Frohe Weihnachten!

by f.luebberding on 24. Dezember 2015

Heute ist Heiliger Abend. Eine gute Tradition sind die Weihnachtsansprachen des Bundespräsidenten geworden. Joachim Gauck wird die Debatte der vergangenen Monate ansprechen. Er “hält eine kontroverse Diskussion über die Flüchtlingspolitik für angemessen, warnt jedoch vor Polarisierungen”, wie in der FAZ zu lesen ist.

“Viele Menschen belaste „die Heftigkeit der Debatte“, sagt Gauck – dem Manuskript zufolge – in seiner Weihnachtsansprache. „Der Meinungsstreit ist keine Störung des Zusammenlebens, sondern Teil der Demokratie.“ Er fordert die Deutschen jedoch dazu auf, einen Weg zu beschreiten „heraus aus falschen Polarisierungen“. Gewalt und Hass seien kein legitimes Mittel der Auseinandersetzung, Brandstiftung und Angriffe auf wehrlose Menschen „verdienen unsere Verachtung und verdienen Bestrafung“.

Soweit der Bundespräsident in seiner Ansprache am 1. Weihnachtstag. Mit Kontroversen und Polarisierung kennen wir uns in diesem Blog aus. Alles in allem kann man aber durchaus ein positives Fazit ziehen: Wir haben den Meinungsstreit ausgetragen. Dafür Dank an alle Kommentatoren und die Autoren von Gastbeiträgen. Vor allem aber an unseren Moderator gelegentlich: Er muss den unterschiedlichen Erwartungen gerecht werden, wo sich Polarisierungen und Zuspitzungen nicht vermeiden lassen. Ohne ihn hätten Daniel und ich diesen Blog in den vergangenen Monaten nicht mehr betreiben können.

Um den Bundespräsidenten beim Wort zu nehmen, veröffentlichen wir heute einen Gastbeitrag unseres Kommentators Jockel. Es geht um einen Vorgang in Potsdam, wo die kulturellen Konflikte sichtbar werden, die diese Gesellschaft in den kommenden Jahren beschäftigen werden. Medien müssen diese Konflikte ansprechen und ihnen eine Plattform geben, damit der “Meinungsstreit” tatsächlich nicht zu jener “Störung des Zusammenlebens” wird, von der der Bundespräsident sprach.

So wünschen wir allen Lesern und Leserinnen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das neue Jahr.

Die grosse Weltpolitik und ihr Spiegel in der Potsdamer Provinz

Ein Gastbeitrag von „Jockel“

Hier ist eher mehr der Blog für die grossen weltpolitischen Fragen. Frank Lübberding und @gelegentlich haben mich trotzdem ermutigt, diesen Beitrag zu schreiben. Ich bitte das geschätzte Kommentariat um Nachsicht, falls das Thema zu provinziell erscheint. Man kann es ja überlesen. Anfang Oktober kam ich nach längerem Auslandsaufenthalt in meine geliebte Heimatstadt Potsdam zurück. Bei einem ersten Espresso fand ich folgenden Artikel in der Ortspresse, den ich bestenfalls für einen Aprilscherz hielt.

Das Potsdamer Sinterklaasfest ist eines der schönsten Feste und mittlerweile seit zwanzig Jahren in Potsdam eine gute Tradition. Es findet regelmässig am zweiten Adventswochenende mit über achtzig Schaustellern und Künstlern aus Holland und weiteren europäischen Nachbarländern im holländischen Viertel in Potsdam statt. Dieses Viertel, ein architektonisches Kleinod, verkörpert durch seine Entstehung wie kein weiteres mir bekanntes Beispiel einen Akt der Toleranz und Mitmenschlichkeit. Friedrich der Grosse gab in seiner Blütezeit verfolgten Protestanten aus Frankreich und Handwerkern aus Holland Asyl in Berlin/Brandenburg. Das geschah nicht nur aus Nächstenliebe sondern auch als Eigennutz. Die Willkommen geheissenen Neubürger sollten mit ihren Ideen und Erfahrungen die Potsdamer Wirtschaft und das gesellschaftliche Leben bereichern.

Der Verein zur Pflege der holländischen Kultur, deren Protagonisten ich seit zwanzig Jahren persönlich kenne, veranstaltet in jedem Frühjahr unter anderen im Andenken an diese tolle Zeit das Potsdamer Tulpenfest und im Dezember den Sinterklaas-Weihnachtsmarkt. Es findet mit sehr viel ehrenamtlichen Engagement statt. Die Feste finden bei den Potsdamern und den Besuchern dieser Stadt entsprechend grossen Anklang. Das war bestes Marketing für Potsdam und ein gelungenes Multikultifest. Beim Sinterklaas 2014 fand sich überraschend ein Häuflein Aktivisten beim traditioniellen Empfang des Weihnachtsmannes ein. In seiner Begleitung finden sich traditioniell schwarz geschminkte Mohren, die dem Weihnachtsmann bei der Erfüllung seiner Aufgaben helfen und unterstützen. Dazu gehört der Besuch der Kinderstation im Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam, Geschichten erzählen, Musizieren, Geschenke verteilen. Das schafft der Weihnachtsmann nicht allein.

Zu unser grossen Überraschung wurde uns aber von den Aktivisten mitgeteilt, dass die schwarz geschminkten Mohren den Tatbestand des ,,blackfacing” erfüllen und als Rassismus verstanden werde, was von einer mittlerweile mündig gewordenen Minderheit in diesem Land nicht mehr länger hingenommen werden könne. Ich bemerkte die Irritation bei den Veranstaltern, rechnete aber keineswegs damit, dass sich seit Anfang des Jahres eine Lobby (aus Linkspartei, die Grünen, Afrikarat, Migrantenbeirat, Verein für ein buntes Potsdam, Partei die Andere, Verein Postcolonial, die Antidiskriminierungsbeauftragte der Stadt Potsdam und dem ASTA der Uni Potsdam) bemühte, dieses Fest in seiner bisherigen Form zu verhindern. Irgendwann fiel die grosse alte Dame SPD. Der Bürgermeister Jan Jakobs, eher der politische Opportunist, wie er nur in der SPD zu finden ist, von mehreren Skandalen angeschlagen, flüchtete sich auf Seite der Verbotsforderung. Da war sie, die ersehnte politische Mehrheit. Die Gegner hatten jetzt Oberwasser. Eine Veranstaltung des Vereins wurde quasi gestürmt und die Mitglieder des Rassismus und Nationalismus bezichtigt. Die Stadt entzog dem Verein die seit 20 Jahren bestehende Förderung des Festes. Eine Teilförderung wurde unter der Bedingung in Aussicht gestellt, dass der Potsdamer Sinterklaas ohne Sinterklaas und seine Mohren stattfindet.

Damit kommen wir zum Anfang meines Beitrags und besagtem Zeitungsartikel zurück. Ich suchte Kontakt zum Verein und traf verunsicherte Mitglieder, die eigentlich alles hinschmeissen wollten. Ich bot Hilfe an, um das Fest komplett privat zu finanzieren. Nach 14 Tagen hatte ich das Geld. Hier alle Infos.

Grosse Aufregung in der Stadtverwaltung und bei den Antragstellern. Leider auch Mutlosigkeit bei dem Verein und seinen Mitgliedern. Man wollte nicht den Weg der Konfrontation beschreiten und eine weitere Zuspitzung vermeiden. So schloss ich mich der Mehrheit an: Das Fest sollte diesmal ohne Sinterklaas und ,,schwarte Pieten” stattfinden, trotzdem schön sein. Auf jeden Fall fand es statt, sonst wäre wohl Schluss gewesen. Die Leserbriefe der Potsdamer Lokalzeitungen waren voll mit dem Thema. Laut einer Online-Umfrage wünschten mehr als 80% der Potsdamer ein Fest im bekannten Rahmen. Keine Reaktion der Potsdamer Stadtverwaltung, lediglich ein kurzer Artikel des Pressesprechers. Es gäbe in der Stadtverwaltung eine sichere Mehrheit zugunsten dieser Entscheidung.

Mit dem Verein oder mir hat keiner gesprochen.

Am 9.12. fand in der Potsdamer Schiffbauergasse eine Diskussion statt, angeregt von den vorher benannten Antragstellern. 50 Teilnehmer und auf der Bühne eine holländische Juristin, wo diese Debatte schon länger stattfindet. Außerdem die Vorsitzende des Vereins Postcolonial, zudem Vertreterinnen des Afrikarates und der ,,Initiative schwarze Menschen in Deutschland”. Nach einstündigem Vortrag und anschliessender Diskussion, bei der nur Fragen zugelassen worden waren, kamen wir doch noch ins Gespräch. Es war zum Verzweifeln.

Hier ein paar Höhepunkte: Der Weihnachtsmann stellt den alten europäischen Kolonialherren dar, seine Helfer wären seine Sklaven und wecken schlimmste Erinnerungen im schwarzen Bewusstsein. Demokratie wäre nicht die geeignete Form, um die Rechte von Minderheiten zu vertreten. Der Vortrag der Juristin bestand aus der Darstellung von Möglichkeiten, sogenannte Gegner der gewünschten Meinung juristisch zu verfolgen und dem Bedauern darüber, das deutsche Amts- und Landgerichte noch nicht in diesem modernen Sinne agierten. Einziger Lichtblick war die anwesende Frau Dr. Löbel, ihres Zeichens Chefin des Vereins ,,Buntes Leben in Potsdam”, zudem Sonderbeauftragte des Oberbürgermeisters im Kampf gegen Rechts, die sich vermittelnd einbrachte. Sie bot mir im Anschluss der Veranstaltung einen Termin am 5.1.2016 an. Allerdings mit der Einlassung, dass in Potsdam das SinterklaasFest niemals mehr in der bekannten traditionellen Form stattfinden werde. Auf meine Antwort, sie verstände wohl Ihre Position falsch, schließlich sei sie lediglich Sonderbeauftragte des Oberbügermeisters und nicht Mitglied des Bundesverfassungsgerichtes, reagierte Sie ausweichend.

Wir werden sehen … .

Am 12./13.12. 2015 fand der 20.Potsdamer Sinterklaas statt. Es war ein schönes Fest. Fast alle Besucher äußerten ihr Bedauern, dass es ohne Sinterklaas und seine Helfern stattfand. Der Verein ermöglichte 50 syrischen Flüchtlingen aus dem Erstaufnahmelager in Glindow die Teilnahme durch Übernahme der Kosten. Ich habe selten so glückliche Menschen gesehen. Am 7.1. 2016 gibt es eine Vereinssitzung: Ich bin mittlerweile Mitglied geworden, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Ich wünsche allen Kommentierern frohe besinnliche Weihnachten. Mein besonderer Dank geht an @gelegentlich und Frank Lübberding.

{ 2439 comments }

niemand Januar 9, 2016 um 19:12

>>”Das glaube ich aber auch erst, wenn ich es selber gewesen bin. Es kann sich jeder beliebige Typ, ob Antifa oder sonstwer unter die Pegida mischen und Böller auf die Polizei werfen, wenn er der Pegida schaden will. Vor allem, dass das sofort als Schlagzeile ausgeschlachtet wird, macht mich skeptisch.”

Vor allem hat die Kölner Polizei alle humanitären Imperative fahren lassen und die Wasserwerfer von der Grenze zu Düsseldorf in die Innenstadt verlegt. Köln? Läuft!

holger Januar 9, 2016 um 19:13

gelegentlich Januar 9, 2016 um 19:03
@ Holger 09.01.2016 um 18:54

Höchststrafe! Bleibt unkommentiert so stehen.”

Menno MIMIMI schäme mich soooo…. :(

Morph Januar 9, 2016 um 19:13

erkks:

Statt: “Die Tatsache, dass es diese Grenze gibt, bedeutet aber nicht, Nothilfe in den Grenzen des Möglichen zu leisten und in Ehren zu halten.”

muss es heißen:

Die Tatsache, dass es diese Grenze gibt, bedeutet aber nicht, keine Nothilfe in den Grenzen des Möglichen leisten und sie nicht in Ehren halten zu sollen.

niemand Januar 9, 2016 um 19:15

Oh; ich wollte übrigens keineswegs bezweifeln, daß eine PegiDemo das Bombardieren der Polizei auch selbst hinbekommt. Zumal eingeborene Gruppen sich ja nie als friedvolle Spaziergänger inszeniert hatten…

holger Januar 9, 2016 um 19:17

Jackle Januar 9, 2016 um 19:11
“ein kleiner Hund eben”

Ach, welch Freud mit Dir zu quatschen, Holgi! Wann steht eigentlich das nächste Picknick der alten Kameraden an?”

Gar nicht… wieso? Gibt keine Kameraden mehr. Das war in den 80ern vielleicht mal so. Und auch nur kurz Temporär, was man halt in der Jugend damals so gemacht hat. Muss diesen Stuss nicht mehr haben. Ehrlich nicht. Wer mich im RL Richtig !!! Richtig !!! kennt, weiß das auch.

Oz Januar 9, 2016 um 19:28

Goodnight: ,,Homosexuellen wird gesagt, dass man auch sie zu Fremden machen und sie ächten kann.”

Nein, was für ein ungezogener Till. Dein Projekt der Moderne ist nicht nur theoretisch bedroht.

Für den Praktiker

,,Die neue Homophobie

Igitt, zwei küssende Jungs”

3sat.de/page/?source=/kulturzeit/themen/134425/index.html

,,Debatte in Frankreich: Hetze gegen Homosexuelle nimmt zu”

spiegel.de/politik/ausland/schwulenhetze-in-frankreich-nimmt-zu-a-895928.html

Weiß du, so sicher wie wir in 6 Monaten in Deutschland einen Bürgerkrieg haben, so sicher kannst du Homophobie für Deutschland ausschließen.

Goodnight: ,,Sie haben sich weder zu Tills Kommentar noch zu Jacke Beleidigungen dahingehend geäußert, wie sie solche Äußerungen in Zukunft unterbinden werden bzw. solche Aussagen nicht tolerieren.”

Der Minderheitenschutz ist ein Grundpfeiler unseres Rechtsstaats. Du legst Tilliboy eine Aussage in den Mund, die er nicht gemacht hat. Wenn er darauf hinweist, dass in der Zukunft auch Gays, Opfer einer intoleranteren Gesellschaft werden können, meint er so etwas hier:

,,AfD will Homosexuelle in Thüringen zählen lassen”

http://www.tagesspiegel.de/berlin/queerspiegel/anfrage-von-corinna-herold-afd-will-homosexuelle-in-thueringen-zaehlen-lassen/12438312.html

Wird ein Bisexueller als halber Homosexueller gezählt, @ goodiboy? Sollen wir für die AfD jetzt ernsthaft eine Studie durchführen, um die sexuelle Orientierung der Bürger zu erfassen? Oder die Partei Die Rechte in Dortmund: ,,Neonazis wollen Juden zählen lassen”, sueddeutsche.de/politik/dortmund-neonazis-wollen-juden-zaehlen-lassen-1.2221584 . Gays, Juden, Muslime, was haben sie gemeinsam? Was meint Till? Klickklack? Ich meine dich nicht persönlich wenn ich hier öffentlich sage, dass es Menschen in Deutschland gibt, die genau wissen wie Sie ihre Darstellung als Kasperle weiter ausbauen können. Du bist damit ausdrücklich nicht gemeint und geh dich jetzt bei @ gelegentlich ausheulen, weil du diese grade gemachte Aussage als Beleidigung wertest und annimmst, dass immer du der Mittelpunkt von allem Dreck bist. Bei 80% deiner Kommentare frage ich mich, ist das eigentlich Postillon-Submiss?

H.K.Hammersen Januar 9, 2016 um 19:29

@Morph
“Es gibt eine menschliche Verpflichtung anderen in Not zu helfen. Natürlich können wir nicht alle Elenden der Welt versorgen.”
Dann würde alleine schon die Vernunft gebieten, mit der Hilfe bei denen anzufangen, die unsere Hilfe am nötigsten hätten. Dann hätte Frau Merkel schon lange in den Flüchtlingslagern Büros errichten lassen können und vor Ort die Hilfsbedürftigsten auswählen und nach Deutschland bringen lassen können. Dass darunter dann gesunde junge Männer gewesen wären, die in Köln die Sau raus lassen, wäre wohl kaum zu erwarten gewesen. Dann wäre auch die Rechtfertigen über ein robustes Grenzregime sehr viel leichter gefallen und ich bin mir sicher, das hätte auch international breiten Zuspruch erfahren.

Frau Merkel ist entweder unfähig oder heuchelt uns etwas vor. Was schlimmer wäre, kann sich jeder selbst aussuchen.

niemand Januar 9, 2016 um 19:29

>>”Ich halte die Hilfsbereitschaft vieler Leute für etwas, worauf wir stolz sein können und sollen.”

Eile mit Weile. Wenn ein Jugendlicher in seinem Idealismus seine Selbstvorstellung als hilfsbereit (vielleicht sogar in Abgrenzung zu seinen Eltern) mit einem erzwungenen, ersten analerotischen Erlebnis bezahlt, ist das desaströs. Und dieser Gefahr wird er durch “Willkommenskultur” erst ausgesetzt. Das Prinzip Hilfe ohne Selbstgefährdung kommt zu kurz. Wenn jemand in diesem Alter das rechte Maß an Vorsicht überhaupt anders treffen kann, denn zufällig.

niemand Januar 9, 2016 um 19:33

>>”Die Ereignisse von Köln u.a. werden dazu führen, daß die Politik eine andere Gewichtung vornehmen wird, welche Bilder und Meldungen sie vor den “Erregungsagenturen der Massenmedien” verantworten kann und welche nicht.”

??

“Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.”

5 I 2 GG

moderator Januar 9, 2016 um 19:35

Bitte mal Schluß mit dieser leeren Rhetorik. Ich habe verglichen und kam zu dem Schluß: keine Drohung. Damit entfällt auch Ihr Rest dazu. Zumal daraus folgt dass Sie entscheiden was Recht ist oder nicht.
Jetzt muss ich noch wissen: möchten Sie verlangen dass wegen Unflat-Wörtern ein ganzer Kommentar hier gesperrt wird oder nicht?
Und natürlich: dass Sie mir am Detail zeigen wo ich als Moderator parteiisch gehandelt haben soll. Ich bestreite das und finde immer noch kein konkretes Beispiel von Ihnen. Das mit Till ist keines, wie gesehen. Außerdem, formal logisch: diese Kritik kam vor dieser Diskussion von Ihrer Seite. Also müssen Sie konkrete Beispiele vor Augen gehabt haben. Wenn nicht…

niemand Januar 9, 2016 um 19:35

>>”,,AfD will Homosexuelle in Thüringen zählen lassen”.”

Und Merkel füttert diesen Klub. Maas macht Gesetze, derer dieser Klub besser nicht habhaft werden sollte.

Goodnight Januar 9, 2016 um 19:36

@morph

“@Goodnights Rhetorik ist, man muss das so deutlich sagen, schlichte Hetze.”

Du must mir mal erklären wie einer, der vor 4 Monaten alles exakt vorhergesagt hat, dann, wenn er 4 Monate später diese Realität beschreibt, ein Hetzer sein kann.

“@Goodnight hat diesen Mob nobilitiert. ”

Wo? Und wie? Und welchen Mob meinst Du? Den Mob der Asylanten? Du redest wirr.

“nicht um hier ‘Geld und Frauen’ zu erobern (wie @Goodnight phantasiert), sondern um dem schieren Horror zu entkommen.”

Ja, natürlich. Die wollen nur fliehen. Was macht man so, wenn man in Deutschland angekommen ist und nur fliehen will? Flieht man umher?

Schon wieder geht eine meiner Prognosen in Erfüllung:
Morph redet sich um Kopf und Kragen.

Dabei warne ich doch immer! Lernt Ihr nix?

H.K.Hammersen Januar 9, 2016 um 19:39

@niemand
Wenn die Medien und die Politik nicht per Schweigekartell die wahren Zustände unter den Teppich gekehrt hätten, wäre die Arglosigkeit des Sechzehnjährigen vermutlich geringer gewesen. Dann wäre allerdings auch die Story von der überwältigenden Hilfsbereitschaft der Bevölkerung schon längst in sich zusammengefallen. Ich bin überzeugt davon, dass die Migranten – egal ob gerade ins Land gekommen oder schon länger hier – in Zukunft auf sehr viel mehr Reserviertheit ihnen gegenüber treffen werden.

Oz Januar 9, 2016 um 19:40

@ Goodnight

Schreibe klar und deutlich, dass der Kommentator Till einen anderen User mit möglichen , körperlichen Konsequenzen in naher Zukunft gedroht hat. Mach es bitte. Schreib ganz kurz diesen Satz: Till hat JMH bedroht und ruft zur Gewalt gegen Gays in Deutschland auf. Ist das deine Aussage? @ gelelegentlich, bitte nichts löschen. Wir haben jetzt schon Comedy Gold. Vielleicht gibts noch eine nette Verleumdung.

Master of the Moderne, sei ein Mann und sagt es klar: Hat Till bedroht und wen? Jetzt wird sich zeigen, ob du der letzte Mann in Deutschland bist.

g.w. Januar 9, 2016 um 19:41

jackle “Einmalig g.w.! Einmalig! Schau sie Dir, Deine Mitstreiter, Goodnight.”

Hey, du kannst dich ja plötzlich benehmen. Na, wenn du das kannst, besteht ja für den schwarzen Sex-Mob sicher auch noch Hoffnung.
Oder war das jetzt rassistisch? Und wenn ja, gegen wen, gegen die Schwarzen, die Weissen oder gegen beide?
Du Nazi

Goodnight Januar 9, 2016 um 19:45

@moderator

“Ich habe verglichen und kam zu dem Schluß: keine Drohung.”

Tja…. verglichen mit was? Sie sollten es mit dem StGB vergleichen. Und mit sonst nix.

“Jetzt muss ich noch wissen: möchten Sie verlangen dass wegen Unflat-Wörtern ein ganzer Kommentar hier gesperrt wird oder nicht?”

Nicht meine Aufgabe. Ihre Aufgabe. Sie müssen nur sicherstellen, dass es im rechtlichen Rahmen bleibt. Und sie hier für Ordnung sorgen.

“Und natürlich: dass Sie mir am Detail zeigen wo ich als Moderator parteiisch gehandelt haben soll. Ich bestreite das und finde immer noch kein konkretes Beispiel von Ihnen. Das mit Till ist keines, wie gesehen. ”

Wenn Sie die Beweise bestreiten ist das auch eine Aussage. Aber zu behaupten es gäbe keine Beweise, weil sie diese bestreiten ist sinnlos.
Übrigens ist “ich bestreite das” rechtlich völlig uninteressant und nicht relevant.

Da ist zuviel “Ich” bei Ihnen. Ist eine bekannte Erscheinung wenn man Menschen zum ersten Mal Macht gibt.
Hoffe sie fangen sich.
Habe aber begründete Zweifel.

Oz Januar 9, 2016 um 19:46

@ niemand

,,Und Merkel füttert diesen Klub. Maas macht Gesetze, derer dieser Klub besser nicht habhaft werden sollte.”

Ich frag mich manchmal schon, ob sich auch mehrere Menschen , ein Hirn teilen können? Warum macht man so was? Jeder der 3 politisch denkende Hirnzellen in eine Reihe bekommt, muss einsehen das solche dämlichen Anfragen kontraproduktiv sind.

niemand Januar 9, 2016 um 19:47

>>”Arglosigkeit des Sechzehnjährigen”

Richtig. Willkommens k u l t u r impliziert eigentlich bereits einen Satz von Regeln, nachdem dies geschieht.

Tatsächlich erleben wir eine Art Willkommensporno. Eine Orgie, die Regeln restlos negiert.

niemand Januar 9, 2016 um 19:49

>>”Jeder der 3 politisch denkende Hirnzellen…”

Eine neue Herausforderung für Frank Lübberdings Exekutor.

Goodnight Januar 9, 2016 um 19:49

@OZ

“Schreibe klar und deutlich, dass der Kommentator Till einen anderen User mit möglichen , körperlichen Konsequenzen in naher Zukunft gedroht hat. Mach es bitte. ”

Ich mache was Besseres, ich zitiere Dich von 16:10 Uhr:

“Ich muss mich unserem neu entdeckten Blog-Beauftragen für verfolgte Minderheiten @ Goodnight anschließen und fordere @ Till noch einmal dazu auf, sich für diese ungeheuerlichen Behauptungen zu entschuldigen”

Tja…

moderator Januar 9, 2016 um 19:52

Danke, jetzt sind wir doch schon konkreter:
1. Nach meiner Auffassung hat die Äußerung von Till mit dem StGB nichts zu tun.
2. Nach meiner Auffassung sind polemische Kommentare mit editorisch „kastrierten“ Unflat-Wörtern im rechtlichen Rahmen, also zulässig.
3. Ich warte noch auf konkrete Beispiele (vor dieser Äußerung von Till!), bei denen ich parteiisch gehandelt haben soll.
Der Rest ist Rhetorik, geschenkt. Das mag in Ihrem Umfeld wirken. In meinem nicht. Zweifel sind übrigens immer gut! Sie sind der Motor des Fortschritts.

Goodnight Januar 9, 2016 um 19:54

@OZ

“Du legst Tilliboy eine Aussage in den Mund, die er nicht gemacht hat.”

Diese Aussage von Dir, Oz, könnte man Verleumdung nennen.
Weil ansäe stattgefunden hat.
Du solltest Dir nicht auch noch den Tag verderben.

adamcartwright Januar 9, 2016 um 20:00

Tahrir-Platz in der schwedischen Provinz in Kalmar.

Am Silvesterabend haben auf dem Larmtorget in Kalmar etlich Mädchen und Frauen belästigt.

http://www.svt.se/nyheter/regionalt/smaland/privata-filmer-kan-falla-tafsande-man

Zitat:
„Sie umringen Sie, dann fangen einige an zu tatschen, berühren die Brust, die Geschlechtsorgane und versuchen, Sie zu küssen. Obwohl die Mädchen nein sagen, betteln und zu weinen anfangen.”

In Schweden gehört das übrigens auch nicht zum lokalen Brauchtum.

„Wir haben so erwas noch nie erlebt, sagt Johan Bruun, Pressesprecher der Polizei in Kalmar.“

Bisher sind 16 Anzeigen eingegangen.

Sechs Schwimmbäder in Schweden führen jetzt getrennte Badezeiten für Männer und Frauen ein.

http://www.svt.se/nyheter/inrikes/skilda-badtider-vacker-debatt

Zurück ins Mittelalter.

adamcartwright Januar 9, 2016 um 20:04

Korrektur:

Am Silvesterabend haben auf dem Larmtorget in Kalmar etliche Männer mit Migrationshintergrund Mädchen und Frauen belästigt.

Goodnight Januar 9, 2016 um 20:10

@moderator

“1. Nach meiner Auffassung hat die Äußerung von Till mit dem StGB nichts zu tun.”

Na, Sie bessern sich. Sie haben endlich Tills Äußerung mit dem StGB verglichen. Bravo. Weiter so.
Ihre Schlussfolgerung daraus bewerte ich anders, aber das liegt letzlich in den Händen der Rechtssprechung.

“2. Nach meiner Auffassung sind polemische Kommentare mit editorisch „kastrierten“ Unflat-Wörtern im rechtlichen Rahmen, also zulässig.”

Sehr gut. Auch hier endlich kein alleinstehendes “Ich” sondern ein Bezug zum Recht. Ich betrachte Beleidigungen für nicht “in Ordnung” im rechtlichen Rahmen und behalte mir einen dahingehenden Antrag in Zukunft vor. Des Weiteren fordere ich Sie auf, dafür Sorge zu leisten, dass Beleidigungen hier zukünftig unterbunden werden.

“3. Ich warte noch auf konkrete Beispiele (vor dieser Äußerung von Till!), bei denen ich parteiisch gehandelt haben soll.”

Werde ich gegebenenfalls nachreichen. Der genante Fall erscheint mir ausreichender Beleg und mein Beweiswille ist dahingehen dokumentiert.

Da Ihrerseits ein Wille zu erkennen ist, rechtlichen Realitäten in ihrem zukünftigen Entscheidungsprozess zu berücksichtigen, sollten wir den Tag nicht weiterhin zu Ihren Ungunsten verderben.

Oz Januar 9, 2016 um 20:13

,,Bischof aus der Schweiz spricht von Todesstrafe für Homosexuelle”

http://www.heise.de/tp/artikel/45/45615/1.html

Gibt es eigentlich auch einen Bischof, der die Todesstrafe für Kinderschänder fordert? Auf was steht denn in der Bibel noch die Todesstrafe? War da nicht was mit Ehebruch oder so? Christen sind jetzt aber nicht von muslimischen Arabern unterwandert, oder?

@ Master of the Moderne

,,Die letzte Hinrichtung (in der Schweiz) war gestützt auf altes kantonales Strafrecht und wurde am 18. Oktober 1940 in Sarnen am dreifachen Mörder Hans Vollenweider mittels einer Guillotine vollzogen.”

todesstrafe.ch

Wann fing die Moderne an und gab es zu der Zeit schon junge, männliche Araber in der Schweiz?

,,Verfolgte Homosexuelle haben Anspruch auf Asyl in Europa”

http://www.sueddeutsche.de/panorama/entscheidung-des-europaeischen-gerichtshofs-verfolgte-homosexuelle-haben-anspruch-auf-asyl-in-europa-1.1812612

Arabisch. Männlich. Homosexuell. Ist er ein mit deiner Moderne kompatibel oder auch keine Gnade?

Die große weite Welt in Stuttgart, du Stratege.

,,Ich mache was Besseres, ich zitiere Dich von 16:10 Uhr:”

Also keine klaren Worte. Schade, schade. stell Anzeige. Geht über Internetwachen der Polizei. Alles easy. Alles modern.

Oz Januar 9, 2016 um 20:17

@ Goodnight

,,Du solltest Dir nicht auch noch den Tag verderben.”

Zeig. Mich. An.

https://www.youtube.com/watch?v=dqiOZCq2du8

Morph Januar 9, 2016 um 20:28

@Goodnight

“Du must mir mal erklären wie einer, der vor 4 Monaten alles exakt vorhergesagt hat, dann, wenn er 4 Monate später diese Realität beschreibt, ein Hetzer sein kann.”

“Exakt vorhergesagt hat”. Ich weiß, so muss es ‘Manager’ reden. – Aber weißt Du, hier entscheidet nicht die private Innerlichkeit Deines Denkens, sondern das öffentlich Lesbare. Wenn ich demnächst einmal Zeit habe, werde ich den größten Blödsinnn Deiner ‘Vorhersagen’ zusammenstellen. Von Oppermann-wird-fallen bis De-Maizière-ist-der-kommende-König.

“Dabei warne ich doch immer! Lernt Ihr nix?”

Ja, @Kuckuck warnt auch immer. Und wundert sich, dass niemand etwas lernt. Ist so ‘ne Altmännerkrankheit, diese Attitüde. Dabei hast Du doch noch dicke Eier.

Oder?

;-)

Goodnight Januar 9, 2016 um 20:41

@Morph

Es belegt Deinen Mangel bezüglich eines Zugang zur Realität, wenn Du hier nicht anerkennen kannst, dass ich die aktuelle Entwicklung in der BRD in den letzten 4 Monate exakt vorhergesehen habe.

Vielleicht hast Du auch nur ein Problem mit Deinem Selbstwertgefühl, wenn Du Leistungen anderer Personen nicht anerkennen kannst.

Wie auch immer, das ist traurig. Ich habe kein Problem Deine Leistungen anzuerkennen und ich teile das hier auch immer wieder mit.
Liegt vielleicht an meinem Charakter und meinem Selbstwertgefühl.

Hoffe das sich das bei Dir in der Zukunft bessert. Und Du Dich wieder auf das konzentrierst, wofür Du hier höchste Anerkennung erhältst. Auch von mir.

moderator Januar 9, 2016 um 21:07

Danke, wieder ein Schritt weiter:
1. Tills Äußerung. Ablage.
2. Vermutlich auch Übereinstimmung. Ich verfahre weiter wie bisher, so dass Beleidigungen weiterhin unterbunden bleiben. Ich stelle anheim weitergehende Anträge in Zukunft zu stellen.
3. Ich freue mich dass Sie Belege dafür nachreichen werden, und zwar solche aus dem Zeitraum vor Tills Äußerung. Denn Ihre Äußerung zu meiner Tätigkeit als Moderator war vorher gefallen, so dass genanntes Beispiel obsolet ist.

Ebenfalls freue ich mich darüber dass Sie anerkennen dass rechtliche Erwägungen hier, wie bisher auch, bei jedem Entscheidungsprozess berücksichtigt werden. Der Tag verlief, anders als Sie vermuten, entspannt und brachte immerhin die Anerkennung ein Comedy Gold (was immer das auch sein mag: es hat nicht Jeder!) erreicht zu haben. Ich freue mich auf weitere konstruktive Zusammenarbeit.

Goodnight Januar 9, 2016 um 21:17

@moderator

Gerne!

Jackle Januar 9, 2016 um 22:10

Frohe Weihnachten!

Linus Januar 9, 2016 um 22:10

@Schweijk:
Danke, dass Du überhaupt geantwortet hast :-)

“Erstens kann ich keinen Totalitarismus der Konsumkultur erkennen.”
Doch, den gibt es fraglos. Der Kapitalismus ist auf Gedeih und Verderb auf Wachstum angewiesen. Daher ist es aus seiner Perspektive zwangläufig notwendig, den Konsum zu maximieren. Eben dies führt zu so absurden kulturellen Codes wie in der Werbung die Degradierung der Frau zum Lustobjekt. Deren eklantater Widerspruch zu unseren Werten ist nicht zu erklären, ohne auf den kapitalistischen Hintergrund zu verweisen. Die Notwendigkeit zum Konsum ist total, und der Zwang dazu hat durchaus totalitäre Züge. Nur deswegen dürfen/können Werbung und sonstige aufmerksamkeitsgetriebene Branchen die von unseren ‘Werten’ gesteckten Tabugrenzen ignorieren.
Das ist nicht leicht zu verstehen, besonders nicht für die, welche keine Möglichkeit haben, diesen Widerspruch durch irgendeine Form von Kompensation aufzulösen.

“Wenn von Zuwanderern kulturelle Integration erwartet wird, dann ist das kein “Kulturexport”.”
Das habe ich auch nicht behauptet. Der Satz lautete: “Und es ist der Totalitarismus der Konsumkultur, diese Errungenschaft auch noch aggressiv und missionarisch zu exportieren”. Aufgedröselt: Die Notwendigkeit des Exports der Konsumkultur folgt direkt aus der absoluten Notwendigkeit von Wachstum und damit Konsum (der Ruf nach der ‘Freiheit’ der Märkte). Natürlich trägt die resultierende aggressive Expansion totalitäre Züge.

Daneben: Im konkreten Fall heisst kulturelle Integration, dass die Zugewanderten unsere kulturellen Codes mitsamt der auftretenden Widersprüche und Zumutungen zu ertragen haben. Schön! Das löst aber nicht deren Dilemma. Der Eindruck einer Frau in Strapsen dürfte für einen syrischen Jungen hier oder in Syrien exakt der gleiche sein.

Aus dem Gesagten ergibt sich:
Die Forderung, jeder hätte eigenverantwortlich zwischen Fiktion & Realität zu unterscheiden, ist mehr als billig. Sie lässt den Einzelnen mit seinem Problem allein.

Besonders deutlich wird dies, wenn man ein wenig zuspitzt und Fiktion & Realität durch Lüge & Wahrheit ersetzt. Letztendlich liegt es damit allein in der Verantwortung des Empfängers, mit dem Gehalt einer Botschaft umzugehen. Der Sender ist von jeglicher Verantwortung freigestellt. Das ist ein von der Aufklärung entwickelter absolutistischer Anspruch, den sich der Liberalismus unter den Nagel gerissen hat (die Aufklärung leitet aus der Eigenverantwortlichkeit gleichermassen Pflichten bzgl. Allgemeinwohls ab, diese werden in einem ‘liberalen’ Umfeld jedoch nur allzugern unter den Tisch gekehrt).

“Du hast sicher recht mit dem Teil des Argumentes, der darauf hinausläuft, daß völlig anders sozialisierte Leute nur schwer zur Unterwerfung unter die Normen der Zivilisation gezwungen werden können und daß es allzu einfach ist, das zu verlangen. – Aber was ergibt sich daraus als Konsequenz, wenn nicht die Einsicht, daß die ungesteuerte Immigration aus vormodernen Gesellschaften nach Europa gestoppt werden muß, um die Zivilisation zu bewahren?”

Ganz genau! Oder fast genau: mit dem Wort Zivilisation wäre ich vorsichtig. Ich würde es ‘Kultur’ nennen, und dabei durchaus auf die auch unserer Kultur innewohnende Verlogenheit hinweisen.

Es geht auch nicht darum, Immigration jetzt völlig zu stoppen, sondern sich darüber klar zu werden, dass und welche ‘kulturelle Inkompatibilitäten’ bestehen. Es ist entscheidend, diese Inkompatibilitäten im Vorfeld zu erkennen und ihnen bei den Integrationsbemühungen Rechnung zu tragen. Es ist grob fahrlässig, darauf zu vertrauen, dass die Gesellschaft die Neuankömmlinge schon irgendwie ‘verdauen’ werde. Das aber ist das Mantra des Liberalismus.

ruby Januar 9, 2016 um 23:28

Es war einmal ein schwerdiskutierendes Volk, das hoffte auf die Neujahrsrednerin, aber die Neujahrsrednerin war in Wirklichkeit die Drohnenagitatorin!

xefix Januar 9, 2016 um 23:40

@Goodnight:
“Vielleicht hast Du auch nur ein Problem mit Deinem Selbstwertgefühl, wenn Du Leistungen anderer Personen nicht anerkennen kannst.”

Immer, wahrhaftig, immer wenn ein Argument deine Teflon-
Schutzweste durchschlägt, wirst du persönlich.
Warum?
Weil Argumente Schutzwesten ignorieren?

nixfürungut

H.K.Hammersen Januar 12, 2016 um 12:47

@KurtBehemoth
Keine Sorge, ich imaginiere keinen realen Morph, ich beziehe mein Urteil einzig auf von Morph selbst gegebene Hinweise. Er hat mehrfach den Versuch gemacht, Äußerungen von ihm hier im Blog dadurch zu relativieren, indem er sie als nicht seine tatsächliche Meinung wiedergebend bezeichnete.

Im Jahr 2011 war die hinter Morph stehende Person zusammen mit Lübberding und Strobl zu einem Gespräch mit Schirrmacher und Steinbrück eingeladen. Die Drei waren dort ausdrücklich als Blogger. Ich gebe mal Zitate aus diesem Gespräch wieder:

“Ich möchte Niklas Luhmann zitieren: …”

“Aber die Ansprüche an die Politik formulieren doch gar nicht einmal so sehr die Menschen, sondern, was die Partikularinteressen angeht, die Organisationen.”

“Wir reden von Personen, aber am Ende sind es doch überpersönliche Organisations- und Netzwerkstrukturen, die für dieses Zurücksinken in etablierte Verfahren verantwortlich sind.”

Wie gesagt, da sprach die hinter dem Avatar stehende Person. Morph und die Person dahinter sind identisch. Morph möchte uns nur den Eindruck vermitteln, dass es anders sei, damit er sich bei Bedarf von seinen Äußerungen distanzieren kann.

Stephan März 27, 2016 um 22:02

Ich finde die Verrückten @Kuckuck @Keynesianer und @gelegentlich mittlerweile eigentlich ganz amüsant. Irre was die sich so ausdenken.

Keynesianer März 27, 2016 um 22:15

Nur kein Neid, @Stephan, wir haben halt noch gute Ideen.

Wie findest Du meine monetäre Produktionsfunktion nach Keynes?
http://www.wolfgang-waldner.com/

gelegentlich März 27, 2016 um 22:19

@Stephan 22:02

Danke, immerhin konzedieren Sie dass „die“ sich was ausdenken. Und selbst? Bisher eine tabula rasa, die sich noch nicht beschrieben hat.
Im Übrigen:
Ein nach meiner Meinung sehr kluger Artikel, bei dem es darum geht, wie Politik funktioniert und warum Recht zu haben meist ohne Wirkung bleibt:
„Wer hat Angst vor Donald Trump?
Rüdiger Suchsland 27.03.2016
Der Albtraumträger: Die Deutschen lieben ihre eigene Angst. Gerade fürchten sie Donald Trump. Dabei hätten sie dazu womöglich gar keinen Grund“
http://www.heise.de/tp/news/Wer-hat-Angst-vor-Donald-Trump-3151972.html

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