Bitcoin, Blockchain, Zukunftshype oder Revolution?

by eFlation on 18. Dezember 2017

Zu den meist gesuchten Begriffen des Jahres bei Google zählt zweifelsohne Bitcoin. Kein Unternehmen, dessen Geschäftsmodell nicht durch die Blockchain bedroht ist. Der Hype um Bitcoin und Blockchain ist gigantisch. Doch was steckt wirklich hinter diesen Buzz-Wörtern? Es gibt den Kryptowährungshype, der maßgeblich von Spekulanten getrieben wird. Aber es gibt auch Geschäftsmodelle, die sich durch die dahinter liegende Technologie Blockchain verändern werden. Wir möchten anhand von vielen Beispielen zeigen, mit welchen Problemen Unternehmen zu kämpfen haben und welche Industrien sich verändern.  Hört rein in die siebte Folge “Die Sache ist die”.

Niemand durchdringt diesen Jungle derzeit vollständig und kann das Ende wirklich abschätzen, darum ist diese Folge ein erster Wissenszwischenstand. Bitcoin, Blockchain, Zukunftshype oder Revolution?

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Systemfrager Dezember 19, 2017 um 10:20

Kann mich jemand aufklären?
Ein Beispiel:
Ich habe Konto “X”, keiner weiß wer ich bin
Konto “Y” hat jemand, keiner weiß wer das ist, nur dass er beste Äpfel auf der ganze Welt hat und fast unglaublich günstig
Ich vereinbare eine Lieferung und überweise ihm B-Geld
UND NIE HABE ICH MEHR ÜBER IHN WAS GEHÖRT
:(
Ich bedanke mich im Voraus

ruby Dezember 19, 2017 um 13:21

Die Blockchain ist das methodische Werkzeug Geld und Zahlungsversprechen elektronisch zu schaffen.
Damit können bisherige Formen der Transaktionen neu gestaltet werden.
Ein echter Schuh wird daraus, wenn Zentralbankgeld auf dieser Blockchaintechnologie geschöpft wird.
Damit sollte ein monetärer Machtkampf entstehen, wie ihn die traditionellen Institutionen bisher nicht kannten.

ruby Dezember 19, 2017 um 14:32

Was ist das revolutionäre?
Das jede Geldeinheit immer exakt einem Träger zugeschrieben ist.
Es herrscht vollkomene Transparenz.
Echte Blamage für alle Betrüger und Oasenfreunde oder Staatsverschuldungsfetischisten.
Transaktionskontrolle wird zu dem öffentlichen Gut, was sich die trolligen Bitcoiners garnicht vorstellen können in ihrer jugendlichen Schwarmidologie.
https://www.youtube.com/watch?v=Mo2Zr2YZHfE
Let`s start the optical race

ruby Dezember 19, 2017 um 14:51
ruby Dezember 19, 2017 um 17:55
otto Dezember 20, 2017 um 00:26

Immer locker bleiben, trifft immer die Falschen …
https://www.youtube.com/watch?v=2BIHxkDj7CY

otto Dezember 20, 2017 um 00:38

Damit auch die letzten reichen Knalltüten die Pferde satteln können, wird das Schneeballsystem noch einige Zeit von Dragi gefüttert.

- 80o Billionen world dept (häftig schwarz)
- 400 Billionen Europa
- 40 Billionen notleidend
- 1 Billionen QE für ausfallende Zinsen jährlich von der EZB quer subventioniert

über den dicken Daumen …… das Problem der Zinseszinsen wird dadurch aber nicht kleiner.

ruby Dezember 20, 2017 um 16:16
ruby Dezember 20, 2017 um 16:39
ruby Dezember 20, 2017 um 17:06
ruby Dezember 23, 2017 um 14:15

Bundesbank Thiele zu Weihnachten auf die Frage:
Könnte es künftig eine staatliche Krypto­währung im Euroraum geben?
Digitales Zentralbankgeld analog zu Bargeld ist momentan nicht in Sicht. Allerdings gibt es eine Debatte über den Nutzen von digitalem Zentralbankgeld in ­einem geschlossenen System für die Abwicklung von Transaktionen.
in
https://www.finanzen.net/nachricht/private-finanzen/euro-am-sonntag-bundesbanker-thiele-risiko-rasanter-verluste-5882221

Hajib Chamberlain Dezember 26, 2017 um 19:20

Werter Eflation,
ich glaube, dass man hier eigene Erfahrungen machen sollte, um die Sache wirklichkeitsnah beurteilen zu können. Man kann sich natürlich enorm die Finger verbrennen, wenn man zum falschen Zeitpunkt einsteigt, denn die Volatilität der Kryptos sprengt jedwedes klassisches Anlagedenken (Hebel braucht man hier nicht). Allerdings tut es auch nicht so lange weh, wenn man sich die Finger mal verbrannt hat, denn die exponentielle Dynamik der Marktintrusion ist bei den Kryptos ungebrochen (Man vergleiche die heutige Marktkapitalisierung von Bitcoin einmal mit der der Deutschen Bank oder der von Goldman Sachs(!)). Man darf halt in solch einem Moment nur nicht aussteigen, sondern sollte vielleicht googeln, was denn HODL bedeutet. In jedem Fall sollte man sich nicht von immer wieder neu beschwörten Blasenbildern verunsichern lassen – etwa Tulpenzwiebeln oder Ponzi-Schemata. Der Tulpenzwiebel-Vergleich ist Quatsch, weil Tulpenzwiebeln (wie Fiat money) beliebig vermehrbar sind – ganz im Gegensatz zu etwa Bitcoins, die auf Stücker 21 Millionen begrenzt sind – mehr gibt es beim mining nicht. Ponzi ergibt ebenfalls keinen Sinn, weil Ponzi, Maddoc, (…FED, EZB) etc. als “Zentralbezug”/Buchhalter fehlt. Stattdessen ist die Grundidee der Blockchain-Buchhaltung anti-zentralistisch und als “distributed ledger” in irre vielen Kopien, verfügbar: Es gibt kein “Hauptbuch” mehr. Das Misstrauen ist sozusagen eingebaut, da kann keiner mehr was “drehen”, was nicht auffallen würde.
Hier ein Vortrag von jemandem, der das besser kann als einer, der erst Mitte November eingestiegen ist und trotz dieses “Riesencrashes” kurz vor Weihnachten seinen Einsatz (unglaublich aber wahr) fast ähm verdppelt hat.
https://www.youtube.com/watch?v=rvwVbRQ5Ysc&app=desktop#action=share
Meine Theorie ist, dass die enorme Dynamik hinter den Kryptos eher als Schwäche der Fiatwährungen interpretiert werden sollte. Die Leute sehen da etwas auf sie zukommen und versuchen sich zu schützen!

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