Was ist Pluralismus?

by f.luebberding on 6. Januar 2015

Diese Frage muss man stellen, wenn man diesen Artikel von Hannah Beitzer in der Süddeutschen Zeitung liest. Sie benutzt den Begriff nicht analytisch, etwa als politikwissenschaftliche Kategorie, sondern deskriptiv. Der Hintergrund ist die Debatte um die Pegida-Demonstrationen. Für Frau Beitzer ist daher Pluralismus eine Chiffre für eine Gesellschaftskonzeption namens Einwanderungsgesellschaft.

“Es ist wichtig, dass sich auf den Demonstrationen Vertreter der unterschiedlichsten politischen Richtungen und Religionen für ein pluralistisches, weltoffenes Deutschland aussprechen. Sie machten gestern deutlich, was manch ein Kommentator nicht wahrhaben will: Die angebliche Angst vor einer Islamisierung Deutschlands, wie sie die Pegida-Demonstranten vorschieben, ist schnöde Fremdenfeindlichkeit, getrieben von Unwissenheit und Vorurteilen.”

In der üblichen politischen Terminologie wird dann auch gerne von der “bunten Republik Deutschland” gesprochen. Offensichtlich hat hier (und zwar nicht nur bei Frau Beitzer) der Begriff des Pluralismus einen Formwandel vollzogen, der seine ursprüngliche Bedeutung aufhebt. Pluralismus ist gerade nicht die Anerkennung einer konkreten Vorstellung über die zukünftige Struktur einer Gesellschaft, etwa was die Bedeutung von Einwanderung oder die Großzügigkeit beim Asyl betrifft. Vielmehr das genaue Gegenteil. Nämlich in einer pluralistischen Gesellschaft einen sinnvollen politischer Streit über diese Fragen zu organisieren, um schließlich solche politische Entscheidungen zu treffen, die eines sicherstellen: Dass am Ende Befürworter wie Gegner diese Richtungsentscheidungen akzeptieren können, selbst wenn sie nicht mit ihnen übereinstimmen. Insofern ist dieser Artikel nur ein, allerdings signifikantes, Beispiel für das, was in der Pegida-Debatte schief läuft.

Es ist ja ein sonderbarer Widerspruch zu erkennen. Außerhalb Dresdens sind alle Versuche gescheitert, eine mit Pegida vergleichbare Dynamik in Gang zu setzen. Im Westen demonstrieren lediglich die üblichen Verdächtigen aus dem rechten Lager, denen es bisher nicht gelungen ist, außerhalb des eigenen Symapthisantenlagers für ihr Anliegen zu mobilisieren. Bei Frau Beitzer wird aber deutlich, wo die Irritation in den Medien und der Politik über Pegida herkommt. Es ist die Annahme einer breiten Unterstützung in der Bevölkerung, wie sie in der von Frau Beitzer zitierten Umfrage zum Ausdruck kommt.

“Und doch sind diese Aktionen nicht genug. Nicht nur, weil am gestrigen Montag in Dresden so viele Pegida-Anhänger demonstrierten wie nie zuvor: 18 000, bei 4000 Gegendemonstranten. Sondern weil es da draußen weit mehr Pegida-Anhänger gibt als die, die auf die Straße gehen. Wissenschaftler des Rates für Migration gehen davon aus, dass ungefähr ein Drittel der Deutschen mit Positionen von Pegida sympathisiert, sich etwa ein stärkeres Nationalgefühl wünschen oder eine starke Partei, die “die Volksgemeinschaft” verkörpert.”

Nun haben solche Untersuchungen manchmal ein Problem. Sie werfen, durchaus vergleichbar mit Dresdner Demonstranten, bisweilen alles in einen Topf, damit am Ende ein ungenießbarer Eintopf herauskommt. Wir kommt jemand ernsthaft auf die Idee, die Forderung nach einem “stärkeren Nationalgefühl” umstandslos mit einer klassischen Naziforderung nach einer “starken Partei, die die Volksgemeinschaft verkörpert” gleichzusetzen? Oder, worauf Alice Schwarzer mit guten Gründen hingewiesen hat, ein Kopftuchverbot etwa für Lehrerinnen als Ausdruck fehlender Integrationsbereitschaft zu deuten? Es ist ja kein Zufall gewesen, dass Erdogan die Aufhebung des Kopftuchverbots in öffentlichen Einrichtungen als einen Sieg mit hoher symbolischer Bedeutung für seinem Umbau der Türkei in einen islamischen Gottesstaat interpretiert.

Und dann sollen ausgerechnet in einem säkular geprägten Staat wie Deutschland Kopftuch tragende Lehrerinnen als Symbol für die deutsche Integrationsbereitschaft gegenüber Einwanderern betrachtet werden? Insofern stellt sich wirklich die Frage, ob solche Soziologen die richtigen Ansprechpartner für die deutsche Einwanderungsdebatte sind. Die Akzeptanz dieses Kopftuches entspräche einer klassischen Forderung rechtsextremer Kulturalisten, deren Steckenpferd schon immer die kulturelle Identität gewesen ist: Als Gegenentwurf zu einer pluralistischen Gesellschaftsordnung, die gerade auf die verbindliche Beantwortung von Identitätsfragen verzichtet – und sie damit zur Privatsache deklariert. Privat kann sich bekanntlich jeder so kleiden, wie er es für angemessen hält.

In diesem Umfeld, wo sich linke und rechte Gesellschaftstheorien munter mischen, ist nicht nur bei Hannah Beitzer in Vergessenheit geraten, was den Pluralismus im Kern ausmacht. Nämlich lediglich die Anerkennung verbindlicher Verfahren zur Regelung politischer Konflikte. In parlamentarischen Demokratien wird das am Ende im Parlament entschieden. Etwa wie die Einwanderungspolitik aussehen soll. Dabei geht es gerade nicht darum, alle Deutschen von einer Politik zu überzeugen, die etwa den Vorstellungen der erwähnten Soziologen entspricht.

“Vielfalt ja – aber bitte nicht vor meiner Haustür. So fasst Foroutan die Einstellung zusammen. “Wir brauchen ein neues Leitbild für Deutschland”, sagt Werner Schiffauer deswegen. “Die Illusion eines ethnisch homogenen Nationalstaats ist nicht mehr zeitgemäß.” Bereits jetzt sei die Akzeptanz von Pluralismus besonders in den großen Städten gewachsen – vor allem dort, wo bereits eine konkrete Auseinandersetzung mit Migration stattgefunden habe. “Die Vorstellung, dass Integration gleich die Anpassung an eine vorherrschende Gesellschaftsform ist, ist veraltet”, sagt auch Zick. Denn in einer wirklich pluralistischen Gesellschaft gebe es eben keine solche vorherrschende Form. “Wir müssen das Bild einer heterogenen Gesellschaft vermitteln.”

Diese Forderung nach einem verbindlichen Leitbild zeigt, was in Deutschland mittlerweile unter Politik verstanden wird. Es ist eine zur Realsatire gewordene Variante der Diskurstheorie von Jürgen Habermas: Am Ende sollen scheinbar alle einer Meinung sein. Man braucht allerdings kein solches an Rousseau erinnerndes verbindliches Leitbild, wo sich wundersamerweise alle Deutschen im großen Konsens wiederfinden, sondern lediglich eine Mehrheit im deutschen Bundestag, um eine entsprechende Politik durchzusetzen. Aber erst nach einer politischen Debatte, wo die unterschiedlichen Perspektiven offen diskutiert worden sind. Dazu gehören gerade auch die Demonstranten, die sich jeden Montag bei Pegida in Dresden treffen.

Mit wem will man sonst kontrovers diskutieren? Sie formulieren die Positionen, die nach der ideologischen Entkernung der Unionsparteien (Merkelisierung) im Deutschen Bundestag nicht mehr vorkommen. Unter solchen Bedingungen hat sich schon immer eine außerparlamentarische Opposition konstituiert. Nichts anderes passiert gerade in Dresden. Auf die haben übrigens auch Maoisten und Vulgärmarxisten (wie 1968) keinen Alleinvertretungsanspruch. Oder heutige grüne Berufspolitiker, die einmal als außerparlamentarische Bewegungsaktivisten den Marsch in die Institution namens Berufspolitik begonnen haben. Insofern ist Pegida ironischerweise ein gutes Beispiel für eine funktionierende pluralistische Demokratie. Somit das genaue Gegenteil der Pluralismusvorstellung, die bei Hannah Beitzer zum Ausdruck gekommen ist.

Pegida artikuliert offensichtliche Defizite im bisherigen politischen Willensbildungsprozeß. Relevante Gruppen in dieser Gesellschaft fühlen sich im Parlament nicht mehr vertreten und suchen daher nach neuen Ausdrucksformen. Wo ist aus der Perspektive einer pluralistischen Demokratietheorie das Problem? Vor allem solange sich die Pegida-Demonstraten an die Regeln des demokratischen Verfassungsstaates halten. Die sind aber bekanntlich nicht identisch mit den Vorstellungen etwa der Bundeskanzlerin über die zukünftige Einwanderungs- und Asylpolitik. Das gilt allerdings nur unter einer Voraussetzung: Dass jemand diese Vorstellungen kennen sollte.

update

Marco Herack hat den Artikel von Hannah Beitzer ebenfalls kommentiert. Hier auch der link zu unserer Diskussion auf Twitter.

22:00 Uhr

Zum Thema Stefan Sasse in seinem Blog. Außerdem hat Tilo Jung die Pressekonferenz der angesprochenen Soziologen dokumentiert. Das sehen bekanntlich auch an Politik interessierte Politik-Redakteure.

{ 273 comments… read them below or add one }

QuestionMark Januar 8, 2015 um 02:52

@JHM
Aber morgen dann bitte hier mehr als Darminhalte liefern, ja? :-)

bleistift Januar 8, 2015 um 03:12

@ F.Luebberding @ all

Der stets gutgelaunte Grashüpfer @Topi hat es hier schon mal angesprochen:

http://www.wiesaussieht.de/2014/12/24/frohe-weihnachten-2/#comment-244188

Was soll aus diesem Blog werden? Man hat wirklich das Gefühl diese Seite stirbt einen langsamen Tod.
…Der Letzte macht das Licht aus.
F.Luebberding beteiligt sich ja auch nicht mehr an den “Diskussionen”.
Es wäre schon schön wenn der Blogbetreiber vielleicht ein (auch nur kurzes) Statement abgeben könnte zu diesem Blog….
Was soll das werden? Wie sieht die Zukunft aus? Gibt es eine Zukunft?
Was soll aus dieser Seite werden wenn immer mehr “vernünftige” Kommentatoren aufgeben?
Mittlerweile erinnert diese Seite eher an eine Wärmestube für das intellektuell heimatlose Prekariat.
Der Blogbetreiber schreibt hier nur noch sehr wenig. Wenn er was schreibt beinhaltet es die Zeilen: “Heute muss man nicht viele Worte machen.”
Ich wäre (und ich glaube ich bin da wirklich nicht der einzige!) dem Blogbetreiber sehr verbunden wenn er mal ein paar ganz grundsätzliche Worte finden könnte…!
Auch als linker Sozialdemokrat muss man ab und zu mal eine Ansage machen.
MfG.

Und so sehen wir betroffen / Den Vorhang zu und alle Fragen offen.

ruby Januar 8, 2015 um 05:16

Pluralismus ?
Schmerz in einem selbst

Bogus Januar 8, 2015 um 06:33

Question Mark:
“Wo sich einige hier anscheinend vor den Kopf gestoßen fühlen: Habt ihr schon mal daran gedacht wie euer Überbewerten von weißem Menschenleben im Vergleich zu andersfarbigem im Ausland ankommt?”

JHM:
“Um Gottes Willen, gründen Sie bitte irgendeine Befreiungsfront in irgendeiner BELANGLOSEN, von den bösen Amis unterjochten Weltgegend und frönen Sie dort Ihrem kindischen Antiamerikanismus. ”

Hervorhebung von mir.

Bogus Januar 8, 2015 um 06:36

Bin VT-mäßig schon völlig verstrahlt. Oder wie sonst ist zu erklären, dass angesichts dieser Meldung

http://www.sueddeutsche.de/news/panorama/terrorismus-magazin-paris-attentaeter-vergessen-ausweis-im-fluchtauto-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-150108-99-00433

vor meinem geistigen Auge das Bild eines Ausweises erscheint, der unversehrt inmitten der Trümmer von Ground Zero liegt?

Systemfrager Januar 8, 2015 um 07:00

von Stefan Sasse am 25. Dezember 2014
PEGIDA im Substantiv
mehr >>>
Ich kann mich nicht erinnern, als ich zum letzten Mal so eine starke sozio-politische Analyse gelesen habe
GROßARTIG!

Keynesianer Januar 8, 2015 um 07:23

Die Karikaturisten dieses Magazin haben niemals zu Gewalt, Hass oder Intoleranz aufgerufen. Im Gegenteil haben sie Gewalt und Hass stets kritisiert und haben ihr Leben dafür riskiert.

Seit 9/11 sollten wir doch alle wissen, dass für den Krieg gegen den Terror die passenden Attentate inszeniert wurden.

Aber für die meisten Schäfchen ist es immer noch schwer vorstellbar, dass ihre Regierungen, von denen sie doch auch sonst zu so ziemlich allen Fragen dreist angelogen werden, mal wieder einen blutrünstigen Anschlag wahnsinniger Islamisten bei den für PR tätigen Spezialisten in Auftrag gegeben haben.

Die haben das inszeniert und dabei auch niemanden zu Schaden kommen lassen. Das Unheil folgt erst später, wenn man die Schäfchen soweit hat, dass sie wieder den Krieg gegen den Terror im nächsten muslimischen Staat bejubeln und den nächsten Regime-change durch die Nachrichtendienste unserer Regierungen.

Dass dem Verständnis der Schäfchen für solche politische Vorhaben etwas nachgeholfen werden muss, ist nach all dem Elend im Irak, Syrien, Libyen etc. ja klar.

Dass da irgendwelche durchgeknallte “Islamisten” in Paris wegen einfältiger Mohamed-Karrikaturen ein Blutbad unter unschuldigen Menschen, ja gar “freiheitsliebenden Journalisten” (Muhahaha), angerichtet hätten, glauben die Schäfchen aber ihren Autoritäten und den Medien sofort. Die Schäfchen wurden ja auch bis jetzt noch nie von Politik und Medien angelogen, gell?

Als Rechtfertigung für den weiteren Krieg gegen den Terror würden unsere rechtschaffenen und ehrbaren Politiker solche Anschläge nie inszenieren lassen, oder wie war das nochmal mit 9/11?

Bladnoch1971 Januar 8, 2015 um 07:40

@Frankie
Fare-well nach Niederbayern und Danke für etliche sehr gute Kommentare und Links.
Mir drängt sich auch langsam das Gefühl auf, dass der Blog hier wohl abnippeln soll……

Systemfrager Januar 8, 2015 um 07:52

Oberstleutnant gibt vier Medaillen an “kriminelle Vereinigung” N.A.T.O. zurück
Offener Brief an den Verteidigungsminister und die Regierung der Tschechischen Republik – Antrag auf Widerruf der Auszeichnungen in militärischen Operationen der A?R unter der Schirmherrschaft der N.A.T.O.

Es gibt sie noch, Menschen mit Gewissen, die nicht nur voller Groll in der Zimmerecke vor sich hin grummeln, sondern offen ihre Missbilligung mit einem grossen Paukenschlag über einen Militärapparat zum Ausdruck bringen, dem sie ihr Einkommen und Karriere verdankten.

weiter >>>

Systemfrager Januar 8, 2015 um 07:55

Warum Obama nicht “Schurke des Jahres” ist
weiter >>>

Keynesianer Januar 8, 2015 um 07:55

Hier haben wir die Aussage des Mannes, der das Video mit dem Kopfschuss so mutig aufgenommen hat:

“They knew exactly what they had to do and exactly where to shoot. While one kept watch and checked that the traffic was good for them, the other one delivered the final coup de grace,” he said. “They ran back to the car. The moment they got in, the car drove off almost casually.”

The witness added: “I think they were extremely well-trained, and they knew exactly down to the centimeter and even to the second what they had to do.”
http://news.yahoo.com/12-dead-terrorist-attack-paris-180249741.html?bcmt=comments-postbox

Einschließlich der Allahu-Akbar-Rufe, wie es sich für durchgeknallte Islamisten gehört, damit die Schäfchen das auch glauben, wenn sie es in den zufällig aufgenommenen Videos hören können:

Ja, das waren die Islamisten, die haben doch immer Allahu Akbar gerufen!

Ja mei, die Schäfchen halt.

Systemfrager Januar 8, 2015 um 08:03

Ich verrate, wie es in dem “Rest der Welt” geschieht.
Natürlich muss Putin Mittleid aussprechen. Er weiß aber sehr gut, dass große Mehrheit der Russen fest davon ausgeht, dass alles eine Inszenierung von CIA ist. Also die Wurzeln sind im Reich des Bösen.

Systemfrager Januar 8, 2015 um 08:10

@Keynesianer
Ich glaube, es ist nur die Frage der Zeit, als man den magyarischen Regierungschef zum bösen Islamisten erklärt und die Schäfchen im Wester würden es glauben. Ein Diktator ist er, ein Menschenfresser, der immer wieder ein Paar Oppositionen verfrühstuckt.

f.luebberding f.luebberding Januar 8, 2015 um 08:11

Nur zur Klarstellung: Ich nutze den Blog, um hier Artikel zu veröffentlichen. Daran wird sich auch nichts ändern. Die werden übrigens auch gelesen. Die Annahme, die Zukunft dieses Blogs hinge von den Kommentaren ab, ist wirklich ein Hirngespinst. Was dieses leidige Thema betrifft, suche ich nach einer Lösung. Das vernünftig zu moderieren, ist nämlich ein Zeitfresser – und das kann ich schlicht alleine 24/7 nicht gewährleisten. Damit das hier für alle Beteiligten ein produktives Umfeld wird, sind also alle verantwortlich, die sich hier beteiligen. Ansonsten kann das nicht funktionieren. Aber noch einmal: Im Mittelpunkt dieses Blogs stehen die veröffentlichten Artikel. Nur damit hier keine Missverständnisse aufkommen.

Keynesianer Januar 8, 2015 um 08:28

Ist doch alles unter Pluralismus bestens aufgehoben. ;)

Hier ein typischer Kommentar aus dem Internet zu Paris:

Wake The SheepJANUARY 7, 2015 AT 11:58 AM

“They shot Wolinski, Cabu… it lasted about five minutes… I took cover under a desk… they spoke perfect French… they said they were Al-Qaida,” cartoonist Corine Rey, aka “Coco”, was quoted as saying by the weekly Humanité.”

The pictures in the article look just like what we’ve seen before…a mock terror DRILL.

So the guy comes in, with long barrel gun in hand, and says, “hi, I’m Al Quida”, lol!

I knew this was likely a hoax when the commentator on CNBC financial news showed grainy footage of the supposed gunmen, and claimed one of them yelled “Allah.”

Yep, he said “Allah” so it must be real.

Yawn.

Das wird wohl in Kürze wie 9/11 die Mehrheit der kritisch denkenden Zeitgenossen durchschaut haben.

Systemfrager Januar 8, 2015 um 08:35

Ist doch alles unter Pluralismus bestens aufgehoben.

Tja, das ist das Schöne an dem Begriff Freiheit. Man kann mit der Freiheit großartig alles argumentieren, und auch das glatte Gegenteil davon.
:)
Freiheit: Ein Zynismus an sich.

f.luebberding f.luebberding Januar 8, 2015 um 08:36

Die Mehrheit der kritisch denkenden Zeitgenossen hat bei 9/11 durchschaut, dass dort zumeist saudische Dschihadisten mit entführten Flugzeugen ins WTC geflogen sind. Nur unkritisch denkende Zeitgenossen bezweifeln das immer noch. Und in Paris lagen gestern Abend 12 Menschen tot in ihren Büros oder auf der Strasse.

Systemfrager Januar 8, 2015 um 08:52

Ich habe oben den Oberstleutnant erwähnt, einen Menschen mit gutem Gewissen. Äußerst seltene Erschienung in der korrupten, verlogenen, räuberischen und dekadenten westlichen Welt, die die letzte Tage des Zerfalls des Römischen Reiches erlebt.

Ich glaube dass auch fl zu solchen Seltenen in dieser Welt gehört, der nach dem Gewissen arbeitet, deshalb ist sein Blog etwas Anderes als alle anderen. (Als ein Gegenbeispiel die Blogger wie etwa Speigelfechter und vor allem Nachdenkseiten – das ist Schnee von Gestern.) Ich wünsche ihm viel Kraft nicht anders zu werden. Natürlich ist es schwierig, aber Avantgarde zu sein war schon immer schwierig.

Ich habe schon des Öfteren erwähnt, bei einem Paradigmenwechsel beginnt die erste Phase, wenn man mit den Vertretern des alten Paradigmas nicht mehr spricht. Man lässt sich kein Thema aufzwingen. Man beschimpft sich nur. (“Lügenpresse, halt die Fresse.) Und gerade das ist in diesem Blog mehr oder weniger der Fall. Er spiegelt den Zeitgeist, die Wende zu einem neuen Paradigma.

Aber jetzt schweige ich, ich will fl nicht das Leben ganz schwer machen. Wie gesagt, ich schätze ihn sehr, da würde ich meine Meinung nicht dann ändern, wenn er mich sperren würde, was ich aber nicht hoffe.

Manfred Peters Januar 8, 2015 um 09:18

Was Pluralismus ist, wird heute in Berlin praktiziert.
“Jaz” überbringt der schon vor Angst zitternden Bleiernen die Befehle von Frau Nudelman( Fuck the EU)! :-(
Darunter u. a. die Forderung nach Milliarden für die Aufrüstung der Ukraine, um die “Untermenschen (Sub-humans)”(Zitat Jazeniuk) in der Ostukraine zu vernichten.

Klaus Jarchow Januar 8, 2015 um 10:15

@ Lübberding: “Die Annahme, die Zukunft dieses Blogs hinge von den Kommentaren ab, ist wirklich ein Hirngespinst. Was dieses leidige Thema betrifft, suche ich nach einer Lösung. Das vernünftig zu moderieren, ist nämlich ein Zeitfresser – und das kann ich schlicht alleine 24/7 nicht gewährleisten.”

Tscha, aus dem Nähkästchen geplaudert: Eine bewährte Methode bestünde darin, jeden Beitrag prophylaktisch zunächst in Blog-Quarantäne zu schicken, um ihn erst nach einer Begutachtung zu veröffentlichen, und zwar nur, wenn er den Geruchstest besteht, der deinem Näschen überlassen bleibt. Beim Rest ziehst du immer gleich an der Klospülung. Allen verbliebenen Vernunftfähigen erteilst du irgendwann dann wieder einen Freibrief. Schon ist das Becken immer schön sauber. Dieses Verfahren macht zwar zu Anfang ein wenig mehr Arbeit, aber das legt sich auch wieder, dann, wenn die notorisch Unerhörten zeternd anderswohin gezogen sind.

ruby Januar 8, 2015 um 10:38

Vernunftfähigkeit ?
Pluralismus
Toleranz
Zensur
Selbstentscheidungsfindung

Keynesianer Januar 8, 2015 um 10:47

Ein Brief der EZB an den Regierungschef Spaniens mit Anweisungen, wie die Regierung Lohnsenkungen und den Abbau der Arbeiterrechte zu betreiben hat:

http://www.ecb.europa.eu/pub/pdf/other/2011-08-05-letter-from-trichet-and-fernandez-ordonez-to-zapateroen.pdf

Manfred Peters Januar 8, 2015 um 10:49

” Beim Rest ziehst du immer gleich an der Klospülung. … Schon ist das Becken immer schön sauber. “
Sag ich doch schon die ganze Zeit!
Der Spezialist für Gülle, Jauchegruben und Fäkalagitation hilft gerne mit seiner Expertise.
Zitat Scharchoff Auszug: „… diese(r) Iaah!-Iaah!-blökende Debilenfront … die Gülle prompt meterhoch … durchs kleine Gehirn furzen möge“

~ Volksaufstand170615 ~ Januar 8, 2015 um 10:56

@f.luebberding Januar 8, 2015 um 08:36
” Die Mehrheit der kritisch denkenden Zeitgenossen hat bei 9/11 durchschaut, dass dort zumeist saudische Dschihadisten mit entführten Flugzeugen ins WTC geflogen sind. Nur unkritisch denkende Zeitgenossen bezweifeln das immer noch.”
——

… @NATO-Flübber, … die Fähre brennt übrigens immer noch … aber kein Zusammenbruch, nirgendwo. Ganz anders bei 911. Da sind die Stahltürme ja schon nach 30 Minuten kollabiert …

Keynesianer Januar 8, 2015 um 10:57

Jetzt fragt man sich natürlich, wo der Brief der EZB an Merkel bleibt, für steigende Löhne und eine ausgeglichene deutsche Handelsbilanz zu sorgen:

Ein Insider packt aus: Die fünfte Gewalt regiert
http://www.norberthaering.de/index.php/de/newsblog2/27-german/news/136-sinn-zu-berlusconi#1-weiterlesen

~ Volksaufstand170615 ~ Januar 8, 2015 um 11:04

@Klaus Jarchow Januar 8, 2015 um 10:15

===> … klar kann man alle Andersdenkenden bzw. Selbstdenxters aussperren. Das Dumme daran is nur, daß ihr Systemlinge dann keinen Millimeter Geländegewinn macht (gut, das macht ihr so wie es jetzt läuft natürlich au nicht, abba so habt ihr wenigstens THEORETISCHE SCHANGSE … ::-) )! … es ist dann ein reiner Inzuchtverein für @euresgleichen! … aber ihr werdet halt – Gott sei dank! – immer weniger und weniger …

===> … es ist auch ein selbstgerechter Trugschluß vom Frank, wenn er denkt, man würde seine Artikel lesen. das mache ich schon seit 2009 odda so NICHT MEHR. Ich beschränke mich auf das Lesen der Überschrift, ggf. scanne ich Franks Buchstabensuppe noch kurz nach den üblichen Systemling-Schlüßßelwörtern ab … aber ich weiß ja, daßß letztlich dasselbe dasteht wie in CIA-Spiegel, Bilderberger-ZEIT, Springerpresse, NATO-ARD/ZDF, usw, …

Klaus Jarchow Januar 8, 2015 um 11:07

@ Volksaufstand: Jetzt hast du mich aber überzeugt – aber so was von!

~ Volksaufstand170615 ~ Januar 8, 2015 um 11:10

@Keynesianer Januar 8, 2015 um 10:57
” Jetzt fragt man sich natürlich, wo der Brief der EZB an Merkel bleibt, für steigende Löhne und eine ausgeglichene deutsche Handelsbilanz zu sorgen”
——–

===> … HAHAHA! …der war gut! … es gibt ja im sogenannten “Der Westen” nur noch einen einz’gen … realwirtschaftlichen Nettoüberschußßleister … und das ist das nichtsouverän-nichtstaatlische US-Exportniggersklavenbannenprotektorat namens US-BRDDR!

===> … und eben in diesem einz’gen realwirtschaftlichen Nettoüberschußßleister-Schland gibt es jetzt die ersten Hamster-Aufstände …

( … wenn die Aufständischen jetzt Gas geben … kriegen sie die Jarchow-Klausis wohl noch an den Hammelbeinen … Gott, wär’ das schön … )

g.w. Januar 8, 2015 um 11:17

@Bleistift “Und so sehen wir betroffen / Den Vorhang zu und alle Fragen offen.”
dass der Blog etwas auf die Stelle tritt, hat seinen ganz einfachen Grund ja wohl auch in dem doch sehr eng gefassten Rahmen, innerhalb dessen hier diskutiert werden darf. Wenn schon Seiten wie kopp und mmnews hier nicht verlinkt werden dürfen.
Nicht mal 9/11 und die völlig absurde offizielle Version, sind hier entsprechend gewürdigt worden.

M.E. kann man das stark menschenfeindlich-Irrationale in der westlichen Politik nicht mit Newton, Darwin, Freud und Luhmann allein erklären.

ich möchte zu mir noch sagen, dass ich mich zwar hin und wieder empöre, aber ich verurteile niemanden, auch wenn es sich vielleicht so anhört.
Für mich gibt es keine Sünde und Schuld. Dieser Schuldwahn wurde uns durch die Kirche eingebläut. Das schuldig-sprechen einerseits und das freisprechen andererseits sind für mich nichts weiter als Herrschaftsinstrumente. Auch hinter dem Gedanken, dass Jesus für unsere Sünden gestorben ist, steckt nichts anderes als Herrschaftstechnik.
Michael Foucault sagt, die Kirche habe die Seele erfunden, um darüber die Menschen zu versklaven, ich behaupte, die Kirche habe die Schuld erfunden.
Für mich ist die ethisch-moralische Entwicklung genauso unabdingbar wie die körperliche oder die schulische. Wir machen ja auch keinem einen Vorwurf dafür, dass er mit acht Jahren noch kein Abitur hat. Genetisch stammen wir vor allem aus dem Tierreich, und da gehören Täuschung und Töten zum Programm.

Wir Menschen befinden uns also in der Entwicklung, auch in ethischer Hinsicht.
Es wäre mir auch viel zu anstrengend, die Leute ständig innerlich zu verurteilen, ganz abgesehen davon kenne ich meine eigenen Fehler.

“Beurteile nie jemanden bevor Du nicht in seinen Schuhen gegangen bist.” (indianisches Sprichwort)

g.w. Januar 8, 2015 um 11:23

P.S.
natürlich wird dieser Schuldwahn auch politisch instrumentalisiert,
die Bezeichnungen “U-menschen”, “Terroristen” können genauso als Waffen benutzt werden wie die Drohnen.
Daher ist auch das Menschenbild z.B. wohl nicht nur etwas für den philosophischen Elfenbeinturm.

Natalius Januar 8, 2015 um 11:46

@Keynesianer Januar 8, 2015 um 08:28

“The pictures in the article look just like what we’ve seen before…a mock terror DRILL.”

D’accord. Wäre in meinen Augen aber trotzdem kein false flag, weil der Kontext Islamismus nicht überschritten wird. Anders wäre es z.B., wenn der Anschlag auf das Konto des französischen oder irgendeines anderen Geheimdienstes ginge, um die mediale Aufmerksamkeit von irgendeiner grösseren Sache im Hintergrund abzulenken. Ein bevorstehender Euro-Crash oder eine bevorstehende Staatspleite Frankreichs hätte z.B. nichts mit Islamismus und “war on terror” zu tun.

Dass ISIS-Kämpfer und Al-Quaida-Djihadisten für solche Einsätze speziell ausgebildet werden und die Ausbilder und ihre Hintermänner nicht unbedingt Islamisten sind, dürfte doch klar sein. Mein Eindruck ist daher, dass der Anschlag dazu dient/benutzt werden wird, eine angstgeprägte Stimmung zu schaffen, die mit einer Verschärfung der allgemeinen Überwachung in Europa gelöst werden soll. In den USA sehen wir, wie die Militarisierung der Polizei voranschreitet. In Europa bedarf es vielleicht einer Reihe von “Startsignalen” um ähnliche Prozesse (etwa routinemässige Eurogendfor-Einsätzen bei “Unruhen”) in Gang zu setzen.

Natalius Januar 8, 2015 um 11:59
Natalius Januar 8, 2015 um 12:11

PPS: Wenn es sich erhärtet, was oben behauptet wird (nämlich dass die Waffen der “Djihadisten” von der französischen Regierung geliefert wurden), dann ist false flag und non-false flag nicht mehr auflösbar!

Hauke Januar 8, 2015 um 12:22

Dieser Blog ist die Visitenkarte des Journalisten Frank Lübberding. Er dient als Referenz, als Empfehlung für höhere Aufgaben bei der FAZ, beim WDR oder einem anderen renommierten Medium, das im Gegensatz zu den Lesern und Kommentatoren dieses Blogs auch willens und in der Lage ist, für Beiträge zu bezahlen und die damit verbundene Arbeit zu entlohnen. Zurechnen lassen muss sich Frank Lübberding aber nur die Beiträge, die er geschrieben und hier veröffentlicht hat. Der Autor wird an seinen Beiträgen gemessen, nicht an der Jauchegrube unter seinen Beiträgen. Insofern kann es Frank Lübberding herzlich gleichgültig sein, was sich in der Jauchegrube unter seinen Beiträgen abspielt. Ist es da unten nett und entwickeln sich spannende Diskussionen, so lässt sich durch Teilnahme an den Debatten die eigene Reputation weiter aufwerten. Stinkt es dagegen aus der Jauchgrube wie die Hölle, so bleibt durch Verweigerung der Teilnahme an der Diskussion die Qualität der Reputation unbeschadet, denn kein Redakteur der Welt würde den Autor eines Beitrags für den Kommentar- und Kommentatorenmüll unter seinem Beitrag in Verantwortung stellen.

Die Autorenbeiträge dieses Blogs sind Teil einer Selbstvermarktungsstrategie ihres Autors. Alles andere ist nice to have. Frank Lübberding hat das mehrfach deutlich gemacht, dass er sich über seine Beiträge vermarktet, nicht über seine Community (im Gegensatz zum Beispiel zu Don Alphonso, der sich über seine Community vermaktet). Wenn also irgendjemand denkt, es ginge hier in diesem Blog um spannende Debatten, kontroverse Diskussionen, Interesse des Autors an anderen Meinungen oder einfach nur um die Lust am zwanglosen Plaudern, so geht die Annahme fehl. Es geht hier um Marketing. Das muss insbesondere jenen sauer aufstoßen, die sich mit ihren Beiträgen Mühe gegeben haben, die sich mit dem Standpunkt des Autors auseinandergesetzt haben, die ihren eigenen Gedanken Sinn und Form verliehen haben und sich die Zeit genommen haben, diese Gedanken zu strukturieren, textlich festzuhalten und hier zu veröffentlichen. Denn diese Zeit war vertan und die Mühe vergebens. Wer die Intention des Blogs verstanden hat, benutzt die Kommentarspalte dieses Blogs wie eine Klowand. Schnell, dreckig und während des Scheißens. Und weil Erkenntnis eben langsam kriecht, wie die Kälte in nassen Schuhen, hat es auch eine Weile gedauert, bis die Kommentarspalte so aussieht, wie sie sich heute darstellt: Eine vollgeschmierte Wand mit Scheißhausparolen bei gleichzeitiger Abwesenheit irgendeines ernstzunehmenden Meinungsbeitrags.

Es müssen also andere Fragen gestellt werden. Zum Beispiel: Ab welchem Grad der Reputation kann die Kommentarfunktion schadlos abgeschaltet werden? Ab welcher Wahrscheinlichkeit für eine reputationsfürdernde Debatte in der Kommentarspalte ist der wahrscheinlichkeitsgewichtete Reputationsgewinn kleiner als die mit dem Unterhalt der Kommentarspalte verbundenen Kosten? Inwieweit sind die Kosten des Unterhalts der Kommentarspalte (Moderation) mit der Wahrscheinlichkeit auf eine reputationsfürdernde Debatte korreliert und wie hoch sind die Kosten des Unterhalts im Optimum? Ist das Optimum womöglich dann erreicht, wenn überhaupt kein Aufwand für die Pflege der Kommentarspalte geleistet wird, weil gleichzeitig eine wenn auch geringe Wahrscheinlichkeit erhalten bleibt, dass es doch mal zu einer reputationsfördernden Debatte kommt? Ist es für die Reputation förderlich, die 5 Bildchen aus der ehemaligen Datenbank des Thomas Strobl, die in der rechten oberen Ecke der Visitenkarte per Zufallsgenerator eingeblendet werden, durch neue 5 Bildchen zu ersetzen oder fällt das eh keinem auf, dass das seit Jahren die gleichen 5 Bildchen sind?

Solche Fragen sind sinnvoll. Fragen nach der Zukunft des Blogs, der Qualität der Kommentare oder dem Niveau der Diskussionen zeigen dagegen nur, dass der Fragende bar jeder Erkenntnis ist. Der Blog ist kostenlos, aber nicht umsonst.

Bogus Januar 8, 2015 um 12:40

Der Albrecht Müller von den Nachdenkseiten ist schon genauso verstrahlt wie der kleine Bogus. Die oben von mir verlinkte Spiegel-Notiz kommentiert er so:

“Trotz des traurigen Anlass musste ich bei der Lektüre dieser Passage lachen. Den Ausweis vergessen! – Wenn man bedenkt, was man heutigen Zeitgenossen mit solchen Texten zumutet, dann verliert man die Hemmung, Ihnen auch zuzumuten, was sogenannte Verschwörungstheoretiker zu den Vorgängen von Paris sagen oder meinen könnten.”

http://www.nachdenkseiten.de/?p=24499#more-24499

Linus Januar 8, 2015 um 12:41

@Hauke:
FL mag machen, was er will, das Kommentariat macht auch, was es will. Tatsächlich gab es hier mal ein ziemlich gutes Kommentariat, und das nicht unbedingt, weil Frank hier gross moderiert hätte.

Im Übrigen liegst du mit deiner rein vermarktungstechnischen Sicht mE ziemlich falsch. In diesen Blog ist mal viel Herzblut investiert worden. Es mag freilich stimmen, dass das heute nicht mehr so ist. Beware! Ich habe Zweifel, dass sich Wiederbelebungsversuche lohnen würden. Viele Themen sind einfach durch. Da erwarte ich mir nicht mehr viel.

f.luebberding f.luebberding Januar 8, 2015 um 12:54

Hauke, Jarchow

“Wenn also irgendjemand denkt, es ginge hier in diesem Blog um spannende Debatten, kontroverse Diskussionen, Interesse des Autors an anderen Meinungen oder einfach nur um die Lust am zwanglosen Plaudern, so geht die Annahme fehl. ”

Sicher geht es auch darum. Ich habe lediglich auf die Beiträge reagiert, dass der Blog am Ende sein, wenn die Debatten nicht so verlaufen, wie ich das auch wünsche. Dass ich Ihre Beiträge schätze, muss ich nicht ausdrücklich betonen. Ich schreibe aber diese Artikel nicht, um spannende Debatten zu erzeugen, sondern weil ich meine Sichtweisen und Gedanken mitteilen will. Dass das auch Marketing ist? Sicher. Als Autor lebt man nämlich davon. Nur ziehe ich mir halt nicht den Schuh an, der von allen möglichen Leuten mit völlig konträren Erwartungen formuliert werden. Wider Erwarten hat meine bisheriges Prinzip, die Kommentarfunktion liberal zu handhaben, nämlich durchaus funktioniert. Dass es nicht immer funktioniert, würde man übrigens auch feststellen, wenn ich es etwa so wie von Jarchow vorgeschlagen, handhabte. Aber wie gesagt: Ich werde mich um eine Lösung bemühen.

Hauke Januar 8, 2015 um 13:01

Linus

1. Moderation beinhaltet nicht nur die Löschung von Kommentaren und die Bannung von Kommentatoren, sondern auch die Beteiligung des Autors an der Diskussion in der Kommentarspalte. Der Autor hat in der Kommentarspalte eine Leitfunktion und kann durch seine Kommentare lenkend auf die Debatte Einfluss nehmen.

2. Hans Hütt hat engagiert moderiert, inklusive der Entfernung von Textteilen von Kommentaren, der Entfernung von ganzen Kommentaren, der Kommentierung von Kommentaren innerhalb des Kommentartextes, der Bannung von Kommentatoren. Das volle Programm. Das hat auch zu Konflikten mit seinem Co-Autor geführt, insbesondere wenn er innerhalb der Beiträge von Frank Lübberding moderiert hat. Mir fällt auf, dass die Qualität der Kommentare nach dem Abgang von Hans Hütt merklich zwei Etagen tiefer gerutscht ist.

3. Dass in ein Blog “viel Herzblut” investiert wird steht nicht im Widerspruch zur Selbstvermarktung. Im Gegenteil. Es wird immer noch “viel Herzblut” in dieses Blog investiert. Nur eben in die Beiträge und nicht in die Kommentarspalte. Ich stimme nicht allen Beiträgen von Frank Lübberding zu, finde aber im Allgemeinen seine Texte großartig und wünsche und gönne es ihm, wenn sein Blog dazu beiträgt, dass auflagenstarke Medien ihn engagieren.

f.luebberding f.luebberding Januar 8, 2015 um 13:19

Hauke

Debatten über die Kommentaren gab es schon immer, auch im Vorgängerblog. Was tatsächlich kritisiert werden kann, ist meine reduzierte Beteiligung an den Diskussionen. Diesen Schuh ziehe ich mir an, nur weiß ich auch nicht, wie ich das mit einem vertretbaren Aufwand ändern soll. Seit dem Weggang von Hans fehlt schlicht ein Autor, der die Kommentarfunktion entsprechend mitbetreut. Dazu kommmt die niedrige Frequenz neuer Artikel. Das erzeugt automatisch einen Wildwuchs in den Kommentaren. Das kann ich aber nicht ändern, weil ich kein klassischer Schnellschreiber bin. Wahrscheinlich denke ich zu langsam.

Ich will deshalb einen Vorschlag machen, damit wir das Thema endlich einvernehmlich lösen können. Ist hier jemand bereit, diese Funktion zu übernehmen? Sich also gezielt um die Kommentarfunktion zu kümmern? Wie gesagt: Ich will hier endlich einmal Fortschritte erzielen.

holger Januar 8, 2015 um 13:25

—>>>Ich will deshalb einen Vorschlag machen, damit wir das Thema endlich einvernehmlich lösen können. Ist hier jemand bereit, diese Funktion zu übernehmen? Sich also gezielt um die Kommentarfunktion zu kümmern? ”

Das macht doch der Jarchow gerne oder Sol1

Das war es dann…

~ Volksaufstand170615 ~ Januar 8, 2015 um 13:35

@”HAUKE”

===> … wir hamn u.a. zwei Haukes in der NATO-Systempresse:

1.) Der freie Journalist Hauke Friedrichs, der unter anderem für die BILDERBERGER-ZEIT schreibt

2.) einen Hauke beim CIA-SPIEGEL: … Hauke Janssen ist oberster Fact-Checker beim CIA-Spiegel und promovierter Volkswirt. Gerade hat der 52-Jährige die ..

===> … kann ett sein, daßß DU einen von beiden kennen tuen tust ??

keiner Januar 8, 2015 um 13:36

Pluralistisches Angstmanagement:

* Terrorgefahr: Europa fürchtet sich vor Schläferzellen
* Euro: Niemand muss die Deflation fürchten

Was sind wir doch auf den Hund gekommen…

keiner Januar 8, 2015 um 13:37

@Herr Lübberding

BAT2A?

ruby Januar 8, 2015 um 13:43

BAT gibt es nicht mehr, Vormoderne…

Keynesianer Januar 8, 2015 um 13:45

Der liberale Umgang mit den Kommentaren ermöglicht halt gewisse Erkenntnisse jenseits der herrschenden Lehre in den Köpfen der Redakteure. Bisher war das ja so, dass die Journalisten sich immer ganz großartig fühlten, weil sie glauben konnten, dass außer ihnen selber alle Menschen nur einfältige Schäflein wären, die nur das wissen, was ihnen jeden Tag in der Zeitung beigebracht wird.

Ein Blogwart würde diese alten Illusionen wieder herstellen.

Es gab auch damals schon genug Leute, die es besser wussten, von denen aber nur die Leserbriefredakteure etwas ahnen konnten. ;)

Ist mir schon klar, dass beim Thema des Artikels eher erwartet wurde, dass wir hier die bösen Islamisten diskutieren und wie wir unseren tollen Pluralismus mit den geistreichen Mohamed-Karikaturen vor den Terroristen schützen können.

Stattdessen muss jetzt diskutiert werden, ob der tolle Pluralismus auch die Diskussion von inszenierten Anschlägen umfassen darf: :)

Das alles kann man nachlesen im Standardwerk des Schweizer Historikers Dr.Daniele Ganser:
„NATO-Geheimarmeen in Europa. Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung in Europa.

http://www.danieleganser.ch/monografien.html

keiner Januar 8, 2015 um 13:50

@ruby: Ich bin da gerne… :-D

~ Volksaufstand170615 ~ Januar 8, 2015 um 13:53

@”HAUKE”

… isch … hab mir das verfügbare Bildmaterial mal durschgesischtet – also wenn isch spekulieren würde dürfen müßßen … würde ich behaupten wollen mögen, daßß du diesen “HAUKE JANSSEN” vom CIA-Spiegel eher ziemlich intim kennen würdest:

http://www.randomhouse.de/Autor/Hauke_Janssen/p511879.rhd

===> … der paßßt … Gesichts-physikgnomisch besehen … schon recht gut zu deinem knorrigen (pseudo-)elitären Getue & Geschreipsel … nestcepas.

Klaus Jarchow Januar 8, 2015 um 13:56

@ fl: Ich habe ja nur beschrieben, wie es bei mir funktioniert. Derzeit ungefähr 7.500 freigegebene Kommentare, ca. 78.000 im Orkus. Übrigens glaube ich, dass ein Medium sehr wohl für sein Kommentariat Verantwortung trägt. Das hat sich allerdings bei SpOn und ZOn bisher nur ansatzweise herumgesprochen … ;-)

Bladnoch1971 Januar 8, 2015 um 13:56

@keiner
Das ist aber eine ziemlich knackige Forderung für die Übernahme der Moderation. Der alte BAT2A entspricht heute E13 oder E14 (je nach Eingruppierung der Tätigkeit) des TVöD.
Das wären bei Neueinstellungen 3407,83 € (E13), bzw. 3.696,66 € (E14) Grundgehalt. Ich weiß es ja nicht mit Absolutheit, aber das dürfte die finanziellen Möglichkeiten des Blogs übersteigen

keiner Januar 8, 2015 um 13:57

@Lübberdings

Lass dir von diesem “Hauke” nix aufschwätzen, du machst das alleine sehr gut und bevor du eine der Gestalten aus dem Komment-Bereich zum Kapo machst, solltest du dir das lieber dreimal überlegen. Sprich mal mit deiner Mutter drüber, die Frau ist solide!

~ Volksaufstand170615 ~ Januar 8, 2015 um 14:29

“Sprich mal mit deiner Mutter drüber, die Frau ist solide!”
—-

… @FRANK … das wollte isch au schon immer mal machen. Mit deine Mutter spreschen, meine isch. Und mit deinen Töschterschens, natürlisch! … worüber? … nun da hat sisch ja schon so einiges angesammelt:

- von dir verleugneter Inside-Job 911
- von dir nicht vorhergesehenes und nach wie vor verniedlichtes Euro-Desaster
- die nicht vorhandene DEMOKRATIE im “Westen” (-> Schaufenster-Demokratie, ferngelenkte die)
- Umvolkung Deutschlands und Europas durch die Besatzer und deren Sozn-Apparatschicks
- die hoffnungslose Verarmung der Deutschen durch brutalstmögliche ökonomische Ausbeutung durch die Besatzer und deren Sozn-Apparatschicks
- und ich würde au gerne mal überprüfen wollen mögen, ob deine Töschter denn den … DREISATZ … können … und dessen geopolitische Hochgradbrisanz begreifen gerade jetzt in WKIII
- frank, kennt deine mudda eigentlich deinen unsäglichen Artikel, wo du die amis und briten dafür lobst, dass sie sie bombardiert hamn (“Bomber-Harris, do it again!!”)?

===> … und frank, wenn du geld brauchst … dann geh halt ARRRBEITEN! Verdammt nochma!

===> … arrrbeitswillige Pflegehelfer werden in D immer gesucht. Gerade für Journalisten, Medienwissenschaftler, Rhetorik-Trainer, Politikberater … und alle anderen, die halt nix Anständiges gelernt hamn ist das ein perfekter Einstig in die Welt der Arrrbeit! Im Gegensatz zum perfiden Systemjohurnalismus … ist das eine … EHRLICHE(!!) … Arbeit ! … und 6,23 Euro pro Stunde brutto pro Stunde ist mehr als genug!

Natalius Januar 8, 2015 um 14:34

@Hauke Januar 8, 2015 um 13:01

“1. Moderation beinhaltet nicht nur die Löschung von Kommentaren und die Bannung von Kommentatoren, sondern auch die Beteiligung des Autors an der Diskussion in der Kommentarspalte. Der Autor hat in der Kommentarspalte eine Leitfunktion und kann durch seine Kommentare lenkend auf die Debatte Einfluss nehmen.”

Ich verstehe den Erfolg dieses Blogs genau darüber begründet, dass die feulletonistische Frage dieses Threads “Was ist Pluralismus” letztlich unbeantwortet bleibt. Die in (1) geforderten Mittel der Zensur entspringen der obsoleten Vorstellung, dass es heute – im Zeitalter des Internets – noch einen kritischen (i.S. von echten) Journalismus gäbe, der die “upstream” Informationen komplett vernachlässigen könnte. “Downstream”-Journalismus (fälschlich als “main stream” bezeichnet) ist alles andere als “kritisch”. Er ist nicht kritisch – sondern gleichgeschaltet. Wer sich hier nicht umorientiert – ist morgen “left behind”.

“2. Hans Hütt hat engagiert moderiert, inklusive der Entfernung von Textteilen von Kommentaren, der Entfernung von ganzen Kommentaren, der Kommentierung von Kommentaren innerhalb des Kommentartextes, der Bannung von Kommentatoren. Das volle Programm. Das hat auch zu Konflikten mit seinem Co-Autor geführt, insbesondere wenn er innerhalb der Beiträge von Frank Lübberding moderiert hat. Mir fällt auf, dass die Qualität der Kommentare nach dem Abgang von Hans Hütt merklich zwei Etagen tiefer gerutscht ist.”

Vergleicht man diesen Blog mit dem Nachfolgeblog von Hans Hütt (“anlasslos”), so habe ich bei letzterem den Eindruck, dass die Themenauswahl sich zu sehr auf das bezieht, was der Autor aus seiner Innenschau herausholt. Es mag da sehr intelligente oder auch einfühlsame Kommentare über die Leiden oder das sich selbst exkludiert Fühlen einer bestimmten Hedonistengruppe geben, aber das interessiert mich nicht, wenn ich selbst nicht zu dieser Gruppe gehöre. Pluralismus ist mehr als die Pluralität gefühlter oder realer Identitäten in ihren selbstgewählten Leidensghettos. Pluralismus erhält seinen Wert über die Anregung zu eigenen Denkprozessen durch andere Meinungen. Das setzt allerdings die Bereitschaft voraus, auch mal zuzuhören und sich nicht ständig als vordenkende Diva von seinem Kommentariat beschmeicheln zu lassen. Da hat Lübberding Huett einiges voraus. Im übrigen ist es wirkungslos, den Erfolg dieses Blogs durch oberlehrerhafte Kommentare zur “Qualität” des Kommentariats madig machen zu wollen. Wer das nicht merkt ist “left behind”.

Wilma Januar 8, 2015 um 14:46

@ Jarchow

Wobei ein Großteil der Kommentare von Ihnen kommt.
Die kommen immer durch. Tolles Vorbild.
So sollte es auch nicht sein.

Natalius Januar 8, 2015 um 15:00

@Klaus Jarchow Januar 8, 2015 um 13:56

“Ich habe ja nur beschrieben, wie es bei mir funktioniert. Derzeit ungefähr 7.500 freigegebene Kommentare, ca. 78.000 im Orkus.”

Wer SOOO dumm lügt, verdient noch nicht einmal ein wutbürgerliches LÜGENPRESSE!

Arrividerci Hans, Du hast den längsten Schwanz!:
https://www.youtube.com/watch?v=XeDQnA8yqIk

holger Januar 8, 2015 um 16:24

Wer Kommentare löscht, ist nicht besser, als die Idioten, die Gestern, mit ner Ak47 gemeuchelt haben…

Andreas Kreuz Januar 8, 2015 um 16:32
Klaus Jarchow Januar 8, 2015 um 16:33

@ wilma: Klar, und dann lösche ich immer das, was ich mir selbst gedichtet habe.

*toctoctoc*

keiner Januar 8, 2015 um 16:34

Wer verlinkt denn hier diese von der Lippe-Parodie? Eieiei….

aifran Januar 8, 2015 um 17:07

Ohne Personalausweis geht der Anständige Bürger niemals aus dem Haus …
Wenn du vom Attentate kommst, vergiss nicht deinen Personalausweis zu hinterlassen ….
(die Polizei hat es ja ohnehin schon schwer genug)

holger Januar 8, 2015 um 17:18

aifran

um was wollen wir wetten, dass die beiden Brüder erschossen werden?

g.w. Januar 8, 2015 um 17:29

übrigens: ein recht armseliges Zeugnis für die geheimdienste, dass drei Halbstarke bekannte Syrienheimkehrer mit Maschinengewehren bewaffnet einfach die Redaktion umnieten können.

Die Schlagzeilen sind auch schon da:
“Man kann nicht jeden Heimkehrer überwachen”
nee, schon klar, aber jeden bürger, das geht

@Holger
“um was wollen wir wetten, dass die beiden Brüder erschossen werden?”

so gehört es sich ja wohl auch für einen anständigen Musel

pegida, und das Attentat jetzt jaaaaa nicht für eure Kampagne ausschlachten !!! fragt demnächst am besten gleich czem özdemir, was ihr noch tun dürft.
gegendemonstranten, jetzt erst recht! ihr werdet Euch doch nicht von einem Attentat abhalten lassen!

aifran Januar 8, 2015 um 17:42

Holger …
um was wollen wir wetten, dass die beiden Brüder erschossen werden?

… jeder Dramaturg, selbst im kleinsten Provinztheater, legt Wert auf ein tolles „Showdown“ seiner Produktion

@ding Januar 8, 2015 um 18:47

Holger bemüht schon mal die Märtyrer.

ruby Januar 8, 2015 um 19:02

böse
böser
am bösesten
???
https://www.youtube.com/watch?v=tRYJgWioMkg
@ alle – gegen das Böse
xylaphone yourself
;-)

ruby Januar 8, 2015 um 19:14

ganz vergessen:
C H I L L O U T
zu den Haukisten;
wenn später einmal die Analyse dieses Blogs samt Kommentariat erfolgt, wird …werden…

Keynesianer Januar 18, 2015 um 08:29

Ganz erstaunlich, geschrieben genau 2 Stunden vor der Pariser Aktion “Hollywood”, als hätte ich es geahnt:

Keynesianer Januar 7, 2015 um 09:30
Der Michel Houellebecq hat wohl gerade den passenden Bestseller zum weiteren Schüren der Angst vor dem “Islamismus” geliefert?

Frankreich muss sich 2022 unter einem Mullah-Präsidenten und seiner islamischen Bruderschaft dem Islam unterwerfen? Ja wahrlich, da braucht es auch gleich noch eine PEGIDA (Pariser Einfaltspinsel gegen Islamismuskampagne der Auserw… – äh, also so ähnlich).

Ist aber alles nur Zufall und ganz sicher keine Verschwörung. ;)
http://www.wiesaussieht.de/2015/01/06/was-ist-pluralismus/#comment-244856

Statt der von mir vorgeschlagenen PEGIDA (Pariser Einfaltspinsel gegen Islamismuskampagne der Auserw… – äh, also so ähnlich) gab es dann die Millionen “Je Suis Charlie”.

Natalius Januar 18, 2015 um 12:19

@Keynesianer

“Frankreich muss sich 2022 unter einem Mullah-Präsidenten und seiner islamischen Bruderschaft dem Islam unterwerfen? Ja wahrlich, da braucht es auch gleich noch eine PEGIDA (Pariser Einfaltspinsel gegen Islamismuskampagne der Auserw… – äh, also so ähnlich).”

Chapeau!

Keynesianer Januar 18, 2015 um 15:47

Angeblich hätte die IS dem Bachmann gedroht und deswegen müsse für morgen die Demo abgesagt werden. :)

Aber eine andere Theorie ist aufgetaucht, die ich für interessant halte:

Pegida und Anti-Pegida – eine Inszenierung?

Über nichts wird hier in diesen Tagen so heiß gestritten wie über Pegida. Nun scheint die Lösung da zu sein. Mit Anti-Pegida kommt der zivile Widerstand gegen die zur Schau getragene Fremdenfeindlichkeit. Die „Zeit“ frohlockt bereits, der Widerstandsmuskel der Deutschen sei wieder erstarkt.

http://www.mahnwache-hamburg.de/2015/01/09/pegida-und-anti-pegida-eine-inszenierung/

Warum ausgerechnet Dresden und zu dieser Jahreszeit?

Nun, weil Dresden in dieser Jahreszeit ein Aufmarschgebiet für die Antifa ist, die sich spätestens im Februar wieder bei Bomber Harris bedanken wird. Da wirkt die PEGIDA natürlich motivierend für die schon fast nicht mehr aktiven Aktiven den Antideutschen.

Es könnte also gut sein, dass die PEGIDA nur ein Startschuss für die neue Mobilisierung der Antifa sein sollte. Das Schmierblatt SZ, in dem es keine Leserkommentare mehr gibt, aus gutem Grund, hetzt heute auch in diese Richtung:

Dresden sei durch die PEGIDA zum Symbol für deutsche Fremdenfeindlichkeit geworden.

Dabei haben die Bürger tatsächlich ganz andere Probleme als den Islamismus und eine drohende Islamisierung und demonstrieren halt bei der PEGIDA, weil es keine Alternative gibt.

Jedenfalls könnte die Mahnwache Hamburg ganz richtig vermuten, dass es eigentlich mehr um eine Anti-Pegida geht, die den Mahnwachen und Friedensaktivisten das Publikum abspenstig machen sollen. Da wird dann nicht mehr gegen die Merkel-Politik demonstriert, sondern gegen böse Dresdener (Nazis), gegen die auch Merkel wettert.

Und schon kann die Ukraine noch mehr deutsches Geld von der EU für ihre Anti-Terror-Operation erhalten.

f.luebberding f.luebberding Januar 18, 2015 um 17:43

Keynesianer

Die Fähigkeiten politischer Akteure zum strategischen Handeln und Planen müsssen beeindruckend sein. Allerdings existieren die nur in Deiner Phantasie. Kenne Leute, die das sicherlich bedauern.

Keynesianer Januar 19, 2015 um 11:24

@f.leubberding

Die Fähigkeiten politischer Akteure zum strategischen Handeln und Planen müssen beeindruckend sein.

Die haben Erfahrung auf diesem Gebiet und die Schäflein machen es ihnen ja auch viel zu einfach, so dass sie bei ihren Inszenierungen sogar übermütig werden und sich die schönsten Witze erlauben. Wie etwa der Bürostuhl mit Rollen als Rollstuhl für den Transport des angeblichen Verletzten. Was werden die Insider da gelacht haben.

Jedenfalls demonstrieren die Franzosen jetzt nicht gegen die bevorstehende neoliberale Agenda mit Lohndumping, Rentenkürzung und Sozialabbau, sondern sie sind millionenfach Charlie und können alle zu wenig Englisch, um auch diesen Insiderscherz zu verstehen.

Die Leute glauben ja auch alles, was ihnen die Massenmedien erzählen, weil sie so gutherzig sind, dass sie sich solche dreisten Betrügereien nie und nimmer auch nur vorstellen könnten.

Das ist das Hauptproblem für die Aufklärer, dass hier das Denken blockiert wird und alle Schäflein lieber an durchgeknallte Islamisten glauben, die fortwährend “Allahu akbar” auf den Straßen brüllen und Unschuldige umbringen, als zu kapieren, dass ihre eigenen Regierungen sie in den nächsten Krieg gegen den Terror hetzen wollen und dafür gezielt die nötigen Anlässe schaffen, die ja von den Medien gleich professionell ausgeschlachtet werden.

Wenn eine Drohne mal wieder eine Hochzeitsgesellschaft in Pakistan erledigt, ist das für die Medien kein Thema und dazu wird auch kein grinsender Obama mit “Yes We Can” gezeigt.

Keynesianer Januar 19, 2015 um 12:14

Ein Video mit Hollande aus dem Jahr 2009:

POUR HOLLANDE LE GOUVERNEMENT « INVENTE » DES TERRORISTES
http://www.dailymotion.com/video/x81fnm_pour-hollande-le-gouvernement-inven_news?start=3

Natalius Januar 19, 2015 um 13:11

@f.luebberding Januar 18, 2015 um 17:43

“Die Fähigkeiten politischer Akteure zum strategischen Handeln und Planen müsssen beeindruckend sein. Allerdings existieren die nur in Deiner Phantasie. Kenne Leute, die das sicherlich bedauern.”

Um in die Phantasiewelt von @Keynesianer einzutauchen, helfen vielleicht erste Schwimmübungen mit Hilfe eines Frage-Antwort-Spiels, das von derselben Prämisse ausgeht:

http://konjunktion.info/2014/12/pegida-ein-trojanisches-pferd/

Keynesianer Januar 19, 2015 um 15:50

Das allerbeste Beispiel für strategisches Handeln und sehr langfristiges Planen ist ja die Volkswirtschaftslehre:

Seit 200 Jahren wird da mit dem Sayschen Theorem die Möglichkeit von Wirtschaftskrisen geleugnet, das Geld für neutral erklärt und vom allgemeinen Gleichgewicht der Märkte fabuliert, das diese von selber anstreben würden, wenn sie dabei nicht von der Politik durch den Sozialstaat oder gar den Gewerkschaften durch Tarifverträge gestört werden.

Das alles nur, um mit der Geldpolitik absichtlich Krisen und Arbeitslosigkeit erzeugen zu können.

In jeder Krise behauptet die VWL dann wieder und beweist dies sogar durch Tautologie und Zirkelschluss aus den Annahmen ihrer Modelle, dass halt die Löhne zu hoch und die Profite zu niedrig wären und die faulen Arbeitslosen nur nichts schaffen wollten.

Für die dreistesten Lügen gibt es sogar den sogenannten Nobelpreis der Schwedischen Reichsbank.

Und für die Linke gibt es den Marxismus mit der Wertformanalyse. ;)

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