Französische und schwäbische Haufrauen: Marine Le Pen und Angela Merkel

by f.luebberding on 2. Juni 2014

Amnesie mag in der Politik bisweilen nützlich sein. Nur sollte man sie nicht zur Grundlage wirtschaftspolitischen Handelns machen. Warum das so ist, lässt sich in einem Interview nachlesen, das die Tochter des Firmenpatriarchen eines Politikunternehmens namens Front National dem Spiegel gegeben hat. Marine Le Pen erklärt dort ihren politischen Erfolg bei den Europawahlen – und sie ist keineswegs blöd genug, um nur Unsinn zu erzählen. Der Erfolg ihrer Partei bei den Europawahlen hat einen bekannten ökonomischen Hintergrund. Die Krise in der Eurozone, die bis heute ihr fundamentales makroökonomisches Problem nicht gelöst hat: Die Investionsschwäche als Ursache der Stagnation. Der Euro, so ihre Schlussfolgerung, nutze daher nur den Deutschen. Ist das falsch? Keineswegs. Die deutsche Politik hat sich bis heute geweigert, ihre Verantwortung für den gemeinsamen Wirtschafts- und Währungsraum wahrzunehmen. Sie beschränkt sich lediglich auf die Proklamierung des ewigen Mantras einer “stabilen Währung” und einer “Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit durch Deregulierung von Arbeitsmärkten”. Eine solche Eurozone hat tatsächlich keine Zukunft. Für diese Erkenntnis braucht aber niemand Marine Le Pen. Denn was hat sie als Lösung anzubieten?

Sie hat eine Antwort namens Auflösung der EU. An deren Stelle will sie ein “Europa der Vaterländer” mit einer “Kooperation” von Nationalstaaten setzen. Wie das funktionieren soll, beschreibt sie natürlich nicht. Es beendete in Wirklichkeit das bisherigen Kooperationsmodell, ohne eine Alternative anzubieten. Das hätte angesichts der wechselseitigen Verflechtung der europäischen Volkswirtschaften schlicht desaströse Folgen. Oder will Frau Le Pen die EU abschaffen und nichts ändern? Warum dann aber der Aufwand? Wenn sie diese Veränderungen aber kooperativ gestalten wollte, müsste sie das institutionelle Gefüge der EU ersetzen. Will Frau Le Pen in Zukunft mit 28 Nationalstaaten verhandeln, um die Hinterlassenschaft namens Binnenmarkt zu regeln? Wie stellt sich die Dame die Zukunft des europäischen Agrarmarktes vor? Jeder Nationalstaat beschließt wieder nationale Gesetze und versucht sich danach mit allen anderen zu einigen? Eine WTO im europäischen Format? Am Ende landete man bei den gleichen Strukturen, die wir jetzt schon haben und etwa Europäischer Rat heißen. Frau Le Pen erzeugt Illusionen, die von einer Voraussetzung leben: Viele Leute haben offenkundig keine Ahnung davon, wie weit die Verflechtung in der EU schon fortgeschritten ist.

Frau Le Pen drischt lediglich Phrasen.

Ihre Kritik am Euro ist mitnichten ihre politische Antwort, wie einige vermuten. Sie ist Camouflage, um ihr politisches Ziel einer Zerstörung des integrierten Europa mehrheitsfähig zu machen. Nur wie fundiert ist diese Kritik am Euro, wenn man ihr proklamiertes Ziel der Wiedererlangung “nationaler Souveränität” ernstnehmen will? Sie beruht auf einer schlichten Idee. Ohne den Euro hätte sich die Welt nicht verändert. Diese sah übrigens in der Vergangenheit so aus: Innerhalb Europas gab es permanente Währungskrisen (Franc-Krisen waren so sicher, wie das Amen in der Kirche), weil sich jede Volkswirtschaft trotz geld- und währungspolitischer Souveränität an die Veränderungsprozesse in der Weltwirtschaft anpassen musste. Innerhalb der EWG (und später der EU) versuchte man diese Anpassungsprozesse zu koordinieren, um Abwertungskriege zu verhindern. Am Ende führte das zur Dominanz der stärksten Volkswirtschaft in Europa. Letztlich bestimmte die Bundesbank die Geldpolitik in Europa – und nahm bekanntlich wenig Rücksicht auf die Interessen anderer Nationalstaaten. Wenn die Bundesbank meinte, Politik und Tarifparteien in Deutschland disziplinieren zu müssen, wurden alle anderen Volkswirtschaften im Schlepptau ebenfalls diszipliniert. Das versteht Frau Le Pen unter Souveränität Frankreichs?

Am ersten Tag ihrer Präsidentschaft passierte zudem mit Sicherheit eins: Der Staatspräsidentin Marine Le Pen fliegt das französische Handelsbilanzdefizit um die Ohren. Oder glaubt sie ernsthaft mit einem schwachen Franc der französischen Industrie auf die Beine zu helfen, die auf die Vorprodukte angewiesen ist, die sie jetzt in Fremdwährung bezahlen muss? Etwa beim von ihr erwähnten Airbus, den sie als ein Beispiel für Kooperation betrachtet? Frankreichs heutigen Defizite wären beim Franc unmöglich gewesen. Wohl wahr. Nur verlaufen Anpassungsprozesse immer als Krise, ob mit dem Euro oder dem Franc. Daran wird Frau Le Pen nichts ändern. Allerdings müsste sie mit ihrer Politik gleichzeitig die Verflechtungen rückgängig machen, die seit dem Maastrichter Vertrag in Europas Wirtschaftsstruktur passiert sind. Keine Frage: Ein ambitioniertes Projekt.

Frankreichs Volkswirtschaft befindet sich in einer Anpassungskrise, die allerdings nicht alleine den Franzosen angelastet werden kann. Südeuropa hat für Frankreich einen ähnlichen Stellenwert, wie für Deutschland Osteuropa, China und die übrigen Schwellenländer (inclusive Russland). Wir profitierten mit unserer Wirtschaftsstruktur vom Boom, während Frankreich von der Euro-Krise auf seinen Märkten wie Spanien oder Italien massiv getroffen worden ist. Gleichzeitig ist Frankreich wesentlich abhängiger vom Binnenmarkt als Deutschland. In der Krise nach dem Zusammenbruch des Finanzkapitalismus 2008 musste Frankreich deshalb geringere Einbrüche hinnehmen als Deutschland – und profitierte später nicht in gleicher Weise von der Stabilisierung der Weltwirtschaft. Nur weil Frau Le Pen die Austeritätspolitik via Brüssel (oder hypertrophe Freihandelsideen) kritisiert, wird das Argument nicht falsch. Frankreich ist nicht Deutschland – und wird es (zum Glück!) nie werden. Es reicht bekanntlich ein Deutschland.

Man kann sich aber keine Welt malen, die einzig in der Phantasie französischer Hausfrauen existiert. Die sind genauso absurd, wie die ihrer schwäbischen Kolleginnen. Mit dem Franc löst Frankreich nicht seine Probleme, sondern hat lediglich andere. Frankreich wird um eine Modernisierung seiner Wirtschaftsstruktur nicht herumkommen. Das werden sie allerdings nicht mit einer bloßen Übernahme des “Modell Deutschland” erreichen. Zwischen französischen Hausfrauen wie Marine Le Pen und ihrer schwäbischen Kollegin Angela Merkel wird es weiterhin kulturelle und andere Unterschiede geben. Französische Frauen müssen sich wirklich nicht in die obligatorisch gewordenen Hosenanzüge der Kanzlerin zwingen. Frankreich braucht von Deutschland etwas anderes. Die Einsicht, die alle Bundeskanzler von Adenauer bis Kohl hatten. Deutschland hat als stärkste Ökonomie letztlich die Verantwortung für den Rest Europas. Mit einer Politik, die die Probleme der französischen Volkswirtschaft ignoriert, wird man am Ende Schiffbruch erleiden: Ob nun mit oder ohne den Euro. Die EU wäre zum Konkursverwalter geworden. Nur wer braucht für diese Erkenntnis Marine Le Pen?

Update

Eric Bonse zur europäischen Demokratie als Alternative zu Frau Le Pen. Und als Beispiel für den alten Wein in den immer gleichen Schläuchen die Empfehlungen der EU-Kommission an Frankreich. Ebenfalls via Eric Bonse.

{ 439 comments }

Gregor Keuschnig Juni 2, 2014 um 16:13

Was ist nicht so recht verstehe sind die Ausrufe über die “Verantwortung” Deutschlands, die dann immer einher gehen mit der Kritik an der Austeritätspolitik. Demzufolge wäre die “Verantwortung” Deutschlands in Wirklich keine “Verantwortung” sondern ein politisches Gebot. Ein Gebot, dem Sparen abzuschwören (auch Deutschland spart ja wenigstens ein bisschen), Schulden bis zum Sanktnimmerleinstag auf europäischer Breite zuzulassen (als Nordrheinwestfale – falls es sowas gibt – weiss ich ein bisschen, wovon ich rede) und am Ende dann auf den Geldsegen der EZB oder von sonstwem zu warten. Die andere Möglichkeit wäre, den Linken nachzueifern, indem man Kapital in jeglicher Form hoch besteuert und damit versucht Einnahmen zu generieren.

Die Situation führt dazu, dass paradoxerweise sogenannte Sozialisten wie Hollande die ultrakonservative Wachstumsideologie propagieren, die sie auf der gesellschaftlich-ökologischen Seite eigentlich schon als unsinnig erkannt haben (müssten). Springt der Wachstumsmotor nicht an, kommt Herr Brecht ins Spiel und man erkennt dass das Fressen vor der Moral kommt. Darauf basiert nun Frau Le Pens Wahlerfolg, der weniger der Stärke ihrer Argumente als der Schwäche ihrer politischen Gegner geschuldet ist.

Solange in der EU bzw. im globalisierten Markt eine Wettbewerb existiert, werden Volkswirtschaften nach ihrer Wettbewerbsfähigkeit bewertet. Die ist bei Frankreich derzeit schlecht, was sich natürlich nicht für einen Franc ändern wird, wenn das Land den Euro verlässt. Weil es eben in der Natur der Sache liegt, dass starke Volkswirtschaften immer irgendwie den Markt dominieren. Das war bis 1990 im Osten Europas mal anders, hat aber nicht so ganz gut funktioniert.

Ja, Frau Le Pen drischt wirklich Phrasen. Die Aussage, dass, wenn der Euro scheitert, Europa scheitere, das ist natürlich ebenfalls eine Phrase. Es steht 1:1. Verlängerung oder gleich Elfmeterschießen?

Doktor D Juni 2, 2014 um 16:16

“Nur wer braucht für diese Erkenntnis Marine Le Pen?” – So ganz einfach würde ich es mir nicht machen: Es sieht ja schon so aus, als müssten die WählerInnen massenweise FN wählen, damit das Problembewusstsein in DE steigt. Ich erinnere mit Schrecken die “Mal hergehört, Gefreiter Frankreich”-Töne, die in der Presse von jedem x-beliebigen Wirtschaftsredakteursdarsteller angeschlagen worden sind. Von div. Politikern ganz zu schweigen.

f.luebberding f.luebberding Juni 2, 2014 um 16:36

Keuschnig

Es ist viel einfacher. Wo kommen die Investionen her, die in Europa Wachstum generieren? Jetzt kann man aus allen möglichen Gründen sagen, das wollen wir nicht: Aus ökologischen Gründen, weil alle Bedürfnisse schon längst befriedigt seien oder wir in Zukunft den Konsumverzicht als Lebenseinstellung durchsetzen wollen. Warum nicht? Jeder darf politisch jede Vorstellung haben. Nur erklärt das gerade nicht, warum in Europa in relevanten Teilen der Bevölkerung das Gegenteil passiert: Sie mit sinkenden Einkommen zu kämpfen haben. Nur ist das sicherlich nicht die politische Agenda dieser Gruppen. Es reichte denen schon, wenigstens den heutigen Stand zu erhalten. Und angesichts der desaströsen Investionsquote werden wir noch nicht einmal das heutige Niveau erhalten können. Investionen sind nicht die Voraussetzung, um irgendwelche Wachstumsraten aus den 1950er Jahren wieder zu erreichen. Sie sind in hoch komplexen und kapitalintensiven Ökonomien, wie in Frankreich oder Deutschland, die Voraussetzung, um überhaupt handlungsfähig zu bleiben. In dem oben verlinkten Empfehlungen der EU-Kommision zu Frankreich kommt das Wort Investition kaum vor. Nur als Erwartung, dass sich diese durch Kürzungen von Sozialleistungen und Haushaltskonsolidierung wie von selbst einstellen werden. Das ist nun wirklich suboptimal, wenn man es höflich formulieren will. Vor allem , wenn die EU-Kommission keinen einzigen Gedanken an das weltwirtschaftliche Umfeld oder die Struktur der französischen Volkswirtschaft verschwendet. Deren Empfehlungen passen wirklich auf jede Modell-Ökonomie, die nur leider mit der Wirklichkeit wenig zu tun haben.

Wie gesagt: Die Frage ist einfach. Wo kommen die Investitionen her? Was übrigens stimmt: Die Sowjetunion ist daran gescheitert. Die wussten auch keine Antwort.

Insider Juni 2, 2014 um 16:40

Auch Frau Merkel drischt lediglich Phrasen.

„[Merkel] verfügt weder über einen konsistenten Kompass – sie vertritt keine wirkliche Werteordnung, keine Vision, keine Emotion – noch verfügt sie über eine demokratisch eigentlich notwendige Diskussionskultur.
Merkel erstickt den demokratischen Wettstreit. … Merkel ist in Wahrheit der wirkliche Basta-Kanzler.“ schrieb Bettina Röhl 2009. „[S]ie negiert schlicht und ergreifend die drängenden Probleme dieser Gesellschaft. … Merkel belastet mit ihrem heutigen Opportunismus die Bundesrepublik von morgen, in dem sie ganze Themenfelder unauffällig niederwalzt oder nur obenhin notdürftig tangiert.“
http://bettinaroehl.blogs.com/mainstream/2009/09/das-ph%C3%A4nomen-merkel.html

Merkel propagiert einen Populismus der Mitte, Le Pen einen Rechtspopulismus.

f.luebberding f.luebberding Juni 2, 2014 um 16:43

Doktor D

Das wäre ein politisches Argument. Insofern muss man aus jeder Situation das beste machen … . Nur ging es ja um die Frage, was eigentlich passiert, wenn man Frau Le Pen ernstnimmt. Dafür plädiere ich uneingeschränkt. Sie ist ein Fan der Souveränität der Bundesbank.

f.luebberding f.luebberding Juni 2, 2014 um 16:50

Insider

Ich habe die Kritik am Opportunismus der Politik schon immer für vergeblich gehalten. Wenigstens solange man darauf besteht, dass Politiker gewählt werden sollen. Wem sollen sie sich anpassen, wenn nicht an den Erwartungen ihrer Wähler? Das ist meines Wissens immer noch das bisher erfolgreichste demokratische Verfahren. Eine andere Frage ist, ob diese Erwartungen der Wähler in Frankreich etwa in der Wiederherstellung der Souveränität der Bundesbank liegen, wie es Frau Le Pen beabsichtigt. Daran habe ich meine begründeten Zweifel. Die wollen eine Stabilisierung ihrer ökonomischen und sozialen Lage. Das ist nun wirklich das Mindeste, was sie auch erwarten dürfen. Und die Wähler in Frankreich haben zur Zeit nicht den Eindruck, dass genau das geschieht. Ihre Erwartungen zu erfüllen.

Frankie (formerly known as Bernankie) Juni 2, 2014 um 16:53

@keuschnig

“Solange in der EU bzw. im globalisierten Markt eine Wettbewerb existiert, werden Volkswirtschaften nach ihrer Wettbewerbsfähigkeit bewertet.”

Das ist genau der intellektuell unaufwändige Transfer einer mikroökonomischen Erfahrungswelt auf makroökonomische Sachverhalte. Natürlich kann man sich auf Kategorien wie Wettbewerb, Marktwirtschaft, Konkurrenz zuückziehen, wie man sie aus der betreibswirtschaftlichen Welt kennt ( bzw. zu kennen glaubt).

In der Mikrosphäre ist die Konsequenz nicht ausreichender Wettbewerbsfähigkeit bekannt: das Wirtschaftssubjekt verschwindet vom Markt, keiner vermisst es mehr, neue entstehen. Wie ist das dann bei “Volkswirtschaften”? Werden die dann auch abgewickelt? Nein – die bleiben, und irgendwas muss geschehen. Und deshalb ist das dann auch das Problem der anderen “Volkswirtschaften” der Community – die prekären bleiben einfach.

Insider Juni 2, 2014 um 17:16

@f.luebberding
Ich habe die Kritik am Opportunismus der Politik schon immer für vergeblich gehalten. Wenigstens solange man darauf besteht, dass Politiker gewählt werden sollen.

Der Opportunismus hat zwei Dimensionen. Zum einen wendet er sich als Populismus an die Wähler, um Stimmen zu bekommen. Zum anderen an die Mächtigen. Denn kein Politiker kann erfolgreich eine Politik gegen die herrschende „Power Structure“ machen. Ohne die Verfügung über die Macht- von Geheimdiensten und Miltär wäre auch ein Putin gezwungen, sich mit der Rolle eines Präsidentendarstellers zu begnügen.

Im Nebenthread schrieb ich:

„Selbst wenn in Zukunft Madame Marine le Pen zur französischen Präsidentin gewählt würde, was würde sich groß an der französischen Politik ändern?

Der Rechtspopulismus der FN – das ist genauso beim Linkspopulismus – weckt Hoffnungen und erzeugt Illusionen über gesellschaftliche Veränderungen, die er niemals erfüllen kann, weil das Zentrum der gesellschaftlichen Macht nicht bei dem oder der französischen Präsidenten/-in liegt.

„Für den Fall eines Wahlsieges hat Le Pen den Austritt Frankreichs aus der NATO und eine Vertiefung der Kooperation mit Russland versprochen.“ (Wikipedia)

Jedoch würde keine französische PräsidentIn aus dem US-/NATO-Imperium ernsthaft auszutreten versuchen, denn das würde in letzter Konsequenz Krieg bedeuten.

Kuba ist das einzige Land, was sich jemals aus der amerikanischen Einflusszone befreien konnte.

Chile ist das Beispiel dafür, was passiert, als es dies versuchte, nämlich Militärputsch und Faschismus.

[…]

Die Front National wird – falls sie jemals an die Regierung kommt – das tun, was dann alle rechts- oder linkspopulistischen Parteien tun: Sie wird ihr Parteiestablishment mit Privilegien und guten Posten versorgen. Lobbyisten werden Zusatzeinkommen vermitteln. Und die FN wird wie ein Magnet Karrieristen und Opportunisten aus allen Richtungen anziehen.

Die populistische Rhetorik wird bleiben, aber im Grunde genommen wird die Politik der Vorgänger fortgesetzt werden.

Das war und ist bei allen rechtspopulistischen Parteien so, vgl. z. B. FPÖ.
Und bei den linkspopulistischen ist dies auch nicht anders. Kaum ins Parlament gekommen, dominierten bei den Grünen die „Realos“ über die fundamentalistischen Öko-Sozialisten.

Es sind die realen gesellschaftlichen Macht- und Herrschaftsverhältnisse, welche die Politik bestimmen.

So wie Seehofer es sagte: Wer gewählt wird, hat nicht die Macht, wer die Macht hat, wird nicht gewählt.“
http://www.wiesaussieht.de/2014/05/26/nach-der-wahl-anmerkungen-zu-europa/#comment-93163

f.luebberding f.luebberding Juni 2, 2014 um 17:19

Insider

Interessante Debatte. Nur kenne ich viele Varianten innerhalb herrschender Machtverhältnisse. Dafür muss man sich wirklich nur die EU ansehen: Dort gelingt es ja gerade nicht, die Versatzstücke aus Barrosos neoklassischen Baukasten umstandslos zu vereinheitlichen.

Sigmund Jähn Juni 2, 2014 um 17:36

Herr Lüberding, eine Frage zur Überschrift Ihres Beitrags:
Sind “Haufrauen” Phrasendrescherinnen?

Balken Juni 2, 2014 um 17:56

Sag ich doch , http://www.wiesaussieht.de/2014/05/30/chor-der-maennlichen-klageweiber/#comment-93499 , das Arsenal an Framing-tools eines “guten” Journalisten ist unerschöpflich. Je nach Gegenstand wird mühelos von Ehrerbietung auf Häme umgeschaltet.
“die Tochter des Firmenpatriarchen eines Politikunternehmens ” (von wem spricht er? Frau von der Leyen? Ach nein, natürlich, Le Pen.)
“sie ist keineswegs blöd genug, um nur Unsinn zu erzählen”. Heißt: Blöd schon, aber für “nur Unsinn” denn doch nicht blöd genug. Nee, ist vollkommen korrekt formuliert, wir befinden uns ja hier in einem Haudrauf-frame mit Haufrauen. Da gehört Häme hin, Häme erspart in solchem Falle eine Menge Recherche und Information, oder setzt jedenfalls alles halt in den entsprechenden Rahmen. Passepartout.

f.luebberding f.luebberding Juni 2, 2014 um 18:11

Balken

Frau Le Pen hat den Respekt verdient, den sie von mir bekommt. Ich kann mich bei ihr oder ihren Vater nicht an Respekt etwa für den politischen Gegner erinnern. Aber man darf sich gerne mit ihr solidarisieren. In den Augen eines Gaullisten wäre sie nichts anderes als eine Verräterin an Frankreich. Aber die gibt es bekanntlich nicht mehr.

f.luebberding f.luebberding Juni 2, 2014 um 18:12

Kosmonaut

Suchen Sie es sich aus … .

Carlos Manoso Juni 2, 2014 um 18:17

@Insider Juni 2, 2014 um 17:16
„Der Opportunismus hat zwei Dimensionen. Zum einen wendet er sich als Populismus an die Wähler, um Stimmen zu bekommen. Zum anderen an die Mächtigen. Denn kein Politiker kann erfolgreich eine Politik gegen die herrschende „Power Structure“ machen. Ohne die Verfügung über die Macht- von Geheimdiensten und Miltär wäre auch ein Putin gezwungen, sich mit der Rolle eines Präsidentendarstellers zu begnügen.“

Insider, wenn Madame Marine le Pen (lebend) zur französischen Präsidentin gewählt werden will, müßte sie das scheinbar paradoxe Kunststück fertig bringen, im konträren Gegensatz zu ihrer aktuellen Position Europa noch viel stärker machen. Nur dann hätte Madame (aufgrund der französischen Atomstreitmacht) den Hauch einer Chance , den Austritt Frankreichs aus der NATO (vielleicht noch mit Hilfe Putins) lebend einzuleiten.

holger196967 Juni 2, 2014 um 18:31

Und Frank,

da kann hier das dingen so viel Schlucken wie es will.

aifran Juni 2, 2014 um 18:59

Marktkonforme Demokratie – Mutti macht sie und auch Le Pen würde sie machen. Alle machen sie …. DIE DIKTATUR DES MARKTES

die Powlowschen Hunde aller orten aber winseln von Demokratie die durch die Le Pens in Gefahr ist ….

Es gibt seit langem keine Demokratie mehr!!!
Es gibt nur mehr die Diktatur der Märkte!!!

Wachstum, Wachstum üüüber aaaa aaa alles usw. usw. usw. (weil sonst Kriiiiiissssseeeeeee!!!!!)

ach hab ich schon wieder ganz Vergessen …. darüber Reden wir ja nicht – nie und nimmer. Ursachen NIe – Symptome Immer

also rasch zurück zu den Symptomen

aifran Juni 2, 2014 um 19:08

Hirten & Wölfe Wie Geld- und Machteliten sich die Welt aneignen oder: Einladung zum Power Structure Research

http://www.uni-muenster.de/PeaCon/hw-online/

Dipfele Juni 2, 2014 um 19:21

Es geht um mehr als ‘nur’ um Investitionen:

@Wochenzeitung: «Wir dürfen das Demokratieprojekt nicht vernachlässigen.»
Der Soziologe Oskar Negt im Interview. http://t.co/tXG8YB3wGQ

Keynesianer Juni 2, 2014 um 21:02

Es fehlt in einer Ökonomie kein Kapital, daher fehlen auch keine Investitionen.

Das Gewäsch mit den angeblich fehlenden Investitionen dient nur der Begründung einer Politik im Interesse des Kapitals, dem immer mehr Anreize gegeben werden sollen, um zu investieren.

Es fehlt aber nicht an Investitionen, sondern an Masseneinkommen in Deutschland in Folge der Agendapolitik.

"ruby" Juni 2, 2014 um 21:05

@ Dipfele
Über Oskar Negt, Hannover, Oscar Niemeyer (Brasilia) auf die Jugend in Deister, Schaumburg und Lippe gestossen:
“Wilhelm unterhielt ein für ein kleines Land unverhältnismäßig großes, stehendes Heer von bis zu 1000 Soldaten, was hohe finanzielle Belastungen zur Folge hatte, die im Land anschließend zu innenpolitische Spannungen führten. Auch der kostspielige Festungsbau im Steinhuder Meer belastete die Untertanen. Herder, von 1771 bis 1776 bei Wilhelm als Konsistorialrat und Hofprediger angestellt, klagte 1772 über den Grafen, die eigene Position und die Zustände in der Grafschaft seiner Verlobte Karoline Flachsland: „Ein edler Herr, aber äußerst verwöhnt! ein großer Herr, aber für sein Land zu groß, ein philosophischer Geist, unter dessen Philosophie ich erliege […] – im Lande ist für mich nichts zu thun. Ein Pastor ohne Gemein(d)e! ein Patron der Schulen ohne Schulen!“[4] Und: „Einen Mittelstand gibts hier nicht. Als Republik betrachtet ein Häufchen äußerst verdorbener und der größten, größten Zahl nach armer und elender Menschen, in einem so glücklichen Lande. Möchte uns der liebe Gott nicht so überflüssig viel und gutes Brot wachsen lassen, so konnten wir von Soldaten und befestigten Inseln leben.“[5] Nach dem Tod des Grafen wurde das Wilhelmsteiner Feld abgebaut und die Truppen wurden stark reduziert. Die Festung Wilhelmstein wurde zu einem Gefängnis umfunktioniert.”
aus wiki
Danke!

Kecker Juni 2, 2014 um 22:13

@ keinsinnianer “Es fehlt in einer Ökonomie kein Kapital, daher fehlen auch keine Investitionen.”

Eine entscheidende Rolle für die wirtschaftliche Dynamik spielen dagegen die Sachinvestitionen. (Keynes-Gesellschaft)

Stephan Juni 2, 2014 um 23:28

Ach Gottchen. Wenn der liebe @FL in seine rhetorische Mottenkiste greift und schreibt: “Aber der die das gibt es bekanntlich nicht.” So endet praktisch fast jede zweite TV-Kritik? Kannst du dir nicht irgendeinen neuen originellen Gag einfallen lassen? Das wird schön langsam fad.

Eric B. Juni 2, 2014 um 23:52

Ich halte ja nichts vom Konzept der Wettbewerbsfähigkeit, auf Staaten angewandt. Frankreichs Luxusgüterindustrie oder die Modebranche ist super-wettbewerbsfähig, der Wein immer noch ein Exportschlager, die Autoindustrie dagegen hat Probleme, weil ihre Absatzmärkte im Süden (und in Iran) leiden. Und die Konjunktur insgesamt stagniert, weil die Binnennachfrage wegbricht. Die Debatte über “W” hilft da nicht weiter, sie führt sogar in die Irre.

Folkher Braun Juni 3, 2014 um 01:23

@Eric B.: Die Einlassung halte ich für ziemlich hochnäsig bezüglich der französischen Wirtschaft. Bekanntlich wurde 2/3 von der während des WKII für die deutsche Kriegswirtschaft exploitiert und stand 1944 vor dem Nichts. Dann sind US-Mittelständler bei denen eingestiegen wie Fruehauf und Trailmobile. Das war so lange in Ordnung, bis die US-Gesellschaften selbst in´s Trudeln gerieten. Das war so +/- 1985 der Fall. Daraufhin hat der französische Staat versucht, diese Firmen zu retten. Eine der dort aktiven Gesellschaften ist die Caravelle S.A.. Oder Azimuth. Während die Mittelständler bei uns wegen der wenig zerstörten industriellen Basis schnell wieder Eigenkapital ansammelten, ging das in Frankreich erst zur US-Bank und dann in die Pleite. Die Notlage der französischen Industrie dem dort entwickelten Sozialsystem vorzuhalten, ist nach meiner Ansicht typisch-deutsch-dreist.

f.luebberding f.luebberding Juni 3, 2014 um 09:36

Stephan

Wo ist jetzt das Argument? Du hast zwei genannt. Hier bist Du offensichtlich der Meinung, dass es keine Krise in Frankreich gibt. Oder wie soll ich das jetzt verstehen? Dass Frankreich 2008 geringere Einbrüche als Deutschland hatte, habe ich im Text formuliert. Nur wenn es keine Krise in Frankreich gibt, kann es auch kein Problem mit dem Euro geben. Wenn es aber ein Problem mit dem Euro gibt, wie Du es richtigerweise immer wieder zum Ausdruck bringst (fad ist das zwar auch, aber wichtig … ), dann ist dieser Chart wohl etwas irreführend. Mir ist daher nicht klar, was Du damit sagen willst.

Anders ist Dein zweites Argument zu bewerten. Frankreich hat bekanntlich kein demographisches Problem. Insofern kann man auch nicht Rentenreformen mit der Demographie begründen. Nur ist das in ökonomischer Hinsicht durchaus von Interesse. Frankreich hat zwar nach 1965, wie alle anderen Industriestaaten auch, einen Geburtenrückgang erlebt, aber auf kontinuierlich höherem Niveau als Deutschland. Heute werden in Frankreich im Jahr 160.000 mehr Kinder geboren als in Deutschland. Nur bekommt Deutschland zur Zeit eine Art Demographiedividende. Aktiv sind die Babyboomer, die Rentenzugänge werden bestimmt von den geburtenschwachen frühen Nachkriegsjahren und die Zahl der Kinder ist gering. Was bedeutet das ökonomisch? Eine Entlastung sowohl für den Arbeitsmarkt als auch für die Sozialsysteme. Zugleich ist der Investitionsbedarf relativ gering. Unter den französischen Bedingungen hätten wir in Deutschland nicht nur höhere Ausgaben für Kinderbetreuung und Beschulung, sondern zugleich einen wesentlich höheren jährlichen Zugang auf den Arbeitsmarkt. Unsere relativ geringe Jugendarbeitslosigkeit ist somit auch das Ergebnis der schwachen Geburtenraten in der Vergangenheit. Das bedeutet aber für Frankreich ökonomisch eine höhere Investitionsquote als Deutschland haben zu müssen – und die entsprechenden Wachstumsraten. Das bekommt Frankreich aber nicht hin, weshalb gerade die Jugend ihre Zukunft als Perspektivlosigkeit wahrnimmt. Das ist die Ursache der französischen Krise. Unter Verhältnissen mit einer Geburtenrate auf deutschem Niveau hätte Frankreich nicht die aktuellen Probleme, sondern in 2011 etwa 260.000 Geburten weniger. Frankreich muss einen Weg finden, um ihre langfristig günstigere Demographie ökonomisch zu nutzen. Bisher ist die Demographie für Frankreich aber eine Bürde. Mit einer Exportstrategie wie in Deutschland wird das nicht funktionieren, sondern nur über eine Binnenmarktstrategie, allerdings in einem europäischen Binnenmarkt.

Insider Juni 3, 2014 um 09:49

@Folkher Braun Juni 3, 2014 um 01:23
Die Einlassung halte ich für ziemlich hochnäsig bezüglich der französischen Wirtschaft. … Die Notlage der französischen Industrie dem dort entwickelten Sozialsystem vorzuhalten, ist nach meiner Ansicht typisch-deutsch-dreist.

Auch in Frankreich werden die Reichen reicher und die lohnarbeitende Bevölkerung sowie der selbständige Mittelstand ärmer. Egal ob sozialistische Linkspopulisten oder nationalistische Rechtspopulisten an der Regierung sind.

Dass die Reichen reicher werden und die arbeitende Bevölkerung ärmer wird, ist nicht nur in „reichen Ländern“ – wie den USA oder Deutschland – so, das gilt genauso für „armen Länder“, angefangen von Griechenland bis hin zur Ukraine.

Nationalökonomische Betrachtungen ignorieren die Realität des Kapitalismus als einer antagonistischen Klassengesellschaft, in der überall die Reichen reicher und die arbeitende Bevölkerungen ärmer werden.

Nicht nationale Ökonomien konkurrieren gegeneinander, sondern Klassen. Wobei in einer Welt mit globalisierter Ökonomie diese Klassen objektiv schon längst transnationale Klassen geworden sind. Allerdings organisiert jedoch nur die Kapitalseite sich entsprechend während die arbeitenden Klassen noch bewusstseinsmäßig und organisatorisch in ihren nationalen Institutionenrahmen gefangen sind.

aifran Juni 3, 2014 um 10:20

Arbeitsmarkt – was für ein schönes Wort lieber Frank L.
… in Deutschland gabs mal nen Markt da MUSSTEN die Juden ihr Eigentum für ne R-Mark verkaufen

jetzt haben wir einen Markt (Arbeitsmarkt) auf dem die Arbeitskraft jener gehandelt wird die zum Verkauf GEZWUNGEN sind – so sie nicht Verhungern wollen. (ohne Geld ka Musi)
Sklaven betteln damit sie bei der Baumwollernte helfen dürfen ….

oben im Herrenhaus – zufrieden blicken die Herrscher hinunter auf die weiten Baumwollfelder und die fleissigen Sklaven ….

ja, ja der Arbeitsmarkt was ist das wohl für ein Markt? Ein FREIER????
:-)

wowy Juni 3, 2014 um 10:27
Carlos Manoso Juni 3, 2014 um 10:28

@Insider Juni 3, 2014 um 09:49
„Nicht nationale Ökonomien konkurrieren gegeneinander, sondern Klassen. Wobei in einer Welt mit globalisierter Ökonomie diese Klassen objektiv schon längst transnationale Klassen geworden sind. Allerdings organisiert jedoch nur die Kapitalseite sich entsprechend während die arbeitenden Klassen noch bewusstseinsmäßig und organisatorisch in ihren nationalen Institutionenrahmen gefangen sind.“

Insider, „nicht nationale Ökonomien konkurrieren gegeneinander“, sondern Einzelkapitale und deren „Anhängsel“ (Staaten, „Völker“ etc.) stehen miteinander in Konkurrenzverhältnissen. Die „stärkeren“ Einzelkapitale lösen sich zwangsläufig von ihrem nationalen „eisernen Gehäuse“ und transformieren sich mittels „Mergers & Acquisitions“ in „transnationale Einzelkapitale.“

„”Wer immer versucht herauszufinden, wem welches Unternehmen gehört, stößt dabei auf endlose Verzweigungen, Holdings, sich wiederholende Namen mit unterschiedlichen Gesellschaftsformen, Querverbindungen, nicht verfolgbare Aktien im Streubesitz – kurz gesagt: Die Recherchen verlaufen im Sand. .. Ausgewertet wurden 37 Millionen Einzeldaten internationaler Unternehmen und Investoren aus dem Jahr 2007. Die Zahl der multinationalen Konzerne wurde mit 43.060 festgestellt. Als nächster Schritt wurden die Querverbindungen analysiert. Durch sogenannte Holdings und andere Netzwerke ergab sich, dass jeder dieser Konzerne im Durchschnitt an 20 anderen beteiligt ist. Daraus ergab sich wiederum, dass es lediglich 1.318 Konzerne sind, die den Kern dieser verschachtelten Besitzverhältnisse bilden.
Doch damit war die Analyse noch lange nicht zu Ende. Auch in diesem „harten Kern“ zeigte sich eine Struktur von Querverbindungen. In dessen Zentrum fanden sich nicht mehr als 147 Unternehmen, die meisten von ihnen Banken, die letztendlich 40 Prozent der gesamten Weltwirtschaft kontrollieren. An der Spitze findet sich Barclays PLC mit Sitz in London, gefolgt von Capital Group Companies Inc. und FMR Corporations. Auch die Deutsche Bank, UBS, Goldman Sachs, JP Morgan Chase und Merrill Lynch & Co liegen im Spitzenfeld. Veröffentlicht wird die vorliegende Studie vom renommierten Wissenschaftsjournal „Public Library of Science“ (PloS One) werden. “
http://www.theintelligence.de/index.php/wirtschaft/finanzen/3424-147-unternehmen-herrschen-ueber-die-weltwirtschaft.html
http://www.newscientist.com/article/mg21228354.500-revealed–the-capitalist-network-that-runs-the-world.html#.U42HCXJRJq4

Insider Juni 3, 2014 um 10:38

Carlos Manoso Juni 3, 2014 um 10:28
Insider, „nicht nationale Ökonomien konkurrieren gegeneinander“, sondern Einzelkapitale und deren „Anhängsel“ (Staaten, „Völker“ etc.) stehen miteinander in Konkurrenzverhältnissen. Die „stärkeren“ Einzelkapitale lösen sich zwangsläufig von ihrem nationalen „eisernen Gehäuse“ und transformieren sich mittels „Mergers & Acquisitions“ in „transnationale Einzelkapitale.“

Selbstverständlich stehen Einzelkapitale in Konkurrenz gegeneinander. Aber das ist kein Argument gegen die Existenz von Klassen, Klassenherrschaft und Klassenkampf.

Stephan Juni 3, 2014 um 11:01

Frank

War auch nicht als Argument gemeint. Ich habe in milder Form kurz meinem Ärger Luft gemacht. Ich kann dieses Frankreich-Bashing einfach nicht mehr lesen. Die Deutschen sind die guten Europäer. Laut FAZ die Musterschüler Europas. Und die Franzosen? Lauter Camembert-Faschisten. Psychophaten, die unter dem Brigitte-Bardot-Syndrom leiden. usw. usf.

Und JA. Ich glaube nicht, das Frankreich großartige ökonomische Probleme hat. Und wie Eric halte ich von dem Konzept der Wettbewerbsfähigkeit von Staaten gar nichts. Staaten können bekanntlich nicht mangels Wettbewerbsfähigkeit von der Landkarte verschwinden. Frankreich hat ein hausgemachtes Problem: den Euro und das damit verbundene wuchernde zweckfreie Regelwerk (Maastricht, Six-Pack, Fiskalpakt, you name it …)

Ein französischer Bürokrat aus der dritten Reihe hat sich an einem Nachmittag die Zahlen 3% und 60% ausgeguckt und jetzt werden sie europaweit beschworen als kämen sie direkt von Moses. Mit anderen Worten: der Euro war eine blöde Idee von Frankreich für Frankreich. Deshalb finde ich es auch vernünftig von Marine Le Pen diese blöde Idee wieder einkassieren zu wollen.

Und was die EU betrifft: Von mir aus kann man auch die EU in ihrer derzeitigen Form abschaffen. Das aktuellste Beispiel warum niemand die EU in ihrer derzeitigen Ausgestaltung braucht ist dieses unsägliche EU-Semester. Ungewählte Kommisare verteilen Zeugnisse an gewählte Regierungen? Und erteilen völlig kontraproduktive Befehle?

Die Demografie spricht für Frankreich. Scheinbar sind die Franzosen mit Frankreich zumindest soweit glücklich, dass sie mehr Franzosen produzieren. Diese demografische Entwicklung braucht aber eben auch mehr und nicht weniger staatliche Investitionen. Das geht aber leider nicht wenn man sich die Zwangsjacke Euro angezogen hat.

PS: Ich gebe dir natürlich recht, dass meine Kritik am Euro auch langweilig wird. Ich muss selbst schon öfters Gähnen wenn ich darüber etwas schreibe.

aifran Juni 3, 2014 um 11:03

OT aber WICHTIG – WICHTIG – WICHTIG
wie kommen die von uns (EU/USA) an die Macht gebrachten Nazifaschistenfreunde in der Ukraine mit ihrer grossangelegten Ungeziefervernichtungsaktion in der Ost Ukraine voran?
Alles im Plan oder sollten wir sicherheitshalber rasch noch einige Kisten Vandal schicken?

Carlos Manoso Juni 3, 2014 um 11:11

@Insider Juni 3, 2014 um 10:38
„Selbstverständlich stehen Einzelkapitale in Konkurrenz gegeneinander. Aber das ist kein Argument gegen die Existenz von Klassen, Klassenherrschaft und Klassenkampf.“

Insider, logischerweise folgen aus der Konkurrenz von Einzelkapitalen „die Existenz von Klassen, Klassenherrschaft und Klassenkampf“.

Aber schon der „deutsche Automann“ Gerhard Schröder hatte die Deutschen per Agenda frühzeitig darüber aufgeklärt, wer der Koch ist und wer der Kellner ist, das„Kapital“ oder die „Arbeit“.

FritzI Juni 3, 2014 um 11:13

Das französische Problem ist, dass die Zeit für einfache Rezepte augenscheinlich vorbei ist. Es IST kompliziert, wobei man nie vergessen darf, dass ökonomische Zusammenhänge sich regelmäßig als noch weiter komplexer herausstellen, als selbst Ökonomen zu begreifen imstande sind.
Die De-Industrialisierungspolitik begann ja nicht 2007, schon schon lange vorher, genauso wie die “Verschuldungsorgie” nicht erst 2008 begann. Von 2001 bis 2007 stieg die Verschuldung um 42%, bis 2013 dann eigentlich nur trendkonform um weitere 44% (2007 – 2013). Jetzt hängt man in der Entschuldungsfalle, weil alle klassischen Steuerungsmodule, die früher noch leicht zu nutzen gewesen wären, jetzt nicht mehr so schnell und ohne Weiteres greifen. Die Ratlosigkeit Hollandes ist ja real. Was tun, wenn man gleichzeitig links un d rechts herum müsste? Denn jede Rezeptur, die jetzt appliziert wird, hätte gleichzeitig auch verschlimmernde Nebeneffekte. Die Rückkehr des Francs (die ja immer eine Weichwährung war), wie das hier Frank Luebberding diskutiert, ist typisch für das Dilemma. Es bleibt dann nur “Hilfe von außen” – von Deutschland, China, USA, Afrika, einer großartigen Erfindung, halt irgendetwas. Der einzige Retter ist zur Zeit die EZB, die ja einen guten Job macht – die Renditen der 10-Jährigen Franz-Anleihen liegen schon wieder auf dem Niveau, das bis vor kurzem nur Deutschland genießen durfte (1,76%). Damit werden nach und nach Milliarden im Staatshaushalt frei (dauert allerdings seine Zeit).
Die sogenannte “Wettbewerbsfähigkeit” von ganzen Volkswirtschaften kann man blöd finden, das ändert aber nichts daran, dass Staaten ihrer Wirtschaft die Arbeit erleichtern oder erschweren un din einer global vernetzten Welt Rahmenbedingungen miteinander konkurrieren. Typischerweise geschieht dies über Steuern, Abgaben, Infrastrukturen und Gesetze. Beispielsweise war ja auch das irische Wirtschaftswunder eine staatlich induzierte Aufblähung einzelner Sektoren – genauso kann der Staat auch einzelne Sektoren zum Erliegen bringen. Und bekanntlich hat sich ja der französische traditionell stark und teilweise protektionistisch in die industrielle Planung eingebracht – dann muss man doch fragen, was die französische Politik falsch gemacht hat?
Die Frage kann man auch an die deutsche Politik stellen, die mitnichten alles so toll gemacht hat. Beispielsweise in der Steuerpolitik. Wenn die Arbeitnehmer real keine Lohnerhöhungen mehr verspüren, dann ist das offenkundig – auch – einer Politikerkaste zu danken, die den MwSt-Satz seit 1992 um 50% hochgesetzt hat, die sich hartnäckig sträubt, einen Inflationsindikator in die Steuerprogression einzubauen …
Die Restabilisierung Deutschlands hängt übrigens weniger mit der rerlativen Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Frankreich zusammen (die Unterschiede sind nicht so gewaltig), sondern dass Deutschland besser verstanden hat, den chinesischen Tiger zu reiten. Wie auch immer, wer immer in Frankreich den Laden führen darf, hat ein Problem, das sich nicht so schnell lösen ließe, wie es die ausgepowerte Bevölkerung sich wünschen würde. Ich würde annehmen, es wird noch eine ganze Weile eher abwärts als aufwärts gehen. Ein paar Milliarden Investitionen allein würden noch nicht viel ändern.

aifran Juni 3, 2014 um 11:23

gesättigte Märkte Schreien nach Verschrottung damit platz für neues wird …. Danke lieber Gott für jedes Hochwasser welches Du sendest. Je grösser und schrecklicher um so besser. Da wird so richtig Im großen Stil Verschrottet und neue Nachfrage entsteht. Sogar Omilein und Opalein muss ran ans Sparbüchlein und Investieren, Investieren, Investieren …..
Danke lieber Gott – Danke Danke Danke
:-)

Carlos Manoso Juni 3, 2014 um 11:27

@ FritzI Juni 3, 2014 um 11:13
„Die Ratlosigkeit Hollandes ist ja real. … Die Restabilisierung Deutschlands hängt übrigens weniger mit der relativen Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Frankreich zusammen (die Unterschiede sind nicht so gewaltig), sondern dass Deutschland besser verstanden hat, den chinesischen Tiger zu reiten. „

FritzI, Hollande ist die personifizierte Ratlosigkeit.

Deutschland hat es zwar besser verstanden, den chinesischen Tiger zu reiten, hat aber immer noch nicht bemerkt, dass der chinesische Tiger auf einem sterbenden amerikanischen Gaul reitet.

Insider Juni 3, 2014 um 11:53

Die Franzosen gehen früher in Rente, haben eine wesentlich geringere Wochearbeitszeit …

Die deutsche Wirtschaft hatte und hat mit den rotgrünen Gegen-Reformen aka Agenda 2010 aka Reallohnsenkungen, Billiglohnsektor und Hartz IV sowie der schwarzroten Austeritätspolitik einen Konkurrenzvorteil gegenüber Frankreich.

Hollande ist ratlos?

Forcierung der Ausbeutung sowie Volksverarmung sind die Rezepte zur Gesundung der Wirtschaft.

Carlos Manoso Juni 3, 2014 um 12:48

@Insider Juni 3, 2014 um 11:53
„Die deutsche Wirtschaft hatte und hat mit den rotgrünen Gegen-Reformen aka Agenda 2010 aka Reallohnsenkungen, Billiglohnsektor und Hartz IV sowie der schwarzroten Austeritätspolitik einen Konkurrenzvorteil gegenüber Frankreich.
Hollande ist ratlos?
Forcierung der Ausbeutung sowie Volksverarmung sind die Rezepte zur Gesundung der Wirtschaft.“

Insider, Hollande ist genauso ratlos wie es die „Front National“ wäre, wenn eine Marine Marine le Pen den Francois Hollande ersetzen würde. Das „automatische Subjekt“ wirkt in diesem Falle mittels des saldenmechanischen Zusammenhangs: Ausgaben – = Einnahmenreduktion & Spardruck.

Jackle Juni 3, 2014 um 12:53

Die armen Franzosen. Jetzt müssen sie sich von sauerländischen Sozialdemokraten auch noch anhören, warum es besser ist, mehr und länger für einen geringeren Lohn zu arbeiten.
Naja, nicht so direkt. Mehr Investitionen krakelt es dort. Was heißt: Mehr und länger für weniger Geld arbeiten, weil das ja Investitionen nach sich zieht, wie jeder weiß, oder so.
Europa: Die dämliche Fügung, dass sauerländische Sozialdemokraten dabei helfen die Gesellschaft ferner Länder nach ihren bekloppten Einfältigkeiten neu zu schreiben. Mehr Investitionen! Mehr!
Die Frau le Pen hat keine Antwort, weil eine andere Antwort zur Alternativlosigkeit des gesamteeuropäischen “mehr Investitionen” Gebrülle eine Antwort wäre, die nicht alternativlos wäre.
Darum vereint euch, ihr dahin winselnden europäischen Sozialdemokraten und stimmt ein in dieses Lied: Alternativlos sozialdemokratisch, mehr Investitionen, länger arbeiten, weniger Lohn, für Europa für den Sieg! Es gibt nur diesen einen Weg, solange die Investitionen anziehen versteht sich, der Zukunft verspricht. Alles andere ist Krieg, den Frau le Pen verbrochen hat. Wir Sozialdemokraten? Niemals, wir sind doch die Guuuuhuuten!

Blablabalb, mehr Investitionen, blablabalbal. Bla! Blablablaba.

Sozialdemokraten wollen nicht gewinnen, sie wollen nur nicht letzter werden, um dann auf den Verlierer zeigen zu können und damit sich die Gunst des Gewinners zu erschleichen. Welch widerliches und erbärmliches Dasein.

Carlos Manoso Juni 3, 2014 um 13:05

@Jackle Juni 3, 2014 um 12:53
„Sozialdemokraten wollen nicht gewinnen, sie wollen nur nicht letzter werden, um dann auf den Verlierer zeigen zu können und damit sich die Gunst des Gewinners zu erschleichen. Welch widerliches und erbärmliches Dasein.“

Jackle, jetzt sei doch nicht so deutsch zu den Sauerländern!

Sind die Deutschen etwa nicht alle insgeheim sozialdemokratische Sauerländer?

aifran Juni 3, 2014 um 13:36

http://m.youtube.com/watch?v=vgVreTN2sug

manche sozn singen sogar :-)

holger196967 Juni 3, 2014 um 13:39

—>>>Wir profitierten mit unserer Wirtschaftsstruktur vom Boom, während Frankreich von der Euro-Krise auf seinen Märkten wie Spanien oder Italien massiv getroffen worden ist. „

Was MLP vermutlich ändern kann, sind solche Beurteilungen oder Meinungen. „Wir“ profitieren schon mal gar nicht. Heute eine kleine aber feine Meldung, BMW will die Substanz in den Kosten optimieren. Siemens hat es ganz groß angekündigt im Raum stehen irgendwo was bei 10.000 Stellen.

Lübberding Du erzählst immer was vom Großen und Ganzen, ohne überhaupt zu wissen, was so ein Boom wohl sein könnte. Ich sags immer wieder, wenn es um Produktion geht (industrielle) hört doch einfach auf, irgendwelche Dinge zu behaupten, die so gar nicht gegeben sind.

In DE gibt es Schlüsselindustrien denen sich alles nachfolgend anpassen muss. Dort herrschen Automatismen, die bis zum Friseur Auswirkungen haben. Diese Automatismen, zB ISO 9001 ff. oder QM oder oder oder haben Auswirkungen auf das Makro.

„Wir“ sind in den Kosten so optimiert worden, dass nur noch eine bestimmte Substanz mit dem Netto-Einkommen so um die Runde kommt. Dieser Substanz wird es demnächst auch treffen. So, wie es Lopez Anfang der 90er bei VW im Ansatz durchgesetzt hatte. Das hatte verheerende Wirkungen im Großraum Kassel. Davon hat sich die Region bis dato nicht erholt. Man lügt sich hier die Tasche voll, wie toll doch alles so ist. Hier boomt der Leiharbeitermarkt, aber nicht mit Hilfskräften! Sondern vom Meister bis zum Ing. ist alles dabei.

Das ist alles unter mithilfe der Rot-Front-Kämpfer „DGB“ geschehen. Das wäre in diesem Ausmaß in Frankreich garantiert nicht möglich. Da hätte es schon längst Tote gegeben.

—>>> Die deutsche Politik hat sich bis heute geweigert, ihre Verantwortung für den gemeinsamen Wirtschafts- und Währungsraum wahrzunehmen.“

Verantwortung? Wie denn? Wie soll denn das aussehen? Entweder übernehmen die anderen Länder „unser“ Geschäftsmodell, und passen sich „uns“ an, oder sie lassen es sein!

Das Schicksal der EU liegt im Mikro und nicht im Makro wie man ja so gerne einem das weiß machen will.

„Wir“ brauchen mehr Investitionen… Bla Bla Bla… was nutzt das Geschwätz darum, es muss auch die geben, die die Investitionen umsetzen, und dann muss es die geben, die eine Investition nutzen können und dürfen. Das wird man wohl nicht da machen, wo es am nötigsten wäre. Da, wo die „Hungerleider“ nämlich hausen.

Was? Noch ein paar Hotels an der Costa Blanca bauen?

Dein Club sollte sich endlich mal hinstellen, und sagen: Ja, wir haben die schwachen Länder in die Scheixxe geritten. Wir von den Gewerkschaften haben nichts dagegen getan, wir waren und sind nicht bereit einen Arbeitskampf zu führen. Wir haben nichts gegen die Agenda 2010 unternommen. Wir haben das Lohndumping gefördert und gefordert. Wir sind die erbärmlichste Truppe in DE. Aber nein, da hat der Club auch noch große Schnauze.

Den Südeuropäern ging es so lange gut, so lange der doofe Deutsche noch Kaufkraft im Sack hatte und die Kaufkraft exportiert hatte (Urlaub) und Waren importierte. Aber nein, die musste man ja um 50% reduzieren. Kosten Optimierung und Eurotz.

Das ist der Fehler der gemacht wurde: Das wirtschaftlich stärkste Volk, hat man die Kaufkraft genommen. Damit musste man alle anderen nur in den Ruin treiben.

Und nun kommt eine MLP und sagt: „So nicht!“ Und Du kommst an, und fragst: „Was will die denn schon machen?“

Nochmal, die Franzosen sind nicht so doof wie „wir“. Das ist der Unterschied. Währen Du in DE nichts abwählen kannst, gibt es die Möglichkeit in Frankreich.

Es ist vollkommen wurscht was bei MLP bei raus kommt. Ob schwacher Franc oder all das ganze Kasperkrams da oben getippt. Das juckt in dem Moment nicht.

Spanien… auch keinen König mehr. Spanien steht auch vor der Spaltung. In italien ist Nord-Süd auch noch lange nicht vom Tisch.

Wenn das das Deine EU sein soll, wie sie jetzt ist, dann will ich den Scheixx nicht. Wenn ich Franzose Spanier Italiener oder Grieche wäre, dann würde ich Dir schreiben:

„Lübberding sieh zu, dass das Sauerland funktioniert da hast Du genug zu tun, aber bitte … bitte stecke Dich nicht in unsere Angelegenheiten. Wir wollen nicht so leben wie Du.“

Das kannst du vermutlich nicht verstehen. Jeder in der EU hat so wie die Deutschen zu sein. Koste es was es wolle. Und wer das nicht will, wird von einer hochgerüsteten EuroSS nieder geknüppelt.

Man kann nur hoffen, dass man diesem Deutschland endlich so den Arsch verprügelt, dass davon aber auch gar nichts mehr übrig bleibt. Deutschlands Stärke war ist und bleibt der Ruin für andere in Europa.

Und ihr schreibt die Scheixxe auch noch regelmäßig schön. Alle anderen in die Scheixxe reiten, und dann noch, wenn sie sich wehren Anti-Europäer unterstellen. Und mit den Finger auf diese faulen Schweine zeigen.

Diese EU und das schreibe ich schon seit Jahren gehört so nicht zusammen. Mir geht der Deutsche mit seiner „Gutsherren“ Art mächtig auf den Sack. Wenn ihr diese EU verdeutschen wollt, dann versucht das mal. Mittlerweile müsste man euch mit dem Euro-Hitler in einem Atemzug nennen.

Die Vielfalt in Europa kann man nicht Gleichschalten, das was hier immer einige ja so sehr sich wünschen (Irgendwem sei Dank). Und Vielfalt bedeutet auch Vielfalt in den Währungen. Wenn die EU in der Gesamtheit laufen soll, muss das stärkste Land, die Leitwährung stellen. So, wie es zu DM Zeiten war. Und alle anderen müssen sich daran orientieren.

Es kann nicht gut gehen, wenn Länder wie Spanien, die gleiche Kaufkraft haben, wie wir. Genau das, hat ja Spanien platt gemacht. Wenn man schon von „Wettbewerbsfähigkeit“ unkontrolliert sabbelt. Früher mussten die Spanier für eine „starke“ Devise sich lang machen. ZB Costa Blanca… was ist denn da „Wettbewerbsfähigkeit“ ? (Sonne, Sangria, Saufen) aber auch ruhige Zonen vom Tourismus. Preisverfall allen Ortens. SE VENDE und keiner tuts. :D

Was soll man da also Investieren? Noch ein Hotel bauen? Wenn noch nicht mal der Bestand ausgelastet? Weil kaum einer noch Kohle in der Tasche hat. Die Kriminalitäts-Rate ist wieder enorm gestiegen.

Aber man gut, dass wir hier in der EU ganz große Deutsche Denker haben. Die Investieren ja auch von morgens bis abends. Auf Teufel komm raus. Dann noch ein wenig Hartz IV für Europa. Dann passt das schon.

Mich kotzt diese EU und das dumm dreiste Geschwafel nur noch an.

Natalius Juni 3, 2014 um 13:43
wowy Juni 3, 2014 um 14:03

OT
Weil wir wieder allerorten mit Hoeneß verblödet werden:
http://bundestag.de/tagesordnung
http://bundestag.de/dokumente/tagesordnungen/-/279156

Natalius Juni 3, 2014 um 14:23

Zwei “besondere” Dinge fallen auf in diesem Interview:
(1) Verständigung auf “christliche” Werte.
(2) Schutzzölle statt Freyhandel.

PS: Coq au vin für jeden Franzosen! Aber Mercedes Benz nur gegen saftigen Aufschlag, der direkt in die Staatskasse fliesst. Zöllner als Zukunftsberuf. Von wegen vernetzte Produktion, billig, billig, China, China. Novault – der neue Volkswagen Frankreichs wird ausschliesslich in Frankreich produziert. Hilfe, die Superreichen fliehen! Ja, dann lassen wir sie doch gehen – mit ihrem ganzen Geld! Wir (die Franzosen) wollen leben (und ein bissel arbeiten) weil der coq au vin so gut schmeckt. An alle Imperialen: Hütet euch vor dem kleinen gallischen Dorf!

f.luebberding f.luebberding Juni 3, 2014 um 14:29

Holger

Dein Kommentar ist eine Sammlung von Eindrücken. Wenn ich es aber richtig verstanden habe, ist Dein Argument Lohndumping und die schiefe Einkommensverteilung in Deutschland. Das hat Konsequenzen für den Binnenmarkt in der EU, etwa in Südeuropa. Das Argument lautet weiterhin, dass der Süden in der EU über seine Verhältnisse gelebt hat, während Deutschland unter seinen Verhältnissen. Daraus ziehst Du die Schlussfolgerung, dass der Euro nicht funktioniert und daher die stärkste VoWi in Europa wieder die Funktion einer Leitwährung übernehmen muss, um etwa die Spanier zu disziplinieren. Richtig? Nur warum schreibst Du das dann nicht so, dass es alle verstehen? Dann könnte man nämlich darüber diskutieren.

Jackle, Aifran

Auch sehr interessant. Ich erfahre zwar Jackles Meinung über sauerländische Sozialdemokaten, aber was hast Du eigentlich zum Thema beizutragen, außer dass Du etwas über Lohnsenkungen erzählst, was Du wahrscheinlich für Kritik am Neoliberalismus hälst? Das gilt auch für aifran. Die Nutztiermetapher ist schon ziemlich abgenutzt.

Ich habe nichts dagegen, wenn man mich hier kritisiert, aber es wäre wirklich ein Fortschritt, es zur Abwechslung mit Argumenten zu versuchen. Dass ihr Sozialdemokraten, mich, die EU, Frau Merkel oder wen auch immer für doof haltet, haben nämlich alle schon längst verstanden. Und was Natalius betrifft: Soll das jetzt ein Witz sein, auf einen Bericht über ein Interview hinzuweisen, das Ausgangspunkt für den Artikel gewesen ist?

Natalius Juni 3, 2014 um 14:54

Sorry Frank, so wie ich den Text lese, handelt es sich nicht um einen Bericht zum Spiegel-Interview. Es ist ein eigenes Interview des Kuriers.

Natalius Juni 3, 2014 um 14:58

PS: Die Enttäuschung der Franzosen ist schon nachvollziehbar: Was hat dieser Hollande mit seinem 60-Punkte-Programm doch alles versprochen? Nix – aber auch gar nix hat er gehalten.

aifran Juni 3, 2014 um 15:09

Human resources klingt wohl besser als Nutzmenschen – aber egal wie sie auch genannt werden … beide drängeln sich auf dem Arbeitsmarkt um einen Resourcenverwerter zu finden der sie auf die Baumwollfelder schickt und damit fetten Gewinn für sich macht …..
http://m.youtube.com/watch?v=Nm90tBdEqac

lieber Frank L. …. wie kommen unsere Lieblingnazis in der Ukraine mit ihrer Ungeziefervernichtungsaktion voran? Bringt ihnen der “Heilige mit der Sense” Obama, der gerade in der EU angekommen ist auch einige weitere Kisten Vandal mit? (oder zumindest einige Hundekeks damit sie das benötigte Zeug selbst kaufen können)

schöne allen und auch Dir lieber Frank L.

aifran Juni 3, 2014 um 15:11

schöne Tage ….

Carlos Manoso Juni 3, 2014 um 15:29

@ Natalius Juni 3, 2014 um 14:58
PS: Die Enttäuschung der Franzosen ist schon nachvollziehbar: Was hat dieser Hollande mit seinem 60-Punkte-Programm doch alles versprochen? Nix – aber auch gar nix hat er gehalten.“

Natalius, auch die Franzosen beginnen allmählich zu begreifen, dass keine „ökonomische“ Maßnahme existiert, die gegen das chronische Industrie-Sterben seit Jahrzehnten (d.h. vor dem Euro), die chronisch hohe Arbeitslosenrate seit Jahrzehnten (d.h. vor dem Euro), und die seit Jahrzehnten über 20% liegende chronische Jugendarbeitslosigkeit seit Jahrzehnten (d.h. vor dem Euro), irgendetwas bewirken kann.

Dazu kommt aktuell noch, dass Francois Hollande als teigig-schlaffer Typus erst recht das Gefühl der Franzosen verstärkt, die „Grande Nation“ treibe komplett steuerlos durch die tosende Brandung der Globalisierung. Madame Marine Le Pen brauchte sich daher ganz simpel lediglich als Kontrastprogramm zum schlaffen Hollande profilieren und braun-idiotische Tagträume von Autorität und Orientierung der dumm-schlaffenen Teile der Franzosen zu bedienen.

Der überwiegenden Mehrheit der (halbwegs nüchtern gebliebenen) Franzosen ist aber weder le Pens brauner Verein, noch Le Pens national-soziale Tagträumereien (Steigerung des Lebensstandard durch Euro-Austritt/-Auflösung, viel mehr Beamte, schnelle Rückkehr zur Rente ab 60) ganz geheuer.

Kein Wunder, dass Dominique Strauss-Kahn, dessen “Trieb” „die Amerikaner” neutralisierten, aktuell sogar bei masochistischen Französinnen wieder Emotionen wecken kann.

Bruchmüller Juni 3, 2014 um 15:31

f.luebberding Juni 3, 2014 um 14:29

>>> Nur warum schreibst Du das dann nicht so, dass es alle verstehen? Dann könnte man nämlich darüber diskutieren.

Diese Frage würde ich als eine Gegenkraft zum Witz, als einen Antiwitz bezeichnen. Ein Journalist, der zwangsläufig im Fertighaus der ideologischen Ausdrucksformen eingesperrt ist, fordert von einem der wenigen Kommentatoren, die Klartext können, sich verständlich auszudrücken.

Ein Stilmittel dieses Antiwitzes scheint mir dabei das bewusste Missverständnis zu sein.

Versuchen Sie doch mal, die Phrase mit etwas sprachlichem Leben zu füllen, wonach Südländer (über hundert Millionen Individuen) “über den Verhältnissen” oder Deutschland (80 Millionen) “unter ihren Verhältnissen” leben.

Michael Juni 3, 2014 um 15:34

Investitionen setzen Kreditwürdigkeit voraus. An der mangelt es in den Pleitestaaten. Die Zahlen lassen keine Fortschritte erkennen. Das hat nichts mit manipulierbaren Ratings zu tun. Dagegen hilft keine Gelddruckerei. Dagegen hilft auch keine Abwertung, ohne anderen zu schaden. Draghi kann machen was er will, an Merkels bitteren Pillen führt nichts vorbei. Sonst ist der Euro eher früher als später tot. Frankreichs Wirtschaft steht nicht so schlecht da, wie oft behauptet. Bei den Wahlen in Frankreich waren politische Themen entscheidend.

holger196967 Juni 3, 2014 um 15:55

Frank Lübberding

—>>>Das hat Konsequenzen für den Binnenmarkt in der EU, etwa in Südeuropa. Das Argument lautet weiterhin, dass der Süden in der EU über seine Verhältnisse gelebt hat, während Deutschland unter seinen Verhältnissen. Daraus ziehst Du die Schlussfolgerung, dass der Euro nicht funktioniert und daher die stärkste VoWi in Europa wieder die Funktion einer Leitwährung übernehmen muss, um etwa die Spanier zu disziplinieren. Richtig? Nur warum schreibst Du das dann nicht so, dass es alle verstehen? Dann könnte man nämlich darüber diskutieren.”

Wie oft haben wir das schon durch gekaut? Der Süden hat nicht über seine Verhältnisse gelebt. Es wurde ihm ermöglicht über seine Verhältnisse zu Leben.

Nein, ich will gar keinen Disziplinieren. Nur wenn mit deutschen Geld an der Costa Blanca (und ich kann dir zig Beispiele bringen) zB Denia eine Ortschaft die verhunzt wurde, seit 1995 extrem. Massenweise Betonbunker entstehen (1989 nur ein einziges Hotel, jetzt 30 oder 40). Die für den deutschen Rentner, Rendite bringen sollen, den Markt vor Ort kaputt machen, und dann leer stehen, dann hat der deutsche Rentner nichts davon.

Wenn gleichzeitig in dem Zeitraum, durch das verhunzen, immer mehr Touristen weg bleiben. Weil das Flair weg ist. Und weil ein Überangebot an “Billig-Ballermann-Touris” geschaffen werden sollte, (man kann von Denia auch schnell nach Ibiza mit der Fähre) Dann ist das nicht murxs der Spanier gewesen, sondern von der Politik vor Ort. Und den Investoren.

Gleichzeitig ist das Preis-Niveau gestiegen. Für den Otto-Normal-Pedro.

So, dass sich nur noch reiche Madrilenen dort niederlassen konnten. Das sieht man an der ganzen Ost-Küste von Espanol.

Und an dieser Entwicklung ist der Euro schuld. Auch schon der Buch eurotz. Weil Grund&Boden noch in Peseta günstigst aufgekauft. Und Massenhaft Bauland brandgerodet. Auch für etliche Villen an der Küste.

Das ist Vorbei. Der Leerstand macht se alle platt da unten. Man muss sich nur nicht an den bewachten Resorts Orientieren. Dann ist man schnell bei Kubanischen Verhältnissen.

Ich kenne genügend, die da unten privat ihre Häuser vermieten. Und die sind am stöhnen. Wer ist denn so blöd wie ich, und gibt mal eben für 3 Wochen (Hauptsaison) nur 4.500 Euronen an Miete aus? Ja, richtig gelesen. Mit 4 Köpfen kosteten mich die 3 Wochen mit Auto Flug allen drum und dran, knapp 7.500 Ocken.

Und das ist billig! Mein Ältester hat letztes Jahr für so ein Pauschal Ding 10 Tage 1.200 Ocken plus 1.000 Ocken gebucht gehabt. 2.200 Ocken wech. NETTO. Dafür hat er lange Sparen müssen. nochmal macht der es nicht wieder. Das sind bei ihm nämlich 4.400 Brutto.

Netto entsprechen die 2.200 ca. 4.400 DM damit konnte man selbst 1988 noch Prima auf Malle den Kurzen raus hängen lassen und das 21 Tage. Dafür, dass ich jeden Tag Sturz betrunken war, hat mich der Trip gerade mal 3.000 DM gekostet die doppelte Zeit.

Und musste damals weniger dafür AAAAAAAbeiten… Weil ich noch knapp 32 DM/Stunde hatte (16 DM Netto), und mein Sohnemann nur 12,30 (6,15 Netto) Eurotz.

Ich Tag UUULAUB 3000/21= 142,9 DM = 71 €
Ich geaaaarbeitet für 1 Tag 142,9/16 DM = 9 Stunden

Er Tag UUULAUB 2200/10 = 220 € = 440 DM
Er AAAbeit für 1 Tag 220/6,15 € = 36 Stunden

Verstehst Du nun, was Eurotz gemacht hat?

Der eurotz hat die Investoren da Unten aber Beflügelt. Hach, geht ja weiter so. Den kurzfristigen Gewinn habe sie sich eingesteckt, die AUSLÄNDISCHEN Investoren.

Genau so, ist das in GR auch abgelaufen nur in der Branche. Und das teilweise noch durch den EU Topf gefördert.

DAS ist DEINE EU.

Dazu sollte man Parallel die Lohnentwicklung sich anschauen. PUHHH kompliziert wa?

Und dieses Modell kannste auf die ganze Südschiene übertragen. wobei Italien industriell noch eine Außnahme macht. Frankreich auch, weil ja da eh nur Intellektuelle hinreisen.

Und es ist auch kein Wunder, dass sich mein Neffe dieses Jahr wieder für http://de.wikipedia.org/wiki/Bulgarien entschieden hat. Spanien Griechenland Italien kann der sich nicht leisten, oder will es nicht.

f.luebberding f.luebberding Juni 3, 2014 um 16:06

Natalius

Stimmt. Ich habe schlicht das Interview übersehen.

holger196967 Juni 3, 2014 um 16:20

bruchmüller

—>>>Versuchen Sie doch mal, die Phrase mit etwas sprachlichem Leben zu füllen, wonach Südländer (über hundert Millionen Individuen) “über den Verhältnissen” oder Deutschland (80 Millionen) “unter ihren Verhältnissen” leben.”

Das kann er gar nicht. Weil dann würde er erkennen das “über den Verhältnissen” Investitionen sind, und “unter der Verhältnissen” die nicht Investition ist.

aber egal… “über den Verhältnissen” gibts eh nicht.

Michael

—>>>Investitionen setzen Kreditwürdigkeit voraus. An der mangelt es in den Pleitestaaten.”

Gut, stimmt, ich nenn es halt Bonität, was ja ähnlich einer Kreditwürdigkeit ist.

Basel II scheinen aber auch nicht viele zu kennen.

Sonst würden se nicht so vollmundig im Makro mit der Investition so um sich schmeißen. Wenn Basel II dem mikro das gear nicht ermöglicht.

Aber was weiß ich schon. Dafür gibt es Intelligenzbolzen in den Wirtschaftsresorts diverser Leitmedien. Die müssen es ja wissen. Besonders besser.

Wofür gibt es denn die “verbeamteten” Klos-Köppe? Die wissen ganz genau was Investieren ist. I=S oder? eben.

Bonität oder Verschuldungsmöglichkeit zum I ist ja nicht Voraussetzung. Peinlich dummer Verein.

karla Juni 3, 2014 um 16:27

by f.luebberding on 2. Juni 2014

“—>>>Ihre Kritik am Euro ist mitnichten ihre politische Antwort, wie einige vermuten. Sie ist Camouflage, um ihr politisches Ziel einer Zerstörung des integrierten Europa mehrheitsfähig zu machen. Nur wie fundiert ist diese Kritik am Euro, wenn man ihr proklamiertes Ziel der Wiedererlangung “nationaler Souveränität” ernstnehmen will?”
Im Kurier-Interview sagt Marine Le Pen: “…Wenn ich zur Präsidentin Frankreichs gewählt werde, organisiere ich ein Referendum. In der Zeitspanne bis zum Referendum, werde ich mich an die EU wenden, damit uns die vier grundlegenden Hoheitsrechte zurück erstattet: die ökonomische, die währungspolitische, die gesetzgebende und die territoriale Hoheit. Wenn die EU mir diese nicht zurückgibt, schlage ich den Franzosen beim Referendum vor, aus der EU auszutreten.”

Die angesagten Hohheitsrechte lassen doch einiges an Spielraum zu um einen Austritt zu umgehen. So ganz hohl argumentiert sie nicht.

Und wenn sie auch nur einen Teil erreichen kann so kann sie auf jeden Fall mit ihrer Migrationspolitik (Ausländerhetze) punkten.

Mal angenommen sie bekommt bei den nächsten nationalen Wahlen die Mehrheit und setzt ein Referendum an, dann wird dies die EU nicht so belassen wie sie jetzt besteht.

Und was die Souveränität betrifft: Mir ist kein Mitglied der EU bekannt der bereit wäre seine Souveränität komplett abzugeben. Bis jetzt ging es immer nur darum sich Vorteile gegen die anderen Mitglieder im Tausch gegen partielle Souveränitätsabgaben zu verschaffen. Diese Rechnungen gehen für immer weniger der EU-Mitglieder auf.

Der link zu den Empfehlungen des Rats der EU zu Frankreich liest sich bei den Sozialabgaben wie die Agenda 2010.
http://ec.europa.eu/europe2020/pdf/csr2014/csr2014_france_de.pdf
Zur Steuerpolitik heißt es u.a.: “..Die Gesamtsteuerlast Frankreich ist hoch und weist eine steigende Tendenz auf. Die Steuerquote von 45,9 % im Jahr 2013 war eine der höchsten in der EU…”
Das ist ein Plädoyer für weiteren Steuersenkungswettbewerb.

Man muss kein Franzose sein um dieses Programm zu hinterfragen!

f.luebberding f.luebberding Juni 3, 2014 um 16:27

Holger

Alles sehr interessant. Lange Rede, kuzer Sinn. Was ist jetzt neu an der Erkenntnis, dass der Euro etwa in Spanien die bekannte Immo-Blase ausgelöst hat? Jetzt kann man daraus die Schlussfolgerungen ziehen: Abschaffung des Euro. Austritt Spaniens. Das haben wir tatsächlich seit 2010 diskutiert – und bewegt sich auch genau auf dem damaligen Kenntnisstand. Nur ist seit damals etwas passiert: Unter anderem, dass der Euro immer noch existiert und die Spanier nicht im Traum daran denken, aus dem Euro auszutreten. Nichts von dem, was Du beschreibst, ist heute noch relevant. In Spanien investiert niemand mehr in nutzlose Betonburgen – und die ökonomische Lage ist jetzt so, wie sie in Spanien vor der Euroeinführung gewesen war. Etwa hohe Arbeitslosigkeit. Was also interessant wäre, ist nicht die Frage, was bis 2010 schief gelaufen war. Das wissen wir nämlich alle, auch wenn Du immer die Angewohnheit hast, das als neue Erkenntnis zu vermitteln, die außer Dir noch niemand gehabt zu haben scheint … . Nur unter welchen Voraussetzungen kommt Spanien aus der Falle wieder heraus? Darauf interessiert mich die Antwort. Es wäre von Vorteil, wenn sie auch als Politik operationalisierbar wäre. Aber das nur als Anregung.

f.luebberding f.luebberding Juni 3, 2014 um 16:38

holger

Nur zum über die Verhältnisse leben. Willst Du mich auf den Arm nehmen? Natürlich können VoWis über ihre Verhältnisse leben, nämlich wenn sich die Einkommen besser entwickeln als die gesamtwirtschaftliche Produktivität. Das kann in geschlossenen VoWis zur Inflation führen, oder wie in Südeuropa zur Auslandsverschuldung in eigener Währung. Das war bekanntlich im Euro möglich gewesen. Am Ende waren die Investitionen etwa in die spanische Immo-Blase keine mehr, sondern die sprichwörtlichen Ruinen. Die Debatte seit 2010 drehte sich nur um eine Frage: wie man den Anpassungsprozeß des Südens hinbekommt.

f.luebberding f.luebberding Juni 3, 2014 um 16:48

karla

Wie soll das möglich sein: Die vier Hoheitsrechte zurückzugeben? Das ist nun wirklich Nonsens, den die Dame erzählt. In dem Moment, wo sie diesen Vorschlag macht, wird das eine Ungewißheit zur Folge haben, die Frankreich aus dem Markt pustet. Oder glaubt sie ernsthaft, dass etwa die EZB dann noch für die französischen Staatsschulden garantieren wird? Von der Kapitalflucht, die sie allein mit dieser Ankündigung in Frankreich auslöst, gar nicht zu reden. Frankreich wäre schon Pleite bevor die Dame überhaupt ihre Fernsehansprache zu Ende gehalten hat. Und wie gesagt: Am Ende tanzt sie nach der Pfeife der Bundesbank. Aber sie kann auch alle Grenzen schließen und Autarkie versuchen. Die Franzosen wären begeistert, so nehme ich einmal an.

holger196967 Juni 3, 2014 um 17:02

f.luebberding

—>>> Was also interessant wäre, ist nicht die Frage, was bis 2010 schief gelaufen war. Das wissen wir nämlich alle, auch wenn Du immer die Angewohnheit hast, das als neue Erkenntnis zu vermitteln, die außer Dir noch niemand gehabt zu haben scheint … . Nur unter welchen Voraussetzungen kommt Spanien aus der Falle wieder heraus?”

Das ist nicht neu, das ist aufgewärmte Suppe und nicht nur auf meinem Mist gewachsen, wer bin ich denn? Aber anscheinend interessiert ja keinen der Weg. Und was daraus resultiert!

—>>>Nur unter welchen Voraussetzungen kommt Spanien aus der Falle wieder heraus?”

Sonst würdest du solche Fragen nicht stellen. Würdest dir Basel II auf den Schreibtisch legen und studieren.

Einen Teil davon hat schon Michael angesprochen. Und das ist auch nicht neu, und auch bestimmt nicht auf Michaels Mist gewachsen, und vermutlich Wissen es nämlich schon Alle.

Wenn alle es so oder so nämlich schon immer gewusst haben. Dann frag ich mich ernsthaft, was soll dann eine Argumentationskette, wie Du oben angebracht hast, im Falle Frankreich?

—>>> Nur ist seit damals etwas passiert: Unter anderem, dass der Euro immer noch existiert und die Spanier nicht im Traum daran denken, aus dem Euro auszutreten. Nichts von dem, was Du beschreibst, ist heute noch relevant.”

Nur weil das nicht in der “FAZ” drin steht? Oder wie darf ich das verstehen? El Classico ist im Gang… Barcelona gegen Madrid… und jetzt zur Mentalität. Madrilenen sind eher deutsche Spanier, und Katalanen und Gebiet Valencia eher lockere Spanier.

Die ganze Ostküste, könnte durch ein Verlassen, nach der Abspaltung vom jetzt Abgespaltenen König (!) , der Eurotz Zone wirtschaftlich richtig wieder Boomen. Dann wären ihre Bunker wieder voll. Arbeitsplätze würden wieder aus dem Boden schießen.

Dann würde die Devise Eurotz nämlich wieder über den Tourismus reinkommen und nicht über Kredit! Und der Witz ist, wenn man mal nur 20 km im Hinterland war, Autark sind die. Weil die sind Bodenständig. auch in der Energieversorgung (PV)

Und dann würde der Preis für Grund&Boden wieder steigen. Dann noch das passende Steuer Modell, und es passt.

Fakt ist, wenn Katalonien und die Region Valencia plus Murcia eine unabhängige Region bilden würden, wäre das in Spanien ähnlich wie Portugal in der Größe. Aber wirtschaftlich viel besser gestellt. Vielleicht auch noch Andalusien.

Wie gesagt, der König ist weg, in Spanien ist nun alles offen.

holger196967 Juni 3, 2014 um 17:05

f.luebberding Juni 3, 2014 um 16:38
holger

—>>>Nur zum über die Verhältnisse leben. Willst Du mich auf den Arm nehmen? Natürlich können VoWis über ihre Verhältnisse leben, nämlich wenn sich die Einkommen besser entwickeln als die gesamtwirtschaftliche Produktivität.”

Dann guck mal nach Luxemburg…

Dann erübrigt sich das mit “auf den Arm nehmen” :D

f.luebberding f.luebberding Juni 3, 2014 um 17:23

Holger

Wenn ich das richtig sehe, wollen die Katalanen zwar aus dem spanischen Nationalstaat austreten, aber möglichst schnell in die EU und den Euro eintreten. Erst im europäischen Kontext bekommt diese Form des Wohlstands-Separatismus überhaupt Relevanz. Man kann dann nämlich den Transfermechanismus in den alten Nationalstaaten loswerden, ohne aber wie früher die politischen und ökonomischen Konsequenzen fürchten zu müssen. Die Katalanen brauchen nämlich mehr den europäischen Binnenmarkt als den Spaniens.

Ansonsten ist die These richtig, wie ich denke: Der Euro ist mittlerweile zu einer politischen Frage geworden. Seine Zukunft entscheidet sich daran, ob man aus der Rezession herausfindet. Aber eine spannende Debatte, wie ich finde.

Natalius Juni 3, 2014 um 17:24

@Carlos Manoso,

“Madame Marine Le Pen brauchte sich daher ganz simpel lediglich als Kontrastprogramm zum schlaffen Hollande profilieren und braun-idiotische Tagträume von Autorität und Orientierung der dumm-schlaffenen Teile der Franzosen zu bedienen.”

Wir sollten uns daran erinnern, dass die Farbe braun als additive Farbmischung aus den Grundfarben schwarz, rot, gelb entsteht. Die Grundfarben Frankreichs ergeben in additiver Mischung ein helles Violett oder Lila – also eine sakrale Farbe, die vom Vatikan “gekidnappt” wurde. Interessanterweise mischen sich die Farben Russlands ebenfalls zu einem hellen Lila. Wenn “christlich” also für “Akzeptanz von Spiritualität” steht, wird die Achse Le Pen – Putin durchaus verständlich. Und mit “Geist” zieht ein anderer Wertekatalog ein, der eine Gefahr für die Religion des Geldes bedeutet. Wo die herkommt, wissen wir ja jetzt – dank jüdischer Freunde, die sich emanzipiert haben. Die Rückbesinnung auf die Autorität der Wahrheit und der Orientierung an humanen Werten sehe ich keinesfalls als ein Zeichen einer Erschlaffung. Im Gegenteil: “Unsere” französischen Nachbarn sind weiter als wir selbst, die wir immer noch an das Geschwafel of “world’s finest intellectuals” glauben – und nicht mutig genug sind, unserem eigenen Verstand zu vertrauen.

soldatenkoenig Juni 3, 2014 um 17:50

@Michael
Investitionen setzen in erster Linie einen unternehmerischen Sinn voraus. Die Kreditwürdigkeit/Bonität kommt dann an zweiter Stelle. Unser Unternehmen – und ich kenne auch einige andere – tätigt nur noch die notwendigsten Investitionen zur Erhaltung der Firmeninfrastruktur, obwohl wir einige Ideen haben und diese sogar komplett aus Eigenmitteln umsetzen könnten. Die Peaks in den letzten zwei Jahren wurden mit temporär reaktivierten Rentnern abgefangen also auch keine Neueinstellungen. Gefühlsmäßig sitzen wir nämlich auf einem Pulverfass.

f.luebberding f.luebberding Juni 3, 2014 um 17:57

soldatenkönig

“Gefühlsmäßig sitzen wir nämlich auf einem Pulverfass.”

Kann man das erläutern?

soldatenkoenig Juni 3, 2014 um 18:12

@f.luebberding

z.B.
http://blog.markusgaertner.com/2014/06/03/power-sommer-im-anmarsch-drei-notenbanken-spielen-mit-den-muskeln/

Der Kollege kann das viel besser formulieren als ich.

soldatenkoenig Juni 3, 2014 um 18:18
soldatenkoenig Juni 3, 2014 um 18:36

@f.luebberding

Bunkern heißt natürlich nicht, das Kapital auf einer deutschen Bank lassen.

Carlos Manoso Juni 3, 2014 um 18:45

@Natalius Juni 3, 2014 um 17:24
„Wenn “christlich” also für “Akzeptanz von Spiritualität” steht, wird die Achse Le Pen – Putin durchaus verständlich. Und mit “Geist” zieht ein anderer Wertekatalog ein, der eine Gefahr für die Religion des Geldes bedeutet. Wo die herkommt, wissen wir ja jetzt – dank jüdischer Freunde, die sich emanzipiert haben.“

Natalius, was „Religion des Geldes“ tatsächlich bedeutet, hoffte ich dir bereits mit dem Hinweis auf die historische Transformierung des „Opfers“ und des „Kapitalfetischs“ verständlich gemacht zu haben.

Der „Kapitalismus“ ist weder eine Religion noch die Fortsetzung der Religion mit anderen Mitteln, wobei freilich die Walter Benjaminsche Charakterisierung des „Kapitalismus“ als „Parasiten des der „christlichen“ Religion“ noch unklar bleibt. Das Problem scheint darin zu bestehen, dass Benjamin die Form Religion schon im „modernen“ Sinne begreift als äußerlicher subjektiver Kultus zwecks Kanalisierung psychischer Störungen, weniger als das agrarische (vorindustrielle ) materielle Reproduktionsverhältnis, das die Form Religion historisch tatsächlich konstituiert hat.

Im Kern geht es um die ökonomische Transformierung von „Schuld“. Die zutiefst irrationale Pointe besteht darin, dass die alte (jüdische etc) Opfergegenständlichkeit in die neue abstrakte Selbstzweckbewegung (G-W-G’) der Warenwelt des Kapitals mutierte, das Opfer der alten Götterwelt zum irdischen Quasigott mutierte.

Das Resultat schuf somit seinen eigenen Ursprung im Prozess dieser Transformation vom Opferverhältnis zur sogenannten „kapitalistischen“ Ökonomie. Aus dieser Perspektive erscheint auch die religiöse Revolution des Christentums in einem ganz andren Licht, eine Verkehrung in umgekehrter Richtung, eine Transformation eines symbolischen transzendenten Gottes in ein irdisches leibhaftiges Opferverhältnis; 24 std. am Tag, 365Tage im Jahr, global!

Warum stieß das Judentum in seiner Kampfansage gegen Götzendienst, Machtwahn, Vernunftstolz, Selbstherrlichkeit historisch immer wieder auf Judenhaß, auf eine Feindschaft von ganz besonderer Art? Der tiefere Grund für den Antisemitismus liegt ausschließlich in den Antisemiten selber.

Carlos Manoso Juni 3, 2014 um 19:07

@f.luebberding Juni 3, 2014 um 17:57
“Gefühlsmäßig sitzen wir nämlich auf einem Pulverfass.”
Kann man das erläutern?“

Luebberding, er meint vermutlich: Wenn sich die deutschen Sparkommissare in der EU (oder deren amerikanische Entsprechung in der „Tea-Party-Bewegung) durchsetzen sollten und tatsächlich erst machen, wäre der Zusammenbruch des riesigen kunstvollen Finanzgebirges an fiktivem Kapital, das in den letzten 30 Jahren errichtet wurde, programmiert

Der schnelle Rückwärtsgang zur „Stunde Null“ wäre unvermeidlich.

soldatenkoenig Juni 3, 2014 um 19:19

@Carlos Manoso

Die Geldfälscher und Minuszins-Räuber können aber auch nichts machen, außer noch zusätzlich Pulver ins Faß zu pressen, bevor es dann nach entsprechender Verdichtung zur Selbstzündung mit noch höherer Sprengkraft kommt.

Nur mal ein paar Kleinigkeiten.
Es ist schon spannend, wie lange die deutschen Bausparkassen und Lebensversicherer mit den aktuellen Zinssätzen überleben. Interessant ist es auch zu erfahren, wie viele TA-Darlehen im Umlauf sind, die zum Ende z.B. durch eine Lebensversicherung abgelöst werden sollen. Also zusätzlich zum großen Pulverfass haben wir noch viele süße kleine Minenfelder.

soldatenkoenig Juni 3, 2014 um 19:26

@Carlos Manoso

ABS-Aufkäufe: EZB wird Bad Bank der Großbanken

Wir kaufen uns nochmal etwas Zeit, wir nehmen ein noch größeres Faß.

http://www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/index.php/2014/06/02/abs-aufkaeufe-ezb-wird-bad-bank-der-gros

soldatenkoenig Juni 3, 2014 um 19:32

@Carlos Manoso

Wenn Sie mich einen Egoisten schimpfen, habe Sie recht. Als der ostelbische Sozialismus unterging, war ich ein motivierter Mittzwanziger und hatte keine Probleme. Wenn das aktuelle System heute in den Orkus fliegt, bin ich leicht ausgebrannter 50er, aber irgendwie werden wird das schon hinbiegen. Wenn das System noch 10 Jahre durchhält und dann über den Jordan geht, ist für mich der Ofen aus. Also lieber ein schnelles Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

soldatenkoenig Juni 3, 2014 um 19:36

Wir brauchen Investitionen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Gute Idee für Leidensverlängerung.

150.000 Einbrüche /Jahr. – Abwrackprämie für nicht einbruchsichere Türen und Fenster!!!!!!!!!!!

karla Juni 3, 2014 um 19:36

f.luebberding Juni 3, 2014 um 16:48

” karla

Wie soll das möglich sein: Die vier Hoheitsrechte zurückzugeben? Das ist nun wirklich Nonsens, den die Dame erzählt. In dem Moment, wo sie diesen Vorschlag macht, wird das eine Ungewißheit zur Folge haben, die Frankreich aus dem Markt pustet.”

Die Ungewissheit in einem solchen Fall liese sich doch nicht isolieren auf die Wirtschaft Frankreichs. Und damit wäre es ein Erpressungsmittel für Marine le Pen. Was als Resultat einer solchen Erpressung rauskäme ist natürlich offen.

Warum soll denn alles was in der EU durchgesetzt wurde grundsätzlich nicht mehr revidierbar sein? Wegen des scheuen Reh Kapital? Eine Wirtschaftskrise ausgelöst durch eine politische Entscheidung hält @fl für nicht denkbar? Politik und Kapital sind ja so vernünftig. Die lassen nichts anbrennen. Im Gegensatz zu den Franzosen. Die haben halt wieder mal falsch gewählt. Es ist schon ein Kreuz mit dem Souverän.

Eagon Juni 3, 2014 um 19:38

“Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit durch Deregulierung von Arbeitsmärkten”.

Warum können Journalisten nicht verständlicher Schreiben?

Die Deregulierung von Arbeitsmärkten ist staatliche LOHNPOLITIK.

Viele Wähler genau genommen 23% Rest würden die SPD nicht mehr wählen, wenn die Journalisten endlich verständlicher schrieben.

Ist der Mindestlohn eine ausreichende Reregulierung des Arbeitsmarktes.

Und ist die staatliche Lohnpolitik als solche benannt worden?

DIe Franzosen haben zu lange einer Deindustrialisierung zugesehen.

Viel Wissen ist verloren gegangen.

Fakt ist französische Arbeiter sind immer noch wettbewerbsfähiger als deutsche Arbeitnehmer.

Ein Rückblick auf die sechziger oder siebziger Jahre führt irre.

Immerhin hätte Frau le Pen mit einem Franc die Möglichkeit ihre Banken und damit die Schulden abzuwickeln.

Carlos Manoso Juni 3, 2014 um 19:42

@soldatenkoenig Juni 3, 2014 um 19:32
„Als der ostelbische Sozialismus unterging, war ich ein motivierter Mittzwanziger und hatte keine Probleme. Wenn das aktuelle System heute in den Orkus fliegt, bin ich leicht ausgebrannter 50er, aber irgendwie werden wird das schon hinbiegen. Wenn das System noch 10 Jahre durchhält und dann über den Jordan geht, ist für mich der Ofen aus. Also lieber ein schnelles Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.“

Soldatenkönig, es steht zu fürchten, dass das „System des Weltkapitals“ schnurstracks in eine doppelte Überakkumulationskrise hineinsteuert. Der Krisenschub vom Herbst 2008 wäre dagegen nicht viel mehr als ein erstes Mini-Wetterleuchten. Der in der Expansionsphase der Produktion von (fiktiven) Eigentumstiteln aufgestaute gigantische Kapitalvernichtungsbedarf muß sich – zeitlich etwas vorgeschaltet- beim „fungierenden Kapital“ zuerst gewaltsam Bahn brechen.
http://www.marx-forum.de/marx-lexikon/lexikon_z/zinsk.html

Eagon Juni 3, 2014 um 19:45

“Es ist viel einfacher. Wo kommen die Investionen her, die in Europa Wachstum generieren?”

Schön das versteht man wenigstens.

Lohnpolitik, die Arbeitsmärkte dereguliert, ist kein Ersatz für eine Investitionspolitik.

Bliebe Frankreich im Euro wäre Frau le Pen unter dem Druck der Unternehmen gezwungen , wie Deutschland, Lohnpolitik (Anwerbung von ‘billigen’ Arbeitskräften aus dem Ausland) zu machen.

f.luebberding f.luebberding Juni 3, 2014 um 20:01

karla

Sicher halte ich das für denkbar. Das ändert aber nichts an den Folgen. Aber ich bin nicht davon überzeugt, dass eine Politikerin mit der Mentalität eines Selbstmordattentäters in Frankreich zum Präsidenten gewählt wird. Es geht übrigens in der EU gerade darum, die Politik zu verändern. Das haben manche durchaus begriffen.

aifran Juni 3, 2014 um 20:01

Kapital das scheue Rehlein …. in einer Puplikation der Deutschen Bundesbank für Schüler aus dem Jahr 2008 war im Abschnitt “Einführung des Euros” von der gleichzeitigen Einführung des freien Kapitalverkehrs zur DISZIPLINIERUNG der Euro-Teilnehmerstaaten zu lesen …… Keine Zäune mehr für das scheue Rehlein wenn die Staaten böse zu ihm sind :-)

in der Ausgabe von 2009 war jener Text-Teil mit der DISZIPLINIERUNG wieder verschwunden ….

Warum wohl????? :-)

Keynesianer Juni 3, 2014 um 20:03

Wachstum kommt von wachsender Güternachfrage. Das lässt sich ganz einfach durch steigende Löhne, Renten und Sozialleistungen realisieren.

Wenn mehr produziert und verkauft werden kann, steigen automatisch die Investitionen in die dazu nötigen Produktionsmittel. Darüber braucht sich eigentlich niemand Gedanken zu machen. Je mehr die Unternehmen investieren, desto höher ihre Gewinne, die Investition finanziert sich also auch noch selber. Niemand muss für Investitionen sparen.

Wir bräuchten nur ein paar große Schiefertafeln für den Bundestag, die Universitäten und die Redaktionsstuben.

Da müssten dann die bekannten Politiker, VWL-Professoren und Journaillisten jeden Tag hundertmal schreiben:

Die Schulden sind immer so hoch wie die Geldvermögen!

Eine Volkswirtschaft kann nicht sparen!

Höhere Masseneinkommen schaffen Wirtschaftswachstum!

soldatenkoenig Juni 3, 2014 um 20:05

@Carlos Manoso

zu Marx.

Eine etwas saloppe Antwort:
Ich habe es im Urin, daß Marx – in Analogie zu Newton – sich im Bereich 10% der Lichtgeschwindigkeit befindet. Wir sind aber insbesondere in Bezugnahme auf die Geldschöpfung im Bereich 95% der Lichtgeschwindigkeit – und da gilt: Marx ist Murx.

Eagon Juni 3, 2014 um 20:06

“Die Franzosen gehen früher in Rente, haben eine wesentlich geringere Wochearbeitszeit …”

Das ist pauschal so nicht richtig.

Seit 2008 ist die wöchentliche Arbeitszeit pro Kopf um – 3 Stunden gesunken.

Eine Folge dass Vollzeitarbeitsplätze in der Industrie abgebaut werden. Und Teilzeitarbeitsplätze in Heimen, im Gesundheitswesen, im Sozialwesen entstehen.

2008 wurden über 400000 Arbeitsplätze in Industrie und Handwerk abgebaut. Gleichzeit entstanden aber über 200000 neue Arbeitsplätze in den oben genannten Bereichen.

Allerdings sollen es jetzt die Roboter in Heimen, usw bringen.

Dafür investiert die EU 700 Millionen Euro in die Forschung.

Ist das eine zu grosse Last für die immer kleiner und unsolidarisch werdende Facharbeiterelite?

Die SPD krankt auch daran, dass sie Fakten verschweigt und lieber den Stammtischen applaudiert.

holger196967 Juni 3, 2014 um 20:23

—>>>f.luebberding Juni 3, 2014 um 17:23
Holger

—>>>Wenn ich das richtig sehe, wollen die Katalanen zwar aus dem spanischen Nationalstaat austreten, aber möglichst schnell in die EU und den Euro eintreten.

Wenn sie tatsächlich dumm sind, dann machen sie das. Warum sollten die aber nochmals den Fehler machen?

—>>>Erst im europäischen Kontext bekommt diese Form des Wohlstands-Separatismus überhaupt Relevanz. Man kann dann nämlich den Transfermechanismus in den alten Nationalstaaten loswerden, ohne aber wie früher die politischen und ökonomischen Konsequenzen fürchten zu müssen. Die Katalanen brauchen nämlich mehr den europäischen Binnenmarkt als den Spaniens.”

Die Regionen an der Ostküste brauchen erstmal zB Beispiel Absatz der VW Tochter SEAT.

Dann wie beschrieben, einen Import von Devisen über Tourismus. Das Hinterland ist gut bestellt. Da braucht es keine Importe. Und wenn ja, was? Deutsche-Dosenmilch? die schaffen es noch nicht mal anständige Möbel zu bauen. Matratzen anständige wären cool. Aber das juckt den Spanier nicht. Wichtig ist die Abgrenzung von Madrid. und das wird nur über eine Währung gehen, die sich ebenfalls abhebt.

Ich habs schon mal geschrieben, den inneren Wert einer Währung bestimmt das Volk, was die Währung prägt (Export). Und ein anderes, was über diese Währung sich Vorteile erhofft. Und das ist nun mal an der Ostküste das Wetter Sangria Saufen plus die Agricultura. Vino Tinto… Entspannung. Paella in Villarribba und Villabajo :D

Wichtig ist, das Millionen Touristen mit einer starken Währung das Land heimsuchen, und Handtücher auf Liegen verteilen. Sich vollfressen und saufen unter dem Osborne Torres und gut ist.

Sie tauschen Quasi Sonne gegen Devisen. Das können sie heute nicht mehr. Heute importieren sie immer noch Kredite. Das nennt man dann Investitionen aus Brüssel. Und deswegen ist die Region Katalonien besonders hoch verschuldet, nicht weil sie müssten.

Sondern man hat über den Eurotz ein unmoralisches Angebot gemacht. Und wie immer, setzt Gier nach Geld das Kapital im Hirn Schach Matt.

holger196967 Juni 3, 2014 um 20:31

Keynesianer Juni 3, 2014 um 20:03
Wachstum kommt von wachsender Güternachfrage. Das lässt sich ganz einfach durch steigende Löhne, Renten und Sozialleistungen realisieren.

Wenn mehr produziert und verkauft werden kann, steigen automatisch die Investitionen in die dazu nötigen Produktionsmittel.”

Ich denk du kapierst das nicht oder? :D Produziert wird eh schon auf Teufel komm raus. Nur es fehlt eben die andere Seite, die das ganze Zeuchs fressen, saufen und fahren kann, mangels Bonität.

—>>>Wachstum kommt von wachsender Güternachfrage. Das lässt sich ganz einfach durch steigende Löhne, Renten und Sozialleistungen realisieren.”

Nope… vollkommen dummes Geschwätz… Wurden Pokemon Karten Nachgefragt? Fragt klein Holgi?

Du hast doch keine Ahnung. :D Wird irgendein Kondom mit Erdbeer Geschmack in der Masse Nachgefragt?

Werden Millionen von Werbeartikel Nachgefragt?

NEIN, alle diese Dinge, werden gemacht, in der Hoffnung, das es irgendein Schwein auch noch braucht!

Denk doch einfach mal nach… :D iss doch nicht schwer, das zu verstehen. Wir produzieren siehe Autohalden (Neuwagen) alles schon in Überfluss. Es gibt das Angebots-Problem nicht mehr.

Es gibt das Nachfrage Problem.

Natalius Juni 3, 2014 um 20:35

Wachstum – es soll ja Hamster geben, die an ihrem eigenen Hunger zugrunde gehe:
http://www.impossiblehamster.org/

holger196967 Juni 3, 2014 um 20:51

Keynesianer

—>>>Da müssten dann die bekannten Politiker, VWL-Professoren und Journaillisten jeden Tag hundertmal schreiben:

Die Schulden sind immer so hoch wie die Geldvermögen!”

Du hast se doch nicht mehr alle ;) Geh zu Facebook und unterhalte dich mit dem Ossi der mal hier war, glaube nennt sich buschbach oder so. Der schreibt ja den Blödsinn auch immer als auf eine Tafel. :D

Die Schulden sind immer Nominal höher als die Guthaben. Sonst würde das mit dem Zins gar nicht funktionieren. Depp :D

nur Doofe glauben daran. LOL

Keynesianer Juni 3, 2014 um 20:59

@Holger

Es gibt das Nachfrage Problem.

Das war genau meine Aussage!

Man hat also mit Hochzinspolitik (Realzins bei Deflation!) die Nachfrage abgewürgt und absichtlich die Massenarbeitslosigkeit erzeugt. Zuletzt in den Euro-Krisenstaaten mit dem Lohndumping der rotzgrünen Agendapolitik.

Dann hat man den Leuten erzählt, wir hätten über unsere Verhältnisse gelebt und wir müssten jetzt spaaaaaren, jawoll: spaaaaren!

Wenn wir erst genug gespaaaaart hätten, kämen davon die Investitionen in neue Aaaaaabeitsplätzchen!

Klappt aber nicht. Unser @fl rätselt, wie wir die nötigen Investitionen in neue Aaaaaabeitsplätzchen herkriegen.

Vermutlich sollen wir dafür noch mehr spaaaaaren.

Denn das Sparen ist die Ursache aller Wirtschaftskrisen und man braucht nur mit dem verdammten Sparen aufhören, dann ist diue Krise überwunden.

Aber das kapiert ja keiner, solange die Massenmedien jeden Tag das Gegenteil in die hohlen Birnen trommeln.

wowy Juni 3, 2014 um 21:01

Zu Europa und einer euopäischen Staatsanwaltschaft:
http://www.heise.de/tp/artikel/41/41751/1.html

Soll in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 00:30 (wahrscheinlich in leerem Plenum) verhandelt werden.
Die Drucksachen zu diesem Tagesordnungspunkt liegen als einzige noch nicht vor:

Tagesordnungspunkt 22

a) Beratung der Beschlussempfehlung und des Berichts des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz (6. Ausschuss)
zu dem Vorschlag für eine Verordnung des Rates über die Errichtung der Europäischen Staatsanwaltschaft
KOM(2013) 534 endg.; Ratsdok. 12558/13
Drucksache 18/…

b) Beratung des Antrags der Fraktion DIE LINKE.
zu dem Vorschlag für eine Verordnung des Rates über die Errichtung der Europäischen Staatsanwaltschaft
KOM(2013) 534 endg.; Ratsdok. 12558/13
Drucksache 18/…

(TOP 22, 00:30 Stunden)

Fortsetzung der Hinterzimmerpolitik im deutschen Bundestag.

Eagon Juni 3, 2014 um 21:28

Wenn Frau le Pen auf dem Vulkan tanzt, gesellt sie sich nur zu den Deutschen.

http://www.b-republik.de/aktuelle-ausgabe/wenn-sich-der-exportweltmeister-selbst-besiegt

Wir importieren zu wenig, weil die Politik eine katastrophale Lohnpolitik gemacht haben.

Die Nettoinvestitionen sind negativ geworden.

Wir leben von der Substanz.

holger196967 Juni 3, 2014 um 21:29

Keynesianer

letztens war wieder so ein kleiner Trupp da, von meine 120 Gläubigern (seit 17 Jahren, ich halte die 30 durch) :D die meinten doch echt, ich sollte doch… die Schulden werden durch den Zins immer höher. Da hab ich den Buschbeck zu Grunde genommen, und gesagt: “Freuen sie sich doch, ihr Guthaben wächst doch auch an!”

:D Fein wa? Ich mache nix mehr, und die werden immer “reicher” wa? Tolles Dingen oder? Und dann müssen die das auch noch buchen. Unter Buchen sollt ihr suchen LOL :D

Ob ich denn kein Interesse hätte, meine Schulden zu begleichen?

Ich: Nö… 17 Jahre hab ich rum, und die nächsten 13 sitze ich noch auf einer Arschbacke ab. Wie soll ich bitte schön über 1,5M Verbindlichkeiten in der Masse zurückführen?

Nun, da sind sie von dannen gezogen. Und wenn sie nicht gestörbt sind, dann fragen sie sich noch Heute. :D

Und müssen meinen Posten wieder in de Bilanz einpflegen. LOL

Und in de 7 Jahre geh ich net. Wäre schon seit 10 Jahren von der Restschuld befreit. Meine Gläubiger auch von ihrem Rest-Guthaben. Dann dürfen die auch das noch ausbuchen. LOL Das habe ich meinem OGV gesagt. Seit dem kommt der gar nicht mehr. und wenn nur dann auf einen Kaffee.

Klar, bin nur ein Einzel-Fall. Weil ich ja mal Investiert hatte. Mir hat man vom Staat das Genick gebrochen. Auflagen Auflagen Auflagen (Brandschutz)… konnte ich nicht nach-finanzieren, (Bin ja nicht SPD BER) Laden dicht. 16 Leute an die Luft gesetzt.

Geht ca. nur 100.000 im Jahr, wie es mir ergangen ist. Und ich sage es offen und ehrlich. Danach, nach der Erfahrung wird man offen und flexibel. :D

Also Schwafel keinen Unsinn, das “Vermögen” meiner Gläubiger wächst genau so virtuell wie meine Schuld. Nur musste isch erstmal in Vorleistung gehen mit meiner Schuld.

Und daran ist garantiert Omma Erna mit ihrem Sparstrumpf NICHT in Schwierigkeiten geraten. :D

Also

—>>> Vermutlich sollen wir dafür noch mehr spaaaaaren.”

Haut nicht hin :D

—>>>Denn das Sparen ist die Ursache aller Wirtschaftskrisen und man braucht nur mit dem verdammten Sparen aufhören, dann ist diue Krise überwunden.”

Nö… Das Sparen ist ja gar nicht relevant. Weil das Sparen kommt ja in den wenigsten Fällen zur Auszahlung. Siehe LV… oder der beste Witz Bausparverträge. Ansparen um sein eigenes Geld Zinsgünstig zu bekommen.

Mir sagte mein “guter” Kumpel (gelernte Versicherungssau), auf den ich echt große Stücke mal gehalten habe: dein Sohn sollte Riestern.

Meine Antwort war: Ich Riester dir gleich einen auf deine Rübe. :D

soldatenkoenig Juni 3, 2014 um 21:39

@Holger

“Freuen sie sich doch, ihr Guthaben wächst doch auch an!”

Das Eine ist eben die Theorie, das Andere die Praxis.

Natalius Juni 3, 2014 um 21:55

@soldatenkoenig Juni 3, 2014 um 19:26

zu Deinem Link: Ich traf mich 2008, als es losging, irgendwo in Europa auf einem Meeting mit meinen Freunden (einfache Soldaten, darunter auch jüdische, was Carlos nicht begreifen kann).

Wir nannten es damals – was die EZB nun tut – “cash for trash”.

Natalius Juni 3, 2014 um 22:22

@Carlos Manoso Juni 3, 2014 um 18:45

“Warum stieß das Judentum in seiner Kampfansage gegen Götzendienst, Machtwahn, Vernunftstolz, Selbstherrlichkeit historisch immer wieder auf Judenhaß, auf eine Feindschaft von ganz besonderer Art? Der tiefere Grund für den Antisemitismus liegt ausschließlich in den Antisemiten selber.”

Na gut – aber ich lass mir das nicht unterschieben, weil ich nämlich jüdische Freunde habe, die genau so ticken wie ich selbst. Vielleicht bis auf einen, mit dem ich mal gekocht hab – damals war ich aber noch nicht so weit, zu akzeptieren, dass es da mehr gibt als “Hirnfleischprozesse”. Er möge es mir verzeihen – ich verzeihe ihm im Vorfeld, denn er sieht seine Aufgabe als “Rabbi der Wissenschaft”, ebenso wie James R. und Charles D.

Ich hab die Oktoberrevolution anlässlich Fatima 1917 schon mal in den Raum gestellt (Oh Gott, natürlich nicht heisse Tschünkehr). Jetze gehen wir mal ein wenig weiter, ich stelle mal was Neues in den Raum, und Du sagst uns, ob das falsch ist:

Archipel Gulag:
“According to Solzhenitsyn in The Gulag Archipelago, 66 million Russian Christians were put to death on the orders of the Cheka or Russian secret police. Those devising the tortures, and giving the orders to rape and kill ethnic Russians, were mostly Jews. Yuri Slezkine’s candid quote from historian Leonard Shapiro is too well known to be casually dismissed: “Anyone who had the misfortune to fall into the hands of the Cheka stood a very good chance of finding himself confronted with and possibly shot by a Jewish investigator.”

Out of 388 members of the new revolutionary government in Russia, only sixteen were real Russians. “Apart from one negro,” we are told, “the rest were Jews.”

These revolutionaries did their best to hide their Jewish identities by taking new names. Lenin was originally Ulyanov, Trotsky was Bronstein, Zinoviev was Apfelbaum, Sverdlov was Solomon, Zinoviev was Radomyslsky, Radek was Sobelsohn, Litvonov was Wallach, Kamenev was Rosenfeld, Parvus was Helphand, Martov was Zederbaum, Bohrin was Nathanson. Not one of these Jewish revolutionaries was prepared to go under his own name or be identified as a Jew. Under Stalin, merely to draw attention to the fact that unpopular officials were Jewish was to incur the death penalty.”

Bruch vom Müller Juni 3, 2014 um 22:51

Die WIRTschaft besteht aus ArbeitsPLÄTZEN. Daraus entsteht das Wachstum, und aus dem Wachstum er(ent)wächst der Export. Sparsamkeit der Besitzer (Besatzer, Besetzer) von ArbeisPLÄTZEN fördert ebenfalls den Austrans Sport. (Ex-) Hinaus damit, was von den ArbeitsPLÄTZEN erWIRTschaftet wird. Hinaus in die Welt …oder eben den Globus…

Es ist die KonSOLIDierung, die erlernt werden will. Man schaue also auf uns. Die Formel lautet: Wer spart, kann exportieren (muss). Bleibt zu (er)klären, wer denn nun kauft. Ihr dort draußen lernt gerade das Sparen, kauft also eher nicht. Und wir? Wir konSOLIDieren weiter bis an den Rand der Kondolenz. Obendrein haben wir noch die WIRTschaft, mithin also unsere Beschäftigung, als da sind: ArbeitsPLÄTZE. Da bleibt zum Kauf nicht wirklich Zeit.

Hinzu kommt: wir sorgen vor!

Wenn niemand kauft, verwandeln sich Güter in Papiere, und damit macht nun der Investor weiter. Der Investor verwandelt Papiere und Vorsorge in WERTpapiere. Und da der Investor WIRTschaft kann und somit von WIRTschaft viel (nichts) versteht, macht er …was? Er hebelt die Papier und LEGT sie AN!

Damit schafft der Investor … na was wohl: ArbeitsPLÄTZE… Ich verstehe nicht, warum der Genosse Zeitgenosse das nicht versteht. Warum er immer mit seinem Einkommen über die Produktivität hinaus und über seine Verhältnisse leben will.

Thor Juni 3, 2014 um 22:56

@Holger
…letztens war wieder so ein kleiner Trupp da, von meine 120 Gläubigern (seit 17 Jahren, ich halte die 30 durch) :D die meinten doch echt, ich sollte doch… die Schulden werden durch den Zins immer höher. Da hab ich den Buschbeck zu Grunde genommen, und gesagt: “Freuen sie sich doch, ihr Guthaben wächst doch auch an!”…

Das ist wirklich gut, so ungefähr funktioniert die EU. Nix mit Moderne, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern…..

Natalius Juni 3, 2014 um 23:42

@Bruch vom Müller Juni 3, 2014 um 22:51

Es ist schon wichtig, dass sprachliche Dekonstruktion mit einem “sense of humor” gemacht wird. Ohne zu lachen, erkennt man nämlich nicht, welcher Blödsinn da (endlich) raus will. “Teuflisches Lachen” ist kein Lachen sondern eher Heulen, Klagen, Anklagen, Lamentieren bis Massakrieren.

Leider ist das alles nicht lustig – trotzdem weitermachen!

topi Juni 4, 2014 um 01:05

@ Holger

nur als Tipp: die 30 Jahre werden durch Vollstreckungsversuch wieder in Gang gesetzt

in die 7 Jahre gehen musst du trotzdem nicht; halte dir aber sicherheitshalber dein Holde warm ;-)

Natalius Juni 4, 2014 um 01:18

PS: Fairerweise muss man sagen, dass Krysmanskis’s Hirten und Wölfe (Dampfboot-Verlag, Münstr) ein Lesetipp von Carlos Manoso war! Carlos: Das stimmt alles! Ebenso wie Glattfelder & Vitali’s Analyse der Netzwerkstruktur des Kapitalismus, ihren Hubs – es sind 147 “Bedeutsamkeiten” auf Farmland 147 – egal ob “boolean” oder “scale-free”. Das sind Begrifflichkeiten der IT-community, die uns im Moment nicht weiterbringen. Oder doch weiterbringen, weil die Identifizierung von Hubs schon wichtig ist. Ob es Abbildungen der Zahl 147 auf “satanic bloodlines” gibt, kann ich nicht beurteilen – es kann sein, dass Morphens “outerspace orks” schierer Blödsinn ist. Aber ich hege Zweifel daran, dass sich @Morph mit der Sache überhaupt beschäftigt hat. Insofern scheint mir ein statement zu Angelegenheiten ausserhalb Luhmann auf “gefühlter” (biedermeierscher) “Normalität” zu basieren. @Morph muss deswegen erkennen, dass “gefühlte Normalität” beim Prozess der Wahrheitsfindung nicht zielführend ist. Normalität hat einen Hang für Langlebigkeit – wir würden heute noch auf einer flachen Scheibe leben, wäre Giordano Bruno nicht verbrannt worden und Galilei ins Gefängnis gesteckt worden.

Natalius Juni 4, 2014 um 01:28

PS: Sorry all: NICHT ins Gefängnis gesteckt worden.

ruby Juni 4, 2014 um 02:05

OT
Rettet 2254 2254 im d-radiokultur !!!
Mit allen mitteln

topi Juni 4, 2014 um 02:48

@ Frank

Man man man, wo soll man denn da anfangen. ;-)

Ganz allgemein: JEDE Wechselkursfestbindung ist bislang gescheitert, am Ende mit großem Krach.
Und je weiter man es hinauszögert, desto größer.

Ausnahmen gibt es nur, wenn sich Währungsräume mit ohnehin nahezu identischer Inflationsentwicklung zusammenschließen, und sich die Beteiligten auch weiterhin daran halten.
Oder kleine Länder komplett auf Geödpolitik verzichten und sich der des großen Landes anschließen.

Das ist aber nicht “die Knute der Bundesbank ggü. Europa”, sondern das galt für den alten DM-Raum mit Schilling und Gulden (er noch, hab jetzt keinen Bock zu suchen).

Die Krisen in den früheren Währungssystemen der EU gab es nicht wegen” der Knute”, sondern weil diese gerade nicht wirkte, weil es eben früher oder später doch Aufwertung der harten und/oder Abwertung der “Weichen” gab; die “Krise” bestand nur in der Zeit, in der die durch unterschiedliche Inflationsentwicklung notwendige Anpassung verzögert wurde .

Nun argumentiert “ihr”, der eurofreundliche Mainstream, quasi das ganze Establishment, sich dabei als europafreundlich gerierend und die anderen damit aqualifizierend, dass man doch “solidarisch sein muss, gemeinsame Lösungen zu finden.

Dazu nur eine Zahl: Inflationsrate in D vermeldet mit 0,7 Prozent (das Abweichen diverser individueller Inflationsraten, also realer, nicht gefühlter, lassen wir mal weg; Supersache, Bestandsmieten stabil, nützt dem umgezogenen wahnsinnig viel, bspw.)

Eine “gemeinsame Wirtschaftspolitik” müsste darauf hinwirken, dass die Inflationsrate in D 5% ist, in Fr 3% im tiefroten Süden immer noch 1 Prozent.

Das von der EU als Ziel, mit geeigneten Maßnahmen befördert?

Daran glaubt doch nicht mal der Osterhase.

Die Angebotsorientierten reiten auf ihrer Religion; dabei hat auch Weissgarnix der Grosse zustimmen müssen, dass das Say’sche Theorem tot ist (durch die gigantische Ungleichverteilung der Einkommen, davon sind große teile quasi unausgebbar), damit wird jede rein angebotsorientierte Politik zur Dümmlichkeit.

Und die große Masse in den Hartländern findet es nur gerecht, dass die Weichen bluten müssen; und kämen auch nie auf die Idee, dass eine Abweichung vom gemeinsamen Inflationsziel nach unten genau so schädlich für die Währungsunion ist wie eine Abweichung nach unten.

Ihr fantasiert einfach, dass aus einer “gemeinsamen Politik” eine Lösung kommen könnte, wie sollte denn ein praktischer Pfad aussehen? Holland müsste in Brüssel sein Handtäschchen auf den Tisch donnern; das stell ich mir lustig vor. Er hätte es direkt nach der Wahl tun müssen, mit Rückenwind aus dem Inland, jetzt ist er doch schon eine lahme Ente. Und macht den Blöder/Schrair.

Eine Änderung innerhalb des Systems kann höchstens dann passieren, wenn “Europafeinde”, in der Regel Eurogegner, also Menschen mit einer simplen Ahnung vom Funktionieren von Währungsräumen, in diversen Ländern eine Mehrheit und damit starkes Drohpotential bekommen.

Aber der deutsche Mainstreamökonom, und in seinem Fahrwasser die Mainstreampolitik, wird im Leben nicht kapieren, was notwendig wäre.

topi Juni 4, 2014 um 03:04

Gibt es eine “Wettbewerbsfähigkeit von Volkswirtschaften”?

Natürlich. Oder ist die WBF von Somalia nicht anders als die der Schweiz?

Infrastruktur, Ausbildungsstand, Kreativität, innovative Produkte. Ja auch Kapitalausstattung bzw. Zugang dazu.

Die preisliche WBF, die der Mainstream im Kopf hat, ist dagegen hauptächlich vom Wechselkurs abhängig.
Das ist so simpel, man fragt sich, wie man das nicht kapieren will. Erhöhe deine Löhne um 50%, passe den WK an, und des passiert: gar nix. höchstens ein inländischer Aufschwung, wenn man den Anteil der Masseneinkommen am Volkseinkommen erhöht.

Schalte diese Anpassungsmöglichkeiten aus, und es gibt ein riesiges Problem.
Die Anpassung durch sinkende Preise in einer Währungsnion muss dieses Land sehr tief in die Rezession treiben, weil sich die inländischen Preise nich tbzw. nur langsam und nur teilweise anpassen, mit massivem inländischem Einbruch.

Und wo sollten die Investitionen herkommen, wenn das Land mit der neuen Drachme den hohen Importpreisen nach der Umwertung gegenübersteht?
Die Frage ist doch albern, gerade deshalb wird es mehr inländische Produktion geben.

Die Beendigung eins falschen festen WK führt immer zu drastischem Einbruch, richtig. Drastischer als der griechische, wenn er zum Stillstand gekommen sein wird, ist er jedoch nicht, dauert nur relativ kurz, und dann geht es wieder aufwärts.

topi Juni 4, 2014 um 03:15

Noch eins: kann ein Land mit eigener Währung bestehen, so klein und schwach in der bösen Globalisierung?

Nein, es muss untergehen, weil man ja im Urlaub immer umrechnen muss. :roll:

Kleine Länder haben idR eine sehr offene Volkswirtschaft, mit hohem Import- und Exportanteil. Wer will auch in luxemburgischen Autos fahren oder in dänischen Flugzeugen fliegen.

Dafür gibt es spezialisierte Unternehmungen, die dann auch international erfolgreich sind.

Gibt es irgendeinen Beleg, dass es mit einer Währung besser geht?
Sind die Zahlen der Eurozone im Vergleich zu den Nichteuroländern schon in der EU nicht klar wie Kloßbrühe?

Der Wunsch nach einer EU mit gemeinsamer Währung und gemeinsamer Wirtschaftspolitik, schön.

Argumente dafür zu finden, die die Realität ausblenden? Unschön, und ökonomisch fatal.

topi Juni 4, 2014 um 03:29

doch noch eins, die beklagte Abnahme der Indistrie.

Na klar, verteile die Einkommen um, un des wird noch etwas mehr in Plastik eingeschweißter Elektroschrott vertickt (eingeschweißt, nicht dass jemand auf die Idee kommt, den Krempel zu reparieren).

Nur so wie früher 50 in der Landwirtschaft arbeiteten, um 100 durchzufüttern, können heute eben 15 den ganzen Krempel für 100 herstellen, wo früher noch 50 und mehr gebraucht wurden.

es ist doch idiotisch, sich darüber zu beklagen, un dden Anteil an Industrieproduktion hochzuhalten, in dem man den Krempel ins Ausland vertickt, dafür noch sein gutes Geld gegen “Wert”papiere hinterherschickt. Und heute mehr arbeiten muss, bei verdoppelter Produktivität.

Nein, die Nachfrage insgesamt ist nicht gesättigt.
Klassen mit 30 und mehr Kindern, Kitas mit Schlüssel 1:9, Krankenhäuser mit Hotelmanagement und hunderttausend MSRA-Toten dafür, vergammelnde öffentliche Infrastruktur, und und und

aifran Juni 4, 2014 um 05:32
aifran Juni 4, 2014 um 05:45
aifran Juni 4, 2014 um 07:05
aifran Juni 4, 2014 um 07:26
aifran Juni 4, 2014 um 07:59

http://m.youtube.com/watch?v=lYVbd2KJ2z0

und weil auch mal Schluss sein muss – das letzte für alle Freunde der Naziputschregierung in Kiew

holger196967 Juni 4, 2014 um 08:07

topi Juni 4, 2014 um 01:05
@ Holger

nur als Tipp: die 30 Jahre werden durch Vollstreckungsversuch wieder in Gang gesetzt”

Da muss ich Dich leider enttäuschen :D Das sind wieder so Dinge, die einfach so im Internet rum schwirren.

Wichtig an den 30 Jahren ist der Titel der Vollstreckungsurkunde. Das Datum was darauf steht ist rechtsbindend. Ich muss nur den Gläubiger informieren, nach den 30 Jahren, dass ich seine Forderung nicht erfüllen werde.

Unter Verjährung versteht man das Recht des Schuldners, nach Ablauf einer gesetzlich festgelegten Frist eine Leistung an den Gläubiger zu verweigern. Der Gläubiger kann seinen Anspruch nicht mehr bei Gericht einklagen, obwohl er rechtlich gesehen weiterhin besteht. Die Verjährung ist allerdings eine sog. “Einrede”, d.h. der Schuldner muss sie gegenüber dem Gläubiger ausdrücklich geltend machen. (…) Von der regelmäßigen Verjährungsfrist sind titulierte Ansprüche ausgenommen (also wenn , ein Urteil, ein Vollstreckungsbescheid oder eine sonstige vollstreckbare Urkunde vorliegt). Sie verjähren weiterhin erst nach 30 Jahren und die Frist beginnt mit der Rechtskraft der Gerichtsentscheidung oder der Ausfertigung der vollstreckbaren Urkunde.

Nur so als Info keine Rechtsberatung

holger196967 Juni 4, 2014 um 08:42

Thor

—>>>Das ist wirklich gut, so ungefähr funktioniert die EU. Nix mit Moderne, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern…..”

Yep… nur im größeren Maßstab. Wie viel Rechte Du in einem Land hast, weißt du erst, wenn Du ne Pleite hinlegst, oder in diese reingetrieben worden bist. :D

Dann kommt die Troika ähnlich dem Zwegat, und verwertet erstmal alles, was nicht Niet und Nagelfest ist. Und ja, man fragt erstmal in der Verwandtschaft nach, ob denn nicht einer “aushelfen” könnte. :D Dann bekommt man eben auch als Land die Aufforderung, den Gürtel in der Masse bitte enger der Gläubiger möchte wenigstens den Zins. :D

Weil Regel Nummer 1 erst wird der Zins bedient und dann die Hauptforderung. Dh meine Gläubiger haben eine Forderung die mittlerweile zu 90% aus dem gesetzlichen virtuellen Zins besteht :D

Ich habe realistisch gesehen keine Chance diesen Zins zu bedienen. Ich müsste ja bei 1,5M und 8% rück, im Jahr 120.000 NETTO nur an Zins aufbringen LOL :D Ja bin ich denn Jeck? ;)

Wenn ich nun nach der allgemein gültigen Theorie Schulden=Guthaben und Geld entsteht nur durch Schuld gehe, dann müsste sich ja einer auch für die virtuellen Zinsen auch noch verschulden! :D

Somit kann ich beweisen, dass das Geld überhaupt nicht im Markt ist. also rein praktisch die Rückführung unmöglich. Denn wenn ich die 120k/Anno hab, hat sie ja ein anderer nicht oder?

Die Frage lautet nun, wer verschuldet sich für mich, damit ich Jährlich die 120k an meine Gläubiger abdrücken kann. Ohne jetzt selber zu leben, müsste ich nun rund 240k/Anno verdienen. Weil der Staat bekommt ja auch 120k.

Also nach Schulden=Guthaben kann das nicht funktionieren. LOL :D

Es sei denn, ich finde einen, der das als Guthaben rumfliegen hat, und mir die 1,5M schenkt. Aber halt, da gibts ja noch die Schenkungssteuer oder so.

Naja, so oder so ähnlich läuft es jedenfalls auch in dieser Währungsunion.

Deswegen braucht GR auch immer weiterhin Geldspritzen, die sofort und ohne Wirkung bei den Gläubigern wieder als Guthaben gebucht werden.

Die Schuldner selber, können aus eigener Kraft jedenfalls nicht aus diesem Kreislauf entrinnen. Denn ihr Grund%Boden ist wech gepfändet. Und in PPP gesteckt. Also keine Verschuldung über Grund&Boden mehr, und das Einkommen wird dann auch noch niedergeknüppelt durch Gürtel enger.

So… und nun kommen die Helden in Strumpfhosen und sprechen von Investieren. So einfach mal so nebenbei. :D Es gibt aber für das viele Geld keine Möglichkeit mehr zur Investition.

Ehrlicher weise, müssten die Gläubiger auf ihr Forderungen verzichten. Und das passiert ja gerade in DE mit den Kapital-LV Der Sparer an sich ist ja ein Trottel. Und ehrlicher Weise, er hat es auch verdient, jetzt mal den Aderlass zu spüren.

Andererseits ich habe Investiert, und dafür sogar noch einen auf die Mütze bekommen (vom Staat), mit Total-Verlust.

Wie man es als kleiner Krauter macht, ist es eh verkehrt :D

topi Juni 4, 2014 um 08:49

der Gläubiger kann sich jederzeit einen neuen Titel holen, Holger

wowy Juni 4, 2014 um 09:14

@topi, @holger
Wichtig ist, dass Holger nach Ablauf der 30 Jahre die Einrede der Verjährung geltennd macht (erfolgt nicht von Amts wegen, sondern muss vom Schuldner erfolgen).
Die Einrede der Verjährung ist die einseitige Erklärung einer Vertragspartei, dass eine Leistung nicht erbracht wird, weil zwischenzeitlich die Verjährung eingetreten ist.
http://www.vorlage-musterbriefe.de/musterbrief_einrede_der_verjaehrung.html

holger196967 Juni 4, 2014 um 09:55

topi Juni 4, 2014 um 08:49
der Gläubiger kann sich jederzeit einen neuen Titel holen, Holger”

Nope nur unter bestimmten Voraussetzungen. :D [von mir]

“Durch bestimmte Ereignisse wird die Verjährung unterbrochen. Anschließend beginnt die volle Verjährungsfrist von neuem zu laufen. Ein solches Ereignis ist zum Beispiel die Anerkennung des Anspruchs durch den Schuldner gegenüber dem Gläubiger, etwa durch eine Abschlagszahlung oder eine Sicherheitsleistung.

[Nie erfolgt, und wird auch nicht erfolgen, schwerer Fehler etwas zu zahlen] :D

Der Gläubiger kann auch eine gerichtliche oder behördliche Vollstreckungshandlung beantragen und dadurch die Unterbrechung und den Neubeginn der Verjährung hervorrufen. Bereits mit der Beantragung einer Vollstreckung wird die Frist unterbrochen. Wird die Vollstreckungshandlung später wieder aufgehoben oder der Antrag zurückgenommen, so gilt der erneute Beginn der Verjährung als nicht erfolgt, die ursprünglich Frist läuft weiter.”

In Fett steckt so einiges hinter. Na, als ordentlicher Schuldner weiß ich das natürlich. Werde das aber hier nicht näher darlegen. :D

Ich kann dir sagen, jeder “Titel” bei mir verfällt nach exakt nach 30 Jahren. :D Also dann, wenn mein OGV in Pension geht LOL. Ein Freund ein guter Freund… ;)

Jackle Juni 4, 2014 um 09:57

Mehr Investitionen!

Ja, Mensch, welche Erkenntnis. Vielleicht könnte man bei Gelegenheit mal zur Kenntnis nehmen, dass ein mehr Investitionen ein mehr an neuen Krediten bedeutet!

Wer soll sich nun verschulden?
Der Staat! Nö, der darf das nicht, weil eben auch die bekloppten Sozialdemokraten, du nicht Frank i know, meinen, dass der Staat wie eine schwäbische Hausfrau haushalten soll.
Die Unternehmen! Nö, bzw. so ein wenig. Die investieren nämlich nur, wenn sich die Investition in naher Zukunft auch rechnen wird, sprich, wenn ihnen mehr Geld zufließt, also sie vorher investiert haben. In einer dümpelnden Wetterlage verschieben die das lieber auf Morgen.
Die Privaten! Nö, die Jungen, die nun neue Häuser bauen und fleißig Kredite aufnehmen sollen, haben entweder nicht die Einkommen, nicht die Bonität oder überhaupt nicht eine absehbare sichere Zukunft. Die fallen ebenso weg.
Und die Banken? Die sind immer noch hoch verschuldet bei denen, die seit 2008 als einzige sich als Gewinner fühlen dürfen: Den Geldvermögensbesitzer. Die vergeben nicht Kredite an junge, arbeitslose Geringverdiener. Die vergeben keine Kredite an junge, kleine, innovative Unternehmen. Die zocken lieber, da die Notenbanken ja dafür sorgen, dass sich das schon lohnt.

Mehr Investitionen? Ja, woher denn? Staat fällt raus, Unternehmen können nicht annähernd das Loch füllen und die Privaten sind nach 30 Jahren neoliberaler Arschlochpolitik endgültig auf ein Lohnniveau gedrückt worden, sodass deren Kreditaufnahmefähigkeit, die nötig wäre, auch nicht ausreichen wird.

Und was macht der sauerländische Sozialdemokrat: Er fordert! Er fordert mehr Investitionen! Ja wie? Ja wie soll das erreicht werden, wenn man ständig auf die Positionen der verblendeten neoliberalen Idioten eingeht? Wie soll das funktionieren? Gar nicht!
Deshalb ist das ganze Gesabbel über Politik, das Eindreschen auf Frau le Pen und der ganze andere Schwachsinn so unglaublich nutzlos und verschwendete Lebensernergie.
Es geht eben nicht darum, dass man mit den neoliberalen Idioten diskutiert, weil man sich dann eben auf deren Spielfeld bewegt. Selbst so Möchtegerngenies wie Krugmann und Bofinger kapieren es anscheinend nicht!

Mehr Investitionen! NOPE! Guthabenvernichtung! Guthabenvernichtung! Guthabenvernichtung!

Dann kann der Kapitalismus wieder atmen und munter neue Investitionen ganz von selbst hervor zauber und diesen einen Planeten endgültig zerstören.

Zerstört die Guthaben, dann kann der Kapitalismus den Rest erledigen.

Mehr Investitionen!

holger196967 Juni 4, 2014 um 10:06

topi

haste den Abschnitt verstanden?

—>>>“Durch bestimmte Ereignisse wird die Verjährung unterbrochen. Anschließend beginnt die volle Verjährungsfrist von neuem zu laufen. Ein solches Ereignis ist zum Beispiel die Anerkennung des Anspruchs durch den Schuldner gegenüber dem Gläubiger, etwa durch eine Abschlagszahlung oder eine Sicherheitsleistung.”

Selbst wenn du dem Fritzen der da klingelt auch nur 1 Euronen in die Hand drückst, und er dokumentiert das, und der Schuldner unterschreibt auch noch, da hat ma eben Pech gehabt :D

Deswegen hausieren die doch auch immer. ;) Haste nich mal 10 Euronen für mich. Selbst Schuld wenn man als Schuldner es nicht kennt. Und der Witz ist ja, die wenigsten kennen die Pfändungsfreigrenze.

Ich habe nur einen einzigen Titel bezahlt, aber den vollständig. Den hatte ich dann auch in der Hand. Wer Ratenzahlung vereinbart, ist sich selber Schuld. Weil durch die Ratenzahlung verschiebt sich natürlich die Frist nach hinten.

Ich zahle entweder richtig, oder gar nicht. So, und wer den Leuten erzählt, nach den 7 Jahren wäre der Zirkus vorbei, der irrt. Nächste Schuldner-Verarschung. Dann gibts das Stern in de Stirn eingeschlagen, für immer und ewig. Den bekommt man eh, aber nach den 30 Jahren mach ich Champagner auf. Das muss man erstmal machen. :D

topi Juni 4, 2014 um 10:20

Jackle, ist ja richtig, mit dem Neuverschuldungsproblem.

Aber das lässt sich lösen, es wird eine Eurozonen-Investitionsbank kommen.

Ist natürlich keine Lösung des Euro-Problems, weil dadurch keineswegs die aufgelaufenen Inflationsunterschiede ausgeglichen werden können.

Aber zumindest ein Verschiebung der Gesamtverschuldungsaufbauabbruchkrise.

Und das wird kommen, weiterwurschteln, bis zum bitteren Ende.

topi Juni 4, 2014 um 10:23

holger

“Bereits mit der Beantragung einer Vollstreckung wird die Frist unterbrochen. Wird die Vollstreckungshandlung später wieder aufgehoben oder der Antrag zurückgenommen, so gilt der erneute Beginn der Verjährung als nicht erfolgt, die ursprünglich Frist läuft weiter.”

warum soll sie aufgehoben oder gar der Antrag zurückgenommen werden? und wenn da nur ein Arsdings sitzt, welches dich ärgern will. Oft sind Handlungen der Titelbesitzer auch nicht rational im konkreten Fall; aber den Ruf aufbauen, ein Harter Schuldnerverfolger zu sein, kann sich auszahlen. Schließlich hat ja der Normalschuldner mehrere Gläubiger, und kann da wählen, wem er wann was bezahlen will (bis zur Insolvenz).

holger196967 Juni 4, 2014 um 10:29

Jackle Juni 4, 2014 um 09:57

\o/ \o/ /

stömmt :D So funktioniert das, auch ganz ohne politischen Krach.

Das betrifft jeden, egal was er wählt, und für was er steht. Genau das, hat ja Rothschild gemeint, “Geb mir die Macht über die Kröten, und mir ist es egal, welche Kröte an der Macht ist”

Das System, das Fundament ist zu 100% politisch Neutral :D Muss es ja auch sein. Soll ja überall funktionieren ;)

Das wird sich auch nicht ändern. Jedenfalls nicht mit den sozialistischen Einheitsparteien. Und bestimmt nicht mit der NSPDA :D also weiterhin fix AAAAAABEITEN für UMME. Das BIP muss brüllen. Wachsdumm Wachsdumm über alles über alles in der Welt.

holger196967 Juni 4, 2014 um 10:32

topi

—>>>warum soll sie aufgehoben oder gar der Antrag zurückgenommen werden? ”

Die Vollstreckung wird dann aufgehoben, oder seitens des OGV nicht durchgeführt, wenn sie keinen Erfolg verspricht. Das heißt also immer die EV abgeben. Und Gütertrennung mit der Frau.

aifran Juni 4, 2014 um 10:33

http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-06/wachstum-bremsen-binswanger

NachhaltigkeitBesser leben durch weniger Wachstum

Um die Erde zu erhalten, müssen wir uns mäßigen, schreibt Hans Christoph Binswanger. Der Ökonom fordert ein neues Geldsystem und höhere Preise für die Nutzung der Umwelt.

… Schuldfrei durch die Monetative geschöpftes Vollgeld und weg ist er der Wachstumszwang – (Wachstum sonst Kriiiissseeeee!!!!)
http://www.monetative.de/buecher/

holger196967 Juni 4, 2014 um 10:48

topi

dann noch was, es zählen für mich eh nur die Gläubiger, die über den OGV gelistet sind. Die Privaten, (Inkasso-Institute oder sonst wer) die nach 17 Jahren sich nicht in die Reihe vom OGV angestellt haben, haben jetzt keine Chance mehr, die Frist vor Gericht zu verlängern.

Andreas Kreuz Juni 4, 2014 um 10:59

Für die öko-mittelschichtigen Hausfrauen:

So geht Abzocke.

http://www.egon-w-kreutzer.de/001/tk040614.html

Natalius Juni 4, 2014 um 11:40

Interessant auch, wie die Lage nach der Wahl aus Sicht eines gebeutelten Superpower-Veteranen gesichtet wird: Den Vertrauensverlust der europäischen Nationen gegenüber ihren Regierungen betreffend. Uns wird ja noch eine gewisse “Bravheit” bescheinigt, was Mutti freuen dürfte:
http://journal-neo.org/2014/06/02/eu-gets-mini-nuked-in-parliament-elections/

Sven Juni 4, 2014 um 12:15

Mal aufgehangen am: “Nur unter welchen Voraussetzungen kommt Spanien aus der Falle wieder heraus? Darauf interessiert mich die Antwort.”

1) Die EU aufzulösen ist Mist. Die europäischen Staaten sind als Nationalstaaten global gesehen ein Furz im Weltall, es werden daher immer wieder Vertragswerke angestrebt werden, um eine global wirksame kritische Masse zu erreichen. Ergo: EU reformieren ja, Auflösen a la MLP oder AfD ist zeitverschwendende Ehrenrunde.

2) Beispiel Österreich: Die Region Salzburg ist schon immer vom Tourismus abhängig und hängt daher bei schlechtem Wetter immer chronisch in den Seilen. Käme Wien auf die Idee, Salzburg mit Industrie zuzupflastern? Gleiches gilt in D für die Küstenstreifen. Blasen wir das geografisch auf größere Räume auf, heißt Salzburg Griechenland und McPomm Spanien.

3) Da sich Staaten nicht auflösen, muss also eine Lösung her. Einen Staatsbankrott kann man über Schuldenbremse etc. zwar provozieren, davon löst sich aber kein Europäer auf, entsteht kein neues Unternehmen. Verteuert die ganze Choose nur (siehe Rettungsprogramme, Streiks etc).

4) In meinen Augen war der Idealzustand der olle ECU. Feste Wechselkurse, welche nicht vom Markt ausgekegelt werden, Ungleichgewichte aber ausgleichen können (Möglichkeit der Auf- bzw Abwertung). Faktisch ist das aber nicht mehr ohne riesigen Zermon machbar. Große Würfe hören sich immer schick an, schlagen aber Schneisen der Verwüstung. Bin mir zu schade als Kollateralschaden. Also muss was her, was funktional den gleichen Zweck erfüllt, den Euro aber bestehen lässt.

5) Also muss es eine Art Länderfinanzausgleich geben unter Anerkennung, das es eben IMMER Landstriche innerhalb einer Region geben wird (Bockwurst ob Landkreis, Bundesland, Nationalstaat, Kontinent), welche die industriellen Hufe gottseidank!!! (man stelle sich vor, ganz Europa wäre zu- bzw bebaut wie München oder das Ruhrgebiet) nicht hochkriegen. Und da muss dann eben zur Stützung der jeweiligen Infrastrukturen und Sozialsysteme Geld umverteilt werden. Unsere Wahl ist lediglich, ob wir das als Überweisung der EU (Beiträge in Abhängigkeit vom BIP), Zuschüsse für Investitionen (es gibt mehr Gelegenheiten als Beton am Meeresstrand) oder als Konsum (Lohnerhöhungen in den Überschussländern) dahin fliessen lassen. Das wäre dann auch keine Umverteilung mit der Giesskanne, sondern soziale Marktwirtschaft. Da war doch was…?

Carlos Manoso Juni 4, 2014 um 12:31

@holger196967 Juni 4, 2014 um 08:42
„Ich habe realistisch gesehen keine Chance diesen Zins zu bedienen. Ich müsste ja bei 1,5M und 8% rück, im Jahr 120.000 NETTO nur an Zins aufbringen LOL Ja bin ich denn Jeck?
Wenn ich nun nach der allgemein gültigen Theorie Schulden=Guthaben und Geld entsteht nur durch Schuld gehe, dann müsste sich ja einer auch für die virtuellen Zinsen auch noch verschulden! “

Holger, du kannst dich ab jetzt vollständig entspannen! Du hast – realistisch gesehen – mit „1,5M (Schulden)“ endlich die reale Chance, ein halbwegs (vom automatischen Subjekt) „freier Mensch“ zu werden. Fang mit dem Entspannen im “hier und jetzt” mit deinem eigenen Kopf an. Wir leben Gotseidank in Germany, und nicht in der Hölle!

Unsere Gesellschaft hat eh nur noch die Alternative, entweder den stofflichen Reichtum dem „automatischen Subjekt“, der abstrakten kapitalistischen Reichtumsform zu opfern – oder sich vom totalitären Diktat von Wert, Geld und Warenform zu emanzipieren. Der derzeitige abstrakte Reichtum der Gesellschaften des Kapitals beruht nur auf dem (finanztechnischen) Vorgriff auf eine Zukunft, die sie nicht hat.

Wenn die „Krisenlösung“, die – bei Licht betrachtet – nichts anderes als eine Krisenverschiebung ist, an ihre Grenze stößt, mutiert die Krisenlösung zum Krisenverstärker.

Carlos Manoso Juni 4, 2014 um 12:35

@Natalius Juni 3, 2014 um 22:22
“Warum stieß das Judentum in seiner Kampfansage gegen Götzendienst, Machtwahn, Vernunftstolz, Selbstherrlichkeit historisch immer wieder auf Judenhaß, auf eine Feindschaft von ganz besonderer Art? Der tiefere Grund für den Antisemitismus liegt ausschließlich in den Antisemiten selber.”
Na gut – aber ich lass mir das nicht unterschieben, weil ich nämlich jüdische Freunde habe, die genau so ticken wie ich selbst. „

Natalius, die Inspiration zu meiner Bemerkung (“Der tiefere Grund für den Antisemitismus liegt ausschließlich in den Antisemiten selber.”) bekam ich übrigens von Hermann Levin Goldschmidt, dessen Gedanken ich dir hiermit ans Herz lege.
http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Levin_Goldschmidt
http://www.amazon.de/s/?ie=UTF8&keywords=hermann+levin+goldschmidt&tag=googhydr08-21&index=stripbooks&hvadid=16645234705&hvpos=1t1&hvexid=&hvnetw=g&hvrand=13104675998774741262&hvpone=&hvptwo=&hvqmt=b&hvdev=c&ref=pd_sl_3bi1ypvuok_b

Systemfrager Juni 4, 2014 um 12:57

An deren Stelle will sie ein “Europa der Vaterländer” mit einer “Kooperation” von Nationalstaaten setzen. Wie das funktionieren soll, beschreibt sie natürlich nicht. Es beendete in Wirklichkeit das bisherigen Kooperationsmodell, ohne eine Alternative anzubieten. Das hätte angesichts der wechselseitigen Verflechtung der europäischen Volkswirtschaften schlicht desaströse Folgen.

Tja, diesen desaströsen Unsinn (Alternativlosigkeit) erzählen und die Neoliberalen seit 3 Jahrzhnten. In der Tat muss man sagen: Kannst du dir nicht irgendeinen neuen originellen Gag einfallen lassen? Das wird schön langsam fad.

Eigentlich stehen sich die komparativen Vorteile und die Globalisierung in einem logischen Widerspruch gegenüber. In einer globalen Wirtschaft ohne Grenzen gäbe es keine komparativen Vorteile mehr, weil wir dann nur so etwas wie einen Binnenmarkt einer großen Volkswirtschaft hätten. Warum sollte aber eine große laissez-faire Weltwirtschaft erfolgreich sein, wenn bisher noch keine laissez-faire Volkswirtschaft erfolgreich gewesen ist? Haben uns nicht gerade die Liberalen immer darüber belehrt, dass etwas im Großen nie gelingen kann, wenn es schon im Kleinen versagt hat? Wo sie Recht haben, haben sie Recht. Eigentlich hört sogar ein gut funktionierendes Mikrosystem irgendwann auf zu funktionieren, wenn wir es immer weiter linear vergrößern. Unsere ganze Erfahrung bestätigt dies. Bereits vor vier Jahrhunderten stellte Galilei fest, dass, wenn wir Schiffe, Paläste oder Tempel von gewaltiger Größe bauen wollten, ihre Rahmen, Balken und Gurte nicht mehr zusammenhalten würden. Dasselbe gilt auch für die Aufbauweise des ganzen Universums. Bekanntlich kann ein Atom nicht beliebig groß sein. Vergrößert sich die Zahl seiner Nukleonen, wird es zunehmend unstabiler, so dass die Atome, die mehr Nukleonen als Uran haben (238), auf der Erde nur als künstliche Produkte bekannt sind, die dann in kürzester Zeit zerfallen. Auch chemische Moleküle kann man nicht beliebig – wie es auf Grund ihrer chemischen Valenz vorstellbar wäre – immer weiter ausbauen. Der Makrokosmos hat auch eine verschachtelte Struktur und nicht anders ist es mit lebendigen Systemen. Kein Baum und kein Tier kann über eine bestimmte Größe hinaus wachsen, so der Biologe D. W. Thomson (On Growth and Form). Die allgemeine Erklärung, warum ein funktionsfähiges reales System nicht so wachsen kann, dass es nur mengenmäßig immer größer wird, ist nicht schwierig. Vergrößert ein System die Zahl seiner Elemente, so wächst überproportional die Zahl seiner Interaktionen und Vernetzungen; dadurch wird es zunehmend instabil und gegenüber äußeren Störungen verwundbar. Deshalb verlangt die Stabilität des Systems immer die Bildung einer verschachtelten Struktur von relativ autonomen Subsystemen. Ein stabiles System setzt immer eine Struktur voraus, deren Interaktionen innerhalb seiner Elemente oft und intensiv ist; die Zahl der Interaktionen nach außen darf dagegen nur beschränkt und ihr Einfluss auf das Ganze nicht übermäßig stark sein.

Der Ökonom mit dem Hammer

Frankie (formerly known as Bernankie) Juni 4, 2014 um 13:31

@Sven

“4) In meinen Augen war der Idealzustand der olle ECU. Feste Wechselkurse, welche nicht vom Markt ausgekegelt werden, Ungleichgewichte aber ausgleichen können (Möglichkeit der Auf- bzw Abwertung). ”

Ach, der olle ECU, da war alles supi?
Auch zu ollen ECU-Zeiten hat sich die Bundesbank massenhaft Schwachwährungen ins Depot gelegt zur Stützung von Pfund, Lira ; peseta, Franc, damit unsere Exportkunden solvent blieben.

” Also muss es eine Art Länderfinanzausgleich geben unter Anerkennung, das es eben IMMER Landstriche innerhalb einer Region geben wird (Bockwurst ob Landkreis, Bundesland, Nationalstaat, Kontinent), welche die industriellen Hufe … nicht hochkriegen.”

Right You are.
Das ist ein in der Diskussion über internationale Wettbewerbsfähigkeit ein immer unterbelichteter Aspekt. Mitteleuropa wird immer produktiver sein als dei Peripherie, und wenn sie in Spanien oder Griechenland überhaupt keinen Urlaub mehr haben oder garnicht mehr in Rente gehen. Die Gründe sind wirtschaftsgeographischer Natur, die so banl sind, dass sie in der Wahrnehmung überhaupt keine Rolle mehr spielen.

topi Juni 4, 2014 um 13:59

@ Sven

4) Die Schneisen der Verwüstung sind geschlagen, und die nächsten kündigen sich an.
Und zwar durch den Euro, genauer gesagt durch die Auftürmung von Inflationsdifferenzen bei festen WK.
Irgendein System, um WK kurzfristig zu stabilisieren, ist sinnvoll. Man muss nicht so lange an den “falsch” gewordenen WK festklammern wie bein Ecu, also nur sehr begrenzt eingreifen als NB.

Der “große Wurf” war der Euro, ohne eingebaute Instrumente zur Vermeidung der Aufmultiplizierung von Inflationsdifferenzen, oder wenigstens im nachhinein zur Regulierung der sich ergebenden Halndelsbilanzungleichgewichte führt er zwangsläufig in Probleme, wie jedes System fester WK .

5)Dein Länderfinanzausgleich ist zwar für ein sich weiter einigendes Europa sinnvoll, wenn man es will.

Aber die sind auch in gigantischem Ausmaß nicht geeignet zur Problemlösung.
In D entwickeln sich Preise in den verschiedenen Regionen relativ gleichmäßig. Wenn es ABweichungen gibt, dann derart, dass die wirtschaftlich ohnehin starken Regionen stärker inflationieren als die schwachen. Stark gemildert durch Arbitrage. Effekte, die in Europa, gerade bei den geographisch eher abgelegenen Südländern (also nicht Norditalien), deutlich geringer auftreten.

Wenn die “Randregionen” stärker inflationieren als der Kern, wird es immer stärker, das Ungleichgewicht. Mit einem Finanzausgleich schüttest du immer größere Mengen in ein Sieb.

topi Juni 4, 2014 um 14:01

“Ach, der olle ECU, da war alles supi?
Auch zu ollen ECU-Zeiten hat sich die Bundesbank massenhaft Schwachwährungen ins Depot gelegt zur Stützung von Pfund, Lira ; peseta, Franc, damit unsere Exportkunden solvent blieben.”

Du nun wieder, Frankie.
Klar gab es immer wieder gehampel, bis es zur Umwertung gab. Aber die kam, sicher, deshalb kam alles wieder ins Lot. Heute unmöglich.

Du gehörst ja auch zu den Gläubigen, dass es nur eine gemeinsame Wirtschaftspolitik braucht.

Skizzier doch mal ganz praktisch, wie du dir das vorstellst.

topi Juni 4, 2014 um 14:04

Noch zur Wirtschaftsgeographie.

Gerade wenn du da von einer Gesetzmäßigkeit ausgehst, und aber siehst, dass der Rand stärker inflationier als der Harte Kern, musst du doch sofort verstehen, dass es da entweder Regelungen gibt, die dies verhindern, oder, als bewährtes, einfaches, wirksames Mittel, einen WK dazwischen.

"ruby" Juni 4, 2014 um 14:26

Die Sparkassen mit Kenntnissen vor Ort haben den Rändern, Regionen die Kredite, die mit verträglicher Wertberichtigung möglich waren ausgereicht. Übertreibungen führten zu lokal begrenzten Insolvenzen, Fusionen im Syystem.

Bund, Better, Bonität:
kann doch nicht so schwer sein, die toxischen Papers zu isolieren und mit Reisen vor Ort solide zu prüfen wann welche Rückflüsse möglich sind; wofür kriegen die Riskmanager ihre Kohle?
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2014/06/04/dlf_20140604_1343_a9920e48.mp3
;-)
oder will da jemand den Kopper machen und Schneider fünf Etagen für vier abnehmen…

@ topi
ECU versus Euro gib dem Frankie mal weiter Feuer !

"ruby" Juni 4, 2014 um 14:33

Mit der Nummer 19 / Litauen ist der EURO ohne Vertragsänderung und Volksabstimmungen eh am Ende angekommen…
so so long Alternativlosigkeit .
Was hat Merkel wieder dem Stimmvieh vertellt?

Natalius Juni 4, 2014 um 14:35

@Carlos Manoso Juni 4, 2014 um 12:35

“Natalius, die Inspiration zu meiner Bemerkung (“Der tiefere Grund für den Antisemitismus liegt ausschließlich in den Antisemiten selber.”) bekam ich übrigens von Hermann Levin Goldschmidt, dessen Gedanken ich dir hiermit ans Herz lege.”

Ich werde Deiner Anregung folgen, da mir Dialogik als vermittelnden Prinzip unmittelbar einleuchtet. Dennoch halte ich für wichtig, dass man Wahrheiten, die in Zahlen mess- oder mit hoher Wahrscheinlichkeit abschätzbar sind, nicht einfach so unter den Teppich kehrt, weil das Wissen um diese Wahrheiten Konfliktpotential beinhaltet. Diese Konflikte müssen dialogisch vermittelt werden, aber sie müssen auch ge- oder bewusst sein, damit sich “Vernichtungsgeschichte” nicht immer wieder aufs Neue wiederholt. Erst dann, wenn gewisse historische Tatsachen in ihren kulturell-religiösen Wurzeln rational und emotional “verstehbar” werden – kann “Therapie” erst greifen. Was zur Zeit in der Ukraine passiert, ist grauenhaft – wir beobachten die Wiederholung eines “Musters”, das im kollektiven Gedächtnis der Ukrainer als “Holodomor” eingebrannt ist. Wenn die Namensliste und die Zahlen, die ich dir anlässlich der bolshewikischen Revolution (für die Ukraine ein “Raubzug”) genannt habe, stimmen, wenn es darüberhinaus historisch wahr ist, dass die Cheka von Lenin und später Stalin fast ausschliesslich aus bestimmten “suspects” bestand, dann ist der wachsende ukrainische Antisemitismus geradezu vorprogrammiert. Denn die Ukrainer sehen, dass sie nochmal ausgeplündert werden, diesmal nicht von “Kommunisten” mit Tarnkappe, sondern von “Kapitalisten” mit Tarnkappe. The usual suspects.

Ich weiss nicht, wie man mit diesem Wissen am besten umgeht. Es ist zwar heute offen verfügbar, aber solange es den Medien gelingt begriffliche und kontextuelle Umlenkungen herbeizuführen und damit einen Schleier über diese Wahrheiten zu legen, werden sie nicht wahr genommen. Ich befürchte nun ein Szenario, bei dem echter Antisemitismus ausbricht. U.z. deswegen, (1) weil sich die Widersprüche steigern, (2) die an Psychopathie erkrankte und zudem religiös abgesegnete Elite ihre Krankheit nicht als “inneren Feind” erkennen kann/will/darf, (3) “Machtwahn” und “Gier” bei Menschen, die ihre Ohnmacht und Armut als Folge ihrer Knechtschaft erleben, nicht so ankommt, wie es die Elite gerne hätte. Sobald Wut nämlich da ist, verkürzt sich eine rationale Analyse auf Stereotype – und dann geht es auf einmal “blind vor Wut” auch denen an den Kragen, die als jüdische Intellektuelle dazu beigetragen haben, dass dieses Wissen überhaupt verfügbar wurde.

Man kann von Psychopathen kein Gewissen und keine Empathie verlangen, weil es einfach nicht da ist. Die finden es vielleicht sogar toll auf einen Pulverfass zu sitzen, an dem die Lunte brennt. Urmotiv: Spass haben, das Leben wäre ja sonst l a n g weilig.

Frankie (formerly known as Bernankie) Juni 4, 2014 um 14:39

@topi

“Du gehörst ja auch zu den Gläubigen, dass es nur eine gemeinsame Wirtschaftspolitik braucht.”

Glauben tu ich nur an Gott.
Allerdings bin ich der Überzeugung, dass eine gemeinsame EU mit einheitlicher Währung besser ist als klein-klein. Dein Blick auf die EU, Euro und so weiter ist schon sehr bestimmt vom Blick nach Innen, wenn man aber nach Aussen sieht ( wo soviele voluminöse Wahnsinnige unterwegs sind) da bin ich schon ein Freund von tieferer Integration Europas.

Und eine gemeinsame Währung ist nicht das schlechteste Werkzeug dafür, und effizienter wie jedes Vertragswerk.

Muss man natürlich nicht mögen , diese tiefere Integration, aber ich befürworte sie.

Ich bin ja aus Bayern, da gibts durchaus auch Regionen, wo man sich vorstellen kann, denen würds auch besser gehen mit einer abwertungsfähigen Währung, aber stattdessen machen wir in Bayern den kommunalen Finanzausgleich ( der übrigens höher ist las der Länderfinanzausgleich, aber das sagt der Söder nie). Klein-kleiner ginge auch immer, bis runter zum Gartenzwerg.

Gemeinsame Wirtschaftspolitik -ach Gott. Aus Gründen der geographischen Ungleichverteilung der Chancen stehe dem vielgescholtenen Steuerdumpings von z.B. Irland durchaus verständnisvoll gegenüber.

Carlos Manoso Juni 4, 2014 um 14:41

@”ruby” Juni 4, 2014 um 14:26
„kann doch nicht so schwer sein, die toxischen Papers zu isolieren und mit Reisen vor Ort solide zu prüfen wann welche Rückflüsse möglich sind; wofür kriegen die Riskmanager ihre Kohle?“

“ruby” , stell dir das mit dem „Isolieren toxischer Papers“ mal so vor –natürlichnur im übertragenen Sinne-, du müßtest toxische Giftmoleküle als der Luft über einer starkbefahrenen Stadtautobahn isolieren.

"ruby" Juni 4, 2014 um 14:44

@ Frankie (formerly known as Bernankie)

http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/iq-wissenschaft-und-forschung/gesellschaft/nanologie-wissenschaft-vom-gartenzwerg100.html

Wir sind gerade dabei die Plage in Norddeutschland auszurotten
;-)

"ruby" Juni 4, 2014 um 14:51

@ CM
bin an der Autobahn groß geworden mit allem was in den 70er Jahren infrastrukturtechnisch real war – inklusive Sonntagsfahrverbot – wir radelten am VW-Werk vorbei ;-)
und dann kam so ein Braunkohlekraftwerk …
und die Düsenjäger, die die Türme als Wendepunkt anflogen !!!
Und jetzt alles sechssprurig .

"ruby" Juni 4, 2014 um 14:54

Schön, dass die Bundeskanzlerin die Debatte verfolgt.
Ganz ehrlich!

Carlos Manoso Juni 4, 2014 um 15:00

@Frankie (formerly known as Bernankie)

„( wo soviele voluminöse Wahnsinnige unterwegs sind) da bin ich schon ein Freund von tieferer Integration Europas. Und eine gemeinsame Währung ist nicht das schlechteste Werkzeug dafür, und effizienter wie jedes Vertragswerk. Muss man natürlich nicht mögen , diese tiefere Integration, aber ich befürworte sie.“

Frankie, ich fürchte, bis zur finalen Abschaffung des Geldes haben die Bayern und seine Söders gar keine andere Wahl als „tiefere Integration Europas“. Nicht nur jede Frau würde sofort verstehen, wenn etwas “alternativlos” ist.

"ruby" Juni 4, 2014 um 15:04

Hat die Bundeskanzlerin das OK für Lagarde bei Göring-Eckhart gerade eingeholt? Dani bitte melden!
Auf nach Brüssel…

Frankie (formerly known as Bernankie) Juni 4, 2014 um 15:05

@Luebberding

“Südeuropa hat für Frankreich einen ähnlichen Stellenwert, wie für Deutschland Osteuropa, China und die übrigen Schwellenländer (inclusive Russland). Wir profitierten mit unserer Wirtschaftsstruktur vom Boom, während Frankreich von der Euro-Krise auf seinen Märkten wie Spanien oder Italien massiv getroffen worden ist.”

Als Zahlenfetischist musste ich diese lässig hingeworfene Arbeitsthese gleich überprüfen. Faktencheck:

Export von F nach PIGS: 79 Mrd. € = 17,8% von den Gesamtexporten
Export von D nach PIGS: 78 Mrd. € = 7,1% von den Gesamtexporten

Zahlen für 2012. PIGS sind deutlich wichtiger für F als für D, stimmt. Und BRIC:

Export von F nach BRIC: 33 Mrd. € = 7,4% vom Gesamtexport
Export von D nach BRIC: 127 Mrd. € = 11,6% vom Gesamtexport.

"ruby" Juni 4, 2014 um 15:09

@ Frankie
something very rare from MS
http://www.youtube.com/watch?v=ItPyXB0Mo8A
zum entspannen

Carlos Manoso Juni 4, 2014 um 15:12

@”ruby” Juni 4, 2014 um 14:51
„bin an der Autobahn groß geworden mit allem was in den 70er Jahren infrastrukturtechnisch real war – inklusive Sonntagsfahrverbot – wir radelten am VW-Werk vorbei
und dann kam so ein Braunkohlekraftwerk …
und die Düsenjäger, die die Türme als Wendepunkt anflogen !!!
Und jetzt alles sechssprurig .“

“ruby” , ok, dann kommt jetzt mal ein flash: wir beamen dich in die 70er Jahre, du bist Riskmanager, und bekommst den Horrorjob, ein toxisches „Papier“(Molekül) aus der Luft der sechspurigen Autobahn herauszufischen, das in den 70er Jahren (oder warns die 00er Jahre?) kreiert worden ist.

Michael Juni 4, 2014 um 15:33

@Bernankie
Die Eu-Parlaments-Wahlen haben doch gerade offenbart, dass die Suedlaender Geld ohne Integration FORDEN. Nebenbei ist die deutsche “Mitte der Politik” schon lange dabei die deutsche Wirtschaft auf suedlaendische Qualitäten zu reformieren. Was steht hinter einer Wahrung? Das Vertrauen in die Politik und die Wirtschaft. Nicht Korruption, Amtsschimmel und Misswirtschaft.

Nur Obamas Schluderei verhinderte bisher den Zusammenbruch des €. Das nicht grundlose Fehlen des Vertrauens in die Politik der USA. Man kann prognostizieren, dass der Spuk bis 2016 weitergeht und dann bestehen gute Chancen, dass die Suedlaender ihren Weicheuro haben. Dann gehen folgerichtig die Nordlaender auf die Barrikaden. Falls sie sich die Spielchen von Draghi &Co. bis dahin noch gefallen lassen. Davon bin ich nicht überzeugt.

Mit so einem Friedensprojekt ist man auf dem falschen Dampfer.

"ruby" Juni 4, 2014 um 15:36

@ CM
Schnipsel besteht aus den Anlagen xyz in Ländern …
Was ist das für eine Anlage? Haus, Unternehmen, Aktie … Wette auf? Rohstoffe, Ernte … Währungen?
Was ist der Deal dahinter?
Ist der Erfolg zu wieviel Prozent wahrscheinlich?
Was passiert, wenn ich zu einem gebotenen Wert verkaufe – ist das für mich eine realistische Wertannahme oder zeitpunkterhofft jetzt, wie sehe ich das in der Zukunft ?
Schnipsel für Schnipsel fünf Jahre lang …
Wer hat sich die Ausgabe der Anlagen ausgedacht ? Den befrage ich doch mal oder hole ihn ins Haus wie Kopper bei der HSH …

Michael Juni 4, 2014 um 15:37

Fordern natürlich.

Carlos Manoso Juni 4, 2014 um 16:01

@Frankie Juni 4, 2014 um 15:05
„PIGS sind deutlich wichtiger für F als für D, stimmt. Und BRIC:
Export von F nach BRIC: 33 Mrd. € = 7,4% vom Gesamtexport
Export von D nach BRIC: 127 Mrd. € = 11,6% vom Gesamtexport.“

Frankie, Deutschland konnte mit seinen aktuellen Exporterfolgen in den BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China) seinen EU-Konkurrenten Frankreich deklassieren.

In den Jahren nach Einführung des Euro bis zum Krisenausbruch herrschte in Südeuropa bis zum Krisenausbruch eine kreditfinanzierte Defizitkonjunktur. Denn den europäischen Peripherieländern konnten Euro-Kredite plötzlich viel günstiger aufgenommen werden, sodaß Deutschlands Exportindustrie enorme Absatzerfolge in den sich immer weiter verschuldenden Euroländern feiern konnte.

Die deutsche Exportindustrie war somit mit ihren enormen Handelsüberschüssen der Hauptprofiteur der europäischen Integration. Die deutsche Exportindustrie konnte ihre hohen früheren Exportüberschüsse im Handel gegenüber Südeuropa durch die gestiegene Finanzkraft seiner „transnationalen Einzelkapitale“ ummünzen in die nachfolgenden Exportüberschüsse gegenüber den BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China), d.h. im Wettbewerb der „transnationalen Einzelkapitale“ auf dem Weltmarkt.

Die transnationalen Einzelkapitale “Frankreichs“ landeten im globalen Wettbewerb, verglichen mit den transnationalen Einzelkapitalen “Deutschlands“ auf den hinteren Plätzen.

Carlos Manoso Juni 4, 2014 um 16:21

@”ruby” Juni 4, 2014 um 15:36
„Schnipsel besteht aus den Anlagen xyz in Ländern …
Was ist das für eine Anlage? Haus, Unternehmen, Aktie … Wette auf? Rohstoffe, Ernte … Währungen?
Was ist der Deal dahinter?
Ist der Erfolg zu wieviel Prozent wahrscheinlich?
Was passiert, wenn ich zu einem gebotenen Wert verkaufe – ist das für mich eine realistische Wertannahme oder zeitpunkterhofft jetzt, wie sehe ich das in der Zukunft ?
Schnipsel für Schnipsel fünf Jahre lang …
Wer hat sich die Ausgabe der Anlagen ausgedacht ? Den befrage ich doch mal oder hole ihn ins Haus wie Kopper bei der HSH …“

“ruby” , finanzmathematisch gesehen könnte man das als „Derivatisierung“ von „Eigentumstiteln sehen. „Virtuelle“ zukünftige Eigentumsansprüche am Cashflows werden zu „realem Geld in der realen Gegenwart genacht.

Jede „reale“ Aktivität im globalen „System des Weltkapitals“ wird somit mit immer schneller sich aufblähenden Gebirgen von „virtuellen“ Eigentumstiteln überwölbt. „Reale“ Wirtsc haft findet somit nur noch deshalb statt, weil sie „gezogen“ wird von „virtuellen“ Finanzbkasen. Es ist also genau andersrum, als sich es der „gemeine Verstand“ gern ausmalt.

topi Juni 4, 2014 um 17:38

Frankie, du weichst aus.

Ich fragte nicht nach einer Begründung für dein Position, sondern nach einem PRAKTISCHEN WEG, wie man dazu kommen kann, dass der Euro funktioniert.

Nein, Steuerdumpingwettbewerb kann keiner sein. Wie sollen damit Inflationsdifferenzen vermieden, und die angehäuften der Vergangenheit zurückgeführt werden??

Jeder Finanzausgleich, auch der kommunale in Bayern, ist doch mittelfristig zum Scheitern verurteilt, wenn sich die Rahmendaten krass auseinanderentwickeln.

Wenn in Oberhintertütendorf auf einmal alles doppelt soviel kostet, und doppelt so hohe Löhne gezahlt werden, ist aber ganz schnell Ende mit Finanzausgleich.

Und das ist der Fall in Europa, die Inflationsrate Ds ist immer noch bei nur 0,7 Prozent, es gibt nur Dauerrezession als Möglichkeit für die Weichen, sich da irgendwie anzupassen, auf sehr niedrigem Niveau.

topi Juni 4, 2014 um 17:39

ruby, Carlos

Ihr müsst nicht nach den toxischen suchen.

Sucht die sauberen, ist viel einfacher. :roll:

Linus Juni 4, 2014 um 18:01

@topi:
“Jeder Finanzausgleich, auch der kommunale in Bayern, ist doch mittelfristig zum Scheitern verurteilt, wenn sich die Rahmendaten krass auseinanderentwickeln.”
Ich hege Zweifel, ob man kommunalen und (inter-)nationalen Finanzausgleich einfach so vergleichen darf.

ruby Juni 4, 2014 um 18:15

@ Linus

von der Systematik : ja
bei den Inhalten ?

~ Halbgott ~ Juni 4, 2014 um 18:33

~ Halbgott ~ … sein Gastbeitrag zum Märchenthema:

-> “AUSTERITÄT, aus Deutschland diktierte die”

0.) es ist weder Deutschland, noch Kasi, wo “Austerität” diktiert. Es ist vielmehr der Vertrach von Maastrüscht! … wo Frankreich und Consorten … UNS! (-> Deutsche, die) … aufgezwungen hamn zu unterschreiben. Und nich wir die!

1.) wäwäwä.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=295601

2.) was soll an ein Haushaltsdefizit von 87 Milliarden p.a. bitteschön “Austerität” sein?? … das ist nich “Austerität” … das ist spätströmischste Spätstdekadenz in Endstadion!

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/250355/umfrage/haushaltssaldo-der-eu-laender/

===> … Alors, Missjöh @Franc-Soit! ‘olland’, … quittez l’Euro! … Allez les Bleus!

"ruby" Juni 4, 2014 um 18:40

“Szenario, als Antwort auf die EZB-Beschlüsse: Wenn unser Geld auf den verschiedenen Kontoarten keine Zinsen mehr bringen dürfen und wir mit Negativ-Zinsen von der EZB bedroht werden, sollten wir vielleicht unser Geld von den Banken holen und an einen sicheren Platz legen. Dann wird die Liquidität der Banken um Milliarden geschwächt und sie müssen sich anderseits um Barmittel bemühen. Wir können dann mit Barkäufen alsbald (solange der Gesetzgeber das noch zulässt) Werte beschaffen ohne die Beteiligung der Bankhäuser, die uns an diesen Abgrund geführt haben. Und – wir können sehen, was eine solche Massnahme auslösen wird. Die Regierungen würden mit dem Kopf unterm Arm herumlaufen und Hilfe rufen. Wahrscheinlich wird die Währung gewechselt werden müssen – alles wird auf “Null” gestellt. Deutschland hat die Erfahrungen bereits 21/2 mal gesammelt und ist geübt darin – so schwer es auch jedes mal ist. Diese Drohung sollte aber vorab an die Regierungen gegeben werden – über die Medien, davor haben Regierungen den grössten Respekt, um zu sehen, dass es das “Stimmvieh” ernst meint!”
nur kopiert von Charbonnier aus dem Herdentrieb
und das bei Deflation …
sehr, sehr lustig
schon mal eine neue Geldbörse kaufen ;-)

Carlos Manoso Juni 4, 2014 um 18:50

@topi Juni 4, 2014 um 17:39
„ruby, Carlos
Ihr müsst nicht nach den toxischen suchen.
Sucht die sauberen, ist viel einfacher. “

Topi, selbstverständlich wäre es janz viel einfacher, wenn es –nennen wir ES mal „das System“ – sich mittels nicht-toxischer „Papers“ (Eigentumstitel) „finanzieren“ würde. Also wenn wir uns alle mal „janz dumm“ stellen würden.

Leider kann das nicht (mehr) funktionieren, denn es –nennen wir es mal „das System“ – hat sich gegenüber dem 19. Jhdt. ein paar Meilen weiter bewegt. In der „Froschperspektive“ gesehen kommt es bei jedem Einzelkapital in der Konkurrenz einzig auf die empirische Differenz von Vorauskosten und Gewinn (in der Geldform) an. Nun steigen die Vorauskosten immer schneller, je schneller sich die „technologische Revolution“ dreht, um im Wettbewerb nicht zurückzufallen (nennen wir das wie Marx mal die konkurrenzgetriebene “ Produktivkraftentwicklung“ .

Sparkassendenker nennen das steigende Kapitalintensität. Aber eine „Sparkasse“ von Anno dunnemals könnte dieses sich immer drehende Rad des Kapitals heute gar nicht mehr „finanzieren“. Die Wende brachte die finanztechnische Revolution der „Wende“ (ab ca. 1982). Auf den ersten Blick könnte es so scheinen, als habe das „System des Weltkapitals“ eine unerschöpfliche „Wundermaschine“ kreiert, die zukünftigen kapitalistischen Reichtum in die Gegenwart transferieren kann, d.h. die Zukunft anzapfen kann. Die Akkumulation von fiktivem Kapital setzt aber voraus, dass real in ausreichendem Maße realwirtschaftliche „Hoffnungsträger“ geschaffen werden können, zum Beispiel per „Privatisierung“.

Der Trick dabei ist, dass fiktive„Renditeaussichten“ in ungeheurem Ausmaße in Finanzmarktprodukte, das heißt in auf Märkten handelbare Waren verwandelt wurden, d.h. potentiell bei Bedarf in bares Geld.

Carlos Manoso Juni 4, 2014 um 19:08

@”ruby” Juni 4, 2014 um 18:40
„Wenn unser Geld auf den verschiedenen Kontoarten keine Zinsen mehr bringen dürfen und wir mit Negativ-Zinsen von der EZB bedroht werden, sollten wir vielleicht unser Geld von den Banken holen und an einen sicheren Platz legen.“

“ruby” , einen „sicheren Platz“ gäbe es höchstens nur zeitweilig auf einer kleinen Insel in der Karibik mit Privatflugplatz (aber nicht für dich).

Der aktuelle Plan der EZB scheint mir vernünftig, nämlich möglichst viele Unternehmer zu veranlassen, die Aktivbilanz zu verkürzen, das Leben zu genießen und Geld auszugeben, als gäbe es kein „Morgen“ mehr. Für die Kunden der EZB (Banken) hätte das den Vorteil, daß die Passivseite von deren Kunden immer länger wird, d.h. sich in Richtung Zukunft verlängert.

"ruby" Juni 4, 2014 um 19:15

“daß die Passivseite von deren Kunden immer länger wird, d.h. sich in Richtung Zukunft verlängert.”
Das üben wir aber noch einmal werter Carlos …
Für die Kunden der Banken ändert sich garnix nur das Eigenkapital der Banken schrumpft ;-)

"ruby" Juni 4, 2014 um 19:24

@ Carlos
Habe eine Insel direkt vor der Tür mit Geheimgängen zum Festland, die kein Feind je erkundet hat (unbesiegt trotz Belagerung).
;-)
Dagegen ist der Tower von London ne Rummelbude!

Carlos Manoso Juni 4, 2014 um 19:26

@”ruby” Juni 4, 2014 um 19:15
„Das üben wir aber noch einmal werter Carlos …
Für die Kunden der Banken ändert sich garnix nur das Eigenkapital der Banken schrumpft “

“ruby” , na ja die Banken könnten erstmal verhindern, daß sie auf ihrer Aktivseite ein negatives Eigenkapital ausweisen müssten.

~ Halbgott ~ Juni 4, 2014 um 19:29

@HansHütt
@Marine le Pen
@FrankLübberding
@WolfgangSchäuble
@EricBonse

… hamn ja alle dieselbe Meinung. Nämlisch: “Niemander hat so argstark-sehrdolle vom Betrügereuro profitiert, wie die Deutsen!”

===> … nun, @liebe Kinder, ob se rescht hamn … odda nischt, … datt sagt eusch folgender FAKTEN-LINK:

http://www.dielinke-nrw.de/typo3temp/pics/3eb8a70838.png

Euer ~ Halbgott ~ ( .. da whom …who he dances with da facts!! …

"ruby" Juni 4, 2014 um 19:35
~ Halbgott ~ Juni 4, 2014 um 19:35

Die gute Meldung von Tag:

============
AfD … bei 8% !!
============

====> … da geht noch viel mehr, @Deutsche!! … laßßt uns die Soz’n unter 10% drücken!! … und die grünen Khmer unter 5%!

ruby Juni 4, 2014 um 20:01
"ruby" Juni 4, 2014 um 20:31

@ Carlos und alle Europäer

Wie wäre es die argentinische Maxima zur Königin von Europa zu wählen?
;-)

Schatten Juni 4, 2014 um 20:42

@ Jackle

>”Mehr Investitionen?” “Guthabenvernichtung”

Wenn es zur Guthabenvernichtung kommt, greifen zwei Theorien:

Die eine ist die sehr prognosemächtige Faschismustheorie – Denn um die Guthaben zu vernichten, muss der Staat repressiver werden; repressive Psychen sind das Ergebnis, die dann nach Autoritäten schreien… Zudem wird es eine Gegenmobilisierung stattfinden, mit welcher die Besitzenden sich zu verteidigen suchen.

Die andere ist von mir, stelle ich mal größenwahnsinnig darunter: Wenn der Wohlstand weg ist, brechen die Spaltungen der Gesellschaft auf. Und zu denen zählen nicht nur oben und unten; reich und arm, sondern auch das Ding mit Multikulti, mit der EU usw.

Le Pen halt, Wilders und wie sie heißen, sind da nur ein Vorgeschmack.

Man hat diese Fragen nicht sauber demokratisch legitimiert, das war der Fehler.

holger196967 Juni 4, 2014 um 21:19

Carlos

—>>> Die Wende brachte die finanztechnische Revolution der „Wende“ (ab ca. 1982). Auf den ersten Blick könnte es so scheinen, als habe das „System des Weltkapitals“ eine unerschöpfliche „Wundermaschine“ kreiert, die zukünftigen kapitalistischen Reichtum in die Gegenwart transferieren kann, d.h. die Zukunft anzapfen kann.”

Es war 1986 … ich Pedant ich… Der ober Guru Alan Greenspan (den ja eh keiner versteht mit den finanz”produkten”) betrat die Bühne…

Dadurch war auch, (Achtung VT) die “Wiedervereinigung” möglich. Und dadurch auch, die Eroberung des Kontinents Europa! :D

Mit fiktiven virtuellen Geld zu Erobern… besser als mit WAFFEN und BUMM BUMM zu EROBERN…

Aber egal, ich hab eh keine Ahnung :D

holger196967 Juni 4, 2014 um 21:22

Ahnung haben ja nur die, die im Sauerland wohnen… LOL

Frankie (f.k.a.B.) Juni 4, 2014 um 21:29

@topi

“Ich fragte nicht nach einer Begründung für dein Position, sondern nach einem PRAKTISCHEN WEG, wie man dazu kommen kann, dass der Euro funktioniert.”

Mein Gott nochmal, muss ich denn wieder bei null anfangen?

Also gut.
Punkt 1:

Der Euro bekam exakt im Mai 2010 ein Problem. Bis dahin unterstellten die Märkte, dass innerhalb des Euro für die Investitionen gehaftet wird, weil es ja ein Währungsraum ist. Deshalb die günstigen Zinsen. Als die Überschuldung Griechenlands ruchbar wurde, wurde das Vertrauen grundlegend erschüttert, den der wichtigste Player der Eurozone sagte dann nicht etwa: “Griechenland hat ein ernsthaftes Problem mit seinen Finanzen, seinen Strukturen und seinen Institutionen; hier besteht dringender Handlungsbedarf; aber wir werden nicht zulassen , dass ein Land, das 2% der Euro-Wirtschaftskraft repräsentiert, das Projekt der gemeinsamen Währung gefährdet!”
Aber das war nicht die Reaktion. Die Reaktion war: “O ja , schlimm das mit Griechenland, na, ich weiss nicht…” – Da wars dann vorbei mit dem Vertrauen in den Euro, die Spreads wuchsen, die Eurokrise war da. Und alles , weil Merkel vor der seinerzeitigen NRW-Wahl keine klare Linie zugunsten des Euro fahren wollte ( hat ihr aber auch nichts genutzt, zumindest nicht in NRW ).

Bekanntermassen war die Eurokrise ( Spreads ) beigelegt ab September 2012, als die EZB indirekt in die Haftung ging.

Eine Währungsunion ist immer auch eine Haftungsunion, die Investoren und Märkte vertrauen darauf. Wir haben uns um diese einfache Wahrheit bei der Euroeinführung rumgemogelt, weil das halt auch ganz grausam heisst: im Zweifel haftet man auch für den (erfundenen) griechischen Rentner, das süditalienische Stahlwerk oder den irischen Finanzjongleur. Aber: Währungsunion = HAftungsunion, das muss klar sein, auch wenns weh tut.

"ruby" Juni 4, 2014 um 21:35

@ holger96
Das sehr, sehr interessante ist, wenn die virtuellen Vermögen wertberichtigt und abschrieben werden ändert sich garnichts in der Welt. Die Drohung mit Chaos und Weltuntergang purer Fake zum Schutz der Meinungshoheit und Existenzberechtigung des schmarotzenden Daseins. Ansonsten könnten lohnende wolhfahrtsfördernde Investitionen en masse angestossen werden, von den Möchtegernen des edlen Menschseins.
Reduzierung/Umwandlung um/von 50% in den kommenden 25 Jahren …
Aber die sind halt keine Geber sondern Nehmer.
Haldenproduzenten ;-) auf der ganzen Ebene.

holger196967 Juni 4, 2014 um 21:39

BERLIN BERLIN wir fahren nach BERLIN #EINTRACHT
DFB POKAL 1. RUNDE

gegen VIKTORIA wo auch immer… (alte Försterei gönnen uns die Ossis eh nicht) wir kommen ja aus dem Waldstadion LOL :D

Anwesend 14.08.2014 ab 12:00 bis 18.08.2014 18:00

Termine noch frei, nach Vereinbarung :D

\o/

holger196967 Juni 4, 2014 um 21:43

“ruby” Juni 4, 2014 um 21:35
@ holger96
Das sehr, sehr interessante ist, wenn die virtuellen Vermögen wertberichtigt und abschrieben werden ändert sich garnichts in der Welt. ”

EBEN… Es ändert sich EBEN gar NICHTS…

Übrigens mit 8.000 aus FFM muss gerechnet werden BERLIN :D

"ruby" Juni 4, 2014 um 21:45

Dann lassen wir doch mal haften und bedingungslos absteuern:
Vermögenssteuern, Erbschaftssteuern, effektiv zu zahlende Einkommenssteuer, Luxussteuer …
Finanztransaktionssteuer
bei
Senkung der Umsatzsteuer
Abschaffung der kalten Progression und
der Subventionen
https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Oeffentliche_Finanzen/Subventionspolitik/2013_08_13_24-subventionsbericht-der-bundesregierung-anlage.pdf?__blob=publicationFile&v=5
Dagegen sind negative Zinsen Peanuts !

Schatten Juni 4, 2014 um 22:16

@”ruby”

>”bedingungslos absteuern”

Hmmm, … hatten wir hier schon allzu oft: Auf die Globalisierung mag niemand verzichten – und die meint grenzenlose Wirtschaftsräume. Diese grenzenlosen Wirtschaftsräume integrieren auch Steuerparadiese, wie z.B. Irland und Holland (irish double, dutch sandwich). Das soll jetzt von seiten der Iren abgeschafft werden – geht man halt nach Belgien…

Diese Grenzenlosigkeit willst Du aufheben.

Wie?

Und was unterscheidet Dich von Frau Le Pen?

~ Halbgott ~ Juni 4, 2014 um 22:36

…. und da kömmt NOCH EINE … gute Meldung von Tag:

“Prag – Tschechien und die Slowakei haben die von US-Präsident Barack Obama angebotene Stationierung von Nato-Truppen abgelehnt. “Ich kann mir ausländische Soldaten in eigenen Stützpunkten in unserem Land nicht vorstellen”, sagte der slowakische Ministerpräsident Robert Fico am Mittwoch.”

===> … BRAVO!!! … APPLAUS-APPLAUS-APPLAUS!!!

===> … hoch lebe die Tscheschei!! … hoch lebe die Slovakei!!! … heute eine Runde BESCHEROVKA auf diese … ~ ESCHTEN EUROPÄER ~ … für alle … auf meine Reschnung!!

( … und hoffentlich raffen’s die Polen jetzt au endlich, welsches gefährlische Spiel sie da wieder mit den Völkern Europas treiben in ihrer naiv-doofen Ami-Hörigkeit … )

holger196967 Juni 4, 2014 um 22:40

Frankie (f.k.a.B.) Juni 4, 2014 um 21:29
@topi

“Ich fragte nicht nach einer Begründung für dein Position, sondern nach einem PRAKTISCHEN WEG, wie man dazu kommen kann, dass der Euro funktioniert.”

Mein Gott nochmal, muss ich denn wieder bei null anfangen?”

Also diese Antwort erklärt aber immer noch nicht des Topistaners Frage.

Da muss mal bei dir aus der Hoppenheimer Ecke aber mal mehr kommen, als “Haftungsunion”…

hier geht es um die berechtigte Frage: Wie kann der Eurotz funktionieren, als Währung für alle.

Und da kann man nach den allgemein gültigen Grundsätzen der Finanzindustrie sagen und behaupten

GAR NICHT.

Das sollte man einfach mal zur Kenntnis nehmen. auch im Hause Hoppenheim.

Und wenn du von “Haftungsunion” sprichst, was ist dann gegen ein “BGE” einzuwenden?

Wenn ja eh Regionen nicht mehr Husten können.

Hier widerspricht sich seit Jahren, jedes Argument.

Ich empfehle, und das ist der Vorreiter demnächst, das Energie Wirtschaftsgesetz und das EEG 2.0 zu studieren.

Dort insbesondere, die EU Bilanzierungskreise vom Energie “Verbrauch”

Das ist nämlich auch so ein Dingen. Noch lacht ihr, was das mit den Moneten auf sich hat. Ihr werdet es schon sehen, und spüren. :P

ruby Juni 4, 2014 um 22:58

Die Menschlichkeit einer Maxima und die Gesetzmäßigkeit eines Bürgers?

Natalius Juni 4, 2014 um 23:21

@Schatten Juni 4, 2014 um 22:16

“Auf die Globalisierung mag niemand verzichten ”

Wer sagt das? Ich könnte da schon drauf verzichten – mein Vermögen liegt deutlich unter einer Million! Und wenn ich mir die Entwicklung der Lorenz-Kurve über die Jahre anschaue, dann glaube ich, dass ich kein Einzelfall bin! Fleisch in der Vermögensverteilung – wenn man diese als T-bone steak betrachtet – ist noch vorhanden. Aber irgendwann hat der impossible Hamster auch das noch abgefressen, dann geht es den Millionären, Mehrfachmillionären und dem “heiligen” oberen Mittelstand an den Kragen. Die nämlich, die heute noch Frau Merkel lieben. Und wenn die dann Molotov-Cocktails schmeissen aus lauter Wut auf eine EUSSR-Enteignung, dann ist es soweit!

Also ich bin ganz klar – neidtechnisch wenns sein soll – der Auffassung: Keine halbe Million Jahresgehalt für Schluffen wie Schulz, die noch nicht mal ne Buchhändlerausbildung hingekriegt haben! Ich möchte meinen Verstand nicht von Idioten beleidigt wissen. Tschünkehr den mag ich auch nicht, d’accord. Da fallen mir zuviele Zitate ein, selbst solche, die von “Starökonomen” wie Hans-Werner stammen.

Also, was spricht – wirklich – gegen Frau Le Pen?

~ Halbgott ~ Juni 4, 2014 um 23:34

@Soz’n-Frankie

“Aber: Währungsunion = HAftungsunion, das muss klar sein, auch wenns weh tut.”

===> … au die “Sozial”-”Demokraten” leben übrigens in einer ‘Haftungsunion’, @frankie. Das wißßen die meisten von eusch offensischtlisch noch gar nicht. Und zwar lebt ihr … in eine ‘Haftungsunion’ … mit … Deutsches Volk!! … das wird noch Konsequenzen für eusch hamn. Believe me. Das muss klar sein, au wenn’s weh tut – und zwar eusch, btw.

===> … Neulich zum Beispiel: … als isch wie immer ab April … mein früh-nachmittägliches Sonnenbad, bei den StudierendenInnen-JungstutInnen am Flußßufer absolviert habe (viele Gast-JungstutInnen aus Spanien zur Zeit!), kam mir – auf der Treppe von Brücke über Flußß – der ehemalische SPD-BuTa-Abgeordnete entgegen – ein Hochgradsoze. Eis-schlotzend. Offensischtlisch mit neuer Bumsnudel (~15 Jahre jünger als er … aber unanseenlisch). Isch brauchte eine Schaltsekunde um ihn eindeutisch zu identifizieren … das hat ihm vermutlisch das Leben gerettet. Eine Sekunde länger … und er wäre dursch die Haßßstraaahlung aus meinen Augen … spontanverpufft.

( … Aber isch denke … er hat den siedendheißßen Haßß… zumindest wahrgenommen … )

@Soz’nfrankie, bistu

- aktiver Sozialdemokrat
- Diplom-Volkswirt
- und hast mal bei der SAP gearbeitet??

===> … dann kenne isch disch nämlisch! … von einer Geburtstagsfeier bei ein anderer Soze vor ca 10 Jahre …

Thor Juni 4, 2014 um 23:53

@ruby
Das sehr, sehr interessante ist, wenn die virtuellen Vermögen wertberichtigt und abschrieben werden ändert sich garnichts in der Welt.

Nö, nichts, sind das nicht z.T. auch die Renten, die immer so sicher sind?
Der Riester-Sparer ist wohl not amused, wenn sein staatlich vermündeltes virtuelles Guthaben bei anstehender Auszahlung weg ist.
Darüber sinniert doch auch Prof. Sinn. Und die Sozen sinnieren über Umverteilung. Die sind ja immer so großzügig, wenn es nicht ums eigene Geld geht. Die meinen immer, Steuern zu erheben ist ein gottgegebenenes Recht.

Schatten Juni 4, 2014 um 23:54

@Natalius

>”Also, was spricht – wirklich – gegen Frau Le Pen?”

Hytler ließ seine Truppen exclusiv auf Ford, Opel und Daimler gen Osten fahren. Die hatten keine LKWs von Renault, Citroen und Peugot. Deshalb dauerte es etwas zu langsam…

Heute stehen die französischen Automobilwerke wieder zur Disposition – diesmal vor der Pleite.

Merkel hat darauf keine Antwort – aber Le Pen erst recht nicht! Die will zum Nationalstaat zurück, die meint, F könne sich nicht an die Globalisierung anpassen. Mauern will sie bauen. Aber die sind alle gefallen: Hadrianswall, Limes, kleinstaatliche Zollgrenzen im HRR, DIE Mauer, name it.

Globalisierung gestalten, nicht verhindern!

Abgesehen davon, müsste gerade Dir Rigveda-Fan ihre Christentümelei doch auf den Geist gehen.

Da gibt es noch vieles anderes! Ich habe die Argumente ausgewählt, die Du und Deine “jüdischen Freunde” (@Natalius) nachvollziehen können.

Natalius Juni 5, 2014 um 00:44

@Schatten Juni 4, 2014 um 23:54

Zunächst: My jewish friends are intellectuals – not politicians or bankers!

Dann: Es gibt Mauern, die Schutzmauern sind! Die chinesische z.B. steht noch – und der Limes wurde durch einen teutonischen Sieg quasi überflüssig. Was ihr per Frankfurter Schule geprägten Linken (Sorry – ich bin selber einer ;-)) offenbar schwer begreift, ist, dass “Fortschritt” nicht notwendigerweise “imperial” sein muss. Ich bin auf meiner jetzigen Dazulernstufe sogar zur Auffassung gelangt, dass Tavistock-”links” sogar im höchsten Masse reaktionär ist. Meine “christliche” Botschaft an “links”: Kümmert euch um Dinge, für die ihr mal angetreten seid: Um die sog. kleinen Leute! Ihr werdet sonst systematisch in einen Strudel gezogen, aus dem ihr nicht mehr raus kommt! Ganz da unten wartet einer auf euch, der wahrhaft teuflisch lachen kann.

petervonkloss Juni 5, 2014 um 05:25

Ich glaube, das ganze links – sozialdemokratisch – christdemokratische Deutschland kommt zu sich selbst!; es ist
der erste Versuch, Deutschland mittels der Idee des „marasmus femininus“ zu konstituieren! obgleich die historischen Herausforderungen, männlich konnotiert sind.
Das Weibchen macht den Schwung der gebürtlichen Gleichheit. Es versteht nicht die gegensätzliche Formung der Geschichte (polemos); es ist das Wesen des Weiblichen, das nahezu allen deutschen Männern eine unendliche Kleinigkeit entbietet…….die Demokratie der Sehnsucht ins infinitesimale Nichts zu steigern…Nichtsdestotrotz hat ein Volk gesunde Nachkommen zu zeugen! Ich fände es großartig nicht schwul zu sein und Frauen unter Umständen links liegen zu lassen! Um die Seltenen um so mehr zu lieben, und wenn sie nicht da sind, zu verzichten. Intelligente Menschen tun dies bisweilen.

Denn für alle wesentlichen Dinge muss im Ausnahmezustand ein Befehl stattfinden! Dies bedarf entweder einer
außergewöhnlichen Frau, oder eines außergewöhnlichen Mannes, die jeweils selten sind, aber beim Weiblichen noch
seltener.
Ich denke, das ganze links – sozialdemokratisch – christdemokratische Juste Milieu des sozialdemokratisierten Deutschlands, hat, gelinde gesagt, eine Meise.
Dieses Milieu in Journalismus und Politik, wird im Zweifelsfall auch gegen die Mehrheit des deutschen Volkes eine Transferunion „durchputschen“;
und die Kluft zwischen Arm und Reich wird größer werden!

Am Ende haben wir bestenfalls ein in etwa den USA entsprechendes Sozialsystem!

Anbei Peter Sloterdijk (Gespräch mit dem DLF), den ich für einen gemäßigten Reaktionär und Pessimisten halte,
und seine Erwägungen bezüglich Oswald Spenglers Pseudomorphose und dem Problem der Zuwanderung, als
politischer Romantizismus versus gelungener Nachkommen:

http://www.deutschlandfunk.de/die-eu-nach-der-wahl-das-zersplitterte-europa.911.de.html?dram:article_id=288009

Systemfrager Juni 5, 2014 um 06:17

Ich fände es großartig nicht schwul zu sein und Frauen unter Umständen links liegen zu lassen! Um die Seltenen um so mehr zu lieben, und wenn sie nicht da sind, zu verzichten. Intelligente Menschen tun dies bisweilen.

Manchmal muss man auch ihm zustimmen. …
Und erst dann wird es vorwärts gehen, wenn die Linken einiges von den Rechten abschauen, weil nichts so blöd, dumm und verlogen war in den letzten Jahrzehnten als das, was man als links-sozuialdemokratisch nennt

Systemfrager Juni 5, 2014 um 06:57

Forsa-Sonntagsfrage: AfD legt auf acht Prozent zu
Sozialdemokraten stürzen auf 23 Prozent ab

Der Abschied der SPD in die Geschichte ist eingeleitet und er ist unumkehrbar. Es wird aber noch einige Zeit dauern, bis sie aus der Geschichte endgültig verschwindet, weil die Nostalgiker nur langsam (biologisch) aussterben werden und weil es immer genug Karrieristen gibt, die sich um die restlichen politischen Posten bemühen werden. Die endgültige Bilanz der SPD kann aber schon jetzt verfasst werden. Sie wird so lauten:

In 150 Jahren hatte die SPD keinen einzigen Denker von Bedeutung gehabt; nie einen theoretischen Diskurs angestoßen, der aus dem modischen Trend der Zeit herausragte.

In 150 Jahren hatte sie keinen Vorsitzenden oder Kanzler gehabt, der auf irgendeine Weise visionär wäre.

In 150 Jahren hat die SPD – der Macht wegen – schon alles verraten, worauf sie je geschworen hat. Sie hat z.B. vor dem 1. Weltkrieg für Kriegskredite gestimmt, während der Weimarer Zeit die verhängnisvollen konservativen Reformen mitgetragen und schließlich – unter Schröder & Co. – die schmutzigen Geschäfte für den ehemaligen Klassenfeind erledigt. So etwas hätte Kohl und seine Regierung nie gewagt.

Natürlich will keiner der SPD vorwerfen, dass sie über soziale und ökonomische Fragen ähnlich wie z.B. die CDU oder FDP denkt. Das Problem liegt anderswo. Die CDU und FDP handeln (mehr oder weniger) so wie sie es sagen. Die SPD spielt dagegen ihren Wählern eine soziale Opposition zur CDU und FDP vor, wohl wissend, dass sie in der Regierung nicht sozialer als sie handeln wird. Das nennt man Zynismus, Heuchelei und Wählerbetrug. Sie gehören zwar zum Geschäft jeder Partei, aber nur für die SPD sind sie von existenzieller Bedeutung. Sie steht und fällt mit ihnen. Deshalb ist sie moralisch verkommen wie keine andere unserer Parteien. Es ist wirklich höchste Zeit, dass sie endlich geht.

ruby Juni 5, 2014 um 07:08

Schotter
Ist
Gut

Frankie (f.k.a.B.) Juni 5, 2014 um 08:44

@Holger

“Da muss mal bei dir aus der Hoppenheimer Ecke aber mal mehr kommen, als “Haftungsunion”…

Gehts noch. Gut Ding will Weile haben, ich kommentiere hier in meiner Freizeit ( im wesentlichen .-) ) Blog-Dauergebrabbel , bei der jeder unfertige Gedankenfetzen gleich in den Äther wandert, ist meine Sache nicht, da hab ich noch eine ganz altmodische Höflichkeit.

Frankie (f.k.a.B.) Juni 5, 2014 um 08:47

@holger

“Und da kann man nach den allgemein gültigen Grundsätzen der Finanzindustrie sagen und behaupten GAR NICHT.”

Könntest Du die bitte verlinken?

petervonkloss Juni 5, 2014 um 09:11

Frankie (f.k.a.B.)

Ich habe Sie keinen Sekunde ernst genommen!
Aber irgendwo haben auch sie ihre Intelligenz verborgen.

petervonkloss Juni 5, 2014 um 09:13

Sekundus

aifran Juni 5, 2014 um 09:20

G7 Die Kapitalismusversteher, Kapitalismusretter sind auf der Suche nach einem neuen “Sender Gleiwitz” Projekt – (erster Versuch – Projekt Ukraine leider zu Schwach)

Gleiwitz ….. Wachstum durch Verschrottung: (die Sozn haben bereits zugesichtert die Verteilung von Papiertaschentüchern zum Tränentrocknen an die Witwen und Waisen zu Übernehmen)

1. Durchführung Sender Gleiwitz Projekt -
2. Bomber Harris reagiert auf Gleiwitz – ER VERSCHROTTET
3. Der Sieger verordnet Geld Reform mit Schuldenerlass
4. Die Geldmacher starten Marshallplan –
5. WIRTSCHAFTSWUNDER – ES GEHT WIEDER AUFWÄRTS
6. Der Kapitalismus ist gerettet – Mission Erfolgreich Abgeschlossen

http://m.youtube.com/watch?v=RUdyqJuJOAs

eines noch – so ne Schuldenkrise ist schon was feines. Da muss gespart werden – sagen ja auch Omilein und Opalein. Da muss sogar der Sozialstaat geschreddet werden – “Schockstrategie” vom feinsten

schöne Tage – ab nächster Woche wird auch “Die Blödheit” an der Börse gehandelt :-)

Keynesianer Juni 5, 2014 um 09:39

@petervonkloss

Schlotterteig, der viel oh soff des Kapitals, zu unser aller wichtigstem Thema (man achte auf seine engstehenden Schweinsäuglein):

Von der Magie des Augenblicks – Peter Sloterdijk spricht über Fußball (Deutschlandfunk, Lange Nacht, 14.06.2014)
http://www.deutschlandfunk.de/die-eu-nach-der-wahl-das-zersplitterte-europa.911.de.html?dram:article_id=288009

Wie kann man den Typen nur irgendwie wichtig nehmen? Wegen seinem geschraubten Geschwalle?

Das “viel oh soff” im Zusammenhang mit dem großen Schlotterteig sollte ich mir schützen lassen. :)

aifran Juni 5, 2014 um 09:43

ja der Grossdenkdoppeltplusgut Peterle ist immer lustig :-)

holger196967 Juni 5, 2014 um 10:00

@Frankie

—>>>Könntest Du die bitte verlinken?”

Kömmt heute Live bei Dragon Draghi :D

Europas Unterhändler von BLACK ROCK (BR)

BR müsstest kennen. ist im geheimen Ufftraggeber für da Hoppenheimer Gebetsbuch :D

DAS IMMER NOCH NICHT FERTIG ISS ;)

Larry Fink ist der unausgesprochene König der Wall Street und der wohl mächtigste Mann der Welt, dessen Name nur Finanzexperten geläufig ist. Der Gründer von Blackrock hat das größte Finanzimperium der Welt aufgebaut. Fink verwaltet vier Billionen Dollar – zehnmal so viel wie der deutsche Bundeshaushalt. Allein in Deutschland ist seine Firma an fast allen Konzernen beteiligt, von neun Dax-Unternehmen ist sie der größte Einzelaktionär. Mit ihren Entscheidungen beeinflusst Blackrock das Schicksal ganzer Städte und Länder. Und oft leiden besonders die kleinen Leute unter der Gier nach Profit.

weiter lesen: http://web.de/magazine/finanzen/wirtschaft/18510302-us-finanzkonzern-blackrock-zeigt-geld-regiert-welt.html#.A1000145

:D

aifran Juni 5, 2014 um 10:08

… hallo lieber Frank L. – magst Du hier nicht mal mit einem genialen Text beschreiben was den nun genau unter “Grossdenkdoppeltplusgut Peterles” Ko-Immunisierung zu verstehen ist.

(handelt es sich bei diesem Begriffskonstrukt möglicherweise um eine Anleitung zur Erfolgreichen Nutzmenschhaltung?)

:-)

petervonkloss Juni 5, 2014 um 10:12

ESSAY
Im Schatten des Sinai
Über Ursprünge und Wandlungen totaler Mitgliedschaft. Von Peter Sloterdijk

1 Das Sinai-Schema: Die integrale Einschwörung

Ich will im Folgenden auf einige Momente der bekannten Sinai-Episode aus der Exodus-Erzählung des Pentateuchs etwas näher eingehen, um sie als Urszene der altjüdischen Anti-Vermischungspolitik zu charakterisieren. Daß es sich bei der Sinai-Erzählung wie bei der gesamten Konstruktion des Exodus-Epos mitsamt seinen Irrfahrten, Rebellionen und Wundern weitgehend um literarische Fiktionen im Modus nachträglicher Prophezeiung handelt, wahrscheinlich zwischen dem 8. und dem 6. vorchristlichen Jahrhundert verfaßt und nach-exilisch überarbeitet, setze ich in aller Ruhe voraus. An Spekulationen über den möglichen Einschluß von Realitätsresten aus älteren Epochen in diesen Geschichten kann ich mich nicht beteiligen; daher ist für den vorliegenden Versuch auch die Frage nach der geographischen Identifizierung des Sinai-Schauplatzes – es soll hierzu 14 verschiedene Hypothesen geben – ohne Belang. Des weiteren ist es im gegebenen Zusammenhang nicht weiter beunruhigend, daß Moses wohl kaum zwei von Gottes Finger beschriebene Steintafeln von der Berghöhe zum Lager des Volks herab gebracht haben kann. Der Münsteraner Alttestamentler Erich Zenger (1939-2010) hat hierzu das Nötige mit einer rührenden Deutlichkeit hingeschrieben: “Hinter den Sinaigeschichten des Buches Exodus wird nicht ein wie immer geartetes einmaliges, empirisch greifbares Ereignis sichtbar: es gab historisch keinen Bundesschluß am Sinai… es gab keine Übergabe von Gesetzestafeln durch Gott an den Mose auf einem Berg Sinai. – Ja… es gab auch keine Anfertigung des Goldenen Kalbs durch die Mose-Leute oder sonstige Sinaibeduinen.”[1] Man darf folgern, es habe mangels eines Goldenen Kalbs auch keine massenhafte Abschlachtung der Tänzer um das Kalb gegeben und keine anderen religiös motivierten Terrorhandlungen der Moses-Partei gegen das eigene Volk. Naturgemäß gab es auch keine Leviten, um sich bei der Niedermetzelung der Abtrünnigen hervorzutun. All die genannten Vorgänge haben ihren wahren Ort ausschließlich in den Erzählungen selbst. Die Erzählungen ihrerseits haben ihren vitalen Ort in den “israelogenen” Riten, das heißt in den volksstabilisierenden Opferhandlungen und Schriftlesungen, die sich zwischen dem 8. und dem 5. vorchristlichen Jahrhundert im Umfeld des Jerusalemer Tempelkults entfalteten – der sagenumwobene salomonische Tempel wurde nach Auskunft jüngerer archäologischer Forschung erst 200 Jahre nach Salomos Tod, also um die Mitte des 8. Jahrhunderts, errichtet und diente bis zu seiner Zerstörung durch die Truppen Nebukadnezars II. um 586 als kultisches Zentrum des Landes. Weil den Sinai-Erzählungen keine historischen Wahrheitsbefunde zugeordnet werden können, ist der Betrachter gehalten, ihre symbolische Bedeutsamkeit bei der Einschwörung des Volks auf seine religiöse Verfassung umso höher zu veranschlagen.

In diesem Zusammenhang kommen wir endlich auf die Frage nach dem Zusammenhang von “Monotheismus” und Gewalt zu sprechen. Es wird sich am Wortlaut einiger kritisch zu beleuchtender Passagen erweisen, warum es nicht sehr sinnvoll ist, das Gewaltproblem weiterhin vorrangig an einem religionstheoretischen Konstrukt namens “Monotheismus” festzumachen, auf dessen ausweichenden Sinn schon hingewiesen wurde. Stattdessen rückt unsere Untersuchung die Funktion des bund-förmigen Singularisierungsprojekts samt seiner psychosozialen und moralischen Kosten in den Vordergrund.[2] Tatsächlich bietet die Erzählung vom Bundesbruch durch das Volk Israel während der Absenz des Moses auf dem Gottesberg, wie sie im Kapitel 32 des Buchs Exodus zu lesen ist, das unüberbietbare Paradigma eines durch den Singularisierungsvertrag motivierten Gewaltakts. Im Bericht hiervon findet sich einer der schlimmsten Sätze der Religionsgeschichte aller Zeiten. Als Moses vom Berg zurückkehrend das Volk unter “Lärmen und Jauchzen” beim Tanz um das Idol findet, stürzt er das Bildwerk um, läßt es verbrennen und zu Pulver zermahlen. Etwas mysteriös bleibt die Anordnung des Religionsführers, den Staub des zerstörten Kalbs in Wasser zu schütten und die Israeliten zu nötigen, davon zu trinken.[3] Darauf beginnt eine beispiellose Schlächterei:

“26 Da stellte sich Moses an das Tor des Lagers und rief: ‘Wer für den Herrn ist, trete her zu mir!’ Da scharten sich alle Leviten um ihn. 27 Er sprach zu ihnen: ‘So spricht der Herr, der Gott Israels: Es gürte ein jeder sein Schwert um die Hüfte! Zieht hin und her im Lager von Tor zu Tor! Es töte ein jeder selbst den Bruder, Freund und Nächsten.’ 28 Die Leviten handelten nach des Moses Befehl. So fielen an jenem Tag vom Volk gegen dreitausend Mann.”[4]

Man hat zu Recht des öfteren bemerkt, daß die dargestellte Gewaltentfesselung, keine “extravertierte”, angriffskriegerische oder imperiale Stoßrichtung aufweist. Es handelt sich, im Gegenteil, um eine Entladung von “Gewalt nach innen” – man könnte nahezu von einem auto-genozidalen Drama sprechen. Hinsichtlich der Zahl 3000, mit der die Summe der Getöteten beziffert wird, ist nicht leicht zu entscheiden, ob es sich um eine pragmatische oder eine symbolische Zahl handelt. In jedem Fall läßt sie eine gewaltige Amputation am Körper des Moses-Volks erahnen. Ja, der Hinweis, daß die Leviten sich um Moses scharten, gibt der Vermutung Raum, es müsse sich – stets auf dem Schauplatz des Imaginären – um eine Vernichtungsaktion der Moses-treuen Minderheit an der Aaron-hörigen Mehrheit gehandelt haben. Tatsächlich spricht der zitierte Passus davon, das Volk – man darf wohl ergänzen, das ganze Volk, die dienstfertigen Leviten vielleicht ausgenommen, habe an dem ägyptisierenden Götzenfest teilgehabt. Nicht ohne Erstaunen nimmt man zur Kenntnis, daß es ausgerechnet Leviten sind, Angehörige einer priesterlichen Gruppe, die sich für die Ausführung des Gottes-Befehls bereit halten. Der Einwand, es könne zu der damaligen Zeit die Leviten noch gar nicht gegeben haben, verfängt aufgrund des fiktionalen Status des Berichts wegen nicht. Denn umso schwerer fällt die Beobachtung ins Gewicht, daß der Erzählung von der Ausmerzung zeitweilig abgefallener Volksmitglieder in Ermangelung des historischen Realgehalts ein herausragender symbolischer Charakter zukommt, um nicht von einer Dimension des Exemplarischen zu reden.[5] Der Gehorsam der Leviten gegen die mosaische Anweisung macht jedoch aus diesen Männern, selbst wenn sie töten, keine Mörder. Zwar verstoßen sie massiv gegen das kurz zuvor förmlich kundgegebene Fünfte Gebot (Exodus 20), doch steht ihr Tötungshandeln unter einem höheren Gesetz, es gehorcht gewissermaßen einem religiösen Notstandsrecht. Es scheint, die schwertführenden Leviten treten in die Nachfolge jener frühzeitlichen Heiligen Henker ein, deren überschriebene Spuren an mehreren Stellen des Alten Testaments in jüngerer Zeit – wie hypothetisch auch immer – entziffert werden konnten.[6]

Den entscheidenden Aufschluß hinsichtlich der autoplastisch-volkspädagogischen Bedeutung des levitischen Gemetzels erhalten wir aus dem Gesamtaufbau der Exodus-Szenen am Sinai. Ihre Form, die den Ablauf der Teilepisoden prägt, entspricht der klassischen narrativen Triade, die regelmäßig die Stationenfolge von Ausgangszustand, Störzwischenfall und Wiederherstellung durchschreitet. Das Gravitationszentrum der Geschichte liegt offenkundig in der durch Moses vermittelten Stiftung des Bundes zwischen Jahwe und Israel, auf dessen Leistungsfähigkeit als Mittel zur Singularisierung des Eigenen in der Kultkonkurrenz der vorderorientalischen Vielvölkersituation soeben hingewiesen wurde. In ihr erscheint Jahwe noch unter den Zügen eines unsichtbaren Stammeshäuptlings, dem Standard früher Aufseher-Gottheiten entsprechend. Die Beziehung seiner Anhänger zu ihm gleichen noch mehr einer feudalrechtlich relevanten Angelobung von Gefolgsleuten an den Lehensherrn als einer spirituell vertieften Korrespondenz zwischen Gott und Volk, geschweige denn zwischen Gott und Einzelseele.

Nachdem die Versuche Israels während der von David inaugurierten Königszeit (1012-597 v. Chr.) gescheitert waren, in das Konzert der regionalen Reichsbildungen zwischen Mesopotamien, Persien und Ägypten mit eigenen Staatsschöpfungen einzugreifen, mußte sich den religiösen Führern des Volkes der verstärkte Rückgriff auf bundestheologische Denkfiguren aufdrängen. Freilich waren diese auch in der älteren prophetischen Literatur durch okkasionelle Interventionen wachgehalten worden.

Infolge der unglücksbedingten Hochkonjunktur der Bundestheologie nach der Katastrophe von 597 mußte das Pathos der Abgrenzung eine enorme Steigerung erfahren – wie eben die Exoduserzählungen es bezeugen. Dies spiegelt sich in der Struktur der Sinai-Erzählung nachdrücklich wieder. In ihr begegnet uns nicht nur der narrative Dreischritt vom Bundesschluß (Exodus 19-24) zum Bundesbruch (Exodus 32) und weiter zur Wiederherstellung des Bundes (Exodus 34), der für die erzählgesetzliche Abwicklung einer guten Geschichte obligat scheint. Die exorbitante Brutalität des Mittelteils, der den Einbruch der Störung abbildet, verrät darüber hinaus, wie sehr die Erzähler des Sinai-Dramas willens waren, sich in das seit jeher virulente, nun aber abgründiger denn je zuvor aufklaffende Problem des Bundesbruchs zu versenken. Der hochstilisierte Bundesbruch am Sinai ist also nicht bloß eine kultgeschichtliche Episode, die der frommen Besinnung zu denken gibt. Er besitzt prototypischen Charakter. Der Gedanke an ihn – und an seine fortwährend drohende Wiederholung – entwickelt sich zu einer Obsession, mehr noch, er wächst zu einer Denkform heran, die ihren Anwendern geradezu verspricht, den Schlüssel zu den dunklen Wechselfällen der Geschichte Israels zu liefern.

Ich nenne das obsessiv wiederkehrende Bundesbruch-Motiv des Tanachs daher das Sinai-Schema. Es macht den Preis der Singularisierung Israels inmitten der intensiven kultischen und militärischen Völkerkonkurrenz fühlbar. In der fiktiven Urszene am Fuß des Gottesberges wurde der Motivzusammenhang zwischen dem Bundesbruch und dem standrechtlich vollzogenen Strafgericht mit archetypischer Wucht exponiert und für Übertragungen in beliebig weit entfernte Kontexte bereitgestellt. Es liefert den Prototypus eines “Tun-Ergehen-Zusammenhangs” – um an den Fachausdruck zu erinnern, mit dem Alttestamentler gern das biblische Lohn- und Strafe-Schema umschreiben.[7] Mit Hilfe des Sinai-Schemas – Bundesbruch zieht Ausrottungsbuße nach sich, mit dem “Rest” geht die Reise weiter – wurde die Geschichte Israels, vor allem wo sie, wie in der babylonischen Exilzeit, als Unglücksgeschichte erlebt oder gedeutet wurde, gleichsam vorwärts wie rückwärts lesbar. Während am Sinai die Ausrottungsstrafe dem manifesten Bundesbruch in Sichtweite und linearer Konsequenz nachfolgt, lassen spätere, zunächst unbegreifliche Miseren des Volks nur indirekt den Rückschluß auf einen latent gebliebenen Bundesbruch zu – den erkennen in der Regel allein die Propheten und Priester, indem sie den Weg vom manifesten Strafleiden zum latenten Vergehen rückwärts abschreiten. Das Konzept der Sünde selbst, das vom Gang der jüdischen, christlichen und islamischen Ideen-, Gefühls- und Kultgeschichte nicht wegzudenken ist, trägt von Anfang an die Färbung der stets akuten Bundesbruchgefahr. Im Grunde ist jede Sünde ein Rückfall in das Leben vor der sinaitischen Konversion. In jeder Einzelsünde wird die Primärsünde des Verrats an der Bundespflicht, ja geradezu des Verrats an Gott, mehr oder weniger ausdrücklich aktualisiert.

Einer der frühen und typischen Anwendungen des Sinai-Schemas begegnet dem Leser der Bibel im 25. Kapitel des Buchs Numeri (Bamidbar). Dort wird berichtet, wie das Volk Israel beim Lager in Schittim (vermutlich im Ostjordanland) mit den “Töchtern Moabs Unzucht zu treiben” begann und an den Opfermahlzeiten der moabitischen “Götzen” teilnahm. Die Konsequenz ist vorhersehbar: “Der Herr sprach zu Moses: Nimm alle Volksverführer, und laß sie zu Ehren des Herrn angesichts der Sonne an Pfählen aufhängen… Moses gebot den Richtern Israels: ‘Es töte ein jeder die seiner Leute, die dem Baal-Peor anhingen!’”[8] Auch hier wird wie am Sinai das generelle Tötungsverbot durch eine überordnete Tötungspflicht ersetzt – eine Exemption, die in den gegebenen Fällen nicht aus der Kriegerethik folgt, sondern sich als unumgängliche Folge des Bundesbruchs aufzwingt. Ferner wird in dem gleichen Zusammenhang berichtet, unter den Israeliten sei eine Seuche ausgebrochen, die 24.000 Menschen das Leben kostete. Die Plage, deren Strafcharakter rückwirkend erkennbar wird, kam erst an ein Ende, als Pinchas, ein Enkel des Priesters Aaron, die Quelle des Übels ausfindig machte, indem er einen Israeliten, der mit einer Midianiterin schlief, mit seinem Speer durchbohrte. “Der Herr redete zu Moses: “Pinchas… hat bewirkt, daß mein Grimm von den Israeliten abließ… Siehe, ich verleihe ihm meinen Heilsbund. Ihm und seinen Nachkommen sei für immerwährende Zeit das Priesteramt vertraglich zugesichert dafür, daß er für seinen Gott geeifert und den Israeliten Sühne verschafft hat.”[9]

Daß die Jahrzehnte des babylonischen Exils von den Priestern Israels als Sühne für einen latenten chronischen Bundesbruch gedeutet wurden, versteht im Licht des Gesagten von selbst. Im übrigen widerspricht die jüngere Forschung den Priestermärchen vom Seufzen des jüdischen Volks unter dem Joch der Gefangenschaft. Eine Vielzahl von Mitgliedern der israelischen Oberschicht fühlte sich an dem bunten Exilort außerordentlich wohl, sie genossen dort Freiheiten aller Art und blühten auf unter dem Charme der antiken Metropole. Nicht ohne Grund blieben sie im Lande, auch nachdem die israelitische Elite durch den König der Perser die Erlaubnis zur Rückkehr erhalten hatten. Sie waren längst so fest verwurzelt, daß sie selbst nach dem Niedergang Babylons in der Region verweilten. Ihre modernen Nachkommen wurden erst infolge des arabisch-israelischen Kriegs von 1948 aus dem danach Irak genannten Gebiet vertrieben.

Vom Gesamtbefund des sinaitischen Schemas ist die kultisch explizit gemachte Pflicht zur Grausamkeit nicht wegzudenken, die bei der Exekution von strengen Gottes- bzw. Führergeboten demonstriert werden soll. So gebietet Moses den Kriegern bei dem Rachefeldzug gegen die verführerischen Midianiter die vollständige Auslöschung dieses Volks. Er erzürnt, als er erfährt, daß das israelitische Heer lediglich alle Männer niedergemacht hatte, Frauen und Kinder jedoch in Gefangenschaft führen wollte. In seinem vom Bundesbewußtsein befeuerten Eifer besteht Moses darauf, auch sämtliche Knaben und alle erwachsenen Frauen zu töten und nur die jungfräulichen Mädchen zu verschonen: die “laßt für euch am Leben!” (4 Moses 31). Bei der folgenden Landnahme Israels werden die jüdischen Heere zur präventiven Ausrottung der ansässigen Bevölkerungen aus Amoritern, Kanaanitern, Perisiten, Hiwitern und Jebusitern angehalten, damit diese das noch labile Bundesvolk erst gar nicht dazu verführen können, “alle Gräuel nachzuahmen, die sie begingen, wenn sie ihren Göttern dienten”[10]. Die Bundesbruchgefahr begleitet in wechselnden Graden von Explizitheit die weitere Geschichte des eiferpflichtigen Programmvolks. Im Umgang mit “Frevlern” und Verführern wird stets an die deuteronomistische Maxime “du sollst sie nicht verschonen”[11] erinnert. Naturgemäß unterstehen auch die Grausamkeiten Yehuda Makkabis, Sohn des Priesters Mattatias, in seinen Vernichtungsaktionen gegen assimiliationsbereite Mitbürger während des Kampfs um jüdische Kultfreiheit im 2. Jahrhundert durchwegs den Grundsätzen der am Sinai kreierten Eiferkultur. Von Yehudas Gewalttaten gegen Volksangehörige berichten die Makkabäerbücher im stolzen Ton. Dies steht in unaufgelöstem Kontrast zu dem sonst vorherrschenden Ethos der Lebensheiligung, durch das sich die heiligen Schriften des Judentums auszeichnen – nicht umsonst war die Ablehnung des Menschenopfers für die Opposition des Judentums gegen die Kulte der Umgebungskulturen konstitutiv.

Summarisch läßt sich sagen, daß die Mahnung zur unbedingten Bund-Bewahrung jederzeit die strikteste Kultpflicht mit sich bringt. Wer es versäumt, das Pessachfest zu feiern (es sei denn, er wäre auf Reisen und der Kultgemeinde fern), “soll aus seinen Volksgenossen ausgerottet werden”[12]. “Wer einem anderen Gott als Jahwe ein Schlachtopfer darbringt, an dem soll die Vernichtungsweihe vollstreckt werden.”[13] “Jeder, der am Sabbat eine Arbeit verrichtet, soll des Todes sterben.”[14] Schon das Brennholzsammeln am Sabbat gilt als todeswürdiges Vergehen. Diese Heftigkeiten gegen Frevler und Fremde sind nicht als Relikte titanischer Ungeschliffenheit im Text stehengeblieben. Man muß in ihnen bewußt gesetzte Mahnzeichen sehen. Sie dramatisieren den Zusammenhang zwischen der einfachen Sünde und dem Bundesbruch: Die Gefahr der Apostasie steht immer schon im Raum, wo Kultverletzungen wahrgenommen werdem. Die vielfach reflektierten und sorgfältig redigierten Brutalismen der Heiligen Schrift, die um das Jahr 400 v. Chr. ihre Endgestalt erreicht haben dürfte, sind nur aus ihrer religiösen Grammatik begreiflich zu machen. Hierzu hat man sich die psychopolitische Merkwürdigkeit zu vergegenwärtigen, daß in ihnen keineswegs eine heitere Primäraggression, ein unbefangener Expansionismus, ein naiver Ethnozentrismus zum Ausdruck kommen. Sie sind Derivate des prekären Vorrechts auf Strenge gegen sich selbst, das in positiver Wendung Erwählung heißt.

2 Phobokratie: Zur Proliferation des Prinzips totaler Mitgliedschaft

Im Folgenden möchte ich die mehrfach geäußerte Vermutung wiederaufnehmen, daß die zitierten Gewaltreden zum größten Teil literarischer, performativer und evokativer Natur gewesen seien. Ich halte an der Annahme fest, sie bedeuteten nur heftige Verbalismen, denen in den meisten Fällen keine Realhandlungen entsprochen haben dürften. Religionspraktisch und ethno-pädagogisch gesehen gehören sie zu den Sprechakten der Einschwörung, kraft welcher sich das Volk Israel in seinen langen politischen Bedrängnis- und Versuchungszeiten auf die Grundlagen seiner “Sonderexistenz”[15] zu besinnen versucht. Nicht ohne Grund hat Jan Assmann in seiner Wiener Rede “Monotheismus und die Sprache der Gewalt”[16] auf die linguistischen Bedingungen des neuen, im Gottesbund fundierten modus vivendi hingewiesen. Dessen revolutionäre Neuheit ließ sich allein in einer Sprache der kollektiven Konversion artikulieren. Unter dem singularisierenden Effekt des Sinai-Schemas versucht sich erstmals ein ganzes Volk an der Seinsweise eines Eiferkollektivs bzw. von heilsbesorgten Verwirklichern des Gesetzes. Die Sprachformen dieses Daseinsmodus umfassen auf der einen Seite die Heilsverkündigung, die Segensrede, die Selbstbeglückwünschung und den Dankesspruch – ihnen verdankt die religiöse Weltliteratur einige der höchsten Dokumente theopoetischer Rede. Auf der anderen Seite verdichten sich die Gesten der Unheilsverkündigung, der Selbst- und Fremdverfluchung, der Drohrede und des Reuebekenntnisses (“das (richtige) Opfer für Gott ist ein zerknirschter Geist…”[17]) zu einem Strom stetiger Selbstermahnung, ja Selbsterschreckung. Zu Recht spricht Assmann davon, daß der “exklusive Monotheismus” – ich würde jetzt lieber sagen: die singularisierende Strategie in der Kult- und Völkerkonkurrenz – aus innerer Notwendigkeit einer “Semantik des Bruchs, der Abgrenzung, der Konversion”[18] bedarf.

Bruch, Abgrenzung und Konversion haben gemeinsam, daß sie Aspekte einer neuartigen Kultur der totalen Mitgliedschaft[19] darstellen. Zwar besitzen frühe Stämme und Völker insgesamt für ihre Mitglieder quasi von Natur aus den Charakter totaler Institutionen, außerhalb welcher sich sinnvolles Leben kaum vorstellen ließ – weswegen die Verbannung oft einer psychosozialen Todesstrafe gleichkam. Jedoch waren die alten ethnischen Formationen, wie die jüngere Ethnologie betont, gewöhnlich in viel höherem Maß für Wechselwirkungen mit anderen Völkern, für Absorptionen, Assimilationen und Vermischungen offen, als die romantische Unterstellung substantieller Ethnizitäten glauben wollte. Durch das Sinai-Schema wird – soweit man sieht, zum ersten Mal – ein Volk zu einer programmatischen totalen Institution überhöht, die ihren Angehörigen, zusammen mit dem striktesten Vermischungsverbot, die Pflicht zur integralen Mitgliedschaft an einem erhabenen kultisch-ethischen Projekt auferlegt.

Es ist in erster Linie dieser ethnogenetische Geniestreich, es ist diese singuläre Verwandlung einer zufälligen Ethnie aus bis dahin unauffälligen, “götzendienerischen” Stämmen in ein eiferndes Programmvolk unter dem einen Gott, auf welche das eindrucksvolle Phänomen der “Zeitüberdauer des Judentums”[20] zurückzuführen ist. Was man seit alter Zeit den “Zaun um die Tora” nennt und in jüngeren Tagen den Normenzaun um das jüdische Volk genannt hat, ist nichts anders als das Ergebnis aus der Anwendung des Sinai-Schemas auf das ethnische Substrat des Exodus-Volks, zu dem später – namentlich bei der Versammlung von Sichem[21] – eine Reihe von Nicht-Exodus-Stämmen hinzutraten.[22] Diese historisch imponierenden Effekte der Selbsteinzäunung des Judentums durch Schriftfrömmigkeit und Gesetzesgehorsam sind es, die Heinrich Heine zu der so eleganten wie tiefen Bemerkung inspirierten, für die Juden der Diasporazeit sei die Bibel ein “portatives Vaterland”[23] gewesen.

Die sinaitische Singularisierungsstrategie besteht in der Hauptsache aus einer beachtlichen Anzahl von Selbstinklusionsmaßnahmen, die das Ziel verfolgen, eine möglichst unüberwindliche Innen-Außen-Differenz aufzurichten – eine Differenz, deren reine Durchführung doppelt gefährdet ist, von innen durch das jederzeit aktuelle Risiko des Abfalls, beginnend mit einer schleichenden Gleichgültigkeit gegen die Tradition, von außen durch Assimilationsangebote seitens fremder Mächte. Ein gutteil des Religionsvolkslebens vollzieht sich als Streit am Zaun.

Wo der “Zaun” um das Volk in “Sonderexistenz” nicht nur durch wiederholte Verheißungen, sondern auch mit den Mitteln chronischer Selbstermahnung, ja sogar ständiger Selbstdrohung errichtet wird, wandelt sich die gewöhnliche politische Phobokratie, ohne die sich die Herausbildung größerer hierarchisch strukturierter Herrschaftssysteme von antiken Tagen an nicht vorstellen läßt, zu einer neuen Form von primär nach innen wirkender Furchtsteuerung. Sie erzeugt bei dem betroffenen Volk eine gewissermaßen auto-phobokratische Verfassung. In dieser geht die allgemeinreligiöse Scheu vor dem Numinosen wie vor der Rache der Götter in die Sonderform der Furcht vor dem Bundesbruch und seinen Folgen über. Da in diesem Regime virtuell jedes Vergehen, weil heilige Normen verletzend, vor dem Hintergrund der Bundesbruchdrohung gesehen werden kann, nehmen die Strafen auch in niedrigrangigen Angelegenheiten einen phobokratischen Charakter an. Im Buch Deuteronomium (Devarim) des Pentateuchs wird der Fall eines ungehorsamen und trunksüchtigen Sohns erörtert, mit dem wie folgt verfahren werden soll: Seine Eltern mögen ihn ergreifen und an das Gerichtstor bringen. “Dann sollen alle Männer seiner Heimatstadt ihn zu Tode steinigen. So sollst du das Böse aus deiner Mitte wegschaffen. Ganz Israel soll es vernehmen und sich fürchten.”[24] Im Klima generalisierter Phobokratie dringen die Wirkungen des Sinai-Schemas bis auf die Ebene von Alltagskonflikten vor. Die Spruchliteratur reflektiert dies in der Devise: “Die Furcht des Herrn ist der Beginn der Weisheit.”[25]

Im Wirkungsbereich des streng angewandten Sinai-Schemas gerät die Psyche der Gläubigen unter den Einfluß einer verwirrenden Doppelforderung, die man am besten als phobokratisches Paradoxon beschreibt. Dieses trägt nicht wenig zur Ausbildung jener religiös angespannten Innerlichkeit bei, wie sie aus der ständigen Abarbeitung an unlösbaren Rätseln entspringt.[26] Die Gläubigen sehen sich unter dem Eindruck der sinaitischen Urszene mit der in sich selbst widersprüchlichen Aufforderung konfrontiert, unbedingtes Vertrauen zu Gottes Erbarmen zu fassen, weil andernfalls Gott sie unbarmherzig vernichtet. Hieraus kann nichts anderes als ein Habitus entstehen, in dem die Furcht vor der Furcht das Vertrauen überformt. Die helle Seite des Glaubens läßt sich danach nur durch ein Wegdenken des Bedrohlichen gewinnen. Dieses Muster wirkt noch im Glaubensbegriff des Paulus nach.

Es wäre nun ein gravierender Fehlschluß, wollte man annehmen, die Wirkungen des Sinai-Schemas beschränkten sich auf die Religionsverfassung Israels in vormoderner Zeit. Wenn es tatsächlich gute Gründe gibt, von einer Gruppe eminenter monotheistischer Religionen und ihrem problematischen Verhältnis zur Gewaltfrage zu sprechen, so deswegen, weil die Grundstrukturen der sinaitischen Konstitution wenn auch nicht in allen Hinsichten, so doch in wesentlichen Elementen auf die Nachfolgereligionen des Judentums, namentlich das Christentum und den Islam, übergegangen sind. Die Geschichte des Christentums wie die des Islams ist bis zu einem gewissen Grad als die Wanderung des Sinai-Schemas durch expansive nicht-jüdische Kollektivprojekte zu verstehen. Erst in diesen späteren Re-Inszenierungen kam es zu den bekannten massiven Gewaltfreisetzungen nach innen wie nach außen, die die Religionsgeschichte verdüstern. Daher scheint es sinnvoll, die Dreiergruppe der klassischen Monotheismen mittels ihrer gemeinsamen Prägung durch das Sinai-Schema zu definieren, ungeachtet dessen, daß sich viele Theologen lieber mit dem post-antisemitischen Phantombegriff der “abrahamitischen Religionen” angefreundet haben, dem sie so manche gute Stunde am ökumenischen Kamin verdanken. Tatsächlich verpaßt man beim Rückgang auf Abraham als vorgeblichen Quellpunkt intermonotheistischer Gemeinsamkeiten die entscheidende Pointe: die ethnogenetische Wirkung der religiösen Einschwörung. Der von Jahwe mit Abraham in dessen neunundneunzigstem Lebensjahr geschlossene Bund atmet die Luft des Patriarchenmärchens, ihn umgibt, der dunklen Isaak-Geschichte zum Trotz, noch der Charme des vor-sinaitischen Israel, dem Thomas Mann in seiner Joseph-Tetralogie das großartigste Denkmal gesetzt hat. Der Abraham-Bund ist als Heilszusage an einen frommen Einzelnen formuliert, so sehr auch schon vom Segen einer unabsehbaren Nachkommenschaft die Rede ist. Es fehlt ihm noch das Element der sinaitischen Verschärfung, die mit der Kollektivoffenbarung am Gottesberg und mit der Einberufung eines ganzen Volks in den Gehorsamsvertrag mit Gott wirksam wird.

Was Christentum und Islam mit dem Judentum gemeinsam haben, ist nicht die mythische Herkunft von einem Stammvater, sondern die neuartige ethnogenetische Form, die sie als Programmvölker mit prophetischen Skripten von den übrigen ethnischen Gruppierungen abhebt – und sie auch gegeneinander in Stellung bringt. Das sinaitische Programmvolk Israel findet seine wahren Verwandten und typologischen Nachfolger in dem pneumatischen Programmvolk, das christlich ekklesia heißt, und in dem koranischen Programmvolk, das sich als Ummah Wahidah, sprich als die Eine Gemeinschaft der Muslime konstituiert. Beide Neuvölker haben den Ausbruch aus der ethnischen Klausur des Judentums zur Voraussetzung.

Die drei theogenen Kollektive teilen miteinander den in der sinaitischen Verschärfung zuerst prägnant ausgeformten Zugriff auf das Leben ihrer Angehörigen im Modus der totalen Mitgliedschaft – ob dieser nun hebräisch qana heißt oder griechisch zélos oder arabisch djihad. Dies verrät sich nicht zuletzt in ihrer gemeinsamen tiefen Nervosität angesichts der Gefahr von Apostasie. Er wär leichtsinnig, das Apostasieproblem in den resoluten Programmvölkern vom Muster des Kirchenaustritts in einer modernisierten Gesellschaft her aufzufassen. Tatsächlich betrachten auch die beiden Nachfolgereligionen des Judentums das Verlassen der Heilsgemeinschaft nach wie vor – dem Sinai-Schema folgend – als einen Bundesbruch, auch wenn die Bundespartner nicht mehr Jahwe und Israel sind, sondern der Dreieinige und sein Kirchenvolk oder Allah und seine muslimische Gemeinde. Es verwundert daher nicht, daß die totalen Programmkollektive in den Zeiten ihrer sozialen Vollmacht den “Abtrünnigen” oder Religionsmüden de iure ein Todesurteil hinterherschicken konnten, zumindest einen eschatologischen Fluch und eine von Herzen kommende Verwünschung. Noch der heutige Islam ist vom Problem der Apostasie (ridda) geradezu besessen, wie unter anderem ein fatales Urteil des Fatwa-Ausschusses der Al-Azhar-Universität in Kairo, der angesehensten Institution des sunnitischen Islam, von 1978 bezeugt: Nach diesem sind noch heute Apostaten unter gewissen Umständen als Verräter an Allah zu töten. Zudem wird der Islam in diesen Tagen mehr denn je vom Argwohn gegen reale oder vermeintliche Blasphemien heimgesucht. Als Angehörige eines Eiferkollektivs, dessen Mitglieder die eigenen kulturellen Schwächen mit zunehmender Deutlichkeit verspüren, versäumen manche muslimische Eiferer heute keine Gelegenheit, sich von Ungläubigen beleidigt zu fühlen. Sie antworten auf die zum gutteil eingebildeten oder herbeigewarteten Angriffe mit zelotischen Grenzverstärkungen.

Wer sich für Methoden zur Erzeugung von totaler Mitgliedschaft im frühen 21. Jahrhundert interessiert, braucht sich nur kundig zu machen über das Treiben von Taliban-Schulen in Afghanistan und von wahabitischen Ausbildungszentren in Saudi-Arabien, deren Abgänger vor allem in den Ländern Afrikas und Asiens als Glaubenskämpfer auffällig werden. Daß Ähnliches in manchen Hinterhof-Moscheen Europas geschieht, läßt nicht mit Stillschweigen übergehen. Der Interessent sollte sich allerdings auch Auskünfte über die protestantischen Sekten-Universitäten in den USA verschaffen, über Seminare der Pius-Brüder in der Schweiz, über Engelwerke und marianische Inbrunst-Vereine in Bayern sowie über die Geschäfte einer Unzahl totalitärer Kleinreligionen in aller Welt, die bei all ihren Verschiedenheiten das eine gemeinsam haben, daß sie, scheinbar altmodisch, nach dem “ganzen Dasein” ihrer Mitglieder greifen.

3 Metamorphosen der Mitgliedschaft

Es liegt in der Natur moderner Gesellschaften, daß sie im Verlauf ihrer funktionalen Differenzierung die religiöse Semantik (wie die religiöse Ritualistik) von der Aufgabe der Kollektivsynthese entlasten. Modern sind Gesellschaften, sobald sie ihren Zusammenhang durch säkulare Medien und funktionenteilig verzahnte Subsysteme besorgen, ohne daß sie an irgendeiner Stelle ein wahres Selbst oder eine Kultmitte ausbilden könnten – nicht einmal in den Parlamenten oder den Fachbereichen für Soziologie. Hierdurch befreien sie die Religion insgesamt zu ihrem “Kerngeschäft”: der Deutung des In-der-Welt-Seins als solchem – die sie in unentscheidbarer Konkurrenz mit der Kunst und der Philosophie betreibt -, der Schicksalsbewältigung und der Betreuung der letzten Dinge. Diese Befreiung wird von Gläubigen, die sich nostalgisch an vormoderne Verhältnisse erinnern, als Bedeutungsverlust erlebt. Die große Mehrheit der religiös Betroffenen dürfte die Aufhebung zudringlicher Kollektivierungen im Namen von zwanghafter Kult- und Kirchenmitgliedschaft als Erleichterung begrüßt haben. Das zeigt: Die wirkliche, das heißt die systemische “Reformation” – nicht bloß der Kirche, sondern des religiösen Lebens überhaupt – konnte sich aus strukturellen Gründen noch nicht im Jahrhundert Luthers und Calvins ereignen, da jene Zeit lediglich alternative Formen der religiösen Totalerfassung hervorzubringen imstande war – wie die integristischen Zuspitzungen des Luthertums und des Calvinismus zeigen, die strukturell eher mit den islamischen Reformbewegungen des Wahabismus und Salafismus zu vergleichen wären. Sie vollzog sich der Sache nach erst zwischen dem 18. und dem 20. Jahrhundert bei der Ausdifferenzierung der Religion zu einem “Subsystem” mit eigengesetzlichen Funktionen.

Dies ist die Reformation, der sich selbst die römisch-katholische Kirche nach erbittertem antiliberalem Widerstand nicht verweigern konnte. Allerdings zeigen sich in ihr auch nach dem historischen Kompromiss mit dem “Liberalismus”, den das Vaticanum II vollzog, unverkennbare gegenreformatorische Tendenzen in Form von Vorschlägen zu einer erneuten neo-sinaitischen Verschärfung: Nicht zufällig hat Benedikt XVI. die katholische Kirche jüngst an ihre wahre Identität als pneumatisches Volk von Zeugen erinnert und sie zu stärkerer Entweltlichung aufgerufen.[27] Da sie die Rolle einer kollektivbildenden Staatskirche nicht mehr spielen kann, steht für sie auf den Wegen der Entweltlichung nur noch die Selbstgewisserung in einer vom Pneuma und Dogma animierten Parallelgesellschaft offen – spätere Öffnung zur Welt nicht ausgeschlossen.

Im übrigen ist aus systemevolutionärer Sicht gut zu verstehen, warum in der Übergangsphase von traditionellen Gesellschaften mit religioider Einheitssemantik zu modernen Gesellschaften mit diskreten “Grundwerten”[28] zeitweilig – vor allem in der zweiten Hälfte des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts – das Problem der sogenannten Ersatzreligionen auftauchen konnte: Was man den Nationalismus, den Totalitarismus, den Faschismus, den Kommunismus, den Fundamentalismus oder den Integrismus genannt hat, waren und sind in der Sache nichts anderes als mehr oder weniger verzweifelte Versuche, ältere Formen der Kollektivsynthese durch die allzuständige prophetisch geoffenbarte Religion mit neuen, halbwillkürlichen Themen wie Nationalkultur, Vergesellschaftung der Produktionsmittel, Führerkult, Rassendifferenz oder Buchstabengläubigkeit nachzuspielen. Zumal der Katholizismus südeuropäischer Länder begab sich zu dieser Zeit in eine sehr zweideutige Lage, da er sich allzu willig als Zivilreligion autoritärer und faschistischer Regime instrumentalisieren ließ. Auf der anderen Seite übernahm die bürgerliche Kunstreligion trotz fragwürdiger Überspitzungen eine aufs Ganze gesehen produktive Rolle, weil in ihr am Umgang mit ästhetischen Kultobjekten der Übergang von der traditionellen zwangsmitgliedschaftlichen Kultübung zu spontanen dogmenlosen Verehrungen eingeübt werden konnte.

Der Strukturwandel des Religiösen in der Moderne kann die Formen totaler Mitgliedschaft nicht unberührt lassen, die sich nach dem ethnogenetischen Geniestreich im Zeichen des Sinai entwickelt hatten. Er affiziert daher auch die einstige fortlaufende Israelisierung Israels unter dem Ritualgesetz ebenso wie ihre Parallelen in den Programmvölkern der christlichen Kirchen und des Islam, die sich auf jeweils eigene Weise der stetigen Christianisierung der Christen und der vertieften Islamisierung der Muslime verschrieben hatten. Offenkundig hat sich im westlichen Judentum seit dem 18. Jahrhundert eine Emanzipation vollzogen, die über die Gemeinschaftszwänge der Vergangenheit und den chronischen Bundesbruchverdacht hinausführen. Tatsächlich hat gerade das Judentum in seiner spezifischen “Reformation” eine vertiefte Anteilnahme an Aufklärung und Demokratie entwickeln können. Auf dem jüdischen Weg in den ethischen Liberalismus darf die ernstgenommene Demokratie als Fortsetzung des Bundes mit anderen Mitteln gelten.[29]

Im Lauf der Modernisierung werden Konzepte wie Mitgliedschaft oder Zugehörigkeit einer tiefgehenden Revision unterworfen. Es sind im wesentlichen zwei Veränderungen des Sozialsystems und seiner normativen Ausstattung, die dem Phänomen der totalen Mitgliedschaft in Religionsvolksgruppen die Grundlage entziehen – zum einen die eben genannte Freistellung der überlieferten Religion vom Geschäft der Ethnogenese bzw. der Kollektivsynthese – was eine Erledigung mancher Formen der vormals unausweichlichen “politischen Theologe” mit sich bringt[30] – , zum anderen die progressive Erhebung der Individuen zu Trägern unveräußerlicher Grundrechte. Unter denen ragen das Recht auf Freizügigkeit und das Recht auf freie Religionswahl hervor.[31] Wenn es auch übertrieben ist, von einer Sakralisierung der Person in der Moderne zu sprechen, die Souveränisierung der Person ist nicht zu leugnen.[32] Indem die Souveränität der Person ein grundrechtlich verankertes Gegengewicht zur potentiell dämonisch übersteigerbaren Idee der Volkssouveränität bildet, lockert sie eo ipso den Zugriff des Kollektivs auf die Einzelnen und emanzipiert diese von der Zumutung totaler Volksangehörigkeit.[33] Insgesamt wird der Volksbegriff zunehmend problematisch, ja, die Volkstümer selbst erscheinen immer öfter als Anachronismen, zuweilen nur noch als altehrwürdige Sperrgüter in den stofflichen und informatischen Flüssen der Weltgesellschaft. Beobachtungen dieser Tendenz hat Karl Marx in seinen noch immer anstößigen Bemerkungen zur Judenfrage antizipiert, in denen er einer Auflösung des abgesonderten Volks in einer durch Entfesselung der Produktivkräfte emanzipierten Menschheit das Wort redete.

Durch diese Entwicklungen ist virtuell das vom religionsvolkartigen Kollektiv ausgehende Ansinnen totaler Mitgliedschaft suspendiert. Die vielzitierte Trennung von Kirche und Staat ist darum keine beliebige Floskel im Munde von Verfassungsjuristen, sie spricht eine der Grundbedingungen systemischer Modernität aus. Mitgliedschaft wird in der modernen Gesellschaft einerseits prinzipiell optional, andererseits prinzipiell plural verstanden. Auf der Ebene moderner Grundrechtszusagen ist das Recht auf Verlassen einer Nation ebenso unstrittig wie die Aufgabe einer Kultmitgliedschaft: Auswanderung ist kein Landesverrat, Kirchenaustritt keine strafbare Apostasie, auch wenn der letztere mit Exkommunikation und mit dem Verlust des Rechts auf Zahlung von Kirchensteuer geahndet wird. Nur im Kriegsfall, genauer im Fall des Volkskriegs, regredieren moderne Nationalstaaten, sofern sie noch die allgemeine Wehrpflicht anwenden, in den Zustand opferpflichtiger Zwangskollektivität.

Vor dem Hintergrund des Strukturwandels von Mitgliedschaft wird das Fortbestehen älterer und renovierter Formen totaler Angehörigkeit zu einem Sonderproblem der Moderne. Auf dieses nehmen seit einiger Zeit die meistens begrifflich hilflosen Diskurse über die sogenannten religiösen Fundamentalismen Bezug. Auch die noch hilflosere Frage “Sind Religionen gefährlich?”, mit der sich mancher Theologe seines interessanten Berufs vergewissert, reagiert auf die nicht mehr zu verdrängende Tatsache, daß neben den komplizierten, doch insgesamt erfolgreichen Lebensformen der liberalen Teil- und Mehrfachmitgliedschaft an ethnischen, religiösen, berufsständischen, künstlerischen und sonstigen Kollektiven noch immer – oder schon wieder – Tendenzen zu monolithischen oder mono-mitgliedschaftlichen Lebensformen zu beobachten sind. In denen wird es beispielsweise fraglich, ob man wirklich und ohne Heuchelei Muslim und Bürger eines westlichen Nationalstaats sein könne.

Ich lese die Frage nach der alten oder neuen Gefährlichkeit von Religion als Ausdruck einer typisch modernen Problemlage, die als das Toleranzparadoxon beschrieben werden kann: Während unter der Vorherrschaft des Sinai-Schemas ein striktes Intoleranzgebot in Kraft war – als notwendige Implikation des Vermischungsverbots, des Assimilationsverbots und des Opfergemeinschaftsverbots -, setzt sich in der liberalen Ordnung der Dinge das Toleranzgebot durch, gleich ob mit oder ohne Rekurs auf die Ringparabel.[34] Dies schließt die Toleranz für die Intoleranten ein. Es spricht für die bewundernswerte Stärke des religionsliberalen way of life, daß er fast alle überständigen oder aus Neubildungen erwachsenden Formen des Eiferertums zu dulden willens ist. Allein dessen terroristische Überspitzungen sind von der Duldung ausgenommen. Der ethische Liberalismus erklärt die Vorliebe Einzelner für Lebensweisen unter hohem normativem Selbstzwang zur Privatsache der Zwangliebenden und übt im Umgang ihren Bekundungen weitgehend Neutralität.[35] Zur Ironie der Religionen in der Moderne gehört, daß sie auch das Absolute zu einer Option machen. Dem häretischen Imperativ entgeht auch der um Orthodoxie Ringende nicht, nachdem nun selbst die Rechtgläubigkeit eine Wahl (hairesis) zu ihren Gunsten zur Voraussetzung hat.

Nirgendwo läßt sich die Belastbarkeit des liberalen Arrangements besser beobachten als im respektvollen Verhältnis des 1948 gegründeten Staats Israel zu seinen eifernden Mitbürgern. Obschon er die Religionsfreiheit zugesteht, macht er doch aus seiner besonderen Schutzfunktion für Juden jeglicher Observanz kein Geheimnis. Ja, Israel findet sich bereit, die Ultraorthodoxen als Staatspensionäre aushalten, obwohl manche von ihnen die Legitimität dieses Staats mit religiösen Argumenten bestreiten. Das ist, als hätte das Staatswesen trotz seiner säkularen Orientierung Verständnis dafür, daß das tägliche Beachten von 365 Verboten und 248 Geboten altjüdischer Frömmigkeit ein Vollzeitberuf ist, der weder mit Erwerbstätigkeit noch Wehrdienst noch politischen Ämtern verträglich ist. Nur eine Moderne, die auch ihre Verweigerer alimentiert, ist auf der Höhe ihrer selbst.

Nach dem Gesagten liegt auf der Hand, daß die Hauptarbeit bei der Auflösung von Traditionen totaler Mitgliedschaft durch den systemischen Umbau der modernisierenden Gesellschaft geleistet wurde, als diese im religiösen Bereich von politisch motivierten Konfessionszwang auf freie Kultwahl umstellte. Dem entsprechen auf der politisch-sozialen Ebene der Strukturwandel des “Volks” zur “Bevölkerung” und das Absinken von völkischen Merkmalen zur Folklore. Die zuständigen Begriffe für Menschenverbände “nach den Völkern” lauten Masse, Multitude und schweigende Mehrheit.[36] In bezug auf diese Größen verstummt die Frage nach Gott und Göttern.

Der Umgang mit Intoleranz-Resten, die nach der Wende zur Subsystemisierung von Religion fortbestehen, bleibt eine offene Aufgabe. Diese dürfte mit der Formel “Zivilisierung der Religionen durch Bildung” annähernd richtig umschrieben sein.[37] Ob die neuerdings beliebten Fußballspiele zwischen Imamen und Pfarrern zu den wünschbaren Bildungsprogrammen gehören, ist nicht sicher. Bildungswirksam sind die jüngst vermehrt zu hörenden Polemiken christlicher Theologen gegen den angeblichen postmodernen Polytheismus sicher nicht. Die Verspottung der Erinnerung an den “Kosmotheismus” nicht-monotheistischer Religionen durch habilitierte Christen ist geradezu bildungswidrig. Zuverlässige Zivilisierungsmethoden hingegen haben Religionsdenker zwischen dem 16. und dem 20. Jahrhundert vorgeschlagen, von denen einige mehr denn je wegweisend sind.

Fünf Ansätze hierunter verdienen gegenwärtig, wie mir scheint, eine besondere Betonung. An erster Stelle ist die Domestikation des Eiferertums im “Modus Erasmus” anzuführen, mit dem sich bis heute die Erinnerung an eine zivilisierende Synthese von humanistischen und christlichen Motiven verbindet. Nicht zufällig stehen Programme für ein erasmisches Europa im Fokus aktueller Bildungspolitik. Dem folgt das religionskritische Lehrstück des 17. Jahrhunderts im “Modus Spinoza”, bei dem erstmals die Aufhebung der eifersüchtig gehüteten lokalen Besitzstände an speziellen Offenbarungen in universal zugängliche philosophische Erkenntnis offensiv zur Sprache gebracht wird – nicht ohne subtilen Spott über die Kirchturmpolitik der historischen Religionen. An dritter Stelle nenne ich die große religionspsychologisch zivilisierende Intervention im “Modus James”, die sich in den Gifford-Lectures von 1901-1902 zur “Vielfalt religiöser Erfahrungen” präsentierte.[38] In seinem generösen Empirismus bot der Psychologe William James ein Beispiel dafür, wie das undogmatische Interesse an Religion, sei es als “Wille zum Glauben”, sei es als humanisierende Skepsis, dem Eifer der herkömmlichen religiösen Zwangskollektive den Rang abläuft. Von hoher zivilisierender Wirksamkeit könnten sich ferner die Beiträge zur Religionstheorie im “Modus Sholem” erweisen, der zumal im Judentum die Häresie als innerste Triebkraft religiöser Evolution aufdeckte und diese selbst als immerwährendes, unvermeidliches und schöpferisches Ringen zwischen häretischen und orthodoxen Kräften verstand.[39] Diese Optik dürfte sich auch beim Studium nicht-jüdischer Religionssysteme bewähren. An der Wende vom 20. zum 21.Jahrhundert schließlich hat der zivilisierende Religionsdiskurs eine weitere Belebung im “Modus Assmann” erfahren. Durch ihn war zu lernen, wie sich von ägyptischen Anfängen ausgehend ein roter Faden aus Ideen über die Möglichkeit und Wirklichkeit der Doppelreligion durch die europäische Überlieferung hindurch zieht – die exoterische und die esoterische, die volkstümliche und die philosophische, die lokale und die menschheitliche, die äußere und die innere, die politische und die natürliche.[40] Man darf ergänzend anmerken, daß die Logik des Sowohl-als-auch von alters her zu den prägenden Merkmalen der indischen Religionskulturen gehört.

Mit diesen Mentoren zur Seite ist die zerklüftete Landschaft der neuen Religionspolemiken mit etwas höherer Trittsicherheit zu durchqueren. Von ihnen ist zu lernen, daß Religion und Religionen – die man doch endlich besser als mentale und rituelle Übungssysteme begreifen sollte – seit jeher und immer noch wichtige Manifestationen des dichterischen Wohnens von Menschen auf der Erde darstellen, gerade nachdem sie, zum Vorteil aller, von ihren ethnogenen Funktionen weithin entlastet sind. Ich habe an anderer Stelle vorgeschlagen, die herkömmliche Disziplin Theologie aufzutrennen und eine Hälfte von ihr den Theaterwissenschaften bzw. der Poetik, die andere den allgemeinen Trainingswissenschaften zuzuschlagen – diese heißen allgemein, weil in ihnen sämtliche Kulturen und Kultivierungen dem Feld der aktiven und passiven Wiederholungs- und Übungsphänomene zugerechnet werden. Auf diesem Weg ließe sich die historische Mächtigkeit und bis heute spürbare Virulenz theopoetischer Leistungen des Menschengeists um vieles besser würdigen, als es jetzt in den Einzäunungen instituierter Fakultäten geschehen kann.

Zu den bemerkenswertesten Wirkungen der global tätigen Theopoesie gehört nicht zuletzt das Dasein der geschichtlichen Völker und deren wie auch immer gebrochenes Fortleben in der Gegenwart. Friedrich der Große soll in einem Gespräch mit dem Grafen Reventlow gefragt haben: “Können Sie mir einen einzigen unwiderlegten Gottesbeweis nennen?” Darauf soll Reventlow geantwortet haben: “Jawohl, Majestät, die Juden!” Vielleicht wäre ein Gottesbeweis durch ein Volk zu viel verlangt, aber der Volksbeweis durch das Festhalten an einem unverwechselbaren Gott kann als erbracht gelten. Ob Volksbeweise eines Tages gewaltfrei erfolgen können, ja ob sie möglicherweise irgendwann nicht mehr benötigt werden, wird erst eine ferne Zukunft zeigen.

holger196967 Juni 5, 2014 um 10:28

Der Peterle Bofinger ist auch mit dem großen Latrinum am Ende :D

Das erstaunliche in Deutschland ist ja, dass obwohl wir schon lange niedrige Zinsen haben, die Investitionsneigung von Unternehmen eher schwach ist. Und dabei haben Deutschland und auch andere Länder riesige Geldersparnisse. Die Frage ist, wie sich die Situation auflöst. Wie lässt man den Investitionsmotor wieder Anspringen, um aus der Null-Zins-Phase wieder heraus zu kommen?(…) Die Geldpolitik selbst ist da mit ihren Mitteln so langsam am Ende. Es ist jetzt eher eine Aufgabe der Fiskalpolitik diesen Investitionsmotor wieder in Gang zu kriegen, um aus der Null-Zins-Falle herauszukommen. Die Staaten müssen überlegen, ob sie nicht diese Niedrigzins-Phase nutzen sollten, um selbst stärker als Investor aktiv zu werden.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Geldpolitik-ist-langsam-am-Ende-article12961246.html

Nun, das ist ja Peterle Lustich… :D

Wo sind sie bloß die Investitionen? fragt ja auch schon seit Jahren der kleine dumme Holgi als :D

Wo haben die sich bloß versteckt, die Investitionen ?

BER liegt bekanntlich still… LOL AHA der Staat soll doch Investieren um das Zins-Nivea wieder hoch zu bringen. Gut, versuchen wir es mit dem BER doch noch mal. Ca. 25 Jahre Planungsphase… ;)

Was ist der Bofinger “wirtschaftsweiser” ? LOL ein studierter Trottel mehr, mehr nicht.

Systemfrager Juni 5, 2014 um 10:45

Wo sind sie bloß die Investitionen? fragt ja auch schon seit Jahren der kleine dumme Holgi

… bei so vielen Ersparnissen.

Das lääst sich einfach, also nicht fachökonomisch/analytisch beantworten:
1/
Ersprnisse gehen in die Teuerungen, wenn Kapital-Güter teuerer sind, muss hinzu gespart werden, damit sie gekauft werden können. Und natürlich gehen die Ersparnisse in Schieninvestitionen, mit denen die Bankster die Sparer plündern.
2/
Eine fachökonomisch/analytisch strenge Beantwortung der Frage, wo die Ersparnisse stecken:
Haben die Investitionen etwas mit dem Sparen bzw. Konsumverzicht zu tun?

gelegentlich Juni 5, 2014 um 10:51

Einwurf von weit weg
Wenn man diesen Thread insgesamt liest fällt es schwer nicht zum Antisemiten zu werden. Nur aus Überdruß!

Keynesianer Juni 5, 2014 um 10:55

@holger

Ab dem Tag, an dem der Wirtschaftswaise Bofinger sagt, dass es auf den Realzins ankommt und nicht auf den Nominalzins, gar dass dessen Senkung gar kein Problem ist, wenn man endlich die Löhne, Renten und Sozialleistungen vor allem in Deutschland erhöht, also ab dem Tag wirst Du nie mehr irgendetwas von Bofinger lesen, hören oder sehen.

Das läuft jetzt mit der Eurokrise wie zu Beginn der 80er Jahre. Damals hat jeder gerätselt, wieso es plötzlich Abermillionen Erwerbslose gab. Aber dass die Zinsen gesenkt werden sollten, hat niemand verraten.

Heute ist halt der Realzins zu hoch, wogegen Lohnerhöhungen schnell Abhilfe schaffen. Darum darf genau das niemand sagen – außer Heiner Flassbeck.

Der darf das aber wohl auch nur, weil er dann gleich Deutschland(!) für die Verheerungen verantwortlich macht. ;)

Deutschstunde Juni 5, 2014 um 11:02

petervonkloss Juni 5, 2014 um 05:25

Ich fände es großartig nicht schwul zu sein…!

Peter von Kloß, wir leben in einer Gesellschaft, in der man sich seiner sexuellen Veranlagung nicht schämen muss. Wenn Sie schwul UND ehemaliger Profifußballer wären, bekämen Sie für Ihr frühmorgendliches Outing sogar ein Lob von unserer Kanzlerin.

holger196967 Juni 5, 2014 um 11:14

systemfrager

guck doch mal rein praktisch. Es wurde ja nun alles spezialisiert. Wenige Anbieter, die aber groß und größer.

So findest du auf fast allen Bauschildern “STRABAG”

Wenn der Staat investiert, gibt es Ausschreibungen, die grunzsätzlich der bekommt, der fingiert der billigste ist. Oder: wer gut schmiert der gut fährt.

“STRABAG” oder “Siemens” sind ja keine Mikro-Unternehmen. Sondern Makro-Unternehmen. Das heißt, wenn der Staat investiert, scheißt er automatisch auf den Hucken noch nen Hucken drauf.

Siehe BER :D

Das heißt, Staatsinvestitionen über Ausschreibungen sind eh Müll, da die keinen “Effekt” haben, außer die Schraube noch weiter nach unten zu drehen.

Und die Privaten investieren nur da, wo Rendite klingelt. Es wäre ja blöd, wenn Lidl noch einen Lidl neben Lidl baut, gleich neben Aldi Aldi :D

Also wie man es nimmt, es gibt keinen Ausweg. Der Staat ist zu blöde und zu eingeschränkt zum Investieren, weil immer die selbigen die Ausschreibung erhaschen. Dann haben wir bei bestimmten Projekten noch die Genehmigungs-Phase die sich über Jahre hinzieht. 3-5 Jahre keine Seltenheit. BER zB 25 Jahre… LOL
2 mal das dritte Reich.

Dann haben wir noch Basel II was den KMU es unmöglich macht, Kredite zu bekommen um einen Auftrag vor zu finanzieren. Der Witz ist aber, man bekommt diese Kredite gar nicht, wenn der Staat Auftraggeber ist. Denn die Zahlungsmoral des Staates ist unter aller Sau.

Das sind solche Realitäten, die so ein Vollweise ala Bofinger gar nicht peilen kann. Das sind keine Pragmatiker, das sind weichgespülte überstudierte Idioten.

Also geht das Ersparte grunzsätzlich dahin, wo es A) Renn Dieter Renn gibt, und B) Dieser Renn-Dieter-Renn möglichst schnell und unbürokratisch umgesetzt werden kann.

Das kann nach allen logischen, empirischen Erfahrungen nicht Schland sein. Deswegen investiert hier doch keiner.

Allein die Vorkosten Gutachten etc.pp. Zeitverlust. Machen eine Investition fast zur Farce.

Für ein Projekt, was Netto 100.000 zB kostet, fallen alleine schon 20% Vorkosten an. Rund 20.000 Ocken. Plus der Zeitverlust.

Hier machen doch Leute im Vorfeld die Patsche-Händchen auf, das glaubt man ja als Otto-Normal-Malocher nicht.

Jeder, der hier Investieren will,braucht ja erstmal ne 100 Schaft Rechtsanwälte Gutachter hast nicht gesehen. Da steht noch nicht mal das Bauschild. Da wirste ja arm.

Kein Hedge Fonds hat hier jemals investiert, sondern nur bestehendes gekauft. Ob Kläranlagen, Wasserrechte, Energieversorger Unternehmen.

Hier in diesem Land, wird kein großer mehr Investieren, der wäre doch Total bekloppt. Es geht ins Ausland in die Big-Märkte. Mit wenigen Auflagen so ist es.

Systemfrager Juni 5, 2014 um 11:26

Kein Hedge Fonds hat hier jemals investiert, sondern nur bestehendes gekauft. Ob Kläranlagen, Wasserrechte, Energieversorger Unternehmen.

Eben, dass sie die Scheininvestitionen, wo alle Ersparnisse den Bankstern in die Tasche fließen

holger196967 Juni 5, 2014 um 11:31

Keynesianer

—>>>Das läuft jetzt mit der Eurokrise wie zu Beginn der 80er Jahre. Damals hat jeder gerätselt, wieso es plötzlich Abermillionen Erwerbslose gab. Aber dass die Zinsen gesenkt werden sollten, hat niemand verraten.”

Rein zufällig, war ich Live und in Faaabe ab mitte der 80er dabei. Und habe, da ich ja der Automotive Industrie gelernt habe, vor Ort des Grauens es gesehen. Das hat aber nix mit den Zinsen Primär zu tun gehabt.

Das die Zinsen sinken müssen, um für den gleichen Grund&Boden sich höher verschulden zu können, sollte dir klar werden oder?

Je niedriger der Zins, desto höher kann ich Grund&Boden belasten. Bei gleichem Output.

Genau das hat Alan Greenspan gefördert.

Zins 10% auf 100.000 Wert G&B = 10.000/anno
Zins 6% auf 100.000 Wert G&B = 6.000/anno

Gewinn per Anno für Schuldner 4.000/Anno

Neue Kreditmöglichkeit bei 4.000/Anno bei 6% Zins ?
4.000 sind also der Zins! für Schuldner

Rund 68.000 mehr an Kreditmöglichkeit.

Das heißt die Zinssenkung schafft zunächst höhere Bonität. Wenn nun aber der Anschlag erreicht ist, Also die Kredite am Anschlag, dann kann ein Zins nicht mehr angehoben werden.

Wenn mann nun den Zins von 6 auf 10% erhöht, dann werden die 68.000 sofort fällig. :D LOL

Das heißt, wenn Bofinger meint, der Zins müsste steigen, dann reduziert er damit die eh schon miserabele Bonität der Masse.

Und nun logisch weiterdenken :D

Systemfrager Juni 5, 2014 um 11:31

@Holger
Und jetzt muss man Ukraine eröbern
damit den Sparern die Möglichkeit öffnet dort zu “investieren”
Und dann wird auch alles in die Taschen der Bankstern gehen
Deshalb muss man Ukraine eröbern
koste es was es wolle
die “westlichen Werte” und die “Demorkatie”
dass ist alles nur ein Blödsinn und Betrug
da war unser liebste Adolf zumindest ehrlich

Linus Juni 5, 2014 um 11:33

@petervonkloss:
Interessanter Text!

holger196967 Juni 5, 2014 um 11:45

Systemfrager Juni 5, 2014 um 11:31

Yep.. so ist es ja auch.

@Keynesianer

Dem Kreditwesen, liegt es in der inneren Logik, dass der Zins immer weiter sinken muss.

Denn der Kreditgeber lebt davon, Kredite “verkaufen” zu können. Das ist sein Geschäft.

Wenn er das nicht mehr kann, dank zB Kreditvergaberichtlinien oder Basel II und fehlender Bonität, dann geht der Kreditgeber selber Pleite.

Meine Eltern haben zB jetzt umgeschuldet die Hütte. von 6,5 auf 3,2% aber die nutzen diesen Vorteil nicht, um einen weiteren Kredit aufzunehmen. Sondern sie nehmen den Vorteil, um den Verlust durch die Rente auszugleichen.

Nix Investieren in neue Küche oder so.

Keynesianer Juni 5, 2014 um 11:53

@holger

Da gibt es noch den Realzins.

Der niedrige Nominalzins nützt nämlich nichts, wenn in fast allen Eurostaaten die Löhne fallen und die Immobilienpreise sinken.

Darum rede ich ja vom Realzins und die EZB nur vom Nominalzins. :)

Natalius Juni 5, 2014 um 12:53

@petervonkloss

ad Sloterdijk:
“Ich habe an anderer Stelle vorgeschlagen, die herkömmliche Disziplin Theologie aufzutrennen und eine Hälfte von ihr den Theaterwissenschaften bzw. der Poetik, die andere den allgemeinen Trainingswissenschaften zuzuschlagen – diese heißen allgemein, weil in ihnen sämtliche Kulturen und Kultivierungen dem Feld der aktiven und passiven Wiederholungs- und Übungsphänomene zugerechnet werden.”

In der Tat ein teuflischer Plan, dieser Vorschlag einer Säkularisierung von Religion. Ganz im Sinne von mass mind control und Tavistock: Satanische Rituale und satanischer Kult/Training für die Massen! Kabalah fürs Volk! Wir materialisieren zuguterletzt auch noch das Nicht-Materielle. Toll! Applaus!

Nein es zeigt einfach nur, wie uninformiert dieser Mann ist. Religionsgeschichte ist Interventionsgeschichte. Nur der blödeste Anthropozentriker kann nicht begreifen, dass kreative Evolution im Kosmos nicht beim Menschen aufhört! Er sieht auch nicht, dass Jahwe eine malevolente Entität ist. Bei Christos bin ich mir da noch nicht sicher – nach meinen bisherigen Recherchen war es vermutlich eine benevolente Intervention einer anderen Entität, die mit Jahwe nix aber auch gar nix zu tun hat. Erst die Schreibung steckt “monotheistische Religionen” in einen Topf und verrührt alles – ganz im Sinne des Tricksters Jahwe übrigens. Nimmt man das Urantia-book als Quelle, und versucht das gegenzulesen mit älteren Interventionsberichten, dann kommt man zur Auffassung, dass “himmlisches Leben” (Kosmos) hierarchisch strukturiert ist. Die, die uns hier täglich “heimsuchen”, “engagieren” und uns als Avatare benutzen – und das seit Anbeginn – sind garantiert nicht die allerhöchsten Götter oder gar der “universale Vater” (oder wie man dieses Prinzip auch immer nennt). Woher diese Götter kommen könnten – aus fernen Sonnensystemen, Paralleluniversen, oder aus dem, was wir im Moment (noch) physikalisch als “Zukunft” verstehen – das wissen wir (noch) nicht, jedenfalls nicht in der “gemeinen Physik”, die an den Universitäten gelehrt wird. String-Theorie ist so abgehoben, dass sie sich nicht auf den Prüfstein des Experiments setzen will, aber es gibt genug Quantenrealität, die wir einfach nur staunend zur Kenntnis nehmen, ohne sie wirklich – in anschaulicher Form – begreifen zu können. Mathematisch geht das viel einfacher, weil Erhaltungsgrössen halt Erhaltungsgrössen sind, basta (sagt man und muss es glauben).

“Götterbeweise” gibt es inzwischen zu hauf. Historiker sollten sich das Fatima-Ding noch mal vornehmen, alles was als “Holy Mary” erscheint (Fatima, Guadalupe, …) scheint gemessen an den Wirkeffekten eine benevolente Entität zu sein, die stets die Symbolik Herz, Blut und Liebe “einspiegelt”, wie, wissen wir nicht.

Sobald wir uns von Denkverboten emanzipiert haben, werden “post-anthropozentrische Religionswissenschaften” und “Astroanthropologie” (“Astrobiologie gibt es schon als NASA mind inject) zu den interessantesten Studienfächer gehören. Im Moment ist das alles noch ziemlich mühsam, da es im Internet natürlich Hoaxes und Fakes gibt, die gewisse Spin Doctors gezielt plazieren, um ggf. von militärischen Realitäten einer “breakaway civilization” abzulenken. Aber es leakt genug heraus, um heute zumindestens Realitätsmodelle aufstellen zu können, die man miteinander vergleichen, verwerfen, mergen usw. kann.

Jackle Juni 5, 2014 um 13:43

BWAHAHAA, Natalius, du bist dermaßen geistig verwirrt, das kann man sich gar nicht ausdenken.

Natalius Juni 5, 2014 um 14:36

@Jackle Juni 5, 2014 um 13:43

Jackle, informier Dich bitte, bevor es aus dir herauswütet. Das bist Du nicht selbst!

Meine Behauptung, Jahwe sei nicht wesensidentisch mit dem Gott der Christen ist durch den Interventionsbericht, den wir Johannes-Evangelium (Kapitel 8) nennen, gestützt:
http://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/joh8.html
(explizit 8:44)

Es gibt daher keinen “jüdisch-christlichen Monotheismus” – sondern es müssen (mindestens) zwei Götter sein. Ein Gott der Lüge und ein Gott der Wahrheit könnte man sagen. Aber ich bin mir da nicht sicher, da ich bisher noch keine Antwort auf die Trinitätsfrage verstehe.

f.luebberding f.luebberding Juni 5, 2014 um 14:38

Natalius

Schluß jetzt mit dem Quatsch – und diesen ewigen Theologiedebatten über das Judentum.

carlos manoso Juni 5, 2014 um 15:30

@Natalius Juni 5, 2014 um 00:44
Zunächst: My jewish friends are intellectuals – not politicians or bankers!
Dann: Es gibt Mauern, die Schutzmauern sind! Die chinesische z.B. steht noch – und der Limes wurde durch einen teutonischen Sieg quasi überflüssig. Was ihr per Frankfurter Schule geprägten Linken (Sorry – ich bin selber einer ;-)) offenbar schwer begreift, ist, dass “Fortschritt” nicht notwendigerweise “imperial” sein muss. Ich bin auf meiner jetzigen Dazulernstufe sogar zur Auffassung gelangt, dass Tavistock-”links” sogar im höchsten Masse reaktionär ist. Meine “christliche” Botschaft an “links”: Kümmert euch um Dinge, für die ihr mal angetreten seid: Um die sog. kleinen Leute! „

Natalius, ich fürchte, du stehst definitiv vor einer Erkenntnisschranke! Es gibt keine „Mauern“ mehr, sogar keine „chinesischen Mauern“.

Das „automatische Subjekt“ , der „Kapitalfetisch“ und die „Große Opfermaschine“, kurzum das „System des Weltkapitals“ entwickeln sich in Richtung seiner höchsten und letzten Entwicklungsstufe. Checks doch endlich, dass sowohl „Russland“ als auch „China“ heute integraler Bestandteil des Weltkapitals sind!

„. Ich bin auf meiner jetzigen Dazulernstufe sogar zur Auffassung gelangt, dass Tavistock-”links” sogar im höchsten Masse reaktionär ist.“

Natalius, ehrlich gessagt glaub ich bereits seit meinem 15. Lebensjahr, dass „Tavistock-”links” … im höchsten Masse reaktionär ist“, wenn man bedenkt, dass Tavistock-Ronald D. Laing, einer der Gründer der antipsychiatrischen Bewegung, in der Psychiatrie-Einheit der britischen Armee diente

„Ihr werdet sonst systematisch in einen Strudel gezogen, aus dem ihr nicht mehr raus kommt! Ganz da unten wartet einer auf euch, der wahrhaft teuflisch lachen kann.“

Natalius, schätze mal, am Grunde des Strudels wirst du dich selbst treffen, wahrhaft lachend.

Frankie (f.k.a.B.) Juni 5, 2014 um 16:06

@holger

“Grundsätze der Finanzindustrie—>>>Könntest Du die bitte verlinken?”

Kömmt heute Live bei Dragon Draghi :D”

Ja, ja, aber ich würde ausweichen…is scho recht.

holger196967 Juni 5, 2014 um 16:35

Frankie

where is the Problem?

du hast die Grundsätze heute wieder gesehen. Make Money, make moar Money. Without Policy!

Das ist der Grundsatz der Finanzindustrie…

Und wenn die Politik also die Komiker meinen, das durchbrechen zu können. Also die Hilfspolitiker, Also die aus dem Dorf eben. Dann ist das schon komisch… besonders dann, wenn sie für das Hoppenheimer Modell AAAABEITEN. Für mich wäre das ja Selbstverarschung erster Güte. Das ist nur meine Meinung, was ich von SAP Mitarbeitern mit sozialem Herz denke. Nur rein aus der logischen Betrachtung heraus.

Wie viel Arbeitsplätze hast du schon optimiert? Und sind diese Optimierten dann auch alle Krankenpfleger geworden?

Unlogisch einfach unlogisch…

carlos manoso Juni 5, 2014 um 16:41

@Natalius Juni 5, 2014 um 14:36
„Es gibt daher keinen “jüdisch-christlichen Monotheismus” – sondern es müssen (mindestens) zwei Götter sein. Ein Gott der Lüge und ein Gott der Wahrheit könnte man sagen. Aber ich bin mir da nicht sicher, da ich bisher noch keine Antwort auf die Trinitätsfrage verstehe.“

Natalius, ehrlich gesagt, hatte ich fast gehofft, dass du verstanden hattest, dass es (mindestens) „drei Götter“ sind. In Parenthese schiebe ich an dieser Stelle vorsichtshalber vorab ein, dass ich unterstellen muss, dass auch bei dir schon angekommen ist, dass Friedrich Nietzsche schon vor über 100 Jahren erkannt hat, dass Gott tot ist und dass wir Gott getötet haben.

Die „religiöse Revolution“ des Christentumsentwickelte im religiösen Glauben, dass sich Gott selbst geopfert habe (in der Gestalt eines leibhaftigen Menschen d.h. Christus), um die Menschen von ihrer SCHULD zu erlösen. Im christlichen Religionskult findet also eine symbolische Transformation der transzendenten Gottheit in das irdische (leibhaftige) OPFER statt. Das christliche Versprechen auf Erlösung von der SCHULD ist verbunden mit der (symbolischen) Rückkehr des archaischen Menschenopfers, dargestellt in der Symbolik des „kannibalistischen“ Abendmahls vom Fleisch und Blut des geopferten Gottes (Christus).

Hauptsächlich aufgrund des christlichen Versprechens der Erlösung von der SCHULD (=Schulden) konnte das Christentum historisch eine so ungeheute Anziehungskraft ausstrahlen, dass sich aktuell von den 6,9 Milliarden Weltbewohnern 32 % selbst als „Christen“ bezeichnen.
Kommen wir nun zum entscheidenden Punkt: Die christliche Verkehrung des Opferverhältnisses wurde historisch zwar nicht rückgängig gemacht, aber noch einmal paradox auf den Kopf gestellt. Den in der Konstitutionsgeschichte des KAPITALS wurde nun eben das OPFER ZUM GOTT erhoben. Aber nun nicht mehr symbolisch z.b in Form einer christlichen Hostie, sondern in der Form des GELDES.

Somit kann auch SCHULD gegenüber dem Gott Mammon endlich versachlicht werden und als OPFERVERHÄLTNISl buchhalterisch auf der Passvseite einer Bilanz erscheinen.

Natalius Juni 5, 2014 um 16:50

@carlos manoso Juni 5, 2014 um 15:30

“Das „automatische Subjekt“ , der „Kapitalfetisch“ und die „Große Opfermaschine“, kurzum das „System des Weltkapitals“ entwickeln sich in Richtung seiner höchsten und letzten Entwicklungsstufe. Checks doch endlich, dass sowohl „Russland“ als auch „China“ heute integraler Bestandteil des Weltkapitals sind!”

Als ob ich letzeres nicht wüsste. Zumindestens bestreite ich keine Handelsbeziehungen! Die Frage bleibt (an CarMa gerichtet), ob sich da gerade mit BRICS ein ANDERES Weltkapital aufbaut, dessen Herren nicht zu 100% identisch mit denen sind, die CarMa implizit beschreibt. @CarMa, Schlüpf doch einmal in Deinen Propheten rein und lass ihn Dich benutzen, die Welt an seinem 200sten Geburtstag zu beschreiben. Forder ihn einfach mal auf, er solle etwas konkretes sagen, wie das “System des Weltkapitals” am 5. Mai 2018 aussieht. Z.B. solche Fragen wie: Gibt es dann den Euro noch? Wie sieht es mit dem USD aus? Bis jetzt höre ich – über Jahrzehnte – immer nur die gleiche – an eine Beschwörung des Weltkapitals erinnernde – Gebetsmühle.

Lenin war ein Kunstname (vielleicht auch Künstlername – das ist historisch unbestritten), bei Putin findet sich Nichts, was auf diesen Anfangsverdacht hinweisen könnte. Er spricht perfekt Deutsch und war bis vor Kurzem mit einer Deutschlehrerin verheiratet. Seine Sympathie für unsere europäischen Damen Le Pen und Merkel bedeutet etwas – hat hohe Signalwirkung, die ich noch nicht ganz verstehe. Vielleicht ist es sogar klug, etwas “nationaler” zu denken, wenn das “alte” Weltkapital crasht. Russland wird mit China eine neue Weltreserve bilden – das scheint mir fast sicher zu sein. Die warten noch, bis es soweit ist…
Man muss Alternativinformation lesen, um mitzukriegen, daß grosse US-Investoren (die Obama als Verräter des amerikanischen Geistes betrachten) bei Putin bettelnd auf der Matte stehen. Da tut sich also was.

Aber ich bin mal gespannt, was CarMa sagt…

holger196967 Juni 5, 2014 um 16:57

Fränkie

ich will es dir nur noch mal im groben sagen:

Ich bin für Optimierung und Effizienz. Nur wenn ich alles Optimieren soll, und muss in den Kosten, dann muss ich ne Antwort darauf haben, was mache ich nun mit den Humanoiden optimierten Resourcen?

Die einzige Antwort die ich sehe, gerade von der NSPDA ist AAABEIT für Achtfuffich… Brutto

Mehr fällt den Säcken einfach nicht ein.

Ihr meine lieben von der NSPDA lernt es net mehr… Für Euch zählt nur da AAAAAABeit.

Erst alles in Scheixxe Rocken und dann keine Lösung haben. Sowas nennt man ganz einfach Dummbatz.

Ich moi icke habe hier schon Vorschläge gebracht, die das Leben ein wenig angenehmer machen würden. Und wer sind die größten Schreihälse dagegen? Soziale Sozialisten :D

Da sach ich mir, so im insgeheimen, wer iss nun der Bekloppte?

Ich, der ich langfristig denken kann und tu, oder die kurzfristigen Krakeler hier?

die als nur Rufen Steuern rauf, Scheixx Reiche, Wir machen eh alles besser, und dann so etwas wie die Neu Heimat bringen oder den BER!

Mir ist in den Jahren hier aber auch etwas bewusst geworden. Dieses Brett vor der Hirse, lässt sich nicht abschrauben.

Sozial ist was AAAAAAAAAAAAAAAAabeit schafft. Zu welchem Preis auch immer.

Ich brauche nichts mehr verlinken, habe keine Lust mehr darauf näher einzugehen.

Das was ich selbst bei WGNX getippselt habe, ist eingetreten. Schrubbel mir jetzt einen, und freu mich.

Habe daraus für mich persönliche Konsequenzen gezogen und gut ist. Was meine lieben Mitmenschen gedenken zu Quaken zu haben, interessiert mich nicht mehr.

Es sei denn, sie denken einmal über das AAAABEITEN hinaus. Das geht nicht… Und deswegen freut sich die Finanzindustrie.

Die meisten von denen brauchen nämlich nicht AAAAABEITEN und haben im Büro noch den teuersten Whiskey stehen.

Cheers Bernhard

carlos manoso Juni 5, 2014 um 17:03

@Natalius Juni 5, 2014 um 16:50

„@CarMa, Schlüpf doch einmal in Deinen Propheten rein und lass ihn Dich benutzen, die Welt an seinem 200sten Geburtstag zu beschreiben. Forder ihn einfach mal auf, er solle etwas konkretes sagen, wie das “System des Weltkapitals” am 5. Mai 2018 aussieht. Z.B. solche Fragen wie: Gibt es dann den Euro noch?“

Natalius, Friedrich Nietzsche würde mir jetzt raten, dich zu fragen, welchen Karl Marx ich zu seinem 200sten Geburtstag befragen soll, den exoterischen oder den esoterischen Karl Marx.

g.w. Juni 5, 2014 um 17:25

@cm “Hauptsächlich aufgrund des christlichen Versprechens der Erlösung von der SCHULD (=Schulden) konnte das Christentum historisch eine so ungeheute Anziehungskraft ausstrahlen, dass sich aktuell von den 6,9 Milliarden Weltbewohnern 32 % selbst als „Christen“ bezeichnen.
Kommen wir nun zum entscheidenden Punkt: Die christliche Verkehrung des Opferverhältnisses wurde historisch zwar nicht rückgängig gemacht, aber noch einmal paradox auf den Kopf gestellt. Den in der Konstitutionsgeschichte des KAPITALS wurde nun eben das OPFER ZUM GOTT erhoben. Aber nun nicht mehr symbolisch z.b in Form einer christlichen Hostie, sondern in der Form des GELDES.”
Somit kann auch SCHULD gegenüber dem Gott Mammon endlich versachlicht werden und als OPFERVERHÄLTNISl buchhalterisch auf der Passvseite einer Bilanz erscheinen.”

Genau genommen stammt die Idee von der Schuld bzw. (Erb-)Sünde aus dem Alten Testament (Adam und Eva und die Schlange). Im Buddhismus oder in der hier bereits genannten Baghavad Gita gibt es den Gedanken der Schuld nicht. Es gibt zwar negatives Karma und Verfehlungen, aber es wird nicht dazu gesagt, dass man schuldhaft Verfehlungen begeht so als ob man die Wahl hätte. Für das Christentum aber bist Du nicht nur ein Dieb z.B., sondern auch noch selber Schuld daran, dass Du ein Dieb bist und kein Heiliger. Wer schon von Kindheit gesagt bekommt, ein “Sünder” zu sein, wird sicherlich auch leichter “Schulden” akzeptieren nur dafür, dass er an den Gütern der Erde teilhat.
Esoterisch betrachtet: Die Überzeugung, schuldig zu sein, schreit geradezu danach, irgendjemand etwas zu schulden.
Und was war denn die Strafe für die Verfehlung, in den Apfel zu beissen: “Im Schweisse Deines Angesichts sollst Du ….” Also Aaarbeit, die Vertreibung aus dem Paradies.
Das Alte Testament lehrt die Menschen, sich schuldig zu fühlen und arbeiten zu müssen.
Das christliche Neue Testament bürdet ebenso den Menschen zuerst die Schuld auf (am Tod Christi am Kreuz), um dann die Vergebung (durch die Sakramente der Kirche) hinterher zu reichen.

Schuld haben und arbeiten müssen, und das alles, weil “Gott” es so will. Frohe Pfingsten ;-)

carlos manoso Juni 5, 2014 um 18:07

@g.w. Juni 5, 2014 um 17:25
„Esoterisch betrachtet: Die Überzeugung, schuldig zu sein, schreit geradezu danach, irgendjemand etwas zu schulden….
Schuld haben und arbeiten müssen, und das alles, weil “Gott” es so will. Frohe Pfingsten“

g.w., die Schuldenreligion (und den daraus resultierenden massiven Bestrafungsimpuls) esoterisch am tiefsten inhaliert bekommen haben sicherlich die „ sog. kleinen Leute“ (Natalius: „Meine “christliche” Botschaft an “links”: Kümmert euch um Dinge, für die ihr mal angetreten seid: Um die sog. kleinen Leute!),

und nicht zu zu vergessen („Frohe Pfingsten“) die evangelikalen „Christen“ des “Bible Belt“ im Süden des bestrafungswütigen „Gods own Countrys“, den atomwaffenstarrenden USA.

g.w. Juni 5, 2014 um 18:55

cm, “und nicht zu zu vergessen („Frohe Pfingsten“) die evangelikalen „Christen“ des “Bible Belt“ im Süden des bestrafungswütigen „Gods own Countrys“, den atomwaffenstarrenden USA.”

wer nicht dem rechten Glauben anhängt, ist ja auch böse, weil er die Gnade nicht annimmt…
oberflächlich wird die Liebe gepredigt, aber implizit ist der Frohen Botschaft das genaue Gegenteil, was den meisten natürlich nicht bewusst ist.

Natalius Juni 5, 2014 um 19:21

@Carlos Manoso,

“Die „religiöse Revolution“ des Christentumsentwickelte im religiösen Glauben, dass sich Gott selbst geopfert habe (in der Gestalt eines leibhaftigen Menschen d.h. Christus), um die Menschen von ihrer SCHULD zu erlösen. Im christlichen Religionskult findet also eine symbolische Transformation der transzendenten Gottheit in das irdische (leibhaftige) OPFER statt. Das christliche Versprechen auf Erlösung von der SCHULD ist verbunden mit der (symbolischen) Rückkehr des archaischen Menschenopfers, dargestellt in der Symbolik des „kannibalistischen“ Abendmahls vom Fleisch und Blut des geopferten Gottes (Christus).

Hauptsächlich aufgrund des christlichen Versprechens der Erlösung von der SCHULD (=Schulden) konnte das Christentum historisch eine so ungeheute Anziehungskraft ausstrahlen, dass sich aktuell von den 6,9 Milliarden Weltbewohnern 32 % selbst als „Christen“ bezeichnen.
Kommen wir nun zum entscheidenden Punkt: Die christliche Verkehrung des Opferverhältnisses wurde historisch zwar nicht rückgängig gemacht, aber noch einmal paradox auf den Kopf gestellt. Den in der Konstitutionsgeschichte des KAPITALS wurde nun eben das OPFER ZUM GOTT erhoben. Aber nun nicht mehr symbolisch z.b in Form einer christlichen Hostie, sondern in der Form des GELDES.”

Wunderschön in materialistischer Logik beschrieben, aber für mich nicht mehr befriedigend.

Ich setze da meine Interpretation entgegen:
SCHULD entsteht – entsprechend meiner Interventionstheorie – nicht als spirituelles Analogon einer ursächlich materiellen Verschuldung, sondern durch Erwerb von VERBOTENEM WISSEN über die Mechanismen unserer spirituellen Versklavung.
Uns wurde von Jahwe das Gebot auferlegt, keine Früchte vom Baum der Erkenntnis (von gut und böse) zu verzehren, denn genau mit diesem Wissen würden wir erkennen, wer uns ausbeutet, und wie wir ausgebeutet werden. Bis jetzt ist das Ganze noch auf die spirituelle Dimension beschränkt, denn Jahwe “ernährt sich” von menschlichem Leid. Nach meinem jetzigen Kenntnisstand läuft die einfachste Interpretation darauf hinaus, dass es sich bei Jahwe um einen kosmisch-spirituellen Parasiten handelt. Wenn es uns schlecht geht, etwa ein Weltkrieg ausbricht, ist Jahwe “berauscht” und hat seinen “Kick”. Die materielle Dimension, das Geld, die Schuld(en) sind nur “Mittel zum Zweck”, um Leid entstehen zu lassen, das abgeerntet werden kann. Sein Gottesvolk hat Jahwe zwar mit besonderen “Statthalter”-Privilegien ausgestattet, gleichzeitig aber mit zig religiösen Zwängen, Ge- und Verboten zur Unmenschlichkeit so verflucht, dass er das daraus entstehende Leid auch noch abschöpfen kann – als Nachtisch sozusagen. Die spirituelle Befreiung von Jahwe geht daher nur durch ein “Kooperationsprojekt” von Juden und Nichtjuden (goy), was letztlich auf ein “disclosure” hinausläuft.

Jahwe ist Satan. Atzmon hat Recht.

holger196967 Juni 5, 2014 um 21:09

Natalius

—>>>Jahwe ist Satan. Atzmon hat Recht.”

Hä? ist doch schon lange klar. Hat mit der Gravitation was zu tun. Kennste das net?

Also, “Satan” unterliegt der Gravitation “Der gefallene Engel” Ja, welcher Engel fällt denn schon?

Also, während sich “Gott” verpisst hatte (Am Sonntag), musste er doch einen Deppen hier lassen, der das Schaffen auch noch rechtfertigt.

Deswegen wird man ja auch erst, durch den Tod von der Gravitation hier erlöst.

Also Thinking please…

Gottes Bücher, sind ja auch in Stein gemeiselt oder? WARUM wohl?

Ach ihr habt aber auch keine Ahnung… :D

"ruby" Juni 5, 2014 um 21:53

@ Holger96
“Die meisten von denen brauchen nämlich nicht AAAAABEITEN und haben im Büro noch den teuersten Whiskey stehen.”
Es geht um den richtigen, besten Whisky .
;-)

Natalius Juni 5, 2014 um 22:59

@holger196967 Juni 5, 2014 um 21:09

Nee, kannte ich nicht – bin nich Gott – mühe mich noch durch! ;-) Aber interessante (und logisch konsistente) Theorie, dass Engel erst fallen, wenn sie materialisiert sind und Gravitation wirksam werden kann. Bei “little G” (partielle Materialisation) machen Flügel übrigens Sinn – wenn der Atmosphärendruck hoch genug ist (etwa wie bei uns). Ebenso machen biblische Nephilim vom 7-Meter-Typ Sinn, die als Nachfahren gefallener Engel (“Sons of god(s)”) und irdischer Frauen beschrieben sind. Passt physikalisch zusammen. Das “Geheimnis” der kontrollierten Materialisation lernen wir gerade im Experiment kennen, stand vor kurzem in Nature oder Science (muss ich raussuchen). Theoretisch lange vorausgesagt (noch mit “unserer” Physik) aber erst jetzt “richtig da”.

Haste ne Quelle – Steiner?

Stimmt mit “observations” überein, die die Amis mit EBE1 gemacht haben. Der konnte erst noch durch Wände laufen, bevor man dann fand, dass man ihn per elektrostatischer “soul trap” einsperren kann.

Du siehst, wir lernen alle dazu!

Natalius Juni 5, 2014 um 23:06

@”ruby” Juni 5, 2014 um 21:53

12 yo scotch – nicht nur für Spezialdemokraten, sondern auch fürs “Klientel”, richtig?

Natalius Juni 6, 2014 um 01:04

@Holger,

noch mal, es ist schon wichtig, daß wir da jetzt konsequent durch kommen. Wenn Jahwe = Satan, dann MUSS es notwendigerweise so sein, dass Satan der Körper (BeBroglie: Teilchen) von Jahwe als Geist (Seele, DeBroglie: Welle) ist. Das wäre die Dualität des Trinitätsgegners Newton. Durch Gravitation kann nur ein Körper “gefangen” werden. Volkamer (Steiner-”Schüler” – voll bewandert in “Standardphysik” – verlass Dich drauf) behauptet nun, dass es gequantelte Antigravitation gibt, die er messen könne, und die er auf “dark energy” und “dark matter” zurückführt. Ich habe zwei Bücher von ihm studiert und kann sagen: Das ist kein Scharlatan, der ist echt, ich verbürge mich für ihn und will Idiot sein, wenn ich mich irre. Wenn Volkamer stimmt, dann ist “Seele” antigravitativ und wiegt beim Menschen etwa minus 50 bis 100 Gramm – man kann die Zahl der Planck-Massen (21µg) – eine von drei Massenquanten, die Volkamer meint, identifizieren zu können – in etwa 2-4 Millionen “Orbs” (=Seeleneinheiten?) umrechnen. Irgendwie auch wenig, oder? Es würde heissen, dass 1 Orb unvorstellbar viel Information speichern kann, denn das gesamte Leben (plus alle Vorleben) wären irgendwie “einzubilanzieren” . Antigravitativ hiesse, dass so etwas nach Ableben den Planeten easy verlassen könnte. In der jetzigen Quantenphysik wiegen Wellen aber nichts! Da fehlt etwas!

Holger, Holger, Du bist ein Genie! Du hast uns auf Toidsche Wirbelphysik hingewiesen, als Schauberger’s Repulsine noch lächerlich war. (Schopenhauer stage one). Jetzt, nach dem so viel Wissen aus allen Ritzen quillt, sind wir natürlich gezwungen, der Sache mit den Vril-Damen und den sog. Jenseitsflugmaschinen nachzugehen, die zuvor als “braune” Nazi-Esoterik verdammt war.

Thanks!

ruby Juni 6, 2014 um 01:51

Die Vielfalt der Gestaltung des Geistes im Whisky gehört jedem Interessierten zu genießen. Jeder Jahrgang ist wie jeder Mensch einmalig und vergänglich.

peewit Juni 6, 2014 um 07:44

–>”Wenn Volkamer stimmt, dann ist “Seele” antigravitativ und wiegt beim Menschen etwa minus 50 bis 100 Gramm”

Wunderbar! Das ist natürlich Wasser auf die Mühlen eines reduktionistischen Materialisten wie ich einer bin. Ich habe mich schon als Kind gefragt, wie viel eine Seele wohl wiegt. Jetzt endlich weiß ich es: 50-100 Gramm. Und dass sie sogar in die “Gegenrichtung” wiegt, ist ja noch doller. Da kann ich mir ohne schlechtes Gewissen eine Tafel Schokolade zusätzlich genehmigen, wunderbar! Ja wirklich, hoffentlich stimmt er, der Volkamer…

Der @Holger und du, ihr zwei seid schon ein überirdisch-geniales Geistergespann!

Thanks!

Carlos Manoso Juni 6, 2014 um 16:26

@ Natalius Juni 5, 2014 um 19:21
„Wunderschön in materialistischer Logik beschrieben, aber für mich nicht mehr befriedigend.
Ich setze da meine Interpretation entgegen:
SCHULD entsteht – entsprechend meiner Interventionstheorie – nicht als spirituelles Analogon einer ursächlich materiellen Verschuldung, sondern durch Erwerb von VERBOTENEM WISSEN über die Mechanismen unserer spirituellen Versklavung.
Uns wurde von Jahwe das Gebot auferlegt, keine Früchte vom Baum der Erkenntnis (von gut und böse) zu verzehren, denn genau mit diesem Wissen würden wir erkennen, wer uns ausbeutet, und wie wir ausgebeutet werden. Bis jetzt ist das Ganze noch auf die spirituelle Dimension beschränkt, denn Jahwe “ernährt sich” von menschlichem Leid. Nach meinem jetzigen Kenntnisstand läuft die einfachste Interpretation darauf hinaus, dass es sich bei Jahwe um einen kosmisch-spirituellen Parasiten handelt. Wenn es uns schlecht geht, etwa ein Weltkrieg ausbricht, ist Jahwe “berauscht” und hat seinen “Kick”. Die materielle Dimension, das Geld, die Schuld(en) sind nur “Mittel zum Zweck”, um Leid entstehen zu lassen, das abgeerntet werden kann. Sein Gottesvolk hat Jahwe zwar mit besonderen “Statthalter”-Privilegien ausgestattet, gleichzeitig aber mit zig religiösen Zwängen, Ge- und Verboten zur Unmenschlichkeit so verflucht, dass er das daraus entstehende Leid auch noch abschöpfen kann – als Nachtisch sozusagen. Die spirituelle Befreiung von Jahwe geht daher nur durch ein “Kooperationsprojekt” von Juden und Nichtjuden (goy), was letztlich auf ein “disclosure” hinausläuft.
Jahwe ist Satan. Atzmon hat Recht.“

Natalius, ich fürchte, deine Erkenntnisschranke wirst du – da bin ich mir jetzt absolut sicher- leider noch nicht bei diesem ersten Versuch überwinden!

Wenn dein „jetziger Kenntnisstand (in der ) einfachsten Interpretation darauf hinaus(läuft), dass es sich bei Jahwe um einen kosmisch-spirituellen Parasiten handelt“, dann scheinst du halt grade auf einem „intellektuell“ extrem dürftigen“ antisemitischen Horrortrip drauf zu sein, den ich aber nicht mal bei „spirituellen“ Irrläufern wie Heinrich H. vermutet hätte.

Natalius Juni 6, 2014 um 17:47

@Carlos Manoso,
es ist mir klar, dass Du so reagierst, denn Du hast weder zur Cheka, den Zahlen ihrer Opfer, der Namensliste der führenden boshewikischen Revolutionäre, und dem zur Zeit hochaktuellen Problem der kollektiven Erinnerung an den Holodomor in der Ukraine etwas gesagt. Stattdessen reihst Du dich ein in das Kollektiv der Dumpfbacken, die gegenüber ihrer eigenen “Prägung” völlig unkritisch sind, aber immer fleissig die Antisemitismuskeule rausholen, wenn sie mit Wahrheiten konfrontiert sind, die nicht ins Schema ihrer Prägung passen.

Sag doch wenigstens, das “darf man nicht denken”, denn es existiert ein Denkverbot – das wäre wenigstens ehrlich in der Methode!

holger196967 Juni 6, 2014 um 18:51

peewit

—>>>Und dass sie sogar in die “Gegenrichtung” wiegt, ist ja noch doller. ”

Noch doller ist, das du keine Ahnung von Physik hast… :D sonst würdest du nicht von Gewicht reden sondern von Kräften :D LOL

Aber nen dicken Strahl pissen… :D

—>>> Ich habe mich schon als Kind gefragt, wie viel eine Seele wohl wiegt.”

Auf der ISS so gut wie gar nichts… ;)

Deine Intelligenz auf der Erde auch Nix… also mach dir um die Seele keine Gedanken LOL ;)

holger196967 Juni 6, 2014 um 18:56

Nun, was wäre EUER GOTT egal wie er sich nennt, denn ohne die Gravitation und ohne den Zerfall?

Dieser GOTT wäre ein erbärmlicher Lüüüüüschner… :D

Gückt euch den Jesus an, der hat die Gravitation überwunden gehabt. Erst den dicken fetten Stein vor der Höhle wech, und dann auch noch am Vadderdach auf und davon.

Ganz ehrlich bei euch Stinkstiefeln ist es eigentlich das beste was man tun kann. Abhauen… LOL ;)

holger196967 Juni 6, 2014 um 18:57

Und nach dem man gesehen hatte, das Jesus selbst über Wasser wandern konnte, musste man ihn natürlisch auch ans Kreuz nageln… So einfach kommt hier keiner davon…

holger196967 Juni 6, 2014 um 19:05

CM

—>>>Uns wurde von Jahwe das Gebot auferlegt, keine Früchte vom Baum der Erkenntnis (von gut und böse) zu verzehren, denn genau mit diesem Wissen würden wir erkennen, wer uns ausbeutet, und wie wir ausgebeutet werden. ”

Hä? Und warum hat mir keiner Bescheid gesagt? Das ist kein GEBOT sondern wenn, ein VERBOT.

Das verwechselt man ja auch immer gerne. GE-BOT … VER-BOT…

und nicht BOOT sondern BOT wie RO-BOT-ER

Sprech einfach mal das aus, was du tippselst. ;)

ruby Juni 6, 2014 um 19:31

“Der Zauber ist, dass man dort hingehören kann, wo man es am wenigsten erwartet hätte, und dass nichts wirklich verloren ist, wenn man es im Herzen bewahrt.”
Prya Basil
;-)

ruby Juni 6, 2014 um 19:37
karla Juni 6, 2014 um 19:43

Stephan Juni 3, 2014 um 11:01

“Ein französischer Bürokrat aus der dritten Reihe hat sich an einem Nachmittag die Zahlen 3% und 60% ausgeguckt und jetzt werden sie europaweit beschworen als kämen sie direkt von Moses. Mit anderen Worten: der Euro war eine blöde Idee von Frankreich für Frankreich.”

War das wirklich so? Irgendein Bürokrat? Und dazu ein französischer?

Ich hab das so in Erinnerung: Diese Zahlen entsprachen zum damaligen Zeitpunkt den deutschen Daten. Ich lass mich aber gerne berichtigen. Das wäre doch zu blöd wenn die Verantwortlichung nicht wirklich geklärt wäre.

Natalius Juni 6, 2014 um 19:45

@peewit
Das klingt alles wahnsinnig und “völlig daneben”, klar. Ich hab kein Problem mit reduktionistischem Materialismus, denn ich hab hier ja selbst den Begriff eingebracht, mit dem Du dich als “ich bin ja” identifiziert. Mir geht es um eine Sichtung von Phänomenen, die real, sogar reproduzierbar sind, die aber aus dem “allgemeinen Kenntnisregal” der Naturwissenschaften auf geradezu metamagische Weise verschwunden sind.

Es ist ein historisches Faktum, dass sich der analytische Chemiker Landoldt über 15 Jahre mit der Frage der Erhaltung der Masse bei chemischen Umsetzungen beschäftigt und dabei statistisch signifikante Abweichungen im ppm-Bereich festgestellt hat, die auch heute noch gemessen werden können, die sich aber keiner erklären kann. Hauschka (Dr. H.., dessen Kosmetikprodukte ja allgemein bekannt sind), hat die Frage der Massekonstanz bei biologischen Systemen untersucht (Keimung von Kressesamen in luftdicht abgeschlossenen Glasgefässen), ganze Wägeserien durchgeführt, und dabei festgestellt, dass die Geburt und der Tod dieser Keimlinge mit Gewichtsveränderungen einherging, die mondphasenabhängig sind. Gravitativ/antigravitativ scheint also von Planetenkonstellationen abzuhängen, und der Mond scheint eine gute Auswahl gewesen zu sein, weil seine Gezeitenwirkung ja bekannt sind. Die Gewichtsveränderung beim Ableben von Patienten sind vielleicht weniger repräsentativ, weil solche Wägungen auch ein ethisches Problem aufwerfen und daher nicht in der benötigten Anzahl durchgeführt werden konnten. Volkamer war der erste, der die Kinetik dieser Gewichtsveränderungen in chemischen und biologischen Modellen mit hochpräzisen Waagen (sog. Comparatoren) bestimmt hat und eine Theorie dieser Gewichtsveränderungen vorschlägt. Es besteht überhaupt kein Zweifel daran, dass da etwas messbar ist, was nicht sein darf (!), aber wie man es erklärt ist immer mit Fragezeichen behaftet. Hast Du dich jemals gefragt, wieso die Planck-Masse – also die in Masse umgerechnete Energie eines Würfel Vakuums mit den Dimensionen der Planck-Länge (10^-35 m) SO GROSS IST? “Intuitiv” kommt doch da jeder ins Schleudern, wenn man nach dem “physikalischen Gehalt” dieser “Verknüpfung von Naturkonstanten” fragt. Formalmathematisch richtig reicht einigen Neugierigen nicht – diese wollen wissen WARUM. Jahwe’s Verbot, vom Baume der Erkenntnis zu naschen, ist da kontraproduktiv.

holger196967 Juni 6, 2014 um 19:46

ruby

das ist aber auch ein harter und steiniger Weg. Das macht man nicht so einfach… ;)

Natalius Juni 6, 2014 um 19:50

@holger196967 Juni 6, 2014 um 19:05

Mein Fehler, denn ich hab das getippselt. “Gebot, keine Früchte zu essen” entspricht aber “Verbot, Früchte zu essen” – ist nur etwas milder. ;-)
Von Jahwe ein striktes Verbot!

holger196967 Juni 6, 2014 um 19:53

Natalius

wenn ich mal genügend Kröten beisammen habe, für mein eigenes unterirdisches Labor, mit Tageslicht, ich lad dich gerne ein. Dann machen wir mal richtige Experimente… :D

Du darfst alles haben, nur keine Angst. Ich weiß selber nicht, was dann dabei rauskommt. Ich kann nur eines sagen, es wird krass. Da ist Cern ein kleines Licht dagegen. Vielleicht bleibt auch nur ein Loch. durch die erde… keine ahnung.

holger196967 Juni 6, 2014 um 19:57

Natalius

Platons Höhlengleichnis hat mich darauf gebracht, ich werde das STEHENDE Licht (Lichtgeschwindigkeit LOL) Beschleunigen. So, dass sich das jetzige statische Licht in das Dynamische übergeht. WARP

peewit Juni 6, 2014 um 20:04

@Holger

Ach Holgi, alter Betriebsschlosser und Einsteinzertrümmerer: Erklär mir doch bitte das innerste Sein und Wesen der Kräfte der Physik. Das wollte ich immer schon wissen. Du bist genau der Richtige für diese herkulische Aufgabe. Na los, trau dich!

Natalius Juni 6, 2014 um 20:08

@holger196967 Juni 6, 2014 um 19:57

WARP: Es muss so was geben, denn sonst wären se nicht hier. Da können Michelsen-Morley-Einstein-Planck so viel Äther verbieten, wie sie wollen. Wenn etwas wahr ist, kommt es immer wieder aus den Ritzen raus – da kann man so viel Erde drüberschütten, wie man will. Auch verbrannte Erde hilft da nicht. Irgendjemand weiss, was wir wissen dürfen und was nicht! Und warum es so ist.

holger196967 Juni 6, 2014 um 20:09

Natalius

denk mal nach, alles steht hier auf der Erde. Jeder einzelne Punkt hier. ein Wolke zieht nicht von A nach B. Die Wolke “erneuert” sich jede Mikro Sekunde neu.

Wie eine Wasserwelle. Stehende Wellen ÜBERALL. Nur im Wirbel werden diese Dynamisch. Tornado Hurrikan… nur DANN.

Wenn ich eine SMS schicke, kann ich die Überall empfangen. In München und in Hamburg im Flugzeug überall zur gleichen Zeit. Also werden alle Punkte in der Umgebung gleich codiert.

Man muss sie nur abrufen können. mehr ja nicht.

Und das gleiche ist mit Licht. Unendlich und keine Geschwindigkeit. Das Licht hat die Geschwindigkeit NULL

holger196967 Juni 6, 2014 um 20:11

peewit Juni 6, 2014 um 20:04
@Holger

Ach Holgi, alter Betriebsschlosser und Einsteinzertrümmerer: Erklär mir doch bitte das innerste Sein und Wesen der Kräfte der Physik. Das wollte ich immer schon wissen. Du bist genau der Richtige für diese herkulische Aufgabe. Na los, trau dich!”

Kleiner, mache ich… sag mir wann und wo. Schick den Lübber ne Mail, dann setzen wir uns zusammen. Zeige ich dir sogar höchst persönlich. Bring dein Wissen aber mit…

peewit Juni 6, 2014 um 20:16

@Holger

Ach Holgi, Großer, wir wollen doch auch die anderen hier von deinen profunden Einsichten profitieren lassen. Also los, wir sind gespannt…

holger196967 Juni 6, 2014 um 20:18

peewit

Rückzieher, oder wie darf ich das verstehen ? :D

peewit Juni 6, 2014 um 20:22

@Holger

Wir warten auf dich, Superholgi. Auch Platon, wie er mir soeben versichert hat. Also, los!

holger196967 Juni 6, 2014 um 20:24

peewit

ich hab es mir gedacht… keine Antwort :D nur hohle Phrasen sie zu… ;)

peewit Juni 6, 2014 um 20:27

@Holger

Kommt nix? Na war ja zu erwarten?

ruby Juni 6, 2014 um 20:29
gelegentlich Juni 6, 2014 um 20:31

@holger @peewit
Rückzieher, aber umgekehrt. Es geht offenbar um Experimente, die man hier nicht überprüfbar beschreiben kann, weil sie nur im Keller funktionieren. Einer muss es ja mal sagen: Erdstrahlen.
Wird man ja noch sagen dürfen.

holger196967 Juni 6, 2014 um 20:31

peewit

das hatte ich hier ja schon mal verlinkt das Video… http://vimeo.com/18677756

nun erkläre er mir mal das Verhalten der Luftblasen!!! rein Physikalisch.

Der Volumenstrom des Wasser geht mit ca. 3 m/s dauerhaft von Rechts nach Links…

Und bevor du wieder dummes Zeugs Laberst, guck es dir einfach an, was die Luftblasen machen. Ich will nun eine Formel von Dir, aber wenigstens eine Erklärung warum es den Luftblasen möglich ist, ohne Energie Einsatz gegen den Strom zu “schwimmen”

Sieh zu du großer OH PEEWIT

danach darfst Du mich auch gerne wieder ansprechen. :D

holger196967 Juni 6, 2014 um 20:34

gelegentlich Juni 6, 2014 um 20:31

Die funktionieren sogar ganz offiziell bei einer Hochschule.

Und darüber wurde in meiner Anwesenheit ne Diplom Arbeit angefertigt.

peewit Juni 6, 2014 um 20:39

@Holger

Platon, Einstein und ich warten weiter in der Höhle, auf dass du uns erleuchtest. Also, was ist? Deine Luftblasen werden sich dann ja wohl von selber erklären, oder?

holger196967 Juni 6, 2014 um 20:39

Leute…

Wenn ihr keine Ahnung habt, von Experimentaler Grundlagenforschung, dann haltet doch einfach euer Maul…

holger196967 Juni 6, 2014 um 20:40

Tschüss PEEWIT :D

peewit Juni 6, 2014 um 20:48

@Holger

Ja genau, ein Betriebsschlosser erklärt uns die experimentelle Grundlagenforschung. So siehts aus! Da ist nichts mehr zu hoffen…

Gute Nacht!

gelegentlich Juni 6, 2014 um 21:16

@pee?ut
Ein Schritt zuviel: Standesdünkel hilft da nicht weiter. Lass Dir das von der Zuschauertribüne aus sagen. Jetzt sehe selbst ich Dich gefordert. ;-)

Linus Juni 6, 2014 um 21:25

Ein Opfer! Wir wollen ein Opfer!

Seid ihr jetzt alle völlig durchgeknallt?

holger196967 Juni 6, 2014 um 21:42

peewit Juni 6, 2014 um 20:48
@Holger

Ja genau, ein Betriebsschlosser erklärt uns die experimentelle Grundlagenforschung.”

Ja, das hat sogar mal ein Zimmermann gemacht :D

otto Juni 7, 2014 um 00:15

@holger

du siehst den Zusammenschluss von kleinsten Luftblasen (die vom linken bis zum rechten Bildrand verteilt sind) an verschiedenen Orten. Dieser Ort des Zusammenschlusses scheint sich von links nach rechts zu verlagern. Es ist jedenfalls nicht eine Luftblase die von links nach rechts schwimmt!

otto Juni 7, 2014 um 00:20

Wenn ich eine Luftblase wäre die am Leben hinge, würde ich auch versuchen mich in die Richtung vorzufressen aus der die kleinen neuen Luftblasen kommen.

g.w. Juni 7, 2014 um 06:54

Aus: Gespräche mit Seth
…Einerseits und auf eine Weise, die ihr momentan nicht begreifen könnt, gibt es das Böse einfach nicht. Andererseits seid ihr offenbar ständig mit Wirkungen konfrontiert, die böse zu sein scheinen. Nun ist häufig gesagt worden, dass es gott gibt und dass es daher auch den Teufel geben muss-oder dass das Gute das Böse voraussetzt. Das ist so, als würde man sagen: wenn es die obere Hälfte des Apfels gibt muss es auch die untere geben, wobei man aber vergisst, dass beide Hälften zusammen erst den Apfel ergeben.
Kehren wir zu unseren Grundwahrheiten zurück: Ihr erschafft die Realität durch eure Gefühle, Gedanken und Geistestaten. Manche davon werden physisch verwirklicht, andere werden in wahrscheinlichen Systemen verwirklicht. Ihr seid, wie es scheint, in jedem Augenblick vor unendliche Alternativen gestellt, wovon einige weniger günstig als andere sind.
Ihr müsst Euch darüber im klaren sein, dass jede geistige Tat eine Realität ist, für die ihr verantwortlich seid. Das zu erkennen ist der Zweck eures Daseins in diesem Realitätssystem. Solange ihr an den Teufel glaubt, werdet ihr daher einen solchen erschaffen, der euch und anderen, die gleich euch an dieser Schöpfung beteiligt sind, real genug vorkommen wird.
Dank der Energie, die ihr ihm verleiht, verfügt er über ein gewisses Mass an eigenem Bewusstsein. Doch solch ein nachgemachter Teufel besitzt weder Realität noch hat er Macht über diejenigen, die nicht an seine Existenz glauben und ihn durch solchen Glauben mit Energie aufladen. Er ist mit anderen Worten eine superlativistische Halluzination. wie schon früher erwähnt, können Menschen, die an die Hölle glauben und sich dieser durch ihren Glauben verschreiben, dieselbe in der Tat auch erleben, wenn acuh keineswegs im ewigen Sinne. keine Seele bleibt ewig unwissend.

holger196967 Juni 7, 2014 um 09:10

otto

ich habe ungefähr 2 Tage davor gesessen, auch ein Hyper Prof war dabei, es wird noch gerätselt. :D Wenn wir alle doch schon am Perfekten angelangt sind, dann kann ich doch verlangen, dass das Verhalten auch berechnet werden kann. Oder? ;)

Besonders von den Dauer-Nörglern hier. :D Und zwar anständig und nach wissenschaftlichen Maßstäben. Wenn se das dann aber nicht können, sollen se mit ihrer Schulphysik schweigen ;) Besonders dann, wenn man von dynamischen Kräften und Strömungen keine Ahnung hat. Ich gebe es ja auch zu, das steht ja auch in keinem Leerbuch drin. Und was da nicht drin steht, das gibts ja auch nicht. :D Ich behaupte ja nicht, dass ich es weiß. Nur dürfte es das nicht geben. Also das Verhalten der Luftblasen. Diese haben nun mal keinen Antrieb außer der vorhanden Strömung des Wassers.

Also müssen dort Kräfte wirken, die A) mindestens so hoch sind, wie die Kräfte im Strömungskanal. Die B) größer sind und C) auch noch den Auftrieb verhindern. Denn man müsste ja auch davon ausgehen, dass diese auch noch einen Auftrieb haben.

Diese Luftblasen entstehen auch erst ab einer bestimmten Strömungsgeschwindigkeit des Wasser an einer Abrisskante im Kanal unter Wasser. Vorher sind die gar nicht vorhanden. Und das vollkommen Reproduzierbar.

Die Strömung ist absolut konstant. Das macht die Sache ja noch lustiger. :D Es erinnert mich irgendwie an einen Kavitationstorpedo. Aber nix genaues weiß man halt nicht

Natalius Juni 7, 2014 um 09:54

@g.w.

Da ich dein Zitat an mich gerichtet empfinde, hier zunächst eine eher offizielle Sichtweise:
http://www.uni-koeln.de/phil-fak/ifa/zpe/downloads/1994/100pdf/100086.pdf
Der Gott des Chaos, der aus dem Körper seiner Mutter durch einen Seitensprung (wörtlich) ausbricht, will uns natürlich einreden, dass es ihn gar nicht gibt, wenn wir ihn nicht “konstruieren”. Für die Einsicht, dass “materialisierte Realität” durch Beobachtung entsteht, brauchen wir diesen Gott nicht, das wissen wir bereits aus der Quantenphysik. So weit sind wir nämlich schon. Das was fehlt, sollte man ohne Angst und Denkverbot suchen. Und dabei sollte man Ergebnis-offen und nicht “beseelt durch eine Ideologie oder durch einen Glauben” vorgehen, selbst wenn man erkannt hat, dass es adäquater ist, von Glissen statt Glauben versus Wissen zu sprechen.

Wofür ich dir danke, Pfingsten 2014, war dein Anstoss, sich aus dem Gefängnis einer anthropozentrischen Weltauffassung zu befreien. Aber ich möchte schon anregen, so genau wie möglich hinzuschauen. Denn ich vermute, dass es sich auch bei Seth um eine malevolente Entität handelt – kann es zumindestens nicht ausschliessen. Wir leben nämlich noch nicht auf einem Planeten, der uns in Frieden und welchelseitigem Respekt, Anerkennung und Liebe zusammenführt. Immer wieder brechen Kräfte der Zerstörung, Vernichtung und Versklavung aus, deren Mechanismen wir erst erkennen müssen, um uns in Zukunft degegenstellen zu können. Unser ökonomisches System ist kein Ding innerer Anschauung, sondern geteilte Realität. Wenn wir also zulassen, dass wir beraubt und in Unfreiheit gehalten werden, dann geschieht es auch. Und zwar nicht als “Einbildung” sondern ECHT. Ob Aussaugung “gut” oder “böse” ist, darüber kann man streiten. Steht man auf der Seite der Macht, ist die aussaugende Entität ein “Gott”. Steht man auf der Seite der Ausgesaugten, wäre man blöde, den Aussauger nicht als “Satan” zu sehen. Natürlich kann man jetzt alle möglichen Formen der “Relativierung” einwenden, je nachdem wie hoch man in der Seth’schen Pyramide steht und vom “Aussaugen” selbst abbekommt (mitsaugen darf). Aber letztlich muss man sich doch die Frage stellen, ob ein Alternativmodell sinnvoller wäre, bei dem die Pyramide abschmilzt und Seth sich wieder zurückbegibt in die Kälte des Weltalls, wo er herkommt…

g.w. Juni 7, 2014 um 10:02

@Holger
wahrscheinlich wissen die Luftblasen auch schon, dass wir uns im finalen Endstadium des Kapitalismus befinden und machen, was sie wollen ;-)

nee, vielleicht sieht es nur so aus, als wäre es EINE Luftblase, wie Otto schon sagte

Keynesianer Juni 7, 2014 um 10:07

@Natalius

Wenn Du noch den Seth, den Chaosgott und sonstigen Esoterikmüll weglassen könntest, wären Deine Aussagen vielleicht politisch hilfreich.

Nicht umsonst wird die Esoterik von den Herrschenden so gepflegt. Esoterik mag sogar eine gute Tarnung für gefährliche politische Standpunkte sein. Aber die Betreffenden wirken halt allzu leicht nur noch als Verwirrte und ihre Standpunkte als Verirrungen.

Sicher gibt es noch viel Wahrheit jenseits des Materialismus und der Lehren der Universitäten. Aber vorher warten wichtigere Erkenntnisse für die Menschheit, die so im Esoteriknebel verschwinden.

Natalius Juni 7, 2014 um 10:33

PS: Je mehr ich über Christus lese, desto sympathischer wird er mir – als Mensch. Er war ja eigentlich nicht aggressiv, vielleicht bis auf einmal: http://de.wikipedia.org/wiki/Tempelreinigung

Würde so einer in D-Land 2014 erscheinen, ja, dann würden die Antisemitismus-Keulen nur so hageln. Ich vermute mal, nicht mal aus Richtung der Devotionalienverkäufer und Wechsler (Banker), sondern von Seiten derer, die diese Realität verteidigen, ohne “zu wissen, was sie da tun”. Eine Rückbesimmung auf “Werte des christlichen Abendlandes” (Putin-Le Pen-Achse) ist schon irgendwie angezeigt.

Merkel hat noch nicht gemerkelt, dass ihre “Risikofolgenabschätzung” vielleicht nicht ganz im Sinne ihres Vaters ist. Den ukrainischen Antisemitismus kann man nicht verstehen, denn man den ukrainischen Holodomor nicht zur Kenntnis nimmt. Wie muss es sich für einen Ukrainer “anfühlen”, wenn er weiss, dass die “neuen Herren” ihre Herkunft genau so verleugnen, wie es unter Stalin geschah? Zeitgleich zum Holodomor passierte in Deutschland die Machtübernahme der Nazis, aus der letztlich der Holocaust hervorging, selbst wenn hier keine etymologische Verwandschaft besteht. Aber eine Verwandschaft der “Bilder” ist unschwer auszublenden.

holger196967 Juni 7, 2014 um 10:41

Keynesianer Juni 7, 2014 um 10:07
@Natalius

Wenn Du noch den Seth, den Chaosgott und sonstigen Esoterikmüll weglassen könntest, wären Deine Aussagen vielleicht politisch hilfreich.”

Und vielleicht wäre es auch ganz gut, dich mit über 2000 Jahre alten Mythen mal beschäftigen würdest. Das ist ja keine Erfindung der Neuzeit.

Und warum es alle 7 Jahre eine Schuldenerlassjahr gab, kommt ja auch nicht von ungefähr.

Ich frage mich, wie man es schaffte ohne Bauamt ne Pyramide zu bauen, und der BER läuft immer noch nicht.

Vielleicht sollten wir unsere “Klugheit” man nicht so hoch stellen. So schlau sinn wir dann doch nicht. Aber man kann es sich ja auch einbilden sehr Klug zu sein.

holger196967 Juni 7, 2014 um 10:42

gw

—>>>nee, vielleicht sieht es nur so aus, als wäre es EINE Luftblase, wie Otto schon sagte”

LOL :D auch net schlecht, was denn dann??? :D

holger196967 Juni 7, 2014 um 10:46

Keynesianer Juni 7, 2014 um 10:07

ODER… kämest Du auf die Idee, als heutiger Führer, die Esel und Elefanten zu bepacken und den Nahen-Osten zu beherrschen? Mit Gesinde im anhang?

Da wirste doch Irre dabei :D

holger196967 Juni 7, 2014 um 10:49

Man muss sich doch mal den ganzen geschriebenen Mumpitz aus Logistischer Sicht vor AUGEN führen, meinetwegen auch das auge des Horus.

Wie viel kann denn überhaupt lt. Geschichtsbücher und Logistik nach unseren heutigen Maßstäben überhaupt stattgefunden haben!

Da Lügt sich einer den anderen die Hucke voll. Und jeder schluckt den Mumpitz. :D

holger196967 Juni 7, 2014 um 10:52
holger196967 Juni 7, 2014 um 10:56

Und wer sich wirklich mal Gedanken machen möchte, sollte sich hier http://de.wikipedia.org/wiki/Selinunt so wie ich mal eine Woche aufhalten, und sich einfach nur Fragen stellen :D

g.w. Juni 7, 2014 um 11:05

@Natalius
es freut mich,d ass ich Dir diesen Anstoss bezüglich des Weltbildes geben konnte.
Der Seth, den Du verlinkt hast, ist jemand ganz anderes. Ich spreche von dem Seth, der sich in den 60ern telepathisch der Amerikanerin Jane Roberts mitgeteilt hat. Ihre Bücher waren der Auslöser der New Age-Bewegung. Er sagt, dass wir die Schöpfer unserer Realität sind, aber wenn wir diese uns eigene Macht nicht nutzen, erschaffen andere für uns die Umstände.

fürmich gibt es kein personifiziertes Böse, jedes bewusste Wesen kann sowohl positiv als auch negativ denken und handeln, auch wenn bei manchen das eine ziemlich überwiegt.

“Immer wieder brechen Kräfte der Zerstörung, Vernichtung und Versklavung aus, deren Mechanismen wir erst erkennen müssen, um uns in Zukunft degegenstellen zu können. ”

Das sehe ich auch so, für mich ist vor allem das Geld und der Zinseszins das Mittel, die Menschheit zu versklaven. Das raubt den menschen so wie sie nunmal ticken die Freude und die Lebensenergie. Mit der Esoterik erreichst Du nur ganz wenige Leute, mit den realen anschaulichen alltäglichen Dingen kannst du alle erreichen. Und da gibt es genug Dinge zu klären, insofern stimme ich @Keynesianer da zu.

allerdings ist mir die Frage nach der Lohnpolitik auch etwas zu kurz gesprungen. Hier wurde noch nicht mal die Frage geklärt, wessen Köpfen der Euro entsprungen ist und wer den durchgesetzt hat und warum es bei solchen Entscheidungen keine Volksbefragungen gibt.

Helmut Kohl und Mitterand als Urheber zu betrachten, wie es bei wikipedia steht, ist ja wohl ein Witz.

g.w. Juni 7, 2014 um 11:09

@holger

—>>>nee, vielleicht sieht es nur so aus, als wäre es EINE Luftblase, wie Otto schon sagte”

LOL :D auch net schlecht, was denn dann??? :D

lol, nee so meinte ich das nicht. Ich meinte, dass die Luftblase sich fortsetzt, also seitlich immer wieder neu entsteht

holger196967 Juni 7, 2014 um 11:15

gw

—>>>lol, nee so meinte ich das nicht. Ich meinte, dass die Luftblase sich fortsetzt, also seitlich immer wieder neu entsteht”

Das wäre natürlich eine Möglichkeit. Wie mit den Wellen aufm Meer, oder wie halt die Wolken am Himmel. Übrigens, das ist ja kein Scherz, das wurde in den Anden schon bewiesen mit unbemannten Segelfliegern. Die haben bis zu 9 g beschleunigt. Man weiß nur nicht warum…

ruby Juni 7, 2014 um 11:17

Schweinblasen der Ewigkeit
http://www.youtube.com/watch?v=DTxB16c3Cuo
Wer hat wohl das Trikot vom Stegi mit der Nr. 11?

holger196967 Juni 7, 2014 um 11:18

gw

—>>>Hier wurde noch nicht mal die Frage geklärt, wessen Köpfen der Euro entsprungen ist und wer den durchgesetzt hat und warum es bei solchen Entscheidungen keine Volksbefragungen gibt.”

Das täte mich wirklich mal interessieren :D Wer hat sich das ausgedacht, und warum überhaupt. Da lande ich dann eben wieder bei Goethe.

—>>>Helmut Kohl und Mitterand als Urheber zu betrachten, wie es bei wikipedia steht, ist ja wohl ein Witz.”

YEP … bei wiki kann man ja vieles lesen, aber was solche themen betrifft, ist wiki gar nichts.

Keynesianer Juni 7, 2014 um 11:20

@holger

Wie viel kann denn überhaupt lt. Geschichtsbücher und Logistik nach unseren heutigen Maßstäben überhaupt stattgefunden haben!

Da hast Du schon Recht. Das schönste Beispiel ist ja die Schlacht von Salamis mit angeblich 1000 Trieren 480 vor unserer Zeitrechnung:

https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Salamis

Zur Besatzung einer attischen Triere gehörten 170 Ruderer (62 auf der oberen Ebene, 54 auf der mittleren und 54 auf der unteren Ebene), 10 bis 20 Matrosen (inklusive der Offiziere) und etwa 10 Soldaten.

Also so 150.000 bis 200.000 Männeken auf Schiffen, von denen vermutlich keines seetauglich hätte sein können. Das alles noch mit Rammsporn und entsprechenden Manövern.

Die größten Schlachten zu Land im 30jährigen Krieg hatten weniger Teilnehmer. ;)

Aber die Flotte vom König Pyrrhos stellt alles in den Schatten:

Mit 20.000 Phalangiten, 3.000 thessalischen Reitern, 2.000 Bogenschützen, 500 Schleuderern und 20 Kriegselefanten setzte Pyrrhos im Frühjahr 280 v. Chr. nach Italien über

Gegen ausgewachsene Kriegselefanten auf Ruderbooten war sogar die Landung mit Panzern in der Normandie 1944 ein Kinderspiel. :)

holger196967 Juni 7, 2014 um 11:25

gw

übrigens betrifft das auch zu 99% “Esoterische” Portale des Neulands. Was man da zu Lesen bekommt, insofern… ich kenne ja genügend Spinner aus der Szene auch Real. Aber egal… so ganz unrecht können die auch net haben. Sonst wären se ja nicht. :D

Man darf halt net den Fehler machen, sich einen als Guru zu suchen, und dem hündisch hinter her dackeln. Nur weil man selbst so hoffnungslos wäre. ;)

Also, anhören, das mitnehmen was interessant ist, und sich selbst eine Meinung bilden. Muss ja nicht richtig sein… Soll mir doch einer das Gegenteil beweisen. ;) Wird schwierig

Natalius Juni 7, 2014 um 11:37

@Keynesianer Juni 7, 2014 um 10:07

Bitte stets genau lesen, was da steht! Ich würde mich als einen Soddy-geprägten “Vermittler” sehen wollen. Meinen Eso-Sprech werden diejenigen verstehen, die da gewisse Grundkenntnisse haben. Die muss man nicht haben, klar! Aber die Position wird schon ersichtlich: Wir befinden uns nämlich nicht nur im Ökonomischen im Bereich von Lüge! Letzteres kann man ja auf Ihrer page sehr schön nachlesen. Zu Carlos Manoso habe ich mich klar geäussert und warte da nicht auf Keulen, sondern auf Argumente.

@Zu Holger: Die verdrängte “deutsche Wirbelphysik” kommt wieder an die Oberfläche durch “toroidale Physik” (z. B. eines Nassim Haramein), der natürlich von sog. Fundamentalskeptikern aus vollem Rohr “niedergemäht” wird. Nach meiner Auffassung ist es kein Idiot oder Scharlatan, da ist etwas dran, was wir noch nicht voll verstehen. Sein “origin of spin” paper geht in Richtung von lange nur in deutscher Sprache “eingesperrten” Arbeiten Einsteins zur Torsionsphysik (Ansätze zur AFT), die von Unzicker übersetzt und in Arxive.org eingestellt wurden. Haramein’s letztes Paper, in dem er den Radius des Protons auf der siebte Stelle genau vorhersagt, bringt die physics community zur Zeit in Verlegung…

@Alle: Eine Einführung in die neue Denke, Physik, Finanzpolitik und SOGENANNTE Esoterik (freie Energie) zusammenführend ist der Film “Thrive”, den man sich zu Pfingsten ruhig einmal anschauen sollte. Produziert von Foster Gamble (Holger: der von Proctor & Gamble, also von “88″), was zeigt, dass nicht jeder Superreiche ein gewissenloser Mensch ist!
https://www.youtube.com/watch?v=-pRfGVHU_Qg

g.w. Juni 7, 2014 um 11:49

@Holger
der Bau der ägyptischen Pyramiden (je2,3 mio steinquader je 1,5 t) so mit Hammer und Meissel und Eseln, alles in der heissen Wüste hat bestimmt auch spass gemacht. Und das alles nur , um den Pharao anständig zu beerdigen….

“Man darf halt net den Fehler machen, sich einen als Guru zu suchen, und dem hündisch hinter her dackeln. Nur weil man selbst so hoffnungslos wäre. ;)”

ich bin schon vielen gefolgt, ich kenne die wahren ;-)
(life of brian)

https://www.youtube.com/watch?v=FEF7T-Yy3kQ

ruby Juni 7, 2014 um 11:52
Jackle Juni 7, 2014 um 12:15

Es ist wohl doof, hier überhaupt noch etwas zu schreiben aber gut: Es ist sehr, sehr traurig mitanzusehen, wie ihr esoterischen Vollspinner miteinander die Welt auseinander pflückt. Unfassbar erbärmlich.
Aber macht mal weiter, packt euch an die Hände und springt singend im Kreis der Einfältigkeit. Ihr Checker findet das alles noch raus. Ich mein, nicht heraus finden. Da gibt es sicherlich noch einen toten Antisemiten, der das alles vor 50 Jahre genau so schon gesagt hat. Man muss es nur auch ernst damit meinen. Meinen. Ganz wichtig!

Abgefuckte Arschlöcher unfassbaren anti-aufklärerischem Ausmaßes seid ihr. Ihr seid die Beweise dafür, dass vieles wohl unsicher ist, aber eines scheint wohl klar. Mit euch geht es zurück in die Barbarei. Das Abschlachten von Morgen wird von so jämmerlichen Gestalten, wie ihr es seid, einmal inniziiert werden. Denn ihr wollt ja nicht DIE Juden töten, nein ihr wollt nur DIE Zionisten töten, abschlachte, vergasen, massakrieren, verbrennen, erschießen, vergraben, vergessen, leugnen.
Ich schimpfe viel über Sozialdemokraten, aber Ihr abgefuckten Esospinner steht noch 7 Leiterstufen unter ihnen. Sieben fragt ihr jetzt? Ja, Sieben! Jahwe. Strudel. Pyramiden. Meine Meinung. Denkt mal drüber nach oder beweist doch das Gegenteil! Ha!

holger196967 Juni 7, 2014 um 12:30

g.w. Juni 7, 2014 um 11:49
@Holger
der Bau der ägyptischen Pyramiden (je2,3 mio steinquader je 1,5 t) so mit Hammer und Meissel und Eseln, alles in der heissen Wüste hat bestimmt auch spass gemacht. Und das alles nur , um den Pharao anständig zu beerdigen….”

gw auch hier hat sich der Holgi eine These ausgemalt… alle gehen immer davon aus, dass da Pyramide von unne nach obbe gebaut wird, also gegen die Gravitation mit Rampen und Eseln und Holzrollen die im Sande versinken. LOL :D wie wäre es denn, wenn es anners rum passiert wäre?

Ich brauch ja jetzte nicht, den Flaschenzug zu erklären oder? Stell dir mal vor, man leitet da Nil um, und nutzt sogar noch da Wasserkraft. :D Zieht da Steine inner Mitte hoch und lässt se von Obbe nach unne abgeleiten und dadurch wird ein annerer Stein als gegengewicht, nach obbe gezogen. Puhhh echt schwer da AAAAABEIT…

Übrigens, bei Earth kann man die Kanäle noch sehen :D zu da Pyramide … Quasi Wasserautobahnen…

Verstehste? Du hast obbe nen Stein, und unne nen Stein. Dann musste nur noch da Reibung am Hang überwinden, Je nach Flaschenzug, kannste so mit einem Stein obbe auch noch 3 4 andere hoch ziehen. Nebenbie noch sogar einen bechern :D

Ham später die Uhrmacher auch so gemacht ;D

holger196967 Juni 7, 2014 um 12:31

Jackle

ich habs dir schon mal gesacht, lass es raus, auch das hat einen sinn. :D

holger196967 Juni 7, 2014 um 12:36

Jackle

wie alt biste eigentlich? wenn de so weider machst, dann iss das nicht gut so für deine Gesundheit… Also beruhige dich und komme mal 7 Treppenstufen wieder runner. :D

Mach dich nen Pilsken uff, geh in die Natur, und freue dich daran, wie doch was wachsen tun kann.

holger196967 Juni 7, 2014 um 12:42

—>>>Denn ihr wollt ja nicht DIE Juden töten, nein ihr wollt nur DIE Zionisten töten, abschlachte, vergasen, massakrieren, verbrennen, erschießen, vergraben, vergessen, leugnen.”

Aber klar doch, haben ja auch nichts anderes zu tun… LOL :D So wichtig sinn die dann auch wieder nicht. Habe sogar schon ne Nasen und Lippenschablone gebastelt, danach werden dann se sortiert.

Und aber sofort inne Kammer. Was denkst DU denn? Nix unter Starkstrom wird das Pack gesetzt. Mit ner Strahlenwaffe gleich Atomisiert. Und schwupps wech mit dem Pack. Unwertes Leben, unterster Stufe.

So einfach ist das Tschäckel… :D

g.w. Juni 7, 2014 um 12:51

@holger
okay, mit flaschenzug geht´s leichter, aber zu welchem Zweck solche Bauwerke?

“unfassbaren anti-aufklärerischem Ausmaßes seid ihr”

richtig, du kannst dir gar nicht vorstellen wie antiaufklärerisch wir sind, und keiner kann uns widerlegen muhahah

Natalius Juni 7, 2014 um 12:51

@g.w. Juni 7, 2014 um 11:05
“@Natalius
es freut mich,d ass ich Dir diesen Anstoss bezüglich des Weltbildes geben konnte.
Der Seth, den Du verlinkt hast, ist jemand ganz anderes. Ich spreche von dem Seth, der sich in den 60ern telepathisch der Amerikanerin Jane Roberts mitgeteilt hat. Ihre Bücher waren der Auslöser der New Age-Bewegung. Er sagt, dass wir die Schöpfer unserer Realität sind, aber wenn wir diese uns eigene Macht nicht nutzen, erschaffen andere für uns die Umstände.”

Bei sog. “gechannelter” Information prüfe ich zunächst, ob der Empfänger diese Information nicht auch anders bezogen haben könnte. Man findet, dass bereits Isaac Newton mit “diesem Seth” vertraut war – mit Tabula Smaragdina und mit Hermes Trismestigos eingeschlossen – nur so als key words. Für mich das beeindruckendste Dokument von “Channelling” ist dieses hier:
http://www.synchronizeduniverse.com/STAN%20ANALYSIS3.pdf
presumably the proper math of the “Alcubierre drive” (Holgers WARP – ein Pfingstgeschenk von meiner Seite aus ;-)

Ich stelle das ein, weil das ne harte Nuss für jeden “skeptischen Fundamentalskeptiker” (als Negation der Negation) ist – vielleicht gehöre ich ja selbst dieser Gruppe an ;-)

Jackle Juni 7, 2014 um 13:11

Hey, ihr Totalbekloppten. Ich hoffe ihr hab schon euer Ticket gebucht. In zwei Monaten beginnt das diesjährige Einhornsommercamp! Da könnt ihr unter eures gleichen weiter filosofieren. Total in the Nature, im Einklang mit den Strömen, den Wirbeln, den Außerirdischen und Göttern. Einhornreiten, Bratwurstessen, Judentöten. Für jeden was dabei!

http://youtu.be/aqqc2nkUPt8

Natalius Juni 7, 2014 um 13:18

@Jackle
“Denn ihr wollt ja nicht DIE Juden töten, nein ihr wollt nur DIE Zionisten töten, abschlachte, vergasen, massakrieren, verbrennen, erschießen, vergraben, vergessen, leugnen.”

Die Logik dieser Verbenreihung von “töten” bis “leugnen” erschliesst sich mir nicht.

In der Tat wollen Wahrheitssuchende auch Zionisten nicht töten, aber auch nicht leugnen! Mit der Beschimpfung von Solzialdemokraten löst sich das Problem nämlich nicht. Und bzgl. Nazis sei gesagt: Nicht Arbeit macht uns frei, sondern Wahrheit macht uns frei!

peewit Juni 7, 2014 um 13:19

@Nat.

Hihihi, jeder Depp erkennt doch auf den ersten Blick, dass das Fake-Mathematik ist. Jaja das ist euer Niveau, ihr Spinner…

Das beeindruckendste Dokument! Ich glaub’s ja einfach nicht. Und du brabbelst hier ohne rot zu werden und vor Scham in den Erdboden zu versinken ständig von Quantentheorie u. Stringtheorie und und und…

So ein Blamage!

Na, ich fahr jetzt in die Wüste, ich schätze da habe vor euch Vollknallköpfen erstmal meine Ruhe.

So long!

holger196967 Juni 7, 2014 um 13:27

g.w. Juni 7, 2014 um 12:51
@holger
okay, mit flaschenzug geht´s leichter, aber zu welchem Zweck solche Bauwerke?”

Das habe ich mir ja auch lange überlegt. Gugg dir mal Baalbeck von obbe an. Per Earth… Ich weiß ja auch net, was die geritten hat, so einen Aufwand zu betreiben. Aber irgendwie muss das wohl damals wohl IN gewesen sein.

holger196967 Juni 7, 2014 um 13:33

Hey Tschäckelblum

—>>>filosofieren.”

Das wird mit v geschrieben vilosovieren :D

Und nochmals, Juden töten gehört immer zum Spocht natürlich täglich dazu. Kannst dich ja mit Peewit inne Wüste verpissen, und noch mal uff den Berch hoch… vielleicht kommste ja mit neuen Steinen runner :D

So long Tschäckelblumstein ;)

holger196967 Juni 7, 2014 um 13:36

Natalius

—>>>In der Tat wollen Wahrheitssuchende auch Zionisten nicht töten, aber auch nicht leugnen! Mit der Beschimpfung von Solzialdemokraten löst sich das Problem nämlich nicht. Und bzgl. Nazis sei gesagt: Nicht Arbeit macht uns frei, sondern Wahrheit macht uns frei!”

Was soll das denn nun schon wieder? Klar Töten muss sein… :D 24/7 Ich fresse sogar Juden… am besten, wenn sie bei 110°C im schon gar Verfahren geröstet werden.

holger196967 Juni 7, 2014 um 13:39

Bei uns gibt es auch keine Linsensuppe, sondern Judenbouillabaisse einmal die Woche. Sehr delikat…

Natalius Juni 7, 2014 um 13:39

@peewit Juni 7, 2014 um 13:19

Aus solchen Kommentaren wird nur eins sichtbar: Die Haltung eines Kommentators, der von “Fake” spricht aber sich selbst nicht einbezieht. Weiter so! Ich investiere in dieses Forum Zeit, nicht um mich von Cretins beschimpfen zu lassen, sondern weil ich annahme, dass es relativ breit gelesen wird.

holger196967 Juni 7, 2014 um 13:50

Obwohl, ich esse ja kein Schweinefleisch :D

holger196967 Juni 7, 2014 um 13:56

Natalius schreib mal hier ne e-mail rein…

wenn de möchtest. Dann schicke ich dir mal was. :D

Jackle Juni 7, 2014 um 14:02

“Ich investiere in dieses Forum Zeit, nicht um mich von Cretins beschimpfen zu lassen, sondern weil ich annahme, dass es relativ breit gelesen wird.”

Hör damit auf, du Flachzange, niemand, außer vielleicht den paar anderen Totalbekloppten, will deinen Dünnschiss lesen. Es ist eine Frechheicht sondergleichen Frank L.s Blog für deinen eigenen Gedankenscheiß zu missbrauchen. Wenn du helles Köpfchen auch nur einen Funken Anstand hättest, würdest du sofort damit aufhören, Franks Blog zu missbrauchen, würdest deinen eigenen aufmachen und das Internet hätte einen weiteren Blog, wo sich ein dämlicher, alter Antisemit über Außerirdische, freie Energie, WTC, Götter auslässt. Gut, als wenn es davon nicht schon genügend geben würde, aber du Spinner hast ja dermaßen einen an der Klatsche, dass du auch noch meinst, hier auf ein breites Publikum zu treffen, dass du überzeugen könntest und müsstest.
Ich mein, du bist ja nur eine jämmerliche Witzfigur. Aber fünf von Euch Totalbekloppten machen schon einen Mob, der wieder auf Jagd geht. Natürlich nur für die gute Sache!
Verpiss Dich, du anti-aufklärerischer Vollhorst! Ab ins Einhornsommercamp! Niemand, der auch nur ansatzweise alle Tassen im Schrank hat, will sich mit so einem schwer gestörten Deppen wie Dir auch nur zwei Sekunden unterhalten.

Ach, ist auch scheiß egal. Der Blog ist eh tot. Ihr Volldeppen habt gewonnen. Erzählt euch gegenseitg eure Bekloppheiten. Einen gewissen Unterhaltungswert hat es ja.

holger196967 Juni 7, 2014 um 14:26

Tschäkelblumstein

—>>>Ach, ist auch scheiß egal. Der Blog ist eh tot. Ihr Volldeppen habt gewonnen. Erzählt euch gegenseitg eure Bekloppheiten. Einen gewissen Unterhaltungswert hat es ja.”

Ehrlich? Tja, die Judenfratzen waren ja schon immer Neugierig diese alten Ferengis… :D

Man hat sogar in vielen Jahren noch was für sie übrig… :D

http://images2.fanpop.com/image/photos/9300000/Rom-ferengi-9330707-692-530.jpg

peewit Juni 7, 2014 um 14:36

@Nat.

Weil ich bis zum Abflug noch ein bisschen Zeit habe.

Hier nur eine kleine Illustration, welchem billigen Humbug du offenbar freudestrahlend und triumphal aufsitzt, du galaktischer Nachtwächter!

http://www.youtube.com/watch?v=rAvAf-VZxe4

holger196967 Juni 7, 2014 um 14:38

Ich gehe Felsenfest davon aus, dass die Diaspora nicht nur irdisch Terra begrenzt war. Egal wo man hinkommt, sie sind schon da! :D

Und da sie ja vehement “ET” ablehnen, muss da was dran sein… ;)

holger196967 Juni 7, 2014 um 14:40

bestraft sinn se ja schon

http://db2.stb.s-msn.com/i/95/D37FCDA3728154BDD25A2A8CE8_h498_w598_m2.jpg

Frag mich nur warum? Irgendwas haben die doch angestellt.

g.w. Juni 7, 2014 um 16:01

jackle

was Natalius hier an unausgegorenem Zeug schreibt, interessiert mich nicht mal, da hast Du allerdings recht ;-)

Natalius Juni 7, 2014 um 16:56

@holger196967 Juni 7, 2014 um 13:56

“Natalius schreib mal hier ne e-mail rein…”
Lass uns das über Frank als Mittler machen. Er ist hiermit autorisiert, Dir meine E-mail zu geben. Ich hab nämlich echt keinen Bock, mir die Mailbox von wütenden Idioten zuspammen zu lassen, die mich als Antisemiten beschimpfen.

gelegentlich Juni 7, 2014 um 17:28

@fl
Bei der Tour de France gibt es doch den sogenannten Besenwagen, der die Erschöpften und Gescheiterten einsammelt. Vermutlich wird es möglich sein eine Software zu finden die auf Knopfdruck gestattet, flink und zeitsparend bestimmte Kommentare in einen Besenwagen-Nebenthread zu verschieben. In derlei Unrat kann ja dann schauen wer mag. Ich finde auch, dass der Blog in dieser Form unlesbar geworden ist. Er bringt nichts mehr, ist gehaltlos geworden. Ich habe in den letzten Wochen nur lernen können, dass „der Russe“ zur Tragik neigt ,dass mit den Juden irgendetwas nicht stimmt und es zwischen Himmel und Erde vielleicht doch noch Überraschungen gibt. Das ginge auch mit dem Goldenen Blatt.

Natalius Juni 7, 2014 um 17:30

peewit Juni 7, 2014 um 14:36

Du behauptest damit, dass Alcubierre und Dicke ebenfalls Idioten sind, richtig? Denn das Produkt aus dem Quadrat der Lichtgeschwindigkeit und der elektrischen und magnetischen Permittivität des Vakuums ist nach Maxwell eins, falsch? So lassen sich Romanek, Alcubierre, und Dicke direkt vergleichen, und siehe da: Vielleicht sind ja die Abweichungen sogar bedeutsam und es gibt einen Grund dafür, dass der Channel davon absieht, die Maxwell’sche Elektrodynamik (bzw. seine Verkürzung nach Heaviside) explizit einzubeziehen.

Von sonem netten jungen Youtuber lass ich mich da nicht beeindrucken. Signifikant ist für mich die Wut des Aufschreis, den dieser Vergleich von Swanson hinterlassen hat. Wenn so etwas passiert, ist das häufig ein Indiz für “ins Schwarze getroffen”. Macht euch an euren eigenen Reaktionen klar, dass nicht ihr es seid, die da aus euch herauswüten. Es zeigt lediglich die Perfidie eines Brainwashs, wenn man sich über etwas echauffiert, dem man selbst nicht nachgegangen ist!

holger196967 Juni 7, 2014 um 17:38

@natalius

ruf doch einfach an :D 05546 999 5240 die Nummer ist demnächst eh abgeschaltet… :D dann kömmt meine alte Nummer wieder 999 001 ;)

holger196967 Juni 7, 2014 um 17:42

Bevor sich gleich wieder einige in die Hosen machen… Ja, ich werde abgehorcht… also überlegt euch, was ihr sagt. :D

Natalius Juni 7, 2014 um 17:50

g.w. Juni 7, 2014 um 16:01

“was Natalius hier an unausgegorenem Zeug schreibt, interessiert mich nicht mal, da hast Du allerdings recht ;-)”

Den Kommentar hättest Du besser stecken lassen! Denn Du hast mit dem Hinweis auf Seth den Karren dahin gezogen, wo er jetzt ist. Auch wenn es sich gehört, mal Danke für eine Anregung zu sagen, heisst das noch nicht, das ich jedem gechannelten Zeugs, das Du da empfiehlst, aus der Hand fresse. Im Gegenteil – ich bin da lieber skeptisch und finde oft auch den Grund dafür. Muss Dich wohl getroffen haben, mein Judas ;-) Mich interessiert New Age als Religion nicht – ich finde christliche Werte zunehmend angemessen. Und ich meine nicht die Perversion christlicher Werte durch Fraktionen der katholischen Kirche!

Natalius Juni 7, 2014 um 18:20

@Holger – Tel. Ich komme darauf zurück!

gelegentlich Juni 7, 2014 um 18:47

@Alle
Der Besenwagen ist noch leer!

Natalius Juni 7, 2014 um 20:15

@Alle:

Bitte informiert Frau Merkel über Verbrechen, die während der Machtergreifung Hitlers in der Ukraine geschehen sind – je mehr man sich da informiert, desto grauenvoller kommt die Rolle einer absolut inhumanen Ideologie zum Vorschein, die sich der Schwager des preussischen Innenministers da ausgedacht hat:
http://holodomorinfo.com/

Prüft kritisch – es lassen sich diverse Quellen im Internet finden, aber einige Anklagepunkte sind unklar.

g.w. Juni 7, 2014 um 20:19

Natalius “Muss Dich wohl getroffen haben, mein Judas ;-)”
lol, was hat das mit mir zu tun, wenn Du keine Ahnung von Seth (Jane Roberts) hast? und die kann man sich nicht in fünf Minuten bei wikipedia anlesen.
es nervt eben einfach, wenn Du ständig unausgegorenes Zeug von satan z.B. von Dir gibst (wie es gerade Dein aktueller Kenntnisstand ist und das vollkommen am Thema vorbei) und man Dich mit einmal gurgeln schon widerlegen kann ;-)

Natalius Juni 7, 2014 um 20:45

@g.w.
Jane Roberts – Deine Bibel – ah ich verstehe! Na dann. Ich hab die zentralen Zeilen schon begriffen und verstehe sie als Aufforderung zur Realitätsflucht. Ich find diese Ideologie zum Kotzen: Man lasse nur das gute in sein Herzle rein und übersehe das böse, weil man ja sonst selbehr pöhse wird, weil man ja seine Realität konstruiert – Nur zum Kotzen!
New Age, häh? Neoliberal new age! Darauf kann ich echt verzichten.

holger196967 Juni 7, 2014 um 21:45

gelegentlich

—>>>Ich habe in den letzten Wochen nur lernen können, dass „der Russe“ zur Tragik neigt ,dass mit den Juden irgendetwas nicht stimmt und es zwischen Himmel und Erde vielleicht doch noch Überraschungen gibt. Das ginge auch mit dem Goldenen Blatt.”

MUHAAAAAAAAAAAAAAAAA ein LESER des “Goldenen Blatt”

Wo iss der Besenwagen? ;)

holger196967 Juni 7, 2014 um 21:46

BRAVO gelegentlich oder HÖRZU

:D na funktioniert der Pimmel noch? USCHI GLAS NACKT?

Natalius Juni 7, 2014 um 22:24

@Carlos Manoso,
informier dich mal über diesen Menschen. Einstieg: http://de.wikipedia.org/wiki/Lasar_Moissejewitsch_Kaganowitsch

Ich befürchte, dass Frau Merkel das alles nicht weiss!

Wir erinnern uns an die Bilder aus der letzten Woche – ein Putin, der nicht zu G7 eingeladen ist, trotzdem Hollande trifft, und Merkel, die dann unmögliche Sanktionen ausspricht. Ich kann mir es nur so erklären, dass Mutti (ebenso wie Obama) erpresst werden – vermutlich von der Zio-Kabale aus London. Die Macht der Marktmanipulation. Fishhawk strategy. Welcher Markt es ist, weiss keiner (von uns) – aber irgendeiner ist es. Und irgendwelche wissen es. Bullion? Forex? DAX? FL hat einen Link eingestellt, dem ich zustimme: Man kloppt uns in DAX-Aktien rein, die in der Nachpfingswoche möglicherweise über die magische Marke von 10000 kommen. Alle Medien haben GO! signalisiert in der Vorpfingstwoche – Draghi macht es am Donnerstag: 0.15% – 2nd signal GO (or lose)! Glaube versetzt Berge – das funktioniert so lange bis einige vom Glauben abfallen – und das ist GEPLANT! Wann? Bin ich Hellseher?

gelegentlich Juni 7, 2014 um 22:38

@holger
Wie wäre es mit zurechnungsfähig werden? Oder ist das, ähm, Humor?

petervonkloss Juni 8, 2014 um 05:15

Die Trollerei bezüglich der Übsi-Traumschiffe ist vorbei!

petervonkloss November 3, 2012 um 17:05

Ereignis und Armut

Dieses, daß da in einer zum Anfang
gekehrten Sekunde ist ein Welttod,
im Gedicht die Größe eines schwankenden
Bergs, der in seine Höhlen zurückerschüttert
den Blitz,

wie er seinen Heilsschrecken in langen
Maßen ausleuchtet über die Spitzen hinaus,
um wieder das eingesogene Nachtauge
der Höhlenlichtung zu sehen, die erneute
Kindheit

dicht mit dem Sterben und der Verzweiflung,
versammelt im Auswegslos der rotunden Gebürtig-
keit den Spannapfel des Lichts zu greifen
im Ausmaß der Vergegnung einer anfänglichen
Welt,

gibt keine Rede wieder, denn Gesang
und ohne Wörter das Spinale, den Asthmus
des Gedichts einnehmend, fraktal gebärend
X Ordnungen die unkontrollierbar ein Fatum,

aber als Eingesichtung die Wege,
die bei sich selbst entzückt
nicht greifender Hand
dem Apfel das Blut geben.

petervonklosswilliam.

petervonkloss Juni 8, 2014 um 06:01

Daher einen außergewöhnlichen (Sozialisten) Anarchisten jüdischer Herkunft, wie Gustav Landauer zur geistigen Rekapitulation:

http://www.marschler.at/eckhart-landauer/meister-eckhart-mystische-schriften.pdf

ruby Juni 8, 2014 um 07:33
petervonkloss Juni 8, 2014 um 08:26
Morph Juni 8, 2014 um 14:00

@Natalius Juni 7, 2014 um 22:24

“und das ist GEPLANT!”

das ist die (unbeweisbare) Prämisse aller verschwörungstheoretischer Argumentation. Es ist GEPLANT. Zweifellos: Geschehnisse können Ergebnisse von Plänen sein. Und zweifellos können Geschehnisse verschwörerisch eingefädelt werden.

Andererseits können Geschehnisse sich auch UNGEPLANT, als ZUFÄLLIGE Nebenwirkungen der Verwirklichung von Handlungsabsichten ergeben.

Das ist die Lage. Geschehnisse können Ergebnisse von Verschwörungen sein ODER NICHT.

Ich erwarte von zurechnungsfähigen Zeitgenossen, dass sie die Oder-nicht-Variante in Betracht ziehen. Zumal es in diesem Beereich viele interessante Theorien gibt. Und zumal verschwörungstheoretische Lagebeschreibungen den Nebeneffekt haben, individuellen Argwohn zu bestärken und dadurch zu entsolidarisieren. Wäre ich Verschwörungstheoretiker, würde ich das grassierende VTler-tum für eine von den Finaneliten eingefädelte Denkschwäche halten.

Ansonsten (auch @holger): Nicht sehr schön, wie Ihr hier das Duskussionsklima verpestet. Merkt ihr nicht, wie Ihr durch Eure Kommentare Mitkommentatoren verteibt? Kein @Soldat Schwejk, kein @Frankie (fkab), selbst ein @bruchmüller (und wie die interessanten Mitkommentatoren sonst noch heißen: @Dr D., @Karla usw. usf. fühlt Ihr Ungenannten Euch bitte mitgemeint!) will sich in der Nähe von Pimmel-Kommentaren oder braun-esoterischem Dummgesabbel äußern.

Und @Frank: Es liegt an Dir, die Grenze zu ziehen (und den Blog als Diskussionsforum zu erhalten). Du weißt aus der Erziehung: Es reicht nicht, zu sagen, dass Du etwas nicht willst. Ohne praktische Konsequenzen, keine Verhaltensänderung.

Carlos Manoso Juni 8, 2014 um 15:04

Natalius Juni 7, 2014 um 10:33
„PS: Je mehr ich über Christus lese, desto sympathischer wird er mir – als Mensch. Er war ja eigentlich nicht aggressiv, vielleicht bis auf einmal: http://de.wikipedia.org/wiki/Tempelreinigung
Würde so einer in D-Land 2014 erscheinen, ja, dann würden die Antisemitismus-Keulen nur so hageln. Ich vermute mal, nicht mal aus Richtung der Devotionalienverkäufer und Wechsler (Banker), sondern von Seiten derer, die diese Realität verteidigen, ohne “zu wissen, was sie da tun”. Eine Rückbesimmung auf “Werte des christlichen Abendlandes” (Putin-Le Pen-Achse) ist schon irgendwie angezeigt.
… Den ukrainischen Antisemitismus kann man nicht verstehen, denn man den ukrainischen Holodomor nicht zur Kenntnis nimmt. Wie muss es sich für einen Ukrainer “anfühlen”, wenn er weiss, dass die “neuen Herren” ihre Herkunft genau so verleugnen, wie es unter Stalin geschah? Zeitgleich zum Holodomor passierte in Deutschland die Machtübernahme der Nazis, aus der letztlich der Holocaust hervorging“

Natalius, ich unterstelle jetzt mal positiv, dass du selbst einer von denen bist, die sich eine „Realität“ erschaffen, ohne “zu wissen, was sie da tun”.

Worin besteht das Wesen des Judentums?

Das Judentum hat in der Menschheitsgeschichte erstmals einen Gedanken geschaffen, der der Anfang von etwas vollständig Neuem war. Dieses Neue war der Gedanke der ZUKUNFT. Denn in dem unbedingten Glauben, dass der Mensch das Ebenbild Gottes ist und das Gute das Wirklichste ist, steckt zugleich die absolute Gewissheit, das durch nicht zu erschütternde absolute Vertrauen, dass das Gute verwirklicht werden wird, dass ihm die ZUKUNFT gehört. Der Sinn der ZUKUNFT wurde zum Sinn des Lebens!

Nur dadurch, dass das Judentum die Zukunft der ganzen Menschheit als Verwirklichung und Vollendung des eigenen Wegs erkannte, konnte die Religion Israels historisch eine so lange Reihe von Weltreligionen hervorbringen, die sich im Universalismus ihres eigenen Ziels bewusst wurden. Die ZUKUNFT des Judentums ist nicht mehr die „ewige Wiederkehr“ im Kreislauf der Natur (nach jedem Winter ein neuer Frühling vor jedem neuen Sterben im Herbst usw). Die ZUKUNFT ist auch nicht die „Zukunft“ der antiken Griechen; von der Vernunft aus erschlossene Zeitlichkeit; unaufhörliches Vergehen des unablässig Kommenden

Die ZUKUNFT des Judentums durchbricht jeden Kreislauf, jeden Ablauf in Richtung auf ein ZIEL, die Verwirklichung der ZUKUNFT. Den (geistigen) Anfang setzte ein (mythischer) BUND, der die zielgerichtete allumfassende, Verantwortung jedes „Juden“ begründete, einen Auftrag (quer zu allem, was es jemals historisch gab): die Verwirklichung der vollständigen „EMANZIPATION“ jedes Menschen .

Dieses ZIEL musste in der menschlichen Geschichte eine lange Kette des Hasses und des Ermordens von „Juden“ hervorrufen, Gegenkräfte zusammenschweißen, um Sündenböcke zu schaffen, auf die (in deren Augen) die „Schuld“ am kommenden Neuen umgeleitet werden soll. Aber selbst den Nazis gelang es nicht und wird es nicht gelingen, inmitten des Judentums eine “negative Anti-Religion” des Verbrechertums zu kreieren.
https://www.lettre.de/content/avishai-margalit_der-holocaust

Natalius Juni 8, 2014 um 16:00

@Morph Juni 8, 2014 um 14:00
“@Natalius Juni 7, 2014 um 22:24

“und das ist GEPLANT!”

das ist die (unbeweisbare) Prämisse aller verschwörungstheoretischer Argumentation. Es ist GEPLANT. Zweifellos: Geschehnisse können Ergebnisse von Plänen sein. Und zweifellos können Geschehnisse verschwörerisch eingefädelt werden.

Andererseits können Geschehnisse sich auch UNGEPLANT, als ZUFÄLLIGE Nebenwirkungen der Verwirklichung von Handlungsabsichten ergeben.

Das ist die Lage. Geschehnisse können Ergebnisse von Verschwörungen sein ODER NICHT.”

Ich war lange genug für die “Kirche des Zufalls” als “Geistlicher” tätig, um Dein Statement als Glaubensbekenntnis zu erkennen. Vom intellektuellen Gehalt her ist es nämlich nicht mehr als das. Es sei Dir gestattet. Wir haben Religionsfreiheit. Andere glauben an Determinismus, dritte wollen beide Optionen – müssen sich bei einem “singular event” aber dann doch entscheiden, wenn ihre Meinung oberhalb von Allgemeinplätzen irgendeine Relevanz haben will.

@Carlos Manoso,
ich gebe offen zu, dass ich bis vor einer Woche noch nie etwas vom ukrainischen Holodomor gehört habe, auch nicht in den Hintergrundinformationen über historische und ethnische Zusammenhänge, die Soldat Schweijk anlässlich der Krise in der Ukraine eingestellt hat. Die deutsche Wikipedia-Seite:
http://de.wikipedia.org/wiki/Holodomor
spricht von 3.5 bis 14.5 Millionen Todesopfern durch Hunger und/oder Verhungerung durch das Stalin-Regime, und es mehren sich die Zahl der Seiten, die von einem Genozid sprechen. Ein Genozid ist nicht zufällig, sondern geplant. Dass Putin und russische Historiker den Holodomor noch nicht als Völkermord anerkannt haben, erkläre ich mir mit Blick auf die Reparationskosten, die Russland für die Greueltaten der Bolshewiken zahlen müsste.

Ich meine jetzt ernsthaft: Bevor wir über ZUKUNFT, ZUKUNFT, ZUKUNFT, ZIEL, BUND & EMANZIPATION sprechen, sollten wir erstmal hier einen Faktencheck machen und folgende Fragen zur Vergangenheit beantworten:
(1) Stimmt es, dass die Bolsheviken überwiegend jüdischen Familien entstammten?
(2) Stimmt es, dass wie einige Seiten behaupten, nicht nur einen Holodomor, sondern zwei weitere gab, wovon der Letztere mit dem Kriegsende WWII zusammenfiel?
(3) Stimmt es, dass Marx zwischen 1848 und 1856 in Zeitungen und auf Tagungen gesagt haben soll:
“The classes and the races too weak to master the new conditions of life must give way… They must perish in the revolutionary holocaust”?

Mir war das alles nicht bewusst – ich finde aber (auch auf marxistischen) Seiten die erste Hälfte des Zitats bestätigt. Diese Informationen haben meinen eigenen Blickwinkel auf den Marxismus als Ideologie ganz entscheidend verändert! Denn “must give away” und “must perish” drückt politischen Willen aus, der irgendwann in der Zukunft seinen Weg finden will!

Morph Juni 8, 2014 um 16:23

@Natalius

“müssen sich bei einem “singular event” aber dann doch entscheiden, wenn ihre Meinung oberhalb von Allgemeinplätzen irgendeine Relevanz haben will.”

Nein, das ist keine Entscheidungs-, sondern eine Begründungsfrage. Und Du bietest uns als Begründungen Deiner Meinungen leider nur Schrott an (i.e. Internetlinks, die ohne jeden Begrüdungswert sind).

Wir hatten hier mal ein ganz interessantes Forum, sehr heterogen.

Du postest braunesoterischen Müll, @holger postet Obszönität, @ruby postet Blödpopmusikalisches. Daran geht das hier zu Grunde.

Freut Euch das, Ihr Ressentimentalen?

Na immerhin…

Cheerio!

Natalius Juni 8, 2014 um 16:58

PS: Danke für den Hinweis auf den Gedanken der ZUKUNFT, den Du hier zentral als kulturelle Errungenschaft des Jüdischen herausstellst. Seine Antithese wäre der Gedanke des “ewigen Jetzt” und die Deutung der Zeit als Wechsel von einem Universum in ein Paralleluniversum innerhalb eines Multiversums. Zukunft hätte dann etwas mit exprimierter Intentionalität zu tun.

Carlos Manoso Juni 8, 2014 um 17:02

@Natalius Juni 8, 2014 um 16:00
„Ich meine jetzt ernsthaft: Bevor wir über ZUKUNFT, ZUKUNFT, ZUKUNFT, ZIEL, BUND & EMANZIPATION sprechen, sollten wir erstmal hier einen Faktencheck machen und folgende Fragen zur Vergangenheit beantworten:
(1) Stimmt es, dass die Bolsheviken überwiegend jüdischen Familien entstammten?
(2) Stimmt es, dass wie einige Seiten behaupten, nicht nur einen Holodomor, sondern zwei weitere gab, wovon der Letztere mit dem Kriegsende WWII zusammenfiel?
(3) Stimmt es, dass Marx zwischen 1848 und 1856 in Zeitungen und auf Tagungen gesagt haben soll:
“The classes and the races too weak to master the new conditions of life must give way… They must perish in the revolutionary holocaust”?…

Mir war das alles nicht bewusst – ich finde aber (auch auf marxistischen) Seiten die erste Hälfte des Zitats bestätigt. Diese Informationen haben meinen eigenen Blickwinkel auf den Marxismus als Ideologie ganz entscheidend verändert! Denn “must give away” und “must perish” drückt politischen Willen aus, der irgendwann in der Zukunft seinen Weg finden will!“

Natalius, ich fürchte, du kannst (und willst) nur sehen, was du sehen willst. Welchen Erkenntnisgewinn könntest du z.B. 2014 daraus ziehen, dass du den Nachweis lesen würdest, dass z.B. die Bolsheviken 1917 überwiegend jüdischen Familien entstammten?

Wenn du nur einen Hauch dessen verstanden hättest, was ich zum Kern des Judentums schrieb, würdest du derart absurd ahnungslose Fragen gar nicht stellen können.

Den Holocaust der Nazis und den Holodomor Stalins kannst du vielleicht differenzierter sehen, wenn du meinen letzten Link gelesen hättest:
https://www.lettre.de/content/avishai-margalit_der-holocaust

holger196967 Juni 8, 2014 um 17:09

Morph

—>>>Ansonsten (auch @holger): Nicht sehr schön, wie Ihr hier das Duskussionsklima verpestet”

:D

Dummes Zeuchs

es ist alles nur dummes Zeuchs und dummes Gesabbele um das Nichts. Genau das ist es. Denken, Blödsinn sabbeln, Spass haben, alles verboten. Denkt man anders, ist man Esoteriker Nazi denkt Euch was aus. Da rülpsen hier dumme Idioten rum, die ja nur aus Wörtern und Begriffen bestehen. Viel zu Feige ihren Arsch im Real zu zeigen. Als ob sie doch so ganz wichtige Leut wären. Hosenscheixxer wie im richtigen Leben halt. Sich versteckende Arschkrampen, mit Rübennasen im Gesicht.

Als Ungläubiger nehme ich mir das Recht raus, alle Gläubigen und Alles Wissern den gepflegten Mittelfinger zu zeigen. Besonders denen, die eine Art über die andere Art stellen. Vom Muselmanen über den Semiten bis hin zu da dumme Christendumm. Als Ungläubiger nehme ich mir das Recht raus, die Gläubigen zu verspotten. Unter Gläubige verstehe ich alle, die sich hündisch unter ordnen. Auf andere immer verweisen, und nichts selber sich erdenken können. Die, die alte Propheten brauchen um das Dasein und damit sich selbst zu rechtfertigen. Die, die die Schuld nur bei anderen suchen, und nicht in der Lage sind Verantwortung zu übernehmen.

Ich glaube grundsätzlich gar Nix mehr. Die letzten 30 Jahre haben mir aufgezeigt, unter was für einen Scheixxhaufen ich hier rumkreuchen muss. Dieser Scheixxhaufen nennt sich auch noch perfider Weise Mensch. Es ist die erbärmlichste Kreatur überhaupt.

Rauchen verboten. Hier ist aber Rauchen verboten. Sagte mir mal wieder so ein Hosenscheixxer am Bahnhof, als der Zug mit Rostigen-Bremsstaub in den Bahnhof einfuhr. Rauchen verboten ist wichtig. Ultra wichtig. Ohne das würde der Gute vermutlich sterben. Es gibt Humanoide Kreaturen, die sich nur über Verbote definieren können. Ich, wenn ich dürfte, hätte ihm gleich eins über die Rübe gezogen. Darf man aber nicht. Ist ja verboten. Oder besser gesagt, wird ja bestraft. Aber zu Hause auf Weichmacher Teppich rum laufen.

Ich darf nicht Rauchen, muss mir aber das Geschrei der Ökofotzen Kinder im ICE anhören. Das sind die, die nichts anderes zu tun haben, als ihre Kinder Barfuß durch den Zug schreiend, rennen lassen. Mit natürlich einem Ökoapfel in der Hand. Wobei es dann, mit einem Chemie Ökoriegel von Nestle beruhigt wird. Während ich angepöbelt werde, warum ich denn nur Bier trinken könnte. So ganz frei von Zucker und E-Zusätzen. Um diese Uhrzeit. Ich bin halt Veganer.

Sie wissen alles ganz genau und immer besser und das für ALLE. Wahre Gläubige. Genau wie hier immer wieder zu beobachten. Wahre Gläubige denken nicht nach. Im Gegenteil. Es könnte ja weh tun.

Sie schlucken alles, und stellen ihren Herrn nicht in Frage. Nein, sie opfern sich sogar noch für ihren Herrn, der da sagt: Rauchen verboten.

Neues, wahres Neues kann es aber nur geben, wenn man den Glauben verlässt. Passiert aber nicht mehr, Studenten werden zu Gläubigen erzogen den es verboten ist, gegen diesen Glauben zu sein. Rauchen verboten, Denken gegen die Norm verboten. Du hast dem Allmächtigen zu glauben. Dann klappts auch mit einer mittelmäßigen Karriere. Als Bachelor oder Master der Dummheit. Die dümmsten unter ihnen schreiben sogar eine Dissertation indem sie damit nur ihren Glauben besiegeln, gibt’s noch den Dr. oben auf.

Glauben definiert sich nicht über Wissen, sondern über Angst. Angst vor allem und jedem, selbst der Rauch der Zigarette, da schlottern die Beine. Um dann gleich sich den nächsten Fitness Riegel in die Hohle Rübe zu stecken. Ist ja Bio. Und wenn das darauf steht, dann schenkt man dem schon Glauben.

Nein, ich komme mit diesen Spast-Revoluzzern nicht klar. Sie vertreten nur einen anderen Glauben. Mehr nicht. Und alle müssen sich dem Glauben des Geldes und der Aaaabeit unterwerfen.

Das ganze Leben ist bei den Gläubigen nur eine einzige Schleimspur. Sie verkaufen ihre Seele an den, der den Glauben vorgibt. Ohne ihn wären sie das Nichts. Wie überzeugend das ist, zeigen die Verbote auf. Rauchen verboten am Bahnhof, aber Bremsstaub einatmen. Nach dem Prinzip funktioniert alles.

Esoterik verfluchen aber Allah oder wer auch immer ist groß und prächtig.

Rechte einfordern durch einen Zentralrat welcher Gütesiegel auch immer, aber diese Rechte keinem Nachbarn gewähren. Es sei denn, man huldigt dem Zentralrat.

Der Glauben ist Zynismus pur. Menschenverachtend pur.

Das ist der Führerkult. Sich über Hitler aufzuregen macht gar keinen Sinn. Nur weil man das Gemetzel in laufenden Bildern sieht, die wie eine Endlosschleife laufen. Hitler ist nichts anderes, als ein „römischer“ Kaiser oder Feldherr.

Der Zynismus hat sich ein perfekten Blitzableiter geschaffen, um von eigenen Verfehlungen ablenken zu können. Sieht man ja hier im Blog auch. Die Argumentationskette ist immer gleich von einigen, die meinen Ultra-Intelligent zu sein.

Der Gläubige Zynist musste Hitler erschaffen. Um seinen Zynismus immer wieder toppen zu können. Deswegen begehen die Zynisten dieser Welt jedes Jahr die Gedenktage. Sie müssen von ihren Schweinetaten ablenken.

Kennt man ja das Argument: „Uns geht es doch gut, was wollt ihr denn, anderen geht es schlechter!“

Die Zynisten reden gar nicht darum, ob es einen besser gehen kann, sondern ihr Argument ist: Es geht ja anderen schlechter. Und man solle doch zufrieden sein. Mit dem Rauchverbot an Bahnhöfen.

Das heißt, das System muss das Elend schaffen, damit es uns im ANSCHEIN ein wenig besser geht. Der Gläubige kann kein Interesse am Besseren haben. Wem wünscht man nicht die Pest an den Hals?

Nehmen wir die leidigen Diskussionen hier über den „Kapitalismus“. Es geht gar nicht darum, dass es alle besser haben könnten, es geht nur darum, das Leiden ein wenig zu verringern. Wenn überhaupt. Die Diskussionen um das BGE haben mir es gezeigt: „Es geht nicht!“

Na klar, geht es nicht, weil wenn man mit Zynikern des Glaubens diskutiert, darf es erst gar nicht gehen. Da lassen sie sich lieber darüber aus, wie man die Prozente in den Abgaben ändern könnte.

Die Zyniker des Glaubens wollen gar nichts ändern. Sie müssten ja ihre eingetrichterte Vilosovie verlassen. Abschied nehmen von Allem, was ihnen so herzhaft durchs Herz penetriert wurde.

Carlos Manoso Juni 8, 2014 um 17:14

@Natalius Juni 8, 2014 um 16:58
„PS: Danke für den Hinweis auf den Gedanken der ZUKUNFT, den Du hier zentral als kulturelle Errungenschaft des Jüdischen herausstellst. Seine Antithese wäre der Gedanke des “ewigen Jetzt” und die Deutung der Zeit als Wechsel von einem Universum in ein Paralleluniversum innerhalb eines Multiversums. Zukunft hätte dann etwas mit exprimierter Intentionalität zu tun.“

Natalius, es steht dir vollkommen frei, dich in deiner – zugegeben lebhaften- Vorstellungswelt in ein Paralleluniversum zu beamen.

Die Menschen, die hier und heute leben, haben als Menschheit -universell betrachtet- nur EINE ZUKUNFT.

Morph Juni 8, 2014 um 17:21

@holger

“Als Ungläubiger nehme ich mir das Recht raus, alle Gläubigen und Alles Wissern den gepflegten Mittelfinger zu zeigen.”

Ja, ja, schon recht. Bist ein Prachtkerl, keine Frage.

Es ist halt so: Das ist eine ziemlich triviale Numme, die Du hier abziehst. Und Leute, die triviale Nummern scheiße finden, gehen dann halt weg. (Ich nehme an, dass Du das schon oft und oft und oft erlebt hast. Dass Dich die Leute unerträglich finden). Aber hey, solange der Lübberding Deine Onszönitätenshow super findet und es ihm keine Probleme bereitet, dass die Leute abspringen…

Irgendwann heißt es hier @holger, @natalius, @ruby und @vonkloss alleinzuhaus. Okay, @hg wird auch noch sporadisch vorbei schauen.

Ciao, Ihr Heckenpenner!

:-)

Natalius Juni 8, 2014 um 17:47

@Carlos Manoso,

“Die Menschen, die hier und heute leben, haben als Menschheit -universell betrachtet- nur EINE ZUKUNFT.”

Und zwar eine gemeinsame Zukunft! Nicht etwa ein Elysium für eine grössenwahnsinnige und menschenverachtende Elite und ein kaputter Planet in totalitärer Kontrolle – Holger kann es nicht besser beschreiben, wie man es als “Wahrheitssoldat” erlebt – für den Rest von uns (“The classes and the races too weak to master the new conditions of life”)

karla Juni 8, 2014 um 17:58

f.luebberding Juni 5, 2014 um 14:38

” Natalius

Schluß jetzt mit dem Quatsch – und diesen ewigen Theologiedebatten über das Judentum.”

Es ist leider zu befürchten dass “Natalius” erst Schluß macht wenn @fl den blog dichtmacht.
“Wiesaussieht” wird nicht unbedingt gebraucht. Nur wer braucht schon Natalius?

holger196967 Juni 8, 2014 um 18:00

Morph

—>>>Es ist halt so: Das ist eine ziemlich triviale Numme, die Du hier abziehst. Und Leute, die triviale Nummern scheiße finden, gehen dann halt weg. (Ich nehme an, dass Du das schon oft und oft und oft erlebt hast. Dass Dich die Leute unerträglich finden).”

Trivial ? :D gewöhnlich :D alt-bekannt ? :D

Zeigt mir mal wieder, dass du von dem, was du sabbelst noch nicht mal die Hälfte verstehst… :D

—>>> (Ich nehme an, dass Du das schon oft und oft und oft erlebt hast. Dass Dich die Leute unerträglich finden).”

Das unterschreibe ich. :D zu 100%…

Denn die wenigsten können Argumente widerlegen… :D

Ihre Argumente unterliegen halt dem Glauben. Aber damit muss man eben auch leben können. Das ist die andere Seite der Medaille die man wie ich eingeht. Aber hast du mich mal Klagen hören? Nicht wirklich… in all den Jahren hier, ging es mir darum Perspektiven zu zeigen. Crude Crude geb ich ja zu.

Aber ganz unter uns… ich hab auch keinen Spass mehr daran, hier irgendetwas zum Besten zu geben. Eigentlich gar nirgendswo mehr. Bis auf ein wenig wissenschaftliche Plattformen

Warum? Nun… nach rund 7 Jahren iss der Dampf auch mal raus. Es hat eh keinen sinn, meine Kinder dürfen Töff Töff fahren.

Alter Morph, ich werde alt. Kannst ruhig lachen. Mach ich ja auch. Ich hab alles durch in meinem fucking NAZI Leben. Ich habe alleine 8 milliarden Juden vergast, davon mindestens 7 milliarden selbst erwürgt. An nur einem Tag (muss wohl der sonntag gewesen sein).

Ich gebs zu geheiligter Morph ich wars…

Heul weiter rum

holger196967 Juni 8, 2014 um 18:33

Morph

habe ich vergessen sorry:

Die Indianer hab ich auch auf dem Gewissen, ich hab auch die englischen Sklavenschiffe gebaut und betrieben. Teufelsaustreibung mit Lagerfeuer ist auch auf meinem Mist gewachsen. Ob ich auch die Atschtheken und Inkas, das weiß ich net mehr.

Aber ich bin nur hier, um jeden der mir nicht passt zu meucheln.

Übrigens, als Hadrian habe ich mal kurz 300 Tausend den Kopf gerupft. Lass mich mal in mein Poesie Albumse gucken… da steht noch mehr drinne.

Häutung Pfählen Strecken und Vierteilen alles drin…

Du merkscht, ich bin da NAZI perfetto… und da war ich noch ich net im Vati-khan…

Na juckt da Vorhaut?

Komm mir net mit irgendwelchen Arschgeschichten da Morph

Isch mach mir jetzt nen Bier uff und Grille.

Natalius Juni 8, 2014 um 18:45

@karla Juni 8, 2014 um 17:58

Um es ganz klar – auch offenbar weniger gut informierten Menschen gegenüber (was ich keinem vorwerfe, denn ich lerne ja selbst täglich dazu) – zu sagen:
(1) Ich lehne Rassismus und Chauvinismus von JEDER Seite aus ab – und zwar völlig egal wie er motiviert ist. Keine ZUKUNFTsverheissende Religion oder Ideologie hat das Recht auf Völkermord!
(2) Ich betrachte die Verbrechen der Nazis als Völkermord.
(3) Ich habe jüdische Freunde.

Aus (1) bis (3) erwächst für mich aber kein Grund, jüdischen Autoren wie Finkelstein oder Atzmon mit Misstrauen zu begegnen. Auch Menschen in Gaza-Streifen haben Anrecht auf ein menschenwürdiges Leben. Wenn Du da anderer Meinung bist, dann sag es wenigstens wenigstens ehrlich.

karla Juni 8, 2014 um 20:41

Natalius Juni 8, 2014 um 18:45

“…Auch Menschen in Gaza-Streifen haben Anrecht auf ein menschenwürdiges Leben. Wenn Du da anderer Meinung bist, dann sag es wenigstens wenigstens ehrlich.”

Das Anrecht auf Teilhabe in einem blog entscheidet der Blogbetreiber. Permanent am jeweiligen Thema vorbeikommentieren ist möglich aber nicht zielführend.

Beispiel: Was hat der Gaza-Streifen jetzt mit dem Thema “europäische Hausfrauen” zu tun?

Aber vielleicht kann mir das @holger auseinanderklamüsern.

"ruby" Juni 8, 2014 um 21:25

@ Morph
ohne Hinweis auf marodierende Wanderarbeiter nicht dieses :
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/zuwanderung-wie-laesst-sich-die-armut-in-der-welt-abbauen-12974644.html
Menschen statt Humankapital

Natalius Juni 8, 2014 um 22:04

@karla Juni 8, 2014 um 20:41

“Beispiel: Was hat der Gaza-Streifen jetzt mit dem Thema “europäische Hausfrauen” zu tun?”

(a) Die “Hausfrau” Merkel hat sich zur Ukraine geäussert. Wie kannste nachlesen.
(b) Die “Hausfrau” Le Pen hat sich zur “Rettungsstrategie” geäussert – ich habe Frank auf das Kurier-Interview hingewiesen, das 2 Zusatzaussagen gegenüber Spiegel beinhaltet: alpha) Schutzzölle statt Freyhandel, beta) Verständigung auf “christliches” Wertesystem.
(c) Frank hat den “Putinismus” Le Pens betont (und vice versa).
(d) Ich habe darauf hingewiesen, dass jedwede Problemlösung bzgl. Ukraine das kollektive Gedächtnis an den Holodomor berücksichtigen müsse.
(e) Ich habe Carlos Manoso gebeten, nach Nennung von “suspects” selbst weiter zu recherchieren. Hat er nicht getan – er reagiert stattdessen mit einem Ablenkungsmanöver und spielt Standard-Belanglosigkeiten über ZUKUNFT ein, die nicht weiterhelfen, unseren Freunden in Israel, die DENKEN können, zu helfen.
(f) Ich habe längst genügend links eingestellt, die jedem einigermassen intakten “Intellektuellen” auf den Sprung geholfen hätten, die Verbindung von Gaza-strip und Ukraine SELBST aufzusuchen. Aber Du suchst ja nach dem grossen Schwafler Morph, der Dir Hilfe gibt.
(e) Ich mag keine Holzhammermethode – und verlinke deswegen Quellen nicht, die mir zu programmatisch erscheinen. Aber in Ausnahmefällen muss ich es tun: http://www.darkmoon.me/2014/ukraine-zionist-americas-new-jewish-colony-by-lasha-darkmoon/

Zwei meiner Freunde leben in Beer Sheva – das ist nicht mal 100 km vom strip entfernt. Sie haben Angst, dass Dinge wahr sind, die über das Internet rüberkommen. Und dass SIE irgendwann in der Zukunft für menschenverachtende Politik, die SIE nicht zu verantworten haben, verantwortlich gemacht werden. Verstehst Du es endlich: Genau so wenig wie WIR Hitler-people sind, sind die Israelis ein Volk von Zionisten. Und doch passieren Dinge, für die sich Völker für ihre Regierungen schämen. Dass etwas über Regierungen steht, will man nicht wahrhaben. Und das dieses “etwas” eine “spirituelle Komponente” hat beginnen wir zu lernen.

Morph Juni 8, 2014 um 22:12

@Holger

Was soll’s. – Leute wie Du kapieren halt nicht, dass man auch anders als trampelig, selbstgerecht und unverschämt miteinander umgehen kann. Dass niemand Deine prollige Anmache und Deine kleinkindhafte Kackapipiarschpimmelrhetorik schätzt (okay, ausgenommen @Bruchmüller, der das offenbar ‘authetisch’ findet). Ebensowenig wie die inhaltsleeren YT-Links von @ruby, das braunesoterische Gefasel von @Natalius.

Ihr habt den Laden hier runtergezogen, das sieht jeder, der hier mitliest.

Schade eigentlich.

karla Juni 8, 2014 um 23:11

Natalius Juni 8, 2014 um 22:04

“(e) Ich mag keine Holzhammermethode – und verlinke deswegen Quellen nicht, die mir zu programmatisch erscheinen. Aber in Ausnahmefällen muss ich es tun:”

“Ich mag keine(n) Holzhammer…” aber schlag damit zu bis es in den Köpfen ankommt. Hilft es nicht gibts Nachschlag.

Allein bekommt der nie mehr die Kurve. ( Carlos hat sich ja redlich bemüht). Wäre ich Blogbetreiber wüßte ich ihm zu helfen.

Natalius Juni 8, 2014 um 23:20

@Morph Juni 8, 2014 um 22:12

“(okay, ausgenommen @Bruchmüller, der das offenbar ‘authetisch’ findet). Ebensowenig wie die inhaltsleeren YT-Links von @ruby, das braunesoterische Gefasel von @Natalius.

Ihr habt den Laden hier runtergezogen, das sieht jeder, der hier mitliest.”

Inhaltsleer ist nicht unbedingt das, was andere schreiben. Könnte es sein, dass Du selbst mit der schlimmen Einsicht ringst, die Zeit sei über Dich hinweg gegangen? Bleib doch einfach dabei und lern dazu! Ich meine, Friedensangebote (echte) gibt es zuhauf – wenn man einfach nur hinsieht! Ich verzeih Dir “braun” als additive Farbmischung von “schwarz”, “rot”, “gelb/gold”, sehe mich als Deutschen, der “genetisch” nicht mal aus Deutschland kommt. Und “esoterisch”, ja Herrgott, ist das heute überhaupt noch eine Beleidigung? Also OK – ich akzeptiere “braunesoterisch” wenn es Dir weiterhilft. Ich vermute, dass “esoterisch” bei Dir für “unverständlich” steht. Wie soll ich sagen? Was man nicht versteht, muss man halt dazulernen. Ich glaub nämlich schon, dass man uns diese beiden Hemisphären nicht gegeben hat, um dann irgendwann schlusszumachen.

@CM: Marxens Fortschrittsgedanke ist für mich verständlich, aber nicht Marxens Vernichtungsgedanke, der mit “see above” benannt (und angeklagt) ist. Sonst müssten wir @Morph nämlich später aufgeben, dann Dich, mich, usw. – bis schliesslich alle tot sind. Dann hat zwar eine “Idee” gesiegt – aber was ist eine Idee schon wert?

Natalius Juni 9, 2014 um 00:09

karla Juni 8, 2014 um 23:11

“Wäre ich Blogbetreiber wüßte ich ihm zu helfen.”
Das ist in der Tat die “ultima ratio”, wenn einem die Argumente vor dem Hintergrund der Faktenlage ausgehen. Keine Frage: Ich akzeptiere Franks Entscheidung, wenn es sich Deiner Auffassung anschliesst. Ich habe heute morgen das gesamte Johannes-Evangelium gelesen – meine Frage war “Who was Jesus Christ?” Das Resultat dieser Recherche war schon deprimierend. Ich habe keine Antwort gefunden, wer er war. Aber schon einen Hinweis, dass die Situation vor 2000 Jahren nicht grundverschieden ist von der Situation heute: Selbst wenn Wunder geschehen, wird wahrnehmbare Faktizität nicht wahrgenommen!

Ich zieh mich deshalb auf mein erkenntnistheoretisches Minimum zurück: Es gibt kein Glauben, es gibt kein Wissen – es gibt nur Glissen.

Keynesianer Juni 9, 2014 um 05:59

Etwas OT, um das Niveau hier wieder hoch zu ziehen.

Der SPIEGEL bringt mal wieder einen Jubelartikel über den großen Kritiker des Kapitalismus:

Kommunistisches Manifest: Schrecken der Spießbürger

Intellektuelle, Schriftsteller und Arbeiter sammelten sich mit Karl Marx und Friedrich Engels im “Bund der Kommunisten”. Es war der Beginn einer Bewegung, die die Welt veränderte.
http://www.spiegel.de/spiegelgeschichte/marx-und-engels-geburt-des-kommunistischen-manifests-a-973196.html

In Wahrheit hatten Marx und Engels mit einigen Kumpanen den Handwerkerbund von Weitling unterwandert, um dessen geistigen Begründer als utopischen Sozialisten zu diffamieren und von den großartigen Erfolgen der kapitalistischen Revolution der Ökonomie zu schwärmen.

Im Manifest wurde den Lesern erzählt, dass erst der Kapitalismus seine Ziele voll verwirklichen müsse, ehe an die Weltrevolution und Diktatur des Proletariats zu denken sei. Nachdem Marx die Führung des Bundes der Weltrevolutionäre einigen Mitgliedern in Köln übertragen hatte, konnte sein Schwager den großen Kommunistenprozess angehen. Marx war ja sicher in London und immer gut informiert.

Es würde aber schon reichen, wenn die Leser sich mal fragen würden, warum die Oligarchenfreunde der SPIEGEL-Redaktion plötzlich so begeisterte Marxisten sein können. Sonst halten sie es doch ganz eng mit den übelsten Wirtschaftskriminellen und dann spielen sie die begeisterten Kommunisten.

Leider blicken die Leser das überhaupt nicht, warum Oligarchenfreunde gleichzeitig den Marx hochjubeln. Die Leser halten die SPIEGEL-Redakteure noch für Linke!

Vielleicht möchte unser @Carlos die Sympathien der SPIEGEL-Redakteure für Marx und die globale Finanzoligarchie einmal näher erklären. ;)

Morph Juni 9, 2014 um 08:11

@Natalius

“Also OK – ich akzeptiere “braunesoterisch” wenn es Dir weiterhilft.”

Mir ist, was Du akzeptierst, völlig schnurz. Und ich bedarf keiner Hilfe um zu verstehen, was Du für einer bist.

Mit Deinem verschwörungstheoretischen Ansatz einer umfassenden und zentralen Geplantheit des Weltgeschehens schließt Du Dich aus dem Kreis derer aus, mit denen man sich fruchtbar diskursiv auseinandersetzen kann. Denn Dein verschwörungstheoretischer Ansatz ist durch nichts zu beweisen und aus kommunikationstheoretiaschen und lunguistischen Gründen äußerst abwegig. Vernünftigerweise gibt man dann einen solchen Ansatz auf, wenn man ihn denn überhaupt für erwägenswert halten sollte.

Du hältst daran fest wie andere an religiösen Mythen, die sich bekanntlich auch durch ein credo quia absurdum aus dem Bereich diskutierbarer Meinungen entfernen.

In Religionsgemeinschaften bilden unbestreitbare und unverhandelbare Glaubenssätz das Fundament der Gemeinschaft.

Deine braunesoterischen Überzeugungen können systematisch nur die Funktion haben, eine solche braunesoterische Gemeinschaft zu stiften. Wenn man sich das von Dir verlinkte Material anschaut, zeichnet sich eine lose gekoppelte Weltgemeinschaft der Braunesoterischen ab, die eine Art Humus bilden, auf dem politische Populismen wachsen können.

Allerdings sind die historischen Bedingungen für eine solche Gemeinschaft eher mau. Die Erfahrungen mit dem Faschismus des 20. Jh. wirken immer noch im kollektiven Gedächtnis nach, und die alternde Gesellschaft kann das Braunesoterische nicht mit hinreichend Testosteron versorgen, dass es sich schlagkräftige organisieren könnte.

Die können heute nur noch den einen oder anderen Amokläufer hervorbringen und die kollektive Gleichgültigkeit gegenüber antisemitschen Anschlägen artikulieren (was unangenehm genug ist, aber immerhin, kein Völkermord).

Daher auch der neue Säuselton, zu dem sich Braunesoterische (mit einiger Mühe, wie man sehen kann) zwingen. @Natalius’ Unterhaltungswert besteht ja nicht zuletzt darin, Gollumartig zwischen unterwürfiger Schleimerei und beleidigendem Drohen zu switchen.

Ich bin ja kein Psychiater, aber auf mich wirkt das Ganze ziemlich gestört. Vielleicht wäre es eine Idee, @Natalius, wenn Du Deinen Geisteszustand mal von einem Profi abchecken lässt? Ich meine, so wahnhafte Zwangsgedanken wie Deine lassen sich medikamentös ja in den Griff kriegen.

Morph Juni 9, 2014 um 08:13

Ich schrieb: “Denn Dein verschwörungstheoretischer Ansatz ist durch nichts zu beweisen und aus kommunikationstheoretiaschen und lunguistischen Gründen äußerst abwegig”

Muss natürlich heißen: “aus kommunikationstheoretischen und LOGISTISCHEN Gründen”

Keynesianer Juni 9, 2014 um 08:56

@Morph, Du als Fachmann für die “kommunikationstheoretischen und LOGISTISCHEN Gründe” , könntest uns vielleicht auch gerade bei der Erklärung der Frage weiter helfen, warum die SPIEGEL-Redaktion aus begeisterten Anhängern von einerseits Karl Marx und auf der anderen Seite (oder ist es dieselbe Seite?) von dem Oligarchen Poroschenko besteht:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-poroschenko-schlaegt-waffenruhe-im-osten-vor-a-974093.html

Das müsste Dir als Spezialisten für Kommunikationstheorie und Luhmann doch nicht schwer fallen. ;)

Ansonsten gebe ich zur umfassenden, verschwörerischen Geplantheit des Weltgeschehens noch die VWL zu bedenken, die bis heute ein neutrales Geld lehrt und von der monetären Verursachung der Wirtschaftskrisen nichts wissen will.

Aber da gibt es wohl einen Kniff mit Luhmann, warum eine Einrichtung wie die VWL weltweit sich so zielbewusst irren kann, dass noch immer ihre Ratschläge, man solle mehr sparen und die Löhne und Sozialleistungen senken, dagegen die Profite fördern, jede Krise zum verheerenden Exzess treiben. :)

Keynesianer Juni 9, 2014 um 09:03

Es gibt also sehr gute Gründe für die Theorie von lange geplanten und sehr umfassenden Verschwörungen.

Zu diesen Theorien gehört das Eso-Geplapper allerdings nicht. Mir wäre es ebenfalls lieber, wenn hier das Seth-Geschmarre und dergleichen mehr aufhören könnte.

Man sollte allerdings nicht gerade die angebliche Unmöglichkeit von Verschwörungen gegen die Anhänger der Esoterik ins Feld führen, außer natürlich man ist da böswillig wie unser @Morph.

Morph Juni 9, 2014 um 09:18

@Keynesianer

Deine Prämisse, dass die VWL ein geschlossenes und falsches Lehrgebäude sei, ist unrealistsch. Die VWL ist, wie jede wissenschaftliche Disziplin, ein systematisch kontrollierter Meinungsstreit. In einem solchen Streit ergeben sich oft historisch begrenzte Hegemonien von Schulen, Dogmen, Forschungsverfahren usw.

Auch für Dich gilt: Der verschwörungstheoretische Ansatz, dass wissenschaftliche Dogmen irgendwo zentral geplant werden und dann unter Umgehung öffentlich etablierter institutioneller Abläufe zur herrschenden Doktrin gemacht werden, ist auf groteske Weise abwegig.

Nehmen wir an, Du hättest Recht und die Marx’sche Theorie sei eine bewusst geplante Verdummung oppositioneller Intelligenzschichten. Dann wäre es wichtig, die theoretischen Schwächen des Marxismus minutiös herauszuarbeiten und für eine angemessenere Wirtschaftslehre zu argumentieren. Und da kommt von Dir nur der etwas simplizistische Aufruf zur Inflationierung der Währung. Mag ja sein, dass die etablierte VWL wissenschaftlich sehr kritikwürdig ist. Deine wirrtschaftspolitischen Stellungnahmen haben aber dagegen nur Stammtischniveau. Und Deine notorische Kolportage über die Verwandtschafts- und sonstigen Netzwerkbeziehungen einschlägiger Akteure bemäntelt einfach nur Deine Gedankenarmut in wirtschaftstheoretischen Dingen.

Wie @Natalius wirkst auch Du auf mich geistig etwas weggetreten.

Morph Juni 9, 2014 um 09:41

@Keynesianer

Und noch zu Deiner Frage: “könntest uns vielleicht auch gerade bei der Erklärung der Frage weiter helfen, warum die SPIEGEL-Redaktion aus begeisterten Anhängern von einerseits Karl Marx und auf der anderen Seite (oder ist es dieselbe Seite?) von dem Oligarchen Poroschenko besteht”

Ich weiß noch nicht einmal, ob das so ist. Und selbst wenn es so wäre, sähe ich da keinen Erklärungsbedarf. Die Leute haben halt Meinungen. Vermutlich, weil sie ihnen einleuchten. Oder weil sie wissen, dass diese Meinungen populär sind. Warum denn sonst?

Viel interessanter als die Frage, warum Person x die Meinung y hat, ist doch die Frage, ob und wie sich die Meinung y rechtfertigen lässt.

Selbst man verschwörungstheoretisch beweisen könnte, dass Isaac Newton das Gravitationsgesetz publizierte, weil er von jüdischen Reptilienorks from Outer Space unter vorgehaltener Laser-Kanone dazu gezwungen wurde, würde das nichts daran ändern, dass das Gravitationsgesetz eine wissenschaftliche Errungenschaft erster Güte ist.

Was ihr VTler einfach nicht schnallt: VT ist vollkommen sinnlos, wenn es um einen kritischen und wissenschaftlich informierten Begriff unserer Lebenswirklichkeit geht. VT haben prinzipiell nur ein Potenzial: Gemeinschaft mythologisch zu integrieren. In der VT kehrt der vormoderne Götter- und Geisterglaube wieder, genau so, wie in den modernen jugendlichen Straßenbanden ein Kampf- und Kriegertribalismus wiederkehrt.

Kultur der Exklusionszone.

holger196967 Juni 9, 2014 um 10:27

Morph Juni 8, 2014 um 22:12
@Holger

Was soll’s. – Leute wie Du kapieren halt nicht, dass man auch anders als trampelig, selbstgerecht und unverschämt miteinander umgehen kann. ”

Ich habs Dir schon mal gesagt, so wie man in den Wald hinein, so kommt das auch wieder raus! :D

—>>> VT

nochmal, selbst in kleinen Büros gibt es so etwas wie Verschwörungen. du solltest evtl mal den Lümmel Luh weg lassen, und mal mit offenen Augen durchs leben gehen.

Überall da, wo Unterdrücken geplant ist und planbar ist, herrscht eine Verschwörung. Das ist keine Theorie, das ist nachweisbare Praxis. Allgegenwärtig.

zB der Handel, Kartelle zB Preisabsprachen. Künstliche Sollbruchstellen in der Waschmaschine. Chemie Zusätze im Fressen und gleichzeitig Medikamente gegen das Fressen produzieren (Nestle).

Wie viele kleine Verschwörungen möchtest du haben, die vollkommen in der Praxis umgesetzt werden?

Wie ich oben schon schrieb, ist der Glauben an wen auch immer, schon eine Verschwörung. Nimmst Du ja nicht zur Kenntnis. Die Menschen werden schon da so dumm gehalten, dass sie Sonntags sich in kalte Häuser setzen und irgendwen um Gnade anwinseln müssen.

Überall dort wo Wettbewerb ist, ist Verschwörung. Und wenn die Monopolisten ohne Grund dir den Strom abstellen auch.

Meinst Du die NSA schnüffelt nur rum, wegen der nationalen Sicherheit? Was ist gezielte Wirtschaftsspionage, wenn nicht eine Verschwörung?

Du bist noch nicht mal in der Lage den Begriff Verschwörung zu definieren.

Was ist die ganze Überwachung, wenn die Menschen unter Generalverdacht gestellt werden? wenn nicht eine Verschwörung?

Was ist das, wenn man Wulff abschießt, von langer Hand geplant, wenn nicht eine Verschwörung?

Wenn jemand einen Plan ausheckt, alleine oder mit anderen zusammen, um irgendwen Schaden zu zu fügen, DANN ist das eine Verschwörung.

Wenn in den Büchern steht, dass andere minderwertiges Leben darstellen und UN-Gläubige sind, diese auszurotten sind, dann ist das eine Verschwörung. Nämlich von der Grupp A an die Gruppe B gerichtet.

“Der Zweck heiligt die Mittel” ist eine Verschwörung.

” dieser kann ein selbstsüchtiges, verwerfliches Ziel haben und den Schaden anderer beinhalten, aber auch die Beseitigung tatsächlicher oder vermeintlicher Missstände umfassen. Eine Verschwörung beruht also nicht notwendigerweise auf moralisch niederen Motiven, sie basiert jedoch stets auf Täuschung.”

So wird eine Verschwörung definiert OHHH großer MORPH…

Schon mal in Arbeitsverträge geschaut? Schon mal eine Geheimhaltungserklärung unterschrieben? die Verpflichtung zum Schweigen ?

Eine Verschwörung muss nicht immer im “Geheimen” stattfinden, wird da aber zumeist geplant. “Lass uns mal unter IV Augen sprechen”.

Der ganze Handel basiert auf einer Täuschung, derer folgt dann die Ent-Täuschung. Darauf hin die Ent-Täuschten. Und diese Ent-Täuschten vermuten dann die Verschwörung, weil diese basiert ja auf das Täuschen.

Und wenn Du nur einmal nachdenken könntest bevor du wieder Ergüsse von dir gibts, dann kannste dir die ganze Welt samt Handel als ganz große Verschwörung ansehen.

Weil das System so aufgebaut ist. Auf Täuschungen. Verpackungsgrößen Marketing etc. pp.

Du kaufst 1.000 Gramm Grillfleisch und nach dem Grillen bleiben nach Abzug Wasser und Antibiotika nur noch 500 Gramm übrig.

Du schmierst dir Anti Age (Urea Bullenpisse) in die Hackfresse und wirst doch Alt.

Und wer ist der Motor der Täuschung der Verschwörung? Die verdammte Knete Kohle Pinunse. Empirisch aber so etwas von.

Und nun willst DU erzählen es gibt keine Verschwörung ? DU ?

aifran Juni 9, 2014 um 10:32

also Kinderchen hört dem Morhpy genau zu – ER lehrt euch wie ihr Reden, Schreiben, Denken müsst damit ihr nicht von GOTT, dem SYSTEM, dem MARKT verstossen und EXCLUDIERT werdet ….. Wenn ihr auf Morphy hört wird euch DER NEUE GOTT LIEBEN

Gott ist nicht Tot – er hat nur einen neuen Namen

1. Du sollst deinen Gott nicht Hinterfragen
2. Du sollst deinen Gott, den Markt nicht beim Namen nennen
usw. usw. usw.

und auch ein Rat an die Esoteriker – geht an die Börse den dort wimmelt es von Esoterikern, Wahrsagern, Kaffeesudlesern usw. Die sind für jeden Tipp dankbar

Morph Juni 9, 2014 um 10:43

@Holger

“Und nun willst DU erzählen es gibt keine Verschwörung ? DU ?”

*seufz*

Ich habe nie bestritten, dass es ‘kleine’ Verschwörungen gibt. Natürlich, Verschwörungen, Intrigen, Geheimabsprachen, das alles findet ständig und überall statt, keine Frage.

Aber, und das ist der Witz, eben weil es so unglaubich viele kleine Verschwörungen gibt, kann es keine große geben.

Das, was noch am ehesten einer großen Verschwörung gleichkommt, sind geheimdienstliche Aktivitäten. Aber auch da ist bekannt und damit zu rechnen, dass die Rivalitäten innerhalb der Dienste und zwischen ihnen eine zentrale und langfristige Planung und Steuerung von historischen Großereignissen unmöglich macht.

Typischerweise haben VTler kein Interesse an der Aufdeckung tatsächlich bestehender mafiöser Strukturen und Bestechlichkeiten. Die Geschehnisse, die z.B. unter dem Stichwort “Leuna-Affäre” zusammengefasst werden, holen keinen echten VTler hinter dem Ofen hervor. Da muss es schon um Verschwörungen im Jahrhundertmaßstab gehen, und wenn keine Juden involviert sind, ist es auch irgendwie nicht so richtig sexy, stimmt’s? ;-)

Natalius Juni 9, 2014 um 10:52

@Morph,

“Ich bin ja kein Psychiater, aber auf mich wirkt das Ganze ziemlich gestört. Vielleicht wäre es eine Idee, @Natalius, wenn Du Deinen Geisteszustand mal von einem Profi abchecken lässt? Ich meine, so wahnhafte Zwangsgedanken wie Deine lassen sich medikamentös ja in den Griff kriegen.”

Selbst da bist Du nicht informiert, na ja, was soll ich auch von einem Luhmann-geprägten Medienwissenschaftler erwarten? Es zeigt mir aber, dass Du nicht mal in der Lage bist, die Links, die Du selbst einstellst, intellektuell nachvollziehen. Denn sonst würdest Du “schizoform” von obsessiv-compulsiv “zwanghaft” unterscheiden können. Esoterische “Zeichenseher” und “VT-ler” werden in der aufkommenden “Systempsychiatrie” des 21. Jahrhunders wohl eher der ersten Gruppe zugerechnet.

Ich werfe Dir kein Intelligenzdefizit vor – damit must Du selbst zurechtkommen. Bezeichnend ist aber der implizite Faschismus in Deiner Denke, nämlich alles, was man selbst nicht “nachvollziehen” kann – weil es an Kenntnissen und Einsichten mangelt – in die Psychiatrie zu verorten.

Es hat wenig Sinn, sich mit synthetischen Personen – Vollsyntheseprodukten einer akademischen Fehlprägung – auseinanderzusetzen. Lernfähigkeit setzt Lernwille voraus, wenn dieser Wille abgestorben ist, geht Kommunikation in Leerkommunikation über.

Morph Juni 9, 2014 um 11:01

@Natalius

“Esoterische “Zeichenseher” und “VT-ler” werden in der aufkommenden “Systempsychiatrie” des 21. Jahrhunders wohl eher der ersten Gruppe zugerechnet.”

Aha. Na dann gute Besserung!

“Denn sonst würdest Du “schizoform” von obsessiv-compulsiv “zwanghaft” unterscheiden können. ”

Man kann ja zugleich verschiedene Symptomatiken zeigen. Heißt glaube ich Komorbidität. Wenn ich richtig informiert bin, ist das im Bereich von psychischen Störungen sogar eher die Regel als die Ausnahme.

Wie gesagt: Gute Besserung!

holger196967 Juni 9, 2014 um 11:15

Morph

—>>>Typischerweise haben VTler kein Interesse an der Aufdeckung tatsächlich bestehender mafiöser Strukturen und Bestechlichkeiten. Die Geschehnisse, die z.B. unter dem Stichwort “Leuna-Affäre” zusammengefasst werden, holen keinen echten VTler hinter dem Ofen hervor”

Wie denn auch? :D Die ganze Abwicklung der DDR WAR eine Verschwörung. Und einen Augenzeugen der die Abwicklung “Leuna” begleitet hat, als “Schriftführer” der lebt in Wien, und war damals bei einem Franz-Ölmulti angestellt. Ich habe die Dokumente gelesen. :D Wenn ich das aber erzählen würde, würde mir eh keiner Glauben.

Denn dann, würdest Du kommen und würdest sagen: Alles eine Fälschung gibts ja doch gar nicht. NIEMALS… :D

—>>> Da muss es schon um Verschwörungen im Jahrhundertmaßstab gehen, und wenn keine Juden involviert sind, ist es auch irgendwie nicht so richtig sexy, stimmt’s?”

Hast DU irgendwann mal zB das AT gelesen oder die Tora oder oder oder? WER bitte Schön musste sich denn zum Mittelpunkt der Erde machen? WER wollte immer die Nummer Eins sein?

Nun, wer sich eben so in den Mittelpunkt stellt, muss ja zwangsläufig damit rechnen, auch erwähnt zu werden oder? Nichts anderes machen zum Beispiel die “Stones” !

Und hat Herzl nun als ober Zionist, seine Werke geschrieben JA oder NEIN ?

Das waren doch nun nicht die Eskimos oder Inuit denen das eingefallen ist. Also, was sollen diese Argumente. Die jüdischen Dichter und Lenker, haben das alles so geschrieben. Und wer sich so in den Olymp stellt, muss auch damit rechnen Neider zu haben. Das ist wie im normalen Leben. Nur eben in einer anderer Dimension.

IST es SO oder ist es nicht so? Stimmt das, was in den Büchern getippt wurde JA oder NEIN? Oder ist das alles nur ein Fake?

Du Argumentierst so, als wenn man in der jetzigen Formel 1 nicht über Red-Bull sprechen dürfte. Oder, dass im Fußball man nicht den FCB kritisieren darf. Dessen Boss in Landsberg nun sein Buch schreibt. “Mein WURST” oder so.

Also… die Juden und Zionisten gehören nun mal zum Leben auch dazu. So einfach ist das. Also müssen sie sich auch der Kritik stellen. Wenn dann aber immer und ewig der Schutzmantel du bist ja “Antisemit” kommt. Dann muss man sich nicht wundern. Ich habe jedenfalls die Geschichte der Juden und Zionisten nicht gemacht. Ich habe auch nicht Gott erfunden. Auch nicht die Hölle.

Also was willst DU? Die Juden Zionisten von jeglicher Kritik ausnehmen? Ok ist dein gutes Recht. Machen ja die Muselmanen auch. Oder die Christen. Oder anders durchgeknallte Sippen.

Und ja, ich habe allen högschten Respekt vor der “Rothschild” Clique… Goldmann-Sachs und Ex-Lehmann Brüder das muss man erstmal schaffen. Vom Viehhändler dahin… schafft net jeder…

Bogus Juni 9, 2014 um 11:18

Vielen Dank an Morph, der den Thread mittels Küchenpsychologie ein Stück in Richtung des Ausgangsthemas (Hausfrauen) zurückbiegt.

Natalius Juni 9, 2014 um 11:26

Der Begriff “Verschwörungstheorie” hatte vor drei Jahren – auch hier in diesem Forum – bzw. Vorgängerforum – eine geradezu “magische” Wirkung: Wer VT ausrief konnte mit relativ hohler Argumentation Aufmerksamkeit erheischen. Die Macht dieser Wortmagie ist heute gebrochen – die Wahrheit der Fakten ist nur noch durch “ideologische Kunstgriffe” und/oder weiteren negativen Konnotationen TEMPORÄR zu verhindern. Es ist aber bezeichnend für Vollsynthesprodukte wie @Morph, dass selbst wenn die Sachen offen auf dem Tisch liegen, Leugnung erfolgt.

Man möge sich klar machen, dass Begriffe wie “Braunesoterik”, “Putinversteher” usw. erfunden werden, um unerwünschte Denkrichtungen zu blockieren. Wer intelligent genug ist, erkennt diese Einwürfe als Geschenke, nämlich als Suchbegriffe, um ungeklärte Fragen im Lügenmeer aufzustöbern. ;-)

Keynesianer Juni 9, 2014 um 11:28

@Morph

Aber, und das ist der Witz, eben weil es so unglaubich viele kleine Verschwörungen gibt, kann es keine große geben.

Gegenbeispiel: Weltwirtschaftskrisen und die Lehren der VWL

Dabei sind die Lehren der VWL nicht zufällig irgendwie falsch und irrtümlich. Die VWL predigt ganz genau das Gegenteil von dem, was zur Vermeidung der Krisen richtig wäre:

Dass die Krisen auf keinen Fall monetäre Ursachen haben könnten (Neutralität des Geldes).

Kapitalmangel und fehlende Ersparnis statt unzureichender Kreditnachfrage.

Schuldenkrise statt Absatz- und Geldsparkrise.

Um nur einige Beispiele zu nennen. Die falschen und gezielt die Studenten irreführenden Lehren werden weltweit verbreitet und die übelsten Hanswursten unter den Professoren werden sogar noch mit dem sogenannten Nobelpreis für Ökonomie ausgezeichnet.

holger196967 Juni 9, 2014 um 11:37

Und Morph

wer es schafft, über das “Geld” was ja eine Täuschung ist, so die Welt manipulieren zu können, der ist in der Hirse tausendmal weiter, als man GLAUBEN schenken darf.

Eines muss man den Leuten lassen. Manipulation auf aller högschter Ebene beherrschen sie perfetto.

Und ich sags immer wieder, Geld ist was für Blöde, die, die da obbe sitzen, die brauchen kein Geld. Die haben ihre unlimitierte Kreditkarte und gut ist.

Und der niederste Affe kann zum Amt rennen.

Was gibt es schon besseres? Ist doch eine tolle Heile Welt, mit garantierten Happy End. Morph. Nicht wahr Morph?

Die Erde kommt mir so vor, wie eine Zuchtanstalt minderbemittelter Aliens. Vielleicht brauchte man die Gestalten wo anders auch nicht. Vielleicht ist man wo anders schon viele Schritte weiter. Das ergäbe dann doch einen Sinn. Hier jedenfalls in dieser Milchstraße scheint wohl das Australien des Universums zu sein. So eine Art Strafkolonie.

Warum ich hier bin, kann ich mir wohl wegen der Sippenhaft erklären. Irgendwer von den Ur-Ahnen muss irgendwo anders so einen Mumpitz gemacht haben, dass er es Wert war, hier hausen zu dürfen.

Und zur Strafe bekommt man noch einen Affenartigen Körper geschenkt. Und sieht Botox Weibchen mit aufgespritzten Lippen.

Und nun frag Dich mal, warum der Mensch (einige) nach ner anderen Erde Ausschau hällt! Warum es ihn in den Weltraum magisch zieht. Warum wir eines Tages in den Himmel aufsteigen! Ich geb es zu, die Dümmsten müssen hier unne bleiben. Schön in der frostfreien Zone versenkt. Und für de Dümmsten gibt es halt auch die Hölle im tieferen Keller Geschoss MUHAHAHAHA :D

Ich bin mir sicher, dass unsere Verwandten ab und zu mal vorbei schauen, und hier neuen Müll abladen, den das Universum nicht mehr braucht. :D Das sie aber uns mit Raumschiffen überfallen, dass gehört wie die Hölle zum Nonsens. LOL

Welches Intelligente Wesen tut sich diesen Murx hier an? So bekloppt können die gar nicht sein.

Morph Juni 9, 2014 um 11:42

@Holger

“Also was willst DU? Die Juden Zionisten von jeglicher Kritik ausnehmen?”

Die Überzeugungen der radikalen Siedler und orthodoxen Juden in Israel sind zweifellos bekloppt. Ist aber ein regionales Phänomen, das mich persönlich ebensowenig interessiert wie die Ideologien radikaler Hindus in Indien (wobei die noch eher, da Indien einfach ein verdammt großes Territorium ist, und die indische Perspektive der Weltgesellschaft das Geschehen in Zukunft stärker beeinflussen wird als in der Vergangenheit).

Und dann würde mir natürlich nicht im Traum einfallen, die Fraktion durchgeknallter Fundamentalisten, die wohl es in jeder Glaubensrichting gibt, mit dem Mainstream dieser Gleubandrichtung zu identifizieren. Und ich würde auch nicht den Fehler machen, eine fundamentalistisch-politische Interpretation der heiligen Texte einer Glaubensrichtung für die zunächst und zumeist wirkungsmächtige Interpretation zu halten. Dafür sind fundamentalistische Orientierungen viel zu voraussetzungsreich.

Eher würde mich interessieren (gerade weil das so voraussetzungsreich ist), was die Gründe, Formen und Folgen des Fundamentalismus sind, unabhängig davon, ob es sich um jüdischen, christlichen, islamischen, hinduistischen oder ufologischen Fundamentalismus handelt.

Und geschmacksmäßig geurteilt: Wer wie @Natalius hier die stalinistischen Verbrechen zu jüdischen Ausmordungskampagnen zu deuten und die deutsche Ausmordungskampagne gegenüber dem europäischen Judentum zu relativieren empfiehlt, den finde ich einfach nur zum Kotzen, und die stumpfe Gleichgültigkeit, mit der solche bösartigen Geschichtsverdrehungen hier vom Kommentariat hingenommen werden, sind einfach nur deprimierend.

Ich vermute mal, dass Frank Lübberding gerade außer Haus, offline und durch Wichtigeres verhindert ist. Anders ist nicht zu erklären, dass er diesen kranken Schwachsinn von Euch hier laufen lässt.

Morph Juni 9, 2014 um 12:00

@Natalius

“selbst wenn die Sachen offen auf dem Tisch liegen”

Was liegt auf dem Tisch? Internet-’Quellen’ und haltlose Argumente. So wie Du das Judentum zum bösartigen Akteur machst, kann man ohne Problem auch das von Dir so geliebte Christentum zum bösartigen Akteur machen. Praktisch alle Täter, die an den Vernichtungen von Naturvölkern im Zuge des Kolonialismus teilgenommen haben, waren christlicher Herkunft. Also kann man nach Deiner Logik schließen: Die Ermordung von Naturvölkern war Plan und Absicht einer ‘malevolenten Entität’ Jesus Christus.

Sieh es ein, Dein Denken ist völlig aus dem Ruder gelaufen. Und Du versuchst Dich hier als zurechnungsfähigen Kommentator zur Geltung zu bringen, um dieser schmerzlichen Einsicht zu entgehen.

Tu Dir den Gefallen: Geh’ zum Arzt! (Ich bin mir sicher, dass Du auch schon in Deinem Privatumfeld Hinweise bekommen hast, dass man sich Sorgen macht).

Natalius Juni 9, 2014 um 12:06

“Und geschmacksmäßig geurteilt: Wer wie @Natalius hier die stalinistischen Verbrechen zu jüdischen Ausmordungskampagnen zu deuten und die deutsche Ausmordungskampagne gegenüber dem europäischen Judentum zu relativieren empfiehlt, den finde ich einfach nur zum Kotzen, und die stumpfe Gleichgültigkeit, mit der solche bösartigen Geschichtsverdrehungen hier vom Kommentariat hingenommen werden, sind einfach nur deprimierend.”

Was Du schreibst, ist eine bösartige Verleumdung der übelsten Sorte! Mach Dir das klar.

holger196967 Juni 9, 2014 um 12:07

Morph

—>>>Ich vermute mal, dass Frank Lübberding gerade außer Haus, offline und durch Wichtigeres verhindert ist. Anders ist nicht zu erklären, dass er diesen kranken Schwachsinn von Euch hier laufen lässt.”

Du kannst doch anderen nicht das verbieten, was Du hier ständig zelebrierst !

Guck mal hier

—>>>Aber, und das ist der Witz, eben weil es so unglaubich viele kleine Verschwörungen gibt, kann es keine große geben.”

Das ist ungefähr so:

Es gibt tausende Wassertropfen, aber es gibt keinen See.

Verstehste?

—>>>Wer wie @Natalius hier die stalinistischen Verbrechen zu jüdischen Ausmordungskampagnen zu deuten und die deutsche Ausmordungskampagne gegenüber dem europäischen Judentum zu relativieren empfiehlt, den finde ich einfach nur zum Kotzen, und die stumpfe Gleichgültigkeit, mit der solche bösartigen Geschichtsverdrehungen hier vom Kommentariat hingenommen werden, sind einfach nur deprimierend.”

Ich finde es gelinde gesagt auch zum Kotzen, “70″ Jahre nach dieser Scheixxe immer wieder die Scheixxe besprechen zu wollen.

ABER an wen liegt es denn? Es geht doch gar nicht um das “relativieren” Es geht ganz einfach darum, und so verstehe ich das, um eine “Aufarbeitung”.

Mir geht @Natalius auch auf den Sender. Aber aus dem Grunde, weil ich den Scheixx schon lange durch gelesen habe. Mich interessiert das schon gar nicht mehr. Verstehste?

Übrigens Thomas war da ja schlauer. Der musste sogar bei Judikativ den Kommentar freischalten LOL.

holger196967 Juni 9, 2014 um 12:09

Natalius

der kleine Morph will doch nur spielen :D

Morph Juni 9, 2014 um 12:13

@Natalius

“Was Du schreibst, ist eine bösartige Verleumdung der übelsten Sorte! Mach Dir das klar.”

Hahaha. Du bist echt ein komischer Vogel. Stellst hier Links ein, die “The Jewish Ethnic Cleansing Of Europeans” behaupten, aber wenn Dich jemand nennt, was Du bist, nämlich ein schwer gestörter Antisemit, dann empörst Du Dich, dass man Dich verleumden würde.

Du brauner Geisterseher und intellektueller Geisterfahrer, wenn ich’s nicht selber lesen würde, ich würde ein derartiges Beklopptentum für unmöglich halten.

Insofern ist Dein Beispiel tatsächlich lehrreich.

holger196967 Juni 9, 2014 um 12:17

Morph

—>>>Eher würde mich interessieren (gerade weil das so voraussetzungsreich ist), was die Gründe, Formen und Folgen des Fundamentalismus sind, unabhängig davon, ob es sich um jüdischen, christlichen, islamischen, hinduistischen oder ufologischen Fundamentalismus handelt.”

Dann haben wir ja wenigstens einen gemeinsamen Nenner !

Und ich fange eben bei dem Glauben und den Glauben an Geld an.

Und da tun sich eben diese Untiefen auf. “Dei Wege des Herrn sind tief und unergründlich” oder?

Ich verstehe zB nicht, warum Leben am Geld hängt. Und Geld an AAAABEIT.

Das will in meine strunzen DOOFE NAZI Birne nicht rein.

Wie schon so oft gesagt und gefragt:

WARUM bekommt der Mensch, Maschinen die die Arbeit von vielen ÜBERflüssig machen?

Erklär mir nur mal Dieses!

ERKLÄR es mir mal BITTE !!!

Das geht nicht in meine NAZI Birne rein!

Morph Juni 9, 2014 um 12:17

@Holger

“Das ist ungefähr so: Es gibt tausende Wassertropfen, aber es gibt keinen See. Verstehste?”

Ohjemineh…

Also: Verschwörungen sind dann wirksam, wenn sich die Verschworenen in Bezug auf Geheimhaltung und Plandurchführung aufeinander verlassen können. Wenn es Fakt ist, dass Leute im Kleinen zu Intrigen und Verschwörungen neigen, ist unwahrscheinlich, dass große Verschwörungen erfolgreich sein können. Sie gehen an den vielen kleinen Verschwörungen kaputt.

Verstehste?

(Ich glaube ja nicht)

holger196967 Juni 9, 2014 um 12:25

Morph

—>>> Sie gehen an den vielen kleinen Verschwörungen kaputt.”

Quatsch… um Little Boy auf Bielefeld fallen zu lassen, brauch ich nur ein Flugzeug oder ne Drohne, ein paar Farbbeutel, die ich mir selber fülle. Und schon stürzen alle Häuser in Bielefeld ein und verwandeln sich zu Staub.

Oder hat die ganze US-Army Japan verstrahlt?

Irgendwer hat das Oberkommando. Oder willst DU mich, ein alter NATO-Soldat VERARSCHEN?

ruby Juni 9, 2014 um 12:27

Welche Hausfrauen kümmert sich eigentlich um die Mörder der 24 weitern Journalisten seit Anna Politkowskaja in Russland?
;-)

Morph Juni 9, 2014 um 12:28

@Holger

“ERKLÄR es mir mal BITTE !!!”

Was ist denn so unerklärlich? Dass die Leute an Geld glauben? Sie glauben doch auch an Freundschaft, Sprache, Macht. Alle Sozialbeziehungen sind glaubensbasiert und ‘unbeweisbar’. Aber man kann nicht auf die Wirkungen sozialer Kreditverhältnisse verzichten. Und die Wirkungen lassen sich nicht ohne Nebenwirkungen haben, die z.T. unerfreulich sind. Nirgendwo ist soviel Hass möglich wie in einer Liebensbeziehung. Nirgendwo so viel Ungerechtigkeit wie im Kontext fairer, geldmäßig rationalisierter Tauschverhältnisse.

Soll man deshalb keine Intimbeziehungen mehr haben? Oder auf die Geldwirtschaft verzichten?

Die frühe Sovjetunion hat ja versucht, Geld abzuschaffen. Und dafür die Quittung in Form von Hungersnöten bekommen.

Das Leben ist halt scheißkompliziert.

Morph Juni 9, 2014 um 12:32

@Holger

Boah, bist Du schwer von Begriff, ist ja nicht auszuhalten!

Armee ist kein verschwörerischer Club, sondern eine staatliche Einrichtung. Und wie schon gesagt, am ehesten kommt der Idee einer großen Verchwörung die Tätigkeit von Geheimdiensten nahe.

Du liest nicht, was ich schreibe.

Schluss für heute.

holger196967 Juni 9, 2014 um 12:32

Morph

und die Zinssenkung von der EZB hat wohl auch keine Folgen WA?

Geh nach Hause… und belästige die Leute nicht, mit deinen absolut hirnrissigen Vermutungen. Siehste! Biste nämlich zu dämlich dazu.

Wann lernst Du es endlich mal, so zu argumentieren, dass daraus auch eine logische Kette folgt?

aber halt, ich vergesse ja immer, dass du nur zum Denunzieren anwesend bist. Du bist wie Paolo Pinkel. Polemiker pur, ohne jede Logik aber mit viel Koks ausgestattet?

Das Fragezeichen war jetzt wichtig :D

holger196967 Juni 9, 2014 um 12:39

Morph Juni 9, 2014 um 12:28

Hauptfrage nicht beantwortet, wie immer, setzen 6 Minus…

Nochmal ne Chance

WARUM bekommt der Mensch, Maschinen die die Arbeit von vielen ÜBERflüssig machen?

karla Juni 9, 2014 um 12:46

Natalius Juni 9, 2014 um 00:09

karla Juni 8, 2014 um 23:11

“Wäre ich Blogbetreiber wüßte ich ihm zu helfen.”
Das ist in der Tat die “ultima ratio”, wenn einem die Argumente vor dem Hintergrund der Faktenlage ausgehen. Keine Frage: Ich akzeptiere Franks Entscheidung, wenn es sich Deiner Auffassung anschliesst….”

@fl schrieb am Juni 5, 2014 um 14:38

” Natalius

Schluß jetzt mit dem Quatsch – und diesen ewigen Theologiedebatten über das Judentum.”

Hat nichts geholfen. Natalius schreibt ja keinen Quatsch und wer das bestreitet soll gefälligst den Quatsch widerlegen. @fl ging nicht darauf ein. Prompt macht Natalius weiter wie eh und je.

Nochmal: Da hilft nur die “Ultima Ratio”.
Es hilft auch nicht wenn @fl nur wieder einen neuen thread aufmacht.

PS:
Den Zeitaufwand den Carlos und Morph in dieser Sache betreiben ist für die Katz.

Morph Juni 9, 2014 um 12:51

@Holger

“WARUM bekommt der Mensch, Maschinen die die Arbeit von vielen ÜBERflüssig machen?”

Die Frage unterstellt, dass ‘der’ Mensch Maschinen ‘bekommt’, die Arbeit von vielen überflüssig machen.

Das ist eine völlig untaugliche Beschreibung der gesellschaftlichen Realität.

Sage mir doch mal ein konkretes Beispiel dafür, dass ‘der’ Mensch eine Maschine ‘bekommen’ hat. Die fällt ja nicht vom Himmel. Schwupps, ist die Arbeitskraft von Vielen überflüssig. Die gesellschaftliche Etablierung einer Technologie, sei es die Windmühle oder der Computer, ist ein ziemlich komplizierter Vorgang, der seit der Industrialisierung nicht vom System der Geldwirtschaft getrennt werden kann, wie Du Dir das in Deinem Garagenbastlerhirn so zurechtphantasierst.

Dein Fehler, @Holger, ist, dass Deine Wirklichkeitsbeschreibungen einfach unrealistisch sind.

Und das kompensierst Du mit unflätigem Rumgeplärre und Beleidigungen. So wird das nichts mehr.

holger196967 Juni 9, 2014 um 13:03

karla

—>>>Nochmal: Da hilft nur die “Ultima Ratio”.
Es hilft auch nicht wenn @fl nur wieder einen neuen thread aufmacht.”

Als erstes würde ich die raus werfen, und sperren, die dazu aufrufen!

Denn sie sind nichts besseres. Sie sind nur die andere Seite der Medaille. Aber in ihrem innersten auf Totschlag der anderen Seite der Medaille ausgerichtet.

RICHTIG?

Unter “Meinungsfreiheit” die ich garantiert nicht gewähren würde, da bin ich ehrlich, im Gegensatz zu anderen, die ja sich unter dem Deckmantel verstecken, und Meinungen trotzdem unterdrücken wollen, (SIC) :D , bin ich ehrlich.

Ich würde hier jedem, jede, Hausverbot erteilen. Und gar keine Kommentare zu lassen, außer meinen eigenen.

Das ist der Vorteil, wenn man die Diktatur vorzieht. :D Dann liest man hier mit, und über Twitter oder oder oder lästert man sich aus ;)

Also? wenn hier nicht die Diskussion, dann läuft die eben über andere Channels. LOL :D

Also verbieten… Rauchverbot eben :D

holger196967 Juni 9, 2014 um 13:12

Morph

—>>>Das ist eine völlig untaugliche Beschreibung der gesellschaftlichen Realität.

Sage mir doch mal ein konkretes Beispiel dafür, dass ‘der’ Mensch eine Maschine ‘bekommen’ hat.”

Der Traktor? Der Panzer? Die Atombombe? Der Elektrische Dildo? Der Toaster? Das Flugzeug?

—>>> Die fällt ja nicht vom Himmel. Schwupps, ist die Arbeitskraft von Vielen überflüssig. Die gesellschaftliche Etablierung einer Technologie, sei es die Windmühle oder der Computer, ist ein ziemlich komplizierter Vorgang, der seit der Industrialisierung nicht vom System der Geldwirtschaft getrennt werden kann, wie Du Dir das in Deinem Garagenbastlerhirn so zurechtphantasierst.

SCHWACHSINN

Und das weißt du auch… Und dafür hast DU Rübennase eben nur das Luhmännchen in dein verottendes Hirn bekommen.

Deine Aufgabe ist es, nur gegen den Baum pissen zu können. Mehr nicht.

Ginge es nach Dir, würde es noch nicht mal de Dampfmaschine geben. Weil Dich eines Auszeichnet, der Glauben an das Kaputt sabbeln.

Unwertes Leben halt, was nur auf Disertations Schnorren basiert. Und auch sich noch unglaublich wichtig dabei fühlt. :D

holger196967 Juni 9, 2014 um 13:15

So, ich mach den Grill an… :D

Iss gutes Wetter, warum auch immer LOL

see you Morph kannst ja in der Zeit noch ein paar Bäume markieren gehen, machst Du ja so gerne… ;)

Natalius Juni 9, 2014 um 13:15

@Morph,

Die Fakten zum ukrainischen Holodomor liegen auf dem Tisch – geh von mir aus den Quellen in Wikipedia nach. Du findest dort auch eine Landkarte von Nationen, die den Holodomor als Völkermord anerkannt haben. Deutschland gehört nicht dazu – viele andere EU-Nationen schon. Wer heute über Neonazis in der Ukraine schreibt, und nicht fragt, wo das herkommt, ist entweder dumm oder lügt sich ein Bild zusammen, das nicht mehr aufrechtzuerhalten ist.

Ich bestreite nicht, dass Völkermorde im Namen der christlichen Religion geschehen sind – und dass weitere Monstrositäten sogar heute geschehen. Sogar im Vatikan. Ich selbst habe auf Kevin Annett verlinkt, der Verbrechen der katholischen Kirche an Kindern aufgedeckt hat. Ich will auch keinen Vergleich dieser Verbrechen, denn jedes geschehene ist eins zuviel. Ich bin aber der Auffassung, dass ALLE diese Dinge auf den Tisch gehören, angeklagt und bewusst gemacht werden müssen, das ist die Chance, die wir NOCH mit dem Internet haben. Im Übrigen gehe ich davon aus, dass die Erkrankung Psychopathie über alle Ethnien, Religionen, und Nationen etwa gleichverteilt ist. Gefährlich wird es aber, wenn sich diese Erkrankung mit einer Religion oder Ideologie paart, die ethnischen Bezug nimmt und von “minderwertig” spricht. Hitler’s Greueltaten sind mir bekannt aber ich hätte noch vor zwei Wochen nicht denken können, dass auch die Greueltaten der Bolsheviken in einem ideoligisch oder religiös geprägten Rassismus veranlagt gewesen sein könnten.

Ich will und kann nicht auf einem Auge blind sein – ich selbst habe da etwas Neues gelernt und finde es angemessen, dass in einem Forum wie diesem auch unbequeme Wahrheiten benannt gehören, wenn diese für das Thema wichtig sind. Wir tauschen uns hier ja nicht deshalb aus, weil unsere offizielle Berichterstattung vollständig wäre. Dass Du da anderer Auffassung bist, ist mir klar. Als “Medienwissenschaftler” ist es ja geradezu Deine Aufgabe, Lügen nett einzukleiden. Aber Du musst schon ein bissel an Substanz dazulegen, um auch nur ansatzweise verhindern zu können, dass Wahrheiten nicht als solche erkannt werden.

Morph Juni 9, 2014 um 13:27

@Natalius

“aber ich hätte noch vor zwei Wochen nicht denken können, dass auch die Greueltaten der Bolsheviken in einem ideoligisch oder religiös geprägten Rassismus veranlagt gewesen sein könnten.”

Dass die stalinistischen Verbrechen mit dem Stalinismus zu tun haben, ist Dir neu? Na, guten Morgen!

Nein, Dir geht es darum, dass die Verbrechen aus einem ‘jüdischen Wesen’ herrühren. Und wie bist Du zu Deiner glorreichen Einsicht gelangt? Etwa durch historische Qiuellenstudium, wie es historiographisch angemessen wäre? Nein, durch eine Internetseite, deren antisemitische Absicht ins Auge springt.

So naiv kann man nicht sein. Da muss noch etwas ‘Malevolentes’ hinzukommen. ;-)

So, endgültig Schluss. So ein kaputtes Zeug hier…

karla Juni 9, 2014 um 13:45

holger196967 Juni 9, 2014 um 13:03

karla

—>>>Nochmal: Da hilft nur die “Ultima Ratio”.
Es hilft auch nicht wenn @fl nur wieder einen neuen thread aufmacht.”

“Als erstes würde ich die raus werfen, und sperren, die dazu aufrufen!

Denn sie sind nichts besseres. Sie sind nur die andere Seite der Medaille. Aber in ihrem innersten auf Totschlag der anderen Seite der Medaille ausgerichtet.

RICHTIG?”

@holger gib doch die Frage an den Blogbetreiber weiter? Das ist die verantwortliche Stelle. Wenn der sich seinen blog ruinieren läßt, sein Bier!

"ruby" Juni 9, 2014 um 14:06

@ karla

Das ist ja das gute an der Zensur, das man nicht mehr weiss was …
;-)

"ruby" Juni 9, 2014 um 14:09

Und wer will auch mit Zensierern Bier trinken ?

Natalius Juni 9, 2014 um 14:25

@karla Juni 9, 2014 um 12:46

“Hat nichts geholfen. Natalius schreibt ja keinen Quatsch und wer das bestreitet soll gefälligst den Quatsch widerlegen. @fl ging nicht darauf ein. Prompt macht Natalius weiter wie eh und je.

Nochmal: Da hilft nur die “Ultima Ratio”.
Es hilft auch nicht wenn @fl nur wieder einen neuen thread aufmacht.

PS:
Den Zeitaufwand den Carlos und Morph in dieser Sache betreiben ist für die Katz.”

Wunderbar! Hast ja recht – man kann Fakten nicht widerlegen – man kann sie aber totschweigen! Wenn das “links” ist, ist “links” in einer jämmerlichen Position angekommen. Vielleicht war “links” schon immer da – nur ich Depp hab das nicht begriffen, weil ich annahm, dass “links” ein “Herz für kleine Leute” hat. Fehlanzeige!

Ich möchte Dir echt danken, @Carla. Vorher hatte ich nur eine vage Idee, wie Antidemokraten ticken. Jetzt aber weiss ich: Sie ticken als Linkselitisten, die sich offen für Meinungsverbot aussprechen.

Morph Juni 9, 2014 um 14:34

@ruby

Auch das gehört zum Deprimierenden, dass nicht mehr gewusst wird, was Zensur ist. So Leute wie Du finden, dass ein Kneipenwirt die Hassgesänge Besoffener hinnehmen muss, und wenn der sagt, Leute, nicht in meinem Laden, bitte führt woanders Eure Dummheit spazieren, dann quaken Du und Deinesgleichen dem entgegen: ZENSUUUR!!

Warum z.B. machst Du nicht einen Blog auf oder twitterst Deine Liblings-YT-Videos und Links? Ich sag’s Dir: Weil sich niemand dafür interessieren würde! Du parasitierst an der Interessantheit von L+bberdings Artikeln, genau wie @Natalius und @Holger. @Holger hat’s ja probiert mit einem eigenen blog. Wieviel Kommentatoren hatte er? Drei, oder waren’s doch fünf? Hat dann entnervt aufgegeben, ist wieder zu Frank zurückgekehrt und krakeelt hier in jedem zweiten Kommentar seine Kackapipiarschpimmelrhetorik heraus.

Diese Kindsköpfigkeit hat ihren Unterhaltungswert, sie ist aber nicht einladend. Und es ist sehr deutlich, wie hier die Zurechnungsfähigen einfach nicht mehr mitdiskutieren. Weil eine solch peinliche Nachbarschaft unangenehm ist und entmutigt.

Wie gesagt; Es ist schade, wenn ein vormals interessantes Diskussionsforum kaputtkrakeelt und als Abwurfstelle für Lieblingsvideos missbraucht wird.

@Natalius

“Hast ja recht – man kann Fakten nicht widerlegen”

Was für Fakten? Du verlinkst keine Fakten, sondern antisemitische Hetze. Die Verbrechen und Stalin haben konstitutiv mit der damals herrschenden Ideologie zu tun. Die familiäre Herkunft von bolschewistischen Funktionären steht in keinem erkennbaren Motivzusammenhang mit den Verbrechen. Einen solchen Motivuzusammenhang zu behaupten ist aber eine Lieblingsidee der Hitlerideologie gewesen. Hinter dem Kapitalismus und dem Bolschewismus steht die allgemeine jüdische Weltverschwörung.

Dies möchtest Du hier als ernstzunehmende Meinung diskutieren. Und beziehst Dich dabei positiv auf Le Pen und ihren antisemitischen und rassistischen Verein.

DAS sind Fakten.

holger196967 Juni 9, 2014 um 15:05

–>>>@holger gib doch die Frage an den Blogbetreiber weiter? ”

Karla… wenn es mir dünkt, und kommt, rufe ich den sogar an!

Und ich schaffe das schon, den Lübberding anzusprechen. Es gibt auch noch ein Leben jenseits der Pat und Patachon Morph :D

sollte man gar nicht glauben gelle?

holger196967 Juni 9, 2014 um 15:08

Morph ohne Vorhaut

—>>> @Holger hat’s ja probiert mit einem eigenen blog. Wieviel Kommentatoren hatte er? Drei, oder waren’s doch fünf? Hat dann entnervt aufgegeben, ist wieder zu Frank zurückgekehrt und krakeelt hier in jedem zweiten Kommentar seine Kackapipiarschpimmelrhetorik heraus.”

Es waren durchaus mehr :D

Ich habe ja noch zwei andere laufen. Aber die würden deinen Verstand eh zu sehr belasten… LOL

holger196967 Juni 9, 2014 um 15:24

Wie gesagt Morph

—>>>Wie gesagt; Es ist schade, wenn ein vormals interessantes Diskussionsforum kaputtkrakeelt und als Abwurfstelle für Lieblingsvideos missbraucht wird.”

Damals oder Früher war eh alles besser…

Dann musstet ihr ja euch unbedingt das Goldene Horn aufsetzen, und mit dem Idioten sprechen. Und das auch noch inner “FAZ” breitbeinig runterholen.

Die einzigen die ein wenig doppel 6 machen konnten waren Strobl und Lübber zusammen. Dich und den Hans Pampel kann man eh vergessen.

Keiner kann das Loch Strobl stopfen.

aifran Juni 9, 2014 um 15:26

der Adolfo hat ja nicht nur Autobahnen gebaut. In seinem Verbrecherischen Wahn hat er auch das Schuldgeld und Bankensystem IMMUNIESIERT

Das RAFFENDE KAPITAL war für den Irren Jüdisch ….

seitdem ist es heisses Pflaster das Schuldgeld und Banken System zu kritisieren. Derartige Kritik kann ja nur Antisemitisch sein ….

ist sicher eine feine Sache eine Ultimative Waffe zu haben die im Bedarfsfall den Kritikern an den Kopf geworfen werden kann ….

ja ja der Audi hat nicht nur Autobahnen gebaut, Juden abgemurks und ein Propagandaministerium betrieben ….

aifran Juni 9, 2014 um 15:29

Adi – Adi – nicht AUDi – sorry

aifran Juni 9, 2014 um 16:04

übrigens – als hier der Hansi Huett noch Herr über den Radiergummi war hat er ein ähnliches Posting von mir zur IMMUNISIERUNG des Bankensystems ratzfatz wegradiert ….
:-)

ruby Juni 9, 2014 um 16:49

@ Morph
Danke und Tschüß

Morph Juni 9, 2014 um 16:55

@Natalius

“Der Akademiker Jeff Schatz hat ihm vorgeworfen, sein Werk politisch zu missbrauchen[8]. John Tooby, der Präsident der Human Behavior and Evolution Society und Professor für Anthropologie der University of California, Santa Barbara wirft MacDonald Antisemitismus vor und behauptet, dass MacDonalds Ideen im “radikalen Widerspruch zu nahezu jeder inhaltlichen Kernbehauptung der evolutionären Psychologie” stünden.[9] Der Psychologe Steven Pinker erklärt, dass MacDonalds Thesen absurde ad hominem Attacken seien, die dem Stand der wissenschaftlichen Forschung klar widersprächen”

http://de.wikipedia.org/wiki/Kevin_B._MacDonald

Du suchst Dir halt Deine antisemitischen Gewährtsleute, wie’s Dir passt, Hauptsache antisemitisch.

f.luebberding f.luebberding Juni 9, 2014 um 18:23

Natalius

Ich habe das neulich schon einmal angedeutet. Aber Du scheinst das nicht zur Kenntnis nehmen zu wollen. Mir geht dieser Unsinn auf den Nerven. Mich interessiert es nicht, ob Aliens in Kornkreisen antisemitische Pamphlete veröffentlichen . Also werde ich das jetzt löschen, außer die letzten Debattenbeiträge. Denke dort wird in der Debatte mit Morph gut deutlich, wie Diskurse funktionieren. Das hat dann doch einen pädagogischen Effekt. Mehr kann man bekanntlich nicht erwarten.

Ansonsten wünsche ich noch einen schönen Rest-Feiertag. Also mir hat Pfingsten gut getan. War auf den Brocken, wenn auch Hexen nicht zu sehen waren, nur in der kommerzialisierten Variante …. .

Schatten Juni 9, 2014 um 18:51

War bis eben in Boltenhagen/Ostsee: Da stinkt es!

Grund: So Muscheln, die von einem Sturm angespült wurden (Inwieweit climate change und Überdüngung da reinspielen – keine Ahnung).

Also weitergefahren Richtung Travemünde. Kurz davor, in Schwansee, das reine Ostseeparadies!

Was hat das mit VT zu tun: Beim Stinken ein Stück weiter und schon ist es schön – außer in Boltenhagen/Weiße Wieck – da wird man blind, so wie die Sonne auf das Wasser und den Stein überall knallt.

holger196967 Juni 9, 2014 um 20:22

Lübberding

—>>>Mir geht dieser Unsinn auf den Nerven. Mich interessiert es nicht, ob Aliens in Kornkreisen antisemitische Pamphlete veröffentlichen .

LOL… nicht?

—>>>Also werde ich das jetzt löschen, außer die letzten Debattenbeiträge. Denke dort wird in der Debatte mit Morph gut deutlich, wie Diskurse funktionieren. Das hat dann doch einen pädagogischen Effekt. Mehr kann man bekanntlich nicht erwarten.

Nochmals LOL “diskurse” hat man unter denen, die was von einer Sache verstehen, aber keine Einigkeit erzielen können

In diesem Sinn ist Diskurs ein argumentativer Dialog, in dem über die Wahrheit von Behauptungen und die Legitimität von Normen gesprochen wird. Was jeweils als vernünftig gilt, ist die intersubjektive, von allen Teilnehmern einer Gemeinschaft anerkannte Wahrheit.
„Rationaler Diskurs“ soll nach Jürgen Habermas „jeder Versuch der Verständigung über problematische Geltungsansprüche heißen, sofern er unter Kommunikationsbedingungen stattfindet, die innerhalb eines durch illokutionäre Verpflichtungen konstituierten öffentlichen Raums das freie Prozessieren von Themen und Beiträgen, Informationen und Gründen ermöglichen. Indirekt bezieht sich der Ausdruck auch auf Verhandlungen, soweit diese durch diskursiv begründete Verfahren reguliert sind.“

—>>>Ansonsten wünsche ich noch einen schönen Rest-Feiertag. Also mir hat Pfingsten gut getan. War auf den Brocken, wenn auch Hexen nicht zu sehen waren, nur in der kommerzialisierten Variante”

Ich Dir auch… Faust I

:D

Andreas Kreuz Juni 9, 2014 um 20:55

Einfach ganz langsam auf der Zunge zergehen lassen:

http://www.rhein-zeitung.de/newsticker/popup.php?arid=1163602&cobo=1622&collection=2348#ar1163602

Und – wonach schmeckt es?

aifran Juni 10, 2014 um 14:23
g.w. Juni 10, 2014 um 17:18

Die Agressivität hier oder zuviele unnötige Links finde ich auch nervend, und was Natalius angeht, glaube ich weniger, dass er hier Leute fernhält, weil man ja nicht auf seine Kommentare eingehen muss. Wenn sie einen nicht interessieren, ignoriert man sie eben.

Morph, spiel mal bitte nicht den Unschuldsengel, wenn hier weniger Leute mitschreiben, könnte das auch mit Dir zu tun haben. Erstens wegen der Bekloppten- und Antisemitismus-Keule, die bei Dir oft Argumente ersetzen, und zweitens wegen solcher Aussagen wie oben: Dass es Komplotte und Absprachen überall gäbe, nur nicht ganz oben, weil man sie nicht geheim halten könne. Das ist doch lächerlich. Was ist denn mit 9/11? Schon mal von gehört? Glaubst Du allen Ernstes, dass die Hochhäuser durch brennendes Kerosin eingestürzt sind, und das ist jetzt keine rhetorische Frage. Ich würd gern Deine Antwort wissen: War es das Kerosin, oder sind die Türme gesprengt worden? Und wo ist da video von dem Flugzeug, das angeblich ins Pentagon geflogen ist? Dem bestbewachten Gebäude der Welt? Diese story konnte nur von ganz oben geplant und durchgeführt werden.

Wir wissen alle, welche Zwänge und Tabus es in unserer Gesellschaft gibt. Neulich sagte hier jemand, das Mitlesen hier könnte der Karriere schaden. Na, vielleicht nicht das Lesen, aber das Kommentieren vielleicht. Zumindest bei Leuten aus den höheren Etagen, die wirklich Einblick haben. In Zeiten von NSA (dessen umfassende Schnüffelei ja noch nicht lange bekannt ist) gibt es so etwas wie eine Privatsphäre ja gar nicht mehr. Es ist ja nicht umsonst so, dass hier hauptsächlich Leute kommentieren, die entweder aus Altersgründen aus dem Erwerbsleben schon ausgestiegen sind oder sowieso nicht mehr viel zu verlieren haben. Gleichzeitig wird die Verquickung von Politik und Medien immer offensichtlicher und da wären die Medien eigentlich gut beraten wieder glaubwürdiger zu werden, das würde auch dem blog gut tun schätze ich.

Insider Juni 10, 2014 um 19:19

@g.w.
Gleichzeitig wird die Verquickung von Politik und Medien immer offensichtlicher und da wären die Medien eigentlich gut beraten wieder glaubwürdiger zu werden …

Nein, das ist für die „Systemmedien“ im Kapitalismus genauso unmöglich wie damals für die „Systemmedien“ in der DDR.

Zugleich haben kritische Medien keinen Markt, weil es dazu Abonnenten braucht, welche einen entsprechenden Preis zahlen (können).

Heute träumen nicht wenige TAZ-JournalistInnen davon, einen Job beim SPIEGEL oder der FAZ zu bekommen. Entsprechend sind ihre Artikel, nämlich Casting für einen gutbezahlten Job bei den „Systemmedien“ oder als Pressesprecher bei Unternehmen.

Schatten Juni 10, 2014 um 19:28

@gw

>” Glaubst Du allen Ernstes, dass die Hochhäuser durch brennendes Kerosin eingestürzt sind,”

Wieso durch brennendes Kerosin? Die oberen Stockwerke sind eingestürzt und haben durch ihre Last die unteren zum Kollabieren gebracht.

>”Und wo ist da video von dem Flugzeug, das angeblich ins Pentagon geflogen ist? Dem bestbewachten Gebäude der Welt?”

Das bestbewachte Gebäude der Welt war das Führerhauptquartier! Und da hat ein Oberst mit nur einem Auge und nur drei Fingern eine Bombe eingeschmuggelt. War das ein PR-stunt von Hytler?

Kurzum: Du wirst @Morph mit weiteren VTs wohl kaum in die Enge treiben.

Fermez la porte!

Schatten Juni 10, 2014 um 19:33

Apropos @natalius

Der bringt hier durch sein Geschwurbel schon eine ungute Stimmung rein! Political correctness – ist mir egal! Aber dieser Blog hat(te) seine eigene correctness und die war eher wirtschaftlich. Wüßte nicht, was @natalius da je beigetragen hätte!

Natalius Juni 10, 2014 um 20:08

@Schatten Juni 10, 2014 um 19:33

“Aber dieser Blog hat(te) seine eigene correctness und die war eher wirtschaftlich. Wüßte nicht, was @natalius da je beigetragen hätte!”
Antwort:
(a) Soddy’s Sichtweise (“wealth, virtual wealth and debt”, “The role of money”) – Soddy’s Schüler (Father) Denis Fahey (“money, manipulation, and social order”) habe ich glaube ich auch schon mal eigebracht.
(b) Hinweis auf “monetary growth order”, d.h. eine neue Form von Zinssystem, bei dem Zentralbankpolitik nicht nur den Leitzins, sondern auch einen Exponenten festlegt, der Geld/Schuld-Wachstum in seiner Explosivität einstellbar macht – und zwar im subexponentiellen Bereich.
(c) Extrapolation einer Grunderkenntnis aus der theoretischen Biologie, nach der für subexponentielles Wachstum Koexistenz statt Selektion (“survival of the richest”) erwartet wird. Implikation für Lorenz-Kurve und Gini-Index: Vermögensverteilung wird einstellbar ohne dass Steuern eingezogen werden.

Heute leider auch Erkenntnis, dass Vermögen an Personen gebunden sein müssten (European Tax Number wäre erforderlich), und das dies eine Invalidierung von Körperschaftsstrukturen bedeuten würde.

ruby Juni 10, 2014 um 21:00
Natalius Juni 10, 2014 um 23:16

f.luebberding Juni 9, 2014 um 18:23

“Mich interessiert es nicht, ob Aliens in Kornkreisen antisemitische Pamphlete veröffentlichen .” Das akzeptiere ich – einschliesslich der daraus resultierenden Löschaktion – vor drei Jahren hätte ich das an deiner Stelle nicht anders gemacht! Heute frage ich mich: “Wie kommt Frank dazu, Dinge, die in diesem Thread nicht im Kontext dieser Reihung (Aliens, Kornkreise, antisemitische Pamphlete) auftauchen, in diesem Kontext zu erwähnen (von einer humoristischen Einlage mal abgesehen)? Hat dieser Co-Sauerländer etwa mehr verstanden als ich selbst? Frank, ehrlich, Crabwood 2002 (“Beware the bearers of false gifts and their broken promises”) habe ich eher als “überirdisch” oder MI6 gemacht eingestuft, immerhin verstarb der “decypherer” auf mysteriöse Weise in einem See. Aber ich lerne gerne dazu – wir alle machen Fehler – und ich kann mich da nicht aussschliessen. Wir erinnern uns: Wie haben wir hier alle auf den armen Christoph Wulff eingedroschen? Und heute ist es klar, dass es falsch war.

Also, dieser Christus hatte da schon ne gute Idee so vor 2000 Jahren: Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein. Ist doch ne irre einfache – und zugleich geniale Lösung, oder?

Natalius Juni 11, 2014 um 00:07

Ruby,

wenn ich das mal integriere, was da zwischen den Zeilen rüberkommt: Ich weiss es selbst nicht, wie es funktioniert – Du bist da ziemlich treffsicher. Nennen wir es “Hyperkommunikation”. Es geht über “messages”, die uns irgendwie verlinken. Genuines über Musik zu transportieren, ist weder durch Mathematik noch durch Sprache auflösbar, aber es funktioniert trotzdem! Ich finde: Keiner von uns “Angeklagten”sollte sich durch @Morph irritieren lassen – er wird entweder dazulernen oder nicht. Er ist Jazz-Fan, und er wird lernen, dass Atzmon kein Antisemit ist. Das lässt sich nämlich nur über Ebenen “verstehen”, die nicht über die “Sklaverei der Worte” führen. @Morph ist da noch blind/taub, deswegen geht das nicht rein, was du vermittelst. Aber ich hoffe, dass er lernfähig ist und bin eigentlich zuversichtlich – das einzige Problem ist das, was wir alle haben: Wer bin ich?

Schatten Juni 11, 2014 um 00:11

@Natalius

Gut, habe ich mich geirrt, sorry!

petervonkloss Juni 11, 2014 um 04:38

Schatten Juni 10, 2014 um 19:28
@gw

Ich meine, über Mystik sollten nur Personen reden die

1. eine Primär-Mystische Erfahrung gemacht haben;

2. über ausreichend rationale Denkmöglichkeiten im Sinne der Vernunft und Logik verfügen.

„Wieso durch brennendes Kerosin? Die oberen Stockwerke sind eingestürzt und haben durch ihre Last die unteren zum Kollabieren gebracht.“ SIC!

aifran Juni 11, 2014 um 07:20

…. er hatte die Idee

Um die Stimmung im Land wieder zu heben und die Wirtschaft zu stabilisieren, entwickeln der Berater des Präsidenten, Stuart Smiley und der General Dick Panzer einen Plan, die amerikanische Bevölkerung gegen die kanadischen Nachbarn aufzuwiegeln, nachdem Russland eine erneute Wiederaufnahme des Kalten Krieges abgelehnt hatte. Gezielte Propaganda, bereitwillig von den Medien aufgenommen, führt schon bald zu ausgeprägtem Hass gegen die kanadische Bevölkerung. Als schließlich eine vom CIA durchgeführte Aktion scheitert, bei der ein US-amerikanisches Wasserkraftwerk durch als Kanadier verkleidete CIA-Agenten gesprengt werden soll, kommt es zur Eskalation der Gewalt. Sheriff Bud Boomer aus Niagara Falls bricht mit zwei Freunden nach Kanada auf, um die vermeintlich entführte Honey zu befreien.

Michael Moore – er ist Schuldig …
http://de.wikipedia.org/wiki/Unsere_feindlichen_Nachbarn

aifran Juni 11, 2014 um 08:03

jetzt aber wieder zurück zur Deutschen und Französischen Wirtschaftskonzeption ….

also wie siehts aus mit dem Wachstum?
also wie siehts aus mit der Krise?
ist der Herrscher, der Markt mit der Politik zufrieden?

die Bahn ist frei – also Los :-)

Frankie (formerly known as Bernankie) Juni 11, 2014 um 08:44

@petervonkloss

“Ich meine, über Mystik sollten nur Personen reden die
1. eine Primär-Mystische Erfahrung gemacht haben;
2. über ausreichend rationale Denkmöglichkeiten im Sinne der Vernunft und Logik verfügen.”

So ein Schmarrn. Wenn diese Massstäbe an alle Themen gelegt würden, dann wärs hier aber still im blog!

petervonkloss Juni 11, 2014 um 10:09

Also seis ein Postulat.

aifran Juni 11, 2014 um 12:30

Wirtschaftskonzepte sind wohl kein gutes Thema …

aber vielleicht sind ja auch gerade alle dabei die Biervorräte aufzustocken um in den kommenden Tagen nicht auszutrocknen.

die FIFA ein Monopolist und die Auswirkungen
die WM in Katar – sind Platter und Freunde zu teuer?
die Manipulation von F-Spielen – eine gute Investition?

ach ist doch egal – soll es doch unter den härtesten Fussballfans welche geben die nicht nur Bier Einlagern sondern auch für einen entsprechenden Lagerbestand an Erwachsenenwindeln sorgen.

Ein schrecklicher Gedanke auf dem Töpfchen zu sitzen und genau in diesem Moment die Spielentscheidenden Szenen auf dem Feld …..

schöne Tage – womit auch immer :-)
(und nur nicht auf die Ungeziefervernichtungsaktion unserer Nazifreunde in der Ukraine schauen)

Schatten Juni 11, 2014 um 15:19

@aifran

Worauf willst Du hinaus? Die varieties of capitalism?

Habe gestern gehört, die Briten hätten sich aus all den Rettungsmaßnahmen prinzipiell herausgehalten, weil Britland so liberal ist… Irland ist auch liberal!

Nur haben die Briten mitgezündelt und die Iren sind im Feuer…

gelegentlich Juni 11, 2014 um 19:08

@Natalius
„Wie haben wir hier alle auf den armen Christoph Wulff eingedroschen? Und heute ist es klar, dass es falsch war.“
Da möchte ich mich ausnehmen. Ich hatte hier von Anfang an betont, dass es nach meinem Gespür (das kein Argument ist) sich um eine politische Intrige handelt, deren Urheber und deren Motivation ich freilich nicht kenne.
Und was VT angeht: http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/chlorhuehnchen-ist-laut-bfr-und-efsa-nicht-gesundheitsschaedlich-a-974342.html
Solche Dinge werden wir alsbald noch öfter lesen. Wobei das Argument, Chlorhühnchen hätten weniger „Keime“, ja nicht mal falsch sein muss. In welcher Form und mit welchen Verabredungen transatlantisch motivierte Leute daran schrauben weiß ich damit noch nicht.

ruby Juni 11, 2014 um 19:47
aifran Juni 11, 2014 um 19:52

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/kommentar-zum-freihandelsabkommen-demokratie-ist-ueberbewertet-12978142.html

Demokratie ist überbewertet

08.06.2014, 10:53 Uhr

Hohe Importzölle oder saftige Exportsubventionen schädigen die Allgemeinheit. Freihandel soll verhindern, dass Staaten solchen Blödsinn beschließen. Das setzt der Demokratie Grenzen, doch der Rechtsstaat geht vor.
08.06.2014, von RAINER HANK

http://duckhome.de/tb/archives/12477-TTIP,-Uruguay-und-die-voellig-ueberbewertete-Demokratie.html

TTIP, Uruguay und die völlig überbewertete Demokratie Geschrieben von Jochen Hoff Mittwoch, 11. Juni 2014

Wenn man einen Wirtschaftsfaschisten abseits vom Gattungsbegriff an einer lebenden Person festmachen will, fällt einem sofort Dr. Rainer Hank. Ressortleiter Wirtschaft und Finanzen. Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) ein, der mit seinen menschenverachtenden Ansichten auch nicht hinter dem Berg hält. Bei ihm können Mädchen keine Technik, er hält nicht die abzockenden Bankster und das dahinterstehende Großkapital für die Ursache der Finanzkrise, sondern den fast auf Null abgebauten Wohlfahrtsstaat (den er als ausufernd benennt). Er ist ein grundehrlicher Wirtschaftsfaschist bei dem die Wirtschaft vor allem anderen geht und natürlich ist er auch für Freihandel. Freihandel ohne jede Regelung. Der Markt wird es schon richten.

gelegentlich Juni 11, 2014 um 20:04

@aifran
können wir uns darauf verständigen, den Begriff Faschist nicht weiter zu verwenden, wenn wir doch nur „ganz pöhse“ meinen? Sonst inflationiert das noch weiter.

"ruby" Juni 11, 2014 um 20:23

@ Natalius
mit Inklusion:
Wer sind wir?
;-)

aifran Juni 11, 2014 um 20:54

gelegentlich@

ich meine aber nun mal ganz,, ganz, ganz, ganz Bööööse –
Ist die Wahreit nicht mehr zumutbar? Nicht mehr Erlaubt?

http://hinter-der-fichte.blogspot.de/2014/06/diether-dehm-nie-mehr-faschismus.html

holger196967 Juni 11, 2014 um 20:55

gelegentlich

—>>>Solche Dinge werden wir alsbald noch öfter lesen. Wobei das Argument, Chlorhühnchen hätten weniger „Keime“, ja nicht mal falsch sein muss.”

Iss es ja auch nicht. Ich denke da nur an meine Jugend im Freibad, wo so manches Chlorhühnchen rumgelaufen iss :D

Ich bekomme hier so oder so die Krise…

Sich in die fetten Fratzen alles von Nestle rinn stoppen aber grölen.

Anstatt Chlor gäb es auch was anderes, und wer schon mal beim Zahnarzt war, hat das sogar genutzt, um seine Hackfresse auszuspülen.

Ach ich vergesse immer, außer Haubtschule und BILD ist es ja mit Denken hier nicht so weit…

Das Chlorhähnchen ist genau so unschuldig wie EX-Bundesgrüßaugust Wuff…

Aber wie wir ja jetzt wissen, war das eh von “FAZ” und “BILD” gefickt eingeschädelt. Und wir wissen ja auch, wer wie wo hatte. Und sich im Blog mächtig eingesetzt.

Soldat Schwejk Juni 11, 2014 um 22:51

@ aifran —> “und nur nicht auf die Ungeziefervernichtungsaktion unserer Nazifreunde in der Ukraine schauen”

Zur Ukraine wollte ich noch mal ‘nen Gastbeitrag schreiben. Das verzögert sich aber: erst keine Zeit, dann etwas unpäßlich, jetzt wieder andere Verpflichtungen. Mal sehen… Außerdem hat @Morph schon recht: So Sachen wie die Pfingstunterhaltungen hier wirken auch nicht gerade motivierend…

Habe große Zweifel, daß irgendeine Initiative von Poroschenko viel bewegen kann. Es wird in der hiesigen Presse ja gelegentlich darüber berichtet, daß es auf der Seite der ‘Separatisten’ kein einheitliches Kommando gibt und keine politische Struktur, der sich die Militärs unterordnen würden. Das ist zweifellos richtig, es wird von ‘pro-separatistischen’ Quellen auch so gesehen.

Aber das gleiche gilt für die andere, ‘anti-separatistische’ (vulgo: “ukrainische”) Seite. Darüber wird weniger berichtet. Selbst wenn Poroschenko jetzt eine Waffenruhe ausrufen würde… kann man damit rechnen, daß Leute wie Kolomojskij, Ljaschko und Semjontschenko sich daran halten? Wird der Dnepropetrowsker Öl- und Bankengroßfürst Kolomojskij auf den Schokoladenhasen da in Kiew hören? Der Warlord Ljaschko hat schon keinen Zweifel daran gelassen, daß er die Regierung, im besonderen den Innenminister Awakow, nicht respektiert. Und der ‘anti-separatistische’ (!) Feldkommandeur Semjontschenko vom Bataillon Donbass hat in einem Interview den alten Kiewer Staat für gescheitert erklärt und so als Gedankenspiel durchblicken lassen, man könnte die Ukraine als “Volksrepublik” in den von ihm militärisch kontrollierten Gebieten neu gründen.

Insofern ist Poroschenko zumindest teilweise ein Präsident ohne Land.

Trotzdem, das ist schon richtig: Es verbietet sich, ihn zu hofieren, solange irgendwelche Einheiten der Nationalgarde die Stadt Slawjansk von den umliegenden Hügeln fortgesetzt mit Artillerie beschießen.

Dem territorialen Flickenteppich scheint aber auch eine gewisse ökonomische Logik zu entsprechen: Die ersten massiven Gewaltausbrüche etwa gab es in den beiden Seehäfen Odessa und Mariupol, der erste ist für Kolomojskij von großer Bedeutung, der zweite für Achmetow. Beide sind internationale ‘Big Player’ und haben jetzt auch offenbar jeweils die Kontrolle über die Häfen.

Slawjansk und vor allem Kramatorsk (die ‘Separatisten’-Hochburgen) dagegen produzieren vor allem für Abnehmer in Rußland. Und die große Gastransitpipeline gen Westen tangiert weder den Donbass noch die Südukraine. – Aber das würde hier jetzt alles zu weit führen…

Vielleicht schreib ich doch noch mal ‘nen längeren Beitrag…

P.S. – Wer Lust hat, kann mal die Meldungen & Dementis zur bevorstehenden Unterzeichnung des EU-Ukraine-Assoziationsabkommens verfolgen. Das hat z.T. schon skurrile Züge.

Balken Juni 11, 2014 um 23:54

@ Schwejk
Ist ja geradezu eine Manie von mir, dass mir immerzu dieser herrliche Repin einfällt, den ich hier auch schon mehr als einmal verlinkt habe.
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/73/Repin_Cossacks.jpg
Ja hat sich da überhaupt viel geändert seither? Die sind da so drauf, in Neurussland. Wobei, so neu eigentlich auch wieder nicht, eher ganz alt, Keimzelle, Kiewer Rus.
Ein weites Feld halt, das Wilde Feld. Ob das die Yankees in ihrer allweisen Geschichtskenntnis und Kulturkenntnis soalles auf dem Schirm hatten, als sie da ein bißchen Süppchen kochen gingen? Schon kocht’s über. ( Apropos Kulturkenntnis: Wenn man so bedenkt, dass ihnen z.B. in der Musik alles, was nicht angloamerikanisch ist, “world” ist, also halt so indigenes Zeugs eben … Und wenn man bedenkt, dass J.W.B. als der Typ des Politcowboys Slowenien und Slowakei nicht zu unterscheiden wusste …)
Also ob die Investition sich denn nun diesmal wirklich lohnt, ist noch nicht ausgemacht. Und ob die Europäer sich wirklich den EisernenVorhang wieder vor die Nasen hängen lassen oder bockig werden, ebenso wenig. Soll sich ja nach der Meinung der USA zu ‘ner regelrechten Kontinentalsperre auswachsen! Halt mal so in gegenläufiger Zielrichtung.

Ja, ein Artikel über die Ukraine wäre mal wieder gut. Unsere Medien sind ja merklich still. Das Thema ist aber auch schwierig. Wie soll man die Propaganda unter solchen Umständen zurechtdrehen. “Kampf gegen das eigene Volk” ist schon für andere Konstellationen belegt, vor kurzem auch in der Ukraine. Andererseits, der inflationäre Gebrauch von “Antiterrormaßnahme” ist auch irgendwie schon fad. Schwierig, schwierig.
Na Gott sei Dank, nur noch Stunden trennen uns von der Mafi(f)a-WM.

aifran Juni 12, 2014 um 06:36

ja ein neuer Artikel/Text über die Ukraine ist angebracht. Vor allem einer der die Nazifaschisten in wichtigen Positionen des Staates NICHT AUSKLAMMERT UND VERSCHLEIERT ODER SCHÖNREDET!!!
Ein Text um Brauchtum, Volkskunde und Schokoladekönige reicht nicht.
WARUM ARBEITET DIE EU-USA MIT FASCHISTEN ZUSAMMEN???
(Vielleicht weil das Imperium und die mit laufenden Vasallen selbst Faschistisch ist und Demokratie lediglich vorgegaukelt wird um den Schein zu wahren? – Eine Herrschaftstechnische Notwendigkeit mit vielen Vorteilen für DIE NUTZMENSCHENHALTER????? Bei Bedarf REGIME CHANGE – wer nicht für uns ist …. waaaammmm!!!)

schöne Tage

Natalius Juni 12, 2014 um 11:04

@Ruby
“@ Natalius
mit Inklusion:
Wer sind wir?”

Miko Peled aus der israelischen Friedensbewegung hat dazu gesagt:
“Motherhood is a uniting force. It cuts through religion, it cuts through any difference that might exist between us.”
https://www.youtube.com/watch?v=etXAm-OylQQ&feature=kp
(etwa 30. Minute)

ruby Juni 12, 2014 um 18:56

“uniting force”
;-)
brauchen wir sehr

Natalius Juni 12, 2014 um 22:25

@Balken und @ruby,

Zu Repins Gemälde ist es vielleicht ganz interessant, den Inhalt des Briefs zu lesen, den die Kosaken da an den Sultan schreiben:
http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Saporoger_Kosaken_schreiben_dem_t%C3%BCrkischen_Sultan_einen_Brief

Du hast also Recht, es ist ein uraltes Problem, das offenbar von uns ausgeht: Männer, die an Gott, Götter, Geld und Utopien glauben. Und immer wieder geht’s um den Themenkomplex F..cken und Gewalt – als ob es das Gleiche wäre. Der Orgasmus der Vernichtung. Das megalomane Himmelpimmelprinzip versus Prinzip “Motherhood”, “Mutter Erde”, “Mutter Natur” – uniting force. Mit der Nag-Hammadi-Bibliothek sehen wir “endlich” die andere Seite – Weitersuchen mit “Ursprung der Welt” – “zufälligerweise” hochaktuell durch ein Bild, das gerade die Runden macht…

Tja, Politik, Wahrheit und biblische Prophezeiungen. Manche tun alles, damit sie eintreten. Auch die Zahlen müssen dann stimmen. Nur durch Wissen und Wahrheit kann es verhindert werden – man will es erst nicht glauben. Weitersuchen mit “Academic Freedom: Are there limits to inquiry?” Letzter Vortrag.

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