Einen Tod werden sie sterben, eine Hochzeit ausrichten müssen

by Weissgarnix on 17. November 2017

Meine These seit langem lautet: Die SPD kann mit der CDU zu einem Mitteblock fusionieren oder untergehen. Für mich ist ersteres noch immer das nahe liegende Szenario, weil einerseits die SPD ihre Agenda 2010 nie wieder ganz aus den Knochen bekommen wird und andererseits die Sozialdemokratisierung der CDU, auch nach Merkel, irreversibel ist. Die Mitte ist Merkel, das haben die letzten Wahlen auch wieder gezeigt. Und Merkel ist weitgehend SPD, nur halt ohne offizielles Logo. Und dass die CDU jetzt unter einem Spahn oder einer Kramp-Karrenbauer aktiv rechtes Terrain durchpflügt, da mögen einige des Nachts von träumen, aber das wird nicht passieren. Allenfalls wird sich eine gemäßigte CDU eine etwas forscher nach Rechts ausgreifende CSU als nützliches Beiboot halten, das man bei Bedarf rausholen und vorzeigen kann, um es dann alsbald wieder unter der Plane verschwinden zu lassen.

Der freche Oskar bringt jetzt aber eine andere Möglichkeit ins Spiel. Eine, die zugegeben sehr dem Air du temps entspricht, in England, Spanien und anderen Länden durchaus erfolgreich war, und selbst in USA die Demokraten, wenn sie schlau gewesen wären, womöglich vor dem Debakel mit Hilary bewahrt hätte. So sagt er in der FAZ:

“Die linken Parteien in Europa, aber auch in Deutschland, verlieren immer mehr an Einfluss. Deshalb werbe ich jetzt für eine neue Sammlungsbewegung der Linken“

Und ich muss zugeben: Das würde mir auch sehr gut gefallen. Ein Bündnis aus Linken und SPD, unter welchem Namen auch immer, in dem beide Parteien ihr linkes Profil zur Schau tragen. Für die Demokratie wäre das natürlich mindestens ebenso spannend, wenn nicht spannender, als die Heirat mit der CDU. Weil mal im Ernst: Die wirklich ganz großen Unterschiede kann man zwischen einer Andrea Nahles und einer Sahra Wagenknecht nicht (mehr) feststellen, ja noch nicht mal einer Katja Kippling. Und selbst die neulich in Maischbergers Steuerspar-Talk aufgetretene Linke-Politikerin Janine Wissler gab sich ja im Grunde handzahm. Die Politik, die diese netten Menschen allesamt wollen, ist zwar “Marktwirtschaft, aber deutlich sozial gerechter”, aber von so alten Gassenhauern wie Sozialismus und Diktatur des Proletariats haben die sich doch schon längst verabschiedet (zumal sie als Dienstwagen auch im 7er BMW herumkutschiert werden wollen). Eine SPD, die ihre linke Seite wiederentdecken will, und eine Linke, die mit dem Marxismus weitgehend abgeschlossen hat, passen deshalb recht gut zusammen.

Übrig bleiben würden an den Rändern aller Beteiligten die Sturköpfe und ewigen Revoluzzer, von denen es in jedem erdenklichen Szenario immer ein paar geben wird. Aber hey: Was der Gang der Natur nicht irgendwann regelt, klärt sich über Ruhigstellung mittels Geld, Ämter oder parteiinterner Programme. Haken dran.

Wird es so kommen? Man wird es in den nächsten Monaten sehen. Bleibt Martin Schulz tonangebend in der SPD, sehe ich eher die weitere Mainstreamisierung der SPD und mit ihr entweder den Exitus oder das zukünftige Zwangsanlehnen an die große schwarze Schwester. Schmeißen sie Schulz doch raus und übernehmen die Tendenzlinken das Ruder der SPD, dann rot rotes Spielvergnügen voraus!

Ohne Oskar allerdings. Ich wünsche ihm zwar noch viele gesunde und muntere Jahre, aber das wird er glaube ich nicht mehr erleben.

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Felix November 17, 2017 um 15:17

Stand heute ist keine Vereinheitlichung der Partein, sondern die weitere Aufsplittung. Noch nie gab es soviele Parteien wie heute. Tendenz ist weitere Aufsplittung und stark sprunghafte Wähler. Regierungsbildung ist wie wir aktuell sehen schwer. Siehe spanien, belgien und holland. Ich sehe keine besserung.

Felix November 17, 2017 um 15:53

Mehrheit für links – cdu gibt es ja auch nur durch gute wirtschaftliche Situation. Von dieser hat Merkel jahrelang profitiert.

holger November 17, 2017 um 16:20

Schmink Dir bitte als Ösi solches Gedankengut ab…

es wird zu einer SDAP oder SPQR nicht mehr kommen können. Wenn, dann wird die herrschende SED-mitte nur noch zu der SDRP Sozialistische Deutsche Rentner Partei mutieren und alle Rentner und Pensionäre beglücken wollen (Müssen) !!!

Um die Jugend musst dir keine Gedanken machen. Die werden in Zukunft in Aaaaaaaabeit verrecken !!! Und sich dumm und dusslig verdienen, auch Schwarz, um dann das Erbe anzutreten, was die Baby-Boomer hinterlassen werden.

Wozu brauch man da noch die “Linken” ?! Die stehen so oder so nur immer im Weg rum und behindern andere an der Arbeit LOL

gelegentlich November 17, 2017 um 16:21

@ Felix November 17, 2017 um 15:17
Ok, aber Aufsplitting in Positionen, die so nahe beiander liegen dass sie einer Person, die mit etwas Abstand die Dinge betrachten kann, nicht mehr als getrennt vermittelbar sind. Solange es gelingt die sog. Abgehängten durch den rauhen Alltag zu verängstigen und zum Radfahren zu bewegen (also nach vermeintlich unten zu treten), also der rechtspopulistischen Fahne nachzulaufen, wird da nichts passieren. Welche Macht im Land hätte denn Interesse an einer vereinigten „Neuen Linken“? Im Moment braucht der siegreiche Neoliberalismus mit niemandem zu verhandeln, mögliche Kontahenten sind geblendet. Warum sollte der das ändern wollen? Paßt doch so.

H.K.Hammersen November 17, 2017 um 16:23

Solange sich die linken Parteien nicht von den offenen Grenzen verabschieden, wird das nichts mehr. Die Internationale, auch die in sozialdemokratischer Version, ist tot. Das sozialdemokratische Gesellschaftstmodell ist eine singuläre Erscheinung Nordwesteuropas. Es war abhängig von wirtschaftlichem Erfolg und homogenen Gesellschaften. Auch die Grünen sind nur ein Produkt der wirtschaftlichen Erfolge und werden verschwinden. Die zukünftigen Mangelgesellschaften werden entweder extrem autoritär oder extrem polarisiert.

Sven November 17, 2017 um 17:03

Um den Faden zu Ende zu spinnen: Liefe quasi auf Neujustierung aus. Rechter Teil der CDU zur AfD, rechter Teil der SPD zur CDU, linker Teil der SPD ab zu den Linken. Ist die Landschaft wieder übersichtlich.

Bräuchte man in allen Lagern Strategen. Ich sehe nur Taktiker.

Sven November 17, 2017 um 17:03

PS: Die Posts vom Kopf auf die Füße gestellt. Danke an den Maschinenraum! *tief verbeug* :)

QuestionMark November 17, 2017 um 17:38

Ach da hat der Strobl wohl mindestens 10 Jahre gepennt.
Es gibt doch keine Parteien mehr in Deutschland.
Es gibt nur noch eine Führerin.
https://de.wikipedia.org/wiki/Burgfriedenspolitik

QuestionMark November 17, 2017 um 17:43

Die Parteien sind doch nur noch dazu da, die Murksel im Amt zu halten.
Demnächst gibt es dazu eine Verfassungsänderung. Text lautet dann in etwa so: “Alle Parteien in Deutschland dienen der Merkel als Kanzlerwahlverein. Wer diese Ordnung stört verlässt den Boden der Führertreue. Jeder Parlamentarier hat dem Führer außerdem ewige Treue zu schwören. Sonst darf er als Nazi bezeichnet werden.”

QuestionMark November 17, 2017 um 17:50

Ich schlage deshalb vor: Am besten löst die Regierung das Volk auf und wählt sich dann ein neues.
Ooops, jetzt hab ich wohl gepennt. Das tut die ja schon!

Frei nach Brecht: “Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?”

enrico November 17, 2017 um 17:53

“”””Und ich muss zugeben: Das würde mir auch sehr gut gefallen. Ein Bündnis aus Linken und SPD, unter welchem Namen auch immer…”””

Wie wäre es mit “Die SPINKEN” ?

QuestionMark November 17, 2017 um 17:57

Hauptsache die Merkel sitzt im Bundeskanzleramt und murkst rum. Politk hat sich dieser Maxime unterzuordnen. Steht doch auch schon genau so in der Verfassung, oder etwa nicht?
Im Kern (so die Verfassung) geht es darum die Interessen der Murksel zu vertreten. Oder hab ich da jetzt etwas falsch verstanden?

QuestionMark November 17, 2017 um 17:59

@enrico November 17, 2017 um 17:53
Wie wäre es mit “Die Doofen”.
Leitmotiv: Mit den Doofen, für die Doofen, durch die Doofen.
Subtext: Kriminelle Ausländer first! (in Anlehnung an Trumps “America first”)

Goodnight November 17, 2017 um 18:03

Nope.

In einer gesunden Demokratie existieren nur zwei Parteien.

Denn Demokratie braucht nur eine Differenz.

Und zwar genau: EINE.

Das muss man begreifen.

Das Problem in Deutscheland:

Die SPD ist zu links um Mitte zu sein, das liegt in ihrer Tradition. Und rechts von ihrem Links fehlt es an Identität, deshalb ist Schröders Experiment, die SPD in die Mitte zu führen, gescheitert. Denn Schröder SPD war sofort eine CDU. Weil halt keine Identität links von der CDU möglich.

D.h. die SPD und die Linke zusammen werden immer nur eine Linke werden können, in Deutschland. Und deshalb funktioniert hier keine Demokratie, weil man dann zwischen dem Rechts und ganz Links noch Liberale benötigt.
Daran ändern auch nicht, dass die CDU nach links gewandert ist. Weil dann rechts von der CDU etwas Rechten notwendig wurde.

Alles ganz einfach, wenn man mal nachdenkt.

gelegentlich November 17, 2017 um 18:04

@ Hammersen
„Solange sich die linken Parteien nicht von den offenen Grenzen verabschieden, wird das nichts mehr.“
Denkfehler. Solange es gelingt die Abstiegsverängstigen in den Armen der Rechtspopulisten zu halten (die Flüchtlinge sind eh nur ein Ablenkungsmanöver) wird den Herrschenden gar nix passieren. Gesplittet oder mit irgendwie neu vereinten Parteien ist egal. Und/oder von der Wahlurne fernzuhalten, egal mit welchen Ausreden. So läßt sich die Apathie des Neo-Biedermeier am Leben erhalten. Und der rauhe Alltag sorgt jeden Tag auf Neue dafür dass nicht niemals zu viele Menschen zuviele Gedanken machen. Wann, wie und wo welche Eruptionen dann irgendwann einmal auftreten bleibt unbestimmbar. Wie bisher auch.

holger November 17, 2017 um 18:05

Absinth war unter den Intellektuellen schon immer beliebt

QuestionMark November 17, 2017 um 18:06

@Goodnight November 17, 2017 um 18:03
Du irrst. In einer deutschen Demokratie gibt es nur einen Führer. Und die Parteien haben sich dem Führer unterzuordnen. Deswegen ist es ja eine deutsche Demokratie.

Goodnight November 17, 2017 um 18:10

@Questionsmark.

Ich irre nie.

Das ist ja das Problem.

:-)

Mindtrap November 17, 2017 um 18:12

Vllt mal eine Innensansicht aus einem sächsischen CDU-Stadtverband: Die CDU zerreisst es zur Zeit förmlich in 3 Teile.

Teil 1: Die Staatspartei in Posten & Brot. Nirgendwo anecken und schauen, dass man die Rente vor dem Absturz der CDU erreicht. Agiert auf dem Level der Realitätsverweigerung. Wer keine Probleme benennt, muss auch keine Lösungen anbieten. Führt dementsprechend auch nicht. Sieht man schön beim MP-Switch.

Teil 2: Der Teil (Westimporte, Beamte, öffentlicher Dienst u.ä.), der auch in einer SPD oder bei den Grünen Platz finden würde. Die Pippi-Langstrumpf-Abteilung. Deutschland ist für alle da. Ohne jede Emphatie für Teil 3.

Teil 3: Nationalkonservative, u.a. die Zugänge aus dem Demokratischen Aufbruch. Befürworter einer Koalition mit der AfD lieber heute als morgen, die Merkel-kann-weg und Wir-wollen-die-CDU-von-1990-wieder-Fraktion. Der eigentliche, alte Kern, der die Wahlkämpfe praktisch gewann und nicht nur in der Theorie.

Ein vierter Teil, der die CDU mit Augenmaß zu einer Großstadtpartei machen möchte und als Volkspartei moderierend die Flügel und Interessen ausgleicht, wird immer kleiner, so es ihn überhaupt mal gab. Tragisch.

holger November 17, 2017 um 18:13

Goodnight November 17, 2017 um 18:03
Nope.

In einer gesunden Demokratie existieren nur zwei Parteien.”

In einer gesunden Demokratie herrscht Konsens Kompromiss Kackophonie KKK der Parteien , die sich dann auf dem kleinsten Nenner einigen, um Pöstchen und Dienstwägelsche sowie Diäten zu ihren Gunsten gerecht verteilen zu können.

Merkel !!! SO-ZI-AlE Gerechtigkeit fängt im Parlament an, auf Lebzeiten und zerstäubt immer mehr, nach unten.

holger November 17, 2017 um 18:15

ansonsten hat @? RECHT !!!

Der Führerstaat hat nur einen Unterbau bekommen, der der Führerin högscht sich zu ergeben hat: Richtlinienkompetenz nennt man den Faschismus heute …

6 setzen goodnight

QuestionMark November 17, 2017 um 18:22

Was ist eigentlich mit dem Schulzzug los? Hat der Haarausfall bekommen oder gibts wenigstens eine Perücke zu Weihnachten?
Und wussten sie schon? Nachts ist es kälter als draußen.

QuestionMark November 17, 2017 um 18:24

Aus Gleichstellungsgründen benötigen wir außerdem eine Transenquote für die Parteivorstände. Sind die Grünen hier eigentlich noch glaubwürdig? Wo sind die 50% Transen bei den Grünen?
Können wir diese Partei noch wählen? Das ist Diskriminierung!
Die sollten sich die CDU zum Vorbild nehmen. Schauen sie sich die Frau Merkel an. Die sieht wenigstens schon wie eine Transe aus. Sehr progressiv das, wirklich sehr progressiv. Und auch vorbildlich.

QuestionMark November 17, 2017 um 18:28

Das mit den Wahlen ist übrigens alles zu kompliziert. Auch das mit den Parteilisten. Ich schlage deshalb vor: Vereinfachen wir die ganze Sache. Verkleinern wir das Parlament. Im Idealfall auf eine Person. Die einzig wichtige Person. Frau Merkel.
Auch der Wahlzettel würde sich viel einfacher gestalten. Da steht dann einfach nur noch ein Name drauf. Ach ja, die Sache wäre auch ziemlich Öko. Warum? Man kann einfach die Wahlzettel der letzten Wahl wiederverwenden. Recycling pur. Das ist der Durchbruch!

Felix November 17, 2017 um 18:28

@ gelegentlich: Ich denke schon , dass es grundsätzliche Unterschiede gibt. Beispiel die Flüchtlingpolitik der grünen und der csu. Nur ist nichts direkt wählbar in einem Programm. Interessant wird es erst in einer Wirtschaftsrezession, ich denke dann werden unterschiede besser sichtbar. Mit einer geringen Arbeitslosigkeit gibt es keinen Druck etwas zu ändern.

enrico November 17, 2017 um 18:38

@QuestionMark
oder eben:

Deutschlands Einzig Perfekte Partei, Engelhafter Natur (D.E.P.P.E.N.)
oder schlichter:
Die Merkeldemokraten (DM.-)
oder genauer:
Bund ehemals erfolgreicher Parteien (BEEP)
oder ehrlicher:
Union Untergegangener Parteien Schlands (UUPS)

QuestionMark November 17, 2017 um 18:40

Oh, es hat sich ein Genie hierherverlaufen. Schwierige Regierungsbildungen sind jetzt ein Indiz für wirtschaftlich gute Zeiten. Hört, hört.

QuestionMark November 17, 2017 um 18:45

@enrico November 17, 2017 um 18:38
Oder auch: Sieben Prozent demnächst (SPD)

QuestionMark November 17, 2017 um 18:55

Und nun zu einer sehr ernsten Frage. Wozu eigentlich noch Wahlen?
Wir haben doch die größte Führerin aller Zeiten.
Und was, wenn die stirbt? Nun, es gibt doch eine Erbfolge.
So einfach geht Demokratie!
Wir können Demokratie.

H.K.Hammersen November 17, 2017 um 18:59

“Oh, es hat sich ein Genie hierherverlaufen. Schwierige Regierungsbildungen sind jetzt ein Indiz für wirtschaftlich gute Zeiten. Hört, hört.”
Dem ist wirklich so. Ohne die deutsche Sonderkonjunktur wären die Verhältnisse politisch sehr viel klarer. Parteien, die die Grenzen offen halten wollen, wären dann weg vom Fenster. Wer von Arbeitslosigkeit bedroht ist, interessiert sich nicht mehr für die Probleme fremder Länder. Und die Positionen wären wieder klar. Auf der einen Seite diejenigen, die Neoliberalismus für angebracht halten, um der Konjunktur wieder auf die Beine zu helfen und auf der anderen Seite diejenigen, die keynesianische Politik für angebracht halten.

Weissgarnix Weissgarnix November 17, 2017 um 19:06

Was denkt Ihr: Ob ein Lafontaine in einer geläuterten SPD noch so viele Freunde hätte, dass er eine Annäherung zur Linkspartei moderieren könnte? Oder sind da alle Brücken abgebrochen?

Systemfrager November 17, 2017 um 19:06

@Hammersen
“Solange sich die linken Parteien nicht von den offenen Grenzen verabschieden, wird das nichts mehr. Die Internationale, auch die in sozialdemokratischer Version, ist tot.”
Ja, der linke Gutmensch hasst den Menschen, er liebt die Menschheit. Er ist ein “Idiot” (ohne das Attribut “intelligenter”)

enrico November 17, 2017 um 19:07

@Goodnight

Nein, ein gesundes und stabiles Deutschland besteht aus zwei Königreichen:

Eines im stets Trauer tragendem Berlin, wo die graue alte Rautenfrau über ein ebenso graues, enttäuschtes und auffällig altes Volk gnadenlos und grausam herrscht.

Und auf der anderen Seite — natürlich wieder im herrlichen Bonn, wo sich eine sehr hübsche, sehr junge und besonders zarte Königin mit viel Liebe um ihr glückliches und jugendliches Volk kümmert.

Und wem das nicht gefällt, der soll doch rüber gehen…

QuestionMark November 17, 2017 um 19:12

@Weissgarnix November 17, 2017 um 19:06
Die Idee kommt gerade zur rechten Zeit. Jetzt, und mit einer geläuterten SPD. Mann, das wäre ja grandios. Rechnen wir das alles mal zusammen. SPD und Linkspartei und die Grünen. Das ergibt: Nichts, rein garnichts, Herr Weißgarnix!

Mindtrap November 17, 2017 um 19:15

@WGN: Da sind noch zu viele Schröderianer am Ruder. Scholz, Heil, Nahles… Um die Bemoderieren zu können, müssten sie die Agenda 2010 zur Disposition stellen. Hat Schulz auch nicht geschafft. Sobald das nur danach riecht, schlagen die Schröders und Dohnanyis an.

Da wird sich erst biologisch etwas “auswachsen” müssen, das über Lafontaines Erdenzeit hinaus geht.

Goodnight November 17, 2017 um 19:15

@Question Mark

Das mit der Führung kommt noch…wenn es so weitergeht.

Deutschland war eines der letzten europäischen Staaten, die zur Demokratie wechselten. Obwohl, eigentlich musste Deutschland dahin geprügelt werden.
Und Deutschland wird vielleicht das erste Land sein, welches ganz schnell wieder von der Demokratie Abschied nimmt.

QuestionMark November 17, 2017 um 19:17

@Weissgarnix November 17, 2017 um 19:06
Ich denke, wenn der Führer (der echte) wiederaufersteht und Jesus Christus wieder “herabfährt” und der Teufel ganz ganz gut gelaunt ist, dann (und nur dann) kann es wieder wirklich aufwärts gehen.
Realistischer ist allerdings, dass wir demnächst alle von irgendeinem finanzgierigen Juden zu Hundefutter weiterverarbeitet werden.

QuestionMark November 17, 2017 um 19:19

@Goodnight November 17, 2017 um 19:15
Goodnight, im Grunde sind wir einer Meinung. Die Deutschen haben sich inhaltlich schon längst von der Demokratie verabschiedet. Sie sind darin wohl auch nie wirklich angekommen.
Das wäre übrigens gar kein Problem. Eine Diktatur wird ja erst zum Problem, wenn man Vollidioten und Stiefellecker “oben” sitzen hat. Und das ist leider der Fall.

holger November 17, 2017 um 19:19

Weissgarnix November 17, 2017 um 19:06
Was denkt Ihr: Ob ein Lafontaine in einer geläuterten SPD noch so viele Freunde hätte, dass er eine Annäherung zur Linkspartei moderieren könnte? Oder sind da alle Brücken abgebrochen?”

“geläuterte SPD” ?! :D wie darf man sich das vorstellen ?! LOL

Ich mein, ich hab ja nichts dagegen, wenn sich Rot-Front und Rot-Rot-Front zusammen tun… :D

Dann sind wenigsten noch 9% sicher :D

enrico November 17, 2017 um 19:22

@WGN
“””Was denkt Ihr: Ob ein Lafontaine in einer geläuterten SPD noch so viele Freunde hätte, dass er eine Annäherung zur Linkspartei moderieren könnte? Oder sind da alle Brücken abgebrochen?”””

SPD…geläutert? uahaha
Nein, für Deutschland hilft nur die Umbenennung in Westmark und Anschluss an Österreich. Das wäre schon alleine wegen dem besseren Essen sinnvoll.

Weissgarnix Weissgarnix November 17, 2017 um 19:23

Ich sehe, Ihr Jungs habt Euer Wochenende bitter nötig…

holger November 17, 2017 um 19:26

Weissgarnix November 17, 2017 um 19:23
Ich sehe, Ihr Jungs habt Euer Wochenende bitter nötig…”

Was willste denn hören, dann stell doch keine Fragen !!! :D

20% hat die SPD von 73% (Wahlbeteiligung) doch nur bekommen, weil die ganzen Dementen auch noch wählen dürfen…

Guck dir mal das Wahlergebnis an, wenn man das Wahlalter auf 65 Begrenzen würde… !!!

Weissgarnix Weissgarnix November 17, 2017 um 19:26

Schade, dass der Lübberdingens tagsüber so geschafft ist, weil er sich seine Nächte mit Will, Illner & Co um die Ohren hauen muss. Er wäre doch ein SPD Experte…

holger November 17, 2017 um 19:27

Und bei einer alternden senilen Republik kommst du mit der Vereinigung der Linken um die Ecke?!

LOL

QuestionMark November 17, 2017 um 19:27

@H.K.Hammersen November 17, 2017 um 18:59
Mensch Hammersen, sie gehören doch wirklich zu den Intelligenteren hier. Schauen sie sich doch die Zinssätze mal an. Schauen sie sich den Leitzinskorridor an. Die Hütte brennt.
Der Propagandabetrieb läuft freilich auf Hochtouren. Glauben sie den Unsinn denn wirklich? Fragen sie den Strobl mal, warum man die Leitzinsen absenkt. Um etwa eine Überhitzung der Konjunktur zu verhindern? Der Hauptrefinanzierungssatz ist bei 0% (in Worten: Null Prozent).
Schauen sie sich die Grafiken dazu mal an. Das komplette System ist außer Rand und Band. Das Ding läuft am Limit.
Das einzige was hier in D so etwas wie Hochkonjunktur hat, das ist die Propaganda. Machen sie mal Marktbeobachtung im Bereich der deutschen Binnenkonjunktur. Ich mach das jetzt schon sehr lange. Die Märkte sind im Arsch.

Weissgarnix Weissgarnix November 17, 2017 um 19:31

@Holger

Ich sag nicht, dass die SPD mit der Linken eine Regierung bilden soll. Was ich sag ist, dass es in D nur Platz für EINE linke Partei gibt, und die SPD weiter rechts von links kein grünes Gras finden wird, weil dort die CDU. Eine “linkere” SPD kann sich also andernfalls nur mit der Linken gegenseitig aufreiben. Oder gegen due CDU in der Mitte sang und klanglos untergehen.

H.K.Hammersen November 17, 2017 um 19:33

Ich will Deutschland in den Grenzen von 1989 wiederhaben! Und bitte mit der Parteienlandschaft von 1979. Ansonsten bekommen wir ein neues Weimar. Was danach folgte, ist bekannt. Da hilft auch kein erneuter Parteienwechsel von Oskar. Die Wählerschaften von Linken und SPD sind nicht kompatibel. Die Sozialisation von Ost- und Westrentnern sind zu unterschiedlich. Den Unterschied von SPD- und Linkenwählern kann man hier in der Provinz ganz einfach festmachen; die SPD-Wähler stehen nicht nur im Wählerverzeichnis, sondern auch im Grundbuch.

Am Besten, ich frage schon einmal bei meinen polnischen Verwandten in den ehemaligen deutschen Ostgebieten nach, ob ich im Ernstfall dort unterschlüpfen könnte. Katholisch werden tut bestimmt auch nicht mehr weh als muslimisch.

holger November 17, 2017 um 19:38

Weissgarnix November 17, 2017 um 19:31
@Holger

Ich sag nicht, dass die SPD mit der Linken eine Regierung bilden soll.”

Das hab ich schon verstanden… dass es nur eine LINKE geben sollte. Kann ja sein, kann ja auch mal alles kommen, wer weiß es, nur jetzt nicht, und in den nächsten 30 Jahren nicht, solange die Wählerschaft die bornierte, umgarnt werden möchte, beim lustigen Bingo Abend in Altersarmut…

Erkläre mal das den kommenden Neu – Rentner das man mit 600 Euro nicht arm ist (Münte the great one Münte FIRST )

Viel Spass dabei :D

QuestionMark November 17, 2017 um 19:40

@H.K.Hammersen November 17, 2017 um 19:33
“Ich will Deutschland in den Grenzen von 1989 wiederhaben!”
Da klingt erstmal wie ein Witz. Aber: Wenn 1989 nicht passiert wäre, dann wären uns tatsächlich zwei gescheiterte Währungsunionen erspart geblieben.

Adam Cartwright November 17, 2017 um 19:45

Die alte Aufteilung Links-Rechts ist sinnfrei geworden.
Man schaue sich beispielsweise die Änderung der Positionen der Gewerkschaft an.

In den 60er und 70er war deren Position nämlich so:
http://www.bpb.de/geschichte/zeitgeschichte/deutschlandarchiv/232789/gewerkschaften-und-arbeitsmigration-in-der-bundesrepublik-zwischen-misstrauen-und-integration

Hieraus z. B. der Brüller: „Als Hauptbedingung galt dabei neben der Zusicherung der gleichen Arbeitsbedingungen und Löhne die Regelung des “Inländerprimats”, das einheimischen Arbeitskräften Vorrang vor ausländischen Arbeitskräften einräumte.“

Und : „Die Gewerkschaften machten sich nach dem Anwerbestopp dafür stark, dass dieser auch konsequent umgesetzt wurde und verhinderten in den Folgejahren dessen Lockerung. …. Nachdem die Legalisierung von “illegalen” Migranten vom Tisch war, konzentrierten sich die Gewerkschaften auf ihre Forderung, entschieden gegen “illegale Einwanderung und gegen Ausbeutung” vorzugehen. „

Mit dieser Position würde die Gewerkschaft heutzutage locker als „AFD gesteuert“ durchgehen. Damals war das Links.

Die heutige Position ist “slightly different”.

QuestionMark November 17, 2017 um 19:46

@holger November 17, 2017 um 19:38
Es wird keine Rente mehr geben. Wir reden hier nicht von Armutsrenten. Das komplette System ist nicht zu halten.
In Europa sind keine Wachstumsmärkte mehr. Wir haben völlig übersättigte Märkte. In den meisten Branchen. Die Länder der Peripherie haben über Target2 zwischenzeitlich 800 Milliarden Euro Schulden angesammelt.
Das heißt: Deutschland betreibt via Exportindustrie (noch) Wertschöpfung und die europäische Peripherie zehrt bereits von dieser Substanz.
So weit, so gut. Nur: Warum sollte die industrielle Produktion genau hier bleiben, wenn die europäischen Völker sterben und keine Kehrtwende in dieser Hinsicht stattfindet, somit die Märkte hier schwach bleiben und gleichzeitig die Zukunftsmärkte woanders sind? Die werden abwandern. Und das ist auch kapitalistisch sinnvoll. Alles andere wäre dumm.

holger November 17, 2017 um 19:47

Weissgarnix November 17, 2017 um 19:31

Und eines noch, Du glaubst gar nicht wie in Wirklichkeit der Groll auf die letzten Jahre seit 1989 angewachsen ist. Step by Step…

eine Ent-Täuschung fängt mit einer Täuschung an. Du magst das zwar nicht alles so mitbekommen haben… aber lass mal nur einmal es zu, wie in diesem Film, dass es ein Tag gibt, an dem man für sein tun nicht bestraft werden wird…

Danach wirst du dir eine neue Verwaltung und neue Politiker suchen müssen.

holger November 17, 2017 um 19:48

QuestionMark November 17, 2017 um 19:46
@holger November 17, 2017 um 19:38
Es wird keine Rente mehr geben. Wir reden hier nicht von Armutsrenten. Das komplette System ist nicht zu halten.”

Hör uff die Rente ist SICHER !!! nur die Kaufkraft nicht :D

Weissgarnix Weissgarnix November 17, 2017 um 19:48

>Da sind noch zu viele Schröderianer am Ruder. Scholz, Heil, Nahles…

Ist Nahles eine echte Schröderianerin? Ich hatte sie insgeheim immer im Linksverdacht. Aber vielleicht täuschte ich mich da ja auch…

Goodnight November 17, 2017 um 19:49

Links ist Geschichte.

Weil Differenzlos.

Gegen was ist Links?

Gibt es da noch etwas Reales? Wogegen links kämpfen kann?

Außer gegen Rechts.

Rechts hingegen hat klare Ziele, klare Gegner, klare Differenzen.

Und folglich SINN.

So einfach, wenn man nachdenkt.

Goodnight November 17, 2017 um 19:50

1989 hatte wir eine Grenze.

Grenzen geben Sinn.

Deshalb ist 1989 heute wieder so attraktiv.

Weissgarnix Weissgarnix November 17, 2017 um 19:50

>So einfach, wenn man nachdenkt.

Ist ja auch nett von dir, dass du das immer wieder für uns tust..

holger November 17, 2017 um 19:51

?

–> Nur: Warum sollte die industrielle Produktion genau hier bleiben,”

bleibt sie doch gar nicht, der neue VW Chef hat heute wieder gelogen bis sich die Balken biegen E-Antrieb würde in DE und so !!! Ach Quatsch… ich weiß ja nicht an welchen WERK VW in China gerade baut, ich denke 14 und 15 wird es sein. Und komischer Weise E-Antriebe…

Die Bank mit der Elektroabteilung kommt auch mit tollen Zahlen um die Ecke. Ach Siemens nicht in China

Goodnight November 17, 2017 um 19:51

Gerne, einer muss ja führen :-)

Weissgarnix Weissgarnix November 17, 2017 um 19:52

Du führst, ich kontrolliere

QuestionMark November 17, 2017 um 19:53

@Adam Cartwright November 17, 2017 um 19:45
Ja klar. Die heutigen Gewerkschaften sind ja auch unterwandert. Die haben jetzt das neoliberale Programm internalisiert. Die sind nicht mehr links. Oder sollte etwa Verdrängungswettbewerb unter den Lohnabhängigen das Ziel gewerkschaftlicher Politik sein? Wohl kaum.
Übrigens hatte in einer Talkshow sogar der neoliberale Raffelhüschen mal eine Gewerkschafterin auf dieses Thema angesprochen. Sogar Raffelhüschen wußte besser wie Gewerkschaftspolitik heutzutage aussehen müsste. So weit ist es schon gekommen.

Goodnight November 17, 2017 um 19:56

Kann ich mit leben, solange keiner hier auf die Idee kommt zu steuern.

Adam Cartwright November 17, 2017 um 19:59

Ach übrigens die Differenz.

Ein Blick in die Schweiz (11 Parteien) Dänemark (10), Norwegen (10) zeigt mir, dass eine hohe Anzahl von Parteien eher gut für den Bürger ist. Dass sind nämlich die Länder in Europa mit dem höchsten Wohlstand in Europa. Sprich, die müssen alle um die Gunst des Wählers buhlen. Differenzierung geht anscheinend wunderbar mit vielen Parteien.

Und scheint für die Wähler dort nicht unbedingt das schlechteste zu sein.

holger November 17, 2017 um 20:09

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Siemens-Mitarbeiter-sind-wuetend-article20139199.html

So schafft man es AfD zu stärken

Die Gewerkschaften werden wieder wie ein nasser Sack da stehen… übrigens Siemens Erfurt war in 2001 noch ein guter Kunde von mir :D

holger November 17, 2017 um 20:11

Ein Ingenieur macht am Werkseingang in Leipzig seinem Ärger Luft: “Ich habe den Eindruck, dass Siemens mit aller Kraft versucht, seine riesengroßen West-Standorte zu halten.” Dafür opfere der Konzern Arbeitsplätze im Osten. Hier in Leipzig werden hauptsächlich Kompressoren entwickelt und produziert. Und die kommen längst nicht nur in Kraftwerken zum Einsatz, sondern auch beispielsweise in Klärwerken oder Autofabriken. “Wir sind auf zwei Jahre ausgebucht”, sagt der Ingenieur, der seinen Namen nicht nennen will. Die Schließung sei völlig unverständlich.

Das stärkt natürlich die vereinigte LINKE ungemein :D

Adam Cartwright November 17, 2017 um 20:16

Ein weiterer Vorteil vieler Parteien im Parlament ist, dass einem 16 Jahre-Kanzlerschaften wie die von Kohl oder Merkel erspart bleiben.

Die Aufgabe kann daher nur lauten: “Zerschlagt die CDU!”

Die SPD braucht nicht weiter zerschlagen zu werden Das hat die schon selbst geschafft.

holger November 17, 2017 um 20:23

So mein Freund WGN

nun erkläre mir mal, wie hoch im Fall Siemens die Kompetenz der vereinigten LINKE wäre !?

Nehmts den Reichen gebts den Armen ?! Was würde denn das an der Entscheidung von SIEMENS denn ändern ?!

Könnte eine vereinigte LINKE mit dann nur 9% von 73% SIEMENS auch nur irgendwas ?!

Genau DAS sind die LEUTE nach 27 Jahren VOLLVERARSCHUNG SATT !!!

Goodnight November 17, 2017 um 20:26

Jesus, Holger, hier unten um Stuttgart herum, da suchen die verzweifelt nach all den tausend Fachkräften die Siemens jetzt mit hohen Abfindungen freisetzt.

Das ist win win par excellence, da hat keiner einen Grund zu jammern.

holger November 17, 2017 um 20:29

Goodnight November 17, 2017 um 20:26
Jesus, Holger, hier unten um Stuttgart herum, da suchen die verzweifelt nach all den tausend Fachkräften die Siemens jetzt mit hohen Abfindungen freisetzt.”

Sorry, nicht jeder will bei den Schwuchtel Schwaben leben wollen…

Wilma November 17, 2017 um 20:36

Es gehen maximal die Jusos und die Linken zusammen.

Und das auch nur, wenn Lafontaine nichts zu melden hat.
Er hat sich mit seiner Position zur Flüchtlingspolitik weit von den Linken und auch der SPD entfernt.

Anders sieht an der Basis der SPD aus. Die könnten wahrscheinlich gut mit Oskar und Sahra.
Das muss man lesen, um zu verstehen wie es an der Basis aussieht:
https://www.waz.de/staedte/essen/essener-jusos-werfen-parteivize-halbwahrheiten-vor-id212566933.html
“Die Essener Jusos machen dem stellvertretenden Essener SPD-Parteichef Karlheinz Endruschat heftige Vorwürfe wegen seiner Äußerungen zur Flüchtlings-Politik. In einem Rückblick auf den Herbst 2015 hatte sich Endruschat jüngst in dieser Zeitung zu der damals von drei nördlichen SPD-Ortsvereinen geplanten Demo für eine andere Verteilung von Asylheimen im Stadtgebiet geäußert. Das Motto „Der Norden ist voll“ sei unangemessen gewesen, „aber die Analyse war richtig“. Leider habe es damals in der SPD „ein Redeverbot“ zu dem Thema gegeben, das dazu beigetragen habe, „dass die Lage eskalierte und Guido Reil die SPD Richtung AfD verließ“

Adam Cartwright November 17, 2017 um 20:36

@Goodnight

Aus dem (abbezahltem) Eigenheim in Leipzig, Erfurt oder Görlitz nach Stuttgart, um dort in ner 30qm Wohnung in Irgendwaslingen zu wohnen? Mehr gibts da nämlich nicht für den Erlös der alten Hütte!

Das macht man mit 30. Aber nicht mit 50+.

QuestionMark November 17, 2017 um 20:37

@holger
Märkte und Kapital stehen im Mittelpunkt. Nicht der Mensch. Das Ding heißt ja auch nicht Humanismus. Auch die Gesellschaft steht nicht im Mittelpunkt. Das Ding heißt ja auch nicht Sozialsimus.
Sondern: Maximize profits regardless of the social and environmental costs.

holger November 17, 2017 um 20:42

QuestionMark November 17, 2017 um 20:37
@holger
Märkte und Kapital stehen im Mittelpunkt. Nicht der Mensch. Das Ding heißt ja auch nicht Humanismus.”

Das iss mir scho klar… bin ja schon oft genug weg optimiert worden, hab mich ja selber mal weg optimiert… ich kann ja damit umgehen, aber doch die nicht, die noch nach Treu und Glauben ihrem Herrn goodnight dienen :D

Goodnight November 17, 2017 um 20:43

Ach, Luxusprobleme, man will nicht umziehen, um Arbeit zu finden.

Tja, sorry, kein Mitleid für Ponyhof.

holger November 17, 2017 um 20:48

?

Stell dir doch einfach mal vor: Da fängste 2001 mit 25 bei SIEMENS LEIPTSCH an… denkst HURRA ich bin der HELD, pflanzt einen Baum koofst auf Kredere ein Häuschen, und bummst auch noch rüm nü ?! Zwö Blagen sind da, die Idylle im Leiptscher Umland RED BULL kömmt och… und nü

16 Jahre die Blagen Conny und Hanni sind 13 und 14 und Nü sollste zu die Düsseldorfer mutierte Schwabenschwuchtel GÖÖDnicht…

LOL man gut das der Baum schon den Herbst hinner sich hat \o/

Felix November 17, 2017 um 20:50

Goodnight: “Rechts hingegen hat klare Ziele, klare Gegner, klare Differenzen.” Wo er recht hat, hat er recht.
Ich kann mir auch fast keine stärkere europäische Integration vorstellen. Bei stärker werdenden Problemen wird es zu weiteren Abspaltungen kommen. Spannende Zeiten.

holger November 17, 2017 um 20:52

Goodnight November 17, 2017 um 20:43
Ach, Luxusprobleme, man will nicht umziehen, um Arbeit zu finden.”

Nicht jeder ist in einem Puff groß geworden :D

Felix November 17, 2017 um 20:52

@adam cartwright. Guter Punkt man sollte sich mal anschauen wie die länder das machen. Diese langen regierungszeiten sind ein Unding.

Weissgarnix Weissgarnix November 17, 2017 um 20:56

@Holger

Ich weiß nicht, was eine vereinigte Linke mit Siemens auf kurze Sicht machen würde. In the long run würden sie sie vermutlich verstaatlichen.

QuestionMark November 17, 2017 um 20:57

“Rechts hat klar Ziele.”
Aha, welches denn? Der Murksel in den Arsch zu kriechen, etwa?
Das machen die Pseudolinken derzeit auch.
Und was soll dabei das klare Ziel sein? Den Wurmfortsatz zu erreichen? Oder als Wurmfortsatz zu enden?
Die Linke ist natürlich fertig. Das Ende kam mit der Preisgabe der klassenkämpferischen Gesinnung. Wer nicht mehr kämpfen will, der hat eben schon verloren. Und der endet dann auch als Arschkriecher im Hintern einer doofen Blondine.

Goodnight November 17, 2017 um 21:00

Holger, wirklich traurige Geschichte.
Würde jetzt eine Träne verdrücken, wäre ich ein bei der Luftwaffe gewesen wäre.

Sorry, war bei der kämpfenden Truppe.

holger November 17, 2017 um 21:03

Weissgarnix November 17, 2017 um 20:56
@Holger

Ich weiß nicht, was eine vereinigte Linke mit Siemens auf kurze Sicht machen würde. In the long run würden sie sie vermutlich verstaatlichen.”

Das war Erfurt der Standort vorher ja schon… da hat man für Biblis A etc.pp. (Kraftwerke) die dicken fetten Kupferschienen gefertigt. Das trifft die Gegend dort wirklich hart. Gerade die Zulieferer.

ich denke mit Verstaatlichung hatten die eigentlich abgeschlossen.

holger November 17, 2017 um 21:04

goodnight

—>Sorry, war bei der kämpfenden Truppe.”

Ach hör uff… das hat man dir erzählt und du hast es geglaubt wegen der Einheit der Differenz ;D

QuestionMark November 17, 2017 um 21:04

@Goodnight, Holger
Das blöde Gewäsch mit der mangelnden Mobilität nervt auch langsam. Könnt ihr den Propagandaschwachsinn bitte zumindest hier sein lassen. Dauernd (wirklich dauernd) trifft man in den Betrieben die Wanderarbeiter. Der weißgarnix ist doch auch einer.
Glaubt ihr ernsthaft, die Leute müssten durch die Länder tingeln, wenn der Arbeitsmarkt tatsächlich so toll wäre wie die Propaganda es euch erzählt?
Wenn der Arbeitsmarkt gut läuft, dann bekommst du einen Job gleich um die Ecke. Dann mußt du nur über die Straße gehen und hast einen neuen Job.
Einige der älteren Kollegas hier sollten das noch wissen, die haben das selbst noch erlebt. Und der Rest soll bitte schweigen.

holger November 17, 2017 um 21:10

@Weissgarnix November 17, 2017 um 20:56

Nur nebenbei, Du hättest noch 2001 dort eine Kulisse vorgefunden, da hättest locker das industrielle “Dritte Reich” verfilmen können.

Goodnight November 17, 2017 um 21:12

@QuestionMark

Du willst einen Job um die Ecke, mit dollem Gehalt und genau Deiner Qualifikation entsprechend und Bitteschön familienfreundlich.
Weil das früher, so vor 40 Jahren auch schon so war.

Wer soll so etwas noch ernst nehmen?

95% meiner Freunde aus der Kindheit und 95% meiner Studienkollegen sind ganz weit weg von Heimat in die Arbeit gekommen und ganz viele wechseln alle paar Jahre. Ich fühle mich schon ganz unwohl, weil ich schon einige Jahre in Stuttgart bin.
Ein Bekannter will jetzt 4 Jahre nach China….

holger November 17, 2017 um 21:15

QuestionMark November 17, 2017 um 21:04

Also im Außendienst ist man eh Wanderarbeiter… :D

KurtBehemoth November 17, 2017 um 21:18

@ Weissgarnix
Die politische Dynamik kommt von rechts. Zur Einwanderungsgesellschaft passt kein Wohlfahrtsstaat. Keine kostenlose Bildung und Infrastruktur, keine gewalt- und kriminalitätsfreien öffentlichen Räume. Dazu passen food stamps. Die Deutschen werden den kommenden Abbau des Sozialstaats nie verzeihen, und wenn sie ohne Aussicht auf Besserung nur aus Rache rechs wählen. Die Altparteien werden zu einem kaum unterscheidbaren Block amalgamiert, der sein Heil in der EU sucht, um die nationalistischen Dämonen zu exorzieren.

Nur wer diesen Text ohne Kopfschmerzen zu lesen vermag kann glauben, die Linke sei politischen Aufgaben gewachsen:
http://www.katja-kipping.de/de/article/887.die-kommende-demokratie-sozialismus-2-0.html

holger November 17, 2017 um 21:19

–> 95% meiner Freunde aus der Kindheit und 95% meiner Studienkollegen sind ganz weit weg von Heimat in die Arbeit gekommen und ganz viele wechseln alle paar Jahre. Ich fühle mich schon ganz unwohl, weil ich schon einige Jahre in Stuttgart bin.”

Also Freunde schließe ich mal aus… :D

Und klar, wer hält das auch in der chanelle Stadt mit dem Alt Bier voller Schwuchteln auch schon lange aus :D

Ganz D-Dorf ist doch nur ein Tucken Puff, das weiß doch jedes kind, da passen echte Kämpfer nicht rein ;D

Wilma November 17, 2017 um 21:30

@holger

die trinken kölsch

holger November 17, 2017 um 21:33

hui Oxxenbach auch betroffen

Große Betriebsversammlung bei Siemens in Offenbach, bei der die Schließung des Standortes verkündet wurde. „Erst haben sich die Manager bei uns für die gute Arbeit bedankt und dann die Schließung des Standortes verkündet. Das war surreal“, sagt Siemens-Mitarbeiter Maximilian Gerster. Nach der Betriebsversammlung demonstrierten rund 500 Mitarbeiter gegen die Schließung ihres Standortes. Auch Offenbachs Bürgermeister Horst Schneider solidarisierte sich mit den Siemens-Mitarbeiter und forderte den Konzernvorstand auf, sich etwas anderes einfallen zu lassen, als Schließung oder Verlagerung von Standorten.

http://www.fnp.de/bilderstrecken/Siemens-Beschaeftigte-demonstrieren-in-Offenbach;cme72357,2053832?GEPC=s30&utm_campaign=Echobox&utm_medium=Social&utm_source=Twitter#link_time=1510938028

Können ja dann die neuen Bankster von der CoL hin… MUHAAAAAAAAA Bankster in OF dette wird was… nun ja nicht weit bis zur ECB die neue Bridge ist open… und bald die neue Luxus 25 m² Appartementes im Osthafen zu FFM balde fertig…

Goodnight November 17, 2017 um 21:34

@Wilma

Kölsch?????????????
Würden D-Dorfer Kölsch trinken, dann hieße das Dölsch bzw. dann Dölsch Perignon!

Wilma November 17, 2017 um 21:37

Goodnight

bezog sich darauf:

“chanelle Stadt mit dem Alt Bier voller Schwuchteln “

holger November 17, 2017 um 21:38

Hat man ja schon vermutet, das OF zum neuen Banksters Paradise mutieren wird… :D Selbst das Prekariat ist da nicht mehr sicher… LOL

holger November 17, 2017 um 21:39

Wilma November 17, 2017 um 21:37
Goodnight

bezog sich darauf:

“chanelle Stadt mit dem Alt Bier voller Schwuchteln “

WILMA !!! :D

Wilma November 17, 2017 um 21:48

@KurtBehemoth

“Die Deutschen werden den kommenden Abbau des Sozialstaats nie verzeihen, und wenn sie ohne Aussicht auf Besserung nur aus Rache rechs wählen”

Deshalb will Merkel die Grünen unbedingt dabei haben.
Wenn nämlich dieser Zeitpunkt kommt, kann sie auf die Grünen
zeigen.

Goodnight November 17, 2017 um 21:49

Bin Düsseldorfer..kapiere Kölner Humor nicht, sorry.

Goodnight November 17, 2017 um 21:54

Für jeden der auch nur 2 Gehirnzellen besitzt ist Merkels Strategie der Einbindung und dann Vernichtung offensichtlich.

Die FDP wird gerade beim Soli über den Tisch gezogen, die CSU in die Ecke getrieben und die Grünen zu Tode umarmt.

Der Witz an der Sache: Die CDU ist da gar nicht vorhanden, am Verhandlungstisch. Kein Thema, kein Ziel, keine Position.
Sie operiert außerhalb, zieht die Fäden und schaut zu, wie sich die Grünen, die FDP und die CSU zerfleischen. Und wenn alle nicht mehr weiterkönnen und in den Seilen hängen, dann kommt Merkel und übernimmt.

warhier November 17, 2017 um 21:59

Es gibt z.Zt. nur einen freien Platz im Spektrum, der ist zwischen CDU und AFD. Die CSU versucht ihn in Bayern auszufüllen, deutschlandweit herrscht aber leere.
Marketingtechnisch müsste die Marke SPD nur neu positioniert werden, genau in diese Lücke. Die Gene würden es auch hergeben, als ich noch SPD wählte waren Ude, Sarrazin und Buschkowsky noch keine Outlaws.
Es geht also um die Rochade, wird aber nicht kommen, weil die Idealisten, die immer die Wahlplakate kleben, dass nicht mitmachen werden.

holger November 17, 2017 um 21:59

GN

–> Und wenn alle nicht mehr weiterkönnen und in den Seilen hängen, dann kommt Merkel und übernimmt.”

Die kleine schwarze Witwe nimmersatt :D

Wilma November 17, 2017 um 22:01

Goodnight

Hat nix mit Humor zu tun. Sie sind zu lange weg.

“Nicht umsonst ist Köln Hochburg der Schwulen und Lesben in Deutschland”

https://www.koelntourismus.de/stadterlebnis/schwule-lesben.html

Deshalb trinken die Kölsch.

Wilma November 17, 2017 um 22:02

@warhier

Lesen Sie mal den von mir verlinkten Artikel zur SPD Basis

KurtBehemoth November 17, 2017 um 22:10

@ Goodnight
Das beste für FDP, CSU und Grüne wäre, wenn sie die Merkel in eine Minderheitsregierung schicken würden; sie können ihr ja anbieten, sie zur Kanzlerin zu wählen, nur die Mehrheiten für Gesetze müsste sie sich immer immer wieder neu im Parlament holen. Dann müsste Merkel erstmals Farbe bekennen. Und Verantwortung übernehmen. Für den Bundestag als solchen wäre das ein Segen.

Thorsten Haupts November 17, 2017 um 22:19

@Goodnight:

“Und wenn alle nicht mehr weiterkönnen und in den Seilen hängen, dann kommt Merkel und übernimmt.”

Für diese Regierungsbildung? Gut möglich. Aber als Strategie ist das Vergangenheitsbewältigung, funktioniert jetzt einfach nicht mehr. Vorausgesetzt, Merkel liegt als Parteivorsitzende irgendwas an der Zukunft der Union. Daran darf man natürlich zweifeln :-).

An alle: Ich habe keine Kinder und von daher einfacher reden. Aber ich bin in den vergangenen 25 Jahren immer dahin gegangen, wo man mich haben wollte. Die Forderung, einen passenden Job am Ort des Aufwachsens zu finden, der für die Lebenszeit trägt, ist albern aber selbstverständlich zu verwirklichen. Geht ganz einfach.

Schritt 1: Staatliche Planwirtschaft
Schritt 2: Man bildet vor Ort nur für die Berufe aus, die man da braucht
Schritt 3: Lebenslange Beschäftigungsgarantie im lebenslang garantierten Betrieb
Schritt 4: Staatspleite (das wirkliche Schicksal der DDR)

Gruss,
Thorsten Haupts

Goodnight November 17, 2017 um 22:22

@Behemoth

Eigentlich könnte die CSU und die FPD die Merkel vor sich her treiben, denn bei gegenwärtig knapp 30% für die CDU in den Umfragen wären Neuwahlen das Todesurteil für Merkel.

Aber dafür fehlt wohl Verstand und Eier.

Da ist keiner, den ich als Politiker bezeichnen würde.
Ich sehe nur Schilf. Und in der Mitte die Merkel.

Thor November 17, 2017 um 22:22

Der Keksstreit…
https://www.youtube.com/watch?v=AwpSfdTqcLw

@wgn
Mach doch mal lieber wiederso die grundlegenden Themen, z.B. hatte Marx mit Stamokap Recht? Oder, was würde Aristoteles zu Angela Merkel sagen? Oder sowas…

chabis November 17, 2017 um 22:22

KurtBehemoth November 17, 2017 um 21:18
“Zur Einwanderungsgesellschaft passt kein Wohlfahrtsstaat. Keine kostenlose Bildung und Infrastruktur, keine gewalt- und kriminalitätsfreien öffentlichen Räume.”
Die 1. nichtdeutschen Migranten nahm ich 1958 an meinem Wohnort in Süddeutschland bewusst wahr, italienische Bauarbeiter. Nein, da waren ja noch Ukrainer, die dort in Folge des Kriegs hängengeblieben waren. (In dieser Zeit kursierten noch unter Einheimischen vertriebenen- und flüchtingsfeindliche Witze).
Es gab in Westdeutschland also praktisch keinen Zeitraum ohne
Einwanderung/Zuwanderung, auch wieder Rückwanderung, aber ein Teil blieb und bleibt, manche haben sich selbständig gemacht, haben eingeheiratet.
Eine Art Wohlfahrtsstaat hat sich trotzdem oder deswegen über 40 Jahre entwickelt.
Völlig gewalt- und kriminalitätsfreie öffentliche Räume gabs noch
nie, In der Schule wurde in Westdeutschland bis in die 70iger die
Prügelstrafe praktiziert, bei Volksfesten gabs immer schon Alkoholexzesse, Schlägereien oder Übergriffe, meist von Einheimischen, usw. undsofort.

H.K.Hammersen November 17, 2017 um 22:25

@weissgarnix
“In the long run würden sie sie vermutlich verstaatlichen.”
In the long run ist Siemens kein deutsches Unternehmen mehr.

Goodnight November 17, 2017 um 22:27

@Wilma

Köln war schon immer Hochburg der Homosexuellen in Deutschland.
Ich habe dort von der kleine Bhagi über alten Wartesaal alles durch und auch eine Zeitlang in Köln gewohnt.
Trotzdem habe ich nie Kölsch getrunken und nie den falschen Hintereingang genommen. :-)

holger November 17, 2017 um 22:34

Haupts

–>An alle: Ich habe keine Kinder und von daher einfacher reden.”

Hab ich mir schon gedacht, und bei vielen anderen hier denke ich das ebenso.

Tja… da kann man viel fordern. Viel rum spinnen, nen dicken Strahl pissen und viel Karriere machen. Also genau in das Schema passend, was die verdreckten Baby-Boomer so geschafft haben in ihrem Leben… noch nicht mal die Reproduktion.

Da hilft im Alter nur noch Thailand…

Aber ich bedanke mich für das coming out, nun kann man das auch besser einordnen.

Und komm mir keiner damit, er/sie wäre aber Onkel oder Tante…

gelegentlich November 17, 2017 um 22:34

@ chabis
„Völlig gewalt- und kriminalitätsfreie öffentliche Räume gabs noch
nie, In der Schule wurde in Westdeutschland bis in die 70iger die
Prügelstrafe praktiziert, bei Volksfesten gabs immer schon Alkoholexzesse, Schlägereien oder Übergriffe, meist von Einheimischen, usw. undsofort.“
Anders kenne ich es auch nicht. Aber jetzt hat es angeblich eine völlig neue Qualität, die ich nicht mal in Neu-Kölln wahrnehmen konnte. Ist wohl was für die Illuminati die sich hier zu Wort melden.
Und immer wegrennen wenn Augenzeugen nichts dergleichen sehen können.

H.K.Hammersen November 17, 2017 um 22:36

@Holger
“Und komm mir keiner damit, er/sie wäre aber Onkel oder Tante…”
Hast Du keine Neffen oder Nichten?

Wilma November 17, 2017 um 22:36

@Goodnight

Am Alten Wartesaal kann man die Veränderung der Gesellschaft
beobachten.
Was waren da für tolle Konzerte in herrlicher Atmosphäre.

Und dann Silvester. Viele wurden angegrapscht als sie zum Feiern in den Wartesaal wollten.
Das meinte ich auch, dass die Leichtigkeit verloren gegangen ist.

Weissgarnix Weissgarnix November 17, 2017 um 22:42

>Die FDP wird gerade beim Soli über den Tisch gezogen, die CSU in die Ecke getrieben und die Grünen zu Tode umarmt.

Diesem Fazit kann man leider nur schwer widersprechen…

Weissgarnix Weissgarnix November 17, 2017 um 22:43

>Mach doch mal lieber wiederso die grundlegenden Themen,

Mach ich doch. Alles was ich mache, ist grundlegend, sozusagen.

holger November 17, 2017 um 22:43

H.K.Hammersen November 17, 2017 um 22:36
@Holger
“Und komm mir keiner damit, er/sie wäre aber Onkel oder Tante…”
Hast Du keine Neffen oder Nichten?”

Ich denke Du hast meine Message wohl verstanden… Ich bin 2 facher Vater habe 3 Nichten und 1 Neffen, der selber schon Vater ist. also bin ich Großonkel oder so…

Ich habe aber meine Söhnen gesagt: Wenn ihr schlau seid, macht es nicht so wie euer dämlicher Vater… ich hoffe sie halten sich wenigsten daran und werden so die Haupts der Welt !!!

Wenn ich die Scheixxe nämlich sehe, möchte ich kein Opa werden.

KurtBehemoth November 17, 2017 um 22:55
QuestionMark November 17, 2017 um 23:00

@Goodnight November 17, 2017 um 21:12
Du nix les kön. Du nix versteh. Ging um die Sklavemarket. Weiß du?
Viel Wandaarbeita und guckst du. Sklavamarket nicht gut lauf, weise du?
Goodnight, ich weiß es fällt dir schwer. Aber probier es einfach mal mit:
Lesen, verstehen, nachdenken. Und anschließend: schreiben.

QuestionMark November 17, 2017 um 23:18

Weil weiter oben schon wieder die dämliche Legendenbildung um Merkel stattfindet: Merkel ist ein Symptom. Sie ist die Idiotin im Kanzleramt. Und diese Idiotin ist nur möglich, weil es umstehend auch so viele Idioten gibt.
Merkel wäre ganz schnell weg vom Fenster. Die SPD hat hier ausnahmsweise mal den richtigen Kurs vorgegeben. Sie hat gesagt, wir machen keine Koalition mehr mit der CDU unter Merkel. Ein große Koalition ohne Merkel wäre diskutabel.
Die anderen Parteien (es würde schon eine der Jamaika-Parteien genügen) könnten dieselbe Linie fahren und das Murksel wäre futsch.
Stattdessen könnt ihr euch in eurer Dummheit noch nicht mal vorstellen, dass der Führer morgen nicht mehr da sein könnte.
Merkel ist das Symptom. Und ihr Deutschen seid die Ursache.
Ein blödes Volk bekommt eine idiotische Kanzlerin. Und das immer wieder.
Nachteil: Wichtige Aufgaben bleiben unerledigt liegen. Nichts wird angegangen. Offensichtliche politische Probleme werden mit Propaganda und Zensur zugekleistert.
Die altersdementen Mitbürger wiederholen fleißig den ganzen Propagandamüll und leben weiter in der von den Medien vorgegaukelten virtuellen Welt.
Überhaupt bekommt man manchmal den Eindruck das nur noch eine Minderheit den betrieblichen Alltag überhaupt miterlebt. Ansonsten fühlt man sich fortlaufend mit Transferleistungsempfängern konfrontiert die ihr “Wissen” dem Fernsehen entnommen haben.

H.K.Hammersen November 17, 2017 um 23:49

@?
“Die altersdementen Mitbürger wiederholen fleißig den ganzen Propagandamüll und leben weiter in der von den Medien vorgegaukelten virtuellen Welt.”
Diese sind aber die Babyboomer, also die absolute Mehrheit. Und das noch für einige Jahrzehnte. Zur Altersdemenz kommt auch noch der Altersstarrsinn hinzu. Die Heterogenität der Jüngeren wird dafür sorgen, dass keine Politik mehr gegen Rentner und rentennahe Jahrgänge gemacht werden kann. Notfalls wird die Substanz verzehrt.

QuestionMark November 17, 2017 um 23:53

@H.K.Hammersen November 17, 2017 um 23:49
Ja, genau das ist das Problem. Ich hatte es mal spaßeshalber zusammenfassend als Völkerselbstmord bezeichnet.
Herr Hammersen, ich muß ihnen ein Kompliment machen. Sie sind hier für mich manchmal echt ein Hoffnungsschimmer im Dunkel der Nacht.

Folkher Braun November 18, 2017 um 00:14

Die nationalen Eliten probieren zur Zeit verschiedenste politische Konzepte aus. Konzept1: die “unsichtbare Führung”, zuerst repräsentiert von Kohl. Der machte nichts. Die Wiedervereinigung hat ihn nur kurz aus dem Schlaf geholt. Gedealt hat aber Genschmähn. Dann kommt die SPD ran, macht statt Schlafmütz-Neocon den aggressiven Neocon. Als die Brutalitäten durch sind, dürfen Schröder/Clement abtreten.
Danach kommt das zweite Projekt “unsichtbare Führung” durch Frau A.M.. Funktioniert prächtig. Es wird demnächst hinauslaufen auf eine Koalition CDU/AfD. Man könnte auch die SPD in der CDU auflösen, siehe Niedersachsen.
Man muss nur sehen, was die Bertelsmann-Stiftung und die verschiedenen Deutsch-Amerikanischen Freundschaften so heraushauen: da geht es lang.
Da kann der Bundesrechnungshof die ÖPP im Verkehrswesen zehnmal in die Tonne kloppen: interessiert das? – Wir bekommen noch mehr Autobahn-ÖPP wie die Katastrophe bei der Reparatur der A1 Bremen-Hamburg.

KurtBehemoth November 18, 2017 um 00:22

@ chabis
Waren Sie schon einmal in einem klassischen Einwanderungsland? Südafrika z.B., außerhalb jeglicher Comfortzone oder gated community? Wir sollen ja inzwischen von Südafrika lernen:
https://www.tagesschau.de/ausland/afrika/afrikaprojekt-suedafrika-103.html
Wenn man das liest sollte man aber auch die dortige Tötungsrate mit der in z.B. Stuttgart vergleichen und sich vorstellen, wie das so wäre, wenn man sich angleichen würde und jeden zweiten Tag in der so beschaulich-behäbigen StZ von einem Tötungsdelikt im Stadtgebiet läse; das muss einen ja dann noch nicht einmal persönlich etwas angehen, in Dägerloch ist des vielleicht noch sehr sicher und der “Augenzeuge” gelegentlich sieht da auch nix.

Folkher Braun November 18, 2017 um 00:23

Konzept2 ist das Konkurrieren von “Bewegungen” gegenüber politischen Parteien. Es ist ein schlichtes Marketing-Konzept, eine(n) jung-dynamischen Charaktermaske informationstechnisch durchzureichen, bis er/sie die Lichtgestalt des politischen Geweses ist. Hätte der vuz Guttenberg seine Diss bei seriösen Diss-Schreibern anfertigen lassen, wäre er heute der Macron der Bundesrepublik mit einem CDU/CSU-Appendix.
Geiz ist geil ist bei der Doktorarbeit nicht immer gut. Vor allem, wenn man sich mit dem Thema selber nicht auskennt.

ruby November 18, 2017 um 00:29

SPD ist die Partei, die sich von VW die Regierungserklärung schreiben lies….
Wen soll Mensch dort wählen?

chabis November 18, 2017 um 01:47

>Waren Sie schon einmal in einem klassischen Einwanderungsland ? <
Gute Frage. 1.Was ist ein klassisches Einwanderungsland ? In den
letzten 1000 Jahren gab es kaum noch grössere unbesiedelte 'jungfräuliche' Gebiete. Die Besiedlung Neuseelands durch die Maori war vermutlich die letzte grössere Landnahme dieser Art.
Im anderen Fall mussten alle (indigenen) Kulturen in den letzten 600 Jahren mit Einwanderung z.B. durch Europäer (meist mehr schlecht als recht) zurechtkommen.
Selbstverständlich gab es auch gewünschte und geförderte Einwanderung, wie nach dem 30ig-jährigen Krieg im verwüsteten
Mitteleuropa, oder die Zuwanderung der Hugenotten, die Besiedlung von verlassenen und urbar zu machenden Gebieten
in Bessarabien etc.

chabis November 18, 2017 um 01:59

KurtBehemoth November 18, 2017 um 00:22
Nach dieser Kolonial- und Apartheidgeschichte, und der immer noch
krassen sozialen Ungleichheit, wundert mich das gewalttätige
gesellschaftliche Klima in Südafrika nicht.

Goodnight November 18, 2017 um 09:51

@Chabis

Die Selbstherrlichkeit der linken Gutmenschen spricht Afrikaner jegliche eigenständige Identität ab und erklärt Afrikas Geschichte zu einer Folge der Kolonial- und Apartheidsgeschichte, und Afrikas Gegenwart zum Opfer des Kapitalismus.

In Ihrer unendlichen Dummheit beginnt bei den linken Gutmenschen die Geschichte der Menschheit mit der Erfindung der Dampfmaschine.
Gewalt ist ihnen daher nur als Gegenreaktion zum Fortschritt verständlich.

Dass Gewalt vor der Dampfmaschine und dem Kapitalismus die Welt regierte, das ist den linken Gutmenschen nicht bekannt.

Man sollten den linken Gutmenschen ihre Dummheit jeden Tag um die Ohren hauen.

Das hier war mein TagesBeitrag dazu.

chabis November 18, 2017 um 10:45

Um mal bei Südafrika zu bleiben, hier der Bericht eines Journalisten,
der vor kurzem dort war und nicht nur Probleme, sondern auch
Lösungsversuche sah
http://www.pit-wuhrer.de/al/al_17_09_26_urban-farming-in-der-agrocity.html

QuestionMark November 18, 2017 um 10:53

@Goodnight November 18, 2017 um 09:51
Im Rassismus der Antifa sind die Ausländer pauschal die besseren Menschen. Gleichzeitig sind die Deutschen die bösen Menschen (wegen Hitler und so).
Der Ausländer darf also alles und der Deutsche hat sich dem zu fügen.
In ein paar Sätzen hat man so den Antifa-Rassismus erklärt.
Früher bezeichnete ich diese Art des Rassismus als latenten Rassismus. Ich muß mich korrigieren: Es ist offener Rassismus. Der neue Herrenmensch ist darin der Ausländer. Der neue Untermensch: Der Deutsche.

chabis November 18, 2017 um 11:10

Ich guck mal ins Archiv, hust’, ziemlich staubig hier, – seltsam,
kommt mir alles wie von heute vor
http://www.titanic-magazin.de/heft/1980/juli/eilert-gernhardt-knorr-die-asylanten

NKB November 19, 2017 um 20:06

Wenigstens noch einmal zum Thema @wgx,

Natürlich wird es zu einer linken Sammlungsbewegung auch in Deutschland kommen, das ist nicht die Frage. Die Frage ist eher, wann das geschehen wird.
Wenn man sich in der Welt umschaut, so bemerkt man, dass sich eigentlich überall die klassischen Parteien aufgelöst haben. (In Europa hat es in Italien in den 90ern begonnen.) Wenn es denn welche gab – in Amerika gab es nie welche. Sogar in Frankreich hat es eine Bewegung geschafft, als quasi Protestpartei die Macht zu übernehmen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Zersetzungsprozesse der klassischen Parteien auch Deutschland erreichen. Bei der SPD ist der Prozess live zu beobachten; die CDU/CSU werden sich nach dem Abgang ihrer jetzigen Chefs auflösen. Also das wird nichts Neues sein. Ebenso die Antwort darauf in Form von irgendwelchen Bewegungen: sei es von rechts oder links.

Interessant ist das Folgende:
1. Sämtliche Bewegungen, von Programmen usw. entkernt, mutieren relativ schnell zu „Kanzler“wahlvereine. Demokratisch ist da nur noch der letztendliche Wahlvorgang.
2. Sind diese Bewegungen an der Macht, bieten sie keine Alternative zum gegenwärtigen Tun der „alten“ Eliten.
Dies heißt: Bewegungen sind eigentlich nur die Vorboten aber auch Bedingung von autoritären Strukturen, die wir ja auch immer mehr in Europa wiederfinden. Es ist ja auch klar: wenn die demokratischen Mechanismen erschöpft sind, dann muss es die Diktatur richten, um grundlegende Veränderungen zu vermeiden – oder vorzubereiten.

Ihre Hoffnung in allen Ehren, wgx, die linke Bewegung wird es nicht richten – auch wenn es sie geben wird. Ohne eine inhaltliche Neuausrichtung, der ein Verstehen der gegenwärtigen Prozesse vorausgehen sollte, wird auch eine Bewegung es nicht richten. (Man sieht das schön an den rechten Bewegungen, die nun wahrlich programmatisch entkernt sind…)

Und das Personal? Alle neu – das ist das Einzige, was sich ändern wird. Alle, die schon einmal mit dem System paktiert haben, sprich in der weiteren Öffentlichkeit bekannt sind, sind verbrannt. Lafontaine sicher; Wagenknecht wohl vielleicht auch…

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