Leonardo toppt Neymar

by Weissgarnix on 16. November 2017

Knapp 400 Millionen Euro wurden gestern Nacht auf den Tisch gelegt für ein einziges Tor Gemälde von Leonardo da Vinci. Noch nicht mal das Gemälde, das mit dem ins Narrenkastel schauenden Androgynen, das im Louvre hängt. Nein, ein ganz anderes, “Salvator Mundi”, dessen einzigartiger Vorzug es war, noch in Privatbesitz und damit a priori käuflich zu sein. Kein besonders hübsches Bild, vermutlich noch nicht einmal vom Meister selbst, sondern gefertigt von einem Kollektiv, und seit geraumer Zeit offenbar in erbarmungswürdigem Zustand. Bisheriger Besitzer und ab sofort wieder schlagartig liquider Verkäufer war der russische Oligarch Dimitri Issjaauchegal.

Jetzt kann man natürlich sagen: So what? Denn im Grunde reden wir über Sphären, wo unsereins gar nicht mehr mitreden will weil nicht mitreden kann, ein Spleen, so könnte man es nennen, unter Superreichen, die sich die Kohle in immer höheren Chargen gegenseitig zuschieben, weil sie ab und an auch Cash brauchen, um den Sprit für die 150 Meter Yacht zu bezahlen.

Man mag sich auch sagen: Wenigstens ruft der olle Da Vinci, der ja dank Dan Brown einem breiten Publikum auf der ganzen Welt bekannt ist, einen fast doppelt so hohen Preis auf wie dieser südamerikanische Balltreter, dieser Neymar, den ja doch fast niemand kennt. Noch dazu für ein einziges Bild, und noch nicht mal sein berühmtestes. Umgerechnet auf Neymar käme Da Vinci auf einen Gesamtwert von mehreren Milliarden, seine ganzen Erfindungen noch gar nicht miteingerechnet. Soviele Hattricks kann der Neymar in Paris gar nicht auf den Rasen zaubern, um da in seinem aktiven Leben auch nur dran zu kratzen. Erdgasmillionen aus Qatar hin oder her.

Betrachten sollte man diese und ähnliche Transaktionen jedoch in der Zusammenschau, denn ein Trend zeichnet sich immer mehr ab. Nämlich der einer auf Superreiche konzentrierten Inflation. Ja, Inflation. Das ist keine Binse, wie man vielleicht meinen mag. Die wäre es als bloße Spekulationsblase, wie in der Vergangenheit der Fall. Das scheint mir aber hier mittlerweile bedeutender. Der Trend zu ständig steigenden, und zwar progressiv steigenden Preisen bei bestimmten Super Premium Güterklassen (einschließlich “Toys” wie Superyachten, Rennpferde, Jets und Central Park Penthouses) hat sich klar verselbständigt.

Das ist zwar an sich nicht so neu, aber wenn man es einer seit langem mau verlaufenden Preisentwicklung bei allen anderen Gütern des täglichen Bedarfs gegenüberstellt, dann vielleicht doch. Ich kann es nicht oft genug betonen: Die Wirtschaftsweisen und Experten auf der ökonomischen Welt haben keine eindeutige Meinung zur Inflation. Alle reden und schreiben darüber, wie es aussieht und sich vielleicht anfühlt; aber niemand weiß im Grunde wirklich, wo es herkommt.

Meine (holzschnittartige) Hypothese: Der Markt spaltet sich, Konsumgüterinflation ist ein Relikt aus der Vergangenheit, während wir bei Produkten Marke Extraextraextrafein Preisentwicklungen schauen werden (und zwar tatsächlich nur schauen, weil erwerbstechnisch eh völlig out of reach), die uns das X zunehmend als U erscheinen lassen. Das schließt moderne Sklaverei à la Neymar selbstredend mit ein, gerade im Sport sehe ich da das obere Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Auch gut im Rennen liegen neuartige Luxuskonzepte für Immobilien, so zum Beispiel das schmucke 3500qm Häuschen in Bel Air, mit Nobelkarossensammlung und 5-köpfigem Personal inklusive, zum Schlagerpreis von 250 Millionen.

Kommunikationstheoretisch ist das interessant, weil uns, dem breiten Publikum, der Kapitalismus im großen Stil nur noch vorführt, was alles geht. Eine Art Show, guck mal hier: das könntest du haben und dort könntest du wohnen, für 200, 300, 400 Millionen – Ist das nicht geil? Der Sport liefert noch ein paar nach Schweiß, Bier und Fussballrasen stinkende reale Anknüpfungspunkte, aber alles andere ist nur noch fiktional. Und nicht nur fiktional, sondern auch metaphorisch, nämlich dort, wo die “Show” von Ideologen tatsächlich als Schablone für die echte Welt verkauft wird. Eine echte Welt, die es auch tatsächlich gibt. Allerdings für so gut wie niemanden.

 

{ 120 comments… read them below or add one }

keiner November 16, 2017 um 08:43

Topppppp Thema!

…nebenbei marschiert der braune Mobb wieder auf

https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/wider-den-neofaschismus

Nur so als Hinweis.

H.K.Hammersen November 16, 2017 um 09:07

Die Inflation war nie weg, sie kommt nur heute viel subtiler daher. Eigentlich müssten Konsumartikel permanent billiger werden. Produktivitätsfortschritt bedeutet nun mal, heute etwas zu niedrigeren Kosten herstellen zu können, als gestern. Aber da das ja Deflation wäre – und die ist ja nach gängiger Meinung tödlich – pumpen die Zentralbanken permanent billiges Geld in die Märkte.

Am Ende aller Transaktionen landet dieses Geld auf den Konten der immer superreicher werdenden Superreichen. Was sollen die jetzt damit machen? Die nächste Produktionsperiode oder Produktentwicklung vorfinanzieren? Wozu? Das Geld dazu wird doch schon kostenlos von den Zentralbanken bereitgestellt. Also kaufen die Superreichen Statussymbole und treiben deren Preise in die Höhe, den der Status ist nun mal vom Preis abhängig.

Im Übrigen gehört auch Wohnraum zu den Gütern des täglichen Bedarfs – jedenfalls bei all denen, die nicht unter Brücken nächtigen – , und dort erreicht die Inflation auch die Normalsterblichen.

Jackle November 16, 2017 um 09:44

‘Eine echte Welt, die es auch tatsächlich gibt. Allerdings für so gut wie niemanden.’

Das Gemälde und der ungeheure aufgerufene Preis ist natürlich ein netter Aufhänger; hat aber mit der Realität der restlichen Menschen nichts zu tun. Die Immobilienmärkte in Australien, Neuseeland, Hongkong, Schweden, Kanada, UK, etc. haben aber sehr wohl etwas mit den realen Lebensumständen der Menschen zu tun.
Aber die asozialen Babyboomer haben für ihre Kinder, den Millennials, ja ausschließlich Ratschläge übrig, die sich meistens darauf begrenzen, dass die Millennials ein genauso ‘erfolgreiches’ Leben führen könnten, wenn sie endlich lernen, auf Avocado-Sandwiches zu verzichten. Naja, who cares. Geschichtsbücher werden mal über diese asoziale scheiß Generation richten. In der Zwischenzeit wünsch ich allen Babyboomern hier einen schönen Tag!

Jackle November 16, 2017 um 09:47

‘Produktivitätsfortschritt bedeutet nun mal, heute etwas zu niedrigeren Kosten herstellen zu können, als gestern.’

Das mag das bedeuten, aber Produktivitätsfortschritte sind seit 2008 so gut wie nicht mehr zu verzeichnen. Nur darüber redet halt auch niemand. Warum auch? Eine kapitalistische Konstante seit 200 Jahren fällt weg und nobody gives a fuck. Schön weiter auf Sicht fahren. Was soll schon passieren? Stiff upper lip!

keiner November 16, 2017 um 11:23
Kuckuck November 16, 2017 um 12:11

@Weissgarnix
Der Trend zu ständig steigenden, und zwar progressiv steigenden Preisen bei bestimmten Super Premium Güterklassen (einschließlich “Toys” wie Superyachten, Rennpferde, Jets und Central Park Penthouses) hat sich klar verselbständigt.
Das ist zwar an sich nicht so neu, aber wenn man es einer seit langem mau verlaufenden Preisentwicklung bei allen anderen Gütern des täglichen Bedarfs gegenüberstellt, dann vielleicht doch.

Ja, der Trend ist alles andere als neu, sondern läuft schon seit rund einem halben Jahrhundert.

„Grenzen des Wachstums“ für den Wohlstand und Konsum der Massen, zunehmender Reichtum, Luxusproduktion und exzessiver Luxuskonsum für eine kleine Minderheit.

Der Trend hat auch einen Namen: Nennt sich Neoliberalismus aka „Klassenkampf von oben“.

Ist nichts anderes als modernes Raubrittertum und eine Variante von faschistischer Wirtschaftspolitik a la Pinochet und Friedman.

Goodnight November 16, 2017 um 13:03

Meine These war ja bisher eine Entkopplung des Kapitalismus von der Realwirtschaft.
Bisher sieht es so aus.
Andererseits haben wir im Luxussekzor eine solch hohe Inflation, dass man feststellen muss, dass Geld in diesem Sektor massiv an Wert verliert….weil: Inflation.

Blue Angel November 16, 2017 um 13:08

Irgendwo müssen die Superreichen das geschenkte Geld ja lassen.

Einen sehr guten Text (geschrieben von einem Ingenieur) über Umverteilungsmechanismen, Maron, die EU und die Interessensverquickung neoliberaler Ziele mit linken Sehnsüchten gibt es bei der Achse des Guten: “Die Linke schanzt den Euro-Eliten Macht und Vermögen zu”
(vorsichtshalber ohne Link und danke für die erste Freischaltung!)

chabis November 16, 2017 um 13:16
ruby November 16, 2017 um 13:26

@Kuckuck
Und bald gibt es keine Infrastruktur, um Bildung und qualifizierte Arbeit zu schaffen sondern Unterschicht ohne schöpferische Nachfrage. Ohne funktionierende Verkehrswege kommen die noch nichtmal zur Arbeitsstätte in die durch Investitionsstaus verrottenden Städte. Viel Vergnügen in den inselartigen Immobilienghettos wie der Hamburger Hafencity. Die 1% kann sich ihre Kultur in der Elbphilharmonie alleine kredenzen.
Hallo Blue Angel
welcome here
Für ein derart asoziales “Elitenpack” gibt es kein passendes Paradigma.

Blue Angel November 16, 2017 um 13:29

Hallo ruby und danke!
Manche denken, das asoziale Elitenpack bestehe vorwiegend aus Soziopathen. Bei näherer Betrachtung (war gegenüber dieser Theorie erst sehr skeptisch) könnte da was dran sein.

Blue Angel November 16, 2017 um 13:32

Ich wage mal, den Text zu verlinken, er ist nämlich wirklich sehr gut:
http://www.achgut.com/artikel/die_linke_schanzt_den_euro_eliten_macht_und_vemoegen_zu

Achse des Guten besteht überwiegend nicht aus meinen “politischen Freunden”, aber heutzutage muß man die Augen weit offen halten um die weit verstreuten Wissens-Perlen zu finden.

Blue Angel November 16, 2017 um 13:34

@chabis:
Zum Thema Polen hat Analitik Interessantes geschrieben (“Polen bekommt den schwarzen Punkt”):
http://analitik.de

Ein Analyst, dessen Beiträge ich seit inzwischen ca. 1 1/2 Jahren lese, die meisten sind sehr aufschlußreich.

ruby November 16, 2017 um 13:55

Polen unser Nachbar, aber ich habe mich in Bad Muskau nicht getraut über den Grenzfluß zu fahren. Ein halbes Leben keinen physischen Kontakt mit dem Land – wie geht das weiter?
https://www.polish-online.com/fotos-polen/13673_18_bad-muskau-fuerst-pueckler-park-fluss-neisse.jpg

Blue Angel November 16, 2017 um 14:03

@ruby:
Meine Haltung gegenüber Polen ist ambivalent (kenne einige Polen): Die Auflehnung gegenüber D finde ich verständlich und größtenteils richtig: Die meisten Polen wollen nicht derart arrogant behandelt werden und sie wollen auf keinen Fall in Polen das erleben, was in D passiert.
Ihre Haltung gegenüber der Russischen Föderation ist teilweise aufgrund der Vergangenheit nachvollziehbar, aber andererseits extrem überzogen (Polen war in der Geschichte nicht immer nur Opfer) und auch unklug: Wie in Analitiks Bild vom kleinen Jungen zwischen zwei Großen, ist es schädlich für den Kleinen, sich gegen BEIDE Größere zu stellen.
Polens Vertrauen in die Globalisten/Neoliberalen halte ich für unbegründet und gefährlich.
Die mir bekannten Polen sehen das übrigens ähnlich.

ruby November 16, 2017 um 14:17
niemand November 16, 2017 um 14:17

>>”Polens Vertrauen in die Globalisten/Neoliberalen halte ich für unbegründet und gefährlich.”

Es ist auch mit Blick auf die den Polen so wichtige Migration widersinnig bzw. auf einem Auge blind.

ruby November 16, 2017 um 14:26

Was mich betrifft sind es die Nähe und das Fremde.
Die Sprache ist bei uns kaum gelernt.
Wie kann da ein gemeinsames Europa werden?
Polen arbeiten viel weg von zuhause, aber kehren sie zurück wie gewollt? Mein Rehafreund Janosch ein ITler bleibt in Deutschland, der spricht deutsch englisch und polisch.

Blue Angel November 16, 2017 um 14:44

@niemand:
“Es ist auch mit Blick auf die den Polen so wichtige Migration widersinnig bzw. auf einem Auge blind”
- Falls Sie damit die vielen Polen meinten, die im europäischen Ausland arbeiten, stimme ich dem zu. Glaube aber auf der anderen Seite nicht, daß die meisten Polen Probleme mit *europäischen* Ausländern haben/hätten, die in Polen arbeiten/arbeiten möchten.

Was die meisten Polen, aufgrund ihrer geschichtlichen Erfahrungen, auf keinen Fall wollen, ist eine ähnliche Islamisierung wie sie in einigen europäischen Ländern passiert: Polen sind darüber nicht nur via Internet informiert sondern auch durch die Erfahrungsberichte, die Auslands-Polen aus England, Deutschland, etc aus erster Hand in den Heimaturlaub mitbringen. – DAS lehnen die meisten KOMPLETT ab und ich kann das sehr gut nachvollziehen.

@ruby: Meine Familie mütterlicherseits wurde aus einer inzwischen polnischen Region vertrieben. Wenn ich Fotos davon betrachte, verspüre ich auch eine intensive Mischung aus “nah-fremd” und wünsche mir, daß es Polen gelingen kann, die wunderschönen Landschaften dort weitestmöglich zu erhalten.

Was aber ein “gemeinsames Europa” berifft, hoffe ich, daß dieses Globalistengebilde baldmöglichst zerfällt. In dem verlinkten Achse-Artikel (“Die Linke schanzt den Euro-Eliten Macht und Vermögen zu”) finden Sie genug Gründe dafür.

ruby November 16, 2017 um 15:17

@BlueAngel
mütterlicherseits Schlesien
väterlicherseits Pommern
auch ich wünsche mit den Menschen dort von Herzen Freundschaft

Europa und eine Währung werden scheitern, dass beurteile ich mit meinem Wissen zu Theorie und Politik von Geld und Kredit.
Es gilt den Übergang und ein zukünftiges neues Währungssystem zu gestalten.

Schön, Ihr agieren in der Welt des Wissen zu lesen.

ps
es ist wieder Zeit für Mohnkuchen
http://tortentante.blogspot.de/2015/11/mohnkuchen-schlesische-art-mit-streusel.html

lab rat November 16, 2017 um 15:29

“Das Geld hat noch keinen reich gemacht.”

Seneca

Blue Angel November 16, 2017 um 15:38

@ruby:
Sieht sehr gut aus, der Mohnkuchen!

Was vergangene Kriege betrifft, wünsche ich mir ebenfalls, daß die heute Lebenden aus den Erfahrungen lernen und sich auf dieser Basis der Zukunft zuwenden, statt zu versuchen, sie zu wiederholen…In diesem Sinn ist es mir seit einigen Jahren sehr wichtig, dazu beizutragen, das oft mißbrauchte Feindbild des “bösen Iwan” mit abtragen zu helfen.
Genauer gesagt, seit ich (anfangs durch aufmerksames Studieren von Leserkommentaren bei ZON und – damals noch möglich – SPON) begonnen hatte, wissen zu wollen, was *wirklich” los ist, z. B. in Syrien oder der Ukraine.
Leider gibt es immer noch zuviele, die sich bezüglich Informationsbeschaffug auf ÖR- und Großmedien verlassen (wo man nur selten echte Informationsperlen findet).

niemand November 16, 2017 um 15:42

>>”Falls Sie damit die vielen Polen meinten, die im europäischen Ausland arbeiten, stimme ich dem zu.”

Das ist der schlüssige Teil einer Globalismusbefürwortung aus polnischer Sicht.

Re Islam: voilà.

Wahrscheinlich ist aber nur der ganze, ungeteilte Neoliberalismus zu haben, so daß “die Polen” ihre Haltung zum Neol. an dieser Bruchstelle bestimmen i.S.v. klären müßten.

Nichts gegen ein gemeinsames Europa. Man sollte aber fragen, ob sich ein Libanon, Syrien, Marokko in ihrer Geschichte je als Europa verstanden wissen wollten.

Die abgeforderten Integrationsleistungen, subito, des schroff unähnlichen gefährden letztlich den Frieden, den schon die beiden Völker diesseits und jenseits des Rheins, im wahrsten Sinne des Wortes Brudervölker, jahrhundertelang nicht fanden.

niemand November 16, 2017 um 15:44

>>”Was vergangene Kriege betrifft, wünsche ich mir ebenfalls, daß die heute Lebenden aus den Erfahrungen lernen…”

Die Erfahrungen fehlen ihnen doch gerade.

Goodnight November 16, 2017 um 16:09

Die Reichen werden gerade immer ärmer, weil alles was sie haben wollen extrem teuer wird.
Die Armen werden hingegen immer reicher, weil alles was sie haben wollen nicht teurer wird.
Das ist der Witz.

ruby November 16, 2017 um 16:18

@niemand
das ist eine vermittelnde Aufgabe zwischen den Generationen
es muß nicht immer lauten, wer nicht hören will muß leiden
auch kann man aus schlechten Vorfahren lernen

Jackle November 16, 2017 um 16:30

‘Die Reichen werden gerade immer ärmer, weil alles was sie haben wollen extrem teuer wird.
Die Armen werden hingegen immer reicher, weil alles was sie haben wollen nicht teurer wird.
Das ist der Witz.’

Was für ein Bullshit. Der Witz liegt darin, dass der Reichtum der Reichen nur dann weiterhin etwas wert ist, wenn die Armut der Armen nicht so groß wird, dass sie nicht mehr in der Lage sind, passend zum Termin zu tilgen und Zinsen zu bezahlen. Wenn die Reichen aber weiterhin sich gegenseitig die Kohle zu schieben die Kunst und sonstigen Indizes hochjazzen, dabei aber vergessen, auf der anderen Seite der Medaille für Zahlungsfähigkeit zu sorgen, wandert der ganze Reichtum eben in den Orkus. PERIOD.

Aber weissgarnix kann ja weiter herum heulen, dass die Reichen die neuen Juden sind. Sicherlich auch eine vernünftige Strategie!

ruby November 16, 2017 um 16:46

@Jackle
Du machst eine Liste, was jetzt bereits alles wertlos ist.
Und dann wird überlegt, was damit gemacht wird.

gelegentlich November 16, 2017 um 16:48

@ Goodnight November 16, 2017 um 16:09
„Die Armen werden hingegen immer reicher, weil alles was sie haben wollen nicht teurer wird.
Das ist der Witz.“
Gilt das auch für Lebensmittel (bei gleicher Qualität natürlich)?
Über diesen Witz wird keiner lachen. Weil er seine Pointe verfehlt. Period.

Blue Angel November 16, 2017 um 16:50

@Goodnight:
gelegentlich hat recht: Diese Aussage von Ihnen ist wirklich ein Witz und zwar ein sehr geschmackloser.

enrico November 16, 2017 um 16:55

@goodnight

Ausgaben = Einnahmen
wenn die Reichen (in ihrer Gesamtheit) immer mehr ausgeben müssen, dann müsste es auch irgendwo eine Gruppe geben,die entsprechend immer mehr einnehmen können. Oder? Nein, es handelt sich um die gleiche Gruppe. Die Reichen.

Die Antwort ist wohl, dass die Reichen in ihrer Gesamtheit reich bleiben und sogar reicher werden, denn das, was sie auf der einen Seite mehr ausgeben, nehmen sie auf der anderen Seite gleich wieder mehr ein.

Jetzt werden die Reichen insgesamt aber nachweislich immer reicher.
Preisfrage: Woher kommt dieses mehr an Geld, wer verschuldet sich dafür mehr?

Blue Angel November 16, 2017 um 16:57

Wer sie verpasst hat, kann “Die Anstalt” hier noch anschauen und dabei einiges über “reich” und “arm” lernen:
https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-vom-7-november-2017-100.html

Dazu auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Mont_Pèlerin_Society

Immer wieder an´s Herz legen kann ich allen, die auch Ökonomie-Vollidioten (wie mir) sehr einleuchtend erklärenden Umverteilungsmechanismen im Achse-Artikel “Die Linke schanzt den Euro-Eliten Macht und Vermögen zu”

gelegentlich November 16, 2017 um 17:40

@Blue Angel
Da ist dann wieder politische Intelligenz gefragt. Das Gesagte vom Gemeinten unterscheiden zu können:
„Dr. Jobst Landgrebe ist Geschäftsführer der Cognotekt GmbH, einer auf die Automatisierung einfacher geistiger Tätigkeiten mit Künstlicher Intelligenz spezialisierten Firma; er veröffentlicht regelmäßig zum Themenkreis „Technologie und Gesellschaft“ und zum europäischen Währungsprojekt.“ (ebendort)
Das ist sicherlich ein richtiger authentischer Linker, der dafür natürlich die Plattform wählt, welche an hervorragender Stelle die Herausbildung misogyner antsemitischer Parallelgesellschaften hier immer schon bekämpft hat – die Achse des Guten:
„Zu diesem Kult gehören auch die Bereinigung des Denkens und Sprechens um traditionelle Muster mit Diffamierung und Schmähung Andersdenkender, die Förderung der Herausbildung stammesartiger, misogyner, antisemitischer Parallelgesellschaften in unseren Städten sowie die krasse Vernachlässigung der wichtigsten staatlichen Aufgabe der Gewaltverhinderung.”
Also die Edelfedern der Dumpfbacken im Land. Wenn es nicht so abartig absurd wäre – darüber könnte man herzhaft lachen.

Blue Angel November 16, 2017 um 17:53

@gelegentlich:
Ob der Autor ein “Linker” oder ein Linker oder sonstwas ist, interessiert mich weit weniger als die Stichhaltigkeit seiner Argumente. Letztere ist m. E. hier eindeutig gegeben. Ähnliches hatte ich übrigens schon von (echten) Linken als auch von Neuen Rechten gelesen, nur i. d. R. nicht so gut auf den Punkt gebracht.

Die “Kontaktinfektions”-Argumentation, mit der die Antideutschen (= Leute, die von sich behaupten, Linke zu sein) alle Akteure der neuen Friedensbewegung diskreditierten bis deren hoffnungsvolle Ansätze erfolgreich “erlegt” waren, kenne ich inzwischen sehr gut.

Exemplarisch nachlesbar ist diese Taktik z. B. in alten Freitag-Kommentarbereichen aus 2013/2014. An den dortigen Diskussionen, z. B. zu Themen wie “Ukraine” oder “Syrien” war ich als einer von vielen, inzwischen “ehemaliger Nutzer” Genannten, beteiligt, habe die entsprechenden Erfahrungen also “von der ersten Reihe” aus gemacht. Deshalb verfängt sie (nicht nur in meinem Fall glücklicherweise) nicht mehr: Die oktroyierten Scheuklappen sind dauerhaft entfernt ;-)

Goodnight November 16, 2017 um 17:56

Jesus, ihr unterschätzt den Kapitalismus.

Der operiert nicht moralisch.

Der Kapitalismus holt sich das Geld dort, wo es noch etwas zu holen gibt.

Bei den Armen ist da nix mehr, folglich sind die entkoppelt, die bekommen entweder ihr Hartz IV oder Wohngeld. Die sind befreit von Inflation.

Die Inflation geht dahin, wo die Reichen sind. Wer in den letzten Jahren mal Immobilien, Luxuslimousinen, Luxusreisen oder teuere Kleidung und Uhren oder Apple-Produkte gekauft hat, der weiß wovon ich spreche. Einfache Millionäre sind heutzutage nur noch Mittelschicht.

Yep, und die Frage, wer das alles bezahlt? Jesus, der Staat.

Der Staat bezahlt die Stütze für die Armen und die Kredite für die Reichen.

Deshalb ist dieser Kapitalismus ja irgendwie kein Funktionssystem mehr, keine eigenständiges.

enrico November 16, 2017 um 18:17

@Goodnight
“””””Der Kapitalismus holt sich das Geld dort, wo es noch etwas zu holen gibt.”””””

Klar, bei den Armen ist nichts zu holen. Beim Staat schon ein bisschen mehr,aber das reicht trotzdem noch nicht. Es ist das Finanzsystem, das da Kredite an sich selbst schöpft! Zinsfrei an sich selbst. Kooperative Bilanzverlängerung. Vollkommen losgelöst von der real-produktiven Wirtschaft. Ob das nun Kapitalismus ist, wage ich zu bezweifeln. Für mich ist das eher ein crime scheme. Und der Witz ist: Das funktioniert. Zumindest für eine gewisse Zeit.

gelegentlich November 16, 2017 um 18:19

@ Goodnight November 16, 2017 um 17:56

Teufel auch: sind die Lebensmittel jetzt teurer geworen oder nicht? Heizkosten und Stromkosten habe ich vergessen. Gibt es also für die Armen eine Inflation (Widerlegung Ihres „Witzes“) oder nicht (Sie hätten dann recht).
Spruchblasen bitte platzen lassen. Einfach nur das Gefragte beantworten. Damit es auch klappt sage ich explizit: bitte!

Goodnight November 16, 2017 um 18:42

@gelegentlich

Sind die Lebensmittelpreise in den letzten Jahren gesunken?
Ja!
Sind die Heiz- und Stromkosten in den letzten Jahren gesunken?
Ja!

Steigen beide jetzt gerade wieder?
Ja!

Was ist das Ergebnis all des auf und ab ? Der Preis bleibt in the long run gleich.

Wilma November 16, 2017 um 18:44
Adam Cartwright November 16, 2017 um 18:50

Gerade Stromkosten sind ja ein interessantes Thema. In den letzten 15 Jahren sind die Nettostrompreise (siehe EEX in Leipzig) in den Keller gerauscht. Der Bruttostrompreis hat sich mal eben verdoppelt.

Für Industriekunden, die vom EEG usw. nicht betroffen sind (bei entsprechendem Verbrauch), sind die Energieeinkaufspreise gesunken. Für den Endverbraucher hingegen gab es eine satte Inflation.

ruby November 16, 2017 um 18:55

@gelegentlich
Natürlich gibt es meinen NSU Prinz 4L nicht mehr für 3.300 DM
https://d3ihnaxjrinbwq.cloudfront.net/OT0071/OT0071_01.jpg
Korallenrot

Wilma November 16, 2017 um 18:55

Die TAZ zu Beck und Fücks

Grüne Ex-Politiker gründen Think-Tank
Transatlantischer Ruhestand
Mit dem Zentrum Liberale Moderne wollen Marieluise Beck und Ralf Fücks die Demokratie verteidigen. Im Fokus: die Aggressionen des Kreml.
http://www.taz.de/!5463620/

enrico November 16, 2017 um 18:57

Preissteigerungen (Warenkorb) und Inflation ist NICHT das gleiche. Wäre es Inflation müssten auch die Löhne dementsprechend drastisch steigen. Tun sie aber nicht.

gelegentlich November 16, 2017 um 19:00

@ Goodnight
Schöner Versuch. Wie lang muss der betrachtete Zeitraum sein um die Aussage zu rechtfertigen für die Armen gäbe es keine Inflation? Denn wenn die Preise jetzt steigen…
@ Blue Angel
Dass ein Artikel auf einer neurechten Plattform erscheint ist alleine kein Grund dafür, dass er nicht dennoch heimlich einen linken Kern haben könnte. Dieser hat den nicht. Er polemisiert lediglich gegen eine weitere Integration Europas durch die nicht belegte These, damit würden die Steuerzahler noch mehr enteignet als durch die einzelnen Nationalstaaten. Das ist alles. Es ist die Position der Leute, die auskömmliche Zinsen haben wollen, also der sozusagen mittleren Schicht der Vermögenden. Mit links oder einer Art Votum für die Abgehängten hat das nichts zu tun. Eher damit diese vor den eigenen Karren spannen zu wollen. Daher meine Bitte Intelligenz walten zu lassen.

Blue Angel November 16, 2017 um 19:08

@gelegentlich:
Test –
meine beiden letzten Kommentare (Antwort/en an Goodnight) sind nicht durchgekommen, daher nur stark verkürzt: “Links” und “rechts” sind nur noch Ablenkung, relevant sind “oben” und “unten”

Blue Angel November 16, 2017 um 19:19

Da es hier offensichtlich ähnlich schwierig ist, Kommentare duchzubekommen wie (früher? Hab´s dort schon lange nicht mehr versucht) bei ZON, danke ich für die (wenn auch kurze) Gelegenheit dazu und wünsche allen noch ein weiterhin informatives und konstruktives Miteinander.

Susanne November 16, 2017 um 19:28

Da Geld gespeicherte Zeit ist und Zeit laut Einstein relativ. Erlebt jeder Mensch, hier sehr schön zu sehen.

https://www.maximiliankiener.com/digitalprojects/time/

Systeme können sich nur dynamisch stabilisieren, indem sie ihren Steigerungszwang ständig fortschreiben und verstärken. Fortschritt erfolgt nur durch beständige Steigerung.

Inflation ist ein Zeichen der Entfremdung.

Hier versuchen ein paar Superreiche sich ein Stück Ewigkeit zu kaufen.

Goodnight November 16, 2017 um 19:38

@blue Angel

Auch ich habe hier schon Kommentare verloren….aber ich lasse mich doch nicht von einer Software nicht entmutigen.

Oben/Unten ist eine Vor-Moderne Unterscheidung, d.h. aus einer Zeit der vertikalen Schichtung, d.h. einer Zeit, in der Geld und Macht gekoppelt waren.
Heute ist das getrennt, heute haben wir Personen wie KGE Macht gegeben. Ob das intelligent ist?

Whatever, Oben/Unten funktioniert nicht mehr.

Goodnight November 16, 2017 um 19:41

@Susanne

Vor wenigen Jahren konnte man mit einer halben Milliarde noch ganze Inseln und die teuersten Immobilien der Welt kaufen.
Heute reicht das gerade mal für ein Gemälde.

Die Zeit frisst das Geld. Bei Inflation.

H.K.Hammersen November 16, 2017 um 19:54

@Goodnight
“Die Zeit frisst das Geld. Bei Inflation.”
Blödsinn! Die schieben sich nur noch gegenseitig die Pfänder zu und erhöhen so den Beleihungswert. Formal müssen die 0%-Kredite doch abgesichert sein. Alle nicht gehandelten Bilder und Immos steigen schließlich mit im Wert.

gelegentlich November 16, 2017 um 20:00

@ Blue Angel November 16, 2017 um 19:08
Nun, das was überwiegend Ablenkung ist sind wohl die Flüchtlinge, jedenfalls die aus dem Syrien-Krieg.

enrico November 16, 2017 um 20:04

“””Da Geld gespeicherte Zeit ist….”””

Unsinn.

QuestionMark November 16, 2017 um 20:05

@Blue Angel November 16, 2017 um 19:19
Es ist ein automatisches Limit bei den Links hier eingebaut. Wenn sie zu viele Links setzen, dann geht der Kommentar nicht durch. Vor zwei Jahren gab es auch mal eine inhaltliche Zensur. Die wurde von “gelegentlich” gemacht. Ist aber anscheinend zwischenzeitlich abgestellt seit “weissgarnix” übernommen hat.

Goodnight November 16, 2017 um 20:10

@Hammersen

Nope, das ist das typische Rattenrennen, alle wollen dabei sein und rennen den Assets hinterher. Die, die haben, die gewinnen kurzfristig gegen die, die noch haben wollen. Bis ganz viele haben und dann keiner mehr haben möchte. Dann sucht man andere Assets und das Rennen geht von vorne los.
Und auf der Strecke bleiben immer ganz viele, die dann reich nur noch waren. Wäre Reichtum eine Einbahnstraße, dann wären wir alle schon lange reich.

Der Kapitalismus muss selektieren, muss das “Oben” immer beschränkt halten, damit noch genügen rennen wollen.
Nennt sich auch Knappheit. ;-)

Goodnight November 16, 2017 um 20:13

Mal unter uns:

Glaubt Ihr, dass einer, der 400 Mio für ein Gemälde ausgibt, noch lange reich sein wird?

Er ist einfach nur ein weiteres Opfer des Konstrukt der Knappheit.

holger November 16, 2017 um 20:34

—> Die Wirtschaftsweisen und Experten auf der ökonomischen Welt haben keine eindeutige Meinung zur Inflation. Alle reden und schreiben darüber, wie es aussieht und sich vielleicht anfühlt; aber niemand weiß im Grunde wirklich, wo es herkommt. „

Tja… weil die Top-Ökognomen nichts vom Leben verstehen und was das überhaupt ist. Dieses, was wir Leben ist nichts anderes, als das Vorhandene mittels Energieaufwand zu nutzen (Ernte) oder umzuformen (Baum zu Holzhaus) oder (Blech zu Porsche). Ohne diesen Energieaufwand läuft nichts.

Ich hatte es schon mal getippselt vor vielen Monden kurz: Geld = Energie und Energie = Geld

Den Bereich Energie kannst du in 2 Teilbereiche grob aufgliedern. Einmal die komplett Leistungsbereitstellung in [kW] STOCK, das wären bei einem 50 Liter Bierfass die 50 Liter, und die abgegebene Leistung in einer Zeiteinheit [kWh] FLOW.

Nehmen wir an, die 50 Liter kosten 100 Eurotzen. 1 Liter Bier hat einen Energiegehalt (schwankend je nach Sorte) von rund 1.800 kJoule, das sind 500 Watt Stunden.
Das macht dann bei 50 Liter 25 kW Energieinhalt … somit kostet im Einkauf das kW 4 Eurotz.
Zum Vergleich 1 Liter Heizöl (Diesel) hat einen Energieinhalt von rund 10 kW zu 0,80 Eurotz

Ein normal sich bewegender und arbeitender Mensch braucht am Tag rund ~ 16.000 kJ oder umgerechnet 4 kW (gerundet) werden am Tag umgesetzt und benötigt. Dh wenn ich mich nur von Bier ernähren würde :) dann würde die 50 Liter gerade mal (25/4) 6,25 Tage halten. Also 8 Liter Bier pro Tag. Das schaffe noch nicht mal ich :D

FAKT ist: Um meine Leistung in das System, was man fälschlicher Weise Kapitalismus nennt, abgeben zu können, um Teil des Systemes zu sein, brauche ich am Tag mindestens die 4 kW an Input. Und in diesem Beispiel kosten die mich 16 Eurotzen.

Was bei einer „Inflation“ gerne auch fälschlicher Weise Geld-Entwertung oder Preissteigerung genannt, ist doch zu differenzieren. Wenn man schon die Begriffe so wählt, dann muss man in STOCK [kW] (Haus Bild Materie TOT) und FLOW [kWh] (Energietransfer Leben) unterscheiden. Hier kann man nach Maslow auch noch weiter differenzieren in Notwendig oder weniger Notwendig.

Einer Menge an Geld steht immer eine Menge an Energie gegenüber. Man kann nun nicht mit der Geldmenge die Energiemenge erhöhen. Die 50 Liter Bier mit den 25 kW bleiben die 50 Liter mit 25 kW. Und wenn die nur doof rumstehen und verfaulen ist der Nutzwert der 50 Liter exakt NULL ! 100 gab ich, und hätte diese auch verbrennen können. Diese 100 sind nun nicht weg, sondern es hat sie nur der Krombacher :D Das wäre jetzt meine persönliche Geldentwertung, weil ich diese 25 kW nicht genutzt aber bezahlt habe. Ich habe das Geld, als Energie Bier, nicht effektiv eingesetzt und habe somit mein Einkommen entwertet, weil ich den Wert selber nicht genutzt habe.

Jetzt passiert folgendes: Mit immer weiteren fortschrittlicheren Produktionsmethoden, ändert das Verhältnis Geld zu Energieaufwand/ertrag in der Gesellschaft den Sinn des Geldes. Der westlichen Welt ist es gar nicht mehr klar, was hinter 100 Eurotzen nun stecken. Bis auf die Prekären, die auf Sparflamme gehalten werden, und das Haushalten wieder erlernen müssen.

Das betrifft nun auch die so genannten Reichen, die immer wieder an den Pranger gestellt werden. Nur haben die es eben so gemacht, wie es sein sollte, mit Minimum an Energieaufwand das Maximum an Energie zu Ernten. Nur juckt die eine „Inflationsrate“ ?! Doch nur die Prekären unter den Reichen.

Wenn man sich klar ist, dass es keine Geldentwertung gibt, weil das Geld eh schon von Geburt an entwertet ist, und erst mit der entsprechenden Leistung an Umsetzung von Energie zu Geld wird, dann wird es auch klar, das es nur eine Inflation geben kann, wenn dem Geld die Leistung an Umsetzung von Energie wieder entzogen wird.

Und jetzt müssen wir nochmal die 50 Liter Bier mit 25 kW zu 100 eurotz (Mensch) betrachten und den Liter Diesel mit 10 kW zu 80 cent (Maschine) !!!

Der Mensch „kostet“ mindestens 4 eurotz/kW die Maschine 0.08 eurotz/kW

Durch die Fortschritte bei der Produktion, durch Zunahme der Versorgungssicherheit, kam es erst zu dem Populationswachstum Mensch von rund 1 Milliarde vor Industriell auf jetzt fast 8 Milliarden.

Durch diesen Vorgang, kam es zu der Entwertung des Menschen. Durch die Vermehrung der unkontrollierten hat sich jeder Mensch Konkurrenz geschaffen. Die eine produzieren, aufgrund der Möglichkeiten einfach zu viel, (Europa) und die anderen, weil sie im Schädel nicht mit genommen wurden zu wenig (Afrika). Früher 3. Welt genannt. Aus „humanitären“ Gründen, gab es nun „Brot für die Welt“. Der nicht nutzbare Energie Überschuss von Europa wurde noch billigst auf den Afrikanischen Markt verscheuert. Eine Art künstliche Ernährung. Das betrifft nicht nur Food sondern auch Non Food Artikel… Der ganze Ramsch wird nach Afrika verfrachtet, ob es nun Autoreifen sind, oder abgeschriebene Dieselaggregate oder der alte Ford Taunus. Da unten reichen die Dinge noch. Afrika ist der Schrottplatz Europas.

Man muss nur 2 Kurven übereinander legen, die ansteigende Geldmenge, und die Bevölkerungsexplosion nach Industrialisierung. Wer hat sich nun entwertet ?! Die ansteigende Geldmenge, zu dem gestiegenen Energieaufwand der Versorgung, oder die Menschen sich selber, weil sie zu viele Humanoide produzieren konnten, die in Wirklichkeit überflüssig sind ?!

Was passiert nun, bei stagnierenden Einkommen in Europa, wenn die Preise steigen, und der Produktionsoutput ebenfalls gleich bleibt ?! Durch die gestiegenen Preise muss wieder das Haushaltsbuch her, und der Pfennig dreimal umgedreht, der Konsum wird runter geschraubt. Dadurch stehen wieder mehr produzierte Waren den Afrikanern zur Verfügung.

Maßgeblichen Einfluss auf die „Inflationsrate“ hat nun einmal auch der Staat, der sämtliche Preise im Markt letzten Endes mit bestimmt. Durch die Steuererhebung auf den Warenverkehr. Er bestimmt auch wie hoch das Einkommen im NETTO ist. Also das verfügbare Einkommen. Und somit bestimmt er auch die Bonität (Kreditwürdigkeit) jedes einzelnen und das massiv !!!

Wenn man also eine „Inflationsrate“ betrachten will, dann sollte man mal die Steuern und Abgaben bereinigt sich anschauen. Dann wird man auch sehen, dass der Preistreiber also die „Geldentwertung“ der sich immer weiter aufblähende (Inflare = Blähung) Staat ist und nicht Mr. Market. Je mehr Staat in einem Produkt, desto teurer wird das Produkt.

Das die EZB hier irgendwas steuern könnte, ist der feuchte Traum schlecht hin… weil rund 90% der Bevölkerung davon gar nichts mitbekommt.

Was wir erleben ist komischer Weise, der Kampf Staat gegen Bank… der Staat senkt durch die Preis und Steuern sowie Abgabengestaltung die Bonität jedes Einzelnen, und sorgt durch unzureichende Flächenvergabe zB Wohnraum dazu, das Angebot an Wohnraum zu verknappen und somit zu verteuern.

Dh für die Banken schrumpft die Masse an Bonität, und somit auch die Kreditvergabe Möglichkeit, an den einzelnen Marktteilnehmer.

Somit konzentrieren sich nicht nur die Geld-Vermögen, sondern auch die Bonitäten. Aus humanitären Gründen, werden dann die Exkludierten, die sich eben diesen Staat nicht mehr leisten können, mit der notwendigsten Energiezufuhr bedacht. In Deutschland ist das Hartz IV. Und für den Rentner eben die Altersarmut als Aufstocker.

So… wir haben nun viele Entwertungen und Blähungen im Spiel…

Der Mensch selber entwertet sich durch unkontrollierte hemmungslose Reproduktion !
Die technologische Entwicklung hin zur Maschine, entwertet den Menschen ebenfalls!
Der sich aufblähende Staat entwertet das Geld, durch seine Steuern und Abgaben!
(ER will auch nichts anderes, als für wenig Leistung viel „Diäten“)

Das heißt, was früher Qualität haben musste, wurde immer mehr durch Quantität ersetzt, damit der Flow aufrecht erhalten bleibt. Denn nur durch den Flow werden die Steuern und Abgaben fällig. Daher auch die vielen unsinnigen Gesetze, die nur eines zum Ziel haben, das Produkt künstlich zu verteuern.

Dieses verschieben von Qualität (Inhalt) zur Quantität (Verpackung) betrifft auch die Kredite. Während früher Kredite eine gewisse Qualität aufweisen mussten, sind diese heute vielfach nur als Quantität im Markt vorhanden. Von daher sind auch die Zinsen gesunken, die nur ein Indikator sind, wie viel Qualität im Geld noch steckt.

Das wiederum bedeutet, das kein Ökognom der noch die Schule Qualität predigt, jemals erkennen wird, dass seine Zeit abgelaufen ist, und seine Theorie schon längst verblasst. Die Ökognomen müssen sich ganz einfach auf die Theorie der Quantität einstellen. Dass das eine der schwierigsten Aufgaben ist, scheint klar. Wer möchte schon die Alten verstaubten Knaben mit rauschenden Vollbart ergraut vermissen, die großen Dichter und Denker des „Kapitals“ ?! 1.000de Stunden unnützes studieren :D

Die Ökognomen haben es schlicht verpennt, oder sich dem Laufe der Zeit verweigert, anzuerkennen, was anzuerkennen ist ! Gerade in der „ersten“ Welt.

Wir haben es nicht mit einem zügellosen, gierigen, ausbeuterischen „Kapitalismus“ zu tun. Wie kann eine Vollautomaten Bäckerei, zügellos, gierig und ausbeuterisch sein ?! Wenn es schlicht und einfach keinen mehr gibt, außer den Automaten ?!

Was aber nun tun ?!

Die Antwort darauf ist erschreckend einfach und doch schwer umsetzbar. Geld muss von dem Faktor Quantität wieder zu dem Faktor Qualität wechseln. Und das heißt, die Menschen entweder wieder dazu zu animieren, sich Qualitäten aneignen zu können, oder sie dazu via Einkommen zu zwingen. Das heißt, man bildet die Menschen nicht dazu aus, möglichst nur in die Quantitative Kette zu passen, die eh automatisiert wird, sondern man steigert die Qualität eines jeden und stärkt somit das Bewusstsein, was Produktion ist, und warum überhaupt es notwendig ist.

Dabei muss aber dem Menschen auch näher gebracht werden, dass er sich nicht hemmungslos vermehren kann auf Teufel komm raus. Das Elend dieser Welt ist der hemmungslosen Vermehrung geschuldet.

Wie macht man das ?!

Anstatt das Einkommen über die Produktion und dem anschließenden Konsum zu bestimmen, wird das Einkommen nach der persönlich erreichten Qualitätsstufe fällig. Das bedeutet, das Einkommen wird von der Produktion entkoppelt und somit auch von der Arbeit.

Das wäre die Differenz zu einem BGE !!! Die Bedingung ist, sich Qualitäten anzueignen, die im Worst Case von Notwendigkeit für die Gesellschaft sind. Ähnlich wie bei dem Militär. Wenn es darauf ankommt, muss man es können !

Dieses Grund-Einkommen GE welches in der Höhe gestaffelt ist, steigt mit immer weiterer Qualifikation an. Diese Qualifikationsstufe und somit das GE behält man sein Leben lang. Egal ob man nun gerade aktiv vom Markt angefordert wird, oder passiv dem Treiben zu schauen kann. Dieses GE kann sich an den Besoldungsstufen orientieren. Von A1 bis A12.

Man lernt also nicht für eine Qualifikation um damit Geld verdienen zu müssen, sondern man erwirbt eine Qualifikation um ein GE der Gesellschaft gegenüber zu rechtfertigen. Dadurch ist man nicht Exkludiert, sondern wieder Part of the Game, ohne Betteln gehen zu müssen.

Damit wäre die dämliche Debatte um die Höhe der Rente, und nach wie viel Jahren auch immer, hinfällig. Der Dolchstoß für jeden Sozial-Demokraten… die Höhe der Rente erwirbt man sich durch die Qualifikation und nicht durch das Einkommen in der Zeit der Tätigkeit.

Nun kommt diese dämliche aber real existierende Küchenpüchologie in das Spiel. Dadurch, dass man durch Qualifikation die Höhe GE selbst bestimmen kann, wird ein jeder den Versuch starten, diese Leiter zu erklimmen. Und jetzt kommt meine kleine Schweinerei ;D Sobald man mit der Qualifikation anfängt, bekommt man schon das höhere GE. Dauerhaft ist es nur gesichert, bei bestandener Prüfung :) Besteht man die nicht, fällt man wieder in die Stufe, die man vorher hatte. Das ist natürlich gemein und so-zi-al ungerecht. Ich weiß ;D und es bleiben auch nur 3 Versuche es zu schaffen.

Als Nebeneffekt bleibt auch zu bemerken, dass das ganze Niveau im Volk sich dadurch anheben wird. Vom „Ungebildeten“ zu einem „Gebildeten“ über den Reiz des Geldes. Der Aufwand sich zu Qualifizieren wird nicht bestraft, sondern belohnt. Somit bekommt das Geld = Energie = Qualität wieder einen anderen Charakter.

Und nochmals, dieses GE ersetzt ALLE sonstigen Fördergelder für die berufliche Ausbildung. Eine Verschuldung zur Qualifikation findet nicht statt !!! Eine Rentenformel ist hinfällig !!! Ich bestimme mir in jungen Jahren selber, wie hoch meine Versorgung mit Geld den Rest des Lebens sein soll !!! Nutze ich das nicht, ohne erkennbaren Grund, dann bin ich selber Schuld und muss nicht rum heulen, dass es zu wenig ist.

Nun habe ich auch noch ein Instrument in der Hand, um wissen zu können, wie die Lage im Volke ist. Steigt das GE, steigt auch die Qualität, fällt das GE, sinkt die Qualität. Stagniert das GE, stagniert auch die Qualität.

Ziel muss es nun sein, dass das GE stetig steigt. Und nicht irgendeine Inflationsrate. Oder ein nichtssagendes Quantitatives BIP was sich nur in Zahlen darstellt, ohne eine Aussage zu treffen, welche Qualität dahinter steckt, denn es sind ja nur die gehandelten Preise mehr ja nicht.

Ein Land, was nachweislich nach internationalen Standards (Berufe) über ein hohes GE/Kopf verfügt, kann als „stabil“ angesehen werden. Da hier auch die Einkommenssituation so geregelt ist, dass es zu vermuten ist, weniger „Aufstände“ erleben zu müssen, und die Versorgung garantiert ist.

Wer finanziert nun so etwas ?!

Nun, das kann man primär über Staatsanleihen finanzieren. Die Verzinsung dieser Anleihen richtet sich nach dem erreichten GE/Kopf. Je höher das GE/Kopf desto mündelsicherer die Anleihe, desto höher die Verzinsung, der Investition, in Qualität. Diese Rendite, ist von Abgaben und Steuern befreit. Weil zu 100% Gemeinnützig !!! eine Gemeinnützige Steueroase !!!

Einfluss auf die 3. Welt !

Um weiterhin am internationalen Handel teilnehmen zu können, haben diese Staaten ein GE nach internationalen Standard einzuführen. Sowie eine Geburtenreduzierung durch zu setzen. Dh die traditionelle Altersversorgung durch Masse an Nachwuchs, wird ersetzt durch Qualitative Versorgung, via Geld.

Nur mal so :D

gelegentlich November 16, 2017 um 20:38

@ Question
„ Vor zwei Jahren gab es auch mal eine inhaltliche Zensur. Die wurde von “gelegentlich” gemacht. “
Das Faß mache ich nicht wieder auf. Die Aussage ist absichtlich falsch. Period.

Goodnight November 16, 2017 um 20:40

Nope Holger,

Inflation ist der Puls, der anzeigt, dass der Kapitalismus noch lebt.
Dass er noch Knappheit erzeugt.

holger November 16, 2017 um 20:53

Goodnight November 16, 2017 um 20:40
Nope Holger,

Inflation ist der Puls, der anzeigt, dass der Kapitalismus noch lebt.
Dass er noch Knappheit erzeugt.”

Nope dann erzähl mir doch mal wo Knappheit herrscht !

50% der Lebensmittel in der 1. Welt werden für den Mülleimer produziert !

holger November 16, 2017 um 20:58

Das, was für Knappheit für eine bestimmte Zeiteinheit sorgt, ist schlicht und einfach die Population selber.

Und dadurch, dass die kontinuierlich in der Quantität ansteigen konnte, dank des Kapitalismus (Produktionsmethoden) sorgt sie selber für ständige Knappheit durch ansteigende Nachfrage.

Goodnight November 16, 2017 um 20:59

@Holger

Der Mülleimer!!!
Der ist ja gerade dazu da, die Knappheit zu erzeugen!

Kuckuck November 16, 2017 um 21:02

@ruby
Und bald gibt es keine Infrastruktur, um Bildung und qualifizierte Arbeit zu schaffen sondern Unterschicht ohne schöpferische Nachfrage. Ohne funktionierende Verkehrswege kommen die noch nichtmal zur Arbeitsstätte in die durch Investitionsstaus verrottenden Städte.

Das wahre Infrastrukturproblem wird weder den National-Neoliberalen, also vom Achgut- und AfD-Milieu, noch von jenen neoliberalen Globalisierern gesehen. die „no nations – no borders“ fordern.

Beide sind Parteigänger der neoliberalen Politik, die einen verstehen sich als „rechts“ und die anderen werden – von den Rechten – völlig hirnbefreit als „links“ angesehen. Diese Idioten halten die Merkel-Politik für „links“.

Das Infrastrukturproblem besteht schon lange und hat sich durch die muslimische Massenimmigration noch verschärft.

Auch vor 2015 hatte die Kriminalität massiv zugenommen, zum einen die legale Betrugs- und Raubkriminalität (Deregulierung. Privatisierungen, Abbau von Arbeits- und Verbraucherrechten, Abmahnungen usw.) und zum anderen die illegale, z.B. Internet-, Drogen, Hehler-Kriminalität, Zuhälterei, Menschenhandel. Oder Betrugsdelikte, wie diese der Ex-Ehemann von Sarah Wagenknecht parktizierte.

Anfang der 90-er Jahre habe ich einen Vortrag übers Gesundheitswesen gehört, welcher folgenden Befund darstellte: Die meisten Menschen dort hatten keine Lust mehr unter den veränderten Bedingungen zu arbeiten, sie sind demotiviert und demoralisiert. Entsprechend hatte sich die Versorgungssituation im Gesundheitswesen seit Ende der 70-er gravierend verschlechtert.

Das Gleiche gilt inzwischen für den Öffentlichen Dienst, die Verwaltung, die Lehrer, die Hochschullehrer, die Polizei, bei den Richtern usw. Die meisten haben innerlich gekündigt machen nur so viel, um nicht hinauszufliegen. Viele haben Nebenjobs. Korruptionsfälle – zwar noch in relativ geringem, aber ansteigendem Ausmaß – gibt es überall.

Arbeiten lohnt sich für die meisten nicht mehr. Zu gering sind die Löhne, zu schlecht die Arbeitsbedingungen. Zu gering der Abstand zur Sozialhilfe. Wer clever ist, macht zur Sozialhilfe noch Schwarzarbeit etc. und steht besser da als in einem regulären Job, hat mehr Freizeit und weniger Stress und ist zudem sein eigener Chef.

Billige Klamotten und Alltagsgegenstände bekommt der vom Sozialsystem Alimentierte für minimal Geld in den Sozialkaufhäusern, zudem Sozialticket für kostenlosen Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel und Kultureinrichtungen.

Wenn Goodnight im Nebenthread schreibt:
Denn, das eigentliche Problem ist ja, dass keiner wirklich noch arbeiten will., dann ist dies unter seinem intellektuellen Niveau und moralisch unterste Schublade.

Denn das Gegenteil ist der Fall.

Die meisten wollen arbeiten, aber es fehlen attraktive Arbeitsangebote. Die schlechtbezahlten Bullshit-Jobs will niemand machen. Und ein Goodnight erst recht nicht.

Ich übrigens auch nicht.

Arzt unter den heutigen Bedingungen? Nichts für mich.

Dabei habe ich immer gern und sehr viel gearbeitet. Habe ein Doppelstudium Medizin und Sozialwissenschaften parallel gemacht.

Aber unter diesen Bedingungen im BRD-Gesundheitswesen arbeiten? Never ever again!

Im Krankenhaus, wo skrupellose BWL-Gewinnoptimierer mir befehlen wollen, welche Medizin ich zur Profitmaximierung und zu Lasten der Patienten zu machen habe? Wo die Arbeitshetze immerzu verstärkt werden und unbezahlte Überstunden erpresst werden. Nicht mit mir.

Als Kassenarzt eine Scheixx-Medizin machen, um finanziell über die Runden zu kommen? Im Rahmen von Gebührenordnungen, die durch ihre schlechte Bezahlung ärztlicher Leistungen zu einer Husch-und-Pfusch-Medizin zwingen. Nicht mit mir.

Selbst der Job als Professor wurde immer mehr zur Qual.

Die Massen von studierunfähigen Studenten, die unterhaltsamen Unterricht und möglichst gute Noten bei minimaler Studierarbeit wollten. Ein System, das den Professor bestraft, wenn er ungenügende Studienleistungen entsprechend bewertet. Da muss er jedes Mal mit Gutachten begründen, warum der Student die Prüfung nicht schaffte. Und sich zugleich doppelte Arbeit machen, weil er noch einmal prüfen muss. Wo Fachbereiche belohnt werden, wenn sie Absolventen nach möglichst kurzer Studienzeit ein BA- und MA-Diplom geben. Wo niemand mehr an Studienqualität und qualifizierten Absolventen interessiert ist …

Der größte Teil des Hochschulsystems ist inzwischen nur Verarschung, eine reale Realitätssimulation.

Never ever again!

Wie gesagt, das wahre Infrastrukturproblem liegt im falschen System.

Die muslimische Massenimmigration verschärft es nur.

Glauben die neoliberalen Idioten tatsächlich, schlechtbezahlte Polizisten würden ihnen durch Einsatz von Leib und Leben ihren Arsch retten?

Die Realität ist, dass die Polizei Probleme hat, Bewerber zu rekrutieren.

Früher musste ein Polizeibewerber eine lupenreine rechtskonforme Biographie aufweisen. Viele kamen aus Polizei-Elternhäusern.

Aber intelligente Leute gehen heute nicht mehr zur Polizei, weil sie wissen, was sie dort erwartet.

Heute nimmt man Bewerber mit Vorstrafen aufgrund von Gewalt- und Eigentumsdelikten und bagatellisiert dies. Sprösslinge aus kriminelle Clan-Familien können problemlos in die Polizei eingeschleust werden.

Und das Resultat? Es wird mehr korrupte Polizisten geben. Polizei und organisierte Kriminalität werden sich vermischen. So wie in den USA.

holger November 16, 2017 um 21:07

Goodnight November 16, 2017 um 20:59
@Holger

Der Mülleimer!!!
Der ist ja gerade dazu da, die Knappheit zu erzeugen!”

Na denn, dann möchte ich dich mal sehen und hören, wenn von Deinem Netto Einkommen 50% im Mülleimer verschwinden. Das ist nun mal auch “Inflation”. Zwar deine persönliche, aber wer hat der hat ;D

ruby November 16, 2017 um 21:21

@BlueAngel
2Links gehn immer
hier ist keine Zensur, versprochen
habe gerade den Soddy bei mir verlinkt
daraus ein paar Sätze auch an
@kuckuck
“The VirtualWealth of a community is not a physical but an imaginary negative wealth quantity. It does not obey the laws of conservation, but is of psychological origin. It increases
with the number of the population and the national income and varies over long periods of time with the habits of the people and the way they conduct their business and domestic monetary affairs. It is only when the Virtual Wealth is constant that the general level of prices is directly, and the purchasing power of money inversely,
proportional to the quantity of money in circulation.”
https://wisosophi.wordpress.com/2017/11/16/wealth-virtual-wealth-and-debt-the-solution-of-the-economic-paradox/

Adam Cartwright November 16, 2017 um 21:29

@Holger Die Produkte sind alle mülleimertauglich, da hat Goodnight recht. Nennt sich geplante Obsoleszenz. Oder hämmerst du deine Kommentare auf einen Rechner ein, der älter als 5-7 Jahre ist?

Peak Auto war übrigens ca. 1998-2000, da gab es schon Klima, Airbags und ABS. Seitdem ist nur verschlimmbessert worden. Kein Auto, welches heute produziert wird, wird es zum Oldtimer schaffen. Gilt für den Rest genauso. Z. B. Smartphones gibt es nur noch mit fest eingebautem Akku.

Habe noch nen HP Laserjet II. 28 Jahre alt. Der geht immer noch. Wiegt auch 20 kg. Moderne Drucker sind nach 4 Jahren platt.
Die Inflation wurde in die Produkte eingebaut. Einfach genial.

holger November 16, 2017 um 21:41

Adam Cartwright November 16, 2017 um 21:29
@Holger Die Produkte sind alle mülleimertauglich, da hat Goodnight recht. Nennt sich geplante Obsoleszenz. Oder hämmerst du deine Kommentare auf einen Rechner ein, der älter als 5-7 Jahre ist?”

yep… das Dingen vor mir ist sogar älter :D muss wohl ne Fehlkonstruktion von Medion gewesen sein :D

Und oben im längeren Pamphlet habe ich doch geschrieben, dass es nur noch um den Quantitativen (Verpackung) Flow geht und nicht mehr um den Qualitativen (Inhalt) Stock.

Das Dingen ist halt nur, ich muss mir den Flow die Verpackung auch leisten können. Tja, und dagegen haben nun einige Institutionen was. Insbesondere der Staat.

holger November 16, 2017 um 21:44

Adam

— Gilt für den Rest genauso. Z. B. Smartphones gibt es nur noch mit fest eingebautem Akku.”

Ach hätte ich fast ganz vergessen. Mit dem richtigen Werkzeug, kann man ganz einfach tauschen ;D wird für das Galaxy S6 inkl. Akku als Set für rund 25 Eurotzen angeboten. Anleitungen bei der Tube auch zu sehen…

holger November 16, 2017 um 21:49

Adam

und nun noch eine Gute Nachricht !!!

http://www.waschmaschinendoktor.de/

Wir Handwerker werden alles Überleben… bei goodnight bin ich mir da nicht so sicher ;D

Kuckuck November 16, 2017 um 22:17

Man sehe sich dies an!

Da sind Leute Parteigänger eines Systems, das künstlich Knappheit erzeugt und das Produkte mit eingebauten künstlichen Verschleiß produziert, um zu funktionieren.

Diese Leute sind doch keine vernunftbegabten Menschen, sondern Vollidioten.

H.K.Hammersen November 16, 2017 um 22:20

@Weissgarnix
“Der Kapitalismus muss selektieren, muss das “Oben” immer beschränkt halten, damit noch genügen rennen wollen.”
Wer ist denn so bekloppt und rennt wegen so einem Bild? Klingt ja wie’n Lottogewinner.

Wilma November 16, 2017 um 22:28

Heute eine “neue” gebrauchte Waschmaschine (Bosch) mit Garantie anschließen lassen. Mit Lieferung, Anschluss etc. 220,–.

colorcraze November 16, 2017 um 23:13

Der Armstrong meint, bei dem Bilderkauf hätte ein wirklich Reicher Geld geparkt. So etwa nach dem Motto “das Geld ist nichts mehr wert, kauft, was ihr noch kriegen könnt”.

Folkher Braun November 16, 2017 um 23:36

Der WGN könnte mal nach dem legendären Artikel “Die Elite hilft sich selbst” sich dazu aufraffen, die aktuelle Situation beschreiben. Beginnend bei der parlamentarischen Anfrage von Frau Dr. Merkel bezüglich der “true sales intitiative”, und ob die Regierung Schröder die unterstützen würde. Was sie tat.
Und dann überlegen wir mal, weshalb der schlimme Marx die Aktien im “Gesamtprozess des Kapitals” (für ThorHa: K3) als “vorgestelltes Geld” bezeichnet hat.
Die größte Ökonomie der Welt ist ja nur putativ vorhanden. Nämlich mit Vorstellungen von vorgestelltem Geld. Sie hat, wenn ich mich nicht irre, die zehnfache Größe des weltweiten Bruttosozialprodukts.
Wer hat denn diese “Ökonomie” schon mal dargestellt? Und warum ist die in der Lage, in der Produktionswirtschaft, also wo konkret nützliche Güter hergestellt werden, einen Auftragsrückgang von 90 % hervorzurufen? Hatten wir 2009 hierzulande im Fahrzeugbau.

enrico November 17, 2017 um 08:24

“”””Und warum ist die in der Lage, in der Produktionswirtschaft, also wo konkret nützliche Güter hergestellt werden, einen Auftragsrückgang von 90 % hervorzurufen? “””””

wenn es lukrativer erscheint in die Scheinwirtschaft (irreale Wirtschaft) als in die Realwirtschaft zu investieren, dann wird eben in die Scheinwirtschaft investiert. Verrückt dabei ist, dass gerade Unternehmen der Realwirtschaft auf Scheinwirtschaft umsteigen. Alles boomt, Immobilien, Aktien usw. Alle diese Objekte werden teurer und teurer. Sie werden ja gekauft um sie nachher teurer zu verkaufen. Das ist Chremanistike pur. Die Investitionen in die Realwirtschaft werden immer kleiner und die in die Scheinwirtschaft immer größer. Vollgas im Nebel.

die Microökonomie versucht damit die Makroökonomie auszutricksen. Das geht eine Weile, aber irgendwann ist Schluss.

Kapitalismus – wenn du ihn nicht verstehst, bringt er dich um. Wenn du ihn aber verstehst, dann wird er zum piepsenden Mäuschen.

enrico November 17, 2017 um 08:35

@kuckuck
“””Wie gesagt, das wahre Infrastrukturproblem liegt im falschen System.””””

Jetzt müsste man nur noch wissen, wie das richtige System funktionieren soll…

Ohne ausgearbeitete Alternative ist Kritik ziemlich sinnlos.

enrico November 17, 2017 um 09:01

Kaufen um es teurer zu verkaufen, investieren um Gewinne zu machen, G-W-G’, das ist der fatale Denkfehler, der das Wirtschaften zum eskalierenden Debitismus entarten lässt. Debitismus ist eine Krankheit der Volkswirtschaft.

Alles keine neue Erkenntnis. Es fehlt eben nur das Weiterdenken, das zu einer wirklich sinngebenden Alternative führt. Zum Weiterdenken gehört aber eben, dass man alte, eingefahrene Denkmuster aufgibt.

enrico November 17, 2017 um 09:41

Was ist notwendig?

1.Ein reformiertes Kredit- und Zahlungssystem, welches es ermöglicht, dass Unternehmen Rücklagen bilden können, ohne Geldüberschüsse erwirtschaften zu müssen und es möglich macht, dass Sparen nicht mehr die Kredittilgung anderer behindert.

2.Trennung der Arbeitskosten der Unternehmen von den Einkommen der Arbeitenden mittels einer Zwischeninstanz. Arbeit darf nicht mehr verkäuflich sein.

3.Unternehmen müssen unverkäuflich sein und sich selbst gehören. Dennoch sollen die UnternehmeR (die Firmengründer und ihre Nachfolger) volle Entscheidungsfreiheit bezüglich der Geschäftsführung der Unternehmen haben.

4. Der nächste Schritt wäre dann noch, dass Grund und Boden ebenfalls unverkäuflich werden. Dies ist aber nur sehr schwer durch zu setzten, ohne dass neue Ungerechtigkeiten entstehen. Deshalb ist es besser die bestehende Ordnung vorerst beizubehalten.

enrico November 17, 2017 um 10:20

@Evolution des Wirtschaftens

Die “Kapitalistische” Wirtschaft basiert auf der Freiheit des Stärkeren.

Die sozialistische Wirtschaft basiert auf Gleichheit durch staatliches Diktat.

Die synergonomische Wirtschaft basiert auf Brüderlichkeit (gute Kommunikation ohne Geheimnisse) der Menschen innerhalb von Arbeitsgemeinschaften und dieser Arbeitsgemeinschaften mit anderen Arbeitsgemeinschaften. Sicher kommt es auch im Kapitalismus oder Sozialismus zu Zusammenarbeit der Menschen, aber nur sehr ineffektiv.
Im Sozialismus haben die Leute relativ viel Zeit aber keine Produkte zum Kaufen.
Im Kapitalismus gibt es wohl sehr viele, zum Teil absolut überflüssige Produkte aber die Leute haben immer weniger Zeit und partiell auch immer weniger Kaufkraft.

Wohlstand kommt weder durch (neoliberalem) Egoismus noch durch (staatliche) Gängelei zustande sondern nur durch die gute Zusammenarbeit freier Menschen in deren Arbeitsgemeinschaften und zwischen diesen Arbeitsgemeinschaften.

Eine neue Wirtschaftsordnung muss deshalb auf der Erkenntnis der Gesetzmäßigkeiten der Zusammenarbeit der Menschen aufbauen. Der neue Begriff dafür wäre deshalb “Synergonomie”.

So, und nun lasse ich Euch wieder ein wenig in Ruhe mit meinem Kommentarbombardement….

H.K.Hammersen November 17, 2017 um 10:32

@enrico
“Im Sozialismus haben die Leute relativ viel Zeit aber keine Produkte zum Kaufen.”
Und diese viele Zeit haben sie dann damit verbracht, den wenigen zu kaufenden Produkte des täglichen Bedarfs hinterherzujagen.

Kuckuck November 17, 2017 um 10:57

@enrico
“””Wie gesagt, das wahre Infrastrukturproblem liegt im falschen System.””””
Jetzt müsste man nur noch wissen, wie das richtige System funktionieren soll…
Ohne ausgearbeitete Alternative ist Kritik ziemlich sinnlos

Enrico, der erste Schritt ist, zu erkennen, dass es sich um ein falsches System handelt, welches historisch zwar anfänglich progressiv war, auf Dauer jedoch destruktiv ist.

Wenn das begriffen wurde, dann ist die entscheidende Differenz nicht mehr „links vs. rechts“ und auch nicht „unten vs. oben“, sondern „altes System vs. neues System“.

Soweit ist der Bewusstseinsstand hier jedoch nicht. Bis auf vielleicht maximal drei bis fünf Kommentatoren hier im Blog sind alle anderen in ihrem Denken noch bei „links vs. rechts“ und „unten vs. oben“, also bei Umverteilungsfragen im alten System.

Und auch die etablierten Linken wollen – wieder einmal – das alte System erhalten und „retten“ anstatt zu transformieren.

Wer die Geschichte der Medizin kennt, weiß, dass es in der wiisenschaftlichen Medizin im ersten Schritt immer darum ging, zu analysieren, warum Menschen krank werden, was den Krankheitsprozess ausmacht und welche Gesetzmäßigkeiten dort vorliegen. Erst danach kann man im wissenschaftlichen Forschungsprozess wirksame Therapien entwickeln.

Was die Analyse des Kapitalismus betrifft, so war man in unserer Gesellschaft vor 50 Jahren in der wissenschaftlichen Theoriebildung schon viel weiter. Wer kennt heute Alfred Sohn-Rethel? Und dessen Ausführungen zur Gebrauchswertökonomie versus die herrschende Tauschwertökonomie.

Im Internet findet man meist nur Geschwätz von Leuten, denen das theoretische Fundament fehlt, um die Funktionsweise und die Destruktivität des Systems zu verstehen und andere, die mit Küchen-Ökonomie sich irgendwelche selbstgestrickten Lösungen zusammenfantasieren.

Ich mache mir da nichts vor. Unsere Gesellschaft besitzt nicht mehr das intellektuelle und wissenschaftliche Potential, dieses System zu überwinden.

Der Prozess der postmodernen Intelligenz- und Wissenschaftszerstörung ist zu weit vorangeschritten.

Das westlich-kapitalistische System ist nur noch in der Lage, politische Führer von der Sorte Sarkozy, Berlusconi, Merkel, Hollande, Macron, Obama, Clinton, Trump etc. zu produzieren.

Rationale Gesellschafts- und Wirtschaftspolitik kann man von denen nicht erwarten.

Was jetzt mit „Jamaika“ kommt, ist noch irrationaler. Realsatire.

Damit ist die Menschheit nicht verloren. Es gibt noch rationale Gesellschafts- und Wirtschaftspolitik, aber nicht in den westlich-kapitalistischen Gesellschaften, nicht bei den Muslimen, nicht in Afrika …

Aber in China. Die formulieren klare gesellschaftliche Entwicklungsziele und setzen die auch um. Die verfügen über überlegene Wirtschafts- und Gesellschaftstheorie. Von denen werden die entscheidenden Impulse für die zukünftige Entwicklung der Menschheit ausgehen.

peewit November 17, 2017 um 11:22

“Aber in China. Die formulieren klare gesellschaftliche Entwicklungsziele und setzen die auch um. Die verfügen über überlegene Wirtschafts- und Gesellschaftstheorie. Von denen werden die entscheidenden Impulse für die zukünftige Entwicklung der Menschheit ausgehen.”

China? Klare Entwicklungsziele? Und wie! Entscheidende Impulse für die zukünftige Entwicklung der Menschheit? Ja, durchaus, das steht zu befürchten:

https://www.washingtonpost.com/world/asia_pacific/chinas-plan-to-organize-its-whole-society-around-big-data-a-rating-for-everyone/2016/10/20/1cd0dd9c-9516-11e6-ae9d-0030ac1899cd_story.html?utm_term=.192219bacee1

Überlegene Gesellschaftstheorie? Mag sein. Der Weg in eine siegreiche Zukunft?
Gut möglich…

Hm ja, wenn’s denn so kommen sollte, werde ich es mit dem ollen Cato halten: Victrix causa deis placuit, sed victa Catoni.

holger November 17, 2017 um 11:33

enrico November 17, 2017 um 09:01

Kaufen um es teurer zu verkaufen, investieren um Gewinne zu machen, G-W-G’, das ist der fatale Denkfehler, der das Wirtschaften zum eskalierenden Debitismus entarten lässt. Debitismus ist eine Krankheit der Volkswirtschaft.”

Enrico: G-W-G´ ist doch immer noch was für blutige Anfänger, es steht da einfach so im Walde, jeder redet drüber und findet G´ abscheulich. Setzten wir dafür einfach mal die Energie ein und du erhälts nichts anderes als einen Wirkungsgrad.

Auf einen Diesel Motor ungefähr so: 10 Liter Sprit gab ich ~ 100 kW [G´] davon werden in Wärme rund 65 kW [Gth] umgewandelt und in tatsächlich nutzbare Kraft 35 kW [Gele.]

Dh das G´ermöglicht nun erst G thermisch und G elektrisch

Wenn Du also keinen “Gewinn” machen willst dann muss die Gleichung so heißen G´= Gth. + Gele.

Nutz Du nun nur Gele. um W herzustellen dann ist die Betrachtung so: Gele. W G´

Bei einem Brötchen das Kraft und Wärme gebrauchen kann, würde die Betrachtung so aussehen:

Anteil Gele. + Anteile Gth. = Brötchen = G´

Merkste was ?! G´ist nicht der Gewinn, G´ist der Notwendige Energieinput (Umsatz) um Gelektrisch (Aufwand) und Gthermisch (Aufwand) zu erzeugen. Das Produkt W ist dann das Brötchen.

Die Ansicht Geld zu nehmen, Waren zu erzeugen, um daraus einen Gewinn zu erzielen. Genau das passt in die Zeit der Goldgräber. Du kannst dir jede BWA nehmen und wirst erkennen, der Gewinn nur ein Bruchteil vom Umsatz ist.

Was dieser Prozess nun mit dem “Debitismus” zu tun hat, fällt mir immer noch nicht in die Rübe rein.

Denn der Prozess der Verschuldung hat nichts mit der Produktion zu tun. Dieser Prozess ist ein rein verbriefter.

Man kann auch ohne Vertragsschuld ernten. An dem Prozess der Vertragsverschuldung per Dekret ist ausschließlich der Staat interessiert (Steuern und Abgaben), und die Stock-Banker von Anno-Dazumal um sich im Grundbuch eintragen zu können. Abteilung III am besten Rangstelle 1

Das mit der Steuer ging doch so weit, dass der Apfelbauer für selbst verzehrte Äpfel MwSt. pflichtig sein sollte. Musste dir mal überlegen wie hohl die Bratzen zu Berlin sind.

Kuckuck November 17, 2017 um 11:40

Es gibt immer noch Leute, die glauben, was West-Medien über China berichten.

Einfach nach China reisen, einen eigenen Eindruck vom Alltagsleben und den Entwicklungen in China gewinnen. Gute Bücher und seriöse Artikel lesen.

Mit seriösen China-Kennern sprechen. Hatte höchst interessante Gespräche mit einem Manager aus in unserem Bekanntenkreis mit langjähriger Asien – und China-Erfahrung.

holger November 17, 2017 um 11:48

Kuckuck

–>Was die Analyse des Kapitalismus betrifft, so war man in unserer Gesellschaft vor 50 Jahren in der wissenschaftlichen Theoriebildung schon viel weiter. Wer kennt heute Alfred Sohn-Rethel? Und dessen Ausführungen zur Gebrauchswertökonomie versus die herrschende Tauschwertökonomie.”

Das finde ich immer wieder entzückend, wie weit doch alle schon mal waren… Ich will dir mal was sagen: Früher ganz weit früher waren die Führer so weit, Momumente bauen zu lassen, die heute zu den Weltkulturerbe gehören. Wasserstraßen die die Bevölkerung von Rom ständig versorgten mit Kanalisation, wo Wasser sogar Bergauf fließen konnte. Pyramiden wo heute die Top Wissenschaftler immer noch versagen, es erklären zu können.

Heute in der “Moderne” schafft man es noch nicht mal Flughäfen zu bauen, Autobahnen (A20) sicher zu gestalten, und ganz normale Straßen und Brücken instand zu setzen.

Selbst Goethe hat den “Kapitalismus” schon deutlicher beschrieben, als alle anderen Wirrköppe nach ihm. Er hat auch erklärt, wie das mit den Währungssystemen so funktioniert. Mit seinen ganzen vor und Nachteilen, denn er hatte auf seinen Reisen innerhalbs “Deutschland” bis zu 20 “Deutsche” Währungen dabei. Was die Reise nach Sizilien noch toppen sollte.

peewit November 17, 2017 um 11:53

“Hatte höchst interessante Gespräche mit einem Manager aus in unserem Bekanntenkreis mit langjähriger Asien – und China-Erfahrung.”

Höchst interessant, wirklich! Hm, ich habe einen Bekannten, der 15 Jahre in Shanghai gelebt hat. Na und?

Es gibt Leute, die glauben, sie könnten als Touristen in ein Land reisen, ein bisschen den Leuten auf der Straße zugucken, paar Bücher lesen und hätten dann schon den großen Durchblick.

Du lieber Himmel…

enrico November 17, 2017 um 11:53

“””Enrico: G-W-G´ ist doch immer noch was für blutige Anfänger, es steht da einfach so im Walde, jeder redet drüber und findet G´ abscheulich. Setzten wir dafür einfach mal die Energie ein und du erhälts nichts anderes als einen Wirkungsgrad.”””

Nein, @holger, hier geht es nicht um den Wirkungsgrad, dann wäre ja input > output. G-W-G’ bedeutet aber input < output. Damit wäre der Wirkungsgrad höher als 100% (sagen wir einmal 110%) und da fragt sich natürlich, woher dieses Mehr (die 10%) kommen soll. Dieses Mehr kann nur dadurch entstehen, dass sich die Wirtschaft ständig vergrößert und mithin die Verschuldung. Die Verschuldung muss laufend zunehmen, sonst gibt es in der Gesamtheit der Unternehmen keine Gewinne. Und genau das ist Debitismus.

holger November 17, 2017 um 11:54

Und Goethe war eben seiner Zeit voraus, weil er was gemacht und erkannt hatte ?!

Er hat das Steuersystem, das GeldSystem vom Kapital getrennt betrachten können. So wie ich das aber bemerke, ist kaum einer in der Lage diese drei Systeme zunächst von einander zu trennen.

Das heißt den gesamten Organismus, was man eben fälschlicher Weise unter “Kapitalismus” führt zu sezieren. Denn das tut ja weh.

Anders gesagt, die Ökognomen reden über einen LKW als Gesamtes. Aber nicht über den Tank den Motor und das Bremssystem.

holger November 17, 2017 um 12:01

enrico

–>Nein, @holger, hier geht es nicht um den Wirkungsgrad, dann wäre ja input > output. G-W-G’ bedeutet aber input < output. Damit wäre der Wirkungsgrad höher als 100% (sagen wir einmal 110%) und da fragt sich natürlich, woher dieses Mehr (die 10%) kommen soll. "

Richtig erkannt. Und es sind noch nicht mal 10%, wenn eine zB Nike Turnlatschen im Netto EK 20 kostet und im Netto VK 200 damit dann der Brutto Kunden-Endpreis bei 219 liegt :D sind das wie viel Prozent?

Woher kommt nun der ominöse "Gewinn" der ja eigentlich zunächst der Umsatz ist ?! Eben !! nur vom Endkonsumer :D von wem denn auch sonst?! :D

holger November 17, 2017 um 12:04

enrico

–>Die Verschuldung muss laufend zunehmen, sonst gibt es in der Gesamtheit der Unternehmen keine Gewinne. Und genau das ist Debitismus.”

Das ist faules Geschwätz vom PCM und dem gelben Wunderei !!! :D

Die Verschuldung muss eben nicht ständig zunehmen. Weil sie gar nicht ständig zunehmen KANN !!! :D

Deswegen sage ich ja auch andauernd ohne Bonität läuft nix, denn die ist Voraussetzung für Kredit Ja/Nein :D

holger November 17, 2017 um 12:12

enrico

–>Richtig erkannt. Und es sind noch nicht mal 10%, wenn eine zB Nike Turnlatschen im Netto EK 20 kostet und im Netto VK 200 damit dann der Brutto Kunden-Endpreis bei 219 liegt :D sind das wie viel Prozent?

Sorry 238 natürlich… nicht 219

enrico November 17, 2017 um 12:17

@holger
das war kein faules Geschwätz von PCM. In diesem Punkt hatte er ja recht. Nur kam er aber zu der Überzeugung, dass es dazu keine Alternative gibt.

PCM meint: input < output, so muss es sein.

enrico meint: input = output, so muss es sein.

H.K.Hammersen November 17, 2017 um 12:18

@Holger
“Das mit der Steuer ging doch so weit, dass der Apfelbauer für selbst verzehrte Äpfel MwSt. pflichtig sein sollte. Musste dir mal überlegen wie hohl die Bratzen zu Berlin sind.”
Die sind überhaupt nicht blöd, die in Berlin. Müsste der Apfelbauer direkt die Hälfte seiner Äpfel an der staatlichen Apfelsammelstelle abgeben, wäre er stinksauer. Aber wegen des Umweges der Steuern über das Geld freut sich der blöde Apfelbauer noch, dass er denen in Berlin die Hälfte seiner Äpfel verkaufen kann.

enrico November 17, 2017 um 12:23

@hlger
“””Die Verschuldung muss eben nicht ständig zunehmen. Weil sie gar nicht ständig zunehmen KANN !!! :D “”””

Das ist ja der Witz: Sie kann nur in der Irrealen Wirtschaft ständig zunehmen. Die Irreale Wirtschaft ist heute sehr, sehr viel größer geworden als die Reale Wirtschaft.

holger November 17, 2017 um 12:26

enrico November 17, 2017 um 12:17
@holger
das war kein faules Geschwätz von PCM. In diesem Punkt hatte er ja recht. Nur kam er aber zu der Überzeugung, dass es dazu keine Alternative gibt.”

Eben, und das Alternativlose ist faules Geschwätz von einem der sich ergeben hat… :S

–>PCM meint: input enrico meint: input = output, so muss es sein.”

Tja… und da wären wir wieder bei einem Dingen, was durch den Wirkungsgrad nicht gehen kann. Weil dazu viel zu viel Blindleistung und Scheinleistung im Spiel ist.

Also zuviel Schaum auf dem Bier. :D

holger November 17, 2017 um 12:28

Hammersen

–>Die sind überhaupt nicht blöd, die in Berlin. Müsste der Apfelbauer direkt die Hälfte seiner Äpfel an der staatlichen Apfelsammelstelle abgeben, wäre er stinksauer. Aber wegen des Umweges der Steuern über das Geld freut sich der blöde Apfelbauer noch, dass er denen in Berlin die Hälfte seiner Äpfel verkaufen kann.”

Hammersen egal was du nun nimmst, ob staatliche Abgabe oder über den Verkauf. Es geht darum, den Eigenbedarf besteuern zu wollen. Das hat noch nicht mal in einer LPG funktioniert :D

holger November 17, 2017 um 12:32

enrico

–>Das ist ja der Witz: Sie kann nur in der Irrealen Wirtschaft ständig zunehmen. Die Irreale Wirtschaft ist heute sehr, sehr viel größer geworden als die Reale Wirtschaft.”

Aber natürlich… deswegen sind die künstlichen Fantastilliarden auch im Orbit als virtueller Flow unterwegs. An den Börsen… im reinen “Geld” Handel.

Was würde denn wirklich passieren bei einer Transaktionssteuer auf diesen virtuellen Flow im Geld Äther ?! Wenn diese Orbit Billionen auf einmal Realität erlangen würden ?!

Dann würde das System aber komplett auseinander brechen. Dann doch lieber virtuelle Bit-Coins LOL :D

holger November 17, 2017 um 12:34

enrico

was meinste denn, was die Schulden = Guthaben Gurus darunter zu leiden hätten, wenn sie erkennen müssten, huch so viel Geld und wo sind nun die Schulden dazu ?!

Die EZB kauft doch auch faule Eier auf LOL Die Fed doch auch systematisch… nur erreicht das “Geld” niemals den Geldboden, weil es Antigravitationskräfte in sich hat…

holger November 17, 2017 um 12:38

enrico

weißte wer das Spiel eingeführt hat ?! Ein Mann Namens Grünspan. :D kurz nach der Digitalisierung kurz nach 1984 :D

enrico November 17, 2017 um 12:43

@holger
Input = output
sagt nur aus, dass genau so viel Schulden weiter gegeben werden, wie während der Produktion aufgenommen wurde. Diese Schulden wurden aufgenommen um Folgendes zu bezahlen

1. Das Einkommen der Beschäftigten
2.Das Einkommen des Unternehmers
3. Die Vormaterialien, Energie etc.
4. Die Verbrauchsmaterialien
5. Die Til-Raten der Kredite für die Ausrüstung
6. Die Spar-Raten für die Rücklagenbildung.

Das alles sind Kosten, die VOR dem Verkauf bezahlt werden müssen.
bezahlen bedeutet hier Produktionsschulden aufnehmen.
In anderen Worten: Alle diese Ausgaben sind Schuldeneinnahmen, die an die Kunden weiter gegeben werden müssen. Nicht mehr und nicht weniger!

Wenn es aber nach PCM gehen sollte, dann hieße das “mehr Schulden weitergeben, als vorher aufgenommen wurde”. Und das ist Gift!

enrico November 17, 2017 um 12:51

“””was meinste denn, was die Schulden = Guthaben Gurus darunter zu leiden hätten, wenn sie erkennen müssten, huch so viel Geld und wo sind nun die Schulden dazu ?!””””

Das Geld der ZB ist ein Passivum, also Schulden der Zentralbank und die nehmen laufend zu. Klar das sind im Grunde Pseudoschulden aber nach Definition von SNB und BoE ist ZB-Geld dennoch eine Forderung auf Eigentum der ZB. (siehe die Beiträge von Dr. Marc Meyer [ETH Zürich] auf Ökonomenstimme).

enrico November 17, 2017 um 13:32

@Kuckuck
“”””Was die Analyse des Kapitalismus betrifft, so war man in unserer Gesellschaft vor 50 Jahren in der wissenschaftlichen Theoriebildung schon viel weiter. “”””

Leider war “Die Wissenschaft” immer eine elitäre Angelegenheit, die sich um die praktischen, realen Erlebnisse der Nicht-Wissenschaftler herzlich wenig gekümmert haben. Ein Weiterkommen bezüglich Wirtschaft und Gesellschaft ist aber nur durch Erkenntnisse in der Praxis möglich.

Wie viele Genies und Denker sind verloren gegangen, weil sie keinen Zugang zur akademischen Welt hatten? Das war den Akademiker doch in der Regel egal, Hauptsache man hat seine Position und Einkommen. Man wollte unter sich bleiben. Vor allem den “Linken”waren die Arbeiter doch eher nur peinlich. Man hat sie insgeheim verachtet. Und das wurde aber auf der anderen Seite wahrgenommen.

Kuckuck November 17, 2017 um 13:57

In China steigen Wohlstand und Lebensstandard der arbeitenden Massen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es den Massen in China besser gehen wird als den arbeitenden Massen im Westen.

Im kapitalistischen System hingegen werden Exklusion, sinkender Wohlstand, Verarmung und Prekarisierung zunehmen. Und die damit verbundenen Folgen wie Verwahrlosung, Kriminalität usw. usf.

Das ist systembedingt und systemimmanent nicht lösbar.

gelegentlich November 17, 2017 um 14:17

@Kuckuck
„Mit seriösen China-Kennern sprechen. Hatte höchst interessante Gespräche mit einem Manager aus in unserem Bekanntenkreis mit langjähriger Asien – und China-Erfahrung.“
Habe ich auch gemacht. Mit Leuten, die anders als Sie mehr als ein wenig touristische Erfahrung dort haben und die natürlich Chinesisch sprechen. Ergebnis: nach diesen Gesprächen würde ich mich nicht mehr trauen Ihre Zeilen zu zitieren, aus Angst mich lächerlich zu machen.
Wer Geld hat in Shanghai kauft nur Lebensmittel, die mindestens 500 km entfernt von Shanghai angebaut wurden. Total verseucht sonst. In diesem Jahr hat man dort angefangen die Kirschblüten per Hand bestäuben zu lassen. Klar, ist nur empiristischer Fliegendreck…

peewit November 17, 2017 um 14:19

“Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es den Massen in China besser gehen wird als den arbeitenden Massen im Westen.”

Ich fürchte, die Massen in China sind ein bisschen zu spät dran; bevor es den Massen in China materiell(!) so gut gehen könnte, wie es den Massen im Westen noch geht, wird der Planet vermutlich den Bach runter gegangen sein.

Kuckuck November 17, 2017 um 14:36

@enrico
Wie viele Genies und Denker sind verloren gegangen, weil sie keinen Zugang zur akademischen Welt hatten?

Im heutigen Deutschland wahrscheinlich kein einziger.

Denn beim Zugang zum Gymnasium gibt es keine finanziellen oder intelligenzmäßigen Barrieren mehr. Das Gymnasium ist zum „Volksgymnasium“ geworden und das Abitur zum Normalabschluss.

Der Hochschulgang ist für fast alle offen, auch ohne Abitur. Studiengebühren gibt es nicht.

Nur:
Der Zugang zu einer akademischen Karriere ist der (system)kritischen Intelligenz gesperrt. Systemkritische Professoren sind an deutschen Hochschulen eine verschwindend kleine Minderzahl. Ein wesentlicher Grund ist der Radikalenerlass von 1972, der noch immer nachwirkt.

Zudem ist die Situation an den Gymnasium und Hochschulen so, dass hochbegabte Menschen, aus denen Genies oder große Denker werden könnten, nicht gefördert werden.

Mittelmäßige Professoren wählen in Berufungsverfahren regelmäßig mittelmäßige Bewerber, während gute und supergute abgelehnt werden.

Weil die Mittelmäßigen befürchten, von denen in Schatten gestellt zu werden.

Dieses Prinzip durchzieht die gesamte Gesellschaft überall dort, wo die Mittelmäßigen über Entscheidungsmacht verfügen.

So werden z.B. besonders fleißige und gute LehrerInnen häufig hinausgemobbt.

Kuckuck November 17, 2017 um 14:50

Was China betrifft:

Was soll ich mich mit Systemlingen herumärgern, die bekannt dafür sind, dass sie Apologeten der Regierungspolitik sind sowieso nur das nachquatschen, was in den Medien propagiert wird?

Ich beobachte die Entwicklungen hier und dort. Und die unterschiedlichen Entwicklungen werden in den nächsten 10 Jahren noch deutlicher werden.

Diskussionen mit Systemlingen sind verschwendete Zeit.

Zur Zukunft des Kapitalismus:

Hat nicht Thomas Strobel vor 8 Jahren zur „Zukunft des Kapitalismus“ in der FAZ groß verkündet:
Wohlstand für alle ist mehr als eine Phrase

Und jetzt haben wir doch „Wohlstand für alle“. Oder?

enrico November 17, 2017 um 15:05

@Kuckuck
Ein staatliches Bildungswesen läuft immer auf die Förderung der Mittelmäßigkeit hinaus. Eben, weil es durch Gleichheit gewürgt und gegängelt wird.
Das Kultur-, Bildungs- und Geisteswesen muss aber durch Freiheit bestimmt sein. Etwas, was die Mächtigen jedoch gar nicht mögen.
Ein freies Geisteswesen, das Genies und Denker frei wachsen lässt, kann nur durch den assoziativen Einsatz freier und unabhängiger Menschen verwirklicht werden.
Man kann das nicht “dem Staat” überlassen. …Auch nicht dem chinesischen ;-)

holger November 17, 2017 um 15:13

enrico November 17, 2017 um 12:43
@holger
Input = output
sagt nur aus, dass genau so viel Schulden weiter gegeben werden, wie während der Produktion aufgenommen wurde. Diese Schulden wurden aufgenommen um Folgendes zu bezahlen”

+++Erstmal wurden keine Schulden aufgenommen, sondern Verträge (mit Zahlungsziel) eingegangen, die dann aufgelöst werden, wenn der Vertragspartner zu 100% seine Forderungen auch bekommt.+++

1. Das Einkommen der Beschäftigten
(nach Vorfinanzierung des Beschäftigten Zeitraum Regel Ende des Monats soll der Vertrag erfüllt sein)
2.Das Einkommen des Unternehmers
(Interessiert keine Sau, bei einer GmbH fällt er unter Punkt 1 ansonsten ist der Gewinn sein Einkommen, was er noch zu versteuern hat)
3. Die Vormaterialien, Energie etc.
(Lieferanten Kredite)
4. Die Verbrauchsmaterialien
(Fällt unter sonstiges)
5. Die Til-Raten der Kredite für die Ausrüstung
(kommt darauf an…)
6. Die Spar-Raten für die Rücklagenbildung.
( Na dann, dann bilde mal Rücklagen, ist nicht so einfach)

+++ Da empfehle ich Dir ganz einfach mal, den DATEV Kontenrahmen, wie das nun gegliedert ist +++

—>Das alles sind Kosten, die VOR dem Verkauf bezahlt werden müssen.”

+++Nope siehe Zahlungsziel+++

–>bezahlen bedeutet hier Produktionsschulden aufnehmen.”

+++Nope Verträge abzuschließen, die erst nach der Produktion aufgelöst werden können, oder eben auch nicht (Pleite) +++

—>In anderen Worten: Alle diese Ausgaben sind Schuldeneinnahmen, die an die Kunden weiter gegeben werden müssen. Nicht mehr und nicht weniger!”

+++Mach es doch noch Hirnkomplexer bitte :D +++

–>Wenn es aber nach PCM gehen sollte, dann hieße das “mehr Schulden weitergeben, als vorher aufgenommen wurde”. Und das ist
Gift!”

eine Wertschuld oder eine Preisschuld ?!

peewit November 17, 2017 um 15:18

“Was soll ich mich mit Systemlingen herumärgern, die bekannt dafür sind, dass sie Apologeten der Regierungspolitik sind sowieso nur das nachquatschen, was in den Medien propagiert wird?”

Huch, da muss ich aber den alten @gelegentlich in Schutz nehmen. Wo quatscht der bloß nach, was in den Medien propagiert wird? Da tust du ihm bitter Unrecht. Der Vorwurf der Apologetik trifft bekanntlich hier nur auf mich zu!

“Diskussionen mit Systemlingen sind verschwendete Zeit.”

Yep! Aber bedenke:

Mit schönen Worten kann man zu Markte gehen.
Mit ehrenhaftem Wandel
kann man sich vor andern hervortun.
Aber die Nichtguten* unter den Menschen,
warum sollte man die wegwerfen?

* Nichtguten = Systemlinge

enrico November 17, 2017 um 15:29

Holger, ich habe beschrieben, wie mein Modell funktioniert!!! Und nicht das, das gelehrt wird.
Die Produktion von Produkten muss vorfinanziert werden. Immer. Dazu sind Produktionskredite erforderlich. Bei Produktionskrediten entsteht auf der Kreditnehmer-Seite Produktionskreditschulden und auf der Gläubigerseite (die Beschäftigten) entsprechend Geld bzw Sichtguthaben.
Es geht also um Kreditschulden, die weiter gegeben werden, bis sie wieder bei den Beschäftigten als Kaufschulden ankommen.

Sorry Holger aber Deine Antworten sagen mir, dass Du kaum etwas davon verstanden hast, was ich hier vorgestellt habe und nur irgendwelche Restbestände an angelerntem “Wissen” in die Wurst haust.

holger November 17, 2017 um 15:46

enrico

–>Sorry Holger aber Deine Antworten sagen mir, dass Du kaum etwas davon verstanden hast, was ich hier vorgestellt habe und nur irgendwelche Restbestände an angelerntem “Wissen” in die Wurst haust.”

Stimmt… deswegen habe ich ja auch den Industriemeister in die Tonne gekloppt und den Betriebswirt auch.

Ich weiß ja noch nicht mal, ob du in der Lage bist, einen Maschinenstundensatz zu kalkulieren !

Ihr drescht hier immer Dinge raus, und verwuschtelt Begriffe bis in das Unerkenntliche, da stehen mir wirklich die Haare zu Berge!!!

Der eine sagt Kapital, damit meint er eigentlich Geld, der andere meint Schuld dabei ist das ein Vertragsverhältnis, deswegen gibt es auch bei den Amis dept und nicht guilt … ach macht doch was ihr wollt… LOL

Ihr Debitoren und Kreditoren :D

holger November 17, 2017 um 15:49

enrico

—>Die Produktion von Produkten muss vorfinanziert werden. Immer.”

Ok… ich geh keine Äpfel mehr pflücken und mache mir leckeres Apfelmus daraus, für den Puffer aus dem Erdapfel :D

enrico November 17, 2017 um 16:06

@holger
“””deswegen gibt es auch bei den Amis dept und nicht guilt.”””
Certo, debitum non est culpa
Da gebe ich dir recht, das deutsche Wort Schulden oder Schuld für Finanzielles ist scheissse. Das englische Wort debt, das man mit b schreibt und wie das französische Wort ‘det’ ausspricht ist aber auch nicht viel besser. Am besten wir verwenden halbitalienisch “Debito” und plur. “Debitos”von lat ‘debere’ (sollen).

enrico November 17, 2017 um 16:11

“”””Stimmt… deswegen habe ich ja auch den Industriemeister in die Tonne gekloppt und den Betriebswirt auch. “”””

Es geht um Volkswirtschaft und nicht um Betriebswirtschaft à la IHK-Kurs. Da stimmen die Begriffe oft nicht überein. Betriebswirtschaftliches Denken blockiert leider volkswirtschaftliches Denken.

holger November 17, 2017 um 16:23

enrico November 17, 2017 um 16:11
“”””Stimmt… deswegen habe ich ja auch den Industriemeister in die Tonne gekloppt und den Betriebswirt auch. “”””

Es geht um Volkswirtschaft und nicht um Betriebswirtschaft à la IHK-Kurs. Da stimmen die Begriffe oft nicht überein. Betriebswirtschaftliches Denken blockiert leider volkswirtschaftliches Denken.”

aus vielem wird eines… soll ich das auch in Latein noch schmettern, ?!

Ab wann fängt denn die VWL an ?!

Übrigens dept finde ich auch hübsch besonders dann, wenn davor noch ein a steht also adept ;D

holger November 17, 2017 um 16:25

enrico

—>Am besten wir verwenden halbitalienisch “Debito” und plur. “Debitos”von lat ‘debere’ (sollen).”

GENAU … :) sollen/sollten

holger November 17, 2017 um 16:32

enrico

—>Ab wann fängt denn die VWL an ?!”

Die Summe aller BWL ist die VWL !!!

Und wer meint, die VWL auf neue Beine zustellen, muss sich mit der individuellen BWL beschäftigen !!!

Die BLÖDHEIT fängt schon bei I=S AN !!!

Diesem Schwachsinn verfällt ja auch der Weissgarnix immer und immer wieder, ohne auch nur jemals zu Erklären zu können, wer I denn REALISIEREN SOLL !!!

DER denkt doch nur, ALLES ist käuflich !!!

holger November 17, 2017 um 16:34

Das mal einige sagen, steck dir deine I Kröten dahin wo sie hin gehören, das ist der doch gar nicht gewöhnt !!!

Goodnight November 17, 2017 um 18:25

Ihr Hobby Wissenschaftler:

Ihr solltet mal damit anfangen, Komplexität zu reduzieren und nicht zu erhöhen.
Denn so wird das nix, mit Wahrheit und so. Eure Vorgehensweise ist kontinuierliche Analyse, d.h. Differenzierung.
Ohne Erkenntnis.
Denn was bringt mir Enricos Differenzierung mehr als Kuckkucks Differenzierung mehr als Holgers Differenzierung mehr als jede andere Zerlegung in neue Unterbegriffe?

Einheiten braucht die Welt, d.h.: Antworten.

Danke

holger November 17, 2017 um 18:49

Goodnight November 17, 2017 um 18:25
Ihr Hobby Wissenschaftler:

Ihr solltet mal damit anfangen, Komplexität zu reduzieren und nicht zu erhöhen.”

Nachts ist es dunkler als draußen

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