Was tun nach den Morden in Paris?

by f.luebberding on 8. Januar 2015

Als im Jahr 2011 die bis dahin sogenannten “Döner-Morde” endlich den eigentlichen Täter zugeordnet werden konnten, betraf die Empörung nicht nur den Begriff, sondern vor allem die Denkweise, die darin zu finden war. Polizei und Sicherheitsbehörden kamen nur auf diesen Begriff, weil sie bis dahin einen neonazistischen Hintergrund als Täterschaft kategorisch ausgeschlossen hatten. Die Aufklärung der Morde betraf daher vor allem ein Thema: Nämlich wie diese Blindheit zu erklären gewesen war. Das ist trotz mehrerer Untersuchungsausschüsse und dem Verfahren vor dem OLG München bis heute nicht geklärt. Aber nach der Aufdeckung des NSU versuchte niemand mehr ernsthaft, die Täterschaft der beiden Neonazis zu relativieren. Etwa ob die Opfer an ihrem Tod sogar selbst schuld sein könnten. Das stand hinter den Ermittlungen der Polizei: Sie wurden als Teil krimineller Strukturen angesehen und damit vom Opfer zum Täter gemacht. Gerade deshalb stellte sich die berechtigte Frage, welche Geisteshaltung in den Sicherheitsbehörden herrschen muss, wenn sie solche katastrophalen Ergebnisse produzieren. Jenseits dessen, die Wahrheit bis heute nicht zu kennen, gab es ein positives Ergebnis. Politik, Polizei (und Medien) mussten  sich der Kritik stellen, wie das Desaster eigentlich zu erklären ist.

Das betraf ausnahmslos alle, selbst wenn sie mit den Morden vorher überhaupt nichts zu tun gehabt haben. Dafür gibt es einen guten Grund: Wir alle werden für diese Verhältnisse in eine Art Kollektivverantwortung genommen. Das muss entsprechend Ausdruck finden. Es ist eben ein Unterschied, ob die höchsten Repräsentanten dieses Staates dieses Versagen als “bedauerliche Einzelfälle” bezeichnen, aber ansonsten wäre alles in Ordnung. Der Rechtsstaat Bundesrepublik Deutschland hätte damit nichts zu tun. Die Bundeskanzlerin drückte das 2012 auf einer Gedenkfeier anders aus, nämlich selbstkritisch.

“Die meisten von ihnen blieben allein in ihrer Not. Denn die Hintergründe der Taten lagen im Dunkeln – viel zu lange. Das ist die bittere Wahrheit. Nur wenige hierzulande hielten es für möglich, dass rechtsextremistische Terroristen hinter den Morden stehen könnten, nachdem bislang für typisch gehaltene Verhaltensmuster von Terroristen, wie zum Beispiel Bekennerschreiben, nicht vorlagen. Das führte stattdessen zur Suche nach Spuren im Mafia- und Drogenmilieu oder gar im Familienkreis der Opfer. Einige Angehörige standen jahrelang selbst zu Unrecht unter Verdacht. Das ist besonders beklemmend. Dafür bitte ich sie um Verzeihung.”

Bis heute betrifft der Streit um die Aufarbeitung des NSU-Terrors die Frage, ob der Staat dieses Versprechen tatsächlich eingelöst hat. Wer das Buch Heimatschutz von Stefan Aust und Dirk Laabs gelesen hat, wird daran berechtigte Zweifel haben. Die Kontroverse um die Rolle des Staates bei den Terroraktionen der NSU hat sich mit der Ansprache der Bundeskanzlerin keineswegs erledigt. Sie repräsentiert zwar dieses Land, und damit auch die Staatsbürger, die sie nicht gewählt haben. Aber sie hat schlicht nicht die Autorität, um diese “Schande” (So die Charakterisierung durch die Bundeskanzlerin) als “bedauerlichen Einzelfall” für beendet zu erklären. Das hat sie vor allem aus einem Grund nicht, den sie damals auch angesprochen hatte.

“Wir tun dies, weil wir nicht hinnehmen, dass Menschen Hass, Verachtung und Gewalt ausgesetzt werden. Wir tun dies, weil wir entschieden gegen jene vorgehen, die andere wegen ihrer Herkunft, Hautfarbe, Religion verfolgen. Überall dort, wo an den Grundfesten der Menschlichkeit gerüttelt wird, ist Toleranz fehl am Platz. Toleranz richtete sich selbst zugrunde, wenn sie sich nicht vor Intoleranz schützte.”

Genau darin liegt die Verantwortung der Kanzlerin, der Politik, aller staatlicher Institutionen und der gesellschaftlichen Gruppen. Was das im Einzelfall bedeutet, ist allerdings schon wieder Gegenstand des politischen Streits. Den braucht man hier nicht näher zu schildern. Insofern kann es nicht überraschen, wenn wir uns heute wieder die gleichen Fragen stellen. Welche Schlussfolgerungen wir aus den Ereignissen gestern Vormittag in Paris zu ziehen haben. Zwölf Menschen wurden kaltblütig ermordet. Nach bisherigen Kenntnisstand von Angehörigen der Gruppe, die in Deutschland Opfer des NSU geworden waren. Es war ein terroristischer Anschlag muslimischer Einwanderer, so wie die Morde des NSU von Deutschen verübt worden waren. Nur handelte es sich gestern um radikalisierte Islamisten, während es sich bei den Deutschen um radikalisierte Rechtsextremisten gehandelt hatte. Die Täter hatten viel gemeinsam: Vor allem ihre Kalblütigkeit bei der Liquidierung ihrer Opfer. Sie bewiesen die gleiche Geistesverfassung. Einen einzigartigen Zynismus im Umgang mit ihren Mitmenschen und die Überzeugung, ihre Taten ideologisch legitimieren zu können. Dabei berufen sich die einen auf den Islam, die anderen auf ihr Deutschtum (und/oder ihre Rasse). Die Bundeskanzlerin hatte sich allerdings nicht nur mit den Opfern, sondern auch mit den Tätern beschäftigt:

“Ich habe mich gefragt: Wie kommen Menschen dazu, so etwas zu denken und zu tun? Wer oder was prägt extremistische Täter? Wie kann es sein, dass solche Täter immer wieder Helfershelfer und Anhänger finden? Wie schützen wir Menschen vor Anfeindung und Bedrohung am besten? Wir müssen uns eingestehen, dass wir dabei zum Teil scheitern. Wir müssen uns eingestehen, dass manchmal gerade dort, wo die Arbeitslosigkeit hoch und die Abwanderung stark ist, oft auch die vertrauten Strukturen der Jugendarbeit verloren gehen, das Freizeitangebot schwindet – und die Feinde unserer Demokratie das zu nutzen wissen. Es ist ein schlimmer Zustand erreicht, wenn Neonazis junge Menschen mit Kameradschaftsabenden einfangen können, weil niemand sonst sich um diese Jugendlichen kümmert. Es darf uns nicht ruhen lassen, wenn eine verfassungsfeindliche und rechtsextremistische Partei junge Familien mit Spielen und Festen ködern kann, weil andere das nicht bieten.”

Wenn man sich die deutsche Debatte über die politischen Konsequenzen aus den Pariser Anschlägen ansieht, muss man bedauerlicherweise eines feststellen. Sie ist an Erbärmlichkeit kaum noch zu unterbieten. Alle versuchen diese Anschläge zu ihren Gunsten zu instrumentalisieren. Die einen warnen vor Pegida – als ob die irgendetwas mit diesen Morden in Paris zu tun haben. Während die Pegida zugleich nichts anderes praktiziert als durch jenen Sumpf zu waten, wo 4 Millionen Muslime in Deutschland mit drei Mördern in Paris unter Kollektivverdacht gestellt werden. Nur was wäre wohl passiert, wenn diese 4 Millionen Muslime in Deutschland die Mörder der NSU umstandslos mit allen Deutschen in einen Topf geworfen hätten?

Die führenden Repräsentanten der Muslime in Deutschland haben sich mehr als glaubhaft von den Islamisten distanziert. Wieso soll sich eigentlich jemand von Mördern distanzieren, mit denen er nichts zu tun hat? Nur fehlt in den Stellungnahmen nie ein Zusatz: Der Islam sei eine friedliche Religion und habe mit diesen Taten der islamistischen Glaubenskrieger nichts zu tun. Tatsächlich sind die Muslime für die Verbrechen ihrer Glaubensgenossen nicht in Kollektivhaftung zu nehmen. Aber das gilt in gleicher Weise für die Deutschen im Verhältnis zur NSU. Aber beide Seiten, und dafür braucht man nicht Gottes Namen oder das Grundgesetz anzurufen, haben eine Kollektivverantwortung für das, was in ihrem Namen passiert. An die Muslime ist die gleiche Verantwortung zu richten, wie sie die Deutschen für die Taten der NSU übernehmen müssen. Ob den Deutschen das bis heute gelungen ist, kann man mit Aust und Laabs bezweifeln. Ich erwarte übrigens nicht, dass sich am kommenden Montag in Dresden irgendjemand für die Taten der NSU verantwortlich fühlt. Vielmehr wird man sicher einen Satz hören: Sie hätten damit nichts zu tun. Was man aber angesichts des dort anzutreffenden Personals mit guten Gründen bezweifeln kann. Man muss beiden Seiten manchmal nur ihren eigenen Text vorsingen, um zu wissen, wo sie daneben liegen. Allerdings den Text, wo sie selbst zum Opfer geworden sind.

Insofern wäre es in der politischen Diskussion ein Fortschritt, wenn alle Seiten das einzige Erbe des Westens annehmen würden, das sich zu bewahren lohnt: Die Fähigkeit zur Selbstkritik. Bisher ist davon auf keiner Seite etwas zu finden. Es wäre das Ende der Aufklärung.

Update

Es ist mittlerweile völlig sinnlos geworden, in der richtigen Koran-Interpretation von Theologen und/oder zumeist westlichen Islamwissenschaftlern die Lösung finden zu wollen. Viele Dschihadisten werden den Koran genauso wenig gelesen haben, wie Andreas Baader die Schriften von Marx, Engels und Lenin. Niemand hätte Baader (oder die Sympathisanten der RAF) mit einem Lektürekurs von Eduard Bernstein davon überzeugen können, das Projekt namens Rote-Armee-Fraktion aufzugeben. Die RAF scheiterte erst in dem Moment, wo sich die Annahme als Irrtum erwiesen hatte, sie könnten auf eine relevante Unterstützung in ihrem Milieu hoffen. Das geschah bei einem ehemaligen Bundesaußenminister endgültig zu einem Zeitpunkt namens Entebbe. Als sich nämlich die deutschen RAF-Mitglieder mit der Selektion von Juden als gelehrige Schüler ihrer faschistischen Eltern erwiesen hatten. Zu dem Zeitpunkt begriff das linke Milieu, dem die RAF enstammte, was sie eigentlich tat – und entzog der RAF die Solidarität als “linke Genossen”. Das Ende der RAF begann mit ihrer Isolierung.

09.01.2015

Zwei interessante Texte. Don Alphonso und Stefan Schulz.

{ 109 comments }

aifran Januar 8, 2015 um 18:06

… wenn schon Werbung – dann auch dafür:

Der NSU-VS-Komplex: Wo beginnt der Nationalsozialistische Untergrund – wo hört der Staat auf? Broschiert – 9. Oktober 2013
von Wolf Wetzel (Autor)

2. aktualisierte und erweiterte Auflage 13 Jahre blieb der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) unentdeckt. Zehn Morde wurden begangen, zehn Mal verschoben die Behörden verschiedener Bundesländer die Mordhintergründe ins ›ausländische Milieu‹. Zehn Mal will man keine ›heiße Spur‹ gehabt haben. Dennoch legte man alle zehn Morde in die Blutspur des ›organisierten Verbrechens‹. Nachdem die Existenz des NSU nicht mehr zu leugnen war, reihte sich eine Panne an die andere. Dass in allen Behörden Beweise verschwinden, Akten verheimlicht, Falschaussagen gemacht, ganze Aktenberge geschreddert werden, beweist, dass weder ›Behördenwirrwar‹ noch ›Kommunikationschaos‹ herrsch(t)en, sondern der gemeinsame Wille, unter allen Umständen zu verhindern, dass etwas ans Licht kommt, was den bisherigen Erklärungen widersprechen würde. Ab wie vielen Pannen muss man von einem System sprechen? Wenn über zwei Dutzend V-Männer hervorragende Kontakte zur neonazistischen Organisation ›Thüringer Heimatschutz‹ und zu den späteren Mitgliedern des NSU hatten, waren staatliche Stellen nicht etwa auf dem ›rechten Auge blind‹, sondern ließen sehenden Auges zu, dass über sieben Jahre hinweg zehn Morde begangen werden konnten. Eine Spurensuche.

Wilma Januar 8, 2015 um 18:08

“Die führenden Repräsentanten der Muslime in Deutschland haben sich mehr als glaubhaft von den Islamisten distanziert. ”

Habe gestern die Bilder vom Platz der Republik gesehen.
Muslime sind mir nicht aufgefallen. Wieso müssen erst die Repräsentaten der Muslime zu Prostest aufrufen ? Es wäre doch ein Zeichen gewesen, wenn sich Muslime dort eingereiht hätten

wowy Januar 8, 2015 um 18:24

@fl
Mir fehlt die Unterscheidung zwischen Staat und Religion.
#Laizität

f.luebberding f.luebberding Januar 8, 2015 um 19:08

Wowy

Siehe Update.

holger Januar 8, 2015 um 19:23

So, jetzt platzt mir der Kragen…

—>>>insofern wäre es in der politischen Diskussion ein Fortschritt, wenn alle Seiten das einzige Erbe des Westens annehmen würden, das sich zu bewahren lohnt: Die Fähigkeit zur Selbstkritik. Bisher ist davon auf keiner Seite etwas zu finden. Es wäre das Ende der Aufklärung. „

Wo ist denn beim „Westen“ die „Selbstkritik“?

Das hast Du noch nicht mal drauf, und die Politik erst recht nicht. NSU NSU… alleine der Mord der in Kassel stattgefunden hat, gibt Rätsel immer noch auf, AUCH unter Insidern der TÜRKEN. DU hast doch gar keine Ahnung, wie und wie überhaupt jemand die Lizenz bekommt einen DÖNER Laden eröffnen zu können/dürfen. Meinst DU das darf JEDER ? Da werden Lizenzen vergeben, wer und wann was eröffnen darf. Das nur dazu. Das ist wie mit einem PUFF.

ABER DU erklärst ohne Gerichtsverfahren schon alles für erledigt! Was hälst DU eigentlich von der Justiz? Am besten selber schreiben oder?

—>>>Es war ein terroristischer Anschlag muslimischer Einwanderer, so wie die Morde des NSU von Deutschen verübt worden waren. Nur handelte es sich gestern um radikalisierte Islamisten, während es sich bei den Deutschen um radikalisierte Rechtsextremisten gehandelt hatte. Die Täter hatten viel gemeinsam: Vor allem ihre Kalblütigkeit bei der Liquidierung ihrer Opfer. Sie bewiesen die gleiche Geistesverfassung. „

Jo… da stehen mir die Haare zu Berge mein lieber Frank…

WER bist du eigentlich, dich dermaßen ins Licht der „Gerechtigkeit“ zu stellen, dass du das Behaupten kannst? Können wir es nicht abwarten, bis Roland Freisler dazu sein Urteil gesprochen hat?

Vermutlich nicht.

Natürlich kannst Du auch deine Urteile über Facebook mitteilen. Steht ja jedem frei das zu tun. NUR sprengst du dir selber den Rahmen damit.

—>>>Die Fähigkeit zur Selbstkritik.“

:D das ich nicht Lache. Du bist ja selber gar nicht fähig dazu!

Und DAS kannste dir an deine Fahne sprühen: Genau DAS macht deine Zunft unglaubwürdig. Genau solche Aussagen, wo es noch nicht mal mehr eines Urteils von der Justiz bedarf, macht euch UNGLAUBWÜRDIG.

Bist du Richter? Hast du Akteneinsicht?

Soll ich dir mal erzählen wie man Beweise fälscht? Nee, mach ich nicht. Weil du das eh nicht kapieren würdest. Denn in deiner HEILEN Welt kommt das eh nicht vor.

Ich kann dir nur sagen, ein ehemaliger Notar von mir ist 3 Jahre in den Vollzug gekommen (Veruntreuung nicht nur bei mir), ein ehemaliger SPK Leiter, wurde unehrenhaft entlassen (meine Frau hat glatt bei der Entbindung des zweiten Sohnes Kreditvertrag unterschrieben), und meine damaligen „Geschäftspartner“ haben wegen Urkunden Fälschung (Rechnungsfälschung) auch gelitten. DAS wurde aber noch von einem OLG geregelt.

Deine Zunft hat aber nichts besseres zu tun, als zu Verurteilen. Ob falsche Massenvernichtungswaffen, oder das Bobbycar (nur zwie Beispiele). Fällt dir mal was auf? Nö ne? Wäre ja zu viel der Selbstkritik oder?

Weder gab es die Massenvernichtungswaffen noch war das Bobbycar Relevant.

Und was hat deine Zunft daraus gemacht?

Also pack dich selber an deine Nase…

QuestionMark Januar 8, 2015 um 19:27

Was tun nach den Morden in Paris?

Wozu noch die Frage? Die Antworten liegen doch schon in der Schublade:
- Mehr Überwachung
- Mehr Polizei/Militär
- Mehr Gleichschaltung
Und wer nicht mitmacht der kommt demnächst für seine weitere “Ausbildung” ins Konzertlager.

Patrick Bahners Januar 8, 2015 um 19:29

“Beide Seiten, und dafür braucht man nicht Gottes Namen oder das Grundgesetz anzurufen, haben eine Kollektivverantwortung für das, was in ihrem Namen passiert. An die Muslime ist die gleiche Verantwortung zu richten, wie sie die Deutschen für die Taten der NSU übernehmen müssen.” Nein: Mitglieder einer Weltreligion, der man sich durch einseitige Willenserklärung anschließen kann, haben nicht die gleiche Mitverantwortung wie Bürger eines Rechtsstaats, die Parlamente und indirekt auch Innenminister und Verfassungsschutzpräsidenten wählen.

ruby Januar 8, 2015 um 19:30

den Schleier zerreissen
tearing the veil

500 Millionen von DE an UA
1.8 Milliarden von EU an UA
Militärausgaben UA von 700 Millionen auf 4.8 Milliarden

Wer waren die Maidanmörder?

QuestionMark Januar 8, 2015 um 19:30

@Holger
Danke für deinen Kommentar. Ich war hier auch kurz vor einem Wutanfall.

ruby Januar 8, 2015 um 19:36

@ Patrick Bahners

Ihre Kritik zu Pocock war eine Referenz an die Unabhängigkeit und Freiheit des Menschen…
was ist davon in den Institutionen und ihren Bürgern gelieben?

http://en.wikipedia.org/wiki/J._G._A._Pocock

ruby Januar 8, 2015 um 19:37

oder anders, die Bürger müssen auch wieder wirken (können)!

Keynesianer Januar 8, 2015 um 19:43

@holger

Danke!

ruby Januar 8, 2015 um 19:45

wiesaussieht ist da, wenn wer es gebraucht wird
zeigt eure Stärke denn ihr seid einmalig
;-)
ganz genau

Manfred Peters Januar 8, 2015 um 19:50

Wie man Beweise fälscht, und das unbehelligt seit Jahren. Auf zum Praktikum unter Anleitung von westsozialisierten Staatsanwältenmit Gesinnungstüv nach Sachsen! :-(

Manfred Peters Januar 8, 2015 um 19:52
bleistift Januar 8, 2015 um 19:52

Ach ja….
Was soll man machen. Mann muss es ertragen.
DANKE Holger!!!

bleistift Januar 8, 2015 um 19:54

Frau natürlich auch….

Stephan Januar 8, 2015 um 19:57

Genau @holger! Diese Systemmedien mit ihren bezahlten Handlangern wie Frank Lübberding sind das eigentliche Problem. Aber nicht mit uns! Gemeinsam gegen diese Lügenpresse!

f.luebberding f.luebberding Januar 8, 2015 um 19:58

Bahners

Das ist richtig. Nur sind die Dschihadisten nicht nur in Frankreich ein Problem, sondern auch in Deutschland. Und damit handeln die Muslime hier in Deutschland als deutsche Staatsbürger. Nichts anderes war gemeint. Es geht ja nicht darum, die deutschen Muslime für das in Verantwortung zu nehmen, was in Syrien oder im Irak passiert. Aber in gewisser Hinsicht sind wir damit mitten im Kulturkampf, allerdings dem des preußischen Innenministers Falk … .

H.K.Hammersen Januar 8, 2015 um 20:08

“Es war ein terroristischer Anschlag muslimischer Einwanderer, so wie die Morde des NSU von Deutschen verübt worden waren.”

Es waren keine Einwanderer. Die Täter sind in Paris geboren und hatten vom Tag der Geburt an die französische Staatsbürgerschaft. Es waren Franzosen, die Franzosen ermordet haben!

f.luebberding f.luebberding Januar 8, 2015 um 20:14

Hammersen

Stimmt – und trotzdem falsch. Als Kinder von Einwanderern haben sie sich offenkundig nicht als Franzosen definiert.

QuestionMark Januar 8, 2015 um 20:15

@H.K.Hammersen Januar 8, 2015 um 20:08
Das hast du wieder völlig falsch verstanden; gemeint war: Menschen zweiter Klasse – also Einwanderer.

QuestionMark Januar 8, 2015 um 20:18

Wenn hier ständig ein latenter Rassismus in den Aussagen der Presse mitschwingt – warum wundert ihr euch dann eigentlich wenn die Weißen genau so abgeschlachtet werden wie die Araber?

QuestionMark Januar 8, 2015 um 20:31

Wir könnten uns auch mal darüber unterhalten wie es dazu kommen konnte das massenweise “Ausländer” in den Westen gekarrt worden sind die “das Volk” nicht so wirklich haben will. Vielleicht hat es etwas mit dem Wirtschaftssystem zu tun? Fragen über Fragen.
Aber natürlich sind diese Themen extrem unangenehm. Deshalb muß man die Kommentatoren zum Schweigen bringen oder am besten gleich ins Konzertlager stecken. Wie Holger weiter oben bereits geschrieben hat: Null Selbstreflexion. Hauptsache: Weiterwaden im Sumpf des Einheitsmeinungsbreis. Bloß nichts Kritisches aufkommen lassen. Der Zustand der totalen Volksverblödung könnte akut gefährdet werden.

ruby Januar 8, 2015 um 20:32
ruby Januar 8, 2015 um 20:37
Klaus Jarchow Januar 8, 2015 um 20:37

@ Lübberding: Wie alle terroristischen Organisationen hat auch der Salafismus Geldgeber. Hier einzelne Durchgeknallte zu jagen, greift zu kurz. Diese Geldgeber sind, nach Lage der Dinge, zuallererst in Saudi-Arabien zu suchen – wie vermutlich auch in Qatar. Hier gilt es außenpolitisch anzusetzen, um zuallererst mal diese Ideologie finanziell ‘auszutrocknen’ oder zumindest zu behindern. Ich meine: Wer bezahlt denn all die Prediger und wer baut die Koranschulen? Hier wäre auch ein Ansatzpunkt für unsere Bündnispolitik, die nicht länger in Bezug auf diese Länder von Allierten faseln sollte, nur weil die Saudis sich unter anderem auch gegen den bösen Iran stellen. Der Feind meines Feindes ist nicht automatisch mein Freund.

Zum zweiten sollten wir uns angewöhnen, den Djihadismus nicht als irgendwie reaktionäre Befreiungsbewegung zu sehen, sondern zuallererst mal als knallkapitalistisches Geschäftsmodell mit religiösem Überbau. Boko Haram bspw. ist ohne florierenden Sklavenhandel gar nicht zu verstehen …

QuestionMark Januar 8, 2015 um 20:38

@H.K.Hammersen Januar 8, 2015 um 20:08
Vielleicht hat der Blogautor auch gemeint die “Kinder von Einwanderern” sind wohl erst “Halbfranzosen”. Ähnlich wie damals bei den Halbj…. ach, ich sag es lieber nicht. Die Kategorien in denen ihr denkt lassen auf eure Vorfahren schließen. Offensichtlich hatte nicht nur Gauck überzeugte NSDAP-Mitglieder als Eltern.

holger Januar 8, 2015 um 20:55

Stephan Januar 8, 2015 um 19:57
Genau @holger! Diese Systemmedien mit ihren bezahlten Handlangern wie Frank Lübberding sind das eigentliche Problem. Aber nicht mit uns! Gemeinsam gegen diese Lügenpresse!”

Ich würde es mal anders sagen, “Darstellungspresse” es ist immer eine Frage, wie ich das Set dar biete.

Wenn offensichtlich die Darstellung nicht mehr zu dem Realen passt, wenn, ich absolut im Absoluten schreibe, dann wird es krum.

—>>>Stimmt – und trotzdem falsch. Als Kinder von Einwanderern haben sie sich offenkundig nicht als Franzosen definiert.”

Nun, ab wann ist man denn “Franzose” ?

Ab wann ist man denn Schluchtenscheixxer? Frag den Alaba David

http://de.wikipedia.org/wiki/David_Alaba

und der Witz ist ja, dass ein Reporter ihn auf Englisch befragte, und er sagte: “Sie können ruhig mit mir Deutsch sprechen” :D

Ab wann ist man überhaupt Erdling?

holger Januar 8, 2015 um 21:00

Lübberding

1. ->>>Das ist richtig. Nur sind die Dschihadisten nicht nur in Frankreich ein Problem, sondern auch in Deutschland. Und damit handeln die Muslime hier in Deutschland als deutsche Staatsbürger”

2.->>> Stimmt – und trotzdem falsch. Als Kinder von Einwanderern haben sie sich offenkundig nicht als Franzosen definiert.”

Also sind die Französischen Dschihadisten noch nicht Franzosen, aber die Deutschen Dschihadisten sind deutsche Staatsbürger…

alles klar :D

holger Januar 8, 2015 um 21:07

Lübberding

ist dir eigentlich bewusst, das man auch Franzose werden kann oder ist, wenn man nicht in Frankreich geboren ist?

QuestionMark Januar 8, 2015 um 21:09

@holger Januar 8, 2015 um 21:07
Hack nicht so sehr darauf herum. Er hat doch schon heftig Prügel bezogen.

NoFear Januar 8, 2015 um 21:20

Ich kann in dem Überfall gestern nichts mutiges oder gutes erkennen. Wer in seinem Land gegen Ungerechtigkeit und gegen Unterdrückung kämpft, kann dabei vielleicht zu einem Helden werden. Mohamed Bouazizi war vielleicht ein Held. Die Männern von gestern sind es nicht. Georg Elser – für mich ein Held. Aaron Swartz auch. Es geht dabei nicht um Gewalt. Aber wenn ich meine Wut an Menschen auslassen, die überhaupt nichts mit meinem Problem zu tun haben, wie soll ich da einen Sinn für meine Tat vermitteln können?

Überhaupt scheint das der zentrale Unterschied zwischen Militanz von Rechten und Linken zu sein: rechte Gewalttäter agieren fast willkürlich, sie können eigentlich jeden treffen, während linke Militante, “Funktionen” attackieren.

https://www.youtube.com/watch?v=CVNZtxxlEyc

QuestionMark Januar 8, 2015 um 21:32

@NoFear Januar 8, 2015 um 21:20
Sehr interessanter Gedanke: Georg Elser ist für dich ein Held.
Und jetzt überleg mal was tatsächlich passiert wäre wenn Georg Elser mit seinem Attentat zum damaligen Zeitpunkt Erfolg gehabt hätte: Er wäre vom Propagandaapparat zur verächtlichsten Person der deutschen Geschichte aufgebaut worden. Bis zum heutigen Tag übrigens. Und Hitler? Was wäre mit Hitler? Hitler hätte man zum Märtyrer auserkoren – zum Retter des Deutschen Reichs. Hitler wäre (bis zum heutigen Tage) in der Presse ein großer gefeierter Deutscher (eigtl. Österreicher) der von einem bösen bösen Kommunisten hinterhältig, heimtückisch, hinterrücks und feige ermordet worden ist.
Und genau um diese Propagandaebene geht es auch bei den ganzen Vorfällen im Zshg mit dem Imperialismus/Kulturimperialismus des Westens: Das eigentliche Thema wird doch überhaupt nicht angesprochen sondern verschleiert. Stattdessen gibt es seichten Propagandaschwachsinn zu operativen Details der Kriegführung. Sinn und Zweck: Man soll sich mit den Imperialisten (den vermeintlich Guten) identifizieren.

NoFear Januar 8, 2015 um 21:37

@ Klaus Jarchow

“Zum zweiten sollten wir uns angewöhnen, den Djihadismus nicht als irgendwie reaktionäre Befreiungsbewegung zu sehen, sondern zuallererst mal als knallkapitalistisches Geschäftsmodell mit religiösem Überbau.

Michel Foucault und “Iranischen Revolution”. Aber persönlich kenne ich einen weiteren Schwulen, der kein Problem darin sieht, als Linker und Schwuler, in seinem Fall, die Hamas, als antiimperialistisch und unterstützenswerte Bewegung zu verteidigen. Ich kann mich auch an einen Beitrag auf spiegelfechter.com, so vor 2 Jahren erinnern. Es ging um Sharia – Rechtsprechung und es war interessant, wie linke Kommentatoren, von kulturellen Eigenheiten, die respektiert werden müssten und überhaupt stünde es hier niemanden zu, diese “noch echten, freien , nicht us gewaschenen Kulturen” zu bewerten und zu kritisieren.

no.nam Januar 8, 2015 um 21:38

@Frank Lübberding

Was mir in Deiner Darstellung oben fehlt ist der Bezug zur aggressiven amerikanischen Außenpolitik seit Bush sen. Zwei Irak Kriege, Afghanistan, Konfrontation Israels mit den Palästinensern, Syrien, arabischer Frühling, etc.,etc.

Das dieser Krieg früher oder später in Europa ankommt, kann nicht überraschen. Der Westen kämpft gegen einen unsichtbaren Feind. Wir sind im Krieg, aber wir kennen keine gegnerischen Ziele, da Generäle, Diplomaten etc. unserer Feinde fehlen. Muslime für diesen Krieg verantwortlich zu machen, spielte in die Hände unserer Feinde. Nichts anderes war die Botschaft der Attentäter in Paris. Aus der Sicht der Islam-Faschisten machen sich Muslime die westliche/weltliche Ziele vertreten gegenüber ihren ,,Brüdern” schuldig. Einer der gefallenen Polizisten war Muslim. Aber wir haben hier nichts besseres zu tun als Muslime in die Verantwortung zu rufen. Selbstkritik wäre zu erkennen, dass der Israel Konflikt sowie die militärischen Interventionen in der arabischen Welt durch westliche Militärs zu dieser Situation führten. Solange es militärisch in der arabischen Welt keine Entspannung geben wird, sehe ich auch nicht wie sich die Verhältnisse bei uns bessern sollten. Im Gegenteil ist zu erwarten, dass bei uns der rechtsextreme Sektor erstarken wird. Eine Deeskalation ist nicht in Sicht. Wenn in dieser Krise überhaupt irgendetwas hülfte, dann die Erkenntnis in die eigene Hilflosigkeit. Welche Optionen haben wir denn schon? Für Freiheit zu kämpfen ist ein Widerspruch. Wir können nur so weitermachen wir bisher. Und zur Besonnenheit aufrufen. Alles andere macht die schwierige Situation nur noch düsterer.

NoFear Januar 8, 2015 um 21:46

@ QuestionMark

Sehe ich nicht so. Wenn ein Mann versucht, einen aus unseren heutigen Sicht, aber wohl auch aus damaliger Perspektive, Politiker mit Almachtfantasien, gewaltsam zu beseitigen, ist er doch nicht das selbe, wie ein anderer Mann, der ein paar linke Zeichner ermorden will, weil sie sich über einen Gott lustig bzw. aus seiner Sicht, seinen Gott beleidigen.

Ich habe generell Probleme mit Gewalt. Aber noch mehr Probleme habe ich mit einer Welt, in der der Einzelne nicht zählt. Als ich das erste mal von Mohamed Bouazizi gelesen habe, kamen mir die Tränen. Ich kenne ihn nicht. Aber mein Körper hat so reagiert. Für die Männer von gestern habe ich nur Verachtung und ich weiß, das ich in einem zukünftigen 4. Reich, wie in einem Kalifat, ins Lager käme.

QuestionMark Januar 8, 2015 um 21:56

@NoFear Januar 8, 2015 um 21:46
Über die Motive von Georg Elser hättest du nie etwas Wahres erfahren. Stattdessen hätte es aus der deutschen Presse fleißig antibolschewistische Propaganda gegeben. Auch für dich wäre Georg Elser heute ein böser verachtenswerter Bolschewist wenn die Nazi-Propaganda das Bild von Georg Elser hätte zeichnen können.
Genauso wenig erfährst du heute die Wahrheit über Motive von Attentätern die sich gegen den westlichen Imperialismus richten. (Entsprechend werden auch schnellstmöglich Dokumente dieser Personengruppen aus zugänglichen Quellen gelöscht oder beschlagnahmt). Du wirst immer nur dasselbe Feindbild vorgesetzt bekommen: Böse, feige, extremistisch, irre, menschenverachtend usw. usf.
Es gibt in diesem Zusammenhang übrigens auch bekanntermaßen eine Koordination zwischen den Behörden und der Presse. Diese Koordination geht auch über die Berichterstattung von politisch motivierten Vorkomnissen hinaus. Beispielsweise wird in einer gewissen Art und Weise über Selbstmorde von “Personen des nichtöffentlichen Lebens” (Klassiker: Mensch wirft sich vor Bahn) in den Lokalnachrichten berichtet. Diese werden oft überhaupt nicht in die Nachrichten oder nur verklausuliert aufgenommen (damit es keine Nachahmer motiviert).

NoFear Januar 8, 2015 um 22:01

@ QuestionMark

Ich lebe in West Deutschland. In einer Großstadt. Ich spiele Fußball. Ich kenne Menschen aus dem politischen Islam nicht aus der Presse, wie du schreibst. Ich habe das Milieu kennen gelernt und z. T. Freundschaften da. Deswegen und nicht weil ich auf Texte zurückgreife, weiß ich, ich weiß es, das ich nie , nie und noch mal nie unter der Herrschaft von Religionskonzernen leben will.

QuestionMark Januar 8, 2015 um 22:08

@NoFear Januar 8, 2015 um 22:01
Dann ist das für dich sicherlich auch so in Ordnung und fundiert. Deswegen muß sich der Westen trotzdem nicht wie ein Herrenmensch aufführen und sämtliche Länder des Nahen Ostens unterwandern oder gleich dort einmarschieren. Vom Kulturfaschismus des Westens (Motto: Es gibt nur eine alleinseeligmachende Kultur – nämlich die westliche) mal ganz abgesehen.

no.nam Januar 8, 2015 um 22:11

@NoFear

,,Für die Männer von gestern habe ich nur Verachtung”
Entweder ich sehe die Mörder als ,,Männer”, dann gebe ich Dir Recht und auch ich kann in diesem Fall nur Verachtung für diese Wesen empfinden oder aber ich schliesse mich der Propaganda an und sehe sie als ,,Terroristen”. Im letzten Fall tritt dann das Mensch-Sein der Täter zurück und sie sind Ausdruck einer Rolle. Nämlich eines ,,Killers” in einer Organisation, so wie auch Polizisten oder die Militärs. Dann ist der Fall komplizierter. Es ist dann keine Einzeltat, sondern ein Vergehen, dass im Kontext einer Organisation gesehen werden muss. Wir sehen bei uns nur einen Teil der Organisation. Die Wurzeln liegen in den Kriegen/Krisen in Arabien. Statt Verachtung mischt sich dann an auch Trauer und Mitleid für die Täter. Sie waren vielleicht auch nur Teil eines Ganzens, dass sie nicht durchschauten. Vielen unserer Mütter und Väter ging es 1933 nicht anders.

abatos Januar 8, 2015 um 22:17

“Vor allem ihre Kaltblütigkeit bei der Liquidierung ihrer Opfer.” Für die ‘Dönermorde’ gibt es keine Zeugen und keine der Tat überführte Täter. Einziger Zeuge eines Mordes hätte ein Mitarbeiter des Verfassungsschutzes sein können. Der hat aber dummerweise eine Minute vor der Tat den Tatort verlassen.
Die ‘Kaltblütigkeit’ ist also reine Theorie.
Und was könnte man nicht noch alles aufzählen, was reine Theorie ist. Nicht nur hinsichtlich der NSU, sondern auch in Bezug auf die jüngsten Ereignisse in Paris. Was wird da bereits als gesicherte Erkenntnis ausposaunt, das doch eigentlich noch erst genauerer Untersuchung bedürfte. Aber es klappt. Was das Herdentier zuerst eingetrichtert bekommt, sitzt fest im Gehirn. Die ersten Nachrichten zu einem Vorfall zählen. Sie genießen höchste Aufmerksamkeit. Danach folgt Desinteresse. Ist ja nicht mehr neu. Neu sind dann die Fußballergebnisse vom Sonntag.

H.K.Hammersen Januar 8, 2015 um 22:18

@Luebberding
“Stimmt – und trotzdem falsch. Als Kinder von Einwanderern haben sie sich offenkundig nicht als Franzosen definiert.”

Die haben sich als Muslime definiert. Ich hatte nicht den Eindruck, dass der Anschlag gegen die Opfer als Franzosen gerichtet war.
Der Islam billigt dem Mann eine dominierende Rolle zu. Ich vermute, dass die Attentäter sich im Kern eher als Männer definieren. Und ein Angriff gegen “ihre” Religion ist in ihren Augen ein Angriff gegen ihre “Männlichkeit”. Der Islam ist mit westlichen Werten nicht kompatibel. Der Katholizismus übrigens auch nicht. Nur haben dessen Anhänger schon eine deutlich längere Umerziehung hinter sich und betreiben ihn, zumindest bei uns, vorwiegend nur noch aus folkloristischen Gründen. Und die eigentliche Amtsführung muss mehr und mehr Migranten übertragen werden, weil sich in der autochthonen Bevölkerung niemand mehr findet, der bereit ist, zu katholischen Bedingungen die Ämter zu übernehmen.

NoFear Januar 8, 2015 um 22:21

Ja – keine Herrenmenschen, egal aus welcher Himmelsrichtung und auch keine kulturelle Bevormundung. Aber auch nicht das Bild vom angeblich “edlen Wilden” oder vom “dekadenten Westen”. Freie Menschen sind eine schöne Erfahrung. Politischer Islam ist genau so totalitär in seinem Herrschaftsanspruch, wie seine atheistischen, westlichen Zwillinge. Chérif und Saïd Kouachi sind keine Helden, Märtyrer oder Vorbilder. Sie sind feige und bieten keine Alternative zu dem, was wir jetzt haben.

Warum kämpfen linke Aktivisten gegen christliche -, evangelikale Rechte, aber schweigen bei Nazis, wenn sie Namen wie Ali, Ahmet oder Arkan heißen?

https://www.youtube.com/watch?v=cHUDdSHDTic

no.nam Januar 8, 2015 um 22:25

Unten ein Foto von Clarissa Jean-Philippe ( 27) verlinkt, das zeigt, dass es den Mördern nicht darum geht ,,Franzosen” zu eliminieren. Was die Ziele dieser Mörder betrifft, wissen wir noch zu wenig über deren Denke.

http://www.mirror.co.uk/news/world-news/paris-police-shooting-first-picture-4943884

QuestionMark Januar 8, 2015 um 22:34

@NoFear Januar 8, 2015 um 22:21
Die Islamisten sind einfach kein echtes Thema. Das ist nur über den Propagandaapparat aufgebauscht worden. Die Gefahr geht nun mal nicht von kleinen Splittergruppen sondern vom “großen Bruder” aus. Ich denke die Relationen sind schon wichtig. Die Araber greifen nun mal nicht den Westen an. Der Westen stellt die Kultur der Araber in Frage. Die Aggression geht vom Westen aus.
Deshalb können sich viele Linke (mich eingeschlossen) nicht zu einer ernstgemeinten Kritik an Randgruppen durchringen. Es hätte etwas von Außenseiterbashing. Und das finde ich wiederum feige.

NoFear Januar 8, 2015 um 22:42

@ no.nam

Die Mitläufer. Klar. Und nicht jeder ist zu dem fähig, was Menschen wie Hans und Sophie Scholl oder die von der “Roten Kapelle” riskierten. Aber entweder bin ich so gehirngewaschen, das ich nicht zwischen Unschuldigen und “Schuldigen” trennen kann oder ich belüge mich selbst, um entlastet, auch Unbeteiligte, in meinen Kampf zu ziehen.

Noch einmal: Der Palästinenser, der mit Gewalt gegen israelische Soldaten vorgeht, wenn diese sein Volk und ihn quälen ist nicht gleich zu setzen, mit dem Palästinenser, der nach Israel geht und da eine Bombe in einen Kindergarten wirft.

“Die ‘Kaltblütigkeit’ ist also reine Theorie.”

Nein. Die Männer von gestern, wenn sie selbstständig denken können, wissen eigentlich, das sie sich im Vergleich z.b. zu Männern in Tschetschenien, die dort um Freiheit, gegen Soldaten, kämpfen, sich für ihre “Heldentat” schämen sollten.

Kaltblütigkeit ist fühlbar. Weil überall auf der Welt ein Sinn für Gerechtigkeit vorhanden ist. Wie er im konkreten Fall aussieht, ist unterschiedlich, aber grundsätzlich ist er da. Überall. Ich bin mir sicher, das wenn ich jungen Männern z.B. in Spanien, Vietnam, Uganda und Pakistan, ein Video zeige, wo 2 Männer eine junge Frau, in einem Einkaufszentrum, erst beleidigen und dann zusammenschlagen, ich grundsätzliche , die selben Reaktionen vom Publikum bekommen werde. Warum ist das so?

Wenn ich über einen Mann, in Tunesien, weinen kann, obwohl er ein Fremder ist, dann gibt es etwas in uns, das universell ist.

NoFear Januar 8, 2015 um 22:49

Wie bekomme ich in der militärischen Ausbildung gewährleistet, ob für eine reguläre Armee oder bei einer Guerilla, das ein Maximum der Jungs nicht verroht? Damit nicht Karikaturisten, Filmemacher, Schriftsteller, Kinder, Zivilisten,… getötet werden. Ich bin weg. Mehr Frieden und Liebe da draußen. Vielleicht haben wir nur dieses eine Leben.

no.nam Januar 8, 2015 um 23:02

@NoFear

Nein. Die Männer von gestern, wenn sie selbstständig denken können, wissen eigentlich, das sie sich im Vergleich z.b. zu Männern in Tschetschenien, die dort um Freiheit, gegen Soldaten, kämpfen, sich für ihre “Heldentat” schämen sollten.

Wir wissen zu wenig von diesen Menschen. Das sind Leute, die vom Alltag überrannt werden. Diskriminierung beginnt oft bereits in der Sozialisierung, in der Schule. In Syrien haben sie dann verschiedene Stadien durchlaufen, die wir uns in unseren verwegensten Fantasien nicht ausmalen können. Wenn die Menschen mehrfach Mord hautnah erlebt haben, ist ein Menschenleben für sie nichts mehr wert. Die mutieren zu leeren Hülsen. Selbständiges Denken ist dann nicht mehr.

In einem Deiner Postings hast Du den Kern bereits angedeutet. Freiheit. Das hat in unserer Kultur auch etwas mit Selbstachtung zu tun. Der Freiheitsbegriff im Westen ist stets aber auch an Bedingungen geknüpft. Freiheit gibt es nicht für nothing. Ohne Geld und ohne Job auch keine Freiheit. Der Abschluss an der Uni entscheidet über Deinen Freiheitsgrad. Der Rechtsanwalt mit einer florierenden Praxis kann sich mehr leisten als der Arbeislose Doktorand der Soziologie. Für den Dschihad, wie auch für andere faschistische Systeme, oder für Pegida, reicht hingegen das Bekennen aus. Im dritten Reich stand der Hausmeister über den politisch verdächtigen Intellektuellen. Beim ,,Wir-sind-das-Volk” ist dein sozio-status in der Gesellschaft egal. Im Islam-Faschismus beginnt jedes Gespräch mit ,,und ich danke Allah”. Beim Fussball-gucken reicht das gemeinsame Hurrah-schreien. Das Problem ist, dass die Menschen in der Masse verblöden.

no.nam Januar 8, 2015 um 23:23

@NoFear

Das Vid zeigt spanische Polizisten, die auf afrikanische Immigranten einschlagen:

https://www.youtube.com/watch?v=UAWPfz_6Y34

Noch zwei persönliche Erfahrungen mit der arabischen Welt. Mich hatte das damals sehr getroffen.

Auf einer Reise in Marokka hatte ich mehrfach Agressionen im Alltag beobachtet. Ein Marokkaner, der eine kleine Herberge führte in welcher ich eine Woche wohnte, erzählte mir, dass wenn er oder seine Brüder in Casablanca kurzweise arbeiteten und sie zurück in den Süden fuhren, sie jedesmal fürchteten überfallen zu werden. Man sah es ihnen an, dass sie aus den Süden kämen und das sie Geld bei sich trugen konnten, da sie wahrscheinlich im wirtschaftlich intakten Norden gearbeitet hätten. Es gab mehrere Geschichten in seinem Dorf von Männern, die auf ihrer Rückkehr zurück aus dem Norden überfallen worden waren. Agressionen waren für diese Menschen Alltag und an den Vorabend bevor ich aus Casablanca wieder abreiste konnte ich selbst aus meinen Hotelfenster beobachten wie Polizisten einen Menschen bewusstlos schlugen und ihn dann an den Beinen die Strasse hinauf schliffen. Ich bin nie wieder in das Land zurückgekehrt. Und das,obwohl ich auch sehr viele positive Erfahrungen dort machte. Mit hilfsbereiten und freundlichen Menschen. Aber das war für mich ein Schock.

In Ägypten hatte ich in einem Bus ein Mädchen kennengelernt und wir hatten uns nach meiner Reise eine zeitlang Briefe geschrieben. Später wurde sie Stewardess und wir trafen uns einmal in Paris. Sie war mit einem Franzosen zusammen. Und später dann mit einem Engländer und mit verschiedenen anderen westlichen Männern. Ich glaube sie hatte darunter sehr gelitten, aber sie wollte aus der arabischen Welt heraus. Unbedingt. In der westlichen Welt ist sie aber nie angekommen.

Die Welt ist voll von solchen Geschichten, die man nicht kennt, wenn man in Dresden geboren wurde und dort auch stirbt.

no.nam Januar 8, 2015 um 23:30

P.S.
Das Problem für die Opfer ist oft, dass sie kein Ziel ihrer Wut haben. Das ist im NSU Prozess nicht anders. Es bleibt oft nur Schrecken und Fassungslosigkeit. Die Opfer leiden dadurch ein zweites Mal.

~ Volksaufstand170615 ~ Januar 9, 2015 um 00:50

totkomich, frank!

… da schreibst du über diesen angeblichen “NSU” – also zwei mundlos abgeknallte Mundlos-Uwes und ihre Hausdame, die allerbestens über Jahre von der Staatssicherheit in jeder Hinsicht umsorgt wurden – aber das Wort “Geheimdienste” … kömmt bei dir nicht vor :-(

… und dann vergehst du dich au noch am Wort “Aufklärung”! … ein Land mit faschistischen Geheimdiensten, gleichgeschalteter “Presse”, gleichgeschalteter “Justiz” und gleichgeschalteten, fremdgesteuerten Blockparteien … hat nie eine “Aufklärung” erlebt!!

… schäm dich, Frank! … aber du paßßt bestens in die Reeducation-Redaktionen von Spiegel oder ZEIT. Die sollen dir in Gottes Namen endlich einen Job geben, damit dieser Blog dann au mal verschwindet und ich meine Ruh hab …

~ Volksaufstand170615 ~ Januar 9, 2015 um 01:08

@nonam
“Die Welt ist voll von solchen Geschichten, die man nicht kennt, wenn man in Dresden geboren wurde und dort auch stirbt.”
—-

… viele Dresdner hamn halt nicht das geld übrig um so fleißßig in der Weltgeschichte herum zu reisen, wie du.

… Im übrigen ist die ehemalige ostzone voll von geschichten, die man nicht kennt, wenn man nicht in der Ostzone geboren wurde, da in der DDR gefangen war, nach der wende in die Arbeitslosigkeit geriet … und jetzt erleben mußß, daßß sich die BRD nun wiederum in eine DDR 2.0 / BRDDR/EudSSR und in ein gemeingefährliches Multikulti-Inferno a la USA verwandelt …

…. und wenn du deiner ägyptischen Stewardess zubilligst NICHT im Islam leben zu wollen … dann solltest du vielleicht so freigiebig sein … und auch uns PEGIDANERN dasselbe Rescht einräumen. Nestcepas.

PS: … wir hamn heute bereits 37% Ausländer in Deutschland – dank SPD und Grüne. Das sind m. E. wirklich genug. Wir hamn au eine Bevölkerungsdichte von 230 Menschen pro km^2 – mehr als genug! … daher: ZUWANDERUNGSSTOP JETZT! … Kriegsflüchtlinge bitte in die USA evakuieren … die sind auch für die meisten Kriege und damit Flüchtlinge verantwortlich! .. . nehmen aber nur einen Bruchteil von unseren Asylantenzahlen auf!

enrico Januar 9, 2015 um 02:10

@fl

»»»Was tun nach den Morden in Paris?«««
wem stellst Du diese Frage eigentlich?
Den Karikaturisten?
Nicolas Appert?
Karl Martell?
Madame Le Pen?
Frau Merkel?
Den Tätern?
Den 72 Jungfrauen?

bleistift Januar 9, 2015 um 02:12

Je suis Charlie!

Wenn die Moslems weg sind. Wer rettet uns dann vor Question Mark oder dem Volksaufstand?
Wir sind halt alle Menschen. In der Weimarer Republik brauchte man keine Moslems um das Land zu zerlegen.
Da reichten Question Mark und Volksaufstand völlig aus.
Was natürlich nichts daran ändert, dass es auch unter Moslems viele Deppen gibt.
Das Deppentum ist aber weder an einer Nation, einer Religion oder einer politischen Gesinnung festzumachen.
Das Deppentum ist ein allgemein menschliches Phänomen.
Question Mark und Volksaufstand sind beste Beispiele.

enrico Januar 9, 2015 um 02:25

cuisine française

»»»»Versuchen Sie, Öl und Essig zu vereinigen! Schütteln Sie die Flasche! Nach einem Moment werden sie sich wieder trennen. Die Araber sind die Araber, und die Franzosen sind die Franzosen.««««
(Karl von Gohl)

bleistift Januar 9, 2015 um 02:34

Ähem. Also ich bin weder Essig noch Öl.
Ich bin ein Mensch. Ein Türke ist auch ein Mensch. Ein Chinese ist ein Mensch.
Wenn man das schüttelt und rumrührt kommen Menschen raus. Da kannste schütteln und rühren wie du willst.
Unterschiedliche Kulturen beeinflussen sich gegenseitig. Das war schon immer so und es wird auch immer so sein. Question Mark (der arme Irre) schreibt ja solche Sachen: “Die Araber greifen nun mal nicht den Westen an. Der Westen stellt die Kultur der Araber in Frage. Die Aggression geht vom Westen aus.”
Da hat einer wirklich gar nix verstanden.

bleistift Januar 9, 2015 um 03:07

In diesem Zusammenhang ist ehrlich gesagt weniger Houellebecq angesagt als Salman Rushdie. Dessen wirklich sehr empfehlenswerter Roman “Satanische Verse” wurde ja vom muslimischen Deppentum leider mit einer Fatwa belegt.
Dabei hält sich die Beleidigung in diesem Roman wirklich in Grenzen. Sofern sie überhaupt vorhanden ist. Günter Grass beleidigt das Jesus Kind da schon ein wenig mehr…
Rushdie thematisiert sehr schön die Gegensätze zwischen einer westlich-rationalen Weltsicht und einer religiös-mythisch motivierten Sicht auf die Dinge. Da gibt es den westlich erzogenen Arzt der mit seiner religiösen Frau nur im absoluten Dunkel der Nacht Geschlechtsverkehr haben kann. Der dann mit seinem Mercedes hinter der Mekka Wallfahrt herfährt und zu seinem Erstaunen feststellen muss, dass das Meer sich tatsächlich teilt…
Ein sehr humorvoller und ironischer Roman.
Die Deppen der muslimischen Moralpolizei haben das ja nun wohl anders gesehen.

Lesenswert sind auch die Bücher von Nagib Mahfuz. Besonders der Roman “Die Kinder unseres Viertels”.

ruby Januar 9, 2015 um 05:06

@Enrico
Mit Senf geht das sehr gut!

Systemfrager Januar 9, 2015 um 07:01

Was haben Jarchow und Jazenjuk gemeinsam. Liebe zur wahren historischen Wahrheiten. Seitem unser großer freund und Demokrat aus Ukraina gekommen sind, wissen wir was im WK2 wirklich geschah, und diese Wahrheit wird keiner mehr lügen dürfen. Der WK2 begann durch Angriff der Sowjets auf Ukraina und Deutschland.

“Wir können uns alle sehr gut auf den sowjetischen Anmarsch auf die Ukraine und nach Deutschland erinnern. Das muss man vermeiden und keiner hat das Recht, die Ergebnisse des zweiten Weltkrieges neu zu schreiben.”

Hurra!!!!!!!!!!! Wir Detsche sind die Guten.
Habe ich schon geahnt, das es so etwa sein musste. Jetzt weiß ich es und keiner wird mir diese Wahrheit mehr nehmen. Bravo Herr Jarchow, sie wussten schon immer was die richtigen Freunde bedeutetn.
Die Lehrbücher in der Ukraine sind schon umgeschriebe, ich hoffe jetzt muss man mit der detuschen Tuchtigkeit auch hier gemacht werden.

no.nam Januar 9, 2015 um 07:12

@volksaufstand

… Im übrigen ist die ehemalige ostzone voll von geschichten, die man nicht kennt, wenn man nicht in der Ostzone geboren wurde, da in der DDR gefangen war, nach der wende in die Arbeitslosigkeit geriet … und jetzt erleben mußß, daßß sich die BRD nun wiederum in eine DDR 2.0 / BRDDR/EudSSR und in ein gemeingefährliches Multikulti-Inferno a la USA verwandelt …

Was ist der Antrieb hinter dieser Veränderung? Wer treibt da was an? Wurde das Rentenalter für Politiker erhöht? Die Diäten gesenkt? Seit Thatcher/Reagan wurde auch in der BRD das Wirtschafsystem massiv umgebaut. In den 80er Jahren war das Lohnniveau 50% über dem der heutigen BRD. Es wurde damals für die 35 Stundenwoche gekämpft und viele Kollegen gingen mit 50 in Frührente. Neben der damals noch fetten staatlichen Rente gab es Betriebsrenten und auf staatliche Zinspapiere wurden 5% Zinsen gezahlt. Plus VL Sparvertrag, Lebensversicherung etc.

Der Abstieg begann mit Fusion der DDR. Herrhausen (damals Chef Deutsche Bank) meinte in fünf Jahren wäre ein Unterschied zwischen Ost/West nicht mehr zu sehen. So war die Stimmung damals. Die Versprechen, die Kohl machen musste, damit die DDR mit der BRD verschmelzen konnte waren immens. Der Euro war nur eine Versprechung davon. Du kannst das alles im Internet lesen. Ohne Kohl wäre der Euro nicht eingeführt wurden. Und im Gegenzug gaben die Franzosen ihren Widerstand gegen die Vereinigung auf. Die Russen waren übrigens die einzigen, die keine irgendwelche Forderungen stellten.

PS: … wir hamn heute bereits 37% Ausländer in Deutschland –
Ja und 100% Kontrolle durch Banken. Die Ausländer verdingen sich als Dönerlieferanten oder werden als Polizistin wie gestern in Paris abgeknallt. Die Banken aber sieht man nicht. Beispiel HSH Nordbank. Nonnenmacher, Berger… Mehrere Milliarden futsch. Ebenso Real Estate, ehemalig deutsche Depfa, Helaba sowie die hunderte Milliarden die in diversen Stützungsaktion von Peer und seinen Nachfolgern umverteilt wurden. Und immer ein lächelnder Ackermann an der Seite Schäubles…

In Dresden wird vergessen die Prioritäten zu setzen.

Zu Ägypten. Ein Hotelzimmer kostete damals fünf Euro (Einzelzimmer) oder ein Euro, wenn man sich das Zimmer mit anderen teilte.

no.nam Januar 9, 2015 um 07:18

Ausserdem verstehe ich nicht wieso die Syrien Kämpfer wieder nach Europa einreisen können und weshalb ausgebildete Soldaten mit extrem fasischtischer Ansichten, die dem Staatsschutz bekannt sind, unbehelligt Waffen kaufen können und damit ein Redaktionsgebäude stürmen können. Gezieltes Staatsversagen? Parellelen zu NSU tun sich auf.

Die Polizistin, die gestern abgeknallt wurde war noch nicht einmal bewaffnet. Scheinbar feht den Staatsorganen dafür inzwischen auch das Geld.

Systemfrager Januar 9, 2015 um 07:24

Ich habe mich gefragt: Wie kommen Menschen dazu, so etwas zu denken und zu tun?

Ja, ich fragte mich, aber schon längst nicht mehr, wie können ausgebildete Menschen wie Bush und Obama kaltblütig ganze Ländern in Schutt und Asche zerbomben, Millionen Tote, Verkrüppelte und Verarmte hinterlassen, jetzt werden sie biz zum letzten Ukrainer gegen Russen kämpfen, und wie der echte Satan erzählen diese noch: Wir sind die Guten. Jetzt frage ich micht das nicht mehr. Ich kenne die Antwoerten.

Systemfrager Januar 9, 2015 um 07:40

@no.nam
Nach 25 Jahren der Freiheit und der Demokratie lebt große Mehrheit in den ex-kommunistischen Ländern schlechter als wärhend des Kommunismus
Die aussländischen Firmen haben umsonst das übernommen, was die Kommunisten aufgebaut haben, ruinieren ganze Infrastruktur, kippen Mühl überall umsonst … es sind die schlimmsten Zeieten des Kollonialismus
Und man errinnert sich, wie die Kommunisten, nach dem zerstörten Land durch WK2 in 25 Jahren fast so etwas wie ein Wirtschafswunder geschaffen haben, zum ersten Mal in der Geschichte konnten die Menscehn genug Nahrung bekommen und gewissermaßen ordentlich leben … auch wenn das Böse dieser Welt, Amis, alles getan haben, das zu verhindern

Bogus Januar 9, 2015 um 07:56

Was tun nach den Morden in Paris?

Nichts. Abwarten und Tee trinken. Nicht jeden Scheiß gleich glauben. Vorverurteilung vermeiden.

Ein “vergessener” Ausweis kann eine falsche Fährte sein. Angesichts der per Video dokumentierten Kaltblütigkeit der Attentäter ist dies mindestens so plausibel wie das Gegenteil.

Muselmanenkindern kann man raten: Geht in die Schule. Auch wenn ihr dort vielleicht nichts Brauchbares lernt – ihr benötigt vielleicht schon morgen ein Alibi:

http://www.rp-online.de/panorama/ausland/charlie-hebdo-verdaechtiger-war-zur-tatzeit-in-der-schule-aid-1.4784172

Eagon Januar 9, 2015 um 08:08

Es darf keine Fußballweltmeisterschaft in Katar geben.

Die Regierung in Katar ist zu verhaften.

Und vor ein internationales Gericht zu stellen.

Banken die Terrorismus finanzieren sind zu schließen und deren Direktoren ins Gefängnis zu werfen…

Bogus Januar 9, 2015 um 08:11

Übrigens Danke, Lübberding, für den Hinweis auf NSU und die Verstrickung des Staatsschutzes in den Fall (durch Link zu Buch “Heimatschutz”).

Ob dies das Ziehen von Parallelen zu den Pariser Morden rechtfertigt? Schon möglich – die Charlie Hebdo-Jungs sollen ja nicht nur religionskritisch, sondern auch echt “linke Bazillen” gewesen sein, und somit vielleicht dem ein oder anderen “Dienst” ein Dorn im Auge (Rainer “Topas” Rupp, ca. 6:30):

http://www.rtdeutsch.com/9165/der-fehlende-teil/der-fehlende-part-der-fehlende-part-jazenjuk-besucht-merkel-unser-geld-nimmt-er-mit-e-39-e-39/

Bogus Januar 9, 2015 um 08:12

Und wieder: Abwarten und Tee trinken. Nicht jeden Scheiß gleich glauben.

Linus Januar 9, 2015 um 08:34

“Im Endspiel gegen Italien traf Zidane per Elfmeter zum frühen 1:0. In der 109. Minute seines letzten Spiels wurde Zidane nach einem Kopfstoß gegen Marco Materazzi mit der Roten Karte des Feldes verwiesen. Dies war die 15. Rote Karte seiner Karriere. Auslöser für diesen Vorfall waren Beschimpfungen von Materazzi gegen Zidane, die Materazzi anfangs bestritt, aber einige Tage später zugab. Der Gazzetta dello Sport gegenüber sagte Materazzi, er habe Zidane nur kurz am Trikot festgehalten. Darauf habe ihn der Franzose herablassend gemustert und gesagt, wenn er wolle, könne er das Trikot nach dem Spiel haben. Materazzi habe daraufhin erwidert, Zidanes Schwester sei ihm lieber. Im italienischen Fernsehen gab Materazzi am 18. August 2007 zu, er habe auf Zidanes Angebot, ihm sein Trikot zu geben, wörtlich erwidert: „Preferisco la puttana di tua sorella“ (zu deutsch etwa: „Ich bevorzuge deine Schwester, die Nutte“).”

Angriff auf Meinungsfreiheit, Pressefreiheit? Tätlichkeit ist Tätlichkeit, und Mord ist Mord.

Manfred Peters Januar 9, 2015 um 09:27

Was tun?
Es wäre ja schon ein Erfolg, wenn die bekannten Verdächtigen einmal ein paar Minuten einhalten würden und ihre, so vorhanden, graue Substanz zur Entwicklung konstruktiver Gedanken nutzen würden.
Der Rechts-Extremist und König der Adressenhändler kann es nicht und hat gestern mit Schaum vor dem Mund jedes Mikrofon mit seinen abartigen Positionen besudelt. :-(

Systemfrager Januar 9, 2015 um 09:31

@Jarchow
Jetzetle
nun haben wir es
Golodomor, das war damals , als die Sowjets Ukraina und Deutschland angegriffen haben und die ganze Welt in den WK2 stürzten
Die bösen bösen bösen bösen bösen Russen

Bogus Januar 9, 2015 um 09:38

SF

hat der Jaz das da oben

http://www.wiesaussieht.de/2015/01/08/was-tun-nach-den-morden-in-paris/#comment-245731

wirklich gesagt? Gibt’s ‘nen Link dazu?

Bogus Januar 9, 2015 um 09:45
Manfred Peters Januar 9, 2015 um 09:47

@ Bogus
auf die Schnelle mit verlinktem Interview*
https://www.freitag.de/autoren/jens-bernert/jazenjuk-aggression-wie-gegen-hitler

* Aber bitte beachten er ist nur ein Sprachrohr von Victoria-Fuck Nudelman

NoFear Januar 9, 2015 um 09:55

@ no.nam

Zu deinen Beispielen und Erfahrungen: Leider gehört bei manchen Menschen Gewalt sogar zum Alltag und sicherlich haben persönliche Situation und Umgebung auch ihren Einfluss darauf, wie ich auf Gewalt reagiere und überhaupt, welches Menschenbild ich habe. Sicher hast du recht, das Täter immer auch Opfer sind und das alles eine Sache der Perspektive ist. Das es nicht nur eine Wahrheit, sondern Wahrheiten gibt. Stimmt alles.

Mir geht es hier aber trotzdem darum, das es Aktionen gibt, die sich zum glorifizieren nicht eignen. Wenn jetzt die Morde an den Karikaturisten, bei so manchem im rechtsradikalen – wie auch im linksradikalen Lager, gerechtfertigt und die Frage für die Wahl der Opfer relativiert wird bzw. Jugendliche, diese 3 Männer sogar als Helden und Vorbilder feiern, dann ist das falsch und ungerecht. Unfair gegenüber einem leisen, bescheidenen Menschen wie Ismael Khatib oder auch einem Kämpfer wie Ahmed Schah Massud.

Zu Freiheit versus materielle Sicherheit

Beides gehört zusammen und beides bedingt einander. Ich bin eher der bescheidenen Typ und hab glücklicherweise keine hohen materiellen Ansprüche. Durch Sport und meine offene Art komme ich mit sehr unterschiedlichen Menschen zusammen und weil ich in Berlin lebe, kann ich sagen, das ich weder in einem DDR System, noch in den USA, wo die Asozialität systemisch ist und auch nicht in einer islamischen Theokratie leben will. Persönliche Freiheit ist mir sehr wichtig. Vielleicht muss man einer Minderheit angehören, um zu erkennen, wie Lebensnotwendig Freiheit ist. Ich bin sehr dankbar, allen Menschen, die vor mir gelebt haben und für diese Freiheit gekämpft haben, von der ich heute zehre.

http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Herz_von_Jenin

Systemfrager Januar 9, 2015 um 09:56

Und nun kann man sich eine sehr objektives Bild davon, was in Paris, … 9/11 geschehen ist.
Verrückte gibt es immer, die so was gern tun würden. CIA wählt diejenigen, die sie auch für geschicklich genug hält, so etwas zu tun. Dann sorgt sie, dass alle Hindernise auf ihrem Wege aufgeräumt werden. Und nun hat man Paris, … 9/11 wie ein Geschänkt. Und es stimmt dass dies das Wert der Islamisten ist
SO EINFAHC IST ES, man muss nur böse genug sein … und diese Bosheit fählt den westlichen Eliten nicht im Geringsten

Klaus Jarchow Januar 9, 2015 um 10:28

@ Systemfrager: Geht es eigentlich in deinen Kopf hinein, dass Hitlerdeutschland und die Sowjetunion zu Beginn des Weltkrieges zunächst Verbündete waren? Dass sie dadurch erst Polen und das Baltikum verspeisen konnten? Dass der Holodomor lange vor dem Zweiten Weltkrieg stattfand? Und dass nach diesem Zweiten Weltkrieg die Rote Armee zusammen mit der UPA – also mit den ‘Banderisten’ – noch einige Jahre den Polenmord im ehemaligen Ostpolen organisierte?

Nein, passt nicht hinein? Tscha, das habe ich mir gedacht …

Bogus Januar 9, 2015 um 11:08

SPON:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/charlie-hebdo-attentaeter-grosseinsatz-nahe-paris-laeuft-a-1012062.html

“Ein Großaufgebot der Polizei ist in der Gemeinde bereits im Einsatz. Nach Angaben von Innenminister Bernard Cazeneuve wurde die Spezialeinheit der Gendarmerie zur Terrorismusbekämpfung an den Einsatzort gebracht. “Es läuft ein Einsatz, um die Verantwortlichen des feigen Attentats vor zwei Tagen zu neutralisieren”, sagte Cazeneuve am Freitag in Paris. ”

Neutralisieren. Holger dürfte seine Wette wohl gewinnen.

Systemfrager Januar 9, 2015 um 11:08

@Jarchow
Nein, dass was Hominiden deines moralischen Schlages ausgekotzt haben, passt in der Tat nicht in meinen Kopf

PS
Das war alles ganz anders, in einem ganz anderen Kontext, aber du wirst ganz bestimmt nicht die kleinste Hoffnung hegen – nehme ich stark an -, dass ich mit dir darüber diskutrieren werde

Klaus Jarchow Januar 9, 2015 um 11:17

Süsswoll! Q.e.d. …

Keynesianer Januar 9, 2015 um 11:18

Sehr guter Kommentar von Egon W. Kreutzer:

… und sich umbenennen in PEGEUDA, “Patriotische Europäer gegen die EU-isierung des Abendlandes”.

Dann werden nicht mehr die Lichter am Kölner Dom ausgeschaltet, sondern die Lichter an den Bankentürmen in Frankfurt, nicht der Hohepriester der katholischen Morallehre, sondern der Hohepriester des Geldes wird um die einträgliche Ruhe im Lande bangen …
http://www.egon-w-kreutzer.de/002/tk150109.html

Natalius Januar 9, 2015 um 11:31

@Bogus Januar 9, 2015 um 07:56

“Ein “vergessener” Ausweis kann eine falsche Fährte sein. Angesichts der per Video dokumentierten Kaltblütigkeit der Attentäter ist dies mindestens so plausibel wie das Gegenteil.”

Zu diesem Schluss kommt auch Gilad Atzmon: http://www.veteranstoday.com/2015/01/08/amidst-a-religious-war-in-europe-or-is-it-just-another-false-flag-operation/

In der Reaktionskette “problem, reaction, solution” sind wir im Moment noch beim “problem”. Kriegt man es hin, weitere Ängste zu schüren (in diesem Zusammenhang erfüllt auch PEGIDA und Anti-PEGIDA wieder eine Funktion – ebenso wie die steigenden Umfragen zu Angst vor Islamismus) und diese in eine Reaktion zu verdichten (“Mehr Schutz vor Terroristen”), so könnte die Lösung tatsächlich im Aufbau eines paneuropäisch militarisierten Polizeiapparats (nach DHS-Vorbild) bestehen. Zu dieser Lösung (die dann geplant wäre) passen Gerüchte, die bereits von Jo Conrad als solche benannt wurden. Hier seine Einschätzung zu den Morden in Paris: http://www.mercury.bewusst.tv/wp-content/uploads/2015/01/Terror15.mp4

Kurzum: Ich konnte mir “false flag” am Anfang nicht so richtig vorstellen, aber es mehren sich doch Befunde, die in diese Richtung deuten.

Keynesianer Januar 9, 2015 um 12:11

So schaut es übrigens mit der Pressefreiheit und dem Humor bei Charlie Hebdo aus, falls jemand wagt, nicht dreckige Karikaturen von Mohammed oder Jesus zu malen, sondern in seiner Kolumne über den Sohn von Sarkozy zu witzeln:

http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/france/4351672/French-cartoonist-Sine-on-trial-on-charges-of-anti-Semitism-over-Sarkozy-jibe.html

Systemfrager Januar 9, 2015 um 12:18

Wie süüüüüüüüüüüüüüüß
Vor den Augen der Welt verbrennen die ukrainischen Naizi 40 GEwerkschaftler ganz, 200 zur Hälte, rund herum, wie die Indianer, skandieren sie: Putin kommt und rettet euch. Die westliche Journalia, Menschenrechtler, Demokraten, Kirchen und Historiker sehen nix.
Die westlichen Söldner erschießen aus Hiterland Demonatranten auf Maidan. Die westliche Journalia, Menschenrechtler, Demokraten, Kirchen und Historiker sehen nix.
Und damals haben sie jeden gesehen, der im Gulag war oder von der Roten Armee ermordert wurde.
Es hat schon einen richtigen Sinn, dass der Mystiker, Dummschätzerund Pfaffe Kant der Religionersatz für solche Hominiden wurde. Das alles geschiet mit “guten Willen”

topi Januar 9, 2015 um 12:28

Die Parallelität NSU zu Charlie Hebdon sehe ich so nicht.

Das war ja ein Anschlag auf ein Symbol des “Kulturkampfes”. Ihr beleidigt unseren Propheten, dann fackeln wir eure Flaggen ab.
Oder eure Bude.
Oder euch gleich mit.

Das ging gegen “ganz oben auf der Liste”. Vielleicht gibt es gar eine.
Klar wären Spitzenmilitärs oder Spitzenpolitiker auch drauf, aber da kommt man nicht ran.
So liegen die Symbole des Kulturkampfes nahe.

Und da sehe ich die Parallelität nicht zu einzelnen Rechtsextremen, die Kleingewerbetreibende abknallen, sondern zu den “Terrorlisten”, die akkurat abbombardiert werden. In welchem Takt sind wir denn, eine Drohne pro Woche? Wieviel “Kollateralschäden” ?

Da muss man auch nicht den Empörten geben; natürlich sind unsere Listen nur geschrieben, um böse Terroristen, unsere Top-Gegner, auszuschalten. Weil dann alles friedlich wird. Wer glaubt denn so einen Unsinn? Man stelle sich vor, hier gingen Drohnen nieder, auf Familienfesten von Nato-Generälen, mit etlichen kollateralen Opfern.

Das rechtfertigt natürlich keinen Terroranschlag, man muss schon reichlich benebelt sein, um das nicht differenzieren zu können.

Wir sind Charles.

Eine Lösung kann es erst geben, wenn wir auch Achmed sind.

f.luebberding f.luebberding Januar 9, 2015 um 12:42

topi

Empfehle wirklich das Buch von Aust und Laabs. Die Morde der NSU hatten das Ziel, eine diffuse Angst auszulösen. Es war kalkuliert, wenn auch immer noch nicht klar ist, wie eigentlich die NSU ihre Ziele gefunden hat. Insofern passt das durchaus, wenn man beide miteinander vergleicht.

ruby Januar 9, 2015 um 13:03

Aufrechnungen zum töten, morden mit Kollateralopfern, Drohnen oder sonstigen Killern sind einfach nur evilminded…
Die Schauspiele dazu sind nicht menschenwürdig oder Medien gerecht.
Stoppen wir diese Lebensverachtung!
Wer mitmacht, macht Macht.

Keynesianer Januar 9, 2015 um 13:13

@topi

Die Parallelität NSU zu Charlie Hebdon besteht in dem Täter-Zerrbild:

NSU: Verrückte Nazis, die irgendwelche unschuldigen kleinen Leute morden. Sich stolz mit einem Paulchen-Panter-Video zu ihren Taten bekennen.

Charlie: Verrückte Islamisten, die wegen Karikaturen aufrechte Journalisten abschlachten. Dabei nach fast jedem Schuss wie Irre “Allah ist groß” brüllen.

Diese Zerrbilder verrückter und sinnlos Unschuldige mordender Nazis/Islamisten sind im Prinzip professionell. Wenn man Spin-Docs damit beauftragt, ein auf den braven Bürger möglichst abstoßend wirkendes Zerrbild einer Zielgruppe zu schaffen, käme genau das dabei heraus.

Ein guter Drehbuchautor für Hollywood würde die Nazi/Islamisten-Bösewichter genauso für einen die Kinokassen füllenden Film agieren lassen. Das mögen doch die Sheeple.

ruby Januar 9, 2015 um 13:14

Bin gegen die Demonstranten von 9/11 gelaufen.
Geht nicht zur Charlie-Demo, denn es wird wieder nur Bürger Manipulation.

Natalius Januar 9, 2015 um 13:19

@Keynesianer Januar 9, 2015 um 12:11

Good catch! Ja, es gibt bestimmte Bereiche der Realität, über die weder berichtet noch gelacht werden darf – bei ansonsten voller Meinungsfreiheit. Und es gibt Bereiche, bei denen Lachen ein intellektuelles Überlegenheitsgefühl erzeugen soll, dessen Induktion sich das Schäflein aber nicht bewusst ist – Schopenhauer für Schafe. ;-)

Keynesianer Januar 9, 2015 um 14:20

Wurde eigentlich schon geklärt, wie sich die Islamisten, die hier mit ihrem Auto von einem Polizeiwagen blockiert stehen, dann den Weg frei geschossen haben? ;)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/bild-1011919-796217.html

Balken Januar 9, 2015 um 14:24

Ulkige Rolle spielen Blogartikel wie dieser: Alternative Denker harmlos beschäftigen. Ihnen Stöckchen hinhalten: Fass! In die Großpresse selbst dringen solche Alternativen eher nicht vor, etwa mit solchen Artikeln wie dem hier schon erwähnten von E.W. Kreutzer oder kürzlich dem von Albrecht Müller in den Nachdenkseiten.

Balken Januar 9, 2015 um 14:36

Oh, Siggipop ruft die Schäfchen auf die Straße gegen Hartz-IV-Zwangsarbeit und für freie Arbeitsvertragsarbeit – äh nein, das ist ja nicht der Zuständigkeitsbereich seiner Partei. Dann halt für die Unterstützung des Friedenswinters gegen die Militarisierung und Spaltung Europas – nein,auch nicht. Aber immerhin gegen die Beflügelung eines innereuropäischen Kulturkampfs mit Hilfe einer Aktion geheimdienstgeführter nützlicher Idioten . Alle Achtung. Der traut sich was. Oder habe ich auch das wieder falsch verstanden?

ruby Januar 9, 2015 um 15:11

Wenn Schattenkanzler dann ganzundgar!

Balken Januar 9, 2015 um 15:11

Ja wirklich, diese christistischen PEGIDAs auf der einen und die versprengten islamistischen Radikalinskis auf der anderen Seite sind eine willkommene Ablenkung von dem, was unsere Gesellschaft wirklich zerreißt, nämlich vom Terror der Ökonomie, um für die permanente “Reformpolitik” einen schon etwas a angestaubten Begriff von Viviane Forester zu gebrauchen. So willkommen, dass man beide hätte erfinden müssen, wenn es sie nicht gäbe – wenn man sie denn nicht erfunden hat.

Balken Januar 9, 2015 um 15:20

Wobei, mit dieser PEGIDA muss man vorsichtig sein. Womöglich doch schwer zu lenken, der Haufen. Dem hängt zuviel Geruch von Montagsdemo an. Das könnte sich inhaltlich allzuleicht von den erwünschten Alibithemen wegbewegen, da hat E.W.K schon recht. Sollte das passieren, wird das öffentlich-rechtliche Aufmerksamkeitsgetrommel schnell aufhören. Oder andersrum: Wenn es aufhört, wissen wir: Es ist passiert.

keiner Januar 9, 2015 um 15:26

http://www.heise.de/tp/artikel/43/43811/1.html

…was sonst noch geschah…

Balken Januar 9, 2015 um 15:55

Geiatreicher als Lübberdings braver langer Essay ist auch Feynsinn zu diesem Thema .
Ein Simpel, wer keine als die vorgeschriebenen Fragen stellt.

keiner Januar 9, 2015 um 16:35

…und die andere Seite des dunklen Imperiums, die die Welt nicht zur Ruhe kommen lässt…

https://firstlook.org/theintercept/2015/01/09/democracy-people-dont-know-government/

QuestionMark Januar 9, 2015 um 17:11

Also hat man es, wie bereits vermutet, auf die Soldateska abgesehen:
“Gehen Sie, wir töten keine Zivilisten.”
Und “Journalisten” die sich an den antiislamischen Hetze beteiligen werden als solche gesehen.
Dann ist den Charlies wohl das eigene Geschäftsmodell schlicht auf die Füße gefallen. Tragisch!

Balken Januar 9, 2015 um 17:16

Umberto Eco, Der Friedhof in Prag: “Ein guter Agent der. Nachrichtendienste ist verloren,wenn er in etwas bereits Geschehenes eingreifen muss. Unser Metier ist,dass es früher geschieht. Wir geben nicht wenig Geld dafür aus,Tumulte auf den Boulevards zu organisieren. Dazu braucht man nicht viel,ein paar Dutzend entlassene Zuchthäusler und einige Polizisten in Zivil genügen,sie plündern … die Marseillaise auf den Lippen … dann kommen die Unseren in Uniform und verhaften sie alle nach einem Anschein von Handgemenge.
Und wem nützt das?
Es nützt, um die guten Bürger in Sorge zu halten und alle davon zu überzeugen, dass eine starke Hand vonnöten ist.”

Manfred Peters Januar 9, 2015 um 17:34

JULIAN REICHELT*
Den Namen muss man sich merken, denn er hat mit Hilfe der US-Geheimdienste schon herausgefunden, wer an Attentat in Paris schuld ist- Edward Snowden!
Warum die NSA u. a. das Boston-Attentat nicht verhindert hat, obwohl sie vom russischen Geheimdienst gewarnt wurden bleibt das Geheimnis des Lakaien der USA und seiner Spindoktoren.
* Sein Elaborat aus Gründen der Netz Hygiene nicht verlinkt.

QuestionMark Januar 9, 2015 um 17:36

Unsere heldenhaften Polizeikräfte haben die feigen Attentäter von Paris zur Strecke gebracht. Jetzt sind wir dem Endsieg wieder ein Stück näher gerückt.

no.nam Januar 9, 2015 um 18:39

@NoFear

Mir geht es hier aber trotzdem darum, das es Aktionen gibt, die sich zum glorifizieren nicht eignen. Wenn jetzt die Morde an den Karikaturisten, bei so manchem im rechtsradikalen – wie auch im linksradikalen Lager, gerechtfertigt und die Frage für die Wahl der Opfer relativiert wird bzw. Jugendliche, diese 3 Männer sogar als Helden und Vorbilder feiern, dann ist das falsch und ungerecht. Unfair gegenüber einem leisen, bescheidenen Menschen wie Ismael Khatib oder auch einem Kämpfer wie Ahmed Schah Massud.

Die Morde sind nicht zu rechtfertigen und für die Mörder gibt es keine Entschuldigung. Aber wissen wir, was dort in Paris wirklich vorgefallen ist? Die Anschlage der NSU, wie auch das Attentat in Paris sind zu ertragen oder zu genießen. Das ist das brutale daran. Die Ohnmacht. Oder die Schaulust des Pöbels an dem Grausamen. Vielleicht gäbe es eine Erklärung, was wirklich hinter den Kulissen passierte. Vielleicht war es so, wie @Balken es oben in einem Posting zu einem Zitat Umberto Eco’s skizzierte.

Umberto Eco, Der Friedhof in Prag: “Ein guter Agent der. Nachrichtendienste ist verloren,wenn er in etwas bereits Geschehenes eingreifen muss. Unser Metier ist,dass es früher geschieht. Wir geben nicht wenig Geld dafür aus,Tumulte auf den Boulevards zu organisieren. Dazu braucht man nicht viel,ein paar Dutzend entlassene Zuchthäusler und einige Polizisten in Zivil genügen,sie plündern … die Marseillaise auf den Lippen … dann kommen die Unseren in Uniform und verhaften sie alle nach einem Anschein von Handgemenge.
Und wem nützt das?
Es nützt, um die guten Bürger in Sorge zu halten und alle davon zu überzeugen, dass eine starke Hand vonnöten ist.”

In Organisationen gibt es bewusste Unterlassungen. Die Gründe hierfür können wie oben beschrieben in den Zielen der Organisation sein. Es könnte aber auch aus Unzufriedenheit oder aus Gründen einer innere Migration der Organisationsmitglieder geschehen. Organisationen arbeiten nicht perfekt. Ein neuer Vorgesetzter, neue Organisationstrukturen, Angst vor Veränderungen, etc. können die Systemmitglieder dazu verleiten, die Organisation von innen zu sabotieren.

Ich sage nicht, dass es so war. Aber wissen wir, was geschah? Die Attentäter waren den (Un)-Schutz-Organen bekannt. Eine Organisationsfehlfunktion, ob von oben angeordnet oder von innen entgegen den Zielen bewirkt, ist nicht auszuschliessen und wir sollten die Untersuchungen hierzu abwarten. (Wenn es denn dazu eine unabhängige Untersuchung gäbe. Siehe beispielsweise die NSU Affäre mit den geschredderten Akten…)

Dass die Attentäter Idioten und brutale Ungeheuer sind, steht ausser Frage. Aber solche Idioten findest Du überall. Die ,,Kunst” der Geheimdiplomatie ist, diese Kreaturen zu instrumentalisieren. Da wird Theater für uns gemacht. Mit Ansprachen, Bildern, Videobotschaften und Appellen. Meine Meinung dazu ist, je weniger Menschen sich von diesem Affenzirkus anstecken lassen, desto schneller werden diese Attentate auch wieder verschwinden. Aber das ist unwahrscheinlich. Die Menschen wollen zuhause in ihrem Wohnzimmer unterhalten werden. Das war früher bei den römischen Spielen nicht anders. Daher mein Mitleid mit den Tätern der NSU wie auch mit den Attentäter in Paris. Es sind modernen Gladiatoren, Verlierer, die sich verführen liessen eine Rolle zu spielen, damit das Volk daheim bei Laune gehalten wird und seine Sorgen vergiesst.

Systemfrager Januar 10, 2015 um 07:30

Ich bin nicht Charlie!

Ich bin nicht Charlie. Während sich in sozialen Netzwerken die Profile mit Bekenntnissen füllen, die genau das behaupten, muss ich klar bekennen: Nein, ich nicht. Weder bin ich so unerschrocken und entschlossen wie die Macher des Satiremagazins … andererseits sind mir manche Witze und Vignetten, die jetzt ja vermehrt im Internet zirkulieren, zu plump.

Es gab eine Zeit, in der man die Vorstellung, dass man das, was man nicht ertragen kann, vernichten muss, mit breitem Konsens abgelehnt hat. Diese Zeit scheint abgelaufen zu sein. Heute bewegt sich der Konsens bei vielen wieder dahin, dass man durchaus draufhauen darf, wenn man mit einer Meinung, einer Verhaltensweise, einem Auftreten nicht zurechtkommt.

Schon jetzt reagieren viele mit Trotz und Provokation. Nicht nachgeben, das heißt für sie: Jetzt erst recht den Islam verhöhnen, jetzt erst recht gegen die “Islamisierung” aufmarschieren. Doch diese Wege führen in die falsche Richtung. Das Recht, über andere zu spotten, in allen Ehren. Aber ein Europa, dessen Solidargemeinschaften am Ende sind, ist nicht mehr retten. Nicht einmal von Mohammed-Karikaturen.

mehr >>>
Nicht nur, dass man die Werte und die Lebensweisen der anderen kritisieren, attakieren, verhöhnen, … sondern man darf sie Tag-ein-Tag-aus mit allen nur erdenklichen Lügen und Beleidigungen übergießen. Nicht war Herr Jarchow?

~ Je suis Chelsea Manning! ~ Januar 11, 2015 um 19:37

“@f.luebberding Januar 9, 2015 um 12:42
Empfehle wirklich das Buch von Aust und Laabs. Die Morde der NSU hatten das Ziel, eine diffuse Angst auszulösen. Es war kalkuliert, wenn auch immer noch nicht klar ist, wie eigentlich die NSU ihre Ziele gefunden hat. Insofern passt das durchaus, wenn man beide miteinander vergleicht.”
————-

1.) Was den Herrn Aust angeht, is ja wohl klar, daßß kein 77/99-tel verhungerter Deutscher Schäferhund aus seiner Hand noch eine heiße, fettige Knoblauchwurst annimmt …. wer dermaßen bei allen Selbstdenxstern als kompromittiert gilt, wie Herr Aust … der sollte endlich aufhören mit Schreiben.

2.) “das Ziel, eine diffuse Angst zu verbreiten ” … wie lächerlich ist das denn? … Fakt is, daßß es zwischen 1999 und 2011 … NIRGENDS … so etwas wie eine “diffuse Angst” vor Terrornazis gab!!! … es gab sie nicht in der (offiziellen) Polizei, es gab sie nicht bei der Behörde für Staatssicherheit (BfS), es gab sie nicht bei der SPD, es gab sie nicht bei den selbsternannten Qualitätsjournalisten Frank Lübberding und Mely Kirjaki. Und last but not least gab es sie vor allem au NICHT in der vermeintlichen Zielgruppe, nämlich den 4 Mio Türken in deutschland!!

3.) NIEMAND … von den genannten Beteiligten hat hingegen die offiziell priorisierte Ermittlungshypothese angezweifelt, daßß es sich wohl vermutlich um “innere Angelegenheiten einer subkulturellen Parallelgesellschaft” handelt! … odda eben – WIE SEHR HÄUFIG! bei TÖTUNGSDELIKTEN (gerade au im Migrantenmilljö … ) – um Familienangelegenheiten.

4.) Die Gechichte mit dem Nazi-Terror kam erst auf als ein paar Tage nach Verhaftung von Frau Schäpe plötzlich bei irgendeiner linksextremen, steuerfinanzierten AgitProp-NGO ein “Paulchen-Panther-Bekennervideo” auftauchte … während es in den vielen Jahren zuvor eben gerade KEINE “Bekennervideos” vom “NSU” gab. Völlig absurd!

5.) … was aber genau wie wahnwitzige Verstrickung von ~69 in- und ausländischen Geheimdiensten … von der völlig gleichgeschalteten Systempresse … nach wie vor … als “ERMITTLUNGSPANNE” … verniedlicht wird!

~ Je suis Chelsea Manning! ~ Januar 11, 2015 um 20:32

@bleistift Januar 9, 2015 um 02:12
“Wenn die Moslems weg sind. Wer rettet uns dann vor Question Mark oder dem Volksaufstand? Wir sind halt alle Menschen. In der Weimarer Republik brauchte man keine Moslems um das Land zu zerlegen. Da reichten Question Mark und Volksaufstand völlig aus.”
———–

===> … Die Menschheit mußß jetzt vor allem von tumben, großmäuligen, bildungsfernen, arschetypich faschistophatisch verstrahlten US-Amerikanerbengeln wie dir, @bleistift, befreit werden!

===> … wie extrem dumm & ungebildet du bisch … will ich dir gerne an dem von dir ahnungslos in den Ring geworfenen Stichwort “Weimarer Republik” aufzeigen:

“Nichts hat das deutsche Volk – dies muß immer wieder ins Gedächtnis gerufen werden – so erbittert, so haßwütig, so hitlerreif gemacht wie die Inflation [von 1923/24].”

Stefan Zweig
Schriftsteller
* 28.11.1881 – Wien, Österreich
† 23.02.1942 – Petrópolis bei Rio de Janeiro, Brasilien

… und WER war verantwortlich für diese hyperinflation von 23/24??

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-65954988.html

Millennium issue: German hyperinflation
Loads of money

As early as 1919, when the peace treaty was signed, Keynes had warned that the settlement imposed on Germany would ruin it. By early 1922, even the Times, much given to berating Germany for allegedly failing to meet its promises to disarm, was warning that the Allied demands would lead to
further production of paper marks on a massive scale. In the present state of German finances, that would mean a big step on the way to Moscow.

To Auschwitz, in the event, but the analysis of money-printing was sound enough. In vain: the victorious powers shut their ears.

Later that year, the German government defaulted on its reparations payments. In response, in January 1923 French and Belgian troops occupied the Ruhr, Germany’s industrial heartland. The direct economic cost was huge; the Ruhr provided 85% of Germany’s coal.

Elias Canetti, a German writer, likened the Nazis’ treatment of Jews to the great inflation: depreciation to the point where they could be “destroyed with impunity by the million”. He strained the analogy. But he was right that a debauched currency was one reason why a whole country could lose its virtue.

http://www.economist.com/node/347363

————–

Manfred Peters Januar 12, 2015 um 10:56

Was tun oder FAZ: 0 Treffer zu “Raif Badawi”  ?

Wie wär es, wenn alle die versammelten Eloquenzen hier erst einmal klein anfangen und mit einem armen (modernen?) Moslem Solidarität zeigen,* der unschuldig – aus hoffentlich der Sicht aller, die hier mit diskutieren – gequält und gefoltert wird. Von unserer Regierung, die auch noch in unendlicher Verlogenheit Schulter an Schulter mit den dafür Verantwortlichen demonstriert und mehr am Waffenexport interessiert ist, dürfen wir diese Solidarität wohl nicht erwarten.  

* Alle Infos Adressen und Texte für ein Schreiben an die Botschaft in Berlin findet Ihr auf der Seite von AI! Bitte jetzt keine Antwort, dass das sowieso keinen Zweck hat.

metepsilonema Januar 12, 2015 um 19:18

“Aber beide Seiten, und dafür braucht man nicht Gottes Namen oder das Grundgesetz anzurufen, haben eine Kollektivverantwortung für das, was in ihrem Namen passiert.”

Ich halte das (die Kollektivverantwortung) für problematisch. Und für logisch falsch, zumindest so wie es dasteht: Nur weil jemand etwas in meinem Namen tut, soll ich dafür Verantwortung tragen? Nur des Namens wegen? Nein.

Ist es nicht eine Errungenschaft der Aufklärung und auch der Selbstkritik, dass diese Kategorien (die Namen, wie auch immer man sie definiert: völkisch, kulturell, religiös,…) in Frage gestellt wurden, also an Bedeutung und Bindungskraft verloren haben und gerade für unsere westlichen Gesellschaften nicht mehr konstitutiv sind?

Verantwortlich sind zunächst einmal Individuen. Und darüber hinaus gibt es eine Verantwortung für das, was eine Gesellschaft toleriert oder nicht toleriert, praktiziert usf. (aber die ist schon schwer greifbar und nur dann mit einiger Berechtigung festzumachen, wenn die angesprochenen Dinge allgemein bekannt sind; für die NSU Morde heißt das: Wenn das Denken des Sicherheitsapparats etwas mit der Gesellschaft kausal zu tun hat, dann trägt diese auch eine Mitverantwortung; ist dieses Denken oder Versagen aber weitestgehend dem Sicherheitsapparat allein zuzuschreiben, liegt die gesellschaftliche Verantwortung in der Klärung und Korrektur der Angelegenheit).

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