :D „Deutschland“ ist historisch gesehen schon immer in Ost und West aufgeteilt. Unabhängig mal von den jetzigen Grenzen. Wir sind zwar jetzt rund 1100 Jahre weiter, aber es gibt so bestimmte Dinge, die man eben per Gesetz nicht so auslöschen kann.

Deswegen ist die Ost-Erweiterung und somit das aufdrücken einer Mentalität, eine Farce Unter Napoleon unter Hitler und unter der EU. Die Masse der Ukrainer werden niemals in den „Westen“ mental assimiliert werden können.

Anders ist das eben in den USA. Die Entstand aus Briten incl. Iren Schotten und West-Deutschen im Größten Anteil. Die wenigsten kamen eben aus den Östlichen Gebieten. Ernsthaft kann man die USA ja so oder so erst seit ca. 130 Jahren nehmen oder spätestens nach Eintritt zu WWI. Das ist in der Geschichte ja nun gar nichts.

Also die Russen als ältere Völkergemeinschaft, haben nun andere Vorstellungen, als die junge West-Europäisch-Afrikanische plus Mechiko USA. Das vergisst man immer in den Betrachtungen. Ost-Europa hat eine viel ältere Geschichte.

Nun sprechen einige von Anti-Amerika… das ist so nicht richtig. Die Geschichte hat gezeigt, dass wenn immer eine Expansion nach Osten geführt worden ist, ging das in die Hose selbst nach Einladung zur Ansiedlung. Auch Europa zu einigen, oder zu unterwerfen, ging immer in die Hose. Rom verschwand, das heilige römische Reich detscher Nation ebenfalls. Das detsche 1000 jährige nach 12 Jahren auch. Es soll eben nicht sein. Warum auch immer.

Von daher ist dieser Konflikt ein Ur-Europäischer Konflikt. Nur, dass es in den USA eben auch ein „West-Europa“ gibt. West gegen Ost ist so alt wie Europa selber. Klimatisch, wirtschaftlich, mental.

Nun sprechen weise Menschen von „Finnlandisierung“ der Ukraine WTF was hat denn Skandinavien damit zu tun? Die können das, Aufgrund der Mentalität. Haben in WKII die Russen mächtig vermöbelt und die Finnische Luftwaffe trug schon 1918 ein blaues Swastika auf weißen Grund. Ist ja nicht so, das alles Adolf erfunden hat. http://de.wikipedia.org/wiki/Luftstreitkr%C3%A4fte_Finnlands

Und nun kommt der West-Popel inklusive MSM und will mal wie ein Hirsch röhren. Vermutlich inner Brunft. Man weiß es ja nicht.

Nee, ich halte mich da lieber an die europäischen Grenzen aus dem Jahre 900. Die beschreiben genau, wo der Westen aufhört, und der Osten anfängt. Ich muss ja nur 30 km weiter Richtung Osten, und schon kringeln sich meine Hufnägel.

Wer auch immer meint, er müsse nach Osten Expandieren, fällt früher oder später eh auf die Schnauze. Ein Mental-Wessi wird im Osten nicht glücklich. Dazu muss man wohl geboren sein.

Guckt euch die Karte von 900 an. Da seht ihr die wirtschaftlich stärksten Regionen. Der Rest muss sich zwangsläufig dem unterordnen. Das, was wir hier haben, fällt nun mal nicht vom Himmel. Es ist in über 1000 Jahren entstanden.

Ich hab da nur eine Meinung zu den West-Europäern (incl.USA) lasst den Osten Osten sein. Hört auf zu Missionieren. Und „verteidigt“ nicht Grenzen, die nicht zu eurer Mentalität gehören. Das Beste wäre gewesen, die Ex-Sovjet Staaten incl. DDR sowie Baltikum hätten sich zu einem Wirtschaftsverbund geeinigt mit eigener Währung. West-Mittel-Ost.

Eines dürfte aber wohl klar sein, Russland bleibt Russland incl. Krim. Egal wie viel Säbel gerasselt werden. Ob das den West-Europäern nun passt oder nicht.

Und ich bleibe auch dabei, die Deutsche „Wiedervereinigung“ war ein Fehler, ist aber auf westlichen Druck hin geschehen, und Gorbi brauchte USD. Auch das wird wohl wieder einen Sinn haben.

Jedenfalls ist die NATO am Ende. Der Peak schon lange überschritten. Die jetzige EU wird kollabieren müssen. Sie ist ein Experiment des Größenwahns, was immer zum Scheitern verurteilt ist. Das ist immer das Problem, wenn man sich nicht auf seine Kernkompetenz beschränkt.

Das betrifft auch die EU selbst. Es heißt Anti-Europäisch, Anti-Amerikanisch. Ich denke eher, dass das Personen sind, die den Größenwahn nicht für gut heißen. Das sind dann logischer Weise ja auch Nationale. Deswegen war ja für mich Adolf auch nicht ein Nationaler-Sozialist sondern ein Internationaler-Sozialist. Der Internationale-Sozialist leidet immer an Größenwahn. Muss immer andere unter das Joch zerren.

Nationale Sozialisten können nur die sein, die sich auf ein eingeschränktes Gebiet beschränken. Alle anderen, die die Welt erobern (sorry befreien) wollen, sind Internationale-Sozialisten.

Deswegen wäre es der USA zu raten, wieder zu wirklicher Nationalität zurück zu kehren. Back to the Roots. Wenn die das machen würden, sich wirklich auf die USA zu konzentrieren, dann wäre es wirklich das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Das Vakuum was dann militärisch entstehen würde, müssten dann andere auffüllen. Wenn sie denn dazu in der Lage wären.

Schatten April 23, 2014 um 18:28

@Holger

Mensch, Du machst da ja ganz schön viele Fässer auf! Weiß ich nicht!

Nur eines: Hast Du schon einmal von der Korngrenze gehört? Die stimmt so ziemlich mit Deiner Karte überein und beschreibt folgendes: Westlich und südlich der Korngrenze wird der Alkohol vornehmlich schwach-alkoholisch, also mittels Bier, Wein, Äppelwoi, Cidre usw. konsumiert; östlich und nördlich eben mit Hochprozentigem.

Ist also soetwas wie der Weißwurstäquator für Alkohol. Leider finde ich auf die Schnelle nix im Internet.

Grunz April 23, 2014 um 19:17

@holger

Dann würde ich wetten, dass rund 60% zu Uncle Sam gehen würden 10% nach Väterchen Frost und 30% suchen sich was anderes aus. Zum Beispiel Südamerika und Asien (Thailand Korea China …) Australien kann sich ein jeder mal selber überlegen.

Tss,tss, so kann man sich irren:

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/157450/umfrage/hauptziellaender-der-auswanderer-aus-deutschland-2009/

holger196967 April 23, 2014 um 20:05

Schatten

—>>>Nur eines: Hast Du schon einmal von der Korngrenze gehört?”

Yep, bin ja Alkoholiker :D Heute ist Tag des Bieres! Hängt mit dem Grain (Gerstenkorn) (Malt Whiskey) ältester Währung der Welt, zusammen. Guck mal unter Geschichte des Bieres nach. Da wirste bestimmt fündig. Selbst auf n-tv als Doku.

ruby April 24, 2014 um 00:06

@ holger
kumpel war in mannheim-sandhofe von wo zwangsarbeiter nach benz im waldhof geschickt wurden
http://media.daimler.com/dcmedia/0-921-614822-49-1079835-1-0-0-1080202-0-1-11702-614318-0-1-0-0-0-0-0.html?TS=1398290171794
können ja mal ein eichbaumbier im arbeiterviertel dort trinken gehen, nach einem spiel des svw07
“Im Jahre 1921 kam es zu einer Affäre um den Jungnationalspieler Sepp Herberger. Herberger hatte das Interesse der Mannheimer Konkurrenz geweckt und bereits 10.000 Reichsmark für einen Wechsel zu Phönix Mannheim erhalten, als er sich für den als bürgerlich angesehenen Rivalen VfR Mannheim entschied. Dieser hatte ihm für einen Wechsel mietfreies Wohnen und eine Stelle bei der Dresdner Bank angeboten. Dadurch zog Herberger sowohl den Unmut der Waldhöfer auf sich, die ihn als „Verräter“ beschimpften, als auch eine Sperre durch den Süddeutschen Fußball-Verband wegen Verstößen gegen den Amateurparagraphen. Nachdem er das Geld zurückgezahlt hatte wurde die Sperre aufgehoben und Herberger Spieler des VfR. 1923 wurde dem SVW ein Platz im Wäldchen an den Schießständen von der Stadt zur Verfügung gestellt, wo der Verein seither seine Heimat hat. Bis zur Machtübernahme durch die Nationalsozialisten konnte der SVW sich noch einige Male für die Endrunde um die Süddeutsche Meisterschaft qualifizieren, allerdings keinen Meistertitel gewinnen.”
;-)
der hammer
http://www.1000getraenke.de/biertest/eichbaum-rotes-raeuberbier,697.html

karla April 24, 2014 um 15:36

holger196967 April 22, 2014 um 22:34

karla April 22, 2014 um 21:12
holger196967 April 22, 2014 um 18:19

” “Das Verhältnis Dolar (USD) zu Taler (EUR) scheint wohl nicht bewusst.”
Kannst du das mal etwas genauer ausführen. So wird mir nichts bewußt.”

karla… die USA sind ein “Europäisches” Einwanderprodukt. Die jetzige USA würde es ohne “Europäer” auch aus dem Osten nicht geben. Dadurch entsteht eine Verbindung.

Das vereinigte Europa findest Du in den USA vor. Deswegen sind USD und EUR seit WK II Verwandte. Erst über die DM dann Eurone und nicht Lira oder Peseta.””

Du beschreibst eine geschichtliche Entwicklung. Was soll das aber mit den heutigen Gründen der KONKURRENZ des Euro zum Dollar als als WELTGELD zu tun haben? Das neue Konkurrenzweltgeld ist ja erst 12 Jahre alt.

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