Über eine Leseschwäche: Lockerbie und MH17

by f.luebberding on 24. Juli 2014

Wie werden Texte gelesen? Manchmal gar nicht. In der FAZ-Ausgabe von gestern hat Kerstin Holm unter dem Titel “Das russische Lockerbie” über Reaktionen in Russland auf den Abschuss von MH17 berichtet. In der Diskussion über diesen Artikel ist dieser Vergleich als unzutreffend eingeordnet worden. Das hat heute Wolfgang Michal mit guten Argumenten begründet. Der Vergleich mit Lockerbie ist mittlerweile auch von anderen Medien herangezogen worden, wie bei Michal nachzulesen ist. Hier gibt es nur ein Problem: Ein irrtümlicher Abschuss von MH17 durch die Separatisten wäre mit Lockerbie gerade nicht zu vergleichen, weil es sich bei PA103 nämlich um einen Terroranschlag gehandelt hatte. Nur geht selbst der für Sympathien mit Putin unverdächtige Timothy Snyder in der NZZ von einem Irrtum der Separatisten aus. Eine Sichtweise, die auch bei Anne Will im Zentrum der Diskussion stand (lesenswerte Kritiken findet man auch in der Welt und der Bild. Es wurde nicht getanzt). Nur was hat Frau Holm in der FAZ über Lockerbie geschrieben?

Der Vergleich mit Lockerbie stammt von der Moskauer Publizistin Julia Latynina. Ihr geht es nicht um den Anschlag als Terrorakt, sondern um die Reputation Russlands und des Präsidenten Putin in der Weltöffentlichkeit. Letzterer hat es vermocht, so die These Frau Latyninas, sich mit “Awos” (hier eine positive Deutung) Gadaffis Image zu erarbeiten. Ordnungsfanatikern fiele dazu sicher ein anderer Begriff ein, wenn Genies im Deutschen behaupten, sie beherrschten das Chaos. Frau Holm schreibt also:

“Die Moskauer Publizistin Julia Latynina nennt den Abschuss ein „echt russisches Lockerbie“. Für die Welt stehe Russland mittlerweile auf einer Stufe mit Gaddafi. Doch während in Fall von Lockerbie 1988 der libysche Diktator Gaddafi angeblich persönlich die Anordnung zum Abschuss des amerikanischen Verkehrsflugzeugs gab und auch etwa dem sowjetischen Abschuss der südkoreanischen Maschine fünf Jahre zuvor eine militärische Entscheidung zugrunde lag, war diese Katastrophe die Folge des russischen Improvisationsprinzips „Awos“ (ungefähr: „auf gut Glück“).”

Es hätte nach dem Artikel somit gute Gründe gegeben, über Russland zu diskutieren, etwa die Rolle einer verschwindenden Minderheit liberaler Intellektueller in einer vom Nationalismus vergifteten Atmosphäre. Dazu heute auch Jens Berger auf den Nachdenkseiten.  Man hätte das zum Ausgangspunkt für kritische Betrachtungen über die westliche Politik gegenüber Russland machen können. Der ansonsten durchaus besonnene CDU-Außenpolitiker Karl-Georg Wellmann machte gegenüber Harald Kujat, Ex-Generalinspektor der Bundeswehr, bei Frau Will eine schlechte Figur. Da half es ihm wenig, gegenüber der differenziert argumentierenden SZ-Kollegin Cathrin Kahlweit die Miniaturausgabe von Otto von Bismarck zu erwähnen. Das alles hätte man machen können. Frau Holm zitierte übrigens auch kritische Anmerkungen zu den ukrainischen Eliten, deren Mentalität sich nicht wirklich von der in Moskau unterscheide. Das ging aber unter. Stattdessen diskutiert man sinn- , aber nicht zweckfrei über Lockerbie, wie bei Michal nachzulesen ist. Er hat einen anderen Vorschlag zu machen:

“Mit diesem Argument kann man freilich sämtliche Rüstungsexporte in Spannungsgebiete dieser Welt ächten und verbieten. Und genau das sollte man jetzt tun. Es träfe neben den USA und Westeuropa Russland, China und Indien besonders hart, denn aus diesen Staaten kommen die meisten Waffen. Vielleicht sollte sich die UNO damit befassen. Das wäre vernünftiger als weiter Öl ins Feuer zu gießen.

Ob es dazu kommt? Als Realist ist man skeptisch. Aber die Bombe war damals in einem Radiorecorder der Marke Toshiba (Typ RT-8016/SF16 BomBeat) platziert. Das wird als Versteck sicherlich nicht noch einmal genutzt werden. Deren Verschwinden geschah allerdings nicht auf Beschluß der UN. Ansonsten hat sich wenig verändert. Außer dass man heute Zweifel an der Lesefähigkeit mancher Zeitgenossen haben muss. Das könnte an den Smartphones liegen. Aber das ist bekanntlich eine andere Debatte.

update 16:32 Uhr

Zwei interessante Hinweise. Zum einen Jakob Augstein auf Spiegel online über MH17. Mich interessiert jetzt nicht die Meinung über Augstein, sondern wie der Begriff “multipolare Moral” zu bewerten ist. Zum anderen Stefan Niggemeier über Spiegel online. In der Debatte über die Rolle der Medien wird an diesem Beispiel deutlich, wo das Problem liegt. Nämlich die Sachverhaltsaufklärung mit Wertungen (“Propagandalüge der Hamas”) zu verbinden, die sich später als unzutreffend herausstellen. Das Problem hat bekanntlich nicht nur Spiegel online.

20:27 Uhr

Diese Geschichte über einen Erlaß von ISIS zur Genitalverstümmelung von Frauen ist ein gutes Bespiel wie Nachrichten heute funktionieren. Wer will, kann ein Storify zum Hashtag #ISIS anfertigen.

20:54 Uhr

Auch eine nette Geschichte. Oder wie die Bild fast Blogger beschäftigte.

{ 464 comments… read them below or add one }

"ruby" Juli 27, 2014 um 20:12
Linus Juli 27, 2014 um 20:19

“Der US-Botschafter Geoffrey Pyatt hat eben per Twitter Satellitenbilder veröffentlicht, auf denen zu sehen ist, wie russische Artillerie auf ukrainisches Gebiet feuert:”

Ist Twitter jetzt der offizielle Info-Kanal der US-Regierung für Beweise?

"ruby" Juli 27, 2014 um 20:20
"ruby" Juli 27, 2014 um 20:27

Die Bombeneinschläge werden fortgesetzt
http://www.youtube.com/watch?v=jciDXzYw0-g

gelegentlich Juli 27, 2014 um 20:27

@Linus
Social Media halt. Nicht ungeschickt. Gibt ja Leute die das sehr schätzen.
Wenn es als Fake entlarvt würde hätte man eine spannende Meta-Diskussion drüber. Das Fußvolk der Info-Söldner will ja auch was zu verdienen haben. Das Beispiel von Colin Powell hat ja auch gezeigt was passieren kann wenn man mit solchen Dingen sorglos in die Offensive geht.

Soldat Schwejk Juli 27, 2014 um 20:34

@ Insider, “Zeit”-Artikel von Kuprijanow

—> “Die andere, die neue Ukraine erlebte ich im Sommer 2001, als ich an einer Schiffsreise mit deutschen Schriftstellerkollegen auf dem Dnjepr teilnahm. Was da auf Schritt und Tritt passierte, war in Russland schon nicht mehr möglich. Die Verflechtung von organisierter Kriminalität und Regierungsmacht war hautnah zu erleben. [...]”

Das deckt sich so ziemlich mit meinen eigenen Beobachtungen, auch aus der Zeit. Was in der Ukraine auf Polizeirevieren und Behörden zu erleben war, dafür gab es in Rußland selbst unter Jelzin keine Parallele. Es konnte einem – egal ob Inländer oder Ausländer – durchaus passieren, aufs Polizeirevier geschleppt, durchsucht und dabei beklaut zu werden… und für den Fall daß man sich irgendwo hätte beschweren wollen, wurde einem gleich noch angedeutet, daß sie dann das nächste Mal ja auch noch Drogen “finden” könnten… Soweit ich weiß, hat sich unter den “Orangen” daran später auch nichts geändert.

Insofern könnte nichts falscher sein als die Unterstellung, die verrotteten Institutionen in der UA seien vom großen östlichen Nachbarn importiert worden. Das hat die unabhängige Ukraine ganz allein geschafft, da kann sie sich aber was drauf einbilden.

Zu einem unabhängigen Staat “Neurußland” wird es ja nun erst mal nicht kommen. Daß dieser Staat aber noch wesentlich verkommener und korrupter geworden wäre als die unabhängige Ukraine, glaube ich nicht.

Wer weiß, vielleicht gibt es irgendwann ja doch noch mal einen “neurussischen” Staat. Für den kleinrussischen Staat (Ukraine) hat es ja auch mehrere Anläufe gebraucht. :-)

f.luebberding f.luebberding Juli 27, 2014 um 20:41

Das hatte Frank Lübberding gesagt: Mit veterans today ist jetzt Schluss. Ich habe auch nicht den Eindruck gewonnen, dass diese Quelle der Debatte weiterhilft.

holger196967 Juli 27, 2014 um 20:43

Der Debatte hilft eh nichts weiter.

Auch nicht die Quelle Sol1

f.luebberding f.luebberding Juli 27, 2014 um 20:49

holger

Das stimmt. Aber das Scheitern von Kommunikation ist ebenfalls Kommunikation, wenn auch gescheiterte. Außerdem ist sol1 keine Quelle, sondern er sagt seine Meinung. Kai Diekmann sagt etwa gerade, dass er eine andere Meinung hat als Nicolaus Fest. Und Bild am Sonntag Chefredakteurin Marion Horn meint, dass der Kommentar von Fest Gefühle verletzt habe. Inm Vergleich dazu ist die gescheiterte Kommunikation hier im Blog intellektuell anspruchsvoll. Hannah Arendt ist ja nicht mehr am Leben, um uns hier die Ohren lang zu ziehen.

Klaus Jarchow Juli 27, 2014 um 20:50

@ Soldat Schwejk: Yep – unter Kutschma war es schon schlimm, unter Timoschenko wurde es schlimmer, und Janukowitsch verwandelte das Land dann vollends in ein Familienunternehmen. Der Maidan war die Antwort auf die immerwährende Korruption …

Klaus Jarchow Juli 27, 2014 um 20:53

@ Luebberding: “Im Vergleich dazu ist die gescheiterte Kommunikation hier im Blog intellektuell anspruchsvoll.” Könntest du bitte in Zukunft Ironie-Tags setzen? Das macht mich sonst ganz wuschig …

holger196967 Juli 27, 2014 um 20:53

Frank

—>>>Außerdem ist sol1 keine Quelle, sondern er sagt seine Meinung.”

Seine Meinung kommt nur aus Quellen! Ich könnte es ja akzeptieren, wenn man eigene Rückschlüsse zieht. Selbst formuliert. Seine Gedanken sich selber macht. Das ist aber nicht der Fall.

—>>> Hannah Arendt ist ja nicht mehr am Leben, um uns hier die Ohren lang zu ziehen.”

Wir bald auch nicht mehr. So lange iss das nicht mehr hin Frank…

gelegentlich Juli 27, 2014 um 20:57

@Klaus Jarchow
Zustimmung. Aber das gilt eben offenbar nur für den Anfang. Das Tragische ist doch wohl, dass die Leute, die sich nicht mehr von Oligarchen ausnehmen lassen wollten, die Herrschaft der Oligarchen gefestigt haben. „Enteignet Springer!“, und am nächsten Morgen ist Dieckmann Chef der Bewegung.
Das Problem ist ja nicht ultranationalistische russische Knallchargen zu kritisieren, sondern das jetzige Regime in Kiew als Fortschritt verkaufen zu wollen. Und natürlich aus einem unaufgeklärten tragischen Geschehen jetzt Sanktionen/Konsequenzen herbei schreiben zu wollen.

holger196967 Juli 27, 2014 um 21:06

—>>>Kai Diekmann sagt etwa gerade, dass er eine andere Meinung hat als Nicolaus Fest. Und Bild am Sonntag Chefredakteurin Marion Horn meint, dass der Kommentar von Fest Gefühle verletzt habe. ”

Was soll man denn dazu sagen?

Inner “BamS” ist der Artikel klein und links oben. Liest doch eh keiner…

sol1 Juli 27, 2014 um 22:12

@ gelegentlich

Ebensowenig eine Nazi-Seite wie das, was Sie hier so verlinken. Ginge man deren Einzelbiographien durch würde sich ähnliches, ähm, Material finden.

In welchen der von mir verlinkten Seiten findet sich Material, das auch nur entfernt mit diesem hier vergleichbar wäre?

UFOs and Antarctic Bases – A Realistic Appraisal

- This article was written more than ten years ago – before Ernst Zundel’s political kidnapping

…und die als Sniper auf dem Dach Erschossenen werden gar nicht extra aufgeführt?

Vielleicht weil es sie nicht gibt?

Beweise für deren Existenz sind Sie bislang schuldig geblieben.

Unmenschlich wäre es doch von den Putschisten zu verlangen ihre Legitimatsbasis mit eigenen Händen zu ruinieren.

Sie sprechen von Girkin, Besler & Co.?

In solch einem Propagandakrieg wird ja eine Menge Geld auf für Psychologische Kriegführung ausgegeben. Ich habe keine Zeit mir
https://en.wikipedia.org/wiki/Euromaidan
genauer anzusehen. Meine Nase sagt mir: Propaganda.

“Wiki lügt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!111111einself”

Diese Meldung von eben zeigt ja, wie sehr Kiew eine unabhängige Untersuchung vor Ort an der Absturzstelle schätzt:
„Nach Angaben aus dem Verteidigungsministerium in Kiew versuchen die Regierungstruppen derzeit, die Separatisten aus der Gegend um den Absturzort zu vertreiben. “

Wenn man http://liveuamap.com/ glaubt, haben sie sie bereits vertrieben.

Jetzt gibt es freie Bahn für die Experten, die den Absturz untersuchen – und wenn die sich nicht über die ukrainische Armee beschweren, werden sie ihresgleichen als “westliche Agenten” o.ä. beschimpft werden.

"ruby" Juli 27, 2014 um 22:17

Wir sind doch schon ganz schön weit in Sachen Aufklärung.
Das Belügen und Manipulieren durch die Mainstreammedien ist offenkundig (Krautreporter sind auf dem Weg).
Die Schulung des Journalistennachwuchses zur Fortsetzung der Indokrinationen gescheitert.
Die Politikermarionettinade (siehe Sommerinterviews) wiederspricht glaubwürdiger Willensbildung durch Bürger und spielt den letzten Akt.
Die Überwachung des medialen Netzwerks blüht in finaler Pracht, bleibt nicht das Maß der weiteren Herrschaftsmacht.
Die Lobby geleitete Rettungsschirmsystematik wird in ihrer Grundgesetzwidrigkeit und EU-Vertragsverletzung gebrandmarkt werden.
Der Geldpolitik wird die vorgegaukenlte Sinnstiftung durch Schöpfungsmonopol enttabuisiert. Weidmann und Draghi verzichtbare Luftnummern ;-)
Tschüüüß
http://www.youtube.com/watch?v=tYWLixbcteo

gelegentlich Juli 27, 2014 um 22:31

@sol 1
„In welchen der von mir verlinkten Seiten findet sich Material, das auch nur entfernt mit diesem hier vergleichbar wäre?“

Was Sie hier verlinkt haben ist durchweg Propagandamaterial einer Seite, bei Webseiten allenfalls mit einigen kritischen Kommentaren dabei. Mehr nicht .

„…und die als Sniper auf dem Dach Erschossenen werden gar nicht extra aufgeführt?
Vielleicht weil es sie nicht gibt?
Beweise für deren Existenz sind Sie bislang schuldig geblieben.“

Lieber Herr, ich verbringe mein Leben nicht am PC. Das hatten Sie, alle Mitleser hier auch, und ich damals laufend täglich gelesen. Es gab Sniper, die gezielt auf die Janukowitsch-Sicherheitskräfte und die Maidan-Demonstranten geschossen hatten. Von den Dächern, die im Bereich der Maidan-Leute waren. Einige von Denen sind erschossen worden. Um deren Identität geht es. Und ab dem Moment, als der Putsch geglückt war, wurde es dazu ganz still.
Ich muss jetzt keine Lebenszeit opfern das wieder auszugraben.
In Damaskus war das Gleiche passiert. In genau jenem Augenblick, als das Regime vorsichtige Dialogversuche ansteuerte, schossen Sniper in die Menge. Wer das war ist m.W. nicht bekannt geworden. Fakt war nur, dass es gegen das damalige tagespolitische Interesse von Assad ging. Der, ja, natürlich ein Diktator ist. Aber deshalb muss ich nicht zu einem Anhänger der neuen verdeckten Kriegführung werden.
„Jetzt gibt es freie Bahn für die Experten, die den Absturz untersuchen – und wenn die sich nicht über die ukrainische Armee beschweren, werden sie ihresgleichen als “westliche Agenten” o.ä. beschimpft werden.“
Wie ich sehe bauen Sie schon vor. Sie ein ein nerviger Propagandist mit einem leicht erkennbaren Ziel. Sie sollten lernen dass man in diesem Geschäft nur dann Erfolg hat, wenn dieses Ziel nicht erkennbar wird.

Klaus Jarchow Juli 27, 2014 um 22:43

@ sol1: Jetzt wissen wir, ‘gelegentlich’ denkt mit der Nase …

“Meine Nase sagt mir: Propaganda.”

sol1 Juli 27, 2014 um 22:44

Das hatten Sie, alle Mitleser hier auch, und ich damals laufend täglich gelesen.

Ich habe mich hier im März ausgeklinkt, als ich gemerkt habe, daß im Kommentarbereich nur Putin-Pudel unterwegs sind. An anderer Stelle habe ich nirgendwo etwas über “nicht identifizierte Sniper, die erschossen wurden”, gelesen – und ich habe mich aus den unterschiedlichsten Quellen informiert.

Ich muss jetzt keine Lebenszeit opfern das wieder auszugraben.

Ich muss keine Lebenszeit opfern, um ihre beleglosen Behauptungen zu kommentieren.

In genau jenem Augenblick, als das Regime vorsichtige Dialogversuche ansteuerte…

Hä?

Wie ich sehe bauen Sie schon vor.

Leute wie Sie verhalten sich nun mal berechenbar.

Update des obigen Reddit-Postings:

Timing of evidence release:

Too soon: prepared ahead of time
Too late: plenty of time to fake

http://www.reddit.com/r/UkrainianConflict/comments/2buvh2/us_posts_satellite_images_which_they_say_shows/cj95wzd

gelegentlich Juli 27, 2014 um 23:01

@sol 1

Nach dem ernsten Hinweis, ich möge bitte keine Trolle füttern, mache ich es kurz:
Sie müssen verstehen dass totreden nicht mit überzeugen identisch ist.

sol1 Juli 27, 2014 um 23:14

Sie müssen verstehen dass totreden nicht mit überzeugen identisch ist.

Mit anderen Worten: Die Nase, mit der Sie denken, läßt Sie im Stich.

gelegentlich Juli 27, 2014 um 23:17

@sol1

Nein, die Schleimhaut ist überreizt. Von Propagandisten-Senfgas. Und von Oberschülerrhetorik.

sol1 Juli 27, 2014 um 23:36

Und von Oberschülerrhetorik.

Ihrer eigenen?

Natalius Juli 27, 2014 um 23:51

@f.luebberding Juli 27, 2014 um 20:41

Korrekt zitiert:
“Hatte Frank Lübberding nicht gesagt, daß er keine Links zur Nazi-Seite Veterans Today wünscht?”
“Das hatte Frank Lübberding gesagt: Mit veterans today ist jetzt Schluss.” Ich habe auch nicht den Eindruck gewonnen, dass diese Quelle der Debatte weiterhilft.

Nun ja, immerhin schreiben Lee Wanda und andere bestens informierte “former USG Agents” bei VT, aber es kann sein, dass diese stories in Deutschland nicht so bekannt sind. Bzgl. des Zitats: Solltest Du das so gesagt haben, wie sol1 schreibt, dann dürfte das auffindbar sein. Hier ist Wahrheit versus Lüge also leicht eruierbar und ich bin mal gespannt, ob sol1 die Chance zu seiner Rehabilitierung nutzen wird oder ob wieder ein Verdreher dabei heraus kommt.

Mir ging es um das russische Satelliten-Infrarot-Video des Raketenabschusses, das von VT (by the way exclusiv) eingestellt wurde und von Duff trotzdem nur als “interessante Anregung” eingestuft wurde. Ist – finde ich – schon ein Knüller. Duff hat davon abgesehen, die “ICTS Schiphol” (Lockerbie)-Hypothese fallenzulassen. Inzwischen wurde der Beitrag überarbeitet, der link blieb unverändert: (Natalius July 27, 18:59)

sol1 Juli 28, 2014 um 00:01

Mir ging es um das russische Satelliten-Infrarot-Video des Raketenabschusses, das von VT (by the way exclusiv) eingestellt wurde…

Klar, die russische Regierung überläßt dieses Video exklusiv einer US-amerikanischen Neonazi-Website.

Und wenn deren Betreiber behauptet, er hätte gerade Jennifer Lawrence gevögelt, wird Natalius das auch glauben…

Soldat Schwejk Juli 28, 2014 um 00:20

@ Klaus Jarchow —> “Der Maidan war die Antwort auf die immerwährende Korruption …”

Jaja, das war er, gewiß…

“Der Maidan” wollte einen neuen Staat, einen nichtkorrupten Staat… und er stellte sich den als nationalukrainischen Unitar-Staat vor. Mit Rußland als Feindbild.

“Neurußland” wollte einen neuen Staat, einen nichtkorrupten und nichtnationalistischen Staat… und man stellte sich den als Teil einer Konföderation vor (mit RU oder UA). Mit dem nationalukrainischen Galizien als Feindbild.

Die sozialen Motive waren offenbar nicht so verschieden. Doch der Maidan hat letztlich einen Kolomoiski zum mächtigsten Oligarchen gemacht und einen Ljaschko nach oben gebracht, “Neurußland” dagegen hat einen Strelkow als Militärführer hervorgebracht.

Beides muß man nicht mögen. Aber Strelkow ist eine vorübergehende Figur, morgen ist er weg. Er wird dann in RU im reaktionären Teil der Opposition gegen Putin eine Rolle spielen, vielleicht.

Kolomoiski und Ljaschko aber bleiben der Ukraine erhalten. Wenn es Euch echt an der Ukraine gelegen ist und Ihr nicht nur Euren Rußlandhaß pflegen wollt… Ihr solltet Euch dann mehr Gedanken über Kolomoiski und Ljaschko machen, nicht über Strelkow…

Ansonsten gibt es den “Maidan” in Kiew ja noch, unlängst etwa sind zwei alkoholisierte Gruppen von Maidanisten nachts aneinandergeraten, es wurde auch geschossen, und einige Verletzte mußten in die Notaufnahme.

http://zn.ua/article/print/UKRAINE/nochyu-na-maydane-v-kieve-strelyali-est-ranenye-148472_.html

—> “Die Miliz hat niemanden festgenommen. Ein Ermittlungsverfahren wurde nicht eröffnet.”

Außerdem… es ist offenbar in manchen Städten der UA so zur Gewohnheit geworden, daß Gruppen von Nationalbekloppten z.B. in öffentliche Verkehrsmittel einsteigen und losröhren: “Ruhm der Ukraine!” Wer dann nicht prompt die Antwortparole herausruft: “Ruhm den Helden!”… der wird zumindest scheel angesehen…

Dieser kaputte ukrainische Staat mit seinen depravierten Nationalbekloppten hat gewisse Voraussetzungen, daß er in absehbarer Zeit wirklich mal in den Faschismus abgleitet. Das sollte Euch Sorgen bereiten…

…aber stattdessen gebt Ihr Euch lieber haltlosen Spekulationen hin über eine mögliche faschistische Gefahr in Rußland, die angeblich von dem durchgeknallten Philosophieprofessor Dugin ausgehen soll…

Natalius Juli 28, 2014 um 00:22

Sol1 July 28, 00:01: Einstellzeit Duff ca. 17:00 Uhr – es lässt sich noch genauer ermitteln – aber wir werden morgen sehen, ob jemand vor 17:00 dabei war. Ich hab es so verstanden, dass die Info direkt rüberkam, so ist es beschrieben: “The Russians have finally allowed someone to send us their video of MH17. Judge for yourself. We stick to “bomb” but are taking this under advisement:”

Mit Jennifer Lawrence kann ich nichts anfangen. So etwas nennt man Projektion. Happy jerking.

Wilma Juli 28, 2014 um 00:28

Wenn man jetzt spektakuliert, dass durch Aufmacher wie des Spiegels morgen, Putin von der Macht entfernt wird, was kommt danach ?
Was ist, wenn sich die Militärs einmischen und sich danach doch kein Wohlgesonnener des Westens etabliert?

Natalius Juli 28, 2014 um 00:44

Wilma Juli 28, 2014 um 00:28

Ich glaube, Sie überschätzen den Einfluss der Medien. Den Krieg per Desinformation kennt Putin als ehemaliger KGB-Mann zu gut. Er wird sich wohl eher darüber Sorgen machen, dass die russische Zentralbank vergangene Woche die Leitzinsen auf 8% erhöht hat und ob es gelingt, die BRICS-Entwicklungsbank rechtzeitig auf die Beine zu stellen.

Natalius Juli 28, 2014 um 00:52

Soldat Schweijk,

“Wenn es Euch echt an der Ukraine gelegen ist und Ihr nicht nur Euren Rußlandhaß pflegen wollt… Ihr solltet Euch dann mehr Gedanken über Kolomoiski und Ljaschko machen, nicht über Strelkow…”

So sieht das auch Duff/VT:

“Video shows Kolomoisky forces firing on MH17. These units are led by Israeli volunteers. Thus far, this is the “best evidence” though we are still going with wreckage until the US can offer its own suppressed satellite imagery.”

sol1 Juli 28, 2014 um 01:44

Video shows Kolomoisky forces firing on MH17. These units are led by Israeli volunteers.

Woran erkennt man das? An den Goldstar-Kronkorken, die auf den Satellitenaufnahmen zu sehen sind?

/dev/null Juli 28, 2014 um 06:10

Au weia, hier wird ja mit fauligen Torten geworfen..

@fl
Außerdem ist sol1 keine Quelle, sondern er sagt seine Meinung.
ME sagt er nicht seine Meinung bzw meint zu meinen, sondern wiederholt.
Und erzeugt eine Menge Traffic. Ich würde vorschlagen, seine Prämien neu zu verhandeln.

@Soldat Schwejk , Insider, “Zeit”-Artikel von Kuprijanow
Dem kann ich nur beipflichten. Ich habe während meine Einreise, Rundreise und Ausreise anno 2009 ähnliches in der Ukraine erlebt. Sämtliche Grenzgänger füllten mindestens 50EUR in ihre Reisepässe. Es gab damals zwar schon eine ‘Anti-Korruptions-Rufnummer’ aber die war scheinbar niemals besetzt. Andererseits habe ich, je ländlicher die Gegend überaus nette, hilfsbereite (Hilfe, nicht Tausch) sowie erdverbundene Menschen kennengelernt.

All den anderen jubelnden Kriegspersern hier im Blog empfehle ich ihre Registrierungen am Ersatzamt prüfen zu lassen.

//

Natalius Juli 28, 2014 um 06:35

@Natalius Juli 28, 2014 um 00:22

Da es mir um Korrektheit geht: Das Duff-Video wurde vor drei Tagen unter “no comment” von einem “Lincoln Staarks” eingestellt. Insgesamt 2 postings bei youtube: https://www.youtube.com/channel/UCz3uVH8Yv-EXMGXbrBTsw_w
Über “Lincoln Staarks” lässt sich nichts wesentliches finden, das Youtube-Konto ist neu. Das Video selbst sollte aber die Lokalisierung der Abschuss-Stelle per Google Earth ermöglichen – ebenso die Buk-Flugrichtung. Reddit dürfte es interessieren, ob Informations-Kongruenz existiert.

Systemfrager Juli 28, 2014 um 08:29

Peter Scholl-Latour: Die Krise ist gefährlich. Und wirklich der einzige, der sich dagegen stemmt bei uns, ist Helmut Schmidt
Ukraine-Krise: Die EU steuert planlos in eine Eskalation, die sie nicht beherrschen kann. … In einer krisengeschüttelten europäischen Gesellschaft, die erhebliche Verwerfungen aufweist und in der Konflikte auch mit dem wichtigsten Verbündeten jenseits des Atlantiks bestehen, kann man sich auf wenigstens einen fassbaren äußeren Feind einigen. Das ist tatsächlich Wladimir Putin. Ohne diese Symbolfigur würden die EU-Länder ,angesichts einer dramatischen Wirtschaftskrise (in Frankreich steigen die Arbeitslosenzahlen erstmals auf annähernd 4 Millionen, was mehr als 10% sind) wohl viel mehr mit sich selbst beschäftigt sein und sich in massiven Interessengegensätzen weiter auseinander dividieren. Inzwischen breiteten sich in Russland antideutsche Gefühle aus, wie man sie seit Jahrzehnten nicht angetroffen habe.
weiter >>>

Peter Scholl-Latour: Die Krise ist gefährlich. Und wirklich der einzige, der sich dagegen stemmt bei uns, ist Helmut Schmidt, der gesagt hat, dass die Politik, also die Außenpolitik, die hier von der EU praktiziert wird, nicht dem Willen der Bevölkerung entspricht. Die Bevölkerung ist nicht für dieses Engagement in der Ukraine, dieses Abenteuer, denn für uns ist es bedenklich, allein schon wegen der Gaslieferungen. Die Deutschen müssten es ja wissen, die hatten im Ersten Weltkrieg auch eine Blockade erlebt, wo die Bevölkerung fast halb verhungert ist. Insofern sind Sanktionen ein unmoralisches Mittel der Außenpolitik. Wenn es jetzt ernst würde, man wirklich Sanktionen ergreifen würde, dann würde die deutsche Wirtschaft ungeheuer leiden. Und irgendwer wird dann an die Stelle treten. Europa vollzieht ja im Moment eine Unterwerfungspolitik gegenüber den USA, die es unter Helmut Kohl so nicht gegeben hätte und unter Schröder sowieso nicht. Ich weiß auch nicht, was Frau Merkel da vorhat, die dauernd als Predigerin von Demokratie und Freiheiten auftritt. Die Deutschen sollten mal bedenken, dass sie die grässlichsten Verbrechen begangenen haben, die Europa in der Geschichte gekannt hat, und das als hochzivilisiertes Volk. Und dann sollte man mal ein bisschen die Schnauze halten.

Keynesianer Juli 28, 2014 um 08:38

Bin mal gespannt darauf, wie lange die Russen brauchen, bis ihnen ein Lichtlein aufgeht, dass sie es in Kiew nämlich nicht mit “Nazis” zu tun haben, ganz und gar nicht.

Natalius Juli 28, 2014 um 09:27

Na ja, @Keynesianer, je nach dem, wofür das “zi” in Nazi steht, macht das Akronym schon einen Sinn. Aber ich denke, die Russen wissen das schon lange.

Andreas Kreuz Juli 28, 2014 um 09:45

@/dev/null Juli 28, 2014 um 06:10

All den anderen jubelnden Kriegspersern hier im Blog empfehle ich ihre Registrierungen am Ersatzamt prüfen zu lassen.

Ich denke, die sollte man alle unbesehen ‘kv’ (kriegsverwendungsfähig) schreiben lassen.
Und dann in den Zug nach Donezk setzen.

Systemfrager Juli 28, 2014 um 10:20

Wie man den Menschen von den (westlichen) Übermenschen unterscheideden kann:

Die materiellen Auswirkungen der deutschen Besatzung im Osten, des sowjetischen Vormarsches und der Partisanenkämpfe waren also von einer ganz anderen Dimension als der Kriegsalltag im Westen. In der Sowjetunion wurden im Kriegsverlauf 70000 Dörfer und 1700 Städte zerstört, 32000 Fabriken und 60 ooo Kilometer Schienen. In Griechenland gingen zwei Drittel der Handelsflotte verloren, ein Drittel des Waldbestands und i ooo Dörfer wurden zerstört. Gleichzeitig führten die den Griechen auferlegten Besatzungskosten zu einer Hyperinflation.

Jugoslawien verlor 25 Prozent seiner Weinberge, 50 Prozent des Viehbestands, 60 Prozent der Straßen, 75 Prozent aller Pflüge und Eisenbahnbrücken, ein Fünftel des Wohnraumbestands und ein Drittel seines begrenzten industriellen Reichtums – sowie 10 Prozent der Vorkriegsbevölkerung. In Polen war das Schienennetz zu drei Vierteln zerstört und jeder sechste Bauernhof außer Betrieb. Die meisten Städte konnten kaum funktionieren, wenngleich nur Warschau völlig zerstört war.

Verglichen mit dem Verlust an Menschenleben, waren die materiellen Schäden unbedeutend. Schätzungen zufolge sollen zwischen 1939 und 1945 36,5 Millionen Europäer an kriegsbedingten Ursachen gestorben sein (das entspricht der gesamten Bevölkerung Frankreichs bei Kriegsausbruch) – eine Zahl, in der weder die natürlichen Todesfälle enthalten sind noch die Kinder, die kriegsbedingt nicht geboren oder gezeugt wurden.

Ein großer Anteil besonders bei den sowjetischen Verlusten sind Kriegsgefangene. Die Deutschen nahmen während des Krieges etwa 5,5 Millionen sowjetische Soldaten gefangen, drei Viertel allein in den ersten 7 Monaten nach dem Überfall auf die Sowjetunion, im Juni 1941. Von diesen starben 3,3 Millionen an Unterernährung, Erfrieren und Mißhandlung in deutschen Lagern – in den Jahren 1941 bis 1945 starben mehr Russen in deutschen Kriegsgefangenenlagern als im gesamten Ersten Weltkrieg. Von den 750000 sowjetischen Soldaten, die bei der Eroberung von Kiew im September 1941 gefangengenommen wurden, lebten bei Kriegsende nur noch 22000. Die Sowjets ihrerseits hatten 3,5 Millionen Kriegsgefangene (überwiegend Deutsche, Österreicher, Rumänen und Ungarn), von denen die meisten nach Kriegsende heimkehrten.

Historiker Tony Judt: Geschichte Europas von 1945 bis zur Gegenwart, Carl Hanser Verlag, München, 2006

aifran Juli 28, 2014 um 10:53

…. Ayelet Shaked, die Mitglied der weit rechts stehenden Jewish Home Party ist, hat am 30. Juni auf ihrer Facebook-Seite einen Artikel gepostet, den der bereits verstorbene Uri Elitzur, der einer der Führer der Siedlerbewegung und Berater Netanjahus war, vor 12 Jahren geschrieben hat. Sie glaubt, dass dieser Artikel “heute noch so aktuell ist, wie er damals war”. Darin steht: “Sie [die Palästinenser] sind alle feindliche Kämpfer, deren Blut wir vergießen müssen. Das gilt auch für die Mütter der ‘Märtyrer’, die ihnen Blumen und Küsse in die Hölle mitgeben. Sie sollten ihren Söhnen folgen, das wäre nur gerecht. Sie sollten vergehen, wie ihre Häuser, in denen sie diese Schlangenbrut aufgezogen haben. Sonst wird dort eine neue Schlangenbrut aufwachsen.” ….

…. Die Aussonderung in eine Art Quarantäne ist aber nur der erste Schritt. Die geächtete Gruppe kann niemals rehabilitiert und wieder aufgenommen werden. Hannah Arendt hat festgestellt, dass alle Rassisten die Ächtung als einen Makel nutzen, der nie wieder rückgängig gemacht werden kann. ….

… Der verstorbene Jeschajahu Leibowitz, einer der brillantesten Wissenschaftler Israels, warnte: Die Besetzung der Palästinensergebiete könne zur “Errichtung von Konzentrationslagern durch die israelische Regierung” führen; dann erhebe sich die Frage, “ob es Israel überhaupt verdiene, bestehen zu bleiben”? Er fürchtete den Aufstieg rechtsstehender religiöser jüdischer Nationalisten und warnte: “Religiöser Nationalismus hat so wenig mit Religion zu tun wie der Nationalsozialismus mit dem Sozialismus”. Leibowitz warnte auch vor den Folgen der Besetzung für Israel:

Die Araber würden die Arbeiter stellen und die Juden die Verwalter, Inspektoren, Aufseher und Polizisten – besonders die Geheimpolizisten. Ein Staat, der über eine feindlich eingestellte Bevölkerung von 1,5 bis 2 Millionen Arabern herrscht, würde zwangsläufig zum Polizeistaat mit allen damit verbundene Einschränkungen für die Bildung, die Redefreiheit und die demokratischen Einrichtungen. Die für jedes Kolonialregime typische Korruption würde auch in Israel blühen. Die israelische Regierung würde einerseits Aufstände der Araber unterdrücken und anderseits arabische Kollaborateure anwerben müssen. Es gibt auch gute Gründe für die Annahme, dass die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte, die bisher eine Armee des Volkes waren, zur Berufsarmee degenerieren würden; ihre Kommandeure könnten sich in Militärgouverneure verwandeln – wie in anderen Kolonialarmeen. ….

http://principiis-obsta.blogspot.se/2014/07/israel-ist-in-seinem.html

aifran Juli 28, 2014 um 11:16

Deutsche Elite-Journalisten setzen den Stahlhelm auf Markus Kompa 28.07.2014 Atlantik-Brücke plant mit Bundeswehr gemeinsames Veteranen-Presse-Korps als schnelle Eingreiftruppe

Unbestätigten Gerüchten zufolge rekrutieren die deutsch-amerikanische Lobby Atlantik Brücke e.V. und das Bundesministerium für Verteidigung prominente Journalisten zur kurzfristigen Aufstellung einer speziellen Einheit für den Fronteinsatz. So haben führende Edelfedern angeboten, Deutschland am Hindukusch, in der Ukraine und notfalls auch in Stalingrad zu verteidigen.

Muss man hinzufügen, dass es sich um eine Satire handelt? In Zeiten wie diesen, in denen Journalisten von “Leitmedien” eine Sendung des Satire-Magazins Die Anstalt mit Unterlassungserklärungen bedrohen (Leitartikler und Machteliten), scheint dies notwendig zu werden.

http://www.heise.de/tp/news/Deutsche-Elite-Journalisten-setzen-den-Stahlhelm-auf-2268907.html

Klaus Jarchow Juli 28, 2014 um 11:29

@ Soldat Schwejk: Da bin ich anderer Ansicht – Strelkov ist kein ‘Würstchen’, für viele ist er derzeit die ‘große Zukunftshoffnung’ in Russland, etliche Medien jazzen ihn empor. Dass er jetzt das Hasenpanier ergriffen hat, dürfte allerdings den Mythos stark ankratzen: “Terrorist leaders Igor “Strelkov” Girkin (‘The Gunman’) and Igor “Bes” Bezler (‘The Demon’) have fled the combat zone.”

Lyashko ist zwar (leider) ungeheuer populär, ein Oligarch ist er trotzdem nicht, eher ein ‘entlaufener Journalist’, den es in die Politik verschlug. Dass er schwul ist, dürfte ihn im Wahlkampf noch mächtig schaden, so, wie die Dinge dort im Osten liegen …

Kolomoyski ist dagegen tatsächlich ein Oligarch und eng verbandelt mit der Mafia in Charkiv – in Kiew sagt man sich wohl: Er ist immerhin ‘unser Mafioso’ und er hat ‘die Russen’ vor Charkiv gestoppt, während die anderen Oligarchen bekanntlich zumeist auf russischer Seite stehen (Akhmetov, Janukowitsch). Welche Partei aber sollte das sein, die ein Ukrainer wählen müsste, um Kolomoyski zu wählen.

Systemfrager Juli 28, 2014 um 13:46

SPON
Wladimir Putins Alltag: Seine Mitarbeiter nennen ihn “Zar”

Ich lese gerade Kommetare. Man kann sich dem Eindruck nicht erwähren, die Deutschen sind ganz vernünftige und weitsichtige Menschen, die schon richtig merken, was für einen Blödsinn und Kacke von SPON kommt

Also kann es nicht so schlimm sein, wenn hier ein paar richtig wahnsinnigen Gestalten auftauchen, über die man nur kotzen kann … ein Missgeburt aus Adolf Zeiten

Klaus Jarchow Juli 28, 2014 um 14:06

@ Systemfrager: ‘Zarenmord’ ist in Russland kein unübliches Gewerbe. Und dass es dazu kommen könnte, wenn’s dumm läuft, dafür spricht inzwischen so einiges …

Systemfrager Juli 28, 2014 um 14:16

‘Zarenmord’ ist in Russland kein unübliches Gewerbe

In der Tat. Wie etwa die Atentate an Lincoln, Kennedy … Ups! Habe ich da was durcheinander gebracht

Und dass es dazu kommen könnte … dafür spricht inzwischen so einiges …

Bitte erzähle, alle deine Erzählungen sind dermaßen absurd, dass sie sogar interessant sind. Bitte. Bitte.

PS
Als ein Bewunderer deiner Erzählungen, dürtest du mir verraten, welche CIA-Kuse hast do offensichtlich so erfolgreich absolviert.

Wilma Juli 28, 2014 um 14:18

Sytemfrager

Der Spiegel zur “Frau im Spiegel”.
Der Zar mag Hüttenkäse.
Ab jetzt Exportverbot für Hüttenkäse.

Systemfrager Juli 28, 2014 um 14:24

Hüttenkäse ist eine Frischkäsesorte. Besonderes Kennzeichen des Hüttenkäses ist seine körnige Struktur, weswegen er auch als körniger Frischkäse bezeichnet wird. Der Begriff Hüttenkäse ist von dem Unternehmen Hochland als Marke eingetragen, wird jedoch mittlerweile auch für körnigen Frischkäse anderer Hersteller verwendet. | Wikipedia

@Wilma
Jetzt haben wir es. Ein Embargo: Keinen Hüttenkäse du Schurke Putin. Und gleich haben wir den ‘Zarenmord’.
Jetzt können wir, die üblichen Sterblichen verstehen, welche geistige und intelektuelle Tiehe hinten Klaus Jarchow steht

Soldat Schwejk Juli 28, 2014 um 15:56

@ Klaus Jarchow —> “Welche Partei aber sollte das sein, die ein Ukrainer wählen müsste, um Kolomoyski zu wählen.”

Kolomoiski muß nicht gewählt werden. Jeder der gewählt wird, muß sich mit Kolomoiski arrangieren. Früher war das ein mafiöser Oligarch unter mehreren, dem in seinem Dnepropetrowsker Einflußbereich die Justiz quasi “gehörte” und der auf der Basis seiner ‘Privatbank’ schon paramilitärische Strukturen aufgebaut hatte, die er u.a. bei feindlichen Übernahmen von Unternehmen einsetzte.

Inzwischen ist es ein Staatsoligarch, dem ein Teil der Armee quasi “gehört”, überdies Polizei, Justiz und öffentliche Verwaltung in der ganzen Südukraine. Kolomoiski kontrolliert einen großen Teil der Erdölverarbeitung, er sitzt also am Benzinhahn. Überdies den Seehafen Odessa, über den u.a. der ganze Import von Kiew geht.

Um es etwas holzschnittartig auszudrücken: Bei den Wahlen, d.h. bei der Macht im Kiewer Parlament, geht es nur darum, wer sich zukünftig an der Erdgastransitpipeline und am Erdgaszwischenhandel bereichern kann. Darüber, wer im Süden des Landes stehlen und rauben kann, ist dagegen längst entschieden.

—> “eng verbandelt mit der Mafia in Charkiv – in Kiew sagt man sich wohl: Er ist immerhin ‘unser Mafioso’ und er hat ‘die Russen’ vor Charkiv gestoppt”

Nein, Kolomoiski ist der Staatsmafioso von Dnepropetrowsk, nicht Charkow. Charkow ist eine ganz andere Sache, da haben die Leute von Innenminister Arsen Awakow das Sagen. Also eine andere Machtgruppe der Junta. Die dem Kolomoiski offenbar nicht in großer Freundschaft verbunden ist.

http://gazeta.zn.ua/internal/glava-harkovskoy-oga-igor-baluta-mehanizm-uderzhaniya-situacii-v-regione-prost-vlast-biznes-siloviki-_.html

Soweit ich es aus der Ferne beurteilen kann, scheint mir die Charkower Machtfraktion um Awakow noch verhältnismäßig vernünftig zu sein und zu begreifen, daß mit Terror, Freischärlern und Nationalbesoffenheit allein kein Staat zu machen ist. Sie hatten in Charkow eine ähnliche Situation wie in Odessa und haben verhindert, daß es zu einem Massaker kam. Awakow hat sich als Innenminister den Rechten Sektor zum Gegner gemacht, und gegen den Ljaschko hat er sich auch gestellt. Dreck am Stecken haben die Charkower natürlich auch, aber das haben sie alle.

gelegentlich Juli 28, 2014 um 16:56

@Klaus Jarchow @sol1

Und so was dienen Sie uns als demokratische Alternative zu Putin an? Oder verachten Sie den, weil er bisher „nur“ Geld gehamstert hat, aber offenbar nicht so gut damit umgehen kann, dass er auch einen Teil der Armee “besitzt“?
Das Massaker von Odessa ist immer noch nicht aufgeklärt, über die Maidan-Sniper sprachen wir gestern.

Klaus Jarchow Juli 28, 2014 um 17:42

@ gelegentlich: Ich diene die Figuren nicht als demokratische Alternative an – wählen müssen die Ukrainer immer noch allein. Wichtig ist, dass sie endlich mal eine Wahl haben.

Ich hoffe übrigens, dass Poroschenko gewählt wird. Der hat politisches Format – und auch das meiste Verständnis für westliche Werte. Aber ich bin nicht das ukrainische Volk …

Dass Korruption genuiner Teil des Kapitalismus sei, scheint noch immer manchen Leuten hier durchs Kleinhirn zu eiern. Geradezu das Gegenteil ist richtig: Korruption ist ‘vorkapitalistisch’ und ‘mafiös’, sie stört kapitalistisches Wirtschaften, indem sie Waren ‘for nuthin’ – also ‘ohne Mehrwert’ – unnötig verteuert. Das macht sich nie gut in einer kapitalistischen Kosten-Nutzen-Bilanz. Die erfolgreichen kapitalistischen Länder stehen immer auch weit oben auf dem Anti-Korruptions-Index …

Passt nicht ins Weltbild – ich weiß.

gelegentlich Juli 28, 2014 um 17:51

@Klaus Jarchow
„Korruption ist ‘vorkapitalistisch’ und ‘mafiös’, sie stört kapitalistisches Wirtschaften, indem sie Waren ‘for nuthin’ – also ‘ohne Mehrwert’ – unnötig verteuert. Das macht sich nie gut in einer kapitalistischen Kosten-Nutzen-Bilanz. Die erfolgreichen kapitalistischen Länder stehen immer auch weit oben auf dem Anti-Korruptions-Index …“
Das ist richtig, aber auch oberflächlich. Weil es nur in den Kernländern des Kapitalismus stimmt. In der Randzone aber überhaupt nicht. Vor allem dort nicht, wo man den Staat (also die dortigen Steuerzahler) dazu bringen kann die Mehrkosten zu bezahlen: Griechenland. Bei Rüstungsausgaben gilt das auch in den Kernländern. Die Förderung korrupter Eliten in der Peripherie, durch forcierte Drogenprohibition etwa, macht Alles aus diesen Ländern erheblich billiger.

Andreas Kreuz Juli 28, 2014 um 18:32

@Klaus Jarchow Juli 28, 2014 um 17:42

Dass Korruption genuiner Teil des Kapitalismus sei, scheint noch immer manchen Leuten hier durchs Kleinhirn zu eiern. Geradezu das Gegenteil ist richtig: Korruption ist ‘vorkapitalistisch’ und ‘mafiös’, sie stört kapitalistisches Wirtschaften, indem sie Waren ‘for nuthin’ – also ‘ohne Mehrwert’ – unnötig verteuert. Das macht sich nie gut in einer kapitalistischen Kosten-Nutzen-Bilanz. Die erfolgreichen kapitalistischen Länder stehen immer auch weit oben auf dem Anti-Korruptions-Index …

Wem willst Du denn diesen billigen Fassaden-Aufkleber verkaufen?

Hinter den Kulissen laufen da ganz andere Sachen.
Klar – unter Korruption laufen die nicht.
Sind längst als Geschäftsprozesse standardisiert und die Kunden bezahlen.
Schon mal richtig gearbeitet?
So mit Einblick und so?
Mittendrin – nicht nur dabei?

Keynesianer Juli 28, 2014 um 19:34

Korruption ist sogar “Wissenschaft”. Bestes Beispiel die VWL.

Ganz zentral, nicht peripher, in Yale, Harvard und Chicago.

Getragen von “Nobel”-Preisträgern!

Ganz selbstverständlich mit Einfluss in Senat und Kongress und Weißem Haus.

karla Juli 28, 2014 um 19:55

Klaus Jarchow Juli 28, 2014 um 17:42

“Ich hoffe übrigens, dass Poroschenko gewählt wird. Der hat politisches Format – und auch das meiste Verständnis für westliche Werte”

Poroschenkos Interessen und “westliche Werte”. Passt ganz gut. Dem Westen passen die Interessen Poroschenkos und “Werte” sind interpretierbar.
Das arbeitende Volk darf buckeln für westliche Werte die dann in irgend einer Zukunft eingelöst werden sollen. Termine werden natürlich nicht genannt. (Dass die Ukraine nicht in die EU aufgenommen wird sondern assoziiert ist kein Zufall sondern Kalkül).

” Korruption ist ‘vorkapitalistisch’ und ‘mafiös’, sie stört kapitalistisches Wirtschaften, indem sie Waren ‘for nuthin’ – also ‘ohne Mehrwert’ – unnötig verteuert. Das macht sich nie gut in einer kapitalistischen Kosten-Nutzen-Bilanz. ”

Das mit dem ” macht sich nie gut” ist relativ. Wenn man nicht erwischt wird rechnet sich das schon. Selbst wenn man erwischt wird muss es noch kein Verlust sein. Da greift dann wieder die “Kosten-Nutzen-Bilanz”.
Zum “Mehrwert” : Das wäre jetzt aber ein ganz neues Thema. Das packe ich jetzt lieber nicht an.

"ruby" Juli 28, 2014 um 20:03

“Den Vereinigten Staaten liegt nichts mehr am low intensity conflict. Sie sehen keine weitere Notwendigkeit, sich Zurückhaltung aufzuerlegen oder gar auf Umwegen ans Ziel zu kommen. Sie legen ihre Karten ganz ungeniert auf den Tisch. Sie scheren sich einen Dreck um die Vereinten Nationen, das Völkerrecht oder kritischen Dissens, den sie als machtlos und irrelevant betrachten. Sie haben sogar ein kleines, blökendes Lämmchen, das ihnen an einer Leine hinterher trottelt, das erbärmliche und abgeschlaffte Großbritannien.

Was ist aus unserem sittlichen Empfinden geworden? Hatten wir je eines? Was bedeuten diese Worte? Stehen sie für einen heutzutage äußerst selten gebrauchten Begriff – Gewissen? Ein Gewissen nicht nur hinsichtlich unseres eigenen Tuns sondern auch hinsichtlich unserer gemeinsamen Verantwortung für das Tun anderer? Ist all das tot? Nehmen wir Guantanamo Bay. Hunderte von Menschen, seit über drei Jahren ohne Anklage in Haft, ohne gesetzliche Vertretung oder ordentlichen Prozess, im Prinzip für immer inhaftiert. Diese absolut rechtswidrige Situation existiert trotz der Genfer Konvention weiter. Die sogenannte „internationale Gemeinschaft“ toleriert sie nicht nur, sondern verschwendet auch so gut wie keinen Gedanken daran. Diese kriminelle Ungeheuerlichkeit begeht ein Land, das sich selbst zum „Anführer der freien Welt“ erklärt. Denken wir an die Menschen in Guantanamo Bay? Was berichten die Medien über sie? Sie tauchen gelegentlich auf – eine kleine Notiz auf Seite sechs. Sie wurden in ein Niemandsland geschickt, aus dem sie womöglich nie mehr zurückkehren. Gegenwärtig sind viele im Hungerstreik, werden zwangsernährt, darunter auch britische Bürger. Zwangsernährung ist kein schöner Vorgang. Weder Beruhigungsmittel noch Betäubung. Man bekommt durch die Nase einen Schlauch in den Hals gesteckt. Man spuckt Blut. Das ist Folter. Was hat der britische Außenminister dazu gesagt? Nichts. Was hat der britische Premierminister dazu gesagt? Nichts. Warum nicht? Weil die Vereinigten Staaten gesagt haben: Kritik an unserem Vorgehen in Guantanamo Bay stellt einen feindseligen Akt dar. Ihr seid entweder für uns oder gegen uns. Also hält Blair den Mund.”

Harold Pinter 7. Dezember 2005

Systemfrager Juli 28, 2014 um 23:31

@ruby
das ist der real existierende Kapitalismus
Orwell war gestern
USA sind heute
die Kommunisten müssten noch Tausend Jahre von den Kapitalisten lernen, um so verlogen, unmenschlich und böse zu sein

"ruby" Juli 28, 2014 um 23:48

@ Systemfrager

Da Macht vorwiegend über Personen erfolgt, ist es Agenda den Kopf Putin zu deinstallieren.
Russland ist nie besiegt worden.
Jörg Friedrich erläuterte, dass Deutschland die Vormacht hätte erzielen können, es verpasste und so die USA die Gunst der Stunde nutzten und seither nicht mehr abgegeben haben.
http://www.deutschlandfunk.de/musik-und-fragen-zur-person-der-historiker-joerg-friedrich.1782.de.html?dram:article_id=292540

Linus Juli 28, 2014 um 23:59

@ruby:
Na, das hättest du jetzt aber verlinken können …
http://www.nobelprize.org/nobel_prizes/literature/laureates/2005/pinter-lecture-g.html

Klaus Jarchow Juli 29, 2014 um 00:42

@ Ach, karla …

Systemfrager Juli 29, 2014 um 06:30

„Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.

Albert Einstein

Der Kapitalismus funktioniert seit 3 Jahrhundert immer auf die gleiche Weise.
Die Macht der wenigen wächst ins Unermässliche. Diese werden verrückt, die halten sich für Götter, die sich alles nehmen können, was ihnen gefällt, die meinen lügen, verhungern, töten, foltern zu dürfen, so wie es ihnen Spaß macht. Sie schreiben Gesetze, wie ihnen gefällt, sie interpretieren sie, wie es ihnen gefällt, und sie ändern sie wenn ihnen es gefällt. Das nennen sie Freiheit. Ja, das ist ihre Freihet, die Narrenfreihet.
Dann bricht das System zusammen …
Dann versuchen diese Verrückten mit Krieg gegen den Rest der Welt ihre Welt und totalitäre Herrschaft zu retten
Das ist die wahre Natur des Kapitalismus

Wir befinden uns gerade in der Phase des Kapitalismus, als alles zusammenbricht
Man will hoffen, dass heute Russland, China, Indien, Südamerika, … stark genug sindt, damit sich diese Wahnsinnigen nicht so benehhem, wie schon immer in der Geschichte, dass sie nicht den 3WK anfangen

Systemfrager Juli 29, 2014 um 07:07

Der Kapitalismus bedeutet nicht nur die Freiheit
(die Freiheit des Stärkeren, die Narrenfreiheit)
sondern auch Rechtsstaat
Alles funktioniert nach dem Gesezte
Dem Gesetze der sich der Stärkere ausdenkt, wenn es sich anders überlegt, dann schreibt er ein anderes Gesetz, so dass wirklich alles nach dem Gesetz funktioniert

karla Juli 29, 2014 um 08:16

Klaus Jarchow Juli 29, 2014 um 00:42

@ Ach, karla …

Aufschlußreicher Kommentar! Hat aber zugegeben den Vorteil man spart sich Zeit beim Lesen.

Klaus Jarchow Juli 29, 2014 um 13:31

@ karla: Süsswoll …

bertrandolf Juli 29, 2014 um 23:19

f.luebberding Juli 26, 2014 um 11:00
“Dieser Artikel von Martin Meyer in der NZZ ist spannend, weil er das Thema “mulltipolare Moral” von Augstein aufnimmt. Der Hintergrund ist die amerikanische Debatte.”

Der Artikel ist wirklich spannend, vor allen Dingen der konservative Frame. Nach dem Lesen des Artikel verstehe ich auf einen Schlag warum Libertäre Konservative als “Linke Gutmenschen” titulierten, Reine Marktlogik setzt keine Moral vorraus, sie ist nicht wird nicht für das System immanent vorrausgesetzt. Sie hätte noch eine Chance, wenn sie sich im Markt durchsetzen kann.

Michael August 4, 2014 um 14:06

Die Flugzeugtrümmer in der Ukraine sind unabhängig der Täter ein Beweis dafür dass 911 Shakesville/Pennsylvania erstunken und erlogen war. Die USA haben der Welt mit dem Towergate den Krieg erklärt. Es ist an der Zeit die Verantwortlichen zu greifen und zu verurteilen.

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